Episode 323 mit Ines von Jagemann (Vorstand, hagebau)

Shownotes

„Das Wichtigste, was ich machen kann, ist, meine Zeit am richtigen Ort für den richtigen Menschen und das richtige Thema einzusetzen.“

In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Ines von Jagemann, Vorständin der hagebau für digitales Geschäft, Technologie und HR. Hinter der bekannten Baumarktmarke steht eine Kooperation aus mehr als 350 eigenständigen Gesellschaftern. Ines erklärt, wie hagebau dieses vielfältige Netzwerk mit passenden digitalen Lösungen unterstützt und warum erfolgreiche Transformation vor allem Vertrauen und einen erkennbaren Mehrwert voraussetzt.

Die Informatikerin wollte beruflich vor allem eines: gestalten. In ihrem ersten mittelständischen IT-Unternehmen entwickelte sie aus einer theoretischen Idee ein neues Geschäftsfeld, das später zum größten Profitcenter wurde. Über Tchibo führte ihr Weg in den Handel und schließlich in umfassende Führungsverantwortung. Einen klassischen Karriereplan hatte sie nie – entscheidend waren für sie Gestaltungswille, Authentizität und die Fähigkeit, unterschiedliche Unternehmenskulturen miteinander zu verbinden. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden:

  • Wie digitalisiert hagebau ein Netzwerk aus mehr als 350 eigenständigen Gesellschaftern?
  • Warum sind Vertrauen und ein klarer Mehrwert entscheidend für erfolgreiche Transformation?
  • Wie bleiben Führungskräfte authentisch und zugleich in unterschiedlichen Unternehmenskulturen wirksam?

Themen:

  • Digitalisierung
  • Transformation
  • Netzwerk

Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company

Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren.

▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/

▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/

▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/

▶️ LinkedIn-Profil von Ines von Jagemann: https://www.linkedin.com/in/ines-von-jagemann-656245/

▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/

Transkript anzeigen

00:00:00: Damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Behind The Sea.

00:00:02: Ines, Willkommen!

00:00:03: Herzlichen Dank dir für die Einladung.

00:00:05: Schön dass ich heute da sein darf.

00:00:06: Du wirst uns gleich sagen wo wir genau sind und was du machst und da würde ich sagen stelle ich doch einmal unseren Zuhörenden vor

00:00:12: Ja sehr gerne.

00:00:12: Du hast ja auch gefragt wo wir sind?

00:00:13: Wir sind heute zu Gast bei mir bei der Connect.

00:00:17: Das ist der Hamburger Teil von der Hagebauer der sich um unser digitales Geschäft kümmert Und Ich bin Ines Von Jagemann.

00:00:25: Ich von meiner vielleicht erstmal Füße ein bisschen stehe.

00:00:29: Ich bin seit über zehn Jahren im Ziel-Level und stehe für die Transformation von Geschäftsmodellen.

00:00:35: Bin an der Schnittstelle aktiv zwischen neuen Business, Skalierung vom bestehenden Business, Technologie und Organisationen.

00:00:42: Und in jetziger Funktion genau für diese drei Bereiche also digitales Geschäft, Technologie und auch HR bei der Hagebau.

00:00:51: Ist auch eine seltenere Kombination oder?

00:00:54: Also ich

00:00:55: habe es so tatsächlich noch... nicht gesehen woanders.

00:01:00: Was es inzwischen an manchen Stellen gibt, das war auch noch selten ist die Kombination aus Technologie und HR.

00:01:08: Findest du dass das eine gute Kombination ist?

00:01:09: Ja ich

00:01:10: finde sie natürlich mega!

00:01:11: Das ist genau meine Fassung.

00:01:15: Er hat sich auch so ein bisschen ergeben.

00:01:16: also sowas planst du ja nicht.

00:01:19: vom Background her bin ich Informatikerin aber passioniert, was das Business angeht.

00:01:27: Und ich finde du solltest Technologie und das Beste von Daten dafür einsetzen wie du das Business ausrichten kannst.

00:01:33: Deswegen ist es für mich eine perfekte Kombination und dann noch ergänzend mit HR.

00:01:41: Ja, für die Entwicklung von Geschäftsmodellen stehe und auch für die Skalierung von Geschäftsmodellen.

00:01:46: Und häufig wenn das in der Vergangenheit nicht ganz so optimal von selbst geklappt hat dann musst du auch was in der Kultur verändern.

00:01:52: Deswegen finde ich es halt gut, wenn du alles drei miteinander kombinieren kannst.

00:01:56: Sehr gut!

00:01:56: Wir gehen natürlich noch ein bisschen mehr auf deine Challenges- und deinen Alltag auch ein.

00:02:00: Aber gib uns doch mal einen Überblick über Haar gebauten.

00:02:03: Es ist jetzt sehr Gott sei Dank eine Marke, die vielleicht dann doch mehr Leute kennen als ab und an die B to B Hidden Champions, die ich da habe bei uns.

00:02:10: Dennoch... steckt mehr dahinter als ich dachte, das habe ich im Vorgespräch gemerkt und auch so ein bisschen in der Recherche.

00:02:16: Sag uns doch mal woher man euch wahrscheinlich am meisten kennt und was man vielleicht gar nicht kennt?

00:02:21: Ich glaube woher wir uns am meisten kennen ist ja witzigerweise auch das woher du uns persönlich kennst.

00:02:26: Was er erzählt dass du deinen ersten Job im Hagebaumark hattest finde ich total witzig.

00:02:31: kleiner Full Circle Moment für dich.

00:02:34: Ich glaube, daher kennen uns auch die meisten.

00:02:36: Das liegt daran, dass wir dort als Marke präsent sind – es ist ein Franchise-System.

00:02:42: Tatsächlich ist das aber gar nicht unser Heritage.

00:02:44: Als Heritage kommen wir aus der Baustoffbranche und auch der größte Teil unseres Umsatzes findet heute immer noch statt.

00:02:52: Wir nennen das Fachhandel im Ergänzend zum Einzelhandel.

00:02:56: Der Einzelhandel ist erst viel später dazu gekommen und ich glaube was auch noch spannend an dem Konstrukt ist dass wir eine Kooperation sind mit mehr als dreihundertfünfzig eigenständigen Gesellschaftern.

00:03:06: Und diese Gesellschafter, die weisen halt ne ganz starke Heterogenität auf und nicht nur im Sinne von Einzelhandeln und Fachhandel sondern auch im Sinne ihrer Größenordnung und von ihren Komplexitäten und auch von den Gewerken, wofür sie stehen.

00:03:19: Auch im Fachnull ist es nicht eingewerkt wie das andere.

00:03:22: Baustoffe ist was anderes als Fliese oder Holz.

00:03:25: Total!

00:03:26: Okay,

00:03:26: d.h.,

00:03:27: es gibt zwar Den Baumarkt-Franchisebereich, es gibt auch den Fachhandelsbereich.

00:03:34: Was gibt's noch?

00:03:35: Ich glaube vielleicht muss man noch mal einen Wort zur Hagebau selbst sagen.

00:03:39: Die Hagebau selbst ist eine Kooperation die tatsächlich stark geworden ist über ihre Finanzkraft und über den Einkauf.

00:03:50: Natürlich ist es ein super Wert gewesen für die Gesellschafta sich den Einkauf zentral über eine Kooperation zu organisieren, weil du natürlich ganz andere Skalenvorteile hast.

00:03:59: In der heutigen Welt geht das natürlich nicht nur über Einkauf und die Finanzkraft, die dahinter steckt sondern es geht auch über weiteres Leistungsportfolio wo's einfach sinnvoll ist dass nicht jeder Gesellschaft da selbst löst, sondern dass aus der Kooperation zur Verfügung gestellt wird.

00:04:15: Und nochmal kurz auf die Gesellschafte also dreiundfünfzig eigentlich in die Gesellschaft Das sind die Fachhandelspersonen.

00:04:21: oder wer

00:04:23: ist beides?

00:04:24: Du kannst ja auch den Baumarkt als Gesellschaft dafür und du kannst auch mehres haben.

00:04:29: Also viele Gesellschafte haben nicht nur einen Standort, sie haben mehrere Standorte gibt auch Gesellschafter, die haben Kombistandorte also die haben dann an einem Standort Beides also wohl ein Fachhandel als auch Einzelhandel.

00:04:40: Auch da gibt es wirklich sämtliche Varianten.

00:04:43: Gut, jetzt zu deinem Vorstandsbereich.

00:04:44: Also ich habe mir auch auf dem Weg hierher überlegt was sind eigentlich meine digitalen Anknüpfungspunkte sozusagen mit Hagebau.

00:04:52: und ich glaube so ganz klassisch würde man immer denken ja man nimmt dann sich die Sache mit und geht dann in den Markt und kauft es dort und berät lässt sich dort beraten.

00:05:02: Ich hatte sogar das Gefühl dass ist doch der Handelszweig.

00:05:08: Wie gesagt, noch mal Baumärktefachhandel.

00:05:10: Da braucht man die Gitarre ja fast gar nicht oder?

00:05:14: Tatsächlich ist das ein guter Punkt von dir!

00:05:17: Tatsächlich sind die Digitalisierung in der gesamten Baubranche nicht so stark fortgeschritten wie in anderen Industrien.

00:05:24: Also vielleicht wollen

00:05:24: wir es auch nicht so brauchen...

00:05:26: Na gut wenn du jetzt an Hornbach und auch den Obi denkst, die jetzt ja starker Wettbewerbs sind nur im Einzelhandel Die haben schon auch genau diesen Touchpoint, den du gerade beschrieben hast zum Kunden.

00:05:38: Haben ihn schon durchdigitalisiert.

00:05:40: Aber mit ganz klassischen was du auch sonst aus dem Handel kennst und mit ganz klassischen Omnichannel-Fähigkeiten.

00:05:45: jetzt aber schon die Frage wenn du jetzt an dieses Konstrukt der Kooperation denkst und auch mit diesem Mix aus Baustoffhandel das für uns auch das relevantere Geschäft ist Das ist ja die Frage, worauf setzt du da im digitalen Business?

00:05:58: Also du musst natürlich auch präsent sein.

00:06:01: Diesem Touchpoint des digitalen businesses darfst du nicht unterschätzen.

00:06:04: Insofern wir haben heute Webshops, also auch für unsere Fachhandelsgesellschaften.

00:06:10: Aber nicht für jeden!

00:06:11: Weil das nicht für jedem gleich relevant ist.

00:06:13: und die Frage ist ja auch du kannst es viel besser skalieren wenn du das über die Dachmarke machen würdest nur... Das sind total starke Familienunternehmen heute bei uns.

00:06:24: Das heißt deren Kunden kennen die über deren Familiennamen und über die Regionalität in der sie sind und nicht über die dachmarcke im Fachhandel.

00:06:33: Was bringt es dem Fachhandelsunternehmer, dass der das unter der starken Dachmarke der Hagebau hätte?

00:06:38: Deswegen gibt's auch noch ein paar spezifische Herausforderungen.

00:06:43: Ich glaub, das ist mal so der eine Aspekt.

00:06:44: Vielleicht den, der in deiner Frage nicht enthalten war aber der für uns total relevant ist.

00:06:50: du brauchst schon digitales Skills um dein Business vor Ort besser zu machen.

00:06:56: Das hat aber ganz viele.

00:06:58: Das hat Effizienz oder Effektivitätsgedanken und schon auf der Fläche.

00:07:02: Wie organisierst du dann auch im Baustoffhandel?

00:07:06: Wie kannst du dort das Geschäft besser vor Ort organisieren?

00:07:09: Das hat aber nichts mit klassischen Methodiken zu tun, wie du sie sonst im Handel siehst.

00:07:15: Verstanden okay.

00:07:16: Das heißt ich denke wahrscheinlich ein bisschen zu sehr... Digital im Sinne von.

00:07:20: ich erreicht den End-Konsumenten jetzt vielleicht auf dem Handy oder auf der Website, sondern da geht es wirklich auch in deinem Bereich sehr viel darum wie mache ich innerhalb der Geschäfte und innerhalb der Gesamtorganisation das Thema digital breit.

00:07:34: Genau also wie kannst doch Abläufe für die Gesellschaft der Häuser verbessern?

00:07:40: Und dann jetzt nicht nur im Sinne von klassischen Applikationen, die vielleicht für die gar nicht handelbar sind.

00:07:45: Sondern schon auf portablen Geräten.

00:07:46: also da bist du schon auf dem MDE oder vielleicht auch vom Handy hängt so ein bisschen immer von Kostenfaktor ab oder auch jetzt vom Sicherheitsfaktor je nachdem was du da machen willst auf den Geräte und darum geht es eben auch.

00:07:56: Es geht halt um Lösungen, um das Business zu supporten und du hast schon recht, es geht um deutlich mehr als Handeln.

00:08:03: Okay ja dann was sind denn in deinem Bereich sage ich mal so die zwei drei Themen die dich am meisten rumtreiben?

00:08:12: Das ist auch mal eine gute Frage.

00:08:13: Ich bin jetzt seit gut drei Monaten dabei und wenn ich mir überlege, was da eigentlich die größten Herausforderungen sind, denen ich da so täglich begegne... ...ich glaube das Eine ist wirklich diese Heterogenität der Häuser.

00:08:26: Denn die Frage ist ja wie schaffst du jetzt Dinge, die möglichst schnell skalieren und für möglichst viele nutzbar sind?

00:08:35: Obwohl sie unterschiedlich sind, das heißt wo hast du irgendwie einen gemeinsamen Nenner?

00:08:39: Das brauchst ja wenn du skalieren willst.

00:08:41: Du willst ja nicht dreihundertfünfzig Lösungen bauen also brauchst du zum Glück auch nicht.

00:08:44: Also da gibt es schon gemeinsam Nenners.

00:08:46: aber ich glaube dass ist eine Herausforderung die guten Muster zu kommen was das sein kann.

00:08:54: Ich würde sagen in den zweiten Herausforderungen die ich habe Dass wir auf der eine Seite und ich glaube das geht ganz vielen Unternehmen so Arbeitest du immer noch an Grundlagen die du perfektionierst und die du gut rausbringen willst.

00:09:06: Und trotzdem willst du irgendwo auch, ja ich sag mal so ein bisschen coolen Nutzen schaffen und ich glaube diese Balance also bei den begrenzten Ressourcen die er jeder hat.

00:09:15: Diese Balance zu schaffen zwischen weil du brauchst meistens ziemlich viel einen großen Teil deiner Ressource für die Grundlagen.

00:09:22: nur diese Grundlagen spürt man ja nicht so sehr.

00:09:25: Das ist vielleicht die dritte Herausforderung es schon Vertrauen zu gewinnen.

00:09:29: das ist vielleicht auch wichtig bei diesem Konstrukt der Kooperation zu verstehen.

00:09:34: Deine Lösungen setzen sich ja darüber durch, dass sie die Gesellschaft begeistern und die haben wollen.

00:09:40: Du hast nicht ein System wo du sagst hier ich verteile das jetzt mal und ihr nehmt es alle.

00:09:46: Das ist aber auch eine Chance, weil du musst immer über diesen Mehrwert nachdenken und du kannst letztendlich nur mit dem erfolgreich sein was die anderen haben wollen.

00:09:54: Aber das sind vielleicht so diese drei Sachen und bei dem Vertrauenspunkt gibt es noch etwas anderes.

00:10:00: Wir haben so ein paar Grundlagenthemen Da haben wir schon länger versucht, das Richtige zu machen und dass es uns in der Vergangenheit nicht immer so gut gelungen.

00:10:07: Das hatte ganz unterschiedliche Gründe.

00:10:09: Und insofern hast du auch ein Vertrauensthema wo du quasi nicht immer nur gegen das Gebänsmarkt wirst was du dir gerade vornimmst sondern auch vielleicht gegen die Misserfolge der Vergangeheit.

00:10:19: und das ist vielleicht die dritte Herausforderung die ich habe.

00:10:22: Okay später erfahren wir wahrscheinlich noch so ein bisschen wie du damit umgehst in den Tipps und Tricks also unbedingt dran bleiben.

00:10:28: Jetzt schauen wir uns aber erst mal noch ganz kurz zum Perfekt an, weil als ich gegugelt habe wurde ich fast schon überrascht von der Größenordnung.

00:10:34: Kannst du so ein bisschen was zu Hagenbau sagen?

00:10:37: Also wie groß ihr seid?

00:10:38: Ja!

00:10:40: Ich glaube, was sicherlich überrasacht ist unser Einkaufsvolumen, das liegt nämlich über sechs Milliarden.

00:10:49: Und das weiß ich nicht, ob allen das so bewusst ist von unserer regionalen Ausdehnung her.

00:10:53: Wir haben eine extrem starke Präsenz in Deutschland und wir haben auch noch hohe Präsents in Österreich.

00:10:59: Wir hatten noch ein paar ergänzende Präsentzen in anderen europäischen Ländern, wo wir unsere Einkaufskooperation ausdehnen, meinetwegen in der Schweiz.

00:11:10: Wir haben dadurch einfach ein extrem hohes Standortnetz.

00:11:14: Also nicht nur durch die Baumärkte, sondern eben auch über die Fachhandelstandorte.

00:11:19: und was besonders bei uns ist dass wir nicht nur in den Ballungszentren sind, sondern auch an vielen kleinen Orten.

00:11:29: Das merke ich jetzt immer so wenn ich meine Gesellschaft der Besuche mache.

00:11:32: ganz hoffe ich komme hier so in ganz viele Orte und Städte und Stehtierden wo ich noch nie gewesen bin also quasi überall.

00:11:38: Ja,

00:11:39: sehr gut.

00:11:39: Also wie gesagt ist es schon sehr bekannt.

00:11:41: also ich würde mal sagen wenn man so umfragen machen würde wer das schon mal gehört hat dass ist ziemlich hoch.

00:11:46: damit dabei glaube ja

00:11:47: wir haben tatsächlich das ist so.

00:11:49: Wir haben eine ungestützte markenbekanntheit von über ninety fünf Prozent.

00:11:54: aber die kommt halt und das hast du ja eben auch im vorgespräch hast Du das ja auch gesagt die kommt tatsächlich über die baumärkte.

00:11:59: ja stimmt das ist wahrscheinlich so.

00:12:02: Ja wie bist Du denn da hingekommen?

00:12:05: Sag ich mal, was hast du vorher gemacht?

00:12:06: und fang da an wo man anfangen muss?

00:12:09: Ja das ist eine gute Frage.

00:12:10: Wo fängt man an?

00:12:11: aber... Ich glaube, wo man angefangen muss um mich zu verstehen oder auch diesen Wertegang.

00:12:16: Also vielleicht ist es ja auch interessant für die Zuhörer zu verstehen wie kommt man überhaupt hin?

00:12:21: also wir kommen auch so in den Ziel-Level.

00:12:24: Das war irgendwie auch bei mir nicht geplant dass es vielleicht auch mal ein Fakt der wichtig ist.

00:12:29: Geschichten lassen sich ja meistens retrospectiv sowieso besser erzählen Und natürlich passieren auch Sachen zufällig.

00:12:36: Ich habe tatsächlich zufältig in meinem ersten Unternehmen gegründet innerhalb des Unternehmens.

00:12:40: und wie ist das zustande gekommen?

00:12:43: Ich hab da gejobbt, das war ein mittelständisches IT-Unternehmen Und ich hatte so ein bisschen als Spezialisierung Geschäftsmodelle innerhalb der Technologie.

00:12:51: Und dann haben die zu mir gesagt, ja wir bräuchten eigentlich mal eine Portfoliarweiterung, was könnte denn gut zu uns fassen?

00:12:58: Dann habe ich mir völlig theoretisch etwas ausgedacht und da gab es einen ganz coolen Vertriebler und er hat das verkauft und an Großkunden verkauft.

00:13:05: Der hat den das für zwölf Länder verkauft – das gab's aber nicht!

00:13:08: Es war eine Dienstleistung, eine Managed Service-Dienstleistung.

00:13:11: Die ganz anders war als alles was das Unternehmen vorher gemacht hat und es gab's nicht.

00:13:14: Und insofern mein erster Job war dann zufällig.

00:13:16: die haben nämlich gesagt wir müssen das jetzt bauen und wir wissen nicht was das ist.

00:13:19: kannst du das bitte für uns bauen?

00:13:21: Da wurde das Verkauf also noch gar noch gar nicht gab an der Stelle.

00:13:24: Jetzt gehts nicht.

00:13:24: im Sinne von ihr hatte das und es gabs nur nicht am Markt sondern es gab es wirklich noch nicht.

00:13:28: Es

00:13:28: gab es nicht, weil es gab ein neues theoretisches Konstrukt und die Einzige die das kannte war ich aber halt auch nur theoretisch.

00:13:34: ne Okay

00:13:35: und da musstest du es bauen

00:13:36: Und dann habe ich das gebaut, natürlich ist es noch anders gelaufen als wir dachten.

00:13:40: Aber es war sehr erfolgreich und insofern von einem Vertrag ist daraus ein Profi-Center geworden.

00:13:46: Daraus ist danach das stärkste größte Portfolioelement des Unternehmens geworden.

00:13:50: Ich bin nachher Geschäftsführerin geworden von dem Unternehmen und hab nachher das Unternehmen auf's Neue transformiert und durch weitere Portfolieelemente ergänzt.

00:13:58: Du hast davon auch so ein bisschen gefragt wie ist das so gekommen mit Technologie und Business?

00:14:02: Ich glaube da hat man das schon gemerkt.

00:14:03: also ich hatte schon immer eine Businessaffinität.

00:14:06: Aber das war direkt nach meinem Studium, aber ich habe nun mal da Technologie gelernt gehabt und deswegen habe ich das in einem Technologienunternehmen.

00:14:13: Habe ich mir dann halt überlegt wie gestaltet ist das Portfolio aus?

00:14:18: Ja,

00:14:18: aber es war so ein Managed Service,

00:14:20: d.h.,

00:14:20: es war wahrscheinlich irgendein reoccurring revenue Produkt für diese Servicesfirma oder...

00:14:25: Es war Managed service.

00:14:26: um das ein bisschen konkreter zu machen.

00:14:27: Das waren IT-Unternehmen Die haben hauptsächlich Individualsoftware entwickelt für Groß- und Konzernkunden.

00:14:34: Und hatten eine supertolle Kundenbeziehung zu den Kunden, und kannten sich gut aus mit den Geschäftsprozessen.

00:14:39: Nur im Prinzip war das nichts anderes als Bodyleasing wenn du so willst... ...und da gab es natürlich dann einfach andere Firmen die das besser gemacht haben.

00:14:47: Das heißt, es gab nicht so richtig die Daseinsberechtigung für das Unternehmen mehr, wenn du sowieso willst.

00:14:54: Was ich mir insofern überlegt habe ist was von Schmerz haben genau das Asset also diese Kunden?

00:14:59: Die hatten Schmerz, dass die häufig historisch gewachsene... Systeme hatten, die keiner mehr warten konnte und die keiner verstanden hat.

00:15:06: Aber die sie noch brauchten und die sie manchmal dann auch in neue Technologien überführen mussten.

00:15:09: Und dann habe ich mir überlegt wie du dir Software erschließen kannst, die du nicht selbst entwickelt hast und die vielleicht auch keiner gut dokumentiert hast?

00:15:17: Wie du die dann warten kannst, auch wenn du nicht das selbst entwickelt hattest?

00:15:20: Und dafür dann eben Managed Service Vertrag mit Dienstleistungen, die sich nicht komplett nach Time and Material rechnen sondern die andere Profitabilität haben.

00:15:28: Okay, verstanden.

00:15:30: Ja das ist ja dann irgendwann in eine andere Industrie bei dir dann weitergegangen.

00:15:34: also erzähl mal so ein bisschen wie sich das ergeben hat und wie auch für dich die Entscheidung dann waren da auch zu wechseln aus einer... Professional Services IT-lastigen Ecke.

00:15:44: Ja, ich habe halt gemerkt dass diese Tendenz zum Business das immer stärker würde und mich hab dann so angefangen es hat sich über Jahre entwickelt, dass meine großen Konzernkunden die von völlig verschiedenen Industrien hatte, dass sie so ein bisschen begonnen hatten immer mich zu ein bisschen im strategischen Sparing für ihr Geschäftsmodell zu benutzen.

00:16:00: Dann habe ich so gedacht boah also eigentlich motiviert mich das viel mehr als jetzt hier noch den dritten weiteren Service mir zu überlegen.

00:16:07: und dann habe ich gesagt ne du musst jetzt unbedingt ins Business wechseln welche Industrie nimmst du denn da?

00:16:13: Dann habe ich gedacht, okay Handel bietet sich an.

00:16:15: Weil die damals wie heute das am stärksten digitalisierte Geschäftsmodell hatten und wo das vielleicht dann auch sich irgendwie anbietet dass sie verstehen, dass ich mit meinen Fähigkeiten das ganz gut gestalten kann.

00:16:24: Und dann bin ich in den Handel gegangen damals zu Chibo und ja bin jetzt ja auch die letzten fünfzehn Jahre dann im Handel geblieben.

00:16:32: Das war dann ganz lustig.

00:16:33: Die haben dann am Anfang zu mir gesagt Ja, Sie sind also Artillerin.

00:16:36: Dann hab' ich auch mit meinem T-Shop angefangen musste ich aber nur noch nicht mein Jahr machen und dann das Business wechseln.

00:16:44: Und durfte, dann habe die Verantwortung fürs E-Commerce bekommen und dann in wachsende Verantwortung und nachher dann ins Ziellevel eingestiegen – in der Verantwortung für E-commerce, dann aber auch weitergehend für Transformation des gesamten Geschäftsmodells.

00:16:58: Hast du dann vielleicht mal noch nahezu fertig warst du mit dem Studium?

00:17:02: Ist ja Informatikstudio ist richtig!

00:17:04: Ja.

00:17:05: Was war denn eigentlich so dein Zielkarriere technisch?

00:17:08: Das ist ganz spannend, das habe ich noch nicht gesagt.

00:17:10: Ich hab tatsächlich nicht klassisch nur Informatik studiert sondern mir war es schon immer wichtig mit anderen Menschen und Kulturen zu arbeiten und ich hab insofern Sprachen studiert.

00:17:18: Ich habe englisch-französisch und spanisch noch studiert und da gibt's dann so diesen klassischen Spruch dass man es mir meinte und was wollen Sie damit werden Taxifahrer?

00:17:27: Nicht so, nee!

00:17:30: Und ich wollte tatsächlich immer im größeren Unternehmen arbeiten.

00:17:34: Ich habe immer gesagt gestalten, ich wusste aber gar nicht genauso in welche Richtung das geht und es hat sich tatsächlich dann erst entwickelt.

00:17:41: Das hat sich auf den Weg ergeben muss man jetzt fairerweise sagen.

00:17:44: Also du warst jetzt nicht...würdest Du Dich als Karriere getriebene Person bezeichnen?

00:17:48: Früher zumindest?

00:17:50: Null!

00:17:50: Obwohl interessant ist dass auch selbst Schulfreunde immer schon sagten ja war ja klar, dass Du irgendwie nachher sowieso alles leiten würdest.

00:17:57: also die haben sich irgendwie gedacht.

00:17:59: Ich hab mir das selbst nie gedacht.

00:18:01: Okay, also dein Ziel war jetzt nicht so im Sinne von du möchtest eine gewisse Rolle oder?

00:18:06: Nein.

00:18:06: Ich wollte mal gestalten und ich habe das ist vielleicht auch was... Du hast ja auch gesagt irgendwie so.

00:18:14: Tipps und Tricks kommen wir später nochmal zu, ne?

00:18:17: Ich glaube was das viel geprägt hat ist dass sich immer Ich habe immer weiter gedacht.

00:18:23: Und ich hab über das Thema herausgedacht, was ich eigentlich gemacht habe aber alle Interesse getrieben, also intrinsisch weißt du weil es mich total motiviert hat und weil ich dann immer sehen wollte wie kannst du das eigentlich gesamtheitlicher gestalten?

00:18:35: Und ich glaube dass das auch wahrscheinlich der Punkt ist der mich dann im Ziel-Level irgendwann gebracht hat.

00:18:40: Okay verstanden schon mal eine gute Lektion.

00:18:44: Wie ist weitergegangen?

00:18:44: wir waren noch bei der Story.

00:18:45: Du warst bei Chippo dann ziemlich lange.

00:18:47: Ja genau

00:18:47: da war ich gut zehn Jahre.

00:18:49: ich glaube elf Jahre bin ich da gewesen Und hatte wirklich auch die Chance, diesen Weg dort auszugestalten.

00:18:58: Wie bekommst du das den digitalen Teil des Geschäfts?

00:19:02: Also Chibo hat ja schon unheimlich lange E-Commerce sind sehr früh online gegangen im selben Jahr wie Amazon in Deutschland.

00:19:08: Also wirklich spannend und da ging es ja wirklich darum.

00:19:13: Chibo ist dann ja schon ein Ungonischen Player wenn du so willst heute groß mit ihren dreieinhalb Jahren Umsatz.

00:19:18: aber Es ging dann darum, das digitale Geschäft so pure-playmäßig wie möglich zu machen um das Beste mitzunehmen.

00:19:25: Das war der erste Teil meines Auftrags und der zweite Teil war dann um es dann bestmöglich fürs Unternehmen zu skalieren.

00:19:32: alles was du dort für das Digitale Geschäft gelernt hast auch ins Stadionäre zu transferieren ist ganz klassisch.

00:19:40: So ganz viel Datenwissen kannst du ja da kannst perfekt Hebeln im stationären Business, also jetzt sowohl in der Effizienz wenn du an Logistik Supply Chain denkst aber auch in die Beschaffung.

00:19:49: Aber eben auch an Sortiments, Zusammenstellung und Pricing.

00:19:52: Und diesen ganzen Weg konnte ich dort ja gemeinsam mit den Kollegen gehen.

00:19:57: Und wie ging es dann weiter, also zwischen Jibo und A-Gebau sind ja noch ein paar Stationen?

00:20:01: Ja,

00:20:01: zwischendurch kam auch die Schwarzgruppe.

00:20:05: Ich hatte nochmal Lust auf eine andere Transformationsperspektive im ganz anderen Kontext zu skalieren.

00:20:11: Und ich bin damals zur Schwarz Gruppe gegangen als die Schwarz Gruppe sich gesagt hat – wahnsinnig stark!

00:20:17: Also unheimlich erfolgreiches Unternehmen Nur eben auch erfolgreich in ihrem angestammten Geschäft.

00:20:24: Und ich würde nur sagen, im digitalen Business.

00:20:27: damals als ich dort hingegangen sind gab es dann erste Ideen.

00:20:31: da war der Rolf Schumann damals schon eineinhalb Jahre knapp zwei Jahre da und hat schon so ein Weg skizziert wie man ganz anders ins Digitalgeschäft einsteigen kann.

00:20:40: oder wenn ich dort hingegangen um das als Vorstand zu operationalisieren Genau, also die Teile, die groß mit dazugehören.

00:20:50: Natürlich auch ganz klassisch.

00:20:51: jetzt sind wir beim ganz klassischen E-Commerce übrigens.

00:20:53: Also das was du vorhin für die HGV gefragt hast ist definitiv für Lidl ganz relevant gewesen ja in großer Milliardenhöhe im Business.

00:21:02: Da ging es wirklich darum zu gucken wie kannst du's auch in alle Länder bringen?

00:21:05: Das war zum damaligen Zeitpunkt auch heute noch nichts.

00:21:08: Es erfolgt halt sukzessive der Rollout und war nicht in allen Ländern das E-commerce Geschäft.

00:21:13: Und dann der zweite Teil den hast du jetzt schon genannt dieser Touchpoint zum Stationären, wie kannst du eigentlich ein gutes Loyalty-Programm im Einzelhandel bauen?

00:21:23: Was eben aber den spezifischen Logiken auch in diesem Marktsegment für dieses Marktsegument funktioniert.

00:21:31: Von dort aus ging es dann in die jetzige Runde oder?

00:21:35: Ich hatte noch einen kleinen Teil zwischendrin.

00:21:38: Ich habe mit Zwischenlicht ein bisschen Zeit genommen, um zu gucken was ich jetzt eigentlich gerne machen möchte und hab in derzeit wirklich mich ein Jahr lang einfach mal auf Beratung für Geschäftsmodelle fokussiert.

00:21:49: Warum ist es denn nicht nach der internen Gründungen ganz am Anfang gleich so gründermäßig weitergegangen?

00:21:55: Ja auch ein guter Punkt!

00:21:59: Ich glaube mich reizt einfach immer diese Skalierung Und ich habe immer schon noch mal wieder dieses Gründungserlebnis im Unternehmen gehabt, hab' ich jetzt auch schon wieder.

00:22:09: Ja genau!

00:22:11: Also ich hab in jedem meiner Jobs tatsächlich auch eine Schwarzgruppe.

00:22:15: Ich hab überall irgendein Thema auch wieder so ein bisschen von Scratch auf neu bauen dürfen und hab das im Unternehmenskontext gemacht Das Bedürfnis, das einfach nur für mich selbst zu machen.

00:22:30: Sondern ich wollte das immer dann stärker auch danach skalieren können und da hatte ich für mich so die Erkenntnis dass es für mich im Unternehmer schon Kontext besser geht weil ich da immer schon eine höhere Base hatte auf dich aufbauen konnte.

00:22:42: Okay spannend habe ich ja öfter mal wieder hier Leute zu Gast die sagen selbst wenn man sehr unternehmerisch ist kann man das auch in Unternehmen ausleben muss nicht?

00:22:51: Ja wenn du die genau Das ist ein ganz guter Punkt von dir, da brauchst du halt eine Kultur die zu dem passt dass du es dann auch ausleben kannst.

00:22:59: Also die Unternehmerisch tickt.

00:23:01: Ja

00:23:01: total das ist dir wahrscheinlich wichtig oder?

00:23:03: Super wichtig!

00:23:04: Okay gar nicht.

00:23:07: Ja sehr spannend.

00:23:08: wenn du jetzt so auf diese Zeit zurück guckst von der ersten Rolle bis zur jetzigen und du würdest jetzt so einen Karriere-Tipp dir zurechtlegen für alle da draußen was wäre das denn?

00:23:19: Ja, du siehst mich lächeln.

00:23:22: Du siehst dich auch überlegen denn ich glaube diesen eintipp den gibt es nicht.

00:23:28: Für mich sind so ein paar Sachen.

00:23:30: also die Frage ist noch was ist die Frage?

00:23:32: Ist die Frage wie du selbst wirksam wirst oder ist die frage wie du in den ziellevel kommst?

00:23:36: oder ist Die frage also

00:23:37: ja verstehe also ich glaube Wenn du ein C-Level willst, habe ich jetzt schon aus über dreieinhalb Gesprächen hier gelernt dass das nicht einfach nur geht vor the sake of C-level sondern du musst schon irgendwie dafür auch brennen und es muss dir auch mal jahrelang vielleicht nicht so viel Spaß machen können sag' ich mal um trotzdem halt irgendwie noch so einen Langzeitziel zu verfolgen.

00:23:58: Das heißt was ich immer so ein bisschen kritisch betrachte ist einfach nur follow your passion weil das finde Man wird irgendwann seiner Passion weiterhin folgen, aber eine Passion zu entwickeln fühlt sich noch nicht wirklich passioniert an sag ich mal.

00:24:12: Weißt du was ich meine?

00:24:13: Ich weiß total was Du meinst und das passt auch ganz gut zum persönlichen Learning von mir denn ich glaube es ist immer eine Frage also was braucht das Unternehmen und wie passt Du da rein?

00:24:26: Und deswegen ist auch manchmal eine Frage, ob du vielleicht irgendwo gehen musst oder ob du irgendwo hingehen kannst oder solltest.

00:24:33: Weil das muss total matchen und je nachdem wie du dich entwickelst hast ja vielleicht auch mal gematched aber matched irgendwann nicht mehr weil es gerade zu dem Reifegrad des Unternehmens passt oder zu dem nächsten Fahrt oder so weißt Du und deswegen würde ich das auch sehr differenziert betrachten.

00:24:49: also Ja Wenn du länger in einer Rolle bist, dann sollte dich da unbedingt was total passionieren.

00:24:57: Weil sonst kannst du nicht erfolgreich sein.

00:25:00: Aber es ist auch nicht nur das.

00:25:01: und jetzt an dieses persönliche Learning, an das, was ich dachte, was sich vielleicht auch ein bisschen lernen musste über die Zeit.

00:25:08: Ich habe ja schon gesagt dass ich viele Veränderungsprozesse gestalte dadurch, dass ich entweder mal das neue aufbaue oder auch was es schon gibt weiter skaliere oder mit bestehenden Geschäfte integriere.

00:25:21: Dadurch habe ich immer mit ganz unterschiedlichen Kulturen zu tun, die einfach dann ja in größeren Umgebungen auch über lange Jahre gewachsen sind.

00:25:29: Da erlebe ich das häufiger, dass es so die eine Kultur gegen die andere sich fühlt oder auch positioniert und das bringt ja null was?

00:25:38: weil das macht überhaupt nicht erfolgreich.

00:25:40: und wenn ich jetzt komme ich zu diesem Learning zurück Wenn ich jetzt als Ziellevel sagen würde, und das habe ich in den letzten fünfzehn Jahren wirklich ganz extrem immer gespürt.

00:25:49: Wenn ich es als Ziel Level sagen würde hey!

00:25:51: Ich bin dann die gestaltende Kraft des neuen.

00:25:53: Ich ziehe jetzt nur aus dieser Richtung... Das funktioniert null ne?

00:25:57: Genauso funktioniert das übrigens wenn ich sagen würde die bewahrende Kraft.

00:26:02: Die versteh' ich jetzt maximal und ich pass mich da jetzt an.

00:26:04: Also ich glaube mein größtes Learning ist da gewesen.

00:26:07: Es passt so gut zu deiner Frage.

00:26:09: also folgst du nur deiner Passion.

00:26:11: Meine Passion wäre jetzt vielleicht Ja, vielleicht eher für das eine gewesen.

00:26:14: Das hätte aber nur geholfen und so war ich auch mal.

00:26:18: Das muss ich ja ganz klar sagen weil ich intuitiv diese Kraft entwickelt habe für dieses gestalterische Neue.

00:26:24: Nur ich hab dann wirklich über Jahre gelernt – ich glaube es habe ich sehr stark bei Chivo gelernt, weil es da meine erste große Ziel-Erweberolle war.

00:26:33: Ich habe gelernt wie du dich anschlussfähig machst und was Anschlussfähigkeit heißt und was es eben auch nicht heißt.

00:26:40: also Und ich glaube, das ist vielleicht auch das was sich als Tipp mitgeben möchte.

00:26:46: Wo musst du dich da selbst ausbalancieren, um wirksam zu werden?

00:26:49: Also wo ziehst du dein eigenes Ding durch?

00:26:51: und das ist natürlich jetzt schon wenn du See-Level bist hast dir immer eine eigene Softwareantwortung.

00:26:56: Ich glaube, da kannst du schon stärker so sein wie das was dich ausmacht weil du da auch die Kultur stärker prägst.

00:27:02: und es ist okay dass es ein paar unterschiedliche Subkulturen in großen Unternehmen gibt muss es ja auch.

00:27:07: also ich sage man Finanzenbereich braucht ne andere Subkultur als Marketing.

00:27:10: also glaubt jeder.

00:27:13: aber Wenn du das große Ganze bewirken willst, ich glaube da musst du ein Stück dich zurücknehmen und musst du gucken wie du auch mit deinen Methodiken die ja häufig anders sind in diesen Subkulturen.

00:27:24: Wie du da anschlussfähig bist und wie du etwas findest was für alle der gangbare Weg ist weil du es sonst nicht bewegen kannst.

00:27:30: Und das fasst sehr gut zu dem was du gesagt hast.

00:27:32: ne?

00:27:32: Weil du hast ja gesagt vielleicht auch mal was machen?

00:27:34: also du hast irgendwie formuliert was jetzt nicht... Also ich würde es mal übersetzen, was nicht nur geil sich anfühlen muss.

00:27:39: Ja

00:27:39: genau, exakt!

00:27:42: Okay und an Anschlussfähigkeit?

00:27:46: Was ist da dein Blick drauf?

00:27:47: Was bedeutet das und wo hört das auf und wo fängt's an?

00:27:50: Das ist tatsächlich ein guter Punkt weil das natürlich eine Gratwanderung ist.

00:27:56: Ich stelle das immer unter den Punkt der... Wirksamkeit, dass ich mir überlege.

00:28:02: Weil du willst ja nicht verbiegen ne?

00:28:03: Ich glaube das ist vielleicht ein anderer Tipp.

00:28:05: also Du hast nach dem einen Tipp gefragt.

00:28:07: den gibts nicht.

00:28:07: aber wenn es so eins von fünf Tipps ist dann ist ja schon eine Frage.

00:28:12: Du musst authentisch sein weil sonst kannst du als Führungskraft auch nicht überleben.

00:28:15: Also vielleicht mal aber nicht lange Und deswegen darfst du in der Anschlussfähigkeit natürlich auch nur soweit gehen dass du dich nicht selbst übersteuerst Ne?

00:28:23: Also wenn du...ich gebe jetzt mal ganz ganz praktisches Beispiel Unheimlich viel international gearbeitet.

00:28:30: In meinem ganzen Leben von Anfang an, vom ersten Job an war ich in der Internationaltätigen Unternehmen.

00:28:35: Das heißt meine Sprache ist total durch Anglizismen geprägt.

00:28:39: Ich weiß dass es nicht jeder super findet.

00:28:41: Ich gebe mir Mühe wenn ich in Gremien bin wo ich... das ist jetzt das Anschlussfähige.

00:28:46: oder auch wenn ich auf einer Bühne stehe wo mir klar ist dass das vielleicht nicht so gut funktionieren wird dann gebe ich mir extrem Mühe mit meiner Sprache.

00:28:53: aber heute Termin, merkst du ja bin ich ganz normal und da rutschen mir die Anglizismen immer raus.

00:28:59: Aber nicht weil ich die irgendwie ganz toll finde, sondern weil sie für mich einfach normal sind, weil die Teil meiner Kultur sind.

00:29:04: Und ich glaube so würde ich das sagen.

00:29:06: Du musst immer überlegen wie das wirkt und was du damit bewirkst.

00:29:12: Also das ist aber schon im C-Level auch etwas wichtiges dass man sehr viel auf seine Wirkung achten muss als Multiplikator oder da kommt man gar nicht dran vorbei?

00:29:20: Das ist total wichtig!

00:29:24: Da gibt es einen anderen Punkt, der mich beschäftigt.

00:29:26: Wenn ich mir so überlege was eigentlich die größte Herausforderung im C-Level ist... ...ist es für mich wie du es schaffst für etwas voll verantwortlich zu bleiben... Obwohl das vielleicht noch nicht mal auf deiner Visitenkarte draufsteht?

00:29:43: Das heißt es geht weiter darüber hinaus dass du's gar nicht selbst machst und noch nicht einmal kontrollierst weißt du?

00:29:47: Also wenn du top Level bist hast du zwar ein Ressort Aber du stehst automatisch für den Erfolg des Unternehmens.

00:29:59: Und ich glaube, deswegen ... Du hast nach der Wirksamkeit gefragt und das wirft eine andere Licht auf diese Wirksamkeit.

00:30:06: Weil wie erreichst du das denn?

00:30:08: Wenn du noch nicht mal nur in deinem eigenen Welt unterwegs bist, sondern auch... Das ist wieder eine Frage zu dieser Wie weit gehst du da?

00:30:20: Also wo Gehe ich in Dinge rein?

00:30:23: Also was entscheide ich, also deinem Ressort ist glaube ich klar.

00:30:26: Dein Resort kannst du ja durchsteuern.

00:30:27: Aber die Frage ist für diese Punkte, die das gesamte Unternehmen betrifft und die vielleicht auch Kernpunkte des gesamten Unternehmens sind, die aber nicht im Ressorts sind.

00:30:37: Ich glaub dass es die kritische Frage wie Du damit umgehst und wie Du dort Wirksamkeit entfalten kannst mit welcher Methodik Du das machst.

00:30:45: Und Du hast ja eben gesagt Es ist wichtig, sich zu überlegen wie man wirkt.

00:30:50: Ich glaube es ist auch wichtig klarzusehen.

00:30:54: Also

00:30:55: klar im Sinne von einfach deutlich

00:30:58: sagen

00:30:59: was Sache ist oder?

00:31:00: Ja das zwei Komponenten.

00:31:00: für mich hat es die inhaltliche Komponente.

00:31:04: ich finde ein Ziel Level muss eine gesunde Einschätzung und Meinung zu den Unternehmensperspektiven haben Auch wenn sie nicht unbedingt nur das eigene Ressort betreffen und darauf auch eine Klarheit entwickeln, die natürlich auch eine gemeinsame Klarheit sein muss im gesamten Level.

00:31:31: Und deswegen schon eine Klarität in der Sache.

00:31:32: Denn ich glaube wir haben alle dann gemeinsam eine Rolle auch in den großen Gremien, in großen Meeting-Lenkungsausschüssen, wo immer wir dann ja einzeln sitzen und nicht zusammen dass wir dort ne inhaltliche Klarheit herstellen.

00:31:46: Und ich glaube, die Direktheit den Aspekt hat es auch für mich.

00:31:53: Wenn du so auf dein Alltag guckst, gibt's da irgendwelche Routinen oder Best Practices?

00:31:59: Oder irgendwas was du über den Tag, die Woche, dem Monat und sogar übers Jahr gesehen machst, was für dich erfolgskritisch ist?

00:32:08: Ja, es gibt etwas ganz Kleines, was ständig stattfindet... eines der wichtigsten Erfolgsrezepte für mich persönlich ist im Ziel-Level.

00:32:19: Und das ist eine ständige Priorisierung dessen, was ich tue.

00:32:23: Denn ich glaube, dass wichtigste, was Ich machen kann, ist meine Zeit am richtigen Ort für den richtigen Menschen für das richtige Thema einzusetzen und du weißt nicht vorher, Was Das ist.

00:32:32: also natürlich hast Du Grundlinien und deswegen zieht sich das so durch wenn man das jetzt mal durch exemplarisch durch kalibriert, was das eigentlich alles heißt?

00:32:40: Das heißt, dass ich ganz klare Absprachen habe wie mein Terminkalender funktioniert Also was dort reingeplant wird und was dort vielleicht auch Nichtrein geplant wird.

00:32:49: Dann brauchst du natürlich auch Freiräume, dass du dich mit den Sachen beschäftigen kannst.

00:32:53: Die immer und es soll sich jetzt gar nicht böse anhören wir managen ja viel Eskalation.

00:32:58: das ist Teil unseres Jobs Und Das erfolgreich zu gestalten und dort zur richtigen Entscheidung zu kommen um.

00:33:06: es bedeutet ja nichts anderes dass etwas Unvorhergesehenes passiert ist was Nicht Also was durch den normalen Prozess nicht abgefedert wurde und was dann aber schon an so einem kritischen Pfad ist, dass es auch nicht durch die normalen prozess gelöst werden kann.

00:33:21: Und deswegen musst du dich darum kümmern und das auch als Teil deines Jobs begreifen auch gerne machen übrigens und dafür auch den Raum haben zu tun und nichts zwischen Tür- und Angelz zu tun.

00:33:31: Das heißt du musst ständig also ich reprioriere jeden Abend, jeden Morgen, jeden Mittag

00:33:37: Okay, interessant.

00:33:39: Erklär mal genau.

00:33:40: also dann sitze ich jeden Abend nochmal hin und sagst noch mal so was mache ich morgen?

00:33:43: Ja

00:33:44: Und dann am Morgen machst du quasi direkt nochmal irgendwie?

00:33:47: Ja, also du hast schon mal unterschiedliche Etappen.

00:33:51: Also abends für mich so ein bisschen das was heißt denn das jetzt eigentlich?

00:33:54: und das ist ja immer noch eine Frage liegt die Woche noch vor mir oder ist nur noch einen Tag.

00:33:58: Und ich brauche meistens andere Leute, die das betrifft.

00:34:00: Dann kann es heißen dass zum Beispiel... Ich stehe da nicht so drauf wenn.

00:34:04: ich kann ja sagen, dass ich abends um halb elf noch denke.

00:34:07: Das finde ich aber nicht so gut, dass sich dann das an andere Leute weitergebe.

00:34:12: Ach so, ich mach das manchmal wenn es die Inhalte erfordern aber bei solchen Sachen würde ich das nicht tun und dann würde ich vielleicht eher dann mir meinen Plan gemacht haben.

00:34:22: Aber würde morgens dann zumindest mal die drei Sachen noch verteilen die da getan werden müssen damit das auch so funktioniert.

00:34:27: dass ist dann vielleicht der Morgensaspekt Und der Morgenaspekt ist auch noch was anderes.

00:34:32: Das ist häufig dann die inhaltliche Vorbereitung auf das Thema, was neu hinzugekommen ist.

00:34:36: Das mache ich lieber frisch morgens – das passt einfach besser zu meinem Biorhythmus.

00:34:41: Auch gerade wenn ich dann kritische Themen habe, die sortiere ich jetzt nicht immer noch abends im Flieger also...

00:34:47: Wenn man priorisiert finde ich, neigt man oft dazu, die Sachen lieber zu machen, die einfach von der Hand gehen und die Sachen, die schwer sind, dann zu sagen, es ist so wichtig, das mach' ich später!

00:34:59: Weißt du, da muss ich mir Zeit nehmen.

00:35:03: Ist das ein Standard?

00:35:03: wüsste ich gar nicht?

00:35:04: Ich glaube der Normale... Also wenn man sich so ehrlich hinterfragt dann ist es schon ein Gedanke den man hat.

00:35:13: Ich funktioniere da bisschen anders.

00:35:19: Ich funktioniert so dass ich zur Priorisierung gehört ja auch noch mit dazu.

00:35:23: Du hast ja ein paar Themen, das sind so ich würde mal sagen die Grundkernthemen, die du einfach bewegen willst.

00:35:30: Hast vielleicht eine Handvoll mehr sollten das vermutlich nicht sein also zwischen drei und fünf.

00:35:35: Also strategische Themen, die wirklich wichtig sind?

00:35:38: Das können auch von Grundlagen Themen kann dann ja auch große ächste Themen sein, die tu aber persönlich gemeinsam natürlich mit den Teams immer bewegst.

00:35:47: Die haben natürlich immer auch einen Teil der Priorisierung.

00:35:51: Dazu gehört ja auch, dass den ein gewisser Teil der Energie zufließt.

00:35:55: Damit stelle ich ja automatisch sicher, das sich am großen Themen arbeite und die automatisch weiter voranbringe – das ist ein Teil meiner Grundpriorisierung.

00:36:06: Wenn ich jetzt auf die Tagespriorisierung gucke, dann ist eine Frage wie dein Unternehmen tickt.

00:36:10: Viele Unternehmen ticken so, dass viel reinkommt.

00:36:14: Dann ist da eine Frage, wie arbeitest du das ab?

00:36:16: Also ich versuche bei manchen Sachen daran so zu arbeiten, dass die Sachen nicht mehr reinkommen.

00:36:21: Wenn das Sachen sind, bei denen ich der Meinung bin, die müssten gar nicht zu mir kommen.

00:36:25: Das heißt dann arbeite ich vielleicht auch daran, dass ich sie anders verteile.

00:36:30: Also ich ticke da vielleicht ein bisschen anders.

00:36:32: Trotzdem habe ich auch diesen Aspekt den du angesprochen hast.

00:36:36: Sagen wir mal, es ist schwer zu sagen.

00:36:39: Ich glaube über einen Tag kommen wahrscheinlich ja schon hundert Mails, die du so kriegst.

00:36:45: Da bin ich nicht anders als andere.

00:36:46: Das macht mich dann auch ein bisschen kirre wenn die da so rum liegen.

00:36:50: Sind meistens alles zu du's?

00:36:51: dem.

00:36:52: Ich mache keine Mail zwischendurch, weil ich einfach ... Ich habe für mich die Auffassung, ich bin gebucht in meinen Termin.

00:36:59: Das macht andere Menschen manchmal wahnsinnig, weil nicht reagiere und dann versuche nämlich parallel auf Teams zu.

00:37:04: Das macht mich aber wahnsinnigt, da regle ich auch nicht drauf.

00:37:08: Und Leute, die mich wirklich wichtig erreichen müssen das gibt es ja auch Die müssen mich halt anrufen mit meinem Handy oder gehen über die Wege von denen sie wissen dass sie mich kriegen.

00:37:17: Und dann ist natürlich eine Frage weg, gehe ich mit diesen Mails um und die arbeite ich da natürlich auch ab.

00:37:22: Da ticke ich dann auf diesem Aspekt zu, ich muss hier irgendwann abarbeiten.

00:37:25: Also dann habe ich schon noch abends immer meine Zeit irgendwie abzuarbeiten oder mache lieber abends als morgens weil ich morgens eben lieber ein wichtiges Thema mach.

00:37:32: so also insofern glaube ich hab das meinen eigenen Weg gefunden.

00:37:35: Okay verstanden.

00:37:37: Glaubst du dass wir jetzt gerade das Thema Kommunikation angesprochen hast?

00:37:40: Dass es schon der SN-Stadium ist, dass man ganz viele verschiedene Chatmöglichkeiten hat per Mail und alles möchte ich erreichen.

00:37:47: Ich hab manchmal das Gefühl, Mail ist irgendwie nicht so der beste Kommunikationskanal.

00:37:51: Ich weiß nicht, ob wir uns da verheddert haben in der Business-Welt.

00:37:54: Ja, da sprichst du schon was richtiges an ne?

00:37:56: Also ich hoffe nicht dass das Endstadion ist wo wir gerade sind weil ich finde wir nutzen es eben nicht perfekt und mir wäre es lieber, dass wir noch ein bisschen lernen... es so auf das zurückzuführen, was eigentlich sinnvoll ist.

00:38:09: Ich habe gar nichts übrigens gegen den Teams Chat, ne?

00:38:11: Ich halte den an zwei Stellen für total wichtig.

00:38:14: Ich finde ihn gut wenn man Termine im virtuellen Raum hat und wenn man den A nutzt dort um vielleicht etwas gemeinsam zu scheren, was gerade für alle wichtig ist aber muss sich grad nicht einmischen, grad auch wenn's eine größere Diskussion ist oder wenn man auch bilateraler Absprachen trifft um den Termin wirksamer zu machen.

00:38:32: Das halte ich für total wichtig, also irgendwas was du genau in dem Moment tun musst.

00:38:37: das finde ich eine ganz tolle Möglichkeit diesen Kanal zu nutzen hingegen dass als weitere Optionen zu nutzen da auch nochmal siebenundvierzig Aufträge zu stellen.

00:38:46: Also dann lieber vielleicht das über die E-Mail.

00:38:48: oder gesehen weißt du?

00:38:50: Du hast ja noch Einzelstufe fixest, du siehst die Leute ja auch.

00:38:52: Ja total man nutzt es eigentlich auch noch zu und strukturiert

00:38:56: wahrscheinlich.

00:38:57: Jetzt habe ich jemanden aus dem Tech-Bereich da.

00:38:59: Ich hab noch zwei, drei Fragen und dann sind wir schon fast am Ende vom Podcast aber jetzt hab ich jemandem aus dem Tagbereich dabei.

00:39:04: Bei i wird zwar genug geredet, aber ich hab so eine philosophische Frage die ich mir auch immer mal wieder stelle und zwar kommen wir jetzt in der Ära wo Stück für Stück die Maschine in einzelnen Themen besser wird als der Mensch.

00:39:15: Und dennoch gibt's zum Beispiel auch sowas wie Schach wird z. B., wenn man nachgefragt hat.

00:39:19: Die Leute spielen super gerne Schach obwohl die Maschine einen Schach ja schon lange besiegt jeder billige Schachcomputer jeden Grandmaster besiegen kann und trotzdem spielen die Leute mehr Schach.

00:39:31: Jetzt könnte man sagen, die Dokumentenarbeit, die jetzt gerade irgendwie so ein bisschen ersetzt wird durch AI weil da vielleicht die Maschine besser ist im Zusammenfassen oder wie auch immer, das kann man ja auch drüber streiten Da lassen wir uns dann besiegen und führen es dann vielleicht aus.

00:39:46: was sind denn eigentlich so Sachen wo man dann am Ende in der Zukunft fünf bis zehn Jahren da sitzt und sagt Ne, da lass ich die Maschine nicht die Sachen machen.

00:39:55: Da lasse ich sie machen?

00:39:56: Das ist ein ganz komischer Entscheidungsprozess oder?

00:39:58: Ja das ist auch mega spannend denn wir sind ja total erst am Anfang von diesem Weg.

00:40:02: und was ich immer finde ist wenn du dir es überlegst was macht KI?

00:40:06: also wir reden hier von generativer KI weil KI im Sinne von Maschinenlönnungen haben wir schon ganz lange.

00:40:11: Aber was macht das eigentlich anders mit uns?

00:40:13: oder warum diskutieren wir es jetzt überhaupt so intensiv?

00:40:15: Da liegt es ja daran, dass die Schnittstelle zur Technologie verändert.

00:40:18: Also du direkt diese Schnittstellen in der Interaktion gestalten kannst und das heißt aber, dass wir das Potenzial noch gar nicht können weil sich das ja miteinander weiter hoch... potenzieren wird.

00:40:33: Und deswegen finde ich die Frage konkret zu beantworten, ganz schwierig weil ich wünsche mir dass sie es gar nicht weiß.

00:40:39: Weil ich wünsch mich nämlich auch das wir's noch viel sinnvoller einsetzen als wir es heute tun.

00:40:42: Weil heute machen wir das ja an zwei Stellen.

00:40:45: Das eine nenne ich immer Denkraumerweiterung also das ist das was jetzt so oder was du mit Sparing bezeichnen kannst oder dass du wirklich in der aber jetzt nicht im Sinne von Frage Antwort und Ersetzen von Google ne?

00:40:57: Also das bitte nicht sondern wirklich über kluge Interaktion auf ganz neue Perspektiven kommen.

00:41:04: Dafür ist das schon cool, aber auch das ist noch nicht flächendeckend im Einsatz.

00:41:09: Auch wenn du mal an Unternehmen denkst und überlegst wie viele machen das in einem Unternehmen dann würde ich sagen da sind wir noch... Also wenn wir im zweistelligen Prozentsatz ist es eher ein niedriger Zweistelliger Prozensatz.

00:41:22: Und im zweiten wo wir das einsetzen Ich sage mal in der Abnahme einfacher Tätigkeiten, was immer das ist.

00:41:30: Du hast eben gerade gesagt, gerade jetzt zu Texte schreiben und ich glaube auch so dafür wird es dann eben schon ein bisschen umfassender genutzt meint deswegen dann auch in der Automatisierung noch an manchen Stellen.

00:41:39: Das ist ja überhaupt nicht der Hebel, ne?

00:41:40: Denn was viele unterschätzen ist, was du da für zahlen musst und viele sehen auch nicht die ganzen Rechenzentren, dies jetzt egal ob die nacklaut sind oder ob sie sind meistens nacklaubt und irgendwann präm aber diese Rechenpower, die du dafür benötigst.

00:41:54: Die dürfen wir echt nicht unterschätzen.

00:41:55: und deswegen ist auch eine Frage wo hat seine Grenzen?

00:41:59: Also

00:42:00: wo schaffst du... Das ist nicht unlimited wie man es gerade denkt.

00:42:02: Und das macht's teuer weil darauf wollte ich gerade hinaus sinnvoll ist es da einzusetzen im Sinne von auch an den Stellen wo du Machine Learning eingesetzt hast, hast ja auch nicht überall eingesetzt obwohl es schon seit den fünftiger Jahren eingesetzt wird aber nur an denen stellen wurde entweder hohe Kostenblöcke hast oder wo du eine andere Effektivität dadurch generieren kannst, dass du eben Muster in Daten findest die ein Mensch nicht finden kann.

00:42:25: Also weil du diese Analogien einfach nicht siehst über diese großen Datenmengen und die Power von KI liegt für mich darin genau diesen Aspekt weiterzudenken also dieses Wo hast du diese Pain Points?

00:42:38: Und dir dann ganz bewusst zu überlegen mit welcher Methodik mache ich das jetzt und nutze ich dafür KI diese drei Ebenen, die ich jetzt gerade beschrieben habe.

00:42:47: Die werden sich ja natürlich weiterentwickeln.

00:42:50: also wenn wir jetzt um ein Jahr unterhalten oder auch in drei Jahren und fünf auf jeden Fall dann wird da viel ganz viel damit passiert sein und sie befreundern sich gegenseitig.

00:42:59: Und deswegen ist schon eine Frage was dann am Ende dabei herauskommt?

00:43:02: Ich finde das unklar.

00:43:03: Ja ich auch.

00:43:05: Deswegen hatte ich die Frage auch irgendwie, ich glaube man muss nicht so ein bisschen entscheiden wo lässt man auch die Maschine und wo entscheidet man sich aktiv dagegen dass man es Macht, weil es gibt ja auch irgendwie Sachen die machen Spaß und manche Jobs sind ja nicht nur Jobs sondern halt auch erfüllend usw.

00:43:22: Und wenn man dann wirklich die Möglichkeit hat sich zu entscheiden und vielleicht gibt's ja auch gerade durch das Preisthema tatsächlich die Möglichkeit so sagen macht das jemand der wirklich lebt oder macht das eine Maschine?

00:43:33: Weil ist genau so teuer!

00:43:35: Das ist ein Superpunkt.

00:43:36: Ich hab noch nicht so ganz rekoriert auf den Schachaspekt deiner Frage, ne?

00:43:41: Erste total recht mit.

00:43:42: und das bringt mich noch an einen anderen Punkt.

00:43:45: viele fürchten sich auch vor der KI.

00:43:48: also ich meine Angst ist ja selten guter Motivator für Zukunftsfähigkeit.

00:43:51: aber das hat eben damit zu tun dass Menschen Angst haben automatisch ersetzt zu werden.

00:43:56: und ich glaube wenn wir das mehr so denken es ist eine gute guideline wie du das sagst Wenn wir das so denken hey Ich lass mir doch lieber das abnehmen, was ich eh nicht machen will.

00:44:08: Das, was sich gerne macht, da bin ich ja auch meistens gut drin, ne?

00:44:11: Ja genau.

00:44:12: Das befeuert sich meistens hier auch.

00:44:14: Jetzt bei dem Schachbeispiel ist es nicht ganz so richtig aber es gibt schon viele Themen wo der Mensch auch im Sinne seines Judgment Calls... Also wir hatten ja... Ist auch die Frage wie gut is dein Promt,

00:44:25: ne?!

00:44:28: Der Mensch, der den guten Promt macht, ist auch der bessere Judge!

00:44:32: Und dann kann er den Job auch besser machen.

00:44:34: Also deswegen ist es ein guter Punkt von dir, also wo entscheide ich das bewusst?

00:44:37: Ja gut mal sehen ob wir dann, wo wir landen in ein paar Jahren, ob man sich da nur noch entscheiden kann was man macht oder ob's da ganz neue Industrien geben wird um so diese ganze Menschlichkeit sich noch zu bewahren währenddessen im Hintergrund Maschinen und Roboter arbeiten.

00:44:52: Mal gucken!

00:44:53: Wir haben zehn.

00:44:55: Was würdest du denn machen wenn man die jetzt sagen würde morgen... Geht es nicht mehr in die Arbeit, gibt's nicht mehr.

00:45:01: Musst du auch nicht mehr?

00:45:03: Du kannst jetzt dich hinsetzen, Kaffee trinken und danach machen was du

00:45:07: willst.".

00:45:12: Also ich liebe ... Ich liebe es zu arbeiten weil ich es liebe Wirkung zu entfalten.

00:45:17: ne Und dann ist da eine Frage was heißt denn Arbeit?

00:45:20: also eigentlich ist Arbeit für mich ja da nicht Arbeit.

00:45:21: ne Weiß wie es meint.

00:45:23: Ja Und deswegen ist ja eine Frage Was würde ich tun?

00:45:26: Also ich würde unbedingt etwas tun Und ich mag trotzdem auch gerne, ich bewege mich gern.

00:45:30: Ich bin gerne in der Natur.

00:45:31: Ich würde es mir dann schon ein bisschen anders einteilen wahrscheinlich wenn ich so ganz frei wäre.

00:45:35: Aber ich habe schon total Bock Wirkung zu gestalten und wie ich das dann machen würde ob ich dann tendenziell mehr Aufsichts- und Beiratsthemen machen würde oder was mich noch mal total reizt.

00:45:46: für einen späteren Zeitpunkt muss ich sagen Es war es für mich nicht so.

00:45:49: der Zeitpunkt aber Mich Reiz ist auch nochmal die Power die man ja in Großunternehmen kennenlernt ... für was komplett ... ... gemeinnütziges einzusetzen.

00:45:58: Weil da fehlt meistens diese Power, das reizt mich schon auch noch mal.

00:46:02: und dann aber auch vielleicht den Freiraum zugehaben,... ... dass ich ein bisschen mehr das machen kann so... ...dass ich immer mal ein bisschen an der Natur bin und die Sonne sehe.

00:46:12: Deswegen fände ich eine ganz coole Mischung!

00:46:16: Gut.

00:46:16: Eine Frage habe ich noch?

00:46:17: Dann sind wir durch.

00:46:18: Hast du irgendwelche ungewöhnlichen Praktiken oder Hobbys...?

00:46:22: Die vielleicht auch dazu beitragen, Gut bist du in dem, was du machst?

00:46:27: Daub nichts Ungewöhnliches.

00:46:30: Für mich ist es einfach irgendwie schon so ein Ausgleichbewegung und Sport wichtig.

00:46:35: Ich versuche mal das zu machen, was ich irgendwie unterbringen kann.

00:46:37: Das hängt dann immer davon ab, ob ich reise oder wo ich gerade bin usw.

00:46:40: Insofern habe ich unterschiedliche Sportarten.

00:46:42: Was mich schon lange begleitet, sind tatsächlich Yoga in unterschiedlichsten Facetten.

00:46:47: Und das hat vielleicht schon etwas damit zu tun wie ich ticke und arbeite weil mir das hilft... auch immer wieder, also Yoga jetzt egal wie man es praktiziert.

00:46:56: Es gibt ganz viele unterschiedliche Stile ne?

00:46:58: Ich hab eher so die physisch betrunteren Yoga-Sdiele... Also ich mach Hot-Yoga, ich mach Hatter-Yogas.

00:47:05: Also auch über die Bewegung quasi irgendwie wieder zu meiner Ruhe zu kommen.

00:47:09: Aber du lernst darüber eben was Yoga auch noch heißt und was Yoga halt auch heißt in der Gesellschaft und wie du eigentlich auch wieder in eine Reflexion zu dir selbst kommst.

00:47:20: Auch über Überatmungen.

00:47:21: Das ist schon was, das mir auch hilft.

00:47:23: Also wenn ich so ganz stressige Situationen habe dann setze ich tatsächlich sehr bewusste Atmung ein.

00:47:29: mag sich irgendwie merkwürdig anhören aber hilft mir total und es ja auch.

00:47:33: also physiologisch ist das ja so dass du dich damit selbst auch beruhigen kannst dass du auch da eine andere Präsenz hast.

00:47:40: insofern ist es schon etwas was mir hilft.

00:47:44: Du weißt ja hier hören Leute zu, die interessieren sich fürs Ziel-Level.

00:47:46: Die sind heute auf jeden Fall ihre Kosten gekommen würde ich sagen hat sehr viel Spaß gemacht.

00:47:50: habe ich irgendwas vergessen zu fragen oder gibt es noch irgendwas wo du sagst das könnte man jetzt noch besprechen?

00:47:57: Also hast so viele coole Sachen gefragt.

00:47:59: also vielen vielen vielen Dank für dieses Gespräch.

00:48:01: hatten wir Spaß gemacht mit dir!

00:48:03: Ne ich freue mich auch weitere tolle Episoden in deinem Podcast.

00:48:07: Super dann ganz lieben Dank dass du mitgemacht hast mega Spaß gemacht und danke dass du so offen das alles mit uns geteilt hast.

00:48:11: Ja, herzlichen Dank dir.

00:48:13: Wunderbar!

00:48:13: Wer jetzt noch zuhört, herzlichen Dank fürs Zuhören wie immer.

00:48:15: Sendet uns Feedback.

00:48:16: ihr könnt natürlich auch unten in den Shownauts jetzt abspringen auf die verschiedenen Webseiten der Firmen um noch ein bisschen mehr zu erfahren und auch auf unsere LinkedIn Profile falls ja uns Feed back oder ja auch Kritik senden möchte.

00:48:27: da bin ich auch immer offen.

00:48:28: wenn die Episode dir gefallen hat dann send sie gerne jemandem der oder die das auch hören sollte.

00:48:34: dass hilft dem Podcast ein bisschen zu verbreiten und zum Mundwerbung quasi und natürlich Abonnements helfen auch und wenn es gerade irgendwelche Besetzungen gibt bei dem unter neben speziell komplexe Transformationsprogramme, Projektmanagement-Programme.

00:48:53: Manchmal hilft das Gespräch und manchmal hilft auch eine Lösung bei uns aus dem Netzwerk.

00:48:56: Ihnen bis zum nächsten Mal mit dir!

00:48:59: Ciao, ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.