Episode 322 mit Dr. Samareh Frantz (Geschäftsführerin, epay)
Shownotes
„Das Ergebnis gehört in den ersten Satz – die ausführliche Begründung kann danach kommen.“
In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Dr. Samareh Frantz, Geschäftsführerin für den Bereich Marktfolge bei epay. Das zur Euronet-Gruppe gehörende Unternehmen beschäftigt am Münchner Standort rund 550 Mitarbeitende, erzielt mehr als 800 Millionen Euro Umsatz und bietet seine Services in über 60 Ländern an. Das Geschäft umfasst Geldautomaten, Kartenzahlungen, Gutscheinkarten, Mitarbeiter-Incentives und Loyalty-Programme. Samareh erklärt, welche komplexen Prozesse hinter alltäglichen Bezahlvorgängen stehen und warum die Geschäftsführung eines regulierten Zahlungsinstituts besondere fachliche Anforderungen erfüllen und von BaFin sowie Bundesbank bestätigt werden muss.
Nach ihrem Jurastudium promovierte Samareh im Medizinrecht und gründete parallel eine eigene Kanzlei. Über eine zunächst ungeplante Position im M&A-Bereich führte sie ihr Weg in eine Großkanzlei und anschließend zu LVMH. Vor sieben Jahren wechselte sie zu epay, baute dort die interne Rechtsabteilung auf und wurde vier Jahre später in die Geschäftsführung berufen. Im Gespräch beschreibt sie, warum klare Kommunikation, schnelle Entscheidungen und Vertrauen in das eigene Urteilsvermögen für sie entscheidend sind. Bei neuen Produkten sucht sie zudem selten nach Gründen für ein kategorisches Nein, sondern nach einem rechtlich und regulatorisch tragfähigen Weg. Ausgleich findet sie beim Wandern, auf Klettersteigen und bei eigenen handwerklichen Projekten. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden:
- Welche Geschäftsbereiche und technischen Prozesse verbergen sich hinter epay?
- Welche Verantwortung trägt die Marktfolge-Geschäftsführung eines regulierten Zahlungsinstituts?
- Warum sind klare Kommunikation, Lösungsorientierung und schnelle Entscheidungen zentrale Erfolgsfaktoren?
Themen:
- BaFin
- Zahlungsabwicklungen
- Karriereentscheidungen
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Behind The Sea.
00:00:03: Samaritan Willkommen im Podcast!
00:00:05: Wie geht's hier?
00:00:06: Danke danke für die Einladung und danke dass ich hier sein darf.
00:00:09: mir geht es sehr gut und ich freue mich.
00:00:11: Das ist schon mal eine gute Voraussetzung.
00:00:13: stelle dich doch einmal kurz unseren Zuhörenden vor und sag uns was du heute
00:00:16: machst.
00:00:17: Mein Name ist Samarit Franz.
00:00:19: Ich bin Geschäftsführerin bei E-Pay Und bin verantwortlich für den Bereich Marktfolge.
00:00:26: Wir sind ein Finanzinstitut Und bei Finanzinstituten in Deutschland ist es so, dass man niemals alleine Geschäftsführer sein kann.
00:00:34: Also sei's als ein Zahlungsinstitut, ein E-Geld-Institut eine Bank oder ein Leasingunternehmen alle die von der BAF und von einer Bundesbank beaufsichtigt werden.
00:00:45: Da muss es immer mindestens zwei Geschäftsührer geben also einen der Marktgeschäftsführern das heißt er ist vorne im Markt sprich mit den Kunden bringt das Geld rein ist der Vertriebler.
00:00:57: Und dann gibt es immer noch einen Marktfolge-Geschäftsführer, der ist verantwortlich für die Backoffice-Themen wie Legal Compliance, Governance, Datenschutz.
00:01:09: Manchmal auch andere Servicebereiche wie Finance und HR.
00:01:14: Ich bin verantwortliche in dem Bereich Marktfolge.
00:01:19: Man kann es auch nicht einfach so durch den Gesellschaftsbeschluss Geschäftsführer werden, sondern man braucht die Zustimmung der Barwin und der Bundesbank.
00:01:27: Das ist die Besonderheit jetzt auf eurer Branche?
00:01:30: Ja
00:01:30: genau das ist die besonderheit bei unserer Branche, weil bei einer nicht beaufstichtigten GmbH kannst du Geschäftsführer werden durch den gesellschaften Beschluss oder wie es da dann bestellt.
00:01:42: Das ist bei uns nicht der Fall, sondern du brauchst zunächst die Zustimmung der BAFIN und auch der Bundesbank.
00:01:48: Und wenn du die hast dann kannst du den Gesellschafterbeschluss beschließen und das zum Handelsregister anmelden.
00:01:56: Das ist ja schon echt eine Eigenheit!
00:01:58: Du bist glaube ich die erste da, die sich wirklich qualifizieren musste für die Geschäftsführrolle.
00:02:03: aber die sozusagen wirklich... Ist ja wie eine Aufnahmeprüfung oder?
00:02:06: Ja Man muss auch gewisse theoretische Kändnisse mitbringen und praktische Kenntnisse.
00:02:13: Die BAFIN ist da sehr streng geworden in den letzten Jahren, zurecht auch wenn man sich anschaut was in der Presse in Deutschland los war.
00:02:28: Erst wenn die BAFIND davon überzeugt ist dass man diese Voraussetzungen erfüllt gibt sie auch ihre Zustimmung.
00:02:34: Das ist ja, also jeder muss sich natürlich für eine geschätzliche Rolle qualifizieren.
00:02:38: Ist klar.
00:02:39: aber das sind noch mal speziell.
00:02:40: was sind denn das für... Also was muss man denn da mitbringen?
00:02:42: Was schauen die so?
00:02:44: Also insbesondere im Bereich Marktfolge.
00:02:46: schauen sie auf rechtliche Kenntnisse.
00:02:50: Kenntnis im Bereich ZAG.
00:02:52: wenn man jetzt in einem Zahlungsinstitut arbeitet.
00:02:56: Im Bereich Banken gibt es noch mehr Gesetze wie das KWG oder das Wertpapierhandelsgesetz spielt es bei uns keine Rolle, weil wir nicht mit Wertpapieren handeln.
00:03:05: Sondern wir sind ein Zahlungsinstitut und Unternehmensführungserfahrungen auch also die Barfin erwartet von all unseren Geschäftsführern.
00:03:15: wenn zum Beispiel mein Mitgeschäftsführer meinen Kollege im Bereich Markt ausfällt dann muss ich in der Lage sein seinen Bereich komplett zu übernehmen.
00:03:24: Ich muss genau wissen Welche Gelder auf welchen Konten wie lange, wie verbucht werden.
00:03:30: Wann sie weiter geleitet werden dürfen in welcher Form ich muss wissen?
00:03:38: Wie die Geldwäsche Präventions vorschriften sind.
00:03:41: Ich muss in der Lage sein wenn jetzt mein Geldwäschebeauftragter ausfällt dass ich die kompletten Aufgaben übernehme.
00:03:48: Ich muss regelmäßig Meldungen an die Bundesbank und an die Bar finden tätigen, dabei muss ich verstehen wie die Zahlen, die wir melden sich zusammenstellen.
00:03:59: Ich muss Analysen erstellen und diese Kenntnisse muss ich einfach mitbringen.
00:04:04: und da reicht es auch nicht wenn ich jetzt einfach nur ein Training gemacht habe sondern ich muss es in der Praxis tatsächlich gemacht haben um vorweisen zu können dass ich in der Lage bin das
00:04:12: zu tun.
00:04:14: Und gibt's dann ist es ja wirklich so eine Prüfung oder reicht man das alles ein?
00:04:18: Wie wird man da qualifiziert?
00:04:20: Man reicht es ein Und dann prüft die Barfin, ob das jetzt ausreicht oder nicht.
00:04:26: Es kann auch Interviews geben mit der Barfin.
00:04:31: Fragen, die dann beantwortet werden müssen.
00:04:33: und ja man kommt da nur weiter wenn man sich auch beantworten kann.
00:04:38: Cool!
00:04:39: Also das ist das erste Mal dass wir sozusagen dann aus dem Bereich auch jemandem da haben.
00:04:43: deswegen freue ich mich.
00:04:44: Ich bin auch gespannt wie du dahin gekommen bist aber fange nochmal mal kurz bei ePay an also... Kannst du uns ein paar Rahmenbedingungen geben?
00:04:51: Wie groß ihr seid, wo ihr tätig seid etc.
00:04:54: Wir E-Pay, wir gehören zum EuroNet Konzern.
00:04:57: EuroNet ist ein global agierender Konzert im Bereich Payment allgemein mit Sitz in Kansas.
00:05:05: Wir sind an der NASDAQ Börsen notiert und E-pay hier in München ist das europäische Headquarter.
00:05:15: Europa ist tatsächlich... Falsches ist tatsächlich im Meer.
00:05:19: Afrika, Middle East bedienen wir auch von München aus und unser Geschäftsmodell bei EPAY ist sehr perplex.
00:05:28: Wir sind kein klassischer Zahlungsdienstleister den man so auf dem Markt so kennt.
00:05:33: Wir haben ganz unterschiedliche Business Lines.
00:05:36: zum einen sind wir Geldautomatenbetreiber.
00:05:39: die Geldautomaten laufen unter dem Namen Euronet Und wir als ePay hier, wir treten unter dem Markennamen ePAY auf.
00:05:49: Unsere entity heißt aber Transakt Elektronische Zahlungssysteme GmbH.
00:05:54: Also ich besser merke kann?
00:05:56: Genau!
00:05:57: Es ist einfach historisch gewachsen.
00:05:59: Wir sind vor dreißig Jahren gegründet worden und damals hieß die Gesellschaft eben noch Transakt.
00:06:06: Aber als wir dann ja gekauft wurden sind von der Euronet Inc.
00:06:13: Laufen wir unter dem Markennamen ePay, also ePAY-Elektronisches.
00:06:19: Und neben den Geldautomaten die unter dem markennamen EuroNet laufen haben wir auch ein Gutscheinkartenmanagement, Gutschalkartendistipuzion und Gutschenkartenissuing.
00:06:35: das bedeutet wenn du im Supermarkt an der Kasse stehst, hast du ja wahrscheinlich schon mal selber gesehen.
00:06:41: Da hängen viele Gutscheinkarten und die großen Brands schließen jetzt nicht selber die ganzen Verträge mit den einzelnen Retailern ab.
00:06:49: also diese Supermarkketten oder Buchhandlungen, Tankstellen wie auch immer die nennen wir einfach alle unter dem Namen Retailer und diese Retailerschließen nicht alle einzeln Verträge ab, sondern die brauchen einen Integrator.
00:07:07: Dieser Integrator sind wir.
00:07:09: Wir bringen sozusagen die Brands zueinander und bringen die Gutscheinkarten auf den Markt.
00:07:15: Und die Gusscheinkaten, die im Handel hängen, sind erstmal wertlos aus Sicherheitsgründen.
00:07:21: Die werden erst scharf geschaltet oder wertvoll wenn der Kunde sie vom Hacken nimmt und dir Code der teilweise auch von uns generiert wird.
00:07:32: Teilweise auch von einer Brand, das ist ganz unterschiedlich und kommt auf das Produkt an werden über die Kasse gescannt.
00:07:40: Und in dem Moment bekommen wir hier in München weil hier unser Rechenzentrum ist ein Signal Achtung jetzt wurde die und die Karte im Wert von fünfzig Euro gekauft und Wir laden dann die fünfzig euro Auf Die Karte.
00:07:56: Okay, das haben wir an muss ich nicht Habe ich mir auch nie Gedanken gemacht, aber stimmt wenn da die ganzen Gutscheine hängen würden und die werden alle beladen.
00:08:02: Das wäre eine Einladung für
00:08:05: Diebe.
00:08:06: Genau richtig weil sie hängen ja auch gerade an der Kasse ist es sehr verlockend.
00:08:10: Aber wenn ich die Karten mitnehme dann kann ich damit nichts anfangen.
00:08:14: Okay das heißt wir sind mit unserer Technik in den Kassen der Retailer integriert und haben eine technische Verbindung hier zu unserem Rechenzentrum Hier bei ePay unseren Gebäuden im Erdgeschoss.
00:08:33: Und von hier aus, von diesem Rechenzentrum aus bedienen wir die Technik weltweit in über sechzig Ländern.
00:08:41: Das ist der Gutscheinkartenbereich.
00:08:44: und dann haben wir noch den klassischen Zahlungsdienstbereich.
00:08:49: Im Englischen sagt man auch Aquiring dazu.
00:08:52: Wir sind sehr erfolgreich im Bereich POS Das heißt also am Point-of-Sale im stationären Handel, wenn ich dort mit Karte zahle und meine Kreditkarte oder meine EC-Karte in das Kartenlesegerät stecke.
00:09:09: Und entweder die PIN eingebe oder unterschreiben es jetzt mittlerweile nicht mehr.
00:09:15: Dieses Karten-Lesegerät kommt von uns.
00:09:18: Das verwalten wir, das managen wir und bieten dafür auch ein Service an Und wir bekommen selbstverständlich eine Transaktionsgebühr.
00:09:30: Das ist der klassische Zahlungsdienst, dann haben wir auch noch die Säule Mitarbeiter-Incentives
00:09:39: und
00:09:40: das läuft bei uns unter dem Markennamen Caduce aber alles unter der Unternehmensgruppe EPAY.
00:09:48: und zwar wenn ich als Unternehmen meinen Mitarbeitern was Gutes tun möchte Dann habe ich die Möglichkeit pro Monat bis zu fünfzig Euro steuerfrei meinen Arbeitnehmern, ja einen Bonus sozusagen zu geben oder ein Incentif nennen wir es.
00:10:06: Und das machen wir auch mit Gutscheinkarten.
00:10:07: Wir haben eine Plattform in der sich unsere Kunden die dann die Arbeitgeber sind und mittelständische Unternehmen teilweise auch große Konzerne sich einloggen können und für ihre Arbeitnehmer Gutsscheinkarten bestellen können.
00:10:22: Und diese können sie steuerfreien ihrer Arbeit Nehmen weitergeben.
00:10:27: Das ist unser Mitarbeiter-Incentive-Bereich.
00:10:30: und dann haben wir noch als letzte Säule, unser Loyaltyp Business.
00:10:35: das bedeutet Wir haben regelmäßig Promotions im Bereich treue Punkte sammeln.
00:10:44: Ich kann bei einem Retailer beispielsweise bei jedem Einkauf Punkte sammel'n Und habe danach die Möglichkeit Sachprämien vergünstigt zu bekommen.
00:10:55: Dazu gehört auch einer der größten treue Punkte Anbieter Deutschlands, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten und für den wir auch viele Services erbringen.
00:11:06: Und das insgesamt ist sehr divers und ja sehr komplex und deswegen kann ich nicht sagen es wegen klassischer Zahlungsdienstleister sind.
00:11:20: Okay, das heißt man kommt wenn man da draußen ist und euch vorher nicht kannte oder das Logo noch nie irgendwo drauf gesehen hat.
00:11:26: Entweder mit euch in Kontakt, wenn man Geld abhebt, logischerweise an einem der Automaten die ihr betreibt oder wenn man solche Gutscheinkarten verschenkt oder halt selber für gibt es ja glaube ich auch so für Spiele und solche Sachen zum Aufladen.
00:11:40: oder tatsächlich Ja, wenn mal mit Karte zahlt kann's auch passieren?
00:11:46: Kannst du abschätzen wie groß die Wahrscheinlichkeit Also dass das ja auch jetzt hier so in Deutschland passiert, weil wahrscheinlich wisst ihr ungefähr wie viele Automaten oder Zahlungsgeräte ihr im Umlauf habt.
00:11:57: Das ist tatsächlich sehr wahrscheinlich.
00:12:01: Wir haben gerade im stationären Handel haben wir sehr große Retailer bei denen du mit Sicherheit auch schon oft einkaufen warst und das erkennst du daran wenn auf dem Terminal E-Pay drauf steht?
00:12:14: dann weißt du, okay wir sind derjenige, der hinter der Zahlungsabwicklung steht.
00:12:19: Die ist technisch abwickelt aber auch die Gutscheinkarten, die bei den Retailern hängen da sind wir tatsächlich einer der Marktführer und im Bereich Geldautomaten haben wir jetzt über über zwei tausend in Deutschland insgesamt.
00:12:35: Okay.
00:12:36: Die hauptsächlich an Bahnhöfen und Flughäfen aber auch so auf auf Straßen verteilt sind.
00:12:43: Also es ist eine hohe Wahrscheinlichkeit, das nächste Mal wenn man einkaufen geht kann man ja mal drauf achten oder wenn man irgendwo zahlt bei dem Retailer ob man das Logo findet.
00:12:50: ich habe's gemacht auf jeden Fall seit wir uns vorgespricht getroffen haben und also kommt auch vorher sagen wir so.
00:12:56: Wenn man darauf achtet dann sieht man schon häufig oder?
00:12:58: Ja total!
00:13:00: Was steckt denn hinter so einem Unternehmen?
00:13:01: also wie viele Leute seid ihr in etwa?
00:13:03: kannst du da ein bisschen was zur Größenordnung sagen?
00:13:05: Wir sind weltweit nur Euro net Gruppe vierzehntausend.
00:13:10: Hier in München sind wir circa fünfhundertfünfzig.
00:13:14: Wir machen dann über achthundert Millionen Umsatz und sind aktiv in über sechzig Ländern, wo wir unsere Services anbieten.
00:13:26: Der größte Markt ist tatsächlich im Bereich Gutscheinkarten hier in Europa, den wir von München aus bedienen.
00:13:35: Asien ist auch sehr groß aber Asien is größer was Bereich Zahlungsdienst angeht.
00:13:41: Aber hier in Deutschland spielt tatsächlich Bargeld auch noch eine große Rolle, wo wir dann natürlich mit unseren Geldautomaten Geld verdienen.
00:13:50: Das wird aber mit den Jahren immer reduzierter.
00:13:53: Okay.
00:13:54: Weißt du was im Summe der größte Bereich ist?
00:13:56: In Summe ist es tatsächlich der Gutscheinkartenbereich.
00:13:59: Echt?!
00:13:59: Ja!
00:14:00: Hätte jetzt kein Geld drauf gewettet...
00:14:01: Das hätte ich tatsächlich auch nicht gedacht bevor ich zu EPEL kam.
00:14:04: Ich bin ja vor sieben Jahren zu EPel gekommen Und das war über ein Hetternter an Ruf und damals hieß es einfach einen Zahlungsdienstleister.
00:14:13: Ja, joggedornt dann.
00:14:15: Dann habe ich aber erst in dem ersten Gespräch erfahren dass ist eben nicht nur ein Zahlungs-Dienstlester sondern auch ein Plattformanbieter für Gutscheine, für Encentives, für Loyalty und damals war mir persönlich auch nicht bewusst wie groß der Markt eigentlich ist.
00:14:33: Wahnsinn also... Gut, jeder hat es schon irgendwie mal benutzt.
00:14:38: Definitiv!
00:14:38: Also ich hab auch schon mal einen Gutschein verschenkt.
00:14:41: einfach als geschenkt ist glaube ich so der naheliegendste Fall wenn man jetzt nicht selber irgendwie sage ich mal mit irgendwas.
00:14:48: also wie gesagt zu Spiele oder solche Sachen da gibt's das ja auch immer.
00:14:51: Okay spannend Ja erzähl mal wie bist du dahin gekommen?
00:14:53: Also fangen wir ganz am Anfang an und erzählen uns wie du hier gedank gelandet
00:14:58: bist.
00:14:58: Ich bin Juristin Ich habe Jura studiert Ganz klassisch und habe danach promoviert in einem ganz anderen Bereich im Bereich Medizinrecht, weil ich damals noch die Absicht hatte einen Bereich Medizinrecht zu gehen.
00:15:16: Und hab mich dann selbstständig gemacht während ich promovierte.
00:15:20: Okay!
00:15:21: In der Zeit habe ich sehr viele Arbeitsrechtsfälle gehabt.
00:15:26: Damals ... Ich habe das also ganz klassisch das erste und zweite Staatsexamen gemacht mit Referentariatvorjahr und damals war es noch so, dass man im ersten Staatsexamen ein Wahlfach aussuchen musste.
00:15:39: Und bei mir war das Arbeitsrecht.
00:15:41: Hätte es Medizinrecht gegeben dann hätte ich auch Medizinrecht genommen und das gab's damals nicht!
00:15:47: Dann habe ich meine Kanzlei gegründet habe tatsächlich in sehr kurzer Zeit so viele Mandanten gehabt, dass mir das zu viel wurde Und ich wollte aber eigentlich den Fokus legen auf meine Dissertation und habe dann eine Stellenanzeige gesehen bei Ströhr, die einen Arbeitsrechtler gesucht haben.
00:16:13: Das Verwerbungsgespräch, das hatte ich mit der damaligen Personalchefin und mit der da maligen Leiterin der Rechtsabteilung.
00:16:22: Während des Gesprächs sagte mir dann die LeiterIn der RechtsAbteilung hast du nicht lieber Lust in einem Bereich mit A zu kommen?
00:16:30: In die Rechtsabteilung statt in die kleine Welt der Personalabteilungen.
00:16:34: Und damals war mir noch nicht richtig bewusst, was heißt denn M&A?
00:16:37: Da war ich ... ... sechsundzwanzig und es hat sich aber spannend angehört und sie hat gesagt pass auf wir machen das so du kommst jetzt in meinen Bereich oder gehst nicht in eine Personalabteilung und wenn dir M& A zusagt dann bleibst du und wenn nicht, dann hast du immer noch die Chance im Bereich Arbeitsrecht zu gehen um den Personalabtailung zu gehen.
00:16:59: Okay.
00:16:59: Ich gesagt ja super, mach ich warum nicht?
00:17:01: Und Ströhr hat damals sehr viele Unternehmen aufgekauft.
00:17:05: das heißt ich hab da in der Zeit fast ausschließlich M&A gemacht, Theodiligence und die Hopfersammlung habe ich mit vorbereitet weil damals Ströer schon ein Agiva war und bin dann nach zwei Jahren abgeworben worden von der Großkanzlei die damals Strör beraten hat auch im Bereich M& A Und bin dann in eine Großkanzlei gewechselt und habe dort ein paar Jahre M&A gemacht, bis ich dann SELRI-Partnerin wurde.
00:17:39: So ist es damals.
00:17:40: Das war ich dann allerdings nur drei Monate und bin dann schon direkt wieder weiter zum nächsten Arbeitgeber.
00:17:46: Und zwar war mir schon immer klar, Ich würde gerne in Haus arbeiten.
00:17:50: Das wäre mir schon klar bevor ich in die Großkenzlei gegangen bin weil mir die Tätigkeiten der Rezeptteilung sehr gefallen hat Und auch die Tätigkeit meiner damaligen Chefin, also der Leiterin der Rechtsabteilung.
00:18:04: Das wollte ich auch gerne machen.
00:18:06: Schlecht!
00:18:06: Aber es ist ja interessant dass du dann direkt während der Promotion schon dich selbst nicht gemacht hast und so viele Mandanten hattest.
00:18:12: Woran lag das?
00:18:12: War das das Thema... Also ich kenne mich da jetzt nicht so aus.
00:18:15: Es lag tatsächlich an meinem persischen Hintergrund.
00:18:17: Aber wirklich?
00:18:18: Hat das einfach die Connections oder wie?
00:18:20: Das kam einfach so.
00:18:22: Ich bin per se schon hintergrund, meine Eltern sind Iraner und ich habe in der Zeit den Köln eine große persische Community.
00:18:32: da musste ich überhaupt kein Marketing betreiben sondern das kam mir einfach so zugeflogen
00:18:36: Okay mega aber das war nichts für dich.
00:18:39: oder du hast gesagt es waren zu viele Klienten und so und dass selbstständig sein und so hast du gesagt ist nichts für
00:18:44: Dich.
00:18:45: Mein Fokus war ganz klar meine Dissertation, das war mir das allerwichtigste.
00:18:49: Und da hätte ich auch sonst noch einen tollen Job bekommen können und viel Geld verdienen können.
00:18:55: Das war mir einfach wichtig dass sich das abschießt weil mir das Thema auch sehr interessiert hat und ich wollte es einfach gerne zu Ende bringen und das konnte ich damals doch nicht mit Rechnung schreiben und den ganzen Beratungstermin.
00:19:15: Aber ich bin ganz froh, dass ich diesen Weg gewählt habe.
00:19:19: Ich bin sehr glücklich im Unternehmen und absoluter Corporate-Mensch.
00:19:24: Und rückblickend möchte ich tatsächlich auch gar nicht selbstständig sein.
00:19:29: Machen
00:19:30: wir ein bisschen eine Corporate Werbung?
00:19:31: Weil das wird ja eigentlich eher auf Social Media etc.
00:19:36: immer so das Unternehmertour auf dem Thron gesetzt.
00:19:40: Warum bist du so ein Corporat Fan?
00:19:44: oder ich habe das Glück in einem Umfeld tätig sein zu dürfen, indem ich sehr autark bin.
00:19:51: Ich hab jetzt niemanden der mir sagt mach dies macht das kommt dann ins Büro, kommt da nicht ins Bürow sondern ich entscheide alles komplett alleine und führe dieses Unternehmen in den Bereichen für die ich verantwortlich bin wie mein eigenes Unternehmen.
00:20:07: von daher habe ich einen sehr guten Mix zwischen Selbstständigkeit aber auch der Sicherheit, die mir Corporate gibt.
00:20:14: Ich kann auf wahnsinnig viel Knowledge zurückgreifen weil wir global tätig sind.
00:20:21: ich liebe es mit meinen Kollegen mich auszutauschen auch aus anderen Ländern.
00:20:26: ich bekomme bei jedem Meeting neue Perspektiven neue Einblicke die ich dann wiederum für meine Tätigkeit hier lokal nutzen kann.
00:20:36: das macht mir wahnsinn nicht viel Spaß und Rückendeckung kann ich sagen.
00:20:42: Ich könnte es tatsächlich Rückendecken nennen, einen Riesenapparat wo ich weiß die unterstützen mich und das macht mir sehr viel Spaß.
00:20:52: Das gibt ja auch Sicherheit und deswegen kann ich mir tatsächlich gar nichts anderes vorstellen als im Corporate zu arbeiten.
00:21:02: Und wenn du jetzt auf die ganze Karriere-Story zurückschaust was wäre denn so ein Tipp?
00:21:09: die du den Zuhörenden mitgeben könntest.
00:21:13: Mein größter Tipp, also den ich jetzt persönlich erfahren habe war etwas was mir mein damaliger Equity-Partner in der Großkanzlei mitgegeben hat.
00:21:24: Jetzt junge Juristenzuhören, die gerade ihre Karriere starten werden wir wahrscheinlich beiflichten dass man anfangs wenn man E-Mails vorbereitet oder Memoranden oder auch sogar Schrift-Sätze für Mandanten sehr weit ausholt und viel zu viel schreibt.
00:21:45: Mein damaliger Chef hat mir immer gesagt, guck mal Samaria das liest sich kein Geschäftsführer durch der keine Zeit, der keinen Bock, keinen Vorstand, kein Geschäftswührer nimmt sich die Zeit zwei Seiten E-Mails zu lesen sondern kurz prägnant.
00:22:01: am besten sofort im ersten Satz schreibst du das Ergebnis in einem, maximal einen Satz vielleicht sogar nur ein Bullet Point und dann kannst du unten weiter ausführen.
00:22:11: Wenn er Lust hat kann er sich das noch durchlesen und wenn nicht dann eben nicht.
00:22:15: aber er hat dann zumindest die Antwort entweder so eine Frage geht's geht es nicht ja nein Okay Ja Und wenn warum nein?
00:22:24: Kann ich denn ja weiter noch ausführen?
00:22:26: und dass habe ich beibehalten und das hat mir tatsächlich sehr geholfen.
00:22:32: Baust du das auch in Konversation oder jetzt nur für Mails speziell?
00:22:35: Auch in Konversion.
00:22:36: Also quasi so, ich glaube da gibt es einen Begriff sogar dafür, Pyramidale kommt irgendwie sowas.
00:22:42: Ich weiß jetzt... Das schwierige Halbwissen.
00:22:46: aber ich glaub da gibt's so ein Pyramiden-Prinzip.
00:22:48: Ich hab damals ein Buch gelesen zu und da ging es auch darum dass man Top Level kommuniziert und quasi man fängt immer an mit dem Ergebnis und geht dann in so Layers runter die Ergebnisse quasi im Detailgrad aufzuschließen.
00:22:59: Genau.
00:23:00: Und jeder, der Lust hat kann dann sozusagen den Leer tiefer gehen oder springt halt ab?
00:23:03: Die meisten springen halt schon schon ab.
00:23:05: Ich kenn's auch von mir selbst wenn ich im Meeting bin und ich stelle eine Frage und dann wird er es mal ganz lange ausgeholt da hab' ich ja schon keinen Bock mehr.
00:23:15: Da habe ich keine Lust mehr zuzuhören.
00:23:16: und dann denke ich mir, ich weiß nicht ob du das auch von dir kennst wo man sich denkt jetzt komm doch endlich mal zum Punkt!
00:23:22: Ja
00:23:23: ich weiß schon was du meinst.
00:23:24: also gerade Wenn man jetzt eine Serie guckt oder ein Buch liest, dann will man das ja nicht.
00:23:30: Ja genau, verstehe ich auch.
00:23:31: Das wäre blöd wenn man einen Krimi liess und am Anfang gesagt wird wer es war und jetzt erkläre ich aber wie er das gemacht hat.
00:23:38: Aber im Business-Context ist das glaube ich echt unangemessen.
00:23:40: also da braucht man nicht so ne Story hier und da vielleicht mal bei einigen Kommunikationsthemen.
00:23:47: aber guter Tipp sehr cool!
00:23:49: Und das zweite ist... Ich habe tatsächlich Ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, dass ich jetzt in den letzten sieben Jahren, in der ich bei ePay bin, jemals zu einem Produkt oder einen neuen Prozess oder zu einem Vertriebskanal, wie auch immer, nein gesagt habe.
00:24:08: Es gibt natürlich immer Hinderungsgründe aus regulatorischen oder rechtlichen Gründen aber es gibt meiner Erfahrung nach immer einen Weg, wie's machen kann.
00:24:18: Dann muss sich eben an dem Produkt noch hier und da schrauben oder etwas anpassen, aber ich kann alles möglich machen.
00:24:27: Es gibt immer Mittel und Wege.
00:24:28: das ist zumindest meine Erfahrung.
00:24:30: Komplettes Nein habe ich tatsächlich in der Form noch nie aussprechen müssen.
00:24:35: Okay interessant!
00:24:37: Ob dieses keine Einladung jetzt für alle Mitarbeitenden zuhören?
00:24:43: Ich kann schon Nein sagen.
00:24:45: zu gewissen
00:24:48: zwischenmenschlichen
00:24:49: Themen würde ich sagen Aber bei Produkten Tatsächlich nicht.
00:24:53: Okay, cool!
00:24:56: Ich glaube wir haben die Geschichte schon fertig erzählt.
00:24:58: du warst in der Großkanzlei zwischen Großkanslei drei Monate später bist du dann Corporate gegangen?
00:25:03: Das habe ich noch nie.
00:25:03: e-Pay oder?
00:25:04: Genau das war noch nicht e-pay sondern das war Elfvormh für den Bereich Remoba.
00:25:10: Spannend.
00:25:11: Das fand ich damals auch super spannend und hab mir das sehr klammerös und toll vorgestellt.
00:25:20: War's teilweise auch, aber ich wollte mich weiterentwickeln.
00:25:27: Und die Möglichkeit hatte ich damals bei LVMH nicht.
00:25:32: Man muss hier ganz offen sagen in einem französischen Konzern um sich da weiterentwicklen zu können, muss ich supergut französtisch
00:25:41: können
00:25:43: und meine franzöische Kenntnisse sind jetzt nicht so gut und ich konnte mir das nicht vorstellen ewig auf dem Level weiterzumbleiben oder weiterzuarbeiten.
00:25:54: Und dann kam ein Headhunter-Anruf und der Headhunder Anruf war dann für E-Pay.
00:25:59: Cool!
00:26:00: Da hieß es, ich hab damals in Köln gelebt, komm' ich auch her... ...und dann hießes aber, das ist aber München.
00:26:08: Dann dachte ich mir, oh je, München, das war schön, haben wir so spießig und ich weiß nicht ob ich das jetzt wirklich machen soll.
00:26:15: Mein ganzes soziales Umfeld, meine Familie alle sind in Kologne.
00:26:21: Das Bewerbungsgespräch mit meinem jetzigen vorgesetzenden Sitz in den USA im Headquarter war so gut, dass ich dachte das muss ich einfach machen.
00:26:32: Das wäre jetzt katastrophal wenn nicht diese Chance mir entgegen lassen würde.
00:26:38: Echt cool.
00:26:39: und dann aber da war es noch nicht auf Geschäftsführungsebene?
00:26:41: Nein dabei habe ich bin rekrutiert worden um hier bei EPAY die Rechtsabteilung aufzubauen.
00:26:48: Es gab damals noch keine interne Rechtsabteilung, sondern EPAY hat nur mit externen Kanzleien zusammengearbeitet und ich kam hierher und habe die Rechts-Abteilungen aufgebaut.
00:27:00: das heißt Ich hab erstmal Personal eingestellt, ich hab digitalisiert, ich habe einen Legal Review Prozess eingeführt der Auch weil wir auch BAFEN reguliert sind, erforderlich ist.
00:27:17: So dass wir immer dokumentieren können welchen Prozess es einen Vertrag durchgegangen wo liegen die Approvals bis er dann tatsächlich auch signiert wurde.
00:27:27: Das habe ich vier Jahre gemacht und nach vier Jahren wurde ich gefragt ob ich mir vorstellen könnte in die Geschäftsführung zu gehen?
00:27:35: Und das hab' ich sofort mit Ja beantwortet!
00:27:38: Mega Glückwunsch.
00:27:39: auf jeden Fall sehr coole Geschichte Also auch unerwartet, so wie es halt immer hier natürlich auch im Podcast ist.
00:27:46: Ja... Es ist immer wieder interessant zu sehen, ...wie die Leute sich sozusagen entwickeln.
00:27:50: Hast du irgendwo schon mal dann gedacht okay ich könnte Geschäftsführerin werden auf deinem Weg?
00:27:55: Nie!
00:27:56: Also niemals.
00:27:57: Erst bei ebay irgendwann weißt das dann quasi sich rausgestatuisiert hat?
00:28:00: Erst bei E-Pay tatsächlich auch nur weil ich gefragt wurde.
00:28:04: Ich hatte vorher nie gedacht dass ich Geschäftsführenden werde Wollen würde oder könnte.
00:28:11: Ich habe das überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt, sondern ich hab gedacht, ich bin Leiterin der Rechtsabteilung und damit bin ich mega happy.
00:28:18: Es macht mir wahnsinnig viel Spaß.
00:28:20: Ich bin es übrigens auch immer noch.
00:28:22: Also ich habe jetzt sozusagen eine Doppelrolle weil mir das wahnsinnigt viel viel Spaß macht.
00:28:29: Das ist auch ein Bereich in dem mich sehr agil arbeiten kann.
00:28:32: Ich hab sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten.
00:28:34: Ich darf in diesem Bereich sehr kreativ sein.
00:28:37: also wie ich gerade schon gesagt habe Ich sage aus jetzt rein rechtlichen Gründen zu keinem Produkt Nein.
00:28:44: Anders ist es im Bereich meiner Geschäftsführungsrolle, ich bin barfinbeaufsichtigt und bundesbank beaufsichtigt.
00:28:52: Ich habe sehr viele regulatorische Anforderungen die erfüllen muss.
00:28:57: da bin ich nicht so agil.
00:28:59: Dann bin ich eher in diesem regulatorischen Korsett.
00:29:03: Kannst du kurz sagen was Du mit Produkt meinst?
00:29:05: also zu keinen Produkt nein?
00:29:08: Der hat zum Beispiel eine Gutscheinkarte, die wir selber herausgeben wollen und selber launchen wollen beispielsweise.
00:29:13: Okay,
00:29:14: ja verstehe.
00:29:15: Sorry ich war jetzt noch im Rechtskontext und hab mir gedacht ein Reppertrechtsprodukt.
00:29:19: Okay super spannend.
00:29:21: Losst uns mal so ein bisschen durch deinen Tag durch.
00:29:23: Hast du da irgendwelche Rituale-Routinen?
00:29:25: irgendwelchen Sachen, die immer wieder wie du jeden Tag machst?
00:29:30: Tatsächlich nicht!
00:29:32: Also Routine habe ich tatsächlich nicht klar.
00:29:34: Ich steh morgens auf.
00:29:36: Das fängt bei mir dann schon meistens mit den ersten E-Mails an, weil in der Nacht über USA E-mails reinkam.
00:29:44: Die ich jetzt zumindest mal durchlese und priorisiere was ich später beantworte.
00:29:51: Dann fahre ich ins Office und hier habe ich dann meistens Meetings Sei es jetzt Teams-Meetings oder auch Physische, wir legen tatsächlich sehr viel Wert auf physische Meetings.
00:30:04: Wir legen sehr viel wert darauf, dass wir hier im Unternehmen zusammenkommen und uns begegnen und uns persönlich austauschen.
00:30:12: aber kein Tag ist wie ein anderer.
00:30:16: Es ist immer entweder eine Teameskalation oder es ist ein Buffin Thema Oder es ist eine Verhandlung mit einem Kunden.
00:30:26: Es passiert auch viel spontan, wo ich dann mal spontan zu einem Kunden fahren muss oder wo ich spontan die Barfeln anrufen muss.
00:30:35: Das ist immer unterschiedlich.
00:30:37: Okay, verstehe und gibt es irgendwelche Sachen?
00:30:41: weiß ich nicht, wo du sagst das sind so für dich selbst Erfolgsrezepte?
00:30:44: Irgendwie sowas was du machst.
00:30:45: vielleicht kann auch vierteljährig sein oder einmal im Jahr irgendwie so Ziele oder solche Sachen.
00:30:51: Ja Ich habe gewisse Ziele, also ich hab eine gewisse Roadmap an die ich mich halte und die auch am mein Team kommuniziert habe.
00:30:59: Und die auch gemeinsam mit meinem Team entwickelt wird.
00:31:03: Das sind zum Teil regulatorische Anforderungen das ist zum Teil KI, das is zum Teil Optimierung von Prozessen.
00:31:13: An denen arbeiten wir step by step.
00:31:17: aber jetzt zu deiner Frage wie ich erfolgreich sein kann, ist tatsächlich entspannt zu bleiben und schnell Entscheidungen zu treffen.
00:31:29: Was hilft dir dabei entspanntzuleiben?
00:31:32: Indem ich mir selbst vertraue.
00:31:35: Ich brauche jetzt keine Entscheidung die ich getroffen habe.
00:31:40: Manchmal kann es ja sein dass man zurückblickt und denkt oh das hätte ich aber anders entscheiden müssen.
00:31:46: oder wäre es nicht besser gewesen wenn ich das und das gemacht hatte oder den und den Weg eingeschlagen hätte.
00:31:51: Das habe ich tatsächlich gar nicht.
00:31:54: Und ich stehe absolut hinter meinen Entscheidungen.
00:31:59: und ja den, den Tipp hab' ich mir selber gegeben, Entscheidungen zu treffen, nicht so lange überlegen weil irgendwann ist das Momentum dann vielleicht auch vorbei und ich vertraue auf mein Bauchgefühl und ich vertaue auf meine Intention dass den gewissen Momenten wo es fällig ist auch die richtige Entscheidung treffe.
00:32:22: Das ist ein guter Tipp, fast schon gutes Schlusswort.
00:32:26: aber noch eine Frage was würdest du machen wenn man dir jetzt sagen würde ab morgen würde das gibt's die Geschäftswelt einfach nicht mehr das heißt du musst nicht in die Arbeit gehen und darfst auch nicht mehr in die arbeit gehen und hättest jetzt ab sofort einfach frei?
00:32:39: wie würde dann passieren?
00:32:42: Dann wäre ich wahrscheinlich sehr traurig Weil ich sehr gerne arbeite, aber wenn es so wäre dann würde ich wahrscheinlich zum einen mehr in den Bergen sein.
00:32:53: Ich liebe es, in die Berge zu gehen.
00:32:55: Ich gehe sehr gerne Klettersteige, ich gehe sehr gern wandern.
00:32:59: das würde ich mehr machen weil im Moment kann jetzt natürlich nur am Wochenende machen und auch nicht jedes Wochenender und wahrscheinlich würde ich irgendetwas kreatives machen.
00:33:12: Ich würde vielleicht eine Tischler Ausbildung machen, ich mache ganz gerne DIY-Projekte zu Hause.
00:33:18: das macht mir unheimlich viel Spaß und wahrscheinlich würde ich in dem Bereich mehr machen.
00:33:22: Okay
00:33:23: dann doch noch eine Frage was war das letzte DIY Projekt?
00:33:26: Eine Garderobe!
00:33:29: Nicht schlecht gut dann an alle die Zuhören alle Garderoben und selber DIY Projekte in die Shownauz bitte.
00:33:36: Hey das hat echt Spaß gemacht.
00:33:38: vielen Dank dir.
00:33:40: Sehr coole Episode, wie ich finde und sehr interessantes Thema auch.
00:33:43: Also ich habe selber noch nie reingeguckt und ich glaube jeder dazu gehört hat, hatte auch immer was Neues gelernt.
00:33:48: Vielen Dank!
00:33:49: Super.
00:33:50: wer jetzt noch zuhört ganz herzlichen Dank fürs Zuhören schickt uns gerne Feedback.
00:33:53: ihr habt unten in den Shownauts Link dem Profile und wahrscheinlich auch die Webseiten zu den einzelnen Firmen.
00:33:57: da könnt ihr jetzt abspringen und sozusagen nach dem Podcast weitermachen.
00:34:01: Ich freue mich natürlich auch immer über Kritik.
00:34:02: also sendet mir das zu was ich anders machen soll Was ihr gerne hören wollt Und wenn ihr diese Episode gut findet dann schickt sie gerne Jemanden, der oder die sie auch hören sollte.
00:34:11: Ein Abonnement für den Podcast hilft mir auch und wenn ihr gerade irgendwo Besetzungen habt, intremistisch oder in Festanstellung dann kommt gerne mal auf mich zu.
00:34:18: können wir uns gerne mehr unterhalten.
00:34:19: Samarie ich freue mich aufs nächste Gespräch mit dir!
00:34:21: Ich freue mich auch vielen Dank.
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