Episode 314 mit Dr. Oliver Ebneth (CEO, RAPS)

Shownotes

„Es wird keine Nokia-Momente in der Food-Industrie geben. Global nicht – diese Branche wächst kontinuierlich, krisenfest und nachhaltig.“

In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Dr. Oliver Ebneth, dem CEO von RAPS. Das traditionsreiche B2B-Unternehmen mit Hauptsitz in Kulmbach feierte vor kurzem sein 100-jähriges Bestehen, erwirtschaftet rund 250 Millionen Euro Umsatz und beliefert führende Lebenmittelhersteller mit maßgeschneiderten Gewürzmischungen, Saucen sowie hochfunktionellen Zusatzstoffen. Im Gespräch veranschaulicht Oliver, wie die Food-Zulieferindustrie im Hintergrund agiert und warum hochtechnologische Verfahren wie die Mikroverkapselung die geheimen Geschmackstreiber hinter vielen bekannten Konsumgütern im Supermarkt sind.

Der promovierte Agrarökonom blickt auf eine internationale Laufbahn zurück, die ihn über Stationen in der Brauindustrie und einen dreijährigen Ausflug in die Luxusgüterwelt zu Swarovski in Tirol an die Vorstandsspitze in Oberfranken führte. Oliver berichtet nah am Geschehen von seiner Mission, RAPS von einem klassischen Gewürzmischer zu einem modernen, digitalisierten „Ingredient House“ weiterzuentwickeln. Er skizziert, warum er auf ein pragmatisches 80/20-Management sowie ein handverlesenes Führungsteam als „Wolfpack“ setzt und wie die operative Transformation durch den gezielten Aufbau digitaler Plattformen gelingt. Auch persönlich wird es, wenn der leidenschaftliche Jäger und Blasmusiker darüber spricht, weshalb ihn der unbedingte Wille zum Erfolg antreibt und warum echter Enthusiasmus oft erst dann entsteht, wenn Hürden überwunden werden.
Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden:

  • Wie gelingt der strategische Umbau eines klassischen Lebensmittelzulieferers hin zu einem hochinnovativen, plattformbasierten Ingredient-Unternehmen?
  • Welche tiefgreifenden Lehren über wirtschaftliche Resilienz und globale Lieferketten lassen sich aus einem bewussten Karriereschritt in die Luxusgüterindustrie ziehen?
  • Warum sollten mittelständische Organisationen bei technologischen Change-Prozessen auf „intellektuelle Vollständigkeit“ verzichten und stattdessen die interne Umsetzungskompetenz stärken?

Themen:

  • Lebensmittel-Industrie
  • B2B
  • Führungsstil

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Transkript anzeigen

00:00:00: Oliver, willkommen Podcast.

00:00:01: Hallo Franz!

00:00:02: Freu mich sehr und vor allem freue ich mich dass wir uns sehen auch wenn die Zuhörer uns nicht sehen.

00:00:06: aber es ist ein anderes Gefühl als wird man's nur per Teams machen.

00:00:09: Ja das finde ich auch.

00:00:11: also herzlichen Dank dass sich eingeladen bin.

00:00:13: Ich habe schon auf dem Hinweg hierher einiges von euch gesehen und mir angeguckt.

00:00:17: deswegen starten wir gleich.

00:00:18: wo bin ich?

00:00:19: Und was machst du?

00:00:20: Wir sind in Kulmbach.

00:00:23: Die Welthauptstadt des Bieres bezeichnet sich Kulmbach selbst.

00:00:26: Es ist ein großer Anspruch, aber es ist auch ein bisschen augenzwinkelnd.

00:00:29: also wir sind in Oberfranken im Nordbayern.

00:00:32: Kulmach ist eine interessante Stadt weil es gibt drei große Unternehmen.

00:00:36: die sind alle in der Food-Industrie.

00:00:37: Das ist die Firma Erex, großer Supplier und Lieferant für die Bäckereiindustrie, die Kulмacher Brauerei und eben Raps.

00:00:46: Ja ich finde das ist auch eine sehr schöne Stadt.

00:00:49: Ich glaube die Foodindustrie tut der Stadt auch gut oder?

00:00:51: Oder andersherum?

00:00:53: Beides, genau.

00:00:54: Ich hatte es ja gesagt, wir haben dennext die Kulmbacher Bierwoche.

00:00:57: Das ist Oktoberfest Nordbayerns bezeichnet und das ist fantastisch!

00:01:01: Wir haben eine sehr gute Beziehung zu den anderen großen Unternehmern hier aus der Nahrungsmittelindustrie und die KULMBACH-Bierwoche nutzt mir wirklich auch für Kundenbindungen.

00:01:09: Wir haben zwei Tage Innovationstage, wo wir Kunden aus ganz Europa einladen und das bespielen wir ganz aktiv.

00:01:14: Gut.

00:01:15: Als ich hergefahren bin, muss ich mich hier unten melden.

00:01:18: dann beim Eingang da bin ich auslöschen in den Laden reingegangen wo man was mitnehmen kann.

00:01:21: Da hab' ich schon so ein paar Sachen wahrscheinlich gesehen wie man mit euch in Kontakt kommt.

00:01:25: Aber der eigentliche Weg ist natürlich nicht dass wenn man laden geht und euch quasi direkt kauft, sondern ihr seid ja BtoB.

00:01:30: Deswegen erklär uns doch mal was Machtraps genau

00:01:33: Genau!

00:01:33: Den Laden den haben wir eigentlich für unsere Azubis.

00:01:36: Wir haben wieder sehr auch zehn bis fünfzehn neue Auszubildende.

00:01:40: Wir versuchen das die bisschen zusammen kommen mit dem der welt der gewürze.

00:01:46: das ist ja trotzdem was uns auszeichnet.

00:01:48: die azubis bewirtschaften laden auch wirklich ein eigen resche sie verkaufen das machen es branding Das produktmensch meines portfolio die lernen wie so ein kleines mini unternehmen.

00:01:57: aber letztendlich ist es nur bisschen branding lokal.

00:01:59: hier für uns wieder sechst wir sind im btb.

00:02:02: Ich habe mal viele deiner podcaste angehört.

00:02:05: Wir haben auch schon gesprochen ist jetzt wenig.

00:02:07: aus der alten ekonomie sind wir klassischer vertreter und Foodindustrie ist noch mal was ganz Spezielles.

00:02:14: Also wir sind Lieferant für die Nahrungsmittelindustrie auf Deutschland und versuchen auch, dass man jetzt nicht in diesen ganzen Anglizismen spricht.

00:02:21: unser Business ist global.

00:02:23: Wir verkaufen wirklich weltweit wobei der Schwerpunkt auf Europa ist Auch bis hin zur Einschätzung Die Größenordnung.

00:02:29: Raps macht zwei Hundertfünfzig Millionen Euro Umsatz wenn es ein relativ altes Unternehmen auch vor uns liegt.

00:02:35: ja die Geschichte von Raps hunderte Jahre Raps haben wir vor zwei Jahren gefeiert.

00:02:41: Geschichte von der Firma ist, es war klassisch eine Gewürzmühle.

00:02:44: Gewürzhändler-Importeur und Gewürze oder Spices ist auch nach wie vor das was uns auszeichnet.

00:02:51: Es ist hochinteressante Unterbranche innerhalb der Lebensmittelindustrie.

00:02:56: aber ein Kerngeschäft von Raps ist wirklich.

00:02:58: wir sagen es ist Geschmack und Funktionalität zu verbinden.

00:03:01: also wir haben funktionelle Zusatzstoffe Mischungen für die Lebensmittel Industrie.

00:03:08: Wenn jetzt jemand in den Laden geht und sich Gewürze kauft, das ist dann nicht klassisch sozusagen ein Rapsgewürz oder ein Rappsregal.

00:03:14: Das ist eine andere Marke aber die wird wahrscheinlich oder könnte von euch.

00:03:19: genauso ist es also btb is a business to Business.

00:03:21: wir liefern klassisch an der Industrie.

00:03:23: Wir haben kein Endkunden-Geschäft.

00:03:24: bei uns kann man jetzt nicht klassisch.

00:03:26: wenn man supermarkt geht Dann sehen wir Fuchs als gewürze als Ostmann Entkonsumenten, Marken und viele andere.

00:03:35: Es gab viel Startups in den letzten Jahren einem Just Spices Ankerkraut.

00:03:39: Das sind Firmen die eigentlich von Unternehmen wie Raps beliefert werden.

00:03:42: Nur uns als Marke, als Brand findet man nirgends ne?

00:03:45: Wir liefern klassisch an der Lebensmittel verarbeitende Industrie Und eben auch schon auch rohe Gewürze Einzelgewürze aber die verkaufen wir weiter an Industrieunternehmer.

00:03:54: Okay!

00:03:55: Und wenn ich jetzt zum Beispiel so ein Käse oder Nüssemischung oder sowas kaufe wo auch Gewürzen drin sind könnte es auch von euch kommen?

00:04:01: dann

00:04:01: Ja, immer absolut.

00:04:03: Es gibt ganz vielfältige Applikationen an der Produktanwendungen.

00:04:07: Vielleicht wenn man das ein bisschen beschreibt wir liefern klassisch einen Unterbereich der Lebensmittelindustrie oder Lebensmittelverarbeitung in der Industrie.

00:04:14: Das ist die Fleisch- und Molkereiindustrie, wenn man irgendwelche Frischkäse aufstriche hört... Auf Englisch nennt man das immer savory culinary, auf Deutsch gibt es da wenig.

00:04:24: Das ist vielleicht pikant oder würzige Lebensmittel.

00:04:27: also das ist klassisch so.

00:04:29: was liefern wir.

00:04:30: Wir liefern aber auch bestimmte Produkte in die Süßwarenindustrie.

00:04:33: wenn man Geschäftsbereich dann nennt sich Mikroverkapselung klingt hochtechnisch.

00:04:38: ein Beispiel solche Dinge wie die sauren Apfelringe von Haribo dass Saure außen rum liefert die Firma Raps einer der großen Lieferanten in Europa auch.

00:04:47: Das hat mir gewürzen Grundsätze jetzt nichts zu tun, da wird einfach mal in der Vergangenheit diversifiziert.

00:04:52: Das ist eine hochinteressante Anwendung.

00:04:54: Aha das ist ja spannend!

00:04:55: Also Abfleringe also gar nicht einmal so sehr dass es dann auch die Textur wahrscheinlich oder?

00:05:01: Also technisch gesprochen ist es Wirbelstromverfahren, es ist Mikro-Verkapselungen und man hat gewisse Säuren beispielsweise, die wir mit einem...ja einer Fett und Mantelung.

00:05:09: Also Sonnenblumenöl, Kanauberwachs, Kanpoimöl sein, alles Mögliche.

00:05:13: Das sind eben technische Hilfstoffe für die Lebensmittelindustrie.

00:05:16: Also das nennen wir Funktionalität, was anderes geschmackt ist.

00:05:19: Es sind klassisch als Beispiel eine Chicken McNugget-Sauce von McDonald's.

00:05:24: Solche Dinge produzieren wir also.

00:05:26: es sind Soßen, Laddressing, Dips, Condiments, alles was eben würzig und pikantes.

00:05:32: Okay verstanden!

00:05:33: Das heißt um die Firmen wiederum, die das dann an den End... Verbraucher irgendwie verkaufen oder halt dann servieren.

00:05:40: Die kommen dann auf euch zu und haben wahrscheinlich Ansprüche.

00:05:43: so, das muss so schmecken.

00:05:44: wir wollen eine salzige Mischung, wir wollen das nicht.

00:05:47: Ich

00:05:47: habe auch mein bis herriger Karriere fast ausschliess in dieser Lebensmittelindustrie, Zulieferindustrie, klassisches BtoB.

00:05:54: Man bedient die großen Kunden weltweit kennt jeder.

00:05:56: Das sind die Nestles, Unilever, Coca-Cola Kampagnen, Danone im Food Service Bereich und das ist genau so.

00:06:03: Unternehmen wie Raps entwickeln Produkte machen eine Produktentwicklung.

00:06:09: Die Applikationen machen auch die Sensorik und bieten den Industrieunternehmer an und nehmen es auf oder nicht.

00:06:15: Oder man entwickelt zusammen, nennt man Code Development Und dann wird es letztendlich auch gelonschen platziert.

00:06:21: Aber wie gesagt, Unternehmern wie den Raps sind immer im Hintergrund, niemand kennt uns, weiß klassisches Business-to-Business ist.

00:06:27: Okay verstanden und wie sieht das eigentlich auf eurer Seite denn aus?

00:06:31: Also ihr kauft dann rohe Gewürze ein und dann müsstet ihr ja irgendwie wahrscheinlich aufarbeiten und so oder?

00:06:37: Genau!

00:06:38: Das ist eben zunehmend anspruchsvoll.

00:06:40: Soll mal die Historie auch die Firma Raps übergegründet in Hamburg klassisch, ne?

00:06:44: Ist ein großer Hafen, Antwerpen Rotterdam... Und da waren früher die sogenannten Pfeffersäcke, das wurde klassisch importiert.

00:06:52: Die Zeiten sind auch vorbei und es geht mehr um Wertschöpfung als man muss solche Gewürze reinigen, aufarbeiten... Sieben Mischenmalen, nur die Verarbeitungsschritte verlagern sich auch teilweise.

00:07:04: In der Vergangenheit wurde viel über Händler oder Zwischenhändler gekauft.

00:07:07: inzwischen versucht auch Raps mehr einen Ursprung zu gehen.

00:07:10: dass man versucht jetzt nicht über große Hände in Hamburg und Rotterdam Gewürze zu beziehen sondern beispielsweise wirklich nach Vietnam.

00:07:16: geht es nach Indonesien nach Nigeria wo die Gewürz eben auch angebaut werden dort vielleicht wirklich mit den Produzenten auch Programme aufzusetzen?

00:07:25: wie kann gewisse Dinge schon im Ursprung passieren und nicht klassisch die Wertschöpfung zuviel in Europa.

00:07:31: Das sehen wir jetzt im Moment auch dabei.

00:07:34: Wann ist eigentlich ein Gewürz, ein Gewürz?

00:07:36: Und wann ist es... Also ich meine...

00:07:39: Ja, das ist eine interessante Frage!

00:07:42: Das Thema ist eben, wir bespielen es natürlich auch aktiv, nein nur Raps ist kein reines Gewürztunternehmen oder Spice-Unternehmen sondern wir sehen uns wirklich als Ingredient House, als Ingrediant Player.

00:07:53: Gewürz ist unsere Historie, unser Herkunft, die Heritage.

00:07:56: Inzwischen muss man auch ganz ehrlich sein und das kann man auch teilen unter den ganzen Rohstoffen oder unserem Einkaufsvolumen sagen wir mal sind in twenty-fünf Prozent Gewürze.

00:08:04: Der Rest sind alle möglichen anderen Rohstoffe.

00:08:07: Deswegen wie jetzt gewürzt definiertes Kaliz wirklich gar nicht beantwortet.

00:08:12: Aber ja, das ist eigentlich ein ganz interessantes.

00:08:14: Manche Sachen gibt man dazu um den Geschmack zu verstärken.

00:08:17: Manches davon z.B.

00:08:18: eine Zwiebeln ist kein Gewürz oder

00:08:20: so.

00:08:20: Das sind Kräuter, genau.

00:08:21: Also kaufen wir natürlich auch und sourcen wir auf wie Knoblauch, Granulat solche Pulver, Gewürze, Kräute, Petersilie, Schnittlauch alles möglich.

00:08:32: Und das verarbeiten wir natürlich in unseren Mischungen, die man dann an den verschiedenen Unterbereichen der Lebensmittelindustrie anpassen oder verkaufen.

00:08:39: Aber wie gesagt es ist immer was wir Co-Development nennen.

00:08:42: mit den Industrieunternehmern, die final letztendlich die Marken führen und im Lebensmittelhandel platzieren arbeiten wir zusammen.

00:08:49: Wir entwickeln wirklich... Wir sehen uns immer aus.

00:08:51: ausgelagerte Forschungsentwicklungsabteilung für unsere Kunden.

00:08:55: Also wir machen auch viel mehr große Entwicklungsabteilungen.

00:08:58: Wir machen Trendforschung, Marktforschungen und versuchen wirklich Endprodukte letztendlich zu entwickeln.

00:09:03: Aber wir bringen es eben nicht in Verkehr sondern verkaufen an die Lebensmittelindustrie.

00:09:06: Okay.

00:09:07: Gibt's so Trends aktuell wo du sagen würdest das sind so die Innovationen oder Trends die wir gerade anschauen?

00:09:13: Er werden ja schon gesprochen.

00:09:14: im Vorfeld ist immer so ein Bus wording mit Disruptive Innovation.

00:09:18: da ist meine Meinung an Erfahrung.

00:09:20: in der Lebensmittel Industrie gibt's keine großen Destruktionen.

00:09:23: Es gibt Dinge wie plant-based, also Milchalternativen, Fleischalternative.

00:09:28: Dann gab es vor zwei Jahren mal Red Bull an Energy, das ist wirklich ein komplett neuer Segment.

00:09:33: Wenn's jetzt um Trends geht, glaube ich das sind die übergreifenden Trends.

00:09:37: nicht nur für den Unternehmen WRAP sondern die ganze allgemeine Lebensmittelindustrie ist natürlich immer das Thema Natürlichkeit.

00:09:43: Also der Trend, das ging los.

00:09:45: früher gab es künstliche Farben, Fabstoffe auf natürlichen Farben Künstlicher Aromen auf natürlicher Aromen dass man schon versucht grundsätzlich Das ist aber hauptsächlich für Deutschland und Europa.

00:09:54: E-Nummern, man versucht Schlagwortes Clean Label also dass die Zutatenlisten auf den Lebensmitteln kleiner werden, schranker werden weniger Zusatzhilfsstoffe, weniger Verdickungsmittel das sind alles Trends.

00:10:09: zweiter großer Trend ist natürlich Zuckerreduktion.

00:10:11: Riesenthema wird auch immer wieder viel von der Politik.

00:10:14: im Moment will unsere Bundesregierung ja eine Zuckersteuer einführen Aber nicht unbedingt aus meiner Meinung, um die Volksgesundheit zu verbessern.

00:10:21: Sondern es wird fiskalisch... Es muss eine Lücke geschlossen werden.

00:10:24: Trotzdem bleibt Zuckerreduktion ein großes Thema.

00:10:27: Nicht so ganz relevant jetzt für Raps.

00:10:29: Wie gesagt wir sind eher in diesem Bereich pikant herzhaft genau.

00:10:34: Großes Thema bei uns ist Salzreduktion oder auch so ein Evergreen ist das Thema Geschmacksverstärker.

00:10:41: Die Leute wurden sensibler irgendwann als Mononatriumglutamat ja jetzt Nicht per se schlecht ist, aber es nicht das natürlichste Lebensmittel.

00:10:49: Das Trend wurde ein Hefe extrakt also es gibt immer so... Es gibt so Wellen, aber langfristig sind schon diese Themen Salzreduktion Zuckerreduktion Fettreduzon wird bisschen weniger und natürlich schon dieser Trend zur Mehrnatürlichkeit.

00:11:05: Das bleibt eine Grundherausforderung für die ganze Lebensmittelindustrie.

00:11:08: Verstanden okay?

00:11:10: Und letzte Frage zu dem Thema kannst du noch ein bisschen so auch auf den Prozess eingehen, weil ich glaube man kann sich gar nicht so richtig vorstellen.

00:11:18: Ich habe das Werk gesehen und dachte mir ja klar hier gibt es ja Labore und alles mögliche.

00:11:22: logisch wie das dann so aussieht ist jetzt nicht so dass ihr Rohgewürze kriegt und ihr schneidet die Kleine und dann geht weiter.

00:11:28: Nein, wie gesagt der Prozess beginnt mit einer Produktentwicklung.

00:11:33: Nehmen wir einfach mal ein schönes Beispiel McDonald will eine neue Burgersauce entwickeln.

00:11:39: Dann arbeiten wir mit Unternehmern beispielsweise in Deutschland wie Defilei.

00:11:42: Sie sind ein sehr großer Lieferant an McDonalds, da sieht man auch mal die Wertschöpfungskette.

00:11:46: Also bis das Mal beim Endkonsumenten.

00:11:48: Da sind viele Stufen involviert.

00:11:51: also das heißt wir arbeiten nicht direkt mit McDonald's sondern mit Defileih und Defileib gibt uns einen Briefing als Auftrag neue Soße zu entwickeln oder eine Neubürgersauce.

00:12:00: dann geht es los bei unserer Produktentwicklung.

00:12:01: Man macht sich Ideen, schaut ein bisschen Trendforschung, Marktforschungen.

00:12:04: was ist denn so?

00:12:07: Im Moment On Walk, das ist das Interessante auch mit Gewürzen natürlich.

00:12:11: Auch jetzt mit der Fußball-Werkmeisterschaft.

00:12:13: Dann entwickeln wir vielleicht einen gewürzten K-June Style weil die WM grad in Zentralamerika ist.

00:12:20: Das ist das Schöne, das ganze Bereich Culinary Spices oft sehr Trending und Trends kommen oft so an den USA über UK dann über Niederlande schließe ich nach Deutschland.

00:12:30: Wir haben auch Neulassungen in UK und in Holland,

00:12:33: d.h.,

00:12:33: wir sind früh an solchen Trends dran.

00:12:35: Irgendwann haben wir ein Produkt entwickelt und dann geht es um diese Skalierbarkeit.

00:12:38: Dann muss man ja Testproduktionen mit seinen Kunden fahren, irgendwann wenn die entscheidert, er lohnt das, er bringt das in Handel oder verkauft es erfolgreich an McDonalds.

00:12:46: Da muss man sowas natürlich hochfahren,

00:12:47: d.h.,

00:12:48: man muss planen, man muss die Rohstoffe sichern.

00:12:50: Und der Produktionsprozess, wie du gesehen hast von außen bisschen da sieht man viel Edelstahl, viele Tanks, viel Silos... Das ist, sagen wir mal klassische... Lebensmittelindustrie.

00:12:59: Das ist Hygiene, Qualitätsspiel der sehr hohe Rolle vor allem wenn man in dem konkreten Beispiel an einer Firma wie McDonalds liefert.

00:13:06: da muss man im kompletten Qualitätersmanagement in der Rückverfolgbarkeit sehr weit entwickelt sein und da glaube ich macht er ab sein.

00:13:14: Sehr guten Job auch.

00:13:15: Unser Ruf vor allem im Kernmerk mit Deutschland ist schon dass wir Qualitätesführer sind und das ist uns sehr wichtig.

00:13:22: vielleicht als kleine so nicht Anekdote aber ich bin ja seit zwanzig Jahren in den Lebensmitteln Industrie In gut eineinhalb Jahren bei Raps keinen wirklichen Quality Claim auf meinem Tisch legen.

00:13:33: Und das hatte ich noch nie vorher und das findet es, zeichnet uns schon auch aus.

00:13:37: Stark!

00:13:38: Ja also ich fand's sehr spannend in der Vorbereitung wie wir das alles anzuschauen.

00:13:42: Wir link natürlich unten den Show Notes zu euch.

00:13:44: dann kann man sich das natürlich auch wenn man hier fertig ist angucken.

00:13:48: Zwanzig Jahre Lebensmittelindustrie erzähl mal wie bist du?

00:13:51: Hier ist die O geworden, wo hat das angefangen?

00:13:54: Wir haben nur eine Dreiviertelstunde Zeit.

00:13:56: Was ich vielleicht dazu sagen kann, auch schon vom Studium, wenn wir ganz bewusst entschieden sind... Ich habe Agrarökonomie studiert, also Agrarwissenschaften, TU München, Weinsteffen begonnen und dann nach Göttingern gewechselt.

00:14:07: ein Semester in Paris studiert mich.

00:14:09: dann, wenn man fokussiert und spezialisiert auf das Agribusiness-Foodindustrie, dann promoviere den Zusammenarbeit mit Heineken.

00:14:16: Also ich hab mich immer weiter entwickelt in die Lebensmittelindustrie und nach der Promotion dann Lebensmittelindustrie gearbeitet und immer im BtoB.

00:14:26: Aber ich muss auch sagen, es gibt vielleicht Karrieren, die sind planbar und die verlaufen linear.

00:14:30: also meine Verlief nicht linear Und ich finde das ist auch das gehört auch dazu.

00:14:34: Es gibt Aufs-und Abs man muss sich auch durchkämpfen und vieles auch.

00:14:38: Opportunität der richtige Zeitpunkt, der richtige Job zum richtigen Zeitpunkt da muss viel passen und letztendlich hat im Rückblick viel gepasst und Ich hatte immer einfach eine Riesenleidenschaft für das Thema Lebensmittel Ernährung und ich bin im Rückblick auch wirklich froh, dass sich auf dieser B-to-B Seite blieb.

00:14:57: Das ist vielleicht ein bisschen... wie soll man sagen?

00:15:01: Die Brands, die Marken, die jeder kennt haben vielleicht mehr Glamour als Coca Cola oder Nestle oder Unilever aber auf der B to B Seite gibt es einfach Unfassbefehle von diesen klassischen Hidden Champions, auch in Deutschland.

00:15:12: Und dann nehmen wir den jemand kennt, die aber teilweise Weltmarktführer sind.

00:15:16: Der Vorteil in BtoB ist immer, man kann global arbeiten.

00:15:19: Selbst für mittelständische Unternehmen wie Raps wir beliefern kundenweltweit und das ist das Spannende.

00:15:25: wenn Raps mit zweihundertfünfzig Millionen Euro ein Lebensmittel in der Lebensmittelindustrie einen Verarbeiter wäre eine eigene Marke hätte und an den Handel verkauft ist es viel viel schwerer in der Größenordnung als auf der btb Seite und deshalb habe ich mich ganz bewusst entschieden immer auf die btbs Seite zu bleiben weil man globales Business machen kann weil man viel innovativer oft ist wie unsere eigenen Kunden und auch zum Thema Risikomanagement.

00:15:50: Weil wir sehen in unserer Größenordnung, wenn ich an den Handel verkaufe in Deutschland da gibt es vier Player.

00:15:55: Wir haben sechzeintausend Kunden als Raps und das macht der Unternehmen enorm resilient.

00:16:02: Wie hast du dieses Lebensmitteltema für dich gefunden?

00:16:05: Schon vor dem Studium irgendwie oder?

00:16:07: Ich komme klassisch ... Sagen wir mal vom Land, wenn man so schön sagt aus bayerisch-sibirien.

00:16:12: Aus den nördlichen Urfalls.

00:16:13: deswegen ich hatte immer Affinität auch Ich habe mir wirklich bewusst für für Agrarwissenschaften entschieden.

00:16:19: Ich fand das einfach wahnsinnig spannend.

00:16:21: Man kann viel damit machen haben aber dann auch im Studium bewusst entschied nicht will in diese Lebensmittelindustrie und verarbeiten Industrie Aber wie gesagt in der Promotion angefangen.

00:16:30: mein erster Job war in der Brauindustrie.

00:16:33: Der Nacht zu.

00:16:33: Corona ist Zulieferer für die Braunlust Dreh und irgendwann kommt man dann auch in so ein Fahrwasser rein.

00:16:40: Und diese B-to-B Seite, also Food Ingredients finde ich nach wie vor wahnsinnig spannend.

00:16:46: Okay, spannend!

00:16:47: Das ist ja echt interessant... Also ich will das immer nachvollziehen, wie jemand seine Leidenschaft findet.

00:16:54: Weil man hat die ja nicht.. das ist ja so eine Henei-Probleme.

00:16:57: Man muss sie erfinden.

00:16:58: Irgendwas is ja nicht seine Leidentschaft und dann wird es zur Leidenschaft.

00:17:01: Länger man drin ist, um je besser man wird und so mehr man dann besser hat ein Erfolg usw.

00:17:06: So muss das ja bei dir auch gewesen sein.

00:17:08: über zwanzig Jahre?

00:17:09: Absolut!

00:17:10: Und vielleicht als eines im Sidestep oder keine Ahnung dort... Ich hatte einmal die Möglichkeit, es war wie beim Headhunter ich war noch jünger, vielleicht dass wir dann auch doch ein bisschen naiver.

00:17:20: Ich war mal knapp drei Jahre bei Swarovski in Tirol, in Wattnuss.

00:17:25: Das war wunderschön.

00:17:26: einerseits weil wir als Familie nach Tiroll gezogen sind, habe das sieben Jahre gelebt.

00:17:30: Ich dachte damals, das ist der Elfmeter.

00:17:32: Die Golden Opportunity.

00:17:33: Jetzt gehe ich aus dieser Cheesy Food Industry raus und jetzt geht die große weite Welt auf.

00:17:39: Und ich habe damals die Verantwortung genommen über das Key Account Business von Swarovski im BtoB-Bereich.

00:17:48: also die großen Kunden waren dann Dolce Gabana Louis Vuitton Muat, Tennessee und Chanel und Dolce Gabbana.

00:17:56: Es war aber ein Ausflug.

00:17:58: Da könnte ich abendfühlen erzählen drüber.

00:18:00: Das war eine wahnsinnig interessante Zeit, aber das Business war damals wirklich im freien Fall ein sehr schwieriges Umfeld.

00:18:09: Es wurde wirklich disruptiert durch den Webbewerb in China.

00:18:12: also es war fast monopolist und der Business war eigentlich nicht mehr zu drehen.

00:18:18: Für mich war das die große Learning dass man einmal in so einer Glamour Welt eingetaucht ist und dann wirklich gesehen hat und jetzt haben wir einen eigenen Live erfahren Die Vorteile dieser Foodindustrie, die Resilienz.

00:18:31: Die Nachhaltigkeit.

00:18:33: Es wird keine Nokia-Momente in der Foodindustrie geben global nicht sondern es ist einfach kontinuierliches nachhaltiges Wachstum und die Unternehmen, die gut managen werden immer erfolgreich sein können.

00:18:45: Und das war für mich das Learning.

00:18:46: Das ist auch nicht schlecht.

00:18:47: ich sehe es im Nachhinein ein bisschen amerikanisch Man kann auch mal was probieren, man kann auch vielleicht mal scheitern.

00:18:53: Da muss man aber das nutzen, um es besser daraus zu machen und es besser zu lernen.

00:18:56: Ich habe in der Zeit enorm viel gelernt.

00:18:58: Es gab sehr viele McKinsey, Ex-McKinsey Manager bei Swarovski.

00:19:01: da ging's viel um Turnaround und Disruption.

00:19:05: Viel buzzwording.

00:19:07: Viele sind auch nicht erfolgreich.

00:19:09: Aber ich hab versucht auch davon viel zu lernen!

00:19:12: Und das war persönlich einfach diese Erfahrung.

00:19:14: Ich gehe auf jeden Fall wieder zurück in die Fun-Industrie und bleibe dir auch treu.

00:19:18: Auf Deutsch sagt man ein bisschen dieses alte Sprichwort, dieses Schuster bleibt bei deinem Leisten und das habe ich schon verinnerlicht dadurch.

00:19:22: Also ich bin absolut happy jetzt hier wo ich bin und so wie die letzten Jahre eigentlich meine Karriere gestalten konnte.

00:19:31: Echt klasse ja!

00:19:32: Ist das das eine?

00:19:33: weil die meine Frage mal was ist das einen Learning wenn du so auf deine Karrieren zurückschaust was du vielleicht den Zuhörenden mitgeben könntest?

00:19:40: Ist das Schuster bleibt bei deinen Leisten oder gibt es?

00:19:42: Nee,

00:19:42: ist es nicht.

00:19:42: Das finde ich zu konservativer.

00:19:44: Grundsätzlich bin ich risikofreudig und das ist auch so.

00:19:46: Ich habe mich immer wieder entschieden eine Opportunität zu ergreifen.

00:19:53: Das eine ist opportunistisch sein, das finde ich ganz schlecht aber eine Möglichkeit zu ergrafen weil so empfindet.

00:20:01: Karrieren sind wenig linear, wenn man nicht aus sehr privilegierten Elternhaus kommt mit großartigen Verbindungen und wenn man sich selber früh den richtigen Mentor coach hat dann können Karriern vielleicht linear verlaufen.

00:20:13: aber ansonsten muss man sich auch Dinge trauen.

00:20:16: und ich vielleicht das einzige was ich mitgebe wirklich ich habe keine Entscheidung bereuert überhaupt nicht auch den Schritt zu sowas raus.

00:20:22: ich hab da wahnsinnig viel gelernt und ich glaube mein Rat oder mein Tipp wäre wirklich sich zu trauen Mut zu haben Aber dann natürlich auch wirklich ja Resilienz, sich vielleicht manchmal auch wirklich durchbeißen und durchkämpfen.

00:20:35: Und wenn man wirklich Passion, Enthusiasmus für was hat, dann wird man erfolgreich sein.

00:20:40: aber man muss mit Tiefen auch leben können.

00:20:43: Verstehe!

00:20:45: Wenn man so durch deinen Tag geht... Was sind da so Sachen die du brauchst um erfolgreich zu sein?

00:20:52: Also ich brauche Leute den ich vertraue Leute auf die mich verlassen können und Leute mit denen ich große Freude habe zu arbeiten.

00:21:01: Deswegen bin ich so wahnsinnig happy, wo ich jetzt bin an der Position des Unternehmern, den Gestaltenspielraum, den ich habe.

00:21:09: Ich hab in den eineinhalb, knapp zwei Jahren viel Vertrauen von einer Eigentümerfamilie, was fantastisch ist.

00:21:15: Und ich hab die Möglichkeit wirklich hier, wenn immer CEO ein sehr großer Titel ... Für mich ist es wichtig so Organisationsdesign, Governance.

00:21:23: Also auf Deutsch ich bin Alleingeschäftsführer und ich habe die Möglichkeit mir wirklich mein Führungsteam zusammenzustellen.

00:21:28: Wie gesagt mit viel Rückendeckung vom Eigentümer.

00:21:31: das heißt hier aber Mischungen aus Leuten die bereits hier waren bevor ich kamen und dann hab' ich Leute aus meinem Netzwerk dazukohlt ein zwei Leute auch wirklich extern über Personalberatung.

00:21:39: Aber ich hatte diese Möglichkeit in einer solchen Wolfpack, ne?

00:21:44: Wirklich sich selbst als Primus Interparis zu definieren und Leute zu haben wo man einerseits große Freude hat zu arbeiten, wo man wirklich das Vertrauen hat auch loszulassen.

00:21:54: Wo ich weiß die sind auch intrinsisch motiviert.

00:21:56: Die wollen hier was erreichen und das macht mir wahnsinnig Freude mit solchen Leuten zu arbeiten.

00:22:02: Ja cool!

00:22:03: Und wirklich so konkret irgendwelche Daily Habits oder sowas?

00:22:07: Bist du so früh auf Steher?

00:22:08: Ja ich stehe früh auf und Habit ist wirklich... Ich trink wahnsinn gerne Espresso dann in der Früh.

00:22:15: Das klingt jetzt vielleicht seltsam, es ist in meiner Karriere mein allererster Job nach der Promotion.

00:22:20: Da habe ich mich jeden Sonntagabend auf die Arbeit gefreut.

00:22:22: dann kann man teilweise zwanzig Jahre wo es nicht ganz so war und seit ich hier bin ich freue mich jede Woche.

00:22:28: Ich freu mich jedes Wochenende auf Montag.

00:22:31: Ich arbeite wahnsinn gerne mir macht das Freude und die Happy sind einfach... Ich freue mich, dass ich hier bin.

00:22:37: Ich freu mich die Leute zu treffen, zu sprechen und die Dinge voranzutreiben.

00:22:41: Wir sind in der Mitte von, was wir in einer Transformation-Chernie nennen.

00:22:44: Wir bauen wirklich die ganze Firma um und neu auf und das ist eine Riesenaufgabe.

00:22:51: aber mir macht es Spaß und mein Happy des Jahr.

00:22:53: Ich trink meinen Kaffee in der Früh.

00:22:54: Das brauche ich um, wirklich um zu starten!

00:22:57: Okay sehr cool hört sich echt also mega spannend an.

00:23:01: kannst du ein bisschen so sagen?

00:23:02: Was die Transformation vielleicht noch ist da bin jetzt schon neugierig.

00:23:05: Ja, Raps ist wirklich klassischer Mittelständler in guten und ein bisschen vielleicht auch im Bereich was zu verbessern wäre.

00:23:12: Die letzten Jahre waren vielleicht auch ein bisschen Dornröschenschlaf.

00:23:15: die der Vorteil muss man wirklich sagen.

00:23:16: wir sind eine sehr, sehr gute Industriefood-Incredent allgemein gut.

00:23:19: Der Bereich in dem wir es sind ist gut, er ist resilient.

00:23:22: das ist auch grundsätzlich ein profitables Business.

00:23:25: Nur wurden gewisse Dinge.

00:23:26: Ich kam vorher von einer deutlich größeren Firma auch Familien geführt, Familie gemanagt aus der In-Green-Industrie.

00:23:31: Der große Vorteil ist da hat man eine sehr gute Benchmark.

00:23:34: wie so ein Zielbild ausschauen könnte nur die Firma auf fünfzehn-zwanzig Mal größer.

00:23:37: das heißt wir müssen nicht alles hundert Prozent kopieren aber wir machen und es ist auch ein persönlicher Management Ansatz für mir immer achtzig zwanzig manchmal vielleicht neunzig zehn.

00:23:46: Aber die letzten fünf Prozent das ist so striving for intellectual completeness Das braucht niemand vor allem nicht in einem Mittelständler.

00:23:52: also Wir bauen wirklich Komplett um.

00:23:55: Ich nenne es Corporate Readiness, dass wir wirklich SAP, wir bereiten SV HANA Transition vor.

00:24:02: Wir digitalisieren erst die ganze Firma.

00:24:05: Wir bauen erste Plattformen, erste Foundationen und beschäftigen uns sehr viel auch mit KI, auch mit agentischer KI.

00:24:12: aber mein Ansatz ist jetzt ich habe erst Leute geholt, die das können.

00:24:17: Dass man auch ein bisschen unabhängig wird von Beratern weil allein zum Thema KI Bekommt mir zwanzig Anforderungen pro Tag, wenn man die uns unterstützen will.

00:24:25: Meine Erfahrung ist auch mit... Die Erfahrung habe ich gemacht bei Swarovski.

00:24:28: Man muss enorm aufpassen und Unternehmensberatern.

00:24:32: Ich glaube fest daran, dass es immer wieder sehr gute gibt, die man aber ganz gezielt reinholt für ein gewisses Mandat.

00:24:37: Und dann auch wieder, man muss das dann implementieren in der Firma.

00:24:41: Es ging los mit dem Team.

00:24:42: Wir haben ein sehr gutes Team.

00:24:44: Dann bauen wir wirklich die Foundation erst.

00:24:46: Aber in jedem Bereich, also Commercial Excellence, Sales Excellence, CRM wirklich die Vertriebsmannschaft wirklich ein moderner Salesmanagement zu betreiben.

00:24:55: Wir haben das komplette Produkt-Management neu aufgebaut, Product Category Management.

00:25:00: also wirklich dass man aus Raps... Also ich nenne es jetzt mal bisschen despektierlich aus einem Gewürzmischer modernes Ingredient House zu bauen Da geht's nicht per se um die Größe.

00:25:10: natürlich haben wir jetzt deutlich Wachstumsambitionen auch einfach um relevant zu bleiben.

00:25:15: aber es geht wirklich um eine Professionalisierung der ganzen Firma dass man wirklich in die Richtung internationales.

00:25:21: Ingrid in Haus gehen.

00:25:23: Ja, du wir hinterlassen ja jetzt ein Fußabdruck im Internet.

00:25:26: das heißt Wir können dann zurück schon irgendwann wenn ihr mal wiederkommst als Wiederkehrer Gast.

00:25:30: Das ist ja super.

00:25:30: da kann man immer schauen.

00:25:32: was hat man damals sozusagen schon so gesagt und ich freue mich auf jeden Fall drauf Wenn wir das dann irgendwann machen diesen Check-in.

00:25:39: Vielleicht noch eine oder zwei Fragen zum Schluss.

00:25:42: Erste Frage Was würdest Du denn machen wenn man dir die Businesswelt wegnimmt?

00:25:47: Morgen hast du Schüsse auf und dann musst jetzt nicht hierher.

00:25:49: Obwohl du dich am Montag freust.

00:25:52: Ja, das ist ja... Ich hatte es gehört, dass du das immer fragst auch in den Podcasts.

00:25:55: Aber trotzdem nicht drauf vorbereitet sondern für suchspontane Antworten.

00:26:00: Ich muss... ich hatte sie angelingen lassen.

00:26:01: Ich liebe im Moment wirklich was ich tue.

00:26:03: Und ich bin auch nicht als Erbe eines Firmenimperiums geboren.

00:26:07: Ich habe auch noch nicht reich geheiratet.

00:26:08: Das heißt, ich lebe auch von dem.

00:26:09: Am Ende vom Tag, ich verdiene sehr gut Ich glaube, ich verdiene mir aber auch das was ich hier leiste.

00:26:16: Das heißt, ich würde es natürlich weitermachen wollen!

00:26:19: Ich liebe das, was ich mache.

00:26:20: Ob die Firma Raps ist und wenn das nicht mehr möglich wäre dann will ich das mal anders machen.

00:26:25: Aber ansonsten muss ich auch sagen dass ich auch das Leben genieße.

00:26:28: Ich habe tolle Familie, tolle Frau, drei Töchter... ...ich bin leidenschaftlicher Jäger.

00:26:34: Nicht mein Hobby, sondern meine Passion.

00:26:36: Ich spiele immer noch Blasmusik.

00:26:38: Ich lieb wahnsinnig viele Dinge Aber trotzdem, das eine geht nicht ohne es andere.

00:26:44: Das ist doch schön!

00:26:46: Work hard und play hard, das versuche ich wirklich zu leben.

00:26:51: Sonst irgendwelche Hobbys?

00:26:52: Neben Jagen, Blasmusik?

00:26:54: Ja, wie gesagt, wir haben sie im Jahr in Tirol gelebt.

00:26:56: Ich liebe schon alles was so auto related ist.

00:26:59: Ganz bewusst, ich bin kein Sportler, sondern ich lieb draußen zu sein.

00:27:03: Ich versuch mental physisch-psychisch fit zu bleiben aber ansonsten ist es auch.

00:27:07: deswegen glaube ich macht's mir vielleicht... Im Job erfolgreich, ich liebe Interaktion mit Menschen.

00:27:13: Ich versuche wirklich Freundschaft zu pflegen und... ...ich lebe das mit Leuten zusammen zu sein ob das im Business-Kontext oder privat ist.

00:27:23: Wenn man jetzt drauf schaut also nicht viele Leute machen was zwanzig Jahre und sind auch glücklich dabei und sind dann auch erfolgreich.

00:27:30: Manche machen es halt weil sie's halt machen und manche schaffen es dann nicht.

00:27:33: Jetzt speziell in der heutigen Zeit ist es so einfach zu sagen hier ist das nächste shiny Thema sozusagen Was würdest du denn den Leuten da draußen mitgeben, um wirklich mal so zwanzig Jahre an einer Sache Spaß zu haben?

00:27:49: Ich glaub und ich will ja jetzt nicht ins politische abdriften.

00:27:51: Aber wir beide haben uns auch über LinkedIn unterhalten.

00:27:53: Man kann es wahnsinnig viel lesen in den letzten zwei Tagen über das Ausscheiden unserer Fußball-Nationalmannschaft wie die Leute kommentieren oder die Leute auf den Kommentar vom Kanzler Merz reagieren.

00:28:01: aber da muss ich sagen, da bin ich auch dabei!

00:28:03: Ich glaube erstens gibt's kein Rezept.

00:28:05: Wie werde ich erfolgreich, entwickle ich Enthusiasmus, Passion... Ich glaube wirklich an ein paar Grundwerte, einfach diesen Leistungswillen wie der Leistungsbereitschaft, Disziplin, Effizienz und hartes Arbeiten.

00:28:18: Und dann entwickelt man irgendwann diese Freude an dem.

00:28:20: Unsere Umsetzungsfreude, Erledigungsfreute.

00:28:25: Mich macht es auch... mich am Ende vom Tag.

00:28:27: macht's mich auch glücklich wenn wir Erfolg haben!

00:28:31: Wenn ich als CEO erfolgreich bin, wenn die Firma auch nachhaltigen Erfolg hat, wenn Leute sehen, dass diese Firma zukommt.

00:28:37: das ist alles unglaublich Ja motivierend und das macht mir große, große Freude.

00:28:44: Aber da gehört auch auf Englisch no pain no gain.

00:28:47: also einfach ein bisschen wieder Leistungsbereitschaft wille Und einfach dieser bisschen dieser Hunger nach Erfolg zu gewinnen macht doch auch Spaß und das glaube ich dass darf man doch auch wieder zeigen oder leben

00:28:59: Total.

00:29:00: Also ist es dann schon macht's dann doch irgendwie die Sache aus dass man nicht lang genug dran bleibt Oder dass dann manche Leute so vielleicht zu früh den Kopf anstecken.

00:29:08: ja

00:29:08: jetzt kann man auch vielleicht selber sehen manche auch in meinem Freundeskreis oder ehemalige Kollegen.

00:29:13: Ich habe einige Male als Unternehmer gewechselt, da gab es früher ein bisschen diesen despittierlichen Ausdruck mit Jobhopper.

00:29:19: das glaube ich das sehe ich überhaupt nicht so weil man lernt unglaublich viel und niemand.

00:29:23: auch dieses Wechseln ist immer der Sprung ins kalte Wasser.

00:29:26: Das bedingt unheimlich viel Energie Enthusiasmus und eben Willen schnell zu lernen, um Dinge zu lernen.

00:29:36: Ich glaube da kann man oft nach wie vor auch wenn es nicht mehr so unwirklich ist ich finde man kann von Amerikanern nach wie vorher viel lernen gerade im Business Kontext einfach dieses frisch an Dinge ranzugehen keine Angst zu haben und auch immer mal stolpern wenn man mal hin fällt einfach das Ziel vor Augen zu haben Erfolg zu haben nicht um ich sage sie mir nicht reich zu werden sondern Erfolgerig zu sein.

00:29:57: Weil er erfolgreich zu sein macht auch Freude, macht auch Spaß.

00:30:00: und ein bisschen das will ich ja auch meinen Kollegen, meinen Mitarbeitern mitgeben Wir wollen hier, unser Eigentümer will nicht reich werden.

00:30:06: Der will nachhaltiges Unternehmen für die nächste Generation aufbauen und das ist alles was wir jetzt machen es nicht um uns zu verdoppeln, zu verdreifachen per se sondern einfach um relevant zu sein.

00:30:16: ihr habt sie erklärt wir bauen ein neues Verwaltungsgebäude Custom Experience Center.

00:30:20: Das muss alles finanziert werden.

00:30:21: wir wollen wachsen wir wollen Erfolg haben Und dann kann man auch für die Mitarbeiter viel machen und viel ermöglichen.

00:30:27: Sehr cool.

00:30:28: Gutes Schlusswort, ich komme auf jeden Fall vorbei wenns Experience Center fertig ist.

00:30:31: Eineinhalb

00:30:31: Jahre.

00:30:33: Wir bleiben im Kontakt.

00:30:34: Danke, dass du mitgemacht hast und es war super Spaß gemacht!

00:30:36: Ja toll Franz ganz großartig.

00:30:38: die Zeit ist zu flogen und ich würde mich wirklich freuen wenn wir das in einigen Jahren... Wiederholen, danke dir.

00:30:43: Definitiv!

00:30:44: An alle die jetzt zugehörigen vielen herzlichen Dank.

00:30:46: ihr seid wie immer bis zum Ende geblieben.

00:30:48: das freut uns sendet uns gerne Feedback.

00:30:50: wir haben die linken Profile unten in den Schornhaus das heißt ihr könnt auf uns zukommen und wenn es was seriöses ist mache ich natürlich auch gerne ein Intro und ansonsten bewertet dem Podcast schickt die Episode jemandem weiter der oder die sie auch hören sollte und sendet sich natürlich auch Kritik zu.

00:31:03: Denn aus Kritik lernt man ja bekanntlich, wenn ihr gerade irgendwelche Besetzungen habt bei euch im Unternehmen oder ihr hört irgendwo links und rechts was interamistisch permanent dann kommt gerne mal auf mich zu.

00:31:12: Können wir gerne mal sprechen?

00:31:13: Und wir wie gesagt sprechen spätestens in eineinhalb Jahren auf jeden Fall.

00:31:17: Danke Franz!

00:31:18: Bis dann

00:31:19: Servus.

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