Episode 312 mit Martin Winkler (CEO, FALKE)
Shownotes
„Eine Marke entsteht nicht durch Werbung allein. Sie entsteht, wenn ein Versprechen über Jahrzehnte hinweg immer wieder eingehalten wird.“
In dieser Folge von Behind the C unterhält sich Franz Kubbillum mit Martin Winkler, dem CEO von FALKE. Das traditionsreiche Familienunternehmen behauptet sich seit über 130 Jahren am Markt und erwirtschaftet heute mit rund 3.000 Mitarbeitenden einen globalen Umsatz von über 290 Millionen Euro. Martin räumt im Gespräch mit dem Vorurteil auf, FALKE produziere lediglich einfache Socken: Vielmehr versteht sich das Unternehmen als internationaler Accessoire- und High-Performance-Spezialist mit außergewöhnlicher Wertschöpfungstiefe und eigenen Produktionsstätten. Mehr als 90 Prozent seiner Strumpfprodukte stellt FALKE selbst her, um höchste Qualitätsmaßstäbe dauerhaft zu sichern.
Martin blickt auf eine beeindruckende und facettenreiche Karriere im Sales- und Marketingbereich zurück, die ihn ohne starren Masterplan von der Farben- und Mobilfunkindustrie über globale Führungsrollen bei Sony Ericsson in London bis an die Deutschlandspitze von LG Electronics führte. Er beschreibt praxisnah, warum ihn vor allem eine pragmatische Haltung geprägt hat: andere Menschen und das Business erfolgreich zu machen.
Auch persönlich gibt der CEO Einblicke in seinen Führungsalltag: Er erzählt, warum sein Tag morgens um sechs Uhr konsequent mit dem Blick auf die weltweiten Vertriebszahlen beginnt, wie er den rasanten Wandel durch Geopolitik und KI navigiert und weshalb er sich langfristig vorstellen kann, seine Freizeit auf Mallorca mit Segeln, Golfen oder der Ausbildung zum Sommelier zu verbringen.
Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden:
- Wie steuert man ein traditionsreiches Konsumgüterunternehmen durch den rasanten Wandel des Fachhandels und geopolitische Marktveränderungen?
- Warum ist das bewusste Eingehen von Risiken und das Verlassen der eigenen Komfortzone – wie ein internationaler Wechsel nach London – der beste Katalysator für die persönliche Karriere?
- Auf welche Weise lässt sich eine langfristige Markenstrategie mit der täglichen Agilität vereinbaren, die moderne E-Commerce- und KI-Entwicklungen erfordern?
Themen:
- Konsumgüter
- Wertschöpfungskette
- Leadership
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Transkript anzeigen
00:00:00: Die AI Tools sind meiner Meinung nach wahrscheinlich ein Tontechniker würde sagen, das höre ich raus.
00:00:04: Aber die AI Tools mit dem Enhancement, der Geräuschunterdrückung, Hall-Unterdrückungen, dass die Stimmen ein bisschen halliger werden wenn du gute Mikrofone hast... Perfekt!
00:00:13: Prost nix machen.
00:00:15: Muss ich mir vielleicht mal genau anschauen weil ich veröffentlicht ja jeden Monaten CEO Talk innerhalb von Falke und in der Tat nehme ich das Video bei mir im Büro auf und schieße es dann an unseren Fotografen.
00:00:27: Ehm, er legt dann die Slides dazu.
00:00:29: Die ihr von mir als Baubrund bekommt und dann machte das wenn.
00:00:33: ich habe ja schon immer.
00:00:33: Warum macht der das eigentlich?
00:00:35: Warum mache ich das nicht mal eben selbst?
00:00:36: Ja!
00:00:36: Und die Aufnahme machen wir jetzt zwischendurch auch selbst.
00:00:38: Das war am Anfang mal so.
00:00:39: ne... So eine Story wo ich ins Fotostudio gegangen bin die ersten paar Mal und das war so aufhängig.
00:00:44: Jetzt müssen wir an das machen.
00:00:45: Naja.
00:00:46: Ich schick dir..ich kann dir mal das Tool durchschicken.
00:00:48: Vielleicht.. Der macht auch automatisch daraus so Shorts und so weiter für Instagram und solche Sachen.
00:00:52: Also es ist
00:00:53: nur Sound, ne?
00:00:53: Es ist nur sound.
00:00:54: Nee, das ist Sound und Video.
00:00:56: Du kannst Video anstecken weil manche machen ja auch digital Video-Podcasts Und so ist es einfach jetzt mega schlank.
00:01:01: Vielleicht mache ich mal noch wie du mit iPad oder so?
00:01:03: Ich bin
00:01:04: den absoluter Apple Hussar.
00:01:06: Achso!
00:01:06: Ist gar kein Alpett!
00:01:06: Sorry!
00:01:07: Nein!
00:01:07: Das ist ein von NonSecondScreen Den ich da dran hab... ...das ist für mich mein Screen für Unterweß wenn ich arbeiten will Weil in der Regel steckst du einfach an, das Ding ist ein Touchscreen, kostet so gut wie nix.
00:01:21: Kostest du hundertzwanzig Euro oder sowas?
00:01:24: So was ja.
00:01:24: Dann schießt
00:01:25: da einfach USB-C an und hast auch eben auf Reisen.
00:01:29: Also im Flugzeug funktioniert es nicht cool wegen dem Platz.
00:01:32: aber wenn ihr in einer Bahn sitzt hier auf irgendeinem Platz
00:01:36: reinhängt oder so.
00:01:38: Schauen wir mal wo's uns hinverschlägt, oder?
00:01:40: Ich bin sehr gespannt.
00:01:41: Darf ich mit ner Falke Story anfangen in meiner persönlichen?
00:01:46: Aber klar!
00:01:47: Okay, also ich habe jetzt Fahl gesocken an.
00:01:49: Nicht wegen dem Podcast und auch nicht weil ich jetzt irgendwie Werbung machen will oder so.
00:01:52: keine Assoziierung.
00:01:53: Ich hab nur Fall gesockt seit letztem Jahr.
00:01:56: Da stand das auch noch nicht mit dem Podcast.
00:01:57: Und zwar habe ich dann irgendwann mal angefangen wenn man ein bisschen älter wird und auch so ein Einkommensstatus erreicht sich gute Kleidung zuzulegen weniger... ...und ich bin dann der Käufertyp.
00:02:07: Wenn ich einen was Gutes gefunden hat, dann hole ich mir das einfach fünfmal.
00:02:11: Seit ich ja fünf Fall gesackten in Dunkelblau und fünf Fallgesackten schwarz weiß ich nicht genau welche Weil mich das immer genervt hat, dass ich dann gute Anzüge schon mittlerweile hatte und immer ich mich hingesetzt habe.
00:02:22: Und die Beine überschlagen hat... ...dann hat man gesehen, dass sich so verwaschende schwarze Socken anhatte.
00:02:26: Dann dachte ich mir okay, irgendwann kaufe ich mir mal gute Socken!
00:02:29: Die Socken waren ja aber erst immer zu teuer weil ich mir gesagt habe, da ist echt gar nicht so viel für Socken ausgegeben, es geht nicht usw.. Jetzt im Nachgang mit der Haltbarkeit
00:02:37: etc.,
00:02:38: könnte man das nochmal überdenken ob das nicht vielleicht sogar schon früher Sinn gemacht hätte.
00:02:41: Aber ich bin dann automatisch in den Fallgeladen gegangen auch noch klassisch ins Geschäft.
00:02:47: Ohne Beratung habe ich mir dann einfach schwarze und blaue Socken gekauft.
00:02:51: Und da hab' ich mich so auf dem Nachgang gefragt, wieso hab'n wir jetzt eigentlich Falke-Socken gekauft?
00:02:54: Also A, ich persönlich kenne einfach keine anderen Marken.
00:02:56: jetzt so... ...und für mich war Falke immer so im Laden, auf Store & Store, gab's immer so Falke und die Anderen!
00:03:03: Und das habe ich so abgespeichert.. ..und ich kann mir aber gar nicht erklären ob es wirklich gute Qualität hat oder ich hab nie irgendwie recherchiert.
00:03:09: Das heißt, für mich ist das jetzt so.. Es muss ja Marke sein am Ende des Tages was hängen geblieben ist.
00:03:15: Ist das eigentlich das größte denn..?
00:03:16: Eure Assets, oder?
00:03:20: Also Marke ist garantiert unser Core-Asset.
00:03:24: Aber Marke hält sich ja nicht einfach nur durch schöne Kommunikation sondern auch durch das Versprechen was du gibst und dass es uns dann anschließend auch hält.
00:03:35: Und das ist etwas was Falke ja... Uns gibt's ja seit hundertdreißig Jahren oder wir sind jetzt im Hundertdreißigsten Jahr dass Falko offensichtlich jetzt über viele Generationen schon als Versprechen gehalten hat, das die Qualität, die wir abliefern durch die Handwerkskunst.
00:03:54: Die wir so betreiben am Ende dann bei jedem Konsument im Wiederhalt findet der uns erst mal am Fuß trägt.
00:04:03: Ja, die große Kunst und das hast du gerade glaube ich schon richtig beschrieben ist wenn ein junger Mensch bist Dann ist eine Socke für, achtzehn, neunzehntzwanzig Euro.
00:04:11: Er scheint hier unfassbar weit weg und ultra hoch weil er ist natürlich auch eine günstige Tennissocke für ein Euro oder zwei Euro oder drei Euro.
00:04:21: In Deutschland der Durchschnittspreis glaube ich ist zweieurneinzig gerade von IFK in einer Socke inklusive Falke.
00:04:28: Ohne Falke wäre das nochmal deutlich niedriger.
00:04:29: also in Deutschland jetzt... Naja, aber darauf bildet sich dann eben dieses Markenversprechen und wenn wir das in der Lage sind auch zu halten des Marken- versprechen.
00:04:41: In der Sekunde wo du den Socken am Fuß hast, dann erfüllt sich was du eigentlich vorhin nur gefühlt hast also vom von dem Markenwahrnehmung.
00:04:50: Und wenn das bei dir so war dass du sagst Falco und die anderen Dann haben wir hoffentlich bei dir eine Menge richtig gemacht.
00:04:56: Ja und damit herzlich willkommen zu einer neuen Episode Behind The Sea Heute mit dir Martin.
00:05:01: Stell dich doch einmal vor, wer es nicht jetzt schon erraten konnte an unserer Vorgeschichte und sag uns was du heute machst?
00:05:07: Ja also ich bin der CEO von Falke im zehnten Jahr unterwegs bei Falke und darf hier unsere Geschäfte betreuen oder auch verantworten wenn ich das vielleicht so sagen darf.
00:05:24: Eigentlich nicht der geborene Mode-Mensch, ich komme ja aus ganz anderen Industrien in meiner Karriere.
00:05:31: Aber wie gesagt fühle mich hier seit zehn Jahren Pudelwohl und freue mich dass wir auf einem guten Kurs sind mit Falke.
00:05:39: Mein erstes Falke Produkt war eigentlich ein Rolli sogar.
00:05:41: also ich habe einen Rollkornpulver.
00:05:42: es war gar keine Socke.
00:05:44: aber Falke ist wahrscheinlich einfach dadurch das so viel Socken verkauft werden als eine Sockenstrümpfe Brand bekannt oder?
00:05:52: Nein, es hängt so ein bisschen von der Zeit ab auf die man schauen würde.
00:05:54: Also Falke hat ja in der Vergangenheit ein großes Business gehabt im Bekleidungsbereich.
00:06:02: Insbesondere der Bereich Pullover war bei Falken in den Siebzig-Aachzea und bis in die Neunzigerjahre sehr groß.
00:06:10: Wir und das Wissen eigentlich die Wenigsten haben wir in der vergangenheit für Armani, so gut wie alles gemacht im Polo-Bereich.
00:06:17: Also Armani hat auch mal für Falke designt.
00:06:20: Da hieß das Falke bei Armani Irgendwann hieß es da Armani bei Falke Und dann hat sich dann Armani irgendwann auch von Falke verabschiedet.
00:06:28: Aber beim Kern war dann eine große Zusammenarbeit.
00:06:30: Falke hat wahnsinnig viel für Boss gemacht Im Polo Bereich So in der, also eben nicht im Ende des letzten Jahrtausends muss man ja heute Oder darf man ja schon sagen In den, in den acht Jahren, neunzehn Jahre und siebte Jahre.
00:06:44: Aus der Zeit heraus glaube ich, wo Falker auch im deutschsprachigen Raum etwas über hundert Falke-Stores hatte in denen sich Bekleidung verkauft wurde ist das schon so dass da eine große Bekanntheit war für Falke und andere Dinge also.
00:07:01: Aber in der Tat hat Falke dieses bisschen sehr deutlich runtergefahren.
00:07:09: nicht gut funktioniert hat, wo man sich da wirklich fokussiert.
00:07:12: Hat auf einen Kern, wo Falko auch herkommt.
00:07:15: Da war er über die Achtzehn und Neunzig Jahre gegründet und da klassisch auch eben als Socken stricker der Franz-Falke Rohnen und darauf hat man sich zu einer gewissen Zeit besonnen.
00:07:25: wir haben immer weiter auch sehr hochwertige Begleitung gemacht Aber das war sehr nichig.
00:07:33: Und wenn ich von nichig spreche, dann rede ich davon dass Dampolobe mal fünfhundert sechshundert Euro kostet hat und das sind natürlich Preislagen die gehen nur noch in absoluten Luxusdors und das hat natürlich da nicht mehr die breiten Wirkung wie eine Socke.
00:07:49: auch wenn wir dort sagen heute so sieben bis acht Mal über dem Durchschnittspreis verkaufen im Markt Das ist schon so muss man doch sagen, dass dieser Art von Nischigkeit dann doch dazu führt.
00:08:02: Dass wir in der Vergangenheit und wir bauen das ja gerade um unser Geschäft oder eine ganze Transformation hat viele Aspekte.
00:08:08: eins davon ist die Entwicklung von Apparel oder auch von Unterwäsche Und das hat eben dazu geführt, dass es nicht so bekannt ist wie das Thema Socken wo wir jetzt red ich mal nur für Deutschland Wir vertreiben ja sehr breit Aber nur für Deutschland, wo du ja auch lebst und herkommst.
00:08:27: Wo wir in jeder Galerierfall Filiale oder früher K-Stadt und Kaufhof in jedem ordentlichen Fach handeln.
00:08:33: In jedem, ich sag mal, store von Bräuniger bis Pik'n Kloppenbrüchbisbeck bis Leffers und wie sie alle heißen Engelhorn zu finden sind als die Marke, die dann auch das Sockenbusiness dort bestand.
00:08:48: Die Socke ist ja schon irgendwie ein kurioses Kleidungsstück finde ich.
00:08:51: Auf der einen Seite will man, dass sie nicht gesehen wird bei manchen Luxe, dann bei manche Luxe ist die der Look fast schon kombiniert mit einer weiß ich nicht Krawatte oder einem Einstecktuch oder bei Frauen dann respektive dem dazupassenden Accessoire.
00:09:05: Irgendwie ist es ein kuriosa Kleidung Gegenstand halt mir gedacht.
00:09:10: auf mich.
00:09:10: Ja,
00:09:12: beschreibst du gerade schon sehr richtig.
00:09:13: wir sagen auch gar nicht das wir Socken produzieren sondern wir machen Accessoires?
00:09:17: Also wir haben jetzt zweiundzwanzigtausend SKUs, also wir sind ja in wahnsinnig vielen Farbstellungen unterwegs.
00:09:24: Wir haben für jede Gelegenheit das richtige Produkt, wie ich sage mal Damenstrick, Herrenstrick – wir haben Feindprodukte für Damen von Kindern natürlich auch bis hin im Sportbereich wo wir ein bisschen anders positioniert sind.
00:09:38: Da geht es weniger um diesen Assessor und Lookgedanken.
00:09:40: da geht's dann vor allen Dingen um High Performance oder sehr stark performance unterstützend.
00:09:46: Aber ich sage mal so, wenn es um die tägliche Bekleidung geht dann sind wir natürlich manchmal die Kirche auf der Sahne dorthe oder auch einfach das der Farbtupfer den man am Körper hat um einen gewissen Akzent zu setzen.
00:10:00: Jetzt sind wir Männer muss man fairerweise sagen, wenn man sich mal so umschaut häufig mit der schwarzen und der grauen und der dunkelblauen unterwegs, wie du es ja eben auch mal bei dir beschrieben hast.
00:10:10: Aber sehr viele Männer haben auch modische Aspekte und du sparst gerade schon vom einstecktuch und wenn das einsteckt hoch und die Socke miteinander korrelieren an den blauen Anzug zum Beispiel dann ist das schon ein Statement.
00:10:23: Und Farbe macht ja auch froh und wenn man was Schönes am Körper sieht, darf dass auch die Socke sein.
00:10:32: Und heute trägt man die Anzüge ja vor allen Dingen kürzer als früher, also von da sieht man es auch besser.
00:10:37: Na total!
00:10:39: Eine Sache ist mir auch aufgefallen in meinem Umstieg.
00:10:41: In meinem Sockenaufstieg sage ich jetzt einmal... Es gibt schon links und rechts bei Socken oder?
00:10:49: Ja das ist bei uns vor allem im Sportbereich so.
00:10:53: Wo wir in der Tat links-und-rechts haben und das ist jetzt kein Fake der auf dem Socken steht sondern in der tat... Der Fuß ist ja nicht Gleichförmig, sondern vom großen Zitt zum kleinen See ermindert sich das auch.
00:11:07: Und das haben wir auch nachgestrickt, da hat Falka auch ein Patent drauf gehabt.
00:11:11: Das ist ausgelaufen seit den noch zwanzig Jahren im Patentschutz und das hat heute meiner Kenntnis nach immer noch keiner.
00:11:22: Viele schreiben es zwar darauf aber das ist in der Regel ein Fake weil sie diese Minderung zur kleinen Socke her nicht machen und von der Idee her ist das in der Tat so.
00:11:31: Also wenn du da zu viel Stoff hast am kleinen Zee und das vorne einfach nur rund hast, wie bei vielen Socken so der Fall ist.
00:11:39: Dann ist es gerade bei sportlicher Aktivität wo sehr viel Schweiß auftritt, wo der Stoff dann weich wird, eine Feite schlägt.
00:11:46: Da kann er schon sehr schnell zur Blasenbildung kommen.
00:11:48: Und wenn er eben nicht zu viele Stoffe ist sondern das wirklich gemindert ist zum kleinen ZEE hin, hat man eben ne perfekte Passform oder überhaupt die perfekten Passform für den zeehen Bereich gibt noch andere Bereiche am Fuß, wo man perfekt in der Passform sein kann.
00:12:02: Wo wir sehr viel Wert drauf legen und dann hat das schon eine Funktion.
00:12:09: Das haben wir in der Regel im Spurort.
00:12:10: aber wir haben es auch bei Produkten für den täglichen Bedarf, bei Sensitivprodukten oder bei Kompositionsprodukten, wo wir ja schon sehr genau darauf achten dass die Passform sehr perfekt ist für dem Fuß.
00:12:23: dann eben auch im zählen Bereich.
00:12:25: und dort diese Minderung haben jeweils für rechts und links
00:12:30: Das schon ein paar Größenordnungen gesagt.
00:12:32: Wie gesagt, das ist eine bekannte Brand.
00:12:33: aber alle die zuhören sag noch mal so ein paar Kernfacts, die du irgendwie auch nennen kannst und darfst.
00:12:40: Über
00:12:49: etwas mehr als um das, wo Falke draufsteht.
00:12:51: Die betreiben wir nicht alles selbst.
00:12:52: Wir haben ja auch Distributionspartner.
00:12:54: Wir sind hier in jedem Land oder in vielen Ländern unterschiedlich in unserer gutem Market-Strategie unterwegs.
00:13:01: In einigen Ländern sind wir mit Distributoren unterwegs.
00:13:03: Ein Beispiel wäre jetzt China.
00:13:06: Dort haben wir kein stationäres Business, was wir selber betreiben.
00:13:10: aber unser Distributionespartner hat da sechs Falkestores die wir dort betreibt.
00:13:16: Also das wäre jetzt mal sechs von den, was mehr als hundert.
00:13:20: Und dann haben wir natürlich in Europa verteilt eine Menge Stores.
00:13:24: die werden wieder selber betreiben oder eben ein Partner für uns betreibt.
00:13:28: Wir machen insgesamt so etwas mehr als V-hundert neunzig Millionen Euro Umsatz.
00:13:33: in der Ecke sind wir jetzt als Gruppe unterwegs.
00:13:37: Wir haben dreitausend Mitarbeiter davon.
00:13:39: Zwei tausend zweihundert gewerbliche Mitarbeiter, was schon Hinweis darauf gibt, was wir eigentlich tun.
00:13:45: Wir sind nämlich ein Modeproduzierendes Unternehmen.
00:13:48: Also wir sind kein Unternehmen, was einfach nur designt und dann mit einem mehr oder weniger Partnerbetrieb in Asien oder von mir aus auch in der Türkei oder Portugal wieder herum da seine Socken produziert.
00:14:02: Vorrangig ganz bei ganz vielen in China.
00:14:07: Sondern wir machen es selbst!
00:14:08: Und das müssen wir auch tun weil die Qualität, die wir erwarten, die anbieten wollen... Die bekommen wir mit Pachten an nicht hin.
00:14:17: Das fängt damit an, dass die Maschinen auch gar nicht im Markt sind, die wir so nutzen.
00:14:23: Also ein Beispiel ist das wir den Damenstrumpf etwas auf einem kleineren Diameter stricken als den Herrenstrumpfer.
00:14:32: Der ist in der Regel etwas schlanker der Fuß bei den Damen als bei den Herrn und da wir die perfekte Passform anbieten wollen machen wird es dann auch in entsprechender Art und Weise oder setzen wir dann im Strickl?
00:14:44: Allein das schon wirklich tun zu wollen würde verlangen, dass wir mit Partnern zusammen aber die zwei Maschinentypen haben.
00:14:51: Wir machen das jetzt schon wie gesagt seit hundertdreißig Jahren.
00:14:53: Wir produzieren über neunzig Prozent unserer Stromprodukte selbst Es gibt ein paar Spezialitäten, die wir möglicherweise nicht selber machen, weil sie das für uns nicht lohnt.
00:15:03: Aber statt der Ninze oder Vier-Ninzig Prozent müsste so aktuell unsere Quote da im Strumpfbereich sein und wir legen eben sehr großen Wert, dass das was daraus kommt an Produkt in der auch unserem Anspruch genügt.
00:15:19: Bei uns wird doch jeder strumpf einzeln nachgesehen also Lassen den nicht einfach von der Maschine fallen und dann kommen wir noch ein paar Produktionsschritte dahinter, also bei Fike sind das so nutzend Hände durch die der Strumpf dann auch geht.
00:15:35: Wir schauen uns am Ende jeden einzelnen Strumpfen nochmal an kontrollieren ob da wirklich die Qualität da, die wir von ihm erwarten bevor er dann de facto in Verkauf geht.
00:15:45: Und diesen Qualitätsanspruch haben Den gibt es nicht an vielen Orten in der Welt und deswegen haben wir für uns die Entscheidung getroffen, dass wir einen Großteil unserer Produkte eben selber produzieren.
00:15:59: Hey bevor ich gleich noch ein bisschen mehr über dich herausfinde habe ich auch ein paar gute Fragen mitgebracht aber noch ein zwei Themen davor.
00:16:06: Ich glaube das diese so wie ihr dieses Markenthema und das Qualitätsthema interpretiert ich glaube das ist eine sehr starken Zuwachs- und Zuspruch erhalten wird speziell jetzt in den Zeiten AI etc.
00:16:18: Ich merke jetzt schon, wie sensibel ich geworden bin auf AI-erzeugte Texte, Content etc.
00:16:23: Und wie ich schon anfange so wie damals die Cookies das zu ignorieren.
00:16:26: wo ich mir schon denke AI erzeugt es nicht kann ich lesen und ich glaube dass man da so ähnlich wie die Schallplatte und auch diese ganzen Themen in der Mode, die halt immer wieder zurückkommen.
00:16:35: Dass es da einen großen Zulauf noch mal größeren gibt als diesen Trendbezogenen, den man ja ehemals schon sieht zu Sachen, die eben von Menschen gemacht werden wo jemand sich wirklich hinsetzt und nicht einfach nur quasi aus der Blackbox heraus die beste Lösung holt ob das dann rational ist.
00:16:50: vielleicht macht die KI sogar in Zukunft alles besser als der Mensch das sei dann wieder hingestellt.
00:16:55: aber ich glaube dass das so sein wird.
00:16:56: was denkst du dazu?
00:16:57: Ist das eine Hypothese die sinnvoll sein kann?
00:17:01: Ich glaube wir werden noch abwarten müssen, wie die KI sich jetzt auf lange Sicht da aufstellen wird.
00:17:07: Ich glaube jedes Industrieunternehmen, jedes Markenunternehmen und wahrscheinlich auch jeder Händler versucht ja gerade herauszufinden, wie er am besten Einfluss nimmt auf das was die KI in der Zukunft so von sich gibt.
00:17:21: Die Geschäftsmodelle der KI verändern sich ja auch.
00:17:27: Wir haben ja heute eine Situation gar nicht so genau wissen, wie eine KI heute arbeitet und wie sie in der Zukunft arbeiten würde.
00:17:37: Und wie das Geschäftsmodell auch aussieht.
00:17:39: Also früher hat man das SEO genannt.
00:17:41: Heute nennt man das Geo weil man eben die generative AI oder man will sie beeinflussen, dass man dort als Antwort steht.
00:17:52: Also was der beste Wandersocken kommt am besten die Antwort falkelt.
00:17:55: das ist ja klar so.
00:17:57: da könnte auch jemand anders kommen und er hat wahrscheinlich ein besseren Job bei Geo gemacht also in der Darstellung seiner Produkte in den Versprechen dir so abgibt und in der Relevanz die er erzeugt bei den Bots die dann seine Seite untersucht haben.
00:18:13: Dann werden wir auch noch erleben, ob die KI in der Zukunft überhaupt diesen Traffic noch abgibt an irgendeinen Händler oder ein Industrieunternehmen.
00:18:19: Oder einen Markenunternehmen und da wird eine Menge passieren.
00:18:23: aber als Konsument haben glaube ich sehen wir diese Tendenzen schon heute also in Zeiten wo wir Ich habe mal in einer unsicheren Weltleben gefühlt, wo wir nicht wissen ob wir morgen noch das Geld haben was wir heute haben.
00:18:38: Was ja auch ein gewissen Konsumflaute eben seinen Ausdruck findet, wo er glaube ich alle als Industriehandel und wie immer gerade so unsere Herausforderungen mithaben.
00:18:52: Da besinnt man sich schon auf Qualität.
00:18:54: Es gibt auch viele, die gehen dann eher in sehr günstige Produkte, spezielle Lebensmittelbereiche gehen sehr viel.
00:18:59: gerade auf das Thema Eigenmarken habe ich gerade über den Platz zu lesen dass das immer stärker da seinen Einzug findet.
00:19:07: Aber wenn man den entsprechenden Euro in der Tasche hat, dann sorgt man schon dafür, dass die Belohnung, die man sich selber zukommen lässt, eben auch in der Regelnqualitätsprodukt ist.
00:19:20: Und da profitieren wir von, weil wir diesen Nimbus der Qualität haben und den füllen wir auch in all unseren Produkten – zumindest versuchen wir das jeden Tag!
00:19:31: Das ist schon sehr zuträglich für unsere Marke.
00:19:35: Wollen wir hoffen, dass das noch lange so bleibt?
00:19:37: Weil wir leben in unseren Schirmzeiten.
00:19:40: Ja, total!
00:19:41: Also ich glaube... Ich bin jetzt weiß nicht ob sie der Idealkunde sind aber es ist ja schon, sag ich mal so vom Kundenprofil.
00:19:46: wenn jemand das Markenthema so im Kopf hat und dann sich dann irgendwann sagt ich leiste mir das für eine Socke und er geht automatisch zur Falke ohne Beratung sogar noch in Bezug zu ziehen Ist ja eigentlich und sogar ins Store ist ja ein ganz guter Kunde für euch ne?
00:20:00: Ja absolut.
00:20:01: also wir haben ja Wir haben eine hohe Kunden treu.
00:20:04: Jetzt bist du in einem Alter, wo wir von dir noch fünfzig-sechzig Jahre wahrscheinlich profitieren können.
00:20:11: Der falsche Kunde ist jetzt nicht so richtig jung.
00:20:13: wie gesagt im jungen Jahren hat man in der Regel nicht das Budget dafür und wenn man ein gewisses Alter kommt und es einmal eine berufliche Entwicklung hat die ein gewisses monatliches Salä in den Taschen spült wo man sagt okay bin ich bereit mir eine hochqualitative Socke zu kaufen dann auch länger hält.
00:20:33: Das ist schon das Versprechen, was wir füllen müssen.
00:20:38: Dann ist das etwas, was in der Regel von uns beantwortet wird mit der Qualitätserfüllung die wir am Ende der Tage haben und dann bleibst du in der Regel bei der Marke.
00:20:50: Und über viele Jahre einen treuen Kunden und das haben wir an vielen Stellen so... Und das ist dann etwas von dem wir sehr profitieren und deswegen geben wir uns an der Stelle auch besonders viel Mühe, dass wir dieses Qualitätsversprechen auch jeden Tag haben.
00:21:06: Dass du jetzt in ein Falkes Tor gekommen gegangen bist – das ist jetzt nicht so selbstverständlich, weil so viele Stores gibt es ja nicht!
00:21:12: Von Falke habe ich eben von etwas mehr als hundert Stores gesprochen.
00:21:16: Das ist weltweit in Deutschland.
00:21:18: Da haben wir gar nicht so viele.
00:21:19: Jetzt kommst du aus München.
00:21:21: in der Tat, da ist am Flughafen jetzt ein Store, den haben wir dort aber in vielen Städten eben auch nicht.
00:21:26: Aber der hochqualitative Handel hat Falke in der Regel im Store und wir geben uns sehr viel Mühe, dass wir dort in entsprechender Art und Weise vertreten sind.
00:21:35: Entsprechendes Auftreten haben, dieses Auftreten auch schon, dieses Werteversprechen was wir da geben auch schon zum Ausdruck bringt Und wir dann hoffen, dass viele Konsumenten von vornherein Falker als die Selbstverständlichkeit für qualitatives Produkt eben ansehen und zu unserer Sockel greifen.
00:21:57: Wenn wir mal wiederkehre Episode machen, sage ich dir wie gut die Haltbarkeit und Warnung ist.
00:22:02: Gucken, da ist vielleicht ein Jahr oder zwei vergangen.
00:22:04: Ja, richtig.
00:22:05: Ich habe dir ja schon gerade so ein bisschen erzählt wie ich eingekaufe.
00:22:09: Also wenn ich was Gutes hab dann kaufe ich mir gerne auch einfach zwei drei Paar davon.
00:22:13: Was bist du für'n Typ?
00:22:14: Hast du mehrere ganz viele Sachen im Kleiderschrank modisch
00:22:17: etc.?
00:22:18: Wie kaufst Du so einen?
00:22:20: Na ja, also ganz offen gesprochen war ich bevor ich bei Falke angefangen habe eher so orientiert wie du.
00:22:26: Ja da hast du deine schwarze Socke, deiner blaue Socke Deine däne safe Gino oder deinen dunkelblauen Anzug diese Art und das klassische weißer Hemd Und auch immer das gleiche und direkt fünf mal gekauft.
00:22:38: Also ist es Heute ist das bei mir in der Tat anders Jetzt ein bisschen auch trainiert durch meine Frau, das muss ich auch dazu sagen.
00:22:46: Also da kommen zwei Effekte für mich zusammen.
00:22:48: Meine Frau die sehr modig orientiert ist und gleichzeitig darf ich jetzt in der Modeindustrie arbeiten im zehnten Jahr.
00:22:53: Und da orientiert man sich natürlich um.
00:22:57: Man wird experimenteller, man wird farbiger und ich habe viel zu viele Bekleidungen im Schrank.
00:23:05: Das was ich so traditionell in der Vergangenheit getragen habe hängt doch teilweise nur dar, aber ich schmeiß es halt nicht weg!
00:23:11: müsste ich vielleicht mal tun.
00:23:12: Also wahrscheinlich wären das interessante Säcke für die Altkleidersammlung, aber in der Tat ist es so... also ich finde Farbe wirklich spannend und wenn ich heute nochmal den blauen Anzug anziehe, ich trage jetzt nicht mehr so jeden Tag so einen blauen anzug wie früher oder traditionellere Farben will ich mal so vielleicht so formulieren dann ist auch da immer ein Farbklecks dran, also das Einstecktuch oder eine schöne Socke.
00:23:42: Also dunkelblaue Ansuche und pinkes Einstecktuch und pinke Socke – es ist eine fantastische Fahrkombination!
00:23:47: Okay, verstanden.
00:23:49: Ja, erzähl doch mal ein bisschen….
00:23:51: Du hast schon angedeutet wie du da heute hingekommen bist, wo du heute bist seit zehn Jahren jetzt hier bei Falke.
00:23:57: einfach mal fang'n der an wo du anfangen willst?
00:23:59: Also wo fange ich denn am besten an?
00:24:01: Klassisch vielleicht mit dem Anfang meiner Karriere,
00:24:04: ne?!
00:24:05: So angefangen in der Farbenindustrie als Marketingassistent, nachdem ich dann eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht habe.
00:24:12: Ich hab dann auch berufsbegleitend studiert.
00:24:15: Klassische Betriebswirtschaftslehre und wie gesagt ein Marketingassistent Junior Product Manager, Produktmanager und bin dann eben in den Vertrieb gegangen auf Anraten, wenn es da mal im Preis leid ist weil er sagt okay wenn du wirklich Karriere machen willst dann brauchst du beide Erfahrungswege.
00:24:31: nimm mich einmal das Thema Marketing oder einmal das.
00:24:35: Und das war aus heutiger Sicht eine der besten Ratschläge, die ich wahrscheinlich hier bekommen habe.
00:24:45: Dann hab' ich das ein paar Jahre gemacht und hab mir dann meine Sporen verdient, war da auch wirklich erfolgreich in beiden Bereichen.
00:24:54: Und dann bin ich meiner Leidenschaft aber dann irgendwann gefolgt als Produktmanager Internet und das war im Jahr zweitausend, anfangen bei VictorVox.
00:25:09: Victor Vox zu der damaligen Zeit, also Mobilfunk-Service-Provider, heute wäre ein Pondant dazu FreeNet, der sich im Internet aufstellen wollte mit einer Story die dahinter war in Richtung eines IPOs.
00:25:30: Wie gesagt, da habe ich dann angefangen als Produktmeister in der Internet.
00:25:32: Das war so zur Zeit ein Boris Becker!
00:25:34: Ich bin drin, also schon in der Tat ein paar Tage her, die Anfänge des Internets und das war wirklich eine sehr spannende Zeit und ich fand es damals wahnsinnig faszinierend.
00:25:42: Und ich wollte auch wieder zurück nach Düsseldorf.
00:25:47: und weil hier jetzt aus dem Insel halt wahnsinnige viele Verstraße waren, wurde am Montag rausgefahren, freit das Abend spät wieder nach Hause gekommen, war für halb Deutschland zuständig.
00:25:55: Also das war schon ... Früher, früher schon eine Menge Kilometer auf der Straße.
00:26:02: Ich bin auch neunundneutzig das erste Mal Vater geworden also von daher.
00:26:06: und sagen war dass da zu Hause sehr attraktiv mal wieder zu sein aber eben auch mit meiner Leidenschaft folgen zu können dem Internet.
00:26:13: Und das waren wirklich sehr spannende Zeit und das hat ist erst ein Prägung muss ich fairerweise sagen bis heute auch noch habe diese digitale Affinität dann damals Ich habe mal bei mir tiefe Wurzeln geschlagen und bin dann nach kurzer Zeit Marketingchef in dieser Firma geworden.
00:26:35: Und dann irgendwann hat mich Sony Ericsson angesprochen, der Grund eigentlich, warum Sony Ercsson dann so interessiert an mir war, war eben diese doppelte Ausbildung.
00:26:44: Also zum einen diese Marketingausbildung die ich genossen habe und zum anderen noch diese Vertriebserfahrung Und das hat den damaligen Deutschlandchef für Sony Ericsson schon beeindruckt und deswegen haben die mich dann an Bord geholt.
00:26:58: Das war eine sehr spannende Zeit, da waren wir als Gesamtfirma dort sehr erfolgreich.
00:27:05: Ich durfte nach drei Jahren nach London gehen als Global Marketing Director für den Bereich Multimedia Webphones oder heute würde man einfach Smartphone sagen.
00:27:16: Ab dann dort, dass Business entwickelt, durfte die Marke... Xperia, die er heute noch für Sony, die marktsgebliche Market für die Smartphones ist.
00:27:27: Dann aus dem Marketingbereich launchen und quasi diesen ganzen Launch mit begleiten.
00:27:33: Global sehr spannende Zeit!
00:27:35: Und dann ist der Deutschlandchef von Sony also der Mutter auf mich aufmerksam geworden... ...und der hat mich gebeten von London nach Berlin zu kommen und dann bin ich danach Berlin gezogen, war dann beziehungsweise Montags bis Freitas in Berlin und wir haben ein Transformationscase eben mit der Sony in Berlin gemacht die wirklich großen Schwierigkeiten war über eine ganze Dekade lang.
00:28:06: Und das haben wir sehr erfolgreich gemacht und ich durfte mich dann bei Sony in berlin erst angefangen als Marketingdirektor, als Commercialdirektor auch für den Vertrieb verantwortlich über ein paar Jahre dort entsprechend zeigen und beweisen.
00:28:22: Und bin dann Deutschlands Chef geworden nach einiger Zeit, und bin dann irgendwann von der LG Electronics angesprochen worden und habe dann die Geschäfte in Deutschland geleitet, inklusive weiße Ware, das war dann in der Tat was Neues für mich.
00:28:39: Wie gesagt auch das war ein riesen Turnaround Case den ich auch sehr erfolgreich umsetzen konnte.
00:28:47: Und dann kam irgendwann eine Personalberatung, hat gesagt wollte nicht mal bei Falke anfangen.
00:28:54: Oder wollte das mal anschauen zumindest und das in der Tat fand ich dann erstmal faszinierend und spannend.
00:29:02: Ja
00:29:03: und dann gab es eine Menge Gespräche mit den Herrn Falke die sich das natürlich auch sehr gut überlegt haben ob sie so einen Branchen fremden für mich überhaupt an Bord holen sollen.
00:29:12: aber die hatten schon die Idee dahinter dass sie ist man anderes Blut haben wollten, andere Typen.
00:29:21: Und ja wie gesagt zehn Jahre her oder nicht ganz zehn Jahre in zehnten Jahr her und das war der Startpunkt der der Transformation jetzt bei Falco oder die die ich jetzt hier begleitet habe.
00:29:35: Superinteressanter Werdingern auch schon wieder!
00:29:37: Wie würdest du beschreiben, wie du solche Karriere Entscheidungen triffst?
00:29:41: Also ist es für dich Also von was hängen da so die Faktoren ab und wie treffst du solche Entscheidungen, was du als nächstes machst?
00:29:50: Und ob das für dich spannend ist.
00:29:52: Und womit du halt dann am Ende des Tages acht, neun, zehn, zwölf Stunden deiner Zeit am Tag verbringst.
00:29:59: Also... Da gibt's gar keinen Plan.
00:30:01: um das mal sehr klar zu sagen.
00:30:02: den einzigen Plan oder der einzigen Idee, den ich mal gefolgt bin war dir Empfehlung damals bei ICI wo mein Chef zu mir sagt Du brauchst Vertriebserfahrung.
00:30:14: Und da in der Tat, muss ich sagen habe ich mal nach vorne geschaut und gesagt okay jetzt bist du schon Produktmanager.
00:30:21: Willst du wirklich wieder zurückgehen aus so einer Anfangsstelle im Vertrieb?
00:30:25: Weil da hab' ich mich angefangen als Bezirksleiter.
00:30:27: Ich hab dann gesagt Mensch ja jetzt hat er mir das empfohlen.
00:30:31: eigentlich ist das eine coole Idee.
00:30:33: Außerdem hatte ich sehr viel Spaß mit den Kollegen aus dem Vertrieb.
00:30:35: die haben ja also früher war Vertrieb ja nur Beziehungsmanagement oder mehr oder weniger.
00:30:41: heute ist es ja Was ganz anderes, also zu der Situation früher sage ich heute Dinosaurs Sales.
00:30:47: Das geht ja heute so nicht mehr aber früher war das halt ein Menge Spaß.
00:30:51: So!
00:30:51: Ich will
00:30:52: nicht sagen dass heute nicht keinen Spaß macht, aber es ist mal früher was besonders viel Spaß.
00:30:55: und gerade in der Farbenindustrie mit Malerbetrieben, Architekten ausschreiben in Stellen und so... Also das war schon sehr interessant.
00:31:01: Und da dachte ich mir nach, das ist eine gute Idee.
00:31:02: Aber das war das einzige Mal wo ich gesagt habe okay, das sind guter Plan.
00:31:06: Was ich heute erlebe, übrigens mit jungen Menschen oder in den letzten Jahren immer wieder erlebt habe.
00:31:11: Dass keiner wirklich die Bereitschaft hat, wenn er einen Side-Stap macht nicht doch ein Karriere-Sprung zu machen oder gar den Schritt gefühlt zurückmacht in der Hierarchie.
00:31:22: und ich empfehle das immer und sage mal, wenn ich denke nochmal drüber nach also du kannst ja wenn jetzt eine Position hast in einem gewissen Unternehmen und machst dann Side-Step im anderen Bereich nicht erwarten dass du mit null Erfahrung eine gleiche Position inne hast.
00:31:34: Ja, dann musst du halt investieren und wieder zurück.
00:31:36: Und wie gesagt das war das einzige Mal da ich da in der Tat dieser oder einen Plan gefolgt bin.
00:31:43: aber seitdem war meine Intention immer gut zu sein indem was ich tue oder vielleicht auch der Beste zu sein in dem was ich tu.
00:31:55: Meine besondere Intention war Erfolg Und jetzt zwangsläufig gar nicht mein Erfolg, sondern die große Wertschätzung, die ich in meiner Karriere erfahren habe.
00:32:05: Dass sie vor allem meine Vorgesetzten erfolgreich gemacht haben.
00:32:08: Ja, ich bin kein Typ der so stuhr an seinem Jobprofil hängt, sondern was mich glaube ich in der Vergangenheit sehr gut ausgezeichnet hat oder natürlich auch heute in meiner Position auszeichnet ist dass ich schon über den Tellerrand hinaus schaue und versuche das Richtige zu tun möglicherweise nicht das opportune oder nicht, dass was möglicherweise irgendjemand anders gefällt.
00:32:32: Sondern ich habe mir eine gewisse Überzeugung gehabt in dem, was sich tun wollte und dachte, was das Richtige ist für den Job um da gut erfolgreich zu sein.
00:32:41: Und das hat eben dazu geführt, dass ich häufig Erfolg oder Erfolge feiern durfte.
00:32:49: Gut meine Capy-Eyes erfüllt habe und darüber hinaus, was dazu geführte andere Leute auf die Idee gekommen sind, mich zu befördern.
00:32:57: Mich zu protagieren und diese Dinge.
00:33:00: Und daraus haben sich Gelegenheiten ergeben.
00:33:05: Also ein Beispiel ist der globale Marketing Director von Sony Ericsson sagt hey will du nicht Category Manager also Director Global Marketing in London sein?
00:33:17: Und habe ich darüber nachgedacht?
00:33:18: Ja London hab ich nicht gearbeitet klingt super spannend Lust drauf und habe, ich glaube nach drei Minuten im Gespräch ja gesagt bevor ich überhaupt wusste genau was diese Stelle für mich bedeutet.
00:33:35: Als mich der Chef von Sony in Berlin angesprochen hat hast du nicht Lust nach Berlin zu kommen?
00:33:41: Da war kein Plan hinter.
00:33:43: also wir haben uns halt mal zum Gespräch getroffen und nach wenigen Minuten weil mir klar ich will das einfach tun.
00:33:49: Klang einfach spannend, auch ohne nachzudenken.
00:33:52: Was bedeutet das eigentlich für mich?
00:33:54: Und das war ein Gott sei Dank immer guter Entscheidung.
00:33:58: Die auch anders kommen können, die auch unglücklich sein können oder was auch immer.
00:34:00: aber das hat mich ganz gut getroffen und so.
00:34:05: in der Tat ist doch meine Karriere entstanden.
00:34:08: ich war offensichtlich zur richtigen Zeit mal am richtigen Ort War nicht unerfolgreich Bin einigen Menschen aufgefallen bin vor allen Dingen aufgefallen dass sich ... anderer Leute und das Business erfolgreich gemacht habe.
00:34:22: Und so sind Angebote authentisch gekommen... ...und dann ohne viel nachdenken einer Interesse, einem Impuls folgen... ...dann gesagt ja Mensch, das klingt spannend, da hab ich Lust drauf!
00:34:33: Okay, dann schauen wir mal genau auf diese Teil wo du sagst okay das ist ja dann die Zeit wo du dir überlegen musst wie bin ich erfolgreich?
00:34:40: Du wirst immer der beste oder eben gut sein in dem was du tust.
00:34:45: Was würdest du sagen sind da die...?
00:34:47: Die Best Practice ist dafür.
00:34:49: Also wie is man ein guter CEO jetzt?
00:34:51: Was schaust du da, dass du dann für dich sagst okay, da habe ich das mit meinem Bestes gegeben.
00:34:55: weißt du was ich mein?
00:34:57: Ja also ich nehme mal ein Beispiel aus meiner Vergangenheit.
00:35:02: Ich hab als Marketingchef in Deutschland für Sony Ericsson die feste Überzeugung gehabt, so wie wir das getan haben, das falsch ist und wir das anders tun müssen.
00:35:14: Worüber rede ich da?
00:35:17: Ganz Europa war bei Sony Ericsson davon geprägt, dass wir dafür gesorgt haben oder der Vertrieb dafür sorgen wollte.
00:35:24: Dass unsere Produkte so gut und günstig wie möglich sind um die Gut rein zu verkaufen anhandeln.
00:35:32: Und mein Gedanke war das muss doch der total falsche Weg sein.
00:35:37: Wir müssen noch jeden Euro den wir haben in Werbung stecken Jeden Euro dem wir haben dafür sorgen dass junge Menschen die sehr stark, die Kaufentscheidung von Erwachsenen beeinflussen.
00:35:47: Also wir reden über einen Zeitraum im Jahr zwei, vier, fünf oder sechs.
00:35:52: Wir müssen das anders machen und habe dann alles dafür getan dass ich mein Umfeld davon überzeugen konnte, insbesondere den Deutschland-Chef damals davon überzeugend konnte und dass er das Risiko mit eingeht, das da am Ende der Tage zu tun.
00:36:07: Das hab' ich dann geschafft in der Tat.
00:36:08: Wir waren wahnsinnig erfolgreich!
00:36:11: durch dieser Art und ein weiteres Land ist diese gleichen Idee dann auch noch gefolgt.
00:36:15: Diese beiden Länder haben sich als Deutschland und England massiv den Market Share entwickeln können, das war wirklich eine tolle Geschichte.
00:36:26: Und ja, diese Entwicklung, diese starke Überzeugung die ich damals hatte hat eben dazu gefühlt dass wir beiden dann halt die besten Länder in ganz Europa waren.
00:36:38: Heute, wenn ich auf die Situation, wie ich es heute schaue oder auch in den beiden Positionen, die ich dann noch dazwischen hatte mit Sony Deutschlandchef und LG Electronics.
00:36:48: Dann ist das schon so dass sich in der Regel mit einer klaren Idee arbeite und versuche diese Idee an meinen Umfeld zu kommunizieren dafür sorgen, dass ich da klar bin in dem was was ich vorhabe, dass ich mir Feedback einhole von den Stakeholders und meinen Kolleginnen und Kollegen.
00:37:13: Und wiederher ist dann gemeinschaftlich, jetzt haben wir das weiterentwickeln und zu einer klaren Überzeugung kommen, was wir dazu tun haben.
00:37:22: In der Regel arbeite ich heute eigentlich auch noch so.
00:37:27: Ich arbeite mit drei Jahresplänen, also Mit-Range-Plänen diskutieren die, also insbesondere mein Referent und ich eigentlich auf einer wöchentlichen oder zwei-wöchelichen Basis.
00:37:45: wo stehen wir?
00:37:46: Wie entwickeln wir uns im Business?
00:37:48: sind wir mit der Strategie richtig aufgestellt zu, mit den richtigen Dingen.
00:37:51: Und das sind dann die Dinge, die wir dann in eine Strategie einfließen lassen.
00:37:57: Das umsetzen in jährliche Strategie, das umsetzende Transformationsplan in der Entwicklung unserer Company heute Und das sorgt dafür, dass wir dann einen gewissen Weg beschreiten und der ist in vielen Teilen erfolgreich.
00:38:10: Der ist in allen Teilen noch mal nicht erfolgreich.
00:38:12: Das gehört eben auch dazu.
00:38:15: Aber das ist das wie ich mit den Kollegen ab.
00:38:20: Dann gehen wir jetzt nochmal so auf die ganz tägliche Basis.
00:38:23: Kannst du ja mal durch so ein... Wie ging denn dein Tag heute los?
00:38:25: Was war es das erste was du machst wenn du früh aufstehst?
00:38:28: Also heute hatten wir eine Selztagung.
00:38:31: In der Tat haben wir heute Früher Sommer Kollektion, siebenzwanzig dem Vertrieb vorgestellt für den Bereich Tagesunterwäsche.
00:38:41: Das ist ja ein Bereich, den wir gerade sehr stark entwickeln, wo wir einen großen Fokus drauf haben.
00:38:46: Wir haben eine Strategie die sagt okay, wir wollen unser Sockenbusiness natürlich weiterentwickeln aber wir wollen auch unsere Apparel-Business weiterentwicklen also Oberbekleidungsbusiness.
00:38:56: Wir sprachen ja vorhin schon mal über Pullover aber auch das Thema Tagesunterwech ist etwas was wir für uns strategisch sehr stark.
00:39:03: Wie gesagt, eine digitale Sales-Tagung, wo ich eine kurze Öffnungsrede gehalten habe.
00:39:08: Das heißt, ich war heute Morgen um acht Uhr im Büro und um neun Uhr ging die Tagung los.
00:39:14: Ich habe mir die Rede, die ich mir überlegt habe dann fünf Minuten vor noch mal kurz angeschaut und nochmal durchgedacht.
00:39:22: Und dann habe ich die im Neun Uhr gehalten.
00:39:24: zur Eröffnung dieser Tagung und die gingen bis heute Mittag um zwölf haben wir alle Produkte quasi übergeben an den Vertrieb Und der Vertrieb geht jetzt raus und verkauft das an den Handel.
00:39:37: Weil wir wollen ja den Handeln jetzt darüber aufklären, was wir im Frühjahr so mal nächstes Jahr machen damit er Bestellungen platzieren kann, damit wir entsprechend auch produzieren können oder eine Idee bekommen wie viel wir produzieren müssen.
00:39:54: Das war eben mein Tag
00:39:55: heute.
00:39:56: Okay.
00:39:56: Und was ist wirklich das Allererst?
00:39:58: Oder hast du so ein Morgenroutine oder irgendwelche Sachen am Tag, die du jeden Tag machst, wo du sagst okay, die gehören auch zum Befolg dazu?
00:40:05: Ja ja ich hab Routinen also... Ich bin jetzt nicht so der Spätaufsteher, ich bin relativ zeitig auf immer zwischen sechs und sieben und kocht mir dann meinen Tee und mein Kaffee und das Erste, was ich mache, ich schaue in die Zahlen Also Zahlen vom Vortag, wie sind wir in den einzelnen Produktgruppen gelaufen?
00:40:28: Wie sind wir an den Kanälen gelaufen und das ist in der Tat auch meine absoluten Neugierde geschuldet.
00:40:36: Und auch beim Fokus auf diese Art von Performance, das will ich schon morgens wissen.
00:40:42: Hier gibt es ein paar Dinge, da schaue ich euch ein bisschen spezieller hin.
00:40:44: Das ist auch ein bisschen abhängig davon wo gerade mein besonderes Interesse liegt.
00:40:50: In der Kategorie sein, das kann man auf einem Einzelprodukt sein.
00:40:53: Aber im Kern schaue ich mir erst mal so morgens das an bei der ersten Tasse Gaffee über den ersten Tassetteel.
00:41:00: Das ist so der Mix, den ich über einen Tag trinke und dann Duschen anziehen ab in die Firma
00:41:08: Und wenn du jetzt da was siehst, was dich irritiert, machst du dann direkt was?
00:41:12: Oder ist es erstmal okay, da ist etwas, parke ich und habe feste Zeiten wo ich mich darum komme oder bist du dann Zack, rein in das Thema.
00:41:21: Ja kann passieren.
00:41:22: also wenn ich da was sehe was ich bemerkenswert finde in eine gute wie auch möglicherweise nicht so gute Richtung kann es schon sein dass sich dann den ersten Teams Nachricht an den ein oder anderen Kollegen aus meinem direkten Umfeld schreibe im Sinne von lass uns über das und das mal später reden weil wenn ich das in dem Moment dann auch nicht tue kann das schon sein, dass mir in der Fülle der Informationen, die ich so über den Tag erhalte dann möglicherweise entfällt oder in dem Moment wo ich darüber reden möchte, dann möglichweise auch nicht einfällt.
00:41:58: Wenn ich dann eben nur fix mit den Vertrebskollegen bin, nämlich nur fix im Marketing-Kollegen Und ich morgens an der Kaffeemaschine was entdeckt habe, wo ich sage oh das finde ich jetzt aber interessant.
00:42:10: Da möchte ich gerne mal eine Information zu haben oder meinen Kommentar abgeben dann ist es besser bei mir wenn der direkt an den Kollegen geht.
00:42:19: Jetzt muss ich fairerweise dazu sagen dass tue ich auch nicht mit jedem Kollegen oder jeder Kollegin.
00:42:24: ja weil ich will jetzt auch nicht meine Mitarbeiterschaft unter Druck setzen weil ich da morgens um sieben Uhr eine E-Mail oder Teams Nachricht raushende.
00:42:33: Das, finde ich gehört sich da nicht.
00:42:34: Aber ist immer mein direktes Umfeld also mein CSO der ist zu der Zeit auch schon an der Sailsmaschine würde ich mal sagen und dann ist das für uns morgens unter Umständen sogar schon Dialog dass wir uns darüber austauschen sagen okay lass uns nachher mal im Board-Meeting drüber reden.
00:42:53: Wie managest du dann so diesen Konflikt?
00:42:54: Weil auf der einen Seite, man braucht ja für Strategie muss man ja auch irgendwie langfristig denken.
00:42:58: Man muss die Sachen wirken lassen.
00:42:59: wenn man dann jeden Tag in die Zahlen guckt.
00:43:01: Erinnert mich ein bisschen an diese Börsenweisheit, dass man die Sachen lieber so investiert und dann lässt man sie liegen anstatt dann jeden tag die Kurse zu checken.
00:43:08: nicht das man hibbelig wird oder so ist es auch was wo du dann merkst.
00:43:12: okay ich habe da schon so eine so ein schmaler Grad hin und her zwischen auf der Ein- seite.
00:43:16: klar Strategie Das muss alles wirken.
00:43:18: aber dann sehe ich ja doch jeden Tag die Zahlen Hat da was ab oder so?
00:43:23: Ja, also ich bin schon sehr nah im Geschehen dran und muss sagen dass es heute auch durchaus anders als das möglicherweise früher war.
00:43:34: Wir sind seit dem Jahr zwanzigzwanzig mit Einbruch der Pandemie und einer großen Änderung aller wirtschaftlichen Umfelder.
00:43:48: seitdem glaube ich, in einer Situation die uns ein hohes Maß an Flexibilität abverlangt.
00:43:58: Und es passieren sehr viele Dinge und wir sind als Unternehmen durchaus in unserer Industrie breit aufgestellt und wir haben eine hohe Wertschöpfungstiefe.
00:44:15: also wir produzieren ja selbst Wir entwickeln selbst garne mit unseren Garnen die Fachern zusammen, dass wir aufgrund dieser Breite in der wir unsere Industrie aufgestellt sind.
00:44:28: Aufgrund der Wertschöpfungstiefe schon eine Menge Dinge haben, auf die wir zu schauen haben.
00:44:34: und das fordert wie gesagt seit der Corona-Pandemie dann der Ukrainekrieg, der Einfluss auf die Inflation, der einfluss auch die Zinsentwicklung hat das Einfluss auf unsere Kostensituation.
00:44:53: Das hat Einfluß auf die Lohnung gehalten, Halsspirale.
00:44:57: Auf viele Dinge im Unternehmen, die die Kosten beeinflussen.
00:45:02: Wir haben ganz viele Dinge, auf die wir zu schauen haben und das führt dazu dass wir aus einer Dekade aus der Willkommen mit einer Niedrigzinsphase wo man ist ja mein Anführungsstrichen ich nenne es jetzt mal so noch in Ruhe arbeiten konnte in eine Phase gekommen sind, die es einem quasi aufbürdet irgendwie am Puls der Zeit zu bleiben.
00:45:28: Und
00:45:29: jetzt haben wir ja aktuell den Iran-Konflikt oder den Krieg zwischen USA und Iran und Israel.
00:45:37: Jetzt könnte man sagen das ganze Thema ist weit weg.
00:45:39: aber das ist natürlich nicht weit weg weil das Einfluss hat auf die Konsumlaune keine Frage, es ist ein Einfluchs auf Energiepreise.
00:45:46: Jetzt soll ich mal meinen, da spätestens wäre es jetzt möglicherweise vorbei.
00:45:49: Aber das ist auch nicht so.
00:45:50: wir haben eine Situation dass auf der Bereich des synthetischen Garnen also wir reden über Polyamide Poliester auf einmal unter Druck kommen weil dieser das Ursprungsthema Öl in diesem Bereich beeinflusst und wie jetzt darüber nachdenken müssen.
00:46:07: bleibt diese Situation länger, müssen wir mehr Gane aus diesem Bereich schon vorher einkaufen.
00:46:12: Müssten unsere Stocks hochfahren und es gibt zurzeit so viele Dinge auch so vielen Ecken die einen so stark beeinflussen dass man das sich nicht erlauben kann sich zurückzulegen.
00:46:21: ich will nicht sagen dass sie mich früher zurückgelehnt haben aber man war... Man hatte eine größere Entspanntheit.
00:46:29: auch in den Transformationscases die ich in der Vergangenheit gemacht habe hatte man gefühlt mehr Zeit mal nachzudenken.
00:46:38: Und ich habe gerade über Iran gesprochen, oder über den Krieg im Iran und davor hat man das Thema Handelspolitik getrieben aus den USA.
00:46:46: Wir haben ein stark wachsendes USA-Business und auf einmal fliegen uns Zölle um die Ohren da und dann heißt es wieder naja gut jetzt haben wir wieder drei Monate Zeit bis sich das ändert und dann haben wir auf einmal innerhalb von vierzehn Tagen weil sich wieder jemand überlegt hat heute mache ich wieder anders.
00:47:06: Das führt zu wirklichen Eskalation im Unternehmen und wenn wir mal eben Geschäftsmodell USA ändern müssen, das ist keine Kleinigkeit.
00:47:13: Und täglich ist ja mal zum Beispiel an den Saleszahlen zu sein da sieht man schon eine Menge drin.
00:47:20: natürlich ich bin hier sehr stark in der Nachrichten.
00:47:22: also Handelsplatz gehört zu meiner täglichen Informationsaufnahme.
00:47:29: Da leitet sich schon eine menge unter Umständen für uns ab.
00:47:34: Wir sind ja global aufgestellt von USA bis China.
00:47:39: Und wenn man einmal diese zwei Namen sagt, USA und China, dann weiß man schon dass da eine Menge passieren kann.
00:47:45: Wir haben in Europa eine Wirtschaftskrise mit seinem Mittelpunkt in Deutschland.
00:47:53: Es gibt einige europäische Länder die ein bisschen besser unterwegs sind als die deutschen Aber wir sind in allen europäischen Ländern unterwegs und Deutschland ist unser Kernbusiness.
00:48:00: aber wir sind zwar etwas mehr als fünfzig Prozent international im Umsatz unterwegs, aber eben fünfzig Prozent auch ungefähr in Deutschland.
00:48:07: Und das heißt also für uns ist das Thema Konsumflaute oder Konsumer Stimmung in Deutschland relevant.
00:48:13: Das Thema der Insolvenzen ist für uns relevant.
00:48:16: ja wir haben in den vergangenen Jahren ich sage benenne jetzt mal den Zeitraum von zwei tausend zehn bis zweitausend fünfundzwanzig knapp fünftausend Händler verloren.
00:48:28: Das ist jetzt allerdings international, aber Deutschland spielt da für uns schon eine wesentliche Rolle auch in diesem Umfeld.
00:48:33: Also der Fachhandel hat ein Problem.
00:48:35: Jeder redet von Galeria oder niemalig K-Stadt Kaufhof.
00:48:41: Ich glaube die sind jetzt in der Vergangenheit in der fünften Insolvenz gewesen und sind heute nur noch vierundachtzig Häuser inklusive.
00:48:48: im Onlineshop waren ja mal deutlich über zweihundert Richtung dreihundert oder waren wahrscheinlich auch über dreihundert Häuser Und jeden Tag kommt irgendeine News, dass irgendein Händler wieder in die Insolvenz gegangen ist.
00:49:00: Jetzt ist das bei der Galerie gerade nicht der Fall.
00:49:03: also von daher alles an der Stelle eher positiv zu beurteilen wenn es so bleibt.
00:49:09: Aber wir haben eben noch jede Menge andere Händlern und so haben wir auf der Sale Seite viele Dinge die passieren.
00:49:14: Wir haben im Marketing Bereich eine Menge Dinge die passieren.
00:49:18: wir sehen gerade durch den Einbruch vom KI Jeden Tag eine News, die irgendeine Idee auslöst oder der Befürchtung.
00:49:28: Und deswegen ist es für meine Begriffe heute in der Geschwindigkeit und in der viele Dinge passieren schon wichtig dass man da dran ist.
00:49:35: Da würde mich jetzt interessieren also du hast genau was richtig gut beschön.
00:49:40: das fehlt die Zeit einfach mal nachzudenken weil einfach die ganze Zeit Input und man muss sich immer mit irgendwas beschäftigen.
00:49:45: Wann hast du dann noch zurzeit nachzudenken?
00:49:48: oder wie nimmst du dir die?
00:49:49: Man muss mal sicher heutzutage, hat man die nicht einfach, weil man sich langweilt und dann hat man halt Zeit nachzudenken, sondern man musste sich ja richtig erkämpfen.
00:49:57: Ja, hast du recht das ist so.
00:49:59: Jetzt ist für mich ganz positiv dass ich das was ich tue sehr gerne tue.
00:50:04: also ich investiere jetzt nicht in meine Arbeitszeit sondern auch eine private Zeit Das Thema Informationsaufnahme, ich habe eine große Leidenschaft für alle digitalen Themen.
00:50:14: Da bin ich gerade persönlich sehr fasziniert von.
00:50:19: Das Thema Digital oder das Thema E-Commerce ist etwas wo ich eine große leidenschaft dann habe also von daher fühlt sich für mich nicht viel Arbeit an sondern ich will jetzt nicht sagen Spaß.
00:50:31: aber vielleicht ist es das und von da ist so ein gewisser Teil Der ist zumindest der Bereich der Informationsaufnahme zur Strategiebildung findet eben nicht nur bei mir im beruflichen Umfeld statt, sondern eben auch am... ich sag mal vielleicht in meiner Freizeit wenn ich das so sagen darf.
00:50:51: Also ich höre wahnsinnig viel Podcast.
00:50:53: jetzt könnte man sich hier auch Hörbücher hören und Krimi.
00:50:57: Ich höre dann lieber ein OMR Education oder einen anderen Podcast Oder deinen Podcast zum Beispiel Ja natürlich wen welchen sonst?
00:51:06: So.
00:51:07: Und das sorgt dann dafür, dass man doch auch in der Diskussion oder die Zeit, die ich mir für Diskussionen nehme mit meinem Referenten und meinen anderen Kollegen im Bord, wir eine stetige Bildung von einer Idee zu einer Strategie haben.
00:51:26: Da muss man sich irgendwann zurückziehen und sagen soll es lass uns mal konsequent darüber reden was wir eigentlich wollen?
00:51:34: Was sind die Notwendigkeiten?
00:51:36: Und dann, was sind die Ideen um aus einer heutigen Position in eine zukünftige Position zu kommen?
00:51:43: Und dann habe ich da auch und muss ich vielleicht auch dazu sagen sehr klaren Management-Zeikel über ein ganzes Jahr.
00:51:50: Ich achte da schon sehr genau drauf dass wir zu gewissen Zeitpunkten Konzepte auch on hand haben, die denn auch kommunizieren können oder die dann auch de facto kommunizierend wir Antworten auf diese Strategien bekommen.
00:52:04: Und so passiert das dann.
00:52:05: Ja, also die Informationsaufnahme ist stetig und an einem gewissen Punkt muss man halt mal alles das, was man Informationen, Ideen halt um sich herum gesammelt hat.
00:52:15: oder ich habe auch so einen digitalen Schmierzettel wo ich alles drauf schreibe ja?
00:52:20: Also es ist die Notes App von Microsoft.
00:52:26: und dann setzt uns irgendwann hin und sagt okay, wo stehen wir gerade?
00:52:29: wie entwickeln wir uns grade?
00:52:31: Wo müssen wir hin?
00:52:33: Wo wollen wir
00:52:33: hin?".
00:52:34: Und dann bildet sich eben der Ausgestrott.
00:52:37: Ja, cool!
00:52:38: Wenn man dir jetzt alles wegnehmen würde ich hier so beruflich und würde sagen jetzt Schluss von heute auf morgen.
00:52:43: was würdest du denn machen?
00:52:45: Alles?!
00:52:45: Also nicht deine Familie so sondern nur so berufelig also hättest du dann plötzlich super viel Zeit.
00:52:51: das ist der Punkt.
00:52:52: Was würdest Du dann machen?
00:52:57: Die freie Wahl hätte Freizeit.
00:52:59: Dann würde ich sagen würde ich segeln gehen würde ich golfen gehen, im Winterschiel laufen gehen.
00:53:05: Ich bin dabei, Spanisch zu lernen.
00:53:09: das ist etwas wo ich versuche Zeit zu investieren.
00:53:16: Ich habe eine Wohnung auf Mallorca da bin ich sehr gerne und dort dann zu golfen oder zu segeln Vielleicht irgendwann mal noch den Sommelier machen und ein bisschen Zeit in einen Winzerleben zu investieren.
00:53:32: Mal schauen, vielleicht wäre das eine Möglichkeit für mich.
00:53:35: Sehr gut!
00:53:36: Habe ich irgendwas vergessen zu fragen?
00:53:37: Gibt es irgendetwas was dir noch sozusagen auf der Zunge brennt?
00:53:45: Nee, ich glaube also... Das war schon alles sehr umfänglich heute.
00:53:51: Nein hast du wirklich... Du hast gute Fragen gestellt und ich hoffe aber auch gut an.
00:53:55: Ja
00:53:56: absolut, also ich habe viel gelernt.
00:53:57: wie gesagt war für mich Heute dadurch, dass ich einen Fall gehört tatsächlich auch aus einem persönlichen Gebrauch halt jetzt kenne.
00:54:04: Eine super Schwanne der Episode.
00:54:05: Danke, dass du mitgemacht hast.
00:54:06: Danke das es alles offen mit uns geteilt hast und bis zum nächsten Mal!
00:54:10: Vielen Dank Franz!
00:54:11: Super, wer jetzt noch da ist schickt uns gerne Feedback.
00:54:13: Das hat wie immer sehr viel Spaß gemacht, diese Episode für euch zu machen.
00:54:16: Deshalb freuen wir uns immer wenn ihr uns dazu auch einen Feedback zukommen lasst.
00:54:19: das könnt ihr entweder über LinkedIn machen und uns direkt schreiben.
00:54:22: Ihr findet unsere Kontaktdaten sicherlich unten in den Show Notes oder ihr findet sie irgendwo im Internet.
00:54:27: who knows Wenn es was Seriöses ist mache ich natürlich auch gerne ein Intro zum Martin Und freue mich natürlich wenn er diesen Broadcast jemanden schickt der oder die diese Episode auch hören sollte.
00:54:36: Nur so wächst das Format und man kann natürlich auch Abo, Sternebewertung alles drumherum freue ich mich auch immer drüber aber am meisten freue ich mir dass ihr zuhört.
00:54:44: und Martin bis zum nächsten Gespräch mit dir!
00:54:47: Vielen Dank.
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