Episode 310 mit Christoph Schubert (Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter, aiutanda)

Shownotes

„Eine Bauchentscheidung zu treffen und mutig zu sein, macht im Unternehmertum durchaus mal Sinn, aber man braucht immer auch ein solides Fundament aus Zahlen, Daten und Fakten.“

In dieser Folge von Behind the C unterhält sich Franz Kubbillum mit Christoph Schubert, dem Gründer und Geschäftsführenden Gesellschafter von aiutanda. Das moderne Gesundheitsunternehmen hat sich mit rund 3.500 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 270 Millionen Euro als ambulanter Komplettanbieter in Deutschland etabliert. Im Gespräch macht Christoph deutlich, dass die ambulante Pflege grundlegend neu gedacht werden muss: weg von starren Branchen-Silos und hin zu einer ganzheitlichen, problemorientierten Versorgung, die hilfsbedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause ermöglicht. Zudem fordert er eine transparente gesellschaftliche Debatte über die zunehmenden bürokratischen Hürden und die drastisch gestiegenen Eigenanteile in der Pflege.

Christoph blickt auf einen außergewöhnlichen Lebenslauf zurück: Von der Offizierslaufbahn bei der Marine über eine prägende Beraterstation bei McKinsey bis hin zum Aufbau der Deutschen Fachpflegegruppe auf einem weißen Blatt Papier. Er erläutert das strategische Konzept hinter seinen 42 erfolgreich umgesetzten M&A-Transaktionen und beschreibt, wie sich eine agile, blockchain-ähnliche Führungskultur etablieren lässt, in der Entscheidungen dezentral auf Basis digitaler Echtzeitdaten getroffen werden. Ganz privat teilt der leidenschaftliche Segler, warum wahre Höchstleistungen im Business nur durch echte Überzeugung entstehen und wie er sich im Alter von 56 Jahren vorstellen kann, junge Gründer als Impulsgeber und Investor strategisch zu unterstützen.
Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden:

  • Wie bricht man durch ein integriertes Buy-and-Build-Konzept die traditionellen Silos des ambulanten Gesundheitswesens auf?
  • Warum verschärfen gut gemeinte gesetzliche Lohnerhöhungen den Fachkräftemangel in der Pflege und wie lassen sich Prozesse durch Digitalisierung spürbar entlasten?
  • Wie funktioniert eine moderne Führungskultur, die Management-Reports durch umfassende Datentransparenz und gemeinsame Teamentscheidungen ersetzt?

Kernthemen:

  • Healthcare-M&A
  • Datenzentrierte Führung
  • Pflegereform

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Transkript anzeigen

00:00:00: Perfekt.

00:00:00: Wir sind live, Christoph.

00:00:01: Schön, dass ich da sein darf!

00:00:03: Schön, das ich bei dir sein darf und du zu mir gekommen bist.

00:00:06: Total.

00:00:07: Erzähl uns doch mal erstmal was Du machst, wer Du bist... ...und dann gucken wir uns nämlich als nächstes an wie das alles entstanden ist?

00:00:13: Ja.

00:00:14: Wer bin ich?

00:00:16: Ich bin Gründer eines Gesundheitsunternehmens.

00:00:18: Das ist das zweieinhalbte Unternehmen, was ich gegründet habe.

00:00:25: mit der Ayutthanda Wollen wir das ambulante Gesundheitswesen prägen und gestalten, bisschen auch revolutionieren.

00:00:33: Ja und es macht mir Spaß, Unternehmer zu sein.

00:00:37: Sehr gut!

00:00:37: Warum zweieinhalb?

00:00:38: Was ist das halbes Unternehmen?

00:00:40: Das Halbe war letztendlich ein Aufbau eines Unternehmens im Auftrag was finanziert war und eben nicht als Gesellschaften- und Vollunternehmer.

00:00:48: deswegen täte das für

00:00:49: mich nur halb.

00:00:51: Nicht schlecht... Wir gucken uns natürlich gleich an was, wie das alles passiert ist und wie es angefangen hat.

00:00:57: Aber sag noch kurz ein bisschen etwas zu Ayutthanda.

00:00:59: Wir können erst mal damit anfangen, was das bedeutet?

00:01:04: Aayutthandana ist ein Kunstwort, was eine gewisse Gesundheit und longevity-Erhelf-Attitüde haben sollte, schon Kunstwort erfunden war zum Beispiel die Komponente.

00:01:18: gibt man der Ayuthandasalbe rüber oder in den letzten Wochen auf einer Ayutandakur gewesen, fühle ich mich total gut!

00:01:24: hat dann so ein bisschen die Anmutung, modernen Salando.

00:01:29: Dieser weiche moderne Klang und der rote Punkt auf uns an den Red Dot Award erinnern.

00:01:37: Was du auch kennst?

00:01:38: So ein dänischer Design-Award.

00:01:41: So ist es entstanden!

00:01:42: Und wenn man ehrlich sein möchte könnte man an den Haaren herbeigezogen sagen das kommt von Aiutari italienisch helfen, kommt's aber nicht.

00:01:50: Schlecht ich hätte schwören können dass es ein echtes Wort ist.

00:01:54: Also das ist irgendein

00:01:56: Kunstwort entwickelt, bevor wir einen Mitarbeiter haben.

00:02:01: Nicht schlecht!

00:02:02: Okay, gib uns mal ein Hintergrund was macht ihr genau ambulantes Gesundheitswesen?

00:02:08: Was bedeutet es?

00:02:10: Lass mich teilen, ich beschreibe das immer ganz gerne.

00:02:12: als wir gestartet sind und das ist auch heute noch so hat mir zwei Grund-DNAs.

00:02:17: Die erste DNA ist Wir verstehen uns als Problemlöser bei Hilfsbedürftigkeit.

00:02:22: Also wenn einer Hilfe braucht, dann ist unser Anspruch, dass er diese Hilfe bekommt.

00:02:27: Lass mich ein kurzes Beispiel nennen.

00:02:29: Das fängt manchmal sehr profan an, das ich nicht mehr alleine einkaufen gehen kann und dafür gibt es aber ganz vielfältige Lösungen.

00:02:37: Es kann ein Rollator sein, es kann eine Rollstuhl sein, so einen E-Scooter sein.

00:02:43: Das kann aber auch sein eine Pflegekraft die vorbeikommt und Zutaten mitbringt und man gemeinsam kocht.

00:02:51: Das kann sein, man bekommt dann Essen auf Rädern.

00:02:54: Ich hole dich ab und du bist bei uns in der Tagespflege.

00:02:57: Also das ist sehr vielfältig.

00:03:00: Keine Lösung!

00:03:01: Die zweite GrundDNA die wir haben ist Wir möchten Menschen so lange es geht in ihrem Zuhause helfen.

00:03:09: Und erst wenn ihr Angestammtes zu Hause nicht mehr dem Hilfsbedürftigkeitsprofil entspricht?

00:03:15: oder dem sozialen Profil und das vergessen die meisten in nicht zeitgemäßen Versorgungen kümmern wir uns um andere zuhause ist.

00:03:24: Da gibt es dann temporäre Zuhauses, da sind dann Tagespflege Verhinderungspflege Kurzzeitpflegendessen also temporäre Angebote kann ich nachher noch mal detaillieren wenn du magst.

00:03:35: Und aber auch durchgängige moderne Wohnkonzepte, so Quartierkonzepten sind was das man wenn man beispielsweise alleinstehend ist.

00:03:42: Keine Kinder mehr hat keinen Ehepartner isst vielleicht eine Wohngruppe was ganz spannend ist und dann mit seinem Ehepardner der vielleicht noch kein gesundes ist ein betreutes Wohnen im Penthouse vielleicht die richtige Variante.

00:03:55: Und stationär machen wir nicht so gerne es sei denn die Versorgungssituation und die soziale Situation erfahrt.

00:04:05: Und das ist der Grund, dass wir ein sehr großes Angebotspektrum haben.

00:04:12: Das geht also von einfachen Haushaltsnahendienstleistungen über SGBL-Fleistungen, also Hilfe beim Ankleiden, Auskleidung, Waschen und Haare kämmen bis hin zu komplexeren medizinischen Behandlungen.

00:04:29: Bis hin zu enteralen parallelen Ernährungen.

00:04:33: Und dann auf der anderen Seite der Hilfsmittel- und Therapiemanagementseite bieten wir eben auch Therapien an, Orthopädie, medizinische Hilfsmittel Und das Ziel ist, dass wir das irgendwann an jedem unserer Standorte eben flächendeckend auch anbieten können.

00:04:53: Sozusagen das Tempotaschentuch der ambulanten Gesundheitsversorgung.

00:05:00: Alles anbieten können also sowohl auch so Produkte, wie du genannt hast.

00:05:03: Wieso e-Scooter und solche Sachen.

00:05:05: Habt ihr das dann?

00:05:06: Habt Ihr da auch ein Portfolio und könnt ihr dann liefern und in Leuten...

00:05:09: Genau!

00:05:09: Das können wir also nicht.

00:05:11: Wir müssen es nicht sein.

00:05:12: Wir machen das eben im Gegensatz zu anderen weil wir sagen ich habe ein Problem.

00:05:16: Also lösen mir das Problem und wir denken zu sehr in Silos unter.

00:05:23: eine Verkauf nur Rollstühle oder bietet die an und der andere macht nur Betten Und wir machen eben alles aus einer Hand nicht an jedem Standort.

00:05:32: Es ist, ich mein sage mal, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut aber wir arbeiten uns sukzessive vor dass wir eben an den einzelnen Standorten die wir haben sukzessiv das komplette Spektrum also.

00:05:46: aber der Antwort ist ja, haben wir auch.

00:05:49: Kannst du kurz erklären wie man dann eigentlich mit euch in Kontakt kommt?

00:05:52: für jemanden der es noch nicht in der Familie erlebt hat oder so?

00:05:55: Also rufen dann die Leute selber bei euch an oder läuft es über Krankenkassen, Ärzte?

00:06:00: Oder wie geht das eigentlich.

00:06:01: Es ist ein sehr gutes Thema weil die Durchdringung dessen was möglich ist heutzutage in der Bevölkerung sehr gering ist.

00:06:10: normalerweise wenn du jetzt irgendwie die Oma wird pflegebedürftig denkst du ein poch!

00:06:15: Jetzt musst du ins Heim oder ich muss eine illegale Bruder beschäftigen und das ist genau das was wir nicht machen.

00:06:21: ja

00:06:23: Wir kümmern uns um genau das, was dazwischen ist.

00:06:26: Das erfordert viel Informationsbedarf und es ist schwer.

00:06:30: der Erstkontakt geht in der Regel.

00:06:34: In der Regel ist schwierig.

00:06:36: Es sind die Point of Entries wie man im Business sagen würde sehr unterschiedlich.

00:06:40: Das kann der Hausarzt sein, das kann der soziale Dienst eines Krankenhauses sein wenn du dort raus kommst.

00:06:46: Das können die Krankenkasse sein.

00:06:50: Eine Erinnerung sein, ich hab doch schon mal einen Rollator von Ayutthana bekommen.

00:06:56: Die machen auch Pflege.

00:06:58: also das ist sehr vielfältig.

00:07:00: es kann die Pflegeberatung sein und... Es gibt eigentlich keinen Standardkanal.

00:07:07: Okay!

00:07:09: Und dann seid ihr aber wahrscheinlich so an der Schnittstelle was manche wird ja auch dann von der Krankenkastin bezahlt?

00:07:14: Manches muss man glaube ich auch privatsragen.

00:07:16: oder ist alles privat?

00:07:17: Nein nein wir versorgen im wesentlichen gesetzlich Versicherte, hilfsbedürftige Personen und damit verbunden sind auch Eigenanteiler.

00:07:32: Aber diese Eigenanteile sind festgelegt durch die Vergütung der Krankenkassen.

00:07:36: Also das ist nicht, ich möchte sagen, ninety-fünf Prozent unserer Umsätze sind Krankenkasten diktiert und ein Teil davon was ein Problem ist, vielleicht können wir da später nochmal darüber sprechen.

00:07:54: Aber das ist ein Problem, dass die eigenen Anteile besetzlich vorgeschrieben in den letzten Jahren massiv gestiegen sind und der tatsächliche Privatanteil also wenn ich zum Beispiel eine qualitativ hochwertigere Windel oder einer aufsaugenden Kontinenz wieder offizielle Begriffes haben möchte dann kann ich das private aufzahlen.

00:08:18: Das ist aber bei uns ein kleiner Teil.

00:08:22: Okay, verstanden!

00:08:23: Da können wir später noch mal vielleicht darauf eingehen.

00:08:25: ja... Wie ist die Größenordnung?

00:08:28: Also wie viele Leute stecken in der euch?

00:08:30: so gibt da mal ein paar Zahlen vielleicht?

00:08:33: Gut, ja, das können wir gerne machen.

00:08:35: also wir sind rund dreieinhalb tausend Menschen, die sich heute um über sechstausend hilfsbedürftige Menschen kümmern.

00:08:45: Sind inzwischen Ein solides mittelständisches Unternehmen mit rund zweihundertsiebzig Millionen Euro Umsatz und betreiben das an Hundert Standorten oder Lokalitäten.

00:08:59: Okay, ja jetzt bin ich gespannt wie baut man denn einen Pflegeunternehmen auf?

00:09:07: Und wie bist du dann mit diesen Sachen in Kontakt gekommen?

00:09:10: Erzähl mal die Geschichte und fang da an wo du anfangen musst.

00:09:13: Müssen wir tatsächlich ein bisschen zurückspulen Wenn man mich so vor fünfzehn Jahren gefragt hätte, was ich mit Gesundheitswesen zu tun habe?

00:09:21: eigentlich gar nichts.

00:09:22: Also wirklich so richtig nichts.

00:09:24: Ich bin gebürtiger Schwarzwälder.

00:09:27: Damals gab es noch achtzehn Monate Wehrdienst.

00:09:29: Konnte man sich eine Zeit lang nicht mehr vorstellen, kann man sich heute vielleicht wieder vorstellen.

00:09:33: und statt der achtzehnten Monate Weherdienst zu machen, hab' ich mich für zwei Jahre verpflichtet, war dann zwei Jahre Kommando Spezialkräfte Soldat.

00:09:44: Und habe mich danach entschieden, den Militärweg weiterzugehen.

00:09:49: Das ist aber ein etwas feinerer Marina.

00:09:52: Da haben wir dann eine Marina-Offizierausbildung begonnen und auch abgeschlossen.

00:09:57: Also klassisch nautig studiert nochmal mein Kapitänspatent gemacht auf dem Segelschulschiff Kauich Fock.

00:10:08: Während dieser Zeit Bauingenieurwesen und Umhörtechnik studieren.

00:10:12: Und was auch eher ungewöhnlich war.

00:10:14: Damals ist jetzt auch dreißig über dreißzig Jahre her, dass man da Umweltechnik studiert hat und bin dann nach meiner Marinezeit statt MBA in Inzert zu machen, zu einer Strategieberatung gegangen.

00:10:31: Ich sagte mal Scherzeshalter, halber bin Ledernackendes Kapitalismus bei McKinzie geworden und zu der damaligen Zeit.

00:10:41: Und da hab ich dann so das Handwerkszeug gelernt und mehr Business Themen gelandt neben meiner Führungserfahrung bei der Marina.

00:10:56: meinem Ingenieur Studium Gang und bin nach McKinsey ins Unternehmertum in unterschiedlichen Positionen reinwuscht als gesellschafter, als Partner eines Private Equity Funds wo wir aber wesentlich technisch orientierte Sachen gemacht haben so Automobil, Maschinenbau usw.

00:11:15: Warum erzähle ich das?

00:11:16: Weil es im Vergleich zu dem, was wir heute tun damals schon unglaublich digitalisiert war mit einer hohen Prozesssicherheit sehr professionell und das ist in unserem heutigen Bereich nicht so.

00:11:29: Und dann hatte ich einen privaten Vorfall wo ich sehr eng mit so einer Pflegesituation in Kontakt getreten bin Und da habe ich gesagt, oh Gott das muss besser gehen.

00:11:42: Ich hab dann so alles hingeschmissen und eine Friends and Family Konstruktion mit dem Ziel den Markt- und Qualitätsführer der ausfeldlinischen Intensivpflege aufzubauen.

00:11:53: Das habe ich dann auch getan... ...und das Unternehmer ist deutsche Fachpflegegruppe was ich mal auf weißem Blattpapier gegründet habe.

00:12:02: heute Sechs, siehmonit Millionen Euro Umsatz im Portfolio von Edmund an einem Private Equity Anbieter.

00:12:13: Das Unternehmen habe ich dann zumindest meine Anteile übergeben und bin dann, was kann ich sagen, wenn das war, zwei Tausend, siebzehn ausgeschieden.

00:12:30: Nee, Squatch, zweitausendsechzehn ausgeschieden.

00:12:34: Ich habe dann einen zweijährigen Sobatical gehabt, wo ich mit meiner Feminine, meinen Erwachsenen in Süden und meinem Segelboot durchs Mittelmeer in Atlantik gesegelt bin und sieben Monate in der Karibik verbracht habe und wieder zurück gesegelt bin.

00:12:50: Und dann sage ich immer, in so langen Nachtwachen hat man viel Zeit darüber nachzudenken.

00:12:57: was willst du?

00:12:57: Willst du noch mal etwas machen?

00:12:58: Wenn ja, was?

00:13:01: Ja und dann ist über einen kleinen Umweg daraus die Ayurthander entstanden, als ich gesagt habe.

00:13:04: Komm, ich mach's jetzt nochmal mit allem was ich gelernt erfahren und gemacht habe in der Vergangenheit... ...und leg mein ganzes Herz bei oder mein Wissen das Unternehmen um das aufzubauen, was eben zeitgemäße Versorgung von höchstbedürftigen Menschen ist

00:13:22: auch.

00:13:22: Das

00:13:23: ist so im Schneeldurchlauf.

00:13:24: Ja, echt cool!

00:13:25: Also ich habe zwei Fragen genau.

00:13:27: die erste Frage ist wie gründet man das gesagt deutsche Fachfähigruppe?

00:13:30: Wie gründete man so ein Unternehmen auf dem weißen Papier?

00:13:33: was ist denn der erste Schritt?

00:13:36: Der erste Schritt.

00:13:37: du musst erstmal Menschen dafür begeistern die das finanzieren also muss schon mal etwas aufschreiben und sagen dass dann das stelle ich mir vor das ist meine Idee Machst dann Paper und er musste Leute dafür begeistern, dass die dir das finanzieren weil das hatte ich natürlich alles nicht selber.

00:13:57: Und dann kommt da Schritt für Schritt musst du sagen okay Ich kann mir das vorstellen an gründes in der Gesellschaft und dann musst ihr eben die ganzen Konstruktionen muss sich natürlich in der Vergangenheit gelernt hat aufbauen... ...und danach hast du irgendwann Geld und Unternehmen und dann muss man es mit Leben füllen.

00:14:13: Dann fängt's halt an mit Mitarbeiter einstellen und wir machen sogenanntes Bayern Bildkonzept Und dann kauft man sein erstes Unternehmen.

00:14:22: Okay, das heißt du hast jetzt nicht angefangen so zu sagen okay ich brauche jetzt eine Pflegekraft und einen Rouladen und dann fange ich an sondern du hattest dann gesagt man kauft das erste Unternehmen?

00:14:29: Genau!

00:14:29: Das ist ein beiden Bildkonzept.

00:14:31: Ich sage da mal gerne in einer Situation eins und eins macht mehr als zwei ist man dann mit meinem Know-how meiner Idee eine Gruppenzürichkeit entwickelt und dann eben gemeinsam mit dem ehemaligen Eigentümer als Teil der Gruppe.

00:14:49: Und gemeinsam mit anderen Unternehmen sich entwickelt, und man kann so in etwa sagen die Hälfte unseres Umsatzes akquiriert also zugekauft aus zweiundvierzig Transaktionen, die wir gemacht haben.

00:15:03: Und die andere Hälfe ist Wachstum ... aus den einzelnen Unternehmen, die wir übernommen haben im Sinne von... Ich nenne das immer gerne Erweiterung der Leistungsbereiche.

00:15:16: Und dann, wir hatten immer Ansatz drüber gesprochen andere Zuhauses.

00:15:19: Das sind dann wir nennen die Ayutthana Lebenswelten wo wir eben diese Wohnformen auch anbieten können also Tagespflege, Kurzzeitpflege Verhinderungspflege betreutes Wohngruppe.

00:15:31: Genau

00:15:32: Das habt ihr also auch bei euch, das ist gar nicht dann mit ein anderes Anbieter wo sondern es macht bei euch.

00:15:38: Wir betreiben dass wir kaufen nicht die Immobilien okay?

00:15:42: Das machen wir mit Partnern zusammen.

00:15:43: ich sage mal gerne ich investiere in Menschen nicht in Steine und da gibt's andere Leute die können das gut und die kann das besser als.

00:15:51: Ich glaube ich kann ganz gut den Menschen investieren dort eben meine Entwicklung machen genau Und wir betreiben diese Ayutthana Lebenswelten, Lebensparks je nachdem wie die.

00:16:01: Okay

00:16:02: verstanden.

00:16:04: Jetzt hast du es einmal gemacht und dann verkauft und dann ja quasi nochmal würde mein Salopp denken Du kannst wahrscheinlich genau sagen warum die Unternehmen super unterschiedlich sind oder?

00:16:13: Natürlich kann ich das Ja

00:16:15: weil da hast du ja quasi dann.

00:16:16: sonst hätte man gesagt wieso hat er noch mal das gleiche Unternehmen aufgebaut?

00:16:20: Nee, also das ist gar nicht so.

00:16:22: Das Gleiche und zwar keinesfalls das gleiche dass die deutsche Fachpflegegruppe ist eine auf Intensivpflege spezialisierter Anbieter.

00:16:30: Das ist also eine Schiene Die glaube ich heute auch Diversifizierter sind.

00:16:39: aber das ist die Seele gewesen.

00:16:40: Ich bauere den Markt und Qualitätsführer der außer klinischen intensiv Pflege.

00:16:47: Okay Verstanden

00:16:48: das was wir heute machen ist grundsätzlich Was anderes, weil wir vom Produkt herkommen.

00:16:58: Wir verkaufen Problemlösung oder ein Problemlösen an und deswegen ist das viel viel breiter und intensiv pflege nur einen Teil dessen was wir heute tun.

00:17:10: okay das heißt wenn man jetzt so dann an den markt geht dann muss ja am Anfang irgendwie so eine aufnahme Prozess stattfinden fast schon wie in der beratungen.

00:17:19: immer muss dann so was liegt eigentlich für ein problem vor?

00:17:22: Da muss man irgendwie aufnehmen.

00:17:25: Genau, wenn

00:17:26: eine Regel passiert ist über die Pflegeberatung.

00:17:30: Du kriegst den Verordnungen im Krankenhaus oder vom Arzt, brauchst einen Rollator und dann gehst du mit dem Rezept in ein Geschäft von uns oder mit einer Verordnung zu einem Pflegedienst von uns und dann bekommt man die.

00:17:43: Okay verstanden.

00:17:45: Dann schauen wir mal kurz zurück auf dieses Problem was du gesagt hast mit den Kassen dektiert, glaube ich.

00:17:53: Was bedeutet das?

00:17:54: Also...

00:17:59: Früher war es so dass die Eigenanteile für eine Pflege grad drei, das liegt so etwa in der Mitte bei tausend achthundert Euro Lagen.

00:18:09: heute sind die Eigen- Anteile nicht unüblich jenseits der dreitausend Euro und das ist ein riesen Unterschied und das wird in der Bevölkerung leider nicht wahrgenommen da ... ja, ca.

00:18:32: ein Jahrzehnte oder ein paar Jahre lang.

00:18:35: Und das ist so, dass man sich in den letzten Jahren ... ... auch die eigenen Anteile so gestiegen hat.

00:18:43: Die heutigen Eigenanteile jenseits der dreitausend Euro sind ... nicht mehr alleine zu tragen.

00:18:50: Und das finde ich persönlich bedenklich, dass dort ehrenwerte Facharbeiter die vierzig Jahre gearbeitet haben.

00:18:58: in so einer Situation ist es nicht ungewöhnlich, dass sie soziale Hilfe beziehen müssen und das ist für mich nicht in Ordnung.

00:19:07: Warum ist das so?

00:19:09: Alle erinnern sich in der Bevölkerung an die klatschen Balkoneneute, die die Pflegekräfte beklatscht haben.

00:19:18: Und auf dieser Basis wurde sehr populistisch vorgeschrieben vom Gesetzgeber dass die Pflegekräfte besser bezahlt werden müssen.

00:19:29: das führt dazu und die Krankenkassen verpflichtet wurden das zu refinanzieren weil sonst funktioniert es ja nicht.

00:19:37: Und damit sind die eigenen Anteile von tausend, achthundert Euro auf drei Tausende Euro gestiegen.

00:19:42: Okay für mich nicht verständlich insbesondere vor dem Hintergrund dass das Problem des Fachkräftemangels dadurch noch verschärft wurde.

00:19:50: Warum ist es so?

00:19:52: Viele Mitarbeiter bei mir haben gesagt du ich mag gar nicht dreißig Prozent mehr Geld.

00:19:58: Ich mag Dreißig prozent mehr Freizeit und dann arbeiten die Leute nur noch siebzig Prozent fürs gleiche Geld was natürlich kontraproduktiv ist für unseren Fachkräftemangel und offensichtlich auch ein Signal ist, dass die gar nicht so schlecht bezahlt wurden.

00:20:13: Okay.

00:20:14: Das mich an der Stelle noch aufräumen mit einer Mehr, die auch immer noch quersiert eine Pflegefachkraft dreijährig examiniert gehört heute zu den bestbezaltesten Ausbildungsberufen der Bundesrepublik Deutschland.

00:20:29: Die rangieren zwischen Fluggerätemechaniker Falsch, zu sagen Pflegefachkräfte werden in Deutschland schlecht bezahlt.

00:20:40: Das ist einfach nicht richtig!

00:20:43: Was hätte ich jetzt mit meinem oberflächlichen Wissen auch nicht

00:20:46: gedacht?

00:20:46: Meistens wissen es nicht.

00:20:48: Wir können gerne eine Gegend machen was glaubst du warst ne dreijährig examinierte Pflegekraft als Einstiegsgralt bei Jahresgral zur Total Comp bekommen?

00:20:57: Ich gucke ja immer auf dem Bayerischen Unfunkt, lohnt sich das?

00:21:00: Das ist so ein Format.

00:21:00: da begleitet man Berufe meistens im Süddeutschland um zeigt, was die in der Ausbildung kriegen und was sie dann verdienen und was da bleibt.

00:21:09: Ich habe letztens einen Polizisten geguckt, der am Münchner Terminal I sozusagen Sicherheit macht.

00:21:14: Der war fertig ausgebildet und hat, glaube ich, thirty-sechs,

00:21:21: dreißig, achtunddreißigtausend Euro

00:21:25: im Jahr.

00:21:26: Ja, das ist auf jeden Fall mindestens mal... Also höre auf jeden fall oft als das, was ich gerade genannt hatte als Beispiel

00:21:33: Absolut, ob man damit in München leben kann.

00:21:36: Das ist eine ganz andere Geschichte.

00:21:39: Aber wir haben da ein gesellschaftliches Problem und eine Fremdwahrnehmung.

00:21:43: Wenn du das vergleichst damit oder eine Falsch-Wahrnehnung bist, vergleichs damit.

00:21:48: also Pflegekräfte werden schlecht bezahlt?

00:21:52: Warum sind die Eigenanteile gestiegen?

00:21:54: weil der Gesetzgeber uns das vorschreibt?

00:21:58: Ja ich kann gar nicht anders.

00:22:02: Und das sind so Themen, wo ich...

00:22:05: Das macht keinen Sinn.

00:22:05: ...große Fragezeichen stelle.

00:22:09: Okay.

00:22:10: Super schwierig und das sind immer diese monatlichen Beteiligungsbeträge oder was?

00:22:14: Genau.

00:22:16: Wer hat's im Rentenalter dreitausend Euro zur Verfügung?

00:22:20: Ja!

00:22:21: Wenn man das nicht bezahlen kann, man braucht es ja trotzdem dann muss man Sozialhilfe beantragen.

00:22:28: Muss die Familie das dann bezahlen?

00:22:29: Oder wie sind dann die Regelungen, weißt du?

00:22:31: Heißweise die Familie.

00:22:32: Da gibt es dann eine Überschnittregelung.

00:22:35: Das kommt auch noch dazu, dass das bürokratisch natürlich alles wahnsinnig kompliziert ist.

00:22:40: Aber jetzt muss man, dass ein gedienter Facharbeiter nach vierzig Jahren Arbeit, wo er nichts gemacht hat in die Sozialhilfe rutscht – das finde ich nicht in Ordnung!

00:22:55: Da

00:22:57: müssen wir uns als Gesellschaft etwas überlegen, weil wenn wir uns nichts überlegen wird es extreme Meinungen weitergeben.

00:23:08: Vielleicht noch eine Frage.

00:23:09: da gibt's wahrscheinlich komplexe Antwort drauf.

00:23:11: aber früher gab es ja keine Pflege so ganz früher.

00:23:14: Da haben das dann die Familien wahrscheinlich immer gemacht oder die Leute haben es halt ohne nicht gekriegt und wir wurden vielleicht nicht so alt.

00:23:20: Aber warum braucht man eigentlich pflege heute?

00:23:25: Das ist eine gute und sehr vielschichtige Frage.

00:23:31: Also fangen wir mal mit der demografischen Erlegung an, die Menschen leben einfach länger.

00:23:37: Das war ein Mathematisch.

00:23:39: wenn man länger lebt dann ist einfach die Grundgesamtheit größer.

00:23:44: Die Menschen Leben länger unter medizinischer Begleitung.

00:23:52: also Früher gab es gewisse Medikamente nicht, die es heute gibt.

00:24:00: Und deswegen hast du dann nochmal den Boost sozusagen, dass die also die Grundgesamtheit lebt noch kränker länger.

00:24:11: Das heißt, du hast einfach eine größere Masse.

00:24:13: Dann hast du die demografische Entwicklung das wir weniger junge und mehr Alte haben.

00:24:21: Wir haben sicherlich auch einen historisches Thema in Deutschland, dass man sehr sorgfältig darüber nachdenkt wie wir mit unseren alten Menschen oder überhaupt mit Menschen in unsere Gesellschaft umgehen.

00:24:35: Was ich für richtig halte und wir haben einen kompletten gesellschaftlichen Wandel.

00:24:41: also früher hatten ja noch Gemeinschaften wo die Oma selbstverständlich noch zu Hause wohnte.

00:24:47: Das ist heute nicht mehr der Fall, weil die Kinder irgendwo anders hingehen und sich regionale Strukturen anders bilden.

00:24:57: Die Gesellschaft ist auch egoistischer geworden.

00:25:00: Also Nachbarschaftshilfen nehmen weniger Abkommen.

00:25:03: Ich bringe meine Semmel mit oder ich bring dir die Zeitung mit.

00:25:05: Ich bin sowieso unterwegs.

00:25:08: Es sind vielschichtiges Problem ... ... wo ich glaube, den Service Level sozusagen runterzunehmen ... ... halte ich für schwierig.

00:25:18: Verstanden.

00:25:19: Also macht Sinn.

00:25:21: Verstand nicht das wahrscheinlich ein bisschen kurz gedacht aber wie sieht das denn in der Idealwelt aus?

00:25:28: Wie würde man wenn man jetzt annimmt dass wir bewegen uns weiter so als Menschheit ja sagen wir mal die nächsten fünf bis zehn Jahre was würdest du sagen wäre eine richtig gute Lösung für dieses Thema?

00:25:40: In erster Linie und daran versucht die Politik ja auch zu arbeiten.

00:25:44: Und ich wähle absichtlich diese Formulierung, müssen wir an den Strukturen was ändern?

00:25:52: Ganz ganz vielfältig das fängt beispielsweise.

00:25:56: alle reden drüber aber dieses Entbürokratisierung ist wahnsinnig wichtig.

00:26:02: Wir haben im Vorgespräch gesprochen über Digitalisierung, die einfach nicht angenommen wird.

00:26:10: Also man kann sich das in der Geschwindigkeit, die wir heute haben mit KI

00:26:13: etc.,

00:26:14: pp Nicht vorstellen was dort Ich möchte fast sagen außerhalb von uns stattfindet.

00:26:23: Da wird noch volles Rohr mit Faxgeräten gearbeitet Mit lead times Die dauern teilweise eine Woche bis man Rückmeldung kriegt.

00:26:33: Ich muss alles noch ein Papier einreichen.

00:26:36: Es ist also es wirklich Harnbüchen, meines Erachtens könnte man in diesen ganzen Prozessen mit zwanzig Prozent Ausgaben klarkommen.

00:26:46: Darüber hinaus ist es so dass die Anforderungen an die Pflegekraft, ich nenne mal gerne das Beispiel du darfst zu deiner Oma gehen und ihre Trombose Spritze geben ohne jegliche Anladung oder irgendwas.

00:27:05: Die liegt da und kannst du machen.

00:27:07: Bei uns musste es eine dreijährig examinierte Fachkraft machen.

00:27:11: Also ich stelle mir mal vor, du wohnst irgendwie in Oberherdingen Und dann muss tatsächlich morgens und abends jemand hinfahren der Ausbildungsbuch der... Die genannten fünfzigtausend Euro plus Vollzeit verdient.

00:27:26: Muster hinfahren und die Spritze verabreichen, wenn niemand da ist oder das ist eben recht des hilfsbedürftigen Menschen.

00:27:33: ich möchte nicht, dass der mein Enkel den Oberschenkel von mir sieht.

00:27:41: also wir müssen die Anforderungsschwellen verschieden.

00:27:45: Dass man das auch günstiger machen kann Oder du warst ja sicherlich bis so junger als ich, aber auch beim Arzt schon mal Blut abgenommen bekommen.

00:27:55: Das dürfen offiziell Schwestern gar nicht.

00:27:58: Das darf nur unterärztlicher auf sich sein... Aber wurde dir auch schonmal vom Arztblut abgenommen wo die Schwester nicht da war?

00:28:06: Ist nicht so gut!

00:28:06: Weil die Schweste halt einfach erfahren ist und es faktisch besser macht.

00:28:14: Und so soll doch bitte jeder der das am besten kann und sicher auch so eingeteilt werden.

00:28:20: Das ist ein weiterer großer Hebel.

00:28:23: und da kommt das große gesellschaftliche Thema.

00:28:26: Was wollen wir uns leisten als Gesellschaft?

00:28:29: Und die Diskussion müssen wir führen.

00:28:34: Ja, man muss das transparent.

00:28:37: macht es Sinn noch mit zwei neunzig einen titalen Hüftgelenk zu bekommen.

00:28:44: Ich möchte jetzt meine Meinung nicht äußern aber das sollten wir diskutieren und ich finde nicht dass wir diskutiert werden wie wir in der Pflege und Hilfsbedürftigkeit mit unserem Menschen.

00:28:58: Okay, verstanden also ideal Zustand wäre wir haben so Lösungen wie jetzt natürlich auch euch flächendeckend für jeden verfügbar Eigenanteile müssten sozusagen wieder sinken dadurch dass man vielleicht eben Anforderungsschwellen erniedrigt und sich dann doch mal dem der Digitalisierung hingibt Und die Kosten dadurch runterkriegt dieses Geld dann wieder rum nehmen kann und

00:29:24: eben gesellschaftlich sagen, wie viel möchten wir denn als Gesellschaft übernehmen?

00:29:28: Okay.

00:29:28: Weil das machen wir anyway.

00:29:31: also das ist ja nur eine Verschiebung was wieder Verwaltungsaufwand bedeutet weil ob es jetzt aus der Gemeinschaftsbrille des Sozialamt zahlt oder in Fällen die Pflegekasse wenn man nicht mehr kann oder die Gemeinschafterzeit nein am Ende ist es sowieso Und das müssen wir uns überlegen, wie viel Geld wollen wir machen?

00:29:55: Da haben ja auch wieder Missstände.

00:30:01: Pflegegeld wird ausgehört und da ist eindeutig klar, dass das Pflegegelder, also es ist das Geld was pflegende Angehörige bekommen können wenn sie dann ihre Menschen zu Hause pflegen.

00:30:11: Es ist bekannt, dass ein Großteil dieser Ausgaben in Milliardenhöhe zweckentfremdet verwendet wird.

00:30:18: Also da werden Rasen gemäht dafür kurz Frauen bezahlt Hoodies für die Enkelkinder gekauft, das ist bekannt.

00:30:30: So was könnte man anfangen?

00:30:35: Wir machen hier mal einen Punkt weil es glaube ich wir können natürlich den ganzen Tag über das Thema sprechen und wir können auch noch einmal darüber sprechen aber ich finde es schon sehr interessant.

00:30:41: deswegen hat mich das auch sehr gereizt dem Podcast heute zu machen neben denen dass sich die Story interessiert also phänomenal finde die du gemacht hast.

00:30:49: Aber ich finde es schon mal interessant, dass jemand der so einen sehr starken Business und so eine sehr starke Marine Leadership Background hat in so ein Topic mal reingehen.

00:30:59: Weil es schon irgendwie seltener offensichtlich ist das ein Business-Topic sonst wäre da auch nicht Advent in solchen Sachen drin.

00:31:05: Das heißt wenn da Private Equity sich für interessiert, ist das schon auch stimmt da auch die Economics würde ich jetzt einfach mal sagen.

00:31:12: Deshalb hier hören viele Leute zu Die sind selber in entscheidenden Rollen oder interessieren sich dafür, das auch mal zu machen.

00:31:19: Scheint ja so zu sein dass man in solche Themen auch reingehen kann und da auch wirklich sagen ich mal Champions League Business machen kann?

00:31:29: Ja also wir sind dafür angetreten wenn man den Zeitgeist wahrnimmt und eben auch umsetzt.

00:31:38: Da kommen jetzt so Themen, Meinführungskultur und arbeiten wir in Netzwerken.

00:31:45: Da spielt Digitalisierung eine große Rolle.

00:31:48: Die Welt ist nicht mehr linear und wenn du das gut machst dann verdienst auch ein Geld und es ist das ganz Entscheidende.

00:31:55: ich glaube du kannst in diesen komplexen Businesses die wir heute haben nicht mehr linea denken.

00:32:06: also Das muss man verstehen.

00:32:09: Also, man kann einen Uber auch nicht linear denken.

00:32:12: Es geht nicht und man muss es eben in Netzwerken... ...und ich sage es einem etwas Hochtrahm in einer Blockchain-Führungskultur entwickeln, dass man also immer alle haben die gleichen Informationen... Und der Tisch entscheidet auf Basis der Information und eben nicht auf Basiss von Hierarchien.

00:32:32: Okay!

00:32:33: Und umso wichtiger ist das alle Informationen und so führe ich das Unternehmen ... verfügbar sind und zwar ongoing.

00:32:42: Also ich kann jetzt mir alles an meinem iPad anschauen.

00:32:48: Was bedeutet das?

00:32:48: Also ihr habt dann so eine interdes Knowledge-Mendament oder wie sieht es aus, ich kann alle Informationen zu jeder Zeit... Ich

00:32:54: habe alles digitalisiert!

00:32:55: Also ich hab jede Finanzzahl, Auslastungen, Dokumentationen, Wundversorgung komplett alles digitalisieren.

00:33:05: Okay Also man kann sich überall irgendwo einloggen, sag ich's mal.

00:33:09: Genau!

00:33:09: Und dann hat man den ganzen Stand der Firma aktuell oder wie?

00:33:12: Genau.

00:33:12: Okay.

00:33:14: Man redet auch immer über das Gleiche.

00:33:16: Bei mir gibt es jetzt auch keine Management-Reportings bei uns mal so.

00:33:20: Es gibt nix weil das ist ja nur einen Stand.

00:33:22: Wir haben ein System und da schauen wir rein und da schaue ich sowohl mit meinen Geschäftsführern rein die Geschäftsführer schauen mit ihren Einrichtungsleitungen rein genau das gleiche System Wie ich mit meinen Gesellschaften reinschaue.

00:33:34: Ist es irgendwie was Komplexes oder ist das einfach nur, habt ihr selber entwickelt?

00:33:37: Oder was ist das für ein System.

00:33:39: Na ja die Komplexität liegt in der Datensammlung und der Zuordnung der Daten.

00:33:43: Das ist immer shit-in, shit out!

00:33:46: Das ist die Problematik und man muss es wollen.

00:33:49: Welchen DataCube-Analyzer du dann nimmst, das ist vollkommen wurscht.

00:33:54: Du brauchst halt nur die DataCubes.

00:33:56: Und die müssen richtig einsortiert werden.

00:33:59: Das ist das Ziel, wenn du den DataCube hast und der richtig einsortiert ist.

00:34:03: Dann kannst du damit ganz verrückte Sachen machen.

00:34:06: Und dann sagst du, der Tisch entscheidet?

00:34:08: D.h.,

00:34:09: es gibt ja schon noch ein Management hier auch.

00:34:12: Ja klar, aber jetzt nehmen wir eine Geschäftsführungssitzung.

00:34:13: da sitzen wir zu sechst und jeder hat die gleichen Informationen, wir diskutieren müssen.

00:34:17: auf Basis der Information wird entschieden.

00:34:20: Das sind nicht irgendwie so eine Management-Präsentation nach

00:34:24: Überzeugung.

00:34:26: Nee, das sind die Fakten.

00:34:28: Wir entscheiden jetzt!

00:34:29: Okay, verstanden.

00:34:30: Das ist schon mal ein sehr guter Tipp.

00:34:32: Ich habe ja gesagt wer alles zuhört wenn du jetzt so auf deinem Story und auch kann Karriere, kann Führungsthemen, kann Business-Themen sein was kannst du noch weitergeben?

00:34:42: Was sind denn so essentielle Themen wo du sagst das heißt mir klar geworden dass muss sein wir brauchen DataCubes oder wie auch immer.

00:34:50: Ich glaube ich würde es erstmal gerne emotional machen bei mir etwas richtig auf meinen Bauch zu hören Und das sieht heute vielleicht alles sehr flüssig aus, so dieser Weg den ich gegangen bin.

00:35:01: Aber eine Bauchentscheidung zu folgen macht durchaus Sinn.

00:35:08: Das Zweite ist... Ich glaube also für mich hat es gezählt die Dinge die man macht sollte man mit Leidenschaft tun weil wenn du ein Söldner bist wirst du nie Höchstleistungen erreichen können.

00:35:23: Also brauchst Überzeugung und und Leidenschaft.

00:35:27: Deswegen würde ich jedem sagen, hör doch euer Bauch!

00:35:34: Sehr gut.

00:35:35: Mein Mutig ist es wichtig nebenher natürlich immer Zahlen.

00:35:40: Zahlendatenfakten sind in der heutigen Zeit wahnsinnig wichtig und kommt jetzt ein bisschen weicher.

00:35:49: aber das trifft's dann schon seit neugierig Versuchtsachen und geht zeitgemäß vor.

00:36:01: Ja, es hilft nichts.

00:36:05: ja man kann jetzt über KI und der AI diskutieren die ist da.

00:36:11: Fertig!

00:36:12: Und ich werde sich nicht wegdiskutieren.

00:36:15: Das muss man annehmen und das Beste daraus machen.

00:36:18: und als er vorher schon gesagt hat, ich sehe dort Schwierigkeiten mal wer sich und dann müssen wir anderen Menschen auch helfen dem Nicht daran geführt wird.

00:36:30: Wer sich verschließt, da können wir nichts machen.

00:36:34: Aber wir müssen die Gesellschaft auch mitnehmen.

00:36:37: Aber es ist da?

00:36:38: Ja!

00:36:39: Was machst du wenn du nicht hier in den Themen arbeitest?

00:36:43: Am liebsten bin ich ganz weit draußen in der Natur und mache gerne alles was mit Wasser zu tun hat also Skifahren gefrorenes Wasser geschieht worden und eine tiefe Leidenschaft weiter in meinen Segelsport, den ich ein bisschen semi-professionell betreibe.

00:37:04: Na cool!

00:37:05: Wenn du jetzt so wie damals für mal wär jetzt weg, würdest du nochmal von Null anfangen?

00:37:10: Was würdest Du jetzt machen

00:37:11: heute?

00:37:12: Aber ich bin sechsundfünfzig.

00:37:19: Ich glaube, also wenn ich jetzt nochmal neu anfangen würde.

00:37:23: Gut, jetzt mal...ich blende das Alter mal aus!

00:37:30: Ich habe schon Spaß daran gefunden Dinge nach vorne zu bringen und Dinge zu entwickeln.

00:37:35: Ich glaube ich würde heute eher beratend zur Seite stehen wollen.

00:37:40: Ich bin ein Vollblutunternehmer und würde gerne jungen Menschen die tolle Ideen haben, die manchmal die Hürden in den Weg gelegt kriegen zur Seite stehen, auch gerne investieren und Themen einfach nach vorne bringen.

00:37:55: Weil am Ende bin ich dann auch ein kleiner Revolutzer und ein Musterbrecher und das finde ich einfach spannend.

00:38:01: Und manchmal ist es für gute Ideen wahnsinnig schwierig auch einen Durchbruch zu kriegen.

00:38:07: Verstehe ich.

00:38:08: Ja.

00:38:09: Wie lange hast du die erste Unternehmung aufgebaut?

00:38:13: In Jahren...

00:38:14: Nach sechs Jahren bin ich gegangen.

00:38:16: Sechs Jahre und das und Alt-Hanna jetzt halt?

00:38:19: Bald zehn.

00:38:20: Okay, in sechzehn Jahren zwei Unternehmen, in sechsundfünfzig kannst du ja noch zwei Unternehmen machen.

00:38:26: Durchmachend!

00:38:28: Schauen wir mal... Na, die Gestaltung der Unternehmer natürlich auch so.

00:38:35: Das war ja alles vor Corona, vor Trump, vor ... die Wesen kriegen auf der Welt, dass sich die Welt schon in den letzten zehn Jahren verändert.

00:38:48: Das muss man auch wirklich sehen.

00:38:52: Ich glaube ich würde lieber heute unterstützen beispielsweise wenn ich habe zwei Söhne im Erwachsenen und Alter mit denen zusammen was machen Und irgendwie eine Kombination aus jungen Unforschen Ideen die ausblumen, wo es notwendig ist und vielleicht in Bahnen lenken, wo's nicht so hilfreich ist.

00:39:18: Das wird mir glaube ich Spaß machen.

00:39:20: Cool!

00:39:21: Schauen wir mal was da passiert.

00:39:22: aber jetzt bist du ja erstmal hier und das geht ja fleißig weiter wie ich mir es gut vorstellen kann.

00:39:27: Danke dass du dir Zeit genommen was mitgemacht hast.

00:39:28: Vielen Dank hat Spaß gemacht

00:39:30: Super, dann an alle die noch zuhören.

00:39:32: Danke fürs Zuhören.

00:39:33: Ich sende euch gerne, senden uns gerne Tipps oder Feedback zu was ihr noch gerne hören oder fragen möchtet.

00:39:39: wir linken alles zu dir und auch zu deiner Firma unten in den Show Notes.

00:39:43: Dann könnt ihr jetzt abspringen und über die Show Notes auf die Webseiten etc.

00:39:48: Und natürlich wenn ihr irgendwelche Besetzungs Themen habt permanent interimmistisch bei euch speziell auf Executive Level und drum herum könnt ihr gerne auf mich zukommen.

00:39:56: ich freue mich darüber.

00:39:56: jedes Gespräch vielleicht kann ich helfen.

00:39:59: war es auch dann nur ein Gespräch.

00:40:01: Christoph, bis zum nächsten Mal!

00:40:03: Dankeschön.

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