Episode 309 mit Neven Subotic (CEO, well:fair & Ex-Profifußballer)

Shownotes

„Wasser ist der erste Treibstoff, den jede Person zum Überleben braucht.“

In dieser Folge von Behind the C unterhält sich Franz Kubbillum mit Neven Subotic, dem CEO von well:fair und ehemaligen Profifußballer. Die Organisation setzt sich dafür ein, das Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung in ländlichen Regionen Ostafrikas zu verwirklichen und bis 2030 eine Million Menschen nachhaltig zu erreichen. Neven erläutert im Gespräch die komplexen finanziellen und strukturellen Hürden vor Ort und erklärt, warum langfristige, lokale Eigenverantwortung wichtiger ist als kurzfristiger Aktionismus.

Neven berichtet von seiner Fluchtgeschichte als Kind und wie das soziale Engagement seiner Eltern ihn früh geprägt hat. Er spricht offen über seinen Wandel vom Champions-League-Finalisten zum fokussierten Wasseraktivisten und darüber, warum ihm fokussiertes Arbeiten am frühen Morgen besonders liegt. Ganz privat erfahren wir, warum er leidenschaftlich gerne programmiert, wie er IT-Prozesse zur Skalierung der Stiftung einsetzt und weshalb die Arbeit mit Menschen oft komplexer ist als jeder Computercode.
Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden:

  • Wie unterscheidet sich die Zeitkomponente beim Wasserholen von der reinen Trinkwasserqualität und welche Standards sind dafür entscheidend?
  • Warum scheitern viele gut gemeinte Hilfsprojekte im ländlichen Raum und wie sieht ein zukunftsfähiger Entwicklungsansatz aus?
  • Welche Parallelen zieht Neven zwischen dem Leistungsprinzip im Profifußball und dem permanenten Optimieren von Organisationsstrukturen?

Kernthemen:

  • Menschenrechte
  • Entwicklungszusammenarbeit
  • Skalierung

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Transkript anzeigen

00:00:00: Nevin, hey.

00:00:01: Wie geht's dir?

00:00:03: Gut!

00:00:03: Ich freu mich auf das Gespräch.

00:00:06: Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll.

00:00:08: Ich hab so ein paar Themen die ich unbedingt herausfinden will... wie stellst du dich denn heutzutage vor wenn dich jemand fragt?

00:00:15: Kommt darauf an welchem Kontext ich befinde und wie viel Zeit ich habe.

00:00:20: Also kurz vorm... Die kürzeste Form ist wirklich... Ich bin Nevin.

00:00:22: Ich bin Leiter von Welfare.

00:00:26: Dann fangen wir doch direkt mal erstmal mit Wellfair an.

00:00:29: Wir gucken dann später, du warst mal Profi-Fußballer.

00:00:32: das nehme ich mal vorweg.

00:00:32: für alle die den Namen jetzt vielleicht nicht kennen wobei denen wahrscheinlich auch einige hier zuhören kennen weil ich weiß von meinen Zuhörenden die sind alle sehr begeisterte Sportfans und einige davon natürlich auch Fußballfans.

00:00:43: aber was macht Wellfail?

00:00:47: Wir realisieren nun das Menschenrecht für Zugang zur Trinkwasser und Sanitärversorgung in ländlichen Regionen Ostafrikas Denn ich meine, es gibt das Menschenrecht auf Zugang zu Trinkwasser.

00:00:57: Das ist auch eines der wesentlichen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

00:01:02: Aber irgendjemand muss sich darum kümmern, dass tatsächlich umzusetzen und genau das machen wir dort an Schulen, Gemeinden oder auch in Kliniken wirklich sehr ländlichen Teil dieser drei Länder.

00:01:14: Wir machen das gemeinsam mit Partnern und am Ende steht da nicht nur Wasser und seine Tierinfrastruktur sondern auch das Know-how, damit es langfristig funktionieren kann und vorab wird da auch sehr sensibel vorangegangen um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu realisieren.

00:01:31: Okay ja ist sehr interessant.

00:01:32: also du hast schon gesagt es sollte ja eigentlich ein Grundrecht sein dass jeder Wasser bekommt.

00:01:37: ich glaube Wasser ist das neben Luft natürlich was man zum Leben braucht.

00:01:41: wenn man das nicht hat wo man quasi am schnellsten daran stirbt dann irgendwann, wie viele Tage?

00:01:46: Ich glaube man kann nur so ein zwei drei Tage ohne Wasser auskommen oder so.

00:01:49: Genau!

00:01:49: Man kann keine Drei-Tage-Ohne-Wasser-Auskommen.

00:01:52: Man kann aber bis zu drei Wochen ohne Essen auskommen.

00:01:55: Das zeigt einfach die Bedeutung von Wasser.

00:01:58: und naja alle Menschen leben ja in der Nähe von Wasser sonst könnten sie gar nicht überleben.

00:02:03: das ist auch klar.

00:02:03: und das Problem ist bisschen zweiteilig dass eine ist die Wasserqualität.

00:02:09: also wenn ich einen Wasserhands daheim habe aber da kommt Dreckswasser raus dann werde ich da nicht gesund.

00:02:15: Und wenn ich jetzt mir vorstelle, ich bin eine Frau und vielleicht bin ich schwanger oder ich habe ein kleines Kind, dann sind das gesundheitliche Schäden die halt neben lang einen Einschenken bis hin zu einer Kindersterblichkeit führen können.

00:02:28: Das ist nicht irgendwie theoretisch sondern dass es halt der einer der Hauptgründe, wieso Kinder nicht ihr Potenziale falten können wie so Kinder auch sterben bevor er im fünften Lebensalter weil wenn sie an Durchfallerkrankungen leiden und weiterhin nur dreckiges Wasser zu sich zuführen können, dann ist das kein Weg deswegen die man so überleben kann.

00:02:52: Genau deshalb geht es um Trinkwasserqualität also wirklich wertiges Wasser herbeizuführen.

00:03:00: und das andere ist auch die Zeit oder auch die Kraft, die es bedeutet um an Wasser zu gelangen.

00:03:05: wir haben ja unser Wasserhand daheim wenige Schritte entfernt von egal wo wir sind oder auch am Arbeitsort Aber für andere Menschen ist das fünf, sechs Stunden tagtäglich unterwegs.

00:03:15: Nur um ein bisschen Wasser zu holen, dass man dann wieder verbraucht und vielleicht noch mal an dem Tag oder spätestens am nächsten Tag wieder dann zuholen.

00:03:23: Das ist auch kein Leben, nicht vor allem wenn es die älteste Mutter ist und das ältste Kind daheim bleiben muss, Hausverwaltung oder Bauerarbeit zu leisten.

00:03:37: dann ist halt die Tochter nicht in der Schule, wo sie lieber wehrte.

00:03:42: Und es kommen noch paar andere Faktoren hinzu aber ich glaube diese zwei machen deutlich das so Trinkwasserqualität und auch die Zeit betrifft um an dieses Wasser zu gelangen.

00:03:50: und bei uns das so A wird Trinkwasserkwalität hergestellt oder auch sicher gestellt.

00:03:55: und auf der anderen Seite ist auch der Standard den wir verfolgen der von der Weltgesundheitsorganisation festgelegt ist dass es maximal dreißig Minuten dauern sollte um ein Wasser zu gelangen abzufüllen und dann wieder nach Hause anzukommen.

00:04:10: Und nicht stunden.

00:04:13: Stimmt, ich glaube jedem ist das irgendwie bewusst dass natürlich auch speziell in der Region die du vorher genannt hast Trinkwasser irgendwie entweder von der Qualität her oder generell von der Zugänglichkeit her sehr schwierig ist.

00:04:25: aber ich glaube niemand oder inklusive mir weißt so genau was.

00:04:29: wie würdest du das Problem beschreiben?

00:04:31: Also was ist denn genau das Problem dort?

00:04:34: Ja, da fände ich jetzt am liebsten eine Stunde Zeit.

00:04:38: Aber wir können es ja mal auf der einen Seite so handhaben dass eigentlich genug Wasser gibt's.

00:04:44: ja also es gibt geologische Untersuchungen die sagen das circa zehn elf Prozent der wasserressourcen und der Grundwasservorkommen auf dem afrikanischen Kontinent jetzt in den Beispiel überhaupt angezapft werden die anderen nicht.

00:04:59: wieso?

00:05:00: weil das ist teuer.

00:05:01: ja das ist auch nicht leicht.

00:05:04: In Deutschland haben wir das Bauern, da können wir Tausende von Unterlagen anfordern.

00:05:08: Aber die hat irgendjemand gezahlt und dafür zahlen wir Steuern damit wir auch diese Informationsgrundlage haben.

00:05:14: Dort ist es halt schwieriger!

00:05:16: Und dann gehen wir einen Schritt weiter und sagen ja wieso können sich die Leute das nicht selbst leisten?

00:05:21: Wir gucken unser Supermarkt und stellen fest... oder gucken unsere Klamotten an, unser Lebens-Livesteil der sich ja über Jahrhunderte etabliert hat und stellen fest die Leute, die am anderen Ende dieser Produkte sind umnehmen.

00:05:37: Die waren jahrhundertelang kolonialisiert und man könnte fast argumentieren dass sie weiterhin wirtschaftlich zumindest teilweise kolonisiert werden.

00:05:48: Dadurch ist es halt schwer, überhaupt einen Steuern heranzukommen.

00:05:51: Ein Staat zu finanzieren der selbstständig ist weil einige Staaten haben halt bekommen auch so Haushaltsfinanzielle Unterstützung und Handeln von Deutschland oder auch der EU um überhaupt ein Haushalt finanziert zu können.

00:06:04: Wer dann aber gebunden ist an das was bringt Deutschland oder die EU etwas?

00:06:08: Und da dreht sich dann noch wiederum der Kreis obwohl wir eigentlich sagen können Die Leute dort sind also in der.

00:06:18: Die Leute, die die Möglichkeit haben dann auch Bildung zu genießen sind topgebildet.

00:06:21: Die Ingenieure, die wir ja auch einsetzen und unsere Mitarbeiter vorhaben.

00:06:25: Wir sind da aus der Regierung in den Klub.

00:06:27: Die können auch Material beschaffen.

00:06:30: dafür braucht man aber gewiesen und Geld und das Wasser wie gesagt ist eigentlich da.

00:06:39: ich nehme noch Thema vielleicht als Zusatzthema noch mit.

00:06:43: was so Climate change.

00:06:48: Ich weiß gar nicht mehr, wie wäre das auf der

00:06:49: Straße?

00:06:52: Klimawandel oder Klima kann so viel, wie auch immer man das sehen möchte.

00:06:58: Ja, das sind halt so Effekte die dort seit Jahrzehnten nicht diskutiert werden sondern die sind dort Realität.

00:07:04: Wir fragen uns hierherzulande auch hat das mit uns was zu tun?

00:07:08: und vielleicht ja vielleicht nicht.

00:07:10: Vielleicht ist es sogar nicht so schlimm wir sind nur ein kleines Land bla bla Naja, am Ende das sind halt Herausforderungen, die diese Länder, mit denen sie konfrontiert sind, zunehmend schwieriger werden.

00:07:25: Und das beschreibt dann auch so diese Allokation vom Funding von den Regierungen oder auch deren Partnern wohin das Geld eher fließt.

00:07:34: und es ist häufig im urbanen Raum ein Wirtschaftsraum in Wirtschaftszonen weniger im ländlichen Raum, obwohl da die Mehrheit der Bevölkerung ist.

00:07:43: Also damit ums vielleicht zusammenzufassen so es geht einerseits an wir haben eigentlich genug Wasser die Menschen die Bildung genießen können dort sind klug genug um das Ganze umzusetzen und auch gut zu machen.

00:07:55: aber die Regierungen oder Behörden sind extrem cash strapped fordert, dementsprechend mit den Herausforderungen teilweise technischer Art aber vor allem natürlich auch finanzieller und auch organisationeller Art.

00:08:14: Und da genau setzt ihr und auch andere Stiftung in Organisationen dann an dazu helfen sozusagen oder an diesem vielleicht mal Überforderungsproblem?

00:08:25: Naja, es ist verschiedene Sachen, die realisiert werden.

00:08:29: Einerseits hierzulande versuchen wir Advocacy-Arbeit auch für unsere Bundesregierung oder auch andere NGOs zu leisten damit überhaupt der Umgang mit Projekten einen modernen Ansatz verfolgt und einer, der zukunftsfähiger ist.

00:08:44: Beispielsweise glaube ich nicht dass es zukunftspfähig ist.

00:08:46: Ich gehe jetzt im Urlaub hin in einem furchtlichen Bau in Brunnen und dann gehe ich wieder und nenne das ein Erfolg so... sehr, sehr häusig.

00:08:56: Leider kein Erfolg.

00:08:59: Auf der anderen Seite ist etwas übertechnolisiertes was dann wiederum auch vielleicht Made in Germany ist klingt gut aber man braucht Lösungen die vor allem lokalisiert sind wo die Leute das übernehmen können auch wirtschaftlich technisch organisatorisch.

00:09:17: dementsprechend verfolgen wir diesen Ansatz, das Ganze zu berücksichtigen und zu sagen nicht etwas was vielleicht toll klingt oder was logisch klingt sondern was wirklich funktioniert dann auch umzusetzen.

00:09:30: Genau der zweite Aspekt ist ja dann hier auch advocacy zu leisten aber ich hierzulande auch Bildungsarbeit zu leisten oben eben auf diese Ungerechtigkeit die es ja auch ist hinzuweisen und auch zu erklären wie kommt denn das?

00:09:48: Wieso isst die Welt ungerecht und wieso haben wir vielleicht auch daraus eine Verantwortung uns zu engagieren über unsere Ländergrenzen hinaus.

00:09:59: Ich weiß vor allem in den letzten zwei, drei Jahren ist jetzt populärer geworden man sollte doch möglichst hier alles lokal sich engagieren.

00:10:08: und naja das ist ja nicht falsch dass man sich lokal engagiert man hat hier andere Möglichkeiten als von anders.

00:10:14: aber dass man das nur macht Das ist schon ein sehr limitiertes Bild auf die Welt und auch die Wirtschaft und Geschichte, wenn man alle anderen so'n bisschen ausgrenzt.

00:10:26: Deshalb leisten wir dann hierzulande auch Bildungsarbeit und dann kommt natürlich das Dritte vor Ort zu die Projektarbeit.

00:10:32: also wie laufen... Wie werden solche Projekte überhaupt gestaltet?

00:10:37: Also nicht jetzt designtechnisch sondern eher vom Prozess her.

00:10:42: Genau, dann beginnt das Ganze.

00:10:44: Die Strategie... Der strategische Ansatz also wirklich auch zu gucken mit wem arbeitet man?

00:10:50: Mit welcher vielleicht auch zeitlichen Horizonte.

00:10:55: wie gesagt ist es Urlaub hin und zurück.

00:10:57: da ist nicht unser Ansatz sondern wir sind schon wenn wir uns entscheiden irgendwo zu sein für long-term fokussiert.

00:11:08: wieso?

00:11:09: naja Es wäre schön, wenn es leicht wäre und man setzt einfach um und es funktioniert.

00:11:14: Und super!

00:11:15: Dann wäscht man sich die Hände und geht wieder nach Hause.

00:11:19: Aber so einfach ist Wasser und sein äteren Infrastruktur leider nicht.

00:11:24: Da sind größere Prozesse, die nicht nur im Projekt sondern halt auf einer ja längeren auch politischen Dimension stattfinden müssen, die wir auch mitbegleiten möchten und deshalb brauchen wir da auch einen längeren Atem und Bewusstsein dafür, dass es halt nicht so leicht ist.

00:11:42: Und dementsprechend nehmen wir diese Positionen und verfolgen dann eben mit langem Atem den Erfolg dieser Projekte.

00:11:51: Ja also erstmal Respekt!

00:11:53: Und natürlich auch Danke.

00:11:53: das ist ja ein super wichtiges Thema und wie du schon gesagt hast... Es ist halt kein rein wirtschaftliches Thema.

00:11:59: Man kann jetzt nicht sagen, man baut hier ein Unternehmen und das kreiert dann Shareholder-Wert oder es verkauft irgendwas und so kriegt man eh seine, sage ich mal Visibilität und seine Investoren und Geldgeber, sondern man muss natürlich irgendwo mit einer anderen Argumentationslinie und wie du sagst, Advocacy daran gehen.

00:12:17: Machst du das aktuell Vollzeit?

00:12:19: Also ist das wirklich dein voller Fokus?

00:12:22: Ja also ich wünschte, es werde nur Vollzeit aber noch wie die meisten... UnternehmerInnen wissen, am Ende du hast tausend Möglichkeiten und in dem Fall ist ja noch ein Anführungssträchtender schlimmer.

00:12:35: Ich bin ja noch intrinsisch motiviert und unser Team halt auch um deutlich mehr zu leisten.

00:12:42: genau das ist der Fokus.

00:12:45: nebenbei weil wir ein paar Sachen nicht so ganz schlecht sind habe ich mich noch mit einer anderen Unternehmen nochmal dahin bewegt Beratung für NGOs zu leisten im Rahmen der Digitalisierung.

00:12:58: Ich glaube, dass das was wir monetisieren können sage ich mal mit einem ähnlichen Zweck also wirklich etwas für die Gesellschaft zu leisten.

00:13:10: aber Kernfokus ist schon auf jeden Fall die Stiftungen und die Ziele da zu verfolgen.

00:13:17: auch jetzt mit der Zeit zu gehen ist ja auch vielerlei Aspekte eine neue Zeit, die jetzt eingedrungen ist.

00:13:27: Also uns gibt es jetzt seit vierzehn Jahren.

00:13:30: Zwei Tausend zwölf wurden wir gegründet.

00:13:32: da war ich zwanzig und jetzt seit zehn Jahren haben wir das erste Mal mit Ausnahme von Corona was ja auch nachvollziehbar war ... so ein Quartal gehabt, das ein bisschen rückläufig war.

00:13:45: Also KU-Vier, Vier, Fünfundzwanzig.

00:13:48: Das ist das wesentliche Quartall für uns.

00:13:51: Wir machen im Einquartal so viel wie oder noch mehr als in den ersten drei Quartalen... ... was da jetzt der Spendeinnahmen betrifft und merken halt auch diese wirtschaftliche Unsicherheit.

00:14:01: dem Lande ist die auch gesellschaftspolitische Atmosphäre dass.

00:14:05: jetzt ist herausfordernd, dass sich für vier Minuten auch Menschen international zu engagieren.

00:14:11: Weil es manchmal so einen Push von innen gibt.

00:14:14: und genau das bedarf dann auch für uns ja nicht mit dem Finger schimpfen sondern gucken was den Lösungen um da durch und vorbei oder drüber irgendwie zu kommen.

00:14:30: Wie bist du denn das erste Mal mit diesem Thema in Verbindung gekommen?

00:14:35: kommst jetzt nicht daher, sondern du wirst aus der Region, dann wär man so live betroffen gewesen sag ich mal.

00:14:41: Aber und du sagst ja schon, du warst zweiundzwanzig da warst ja auch mitten in deiner Profi-Karriere sage ich mal mittendrin.

00:14:47: Erzähl mal die Geschichte wie du mit diesem Thema im Verbindung gekommen bist?

00:14:51: Also die hat zwei zeitliche Sekmente.

00:14:54: das erste Segment ist als ich schon jung war, da meine ich zwei drei vier fünf sechs sieben Jahre alt sind ja meine Familie nach Deutschland geflüchtet.

00:15:05: Wir waren ja in den Uslawien und sind vor dem Krieg noch nach Deutschland gekommen, und da habe ich gesehen wie engagiert mein Eltern waren.

00:15:12: die haben mehrere Jobs gehabt um das nicht um sich selbst zu bereichern sondern immer für Familie Freunde für die Menschen die vom Krieg getroffen waren.

00:15:19: und da hab ich gesehen was Engagement wirklich bedeutet.

00:15:24: Fast forward mit siebzehn kamen.

00:15:29: inzwischen mussten wir Deutschland verlassen.

00:15:31: Wir wurden nicht mehr geduldet.

00:15:32: Ich kam mit siebzehnt zurück alleine nach Deutschland, hab hier dann Fußball gespielt und war auch auf einer Engagement-Ebene, mit der ich mich aber nicht wirklich anfreunden konnte weil das war so dieses Botschaftertun ziemlich promiorientiert.

00:15:47: Ich hatte keine Ahnung von den Zwecken oder was da wirklich stattfindet.

00:15:55: So habe ich nicht so gut verstanden also das lag auch an mir nicht in die Organisation zu tun Und habe aber dann schon irgendwie gemerkt, ich will mich für etwas engagieren wo ich wirklich hundert Prozent dahinter stehe anstatt.

00:16:08: Ach so das ist eine tolle Organisation?

00:16:10: Ja gut!

00:16:10: Dann mache ich ja da was und die machen auch irgendwas.

00:16:13: Auch ganz cool.

00:16:14: Ja macht man ja.

00:16:15: Ist ja ausschalgut.

00:16:20: Genau bei dieser Auseinandersetzung mit einer Stiftungsgründung kam halt so eine wesentliche Frage auf.

00:16:26: Bei der Stiftung du musst vorab definieren also in Steinmeißeln Wofür setzt du dich ein?

00:16:33: Das ändert man nicht alle paar Jahre, sondern ist das wirklich fest.

00:16:38: Und das finde ich schön so als Exercise für junge Leute aber auch eigentlich alle Leute zu sagen okay wofür, wo kann ich wirklich mein Leben dahinter stellen.

00:16:50: und da begann eine Recherche.

00:16:53: also wirklich... Ich war noch nie in Ostafrika in den Ländern wo ich war natürlich schon bisschen bereist durch den Fußball Und so, ich habe auch meine Tausend Dokos auf Arte schon geschaut und wusste ein bisschen was über die Welt.

00:17:05: Aber nicht wirklich!

00:17:07: Naja, und ich fang dann an mit Recherche über Ungerechtigkeit, über Probleme... ...und bin dann immer ein Level tiefer gegangen, hab gesehen ja Gesundheit, Gleichberechtigung, wirtschaftliche Entwicklung,... ...Bildung, weil ich das noch nicht gesagt habe und so weiter.

00:17:27: Und dann ging es immer weiter, weiter tiefer?

00:17:29: Ich habe dann gemerkt, man kann über so viele Dinge sprechen.

00:17:32: Auch Demokratisierung und ... oder was?

00:17:36: Man kann über ganz viele Dinge reden.

00:17:39: Am Ende wenn aber die Person kein Wasser hat keine Sanitärversorgung an Schulen beispielsweise ist Dann kannst du über egal was sprechen.

00:17:49: der Grundsatz fehlt.

00:17:51: Also stell dir vor das einzige was wichtiger als Wasser ist Luft Hätten wir nicht genug, dann brauchen wir gar nicht über wirtschaftliche Entwicklung oder was aber ist schlecht.

00:17:59: Sondern es ist halt wirklich der erste Treibstoff den jede Person nun mal braucht.

00:18:05: und bei der Recherche wurde das immer wieder deutlich dass egal welches Problem ich geschaut habe erst voraussetzt dass die Menschen überhaupt ja mich fünf Stunden da unterwegs sind um versäuchtes Wasser zu trinken sondern eben in der Nähe Zugang zu saubendem Trinkwasser haben.

00:18:20: Und genau das hat sie immer wieder bestätigt.

00:18:23: und jetzt vor zehn Jahre später Ja, bin ich kein Millimeter davon abgedriftet wenn schon tiefer da rein gedrungen.

00:18:33: Wahnsinn!

00:18:34: Also super interessant.

00:18:37: Ich frage mich immer wie kommt man dahin wo man heute ist und wieso trifft man die Entscheidungen?

00:18:43: Ich habe jetzt von dir schon so verstanden dass das irgendwie durch die Sozialisierung deiner Eltern, deiner Herkunft dass du dir halt andere Gedanken gemacht hast.

00:18:52: Ja, ich meine, als Zweiundzwanzigjähriger so mit einem Profi-Vertrag kann man sich auch ganz andere Gedanken machen und es ist ja nicht verkehrt und natürlich hast du auch ein bisschen gefeiert.

00:19:00: aber irgendwie hatte ich dann doch die Kindheit sogar super positiv sozialisiert obwohl er oftmals auch so einen Hintergrund als schwierig und vielleicht in die falsche Richtung gehen könnte oder?

00:19:15: Also ich sage mal von... Mit welcher Energie ich das verfolge Das habe ich definitiv von meinen Eltern.

00:19:22: Diesen Arbeiter, die tun alles für andere Menschen so.

00:19:32: Mit der Weile ist das ein bisschen anders.

00:19:33: aber wo bin ich groß geworden?

00:19:37: Und diese Weltanschauung hat sich dann auch durch private Freunde gebildet weil mit so zwanzig, einundzwanzig und zwanziger in der Zeit ja ich hab noch gefeiert nach den Spielen manchmal ... bis die Tür zu war, also ich wollte immer in der Disco die Tür zumachen.

00:19:54: Ich wollte ja der letzte sein und das habe ich hundert Prozent gegeben.

00:19:59: Aber irgendwann habe ich auch gemerkt, dass es nicht so, dass ist lustig... ...und das ist spaßig!

00:20:03: Ich war Stück dazogen und jetzt hatte ich mal Freiheit.

00:20:05: Das habe ich ausprobiert und gemerkt Ja, das ist cool aber das ist auch nicht mein Leben.

00:20:11: Und in der Zeit haben halt andere Personen meine Uni besucht.

00:20:17: Also ich hab dann auf Freunde gemacht die jeden Tag so ein Prof vor sich hatten.

00:20:22: Jeden Tag auch eine Freundin, die hat Philosophie studiert.

00:20:29: Die kommt dann jeden Tag mit irgendwelchen neuen Gedanken und neuen Fragen auf, wesentlicher Natur, die mich total interessiert haben.

00:20:40: Ich habe auch gemerkt dass solche Menschen Auch wenn sie das nicht von sich behaupten würden, dass sie einen großen Einfluss hatten.

00:20:47: So hatten Sie aber weil ich habe mich an das ein bisschen was da war, weil das weiß nicht meine Partnerin sondern es ist einfach eine Freundin hat mich inspiriert so weiterzudenken und auch beispielsweise paar Dinge aus meiner Kindheit oder wie meine Eltern sich engagiert haben zu hinterfragen.

00:21:10: mich nur engagieren dort, wo ich geboren bin oder hier, wo Ich arbeite und damit alle anderen ausschließen.

00:21:16: So ist das die Zukunft auf die ich blicke?

00:21:21: Ich habe den Luxus mir diese Frage zu stellen.

00:21:23: Wer jetzt Palästinenser und meine Familie werde jetzt in Gaza so klar wird sein, dass ich mich für jemanden in Äthiopien einsetze.

00:21:37: Es ist ein krasser mentaler Sprung.

00:21:41: Aber wenn das nicht der Fall ist, was wahrscheinlich bei der Zuhörerschaft der Größten am meisten zutritt.

00:21:48: Ja dann als man in einer Luxus-Situation, die auch ein bisschen faul machen kann, dass man sich dann fragt ja wofür setze ich mich ein im Leben?

00:21:58: Was ist der Sinn so ein bisschen noch meines Lebens, dass ich überhaupt einsetze für Gesellschaften Teil davon sein möchte?

00:22:04: und ich glaube dieser Gedankenfaden der hat sich dann auch eben durch solche, sagen wir mal richtige Freunde auch ergeben, die mir neue Denkmuster aufgezeigt haben oder zumindest durch Fragen mich animiert haben.

00:22:25: Die Dinge zu hinterfragen.

00:22:27: Ach gut!

00:22:28: Auf jeden Fall größer gehen raus auf jeden Fall an die Freunde.

00:22:31: Das war ja schon mal ein guter Einfluss.

00:22:32: Hast du dich dann eigentlich früher so als Fußballer identifiziert?

00:22:36: Weil man kann ja auch sagen wenn man Profisportler ist Top-Level-Management unterwegs, dann identifiziert man sich am meisten mit dem was man halt am meisten macht und das ist dann eher so eine Nebensache.

00:22:48: Das klingt ja jetzt schon fast als hättest du dich mehr mit dem anderen Thema fast schon identifiziert.

00:22:53: und dann schon bei Zweiundzwanzig wo man ja sagt okay da hätte ich jetzt auch noch zehn Jahre Fußball-Fußball vor mir also ich eigentlich schon dieses Thema mehr sagen wir reingedacht.

00:23:06: Also... Ja, zu dem Zeitpunkt war ich Fußballer.

00:23:09: Da habe ich Meisterschaften hier gewonnen und die Champions League Finale und der WM alles erlebt.

00:23:16: Das ist auf jeden Fall in mir.

00:23:18: Das habe ich ja seit Kindheit, das ist dann auch nicht weggegangen.

00:23:23: Vielmehr hab' ich gesehen, also Fußball wenn du richtig Acker hast, dann ist ein Training vielleicht zwei Stunden und das ist ein langes Training.

00:23:34: Wenn du dann noch wirklich in den Kraftraum gehst, naja, geh mal einen Kraftraum und arbeite mal eine halbe Stunde.

00:23:42: Tops, forty-fünf Minuten!

00:23:44: Ich meine was willst du da machen?

00:23:44: Da kannst du gar nicht wiederholen.

00:23:48: also kann ich mehr holen wie du so fünf Stunden rumtunst.

00:23:54: Ja ja und dann bin ich keine Ahnung spätestens um vierzehn Uhr daheim gewesen.

00:24:01: Training voll geackert...ich bin auch eher dafür bekannt dass sich Zu viel Tour als zu wenig.

00:24:09: Ja, und dann ist noch der ganze Tag da!

00:24:11: Und ich hab' dann auch die eine oder andere Verletzung mal gehabt... ...und ich habe halt gesehen, ich bin super interessiert.

00:24:19: Ich hab früher in den ganzen Hotels viele hunderte Hotelnächte pro Jahr gehabt.

00:24:28: Irgendwas musste mit der Zeit anfangen und natürlich am Anfang haben wir noch irgendwie Filme geschaut und noch Serien und halt normal aber irgendwann... hat mich einfach nicht mehr interessiert und ich habe gesehen, boah da gibt es andere Dinge.

00:24:38: Ich hab mit Fotografie angefangen, mit Programmierung, mit Management, mit Qualität, mit halt NGO Wesen so das Ganze irgendwie so hat mich total eingeholt.

00:25:00: also das hat mich dann so gerne vertief weil das sehr real war Und das Absurde war, es ist eigentlich nur eine Straße.

00:25:11: weiter in Anführungssträchen.

00:25:13: Wir leben ja meistens so hier ist unsere Strasse und die Straße, die direkt vor uns ist, die kennen wir, wir gehen ja raus und wir gehen entweder links oder rechts – und das wars!

00:25:25: Naja diese Inanführung zwischen andere Welt wie sie andere bezeichnen würden, ist eigentlich schon eine andere Straße weil als sich vor allem dann später Begriff so bestärksten Flugzeug anfliegt ein paar Stunden Landest du irgendwo, fährst noch ein paar Stunden und dann bist du da wo Menschen keinen Zugang zu trinken was haben.

00:25:41: Das ist dann plötzlich nicht mehr eine andere Welt sondern es halt wirklich nur eine Straße.

00:25:47: weiter noch am gleichen Tag ist das der Fall.

00:25:51: ich glaube das hat mich so sehr beeindruckt dass ich gemerkt habe ach diese ganzen Dokos das sind sehr echte menschen punkt-punk-punkt oder das ist ungerecht.

00:26:02: Ich will was tun und das hat mich dann auch in meiner Identität total gefüllt, weil ich so viel gelernt habe.

00:26:11: In eine Richtung die jetzt auch vierzehn Jahre später superrelevant ist.

00:26:16: Ich meine mein Fußballerwissen ist jetzt eher relevanter könnte es kaum sein, obwohl ich in Parlexion natürlich mitgenommen habe aus dem Bild.

00:26:26: Also ja wie du sagst... Ich finde einen ganz interessanten Vergleich mit den Straßen und auch mit dem, dass man an einem Tag dahin reisen kann.

00:26:35: Was würdest du dir denn wünschen sag ich mal oder beziehungsweise was ist dann auch die große Vision von Welfare?

00:26:44: Gibt es da so ein Ziel, würdest Du sagen, das kann man zielmäßig umherreichen?

00:26:51: Ja wir versuchen jetzt bis zu zwanzig dreißig eine Million Menschen zu erreichen als unser großes Ziel.

00:26:57: Wir haben jetzt aktuell in den letzten vierzehn Jahren ein bisschen weniger als die Hälfte, also vierhundertvierzichttausend Menschen erreicht und da möchten wir hin.

00:27:06: Das ist dann auch jede Menge Projekte, die da realisiert werden müssen.

00:27:12: Und vor allem geht es uns dann auch bis zwanzig dreißig.

00:27:15: nicht nur dass die Menschen dann zu dem Zeitpunkt als wie ihr geprüft haben Zugang zu Wasser haben sondern auch die Prüfinstrumente und Systeme weiter auszubauen damit das wir idealerweise wirklich viel Verantwortung bei den Behörden und auch Partnern liegt, sicherstellen dass das auch langfristig funktioniert.

00:27:34: Und dann die Königsdisziplin ist nicht einmal das hinzustellen um zu sagen ja hat geklappt als ich da war sondern dann jahre später zurückzukommen und zu sehen ja das funktioniert Finanzströme sind so wie sie sein sollten die Wasserströmen natürlich auch.

00:27:49: und genau es ist halt ein schwierigeres Puzzle.

00:27:55: Also man denkt deshalb auch eben dieser lange Atem, den wir haben um diese Systeme aufzubauen.

00:28:01: Weil das sind nicht nur interne von uns Prozesse die da greifen sondern auch externe wie gesagt von Behörden oder auch privaten Sektor.

00:28:12: und da schnippst mal nicht zweimal und schon ist es da, sondern es sind halt... Dinge, die sich entwickeln müssen und die man begleitet.

00:28:19: Und die wir dann auch mitsteuern möchten.

00:28:21: damit ja wenn es nicht funktioniert okay was funktioniert nicht alles oder nur ein Teil und welcher Teil und wieso?

00:28:27: Welche Optionen gibt's welche bespektives gibt bla bla bla und das dahin zu bringen.

00:28:32: aber dass ist so grob der Ansatz also so viele Menschen zu erreichen und Damit das ganze natürliche und nachhaltig ist und funktioniert.

00:28:42: Okay

00:28:43: Hey, wir sind fast schon durch.

00:28:45: Für uns mal durch so ein Alltag, da ich mich interessiert, wie sieht denn so dein Tag aus?

00:28:49: Wann startet der und wann hört er auf?

00:28:51: Was folgt so alles?

00:28:54: Nein, ich bin nicht kein Fan-Ton von Terminen aber ich habe hier zu viele Termine.

00:28:59: Ich bin früher Stär, ich mache so fünf bis sechs, mach' ich auf Dann lege ich los, das ist dann auch die Zeit wo die meisten anderen schon schlafen.

00:29:13: Das heißt ich kann wirklich Sachen erarbeiten, das macht mir am meisten Spaß und bringt auch am meisten weil alles was besprochen wird.

00:29:21: Es ist leicht gesagt aber die Umsetzung des Ganzen bedarf einfach viel Zeit.

00:29:25: Deshalb nehme ich mir morgen idealerweise viel Zeit dafür.

00:29:30: und sonst haben wir größere Prozesse.

00:29:33: Wir haben auch einen neuen Vorstand, der eingearbeitet wird und das Vorstandsteam besser gesagt.

00:29:42: Was ein größerer Prozess ist.

00:29:43: Wir arbeiten an besseren Strukturen.

00:29:47: Wir sind jetzt auch gewachsen in den letzten Jahren und eine Kollegin übernimmt dann auch mehr und mehr so das operative Geschäft quasi als die Geschäftsführung.

00:29:58: Und jetzt haben wir einen totalen Gewinn gemacht bei einer Personalstelle.

00:30:03: Jetzt müssen wir natürlich auch gucken, ja möchten die Personen unternutzen oder eigentlich das Potenzial als sie hat nutzen.

00:30:12: Ja okay gut da müssen wir halt auch so auf Personal aber auch eher Prozess und Bereichsebene jetzt gucken wie können wir das Ganze optimieren damit es zukunftsfähig ist und die Kompetenzen einfach möglich gänzlich angewandt werden können.

00:30:29: genau dann gibt's das ganze Reporting erstellen oder auch durchgehen, mit den Bereitsleitungen dann auch sprechen und schauen wo hakt es.

00:30:38: Und wo brauchst du Entscheidungen?

00:30:40: Mit dem Vorstand das dann nochmal regeln und vieles ist dann das.

00:30:47: Wenn ich Zeit habe, würde ich einfach super gerne programmieren dass immer sehr eins oder eine null.

00:30:53: Es funktioniert oder nicht Wir müssen durch alle andere Dinge brauchen, Monate oder teilweise auch Jahre für solche Veränderungsprozesse.

00:31:01: Und programmieren ist einfach zack klick safe run funktioniert toll fertig und sieht noch schön aus.

00:31:10: Machst du das jetzt noch?

00:31:11: Oder arbeitest du an Programmierprojekten?

00:31:14: Ja,

00:31:15: mach

00:31:16: ich.

00:31:16: Ich mache uns die IT und man macht Man macht Spaß.

00:31:21: Da sind wir auch gut drin, weil ich mache das jetzt schon vor zehn Jahren und halt mit dem Leistungsprinzip, dass ich auch beim Fußball angewandt habe.

00:31:31: also es ist schwer anstrengend okay gut dann push durch sehr gut live genau und wie gesagt das ist eine schöne Balance das ein und das andere machen zu können.

00:31:47: Wie gesagt das programmieren ist ein bisschen einfach ganz klar.

00:31:51: Und naja, wir sind jetzt ein Team von fünfzehn Leuten.

00:31:54: Mit Menschen arbeiten ist auch mit das Schönste.

00:31:57: Es ist aber auch manchmal komplizierter als mit Computern.

00:32:03: Das verstehe ich.

00:32:04: Wenn du sagst, du magst echt gar nicht so gerne Termine und du bist lieber Zeit haben, programmierst du dann?

00:32:10: oder was machst du denn in der Zeit genau?

00:32:11: In der du dann Zeit hast zu arbeiten und umzusetzen?

00:32:16: Also die Luxuszeit, du kannst mir vorstellen.

00:32:19: Ich hol mir vielleicht einen Kaffee oder ein Tee und dann noch ein Keks.

00:32:23: und dann sage ich jetzt habe ich drei Stunden Zeit und ich baue uns irgendeine App oder bau irgendwas aus oder automatisiere weil es gibt ja Programme, die hab' ich schon seit zehn Jahren laufen.

00:32:33: Ja da kann man das auch noch bisschen schöner machen.

00:32:36: integrierte gestalten blah blah blah.

00:32:38: Das ist für mich wie Urlaub.

00:32:40: Okay.

00:32:40: Das ist einfach... Ich weiß dass wird funktionieren!

00:32:42: Es ist nur so ein Herannen kommen.

00:32:48: Und sonst ist viel Prozesse gemeinsam gestalten, Strategie, Hinterfragen optimieren permanent.

00:33:03: Das das ist ein großer Teil der Arbeit.

00:33:07: wie gesagt jetzt sind größeren auch strukturellen Prozeste.

00:33:10: die Gesamtorganisation betrifft da Denken, planen, konzipieren.

00:33:17: Hinterfragen!

00:33:19: Dann nochmal da und da und dann immer natürlich kommunizieren implementieren.

00:33:25: Und ja das sind so die strategischen Themen, die gut sind, aber ja sie gehen auch nur so schnell.

00:33:34: weißt du ich kann arbeiten wie ich möchte.

00:33:37: Das braucht alles meine Zeit und dann bringe ich da Geduld mit.

00:33:44: Hey Sehr interessante Denkweisen.

00:33:47: Ich glaube, jeder der das hier zugehört hat konnte da was mitnehmen und absolutes ja wie du sagst Prio einstehbar Für jeden der jetzt und die jetzt zu gehört hat.

00:33:58: Ein Thema was ihr machen kann ist euch diese Aufmerksamkeit jetzt hier geben.

00:34:01: Das haben die Leute dazu gehört Haben gemacht.

00:34:03: ihr könnt diese Episode auch einfach jemanden schicken dann macht es vielleicht auch noch eine zweite Person oder ihr teilt es auf einer Plattform auf der ihr aktiv seid dann sehen es vielleicht sogar noch mehr Personen.

00:34:14: Was können die Leute noch machen?

00:34:16: Wir können ja in den Shownotes einen Link zu euch packen, was wäre der nächste Schritt nach dem Teilen?

00:34:21: Nach dem Teilen, genau, liken und teilen, scheren!

00:34:24: Und dann könnt ihr auf unsere Website gehen.

00:34:26: da gibt's Newsletter, könnt ihr abonnieren, dann erfährt ihr ein bisschen mehr über.

00:34:29: die Arbeit ist auch sehr informativ mit Videos So weiter.

00:34:34: Darüber hinaus könnt ihr dann natürlich spenden, wir leben von Spenden das für uns wichtig auch Firmenpartnerschaften.

00:34:40: Das sieht man auf unserer Webseite und auf Spenden CSR Partner oder für Firmen klickt.

00:34:45: Dann haben wir da auch ein besonderes betreutes Angebot wo wir euch teilweise auch mitnehmen mal in die Projektregion damit ihr das Ganze dann auch seht und dann halt ins Unternehmen tragen könnt.

00:34:56: Oder es gibt die Möglichkeit Spendennaktionen zu machen also das Bekannte für den Geburtstag den Anlass wirklich zu nutzen oder ein Firmengeburtstag kann es ja auch sein.

00:35:05: Und ich würde sagen, hey!

00:35:07: Ich werde jetzt ein Jahr älter und ich will euch mal kurz erzählen etwas was auch wichtig ist das viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt dass es natürlich auch möglich und es wird uns freuen.

00:35:20: Ja ich glaube jeder hat sozusagen mehr Möglichkeiten seine eigene kleine Reichweite große Reichweiten oder eben sowas wie du gesagt hast Geschenke oder das Unternehmen zu nutzen um so einen guten Zweck zu tun und mit relativ sag ich mal wenig aufwandt.

00:35:33: Hey, herzlichen Dank, dass du mitgemacht hast!

00:35:34: Mir hat es mega Spaß gemacht.

00:35:36: Thema ist super interessant.

00:35:37: wie du denkst finde ich auch mega spannend und ich hoffe wir sehen uns wieder.

00:35:41: Vielen dank hat auch mir Spaß gemacht.

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