Episode 303 mit Elias Apel (CEO, Lucanet)
Shownotes
„Wir wollen Finanzteams aus dem Excel-Terror befreien und ihnen Zeit für echte Steuerung zurückgeben.“
In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Elias Apel, CEO von Lucanet, einer globalen SaaS-Plattform für das „Office of the CFO“. Lucanet unterstützt über 6.000 Kunden weltweit dabei, zentrale Finance-Workflows wie Konzernabschlüsse, Konsolidierung, Planung, Tax-Compliance, ESG-Reporting und Abschlussprozesse zu automatisieren – agnostisch gegenüber ERP- und Vorsystemen, schnell implementierbar und speziell für Finanz- und Tax-Teams entwickelt. Mit rund 950 Mitarbeitenden, knapp 200 Millionen Euro ARR und einer klaren Plattformstrategie gehört Lucanet zu den relevanten europäischen Software-Playern für datengetriebene Unternehmenssteuerung.
Apel zeichnet seinen Weg vom Corporate-Finance- und M&A-Berater über die Selbstständigkeit im Finance Advisory bis zum CEO von Lucanet nach – inklusive der ersten eigenen Lucanet-Implementierung beim Kunden, die ihn von der Wirkung der Software überzeugt hat. Er spricht darüber, wie das Unternehmen sich von einem fokussierten Konsolidierungsanbieter zu einer breiten Plattform entwickelt, welche Bedeutung klare Führungsroutinen (u. a. Timeboxing), Talententscheidungen und organisatorische Agilität für Wachstum und Profitabilität haben und wie er den Einfluss von KI auf Finanzprozesse, Produktentwicklung und die Rolle von CFOs einschätzt. Kernthemen die in dieser Episode besprochen werden:
- Welche Pain Points bringen CFOs und Finance-Teams zu Lucanet und wie fügt sich die Plattform in eine heterogene Systemlandschaft jenseits klassischer ERP-Systeme ein?
- Wie gelingt die Transformation von einem Kernprodukt (Konsolidierung) hin zu einer umfassenden Plattform für Planung, ESG, Tax und weitere „Jobs to be done“ im Office des CFO?
- Mit welchen Tools, Routinen und Haltungen führt Elias Apel ein schnell wachsendes SaaS-Unternehmen – und wie verändert KI die Arbeit im Finance-Bereich in den nächsten Jahren?
Themen:
- C-level
- Finance
- SaaS
- Prozessoptimierung
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute sprechen wir mit Elias Apel.
00:00:02: Elias ist CEO von Lukanet, jeder der CFO ist da draußen oder im Finance-Bereich arbeitet hat vermutlich schon mal mit Lukanett gearbeitet oder kennt zumindest den Namen.
00:00:14: Lukanette macht mittlerweile zweihundert Millionen Euro ARR und ist schon fünfundzwanzig Jahre am Markt, neunhundertfünfzig Mitarbeitende also ein beachtliches Softwareplay.
00:00:25: Wir haben darüber gesprochen, wie er einmal zu Luca Net gekommen ist.
00:00:28: Vorher war er selbstständig im Bereich Finance Advisory.
00:00:32: Dann haben wir über seine Tactics, Tools und Routinen gesprochen – wer Time-Boxing sehr intensiv nutzt!
00:00:40: Los geht's gleich mit Elias Apel.
00:00:42: Ihr hört Behind the Sea.
00:00:44: Ich bin Franz Kubilum Abonniert den Podcast.
00:00:46: Lasst uns Feedback da Und jetzt gehen wir rein in dem Podcast Auf gehts.
00:00:50: Jede Woche spreche
00:00:51: ich mit Top-Sea Level Executives und ein Thema treibt sie alle rum.
00:00:56: Personal, die richtigen Leute zur richtigen Zeit im Unternehmen haben ist und bleibt eine Herausforderung!
00:01:03: Wenn euch das auch beschäftigt dann kommt gerne auf mich zu
00:01:06: seines permanente Rollen oder intremistische Leadershiprollen und Projekte.
00:01:10: bei beiden Themen können wir sprechen, können wir euch helfen?
00:01:13: Ich freue mich auf euren Kontakt und auf unser Gespräch.
00:01:16: und jetzt zurück zum Podcast.
00:01:19: Lias, willkommen am Podcast.
00:01:21: Schön dass ich hier sein darf!
00:01:22: Sehr gut, ich bin ja bei euch zu Gast.
00:01:24: Sag uns mal wo wir heute sind und wer du bist?
00:01:27: Wir sind heute an unserem Münchner Standort von Lucanet.
00:01:31: Wir haben insgesamt drei Standorte in Deutschland unter den fünfzehn Standorten die wir weltweit betreiben und der größte ist in Berlin das unser Hauptsitz.
00:01:39: Dann kommen etwas kleinere in Essen, der irgendwann hinzugekommen ist und München.
00:01:45: Ich bin mittlerweile riesig geworden irgendwie.
00:01:47: Ich habe Lucanet immer noch kleiner in der Innerwohnung als schon beide her.
00:01:52: Erzähl mal, was ist denn eigentlich Lucanett?
00:01:55: Lucanette ist inzwischen eine Software as a Service Cloud Platform für das sogenannte Office auf dem CFO über welches wir die wichtigsten Compliance und Business Critical Workflows abbilden können, automatisieren können.
00:02:10: Somit unterstützen wir die CFOs und ihre Finance- und Textteams dabei eben diese Prozesse zu automatisierend und damit verlässlichere Daten zu produzieren, Outputs zu produziern und auch Zeit frei zu machen für strategisches Business Partnering und die Themen, die wirklich das Business vorantreiben.
00:02:29: Aber es ist kein ERP oder CRM?
00:02:31: Nein!
00:02:31: Also wir unterscheiden das auch und versuchen da uns sehr stark abzugrenzen.
00:02:35: Wir sind absolut agnostisch mit Blick auf die vorgelagerten Systeme, aus denen wir Daten beziehen oder aus den Daten in Luka nicht weiterverarbeitet werden.
00:02:46: Man nennt diese Kategorie manchmal EPM Enterprise Performance Management oder CPM Corporate Performance Management.
00:02:53: aber wir haben dann einen sehr breiten Begriff oder sagen mal eine sehr breite Definition unserer Kategorie gewählt, wir nennen es eher oder denken eher über die sogenannten Jobs to be done nach.
00:03:05: Also was sind die echten Aufgaben?
00:03:07: Die im Office auf das CFO anfallen?
00:03:09: und wir lassen uns da nicht einschränken durch, sage ich mal externe Definition dieser Kategorie.
00:03:15: Okay verstanden also ist es eher so dass man als CFO oder jemand der mit dem CFO arbeitet und dann keyuser baue ich ist in der Früh reinkommt und so wie man Outlook oder halt sein E-Mail Programm aufmacht macht man auch Lukanett auf und dann sieht man was da los ist.
00:03:27: genau
00:03:28: Dann sind über Nacht möglicherweise neun Zahlen hochgeladen worden aus dem Buchhaltungssystem, ERP-Systemen, CRM-Ssysteme, HR-Systeem.
00:03:36: Und dann kann man sich die Zahlen in Lukanet angucken und weiterverarbeiten Berichte erstellen etc.
00:03:41: Ich denke mir immer so... Wieso gibt es eigentlich nicht ein System?
00:03:45: Warum macht da eigentlich nicht einer alles?
00:03:46: aber das liegt wahrscheinlich darin dass eine nicht alles kann oder?
00:03:51: Es gibt im Markt durchaus Systeme die alle versuchen abzudecken.
00:03:55: ich glaube auf der einen Seite ist eine Entscheidung die jeder CFO auch für sich treffen muss, wie möchte ich meine Architektur aufbauen?
00:04:05: Dass sie auf der einen Seite den heutigen Anforderungen gerecht wird.
00:04:09: Aber auch den zukünftigen Anfordernen und diese Anforderung sind sehr dynamisch.
00:04:12: Und ich glaube je mehr man sich dort festlegt umso mehr muss man sich natürlich auch auf einen Wender verlassen dass dieser diese zukünftig an Forderungen mit auf dem Schirm hat.
00:04:21: und das ist nicht ganz so einfach.
00:04:23: Wir versuchen das und schaffen es, weil wir uns halt sehr stark auf den CFO konzentrieren.
00:04:30: Und eben nicht nur darüber nachdenken was sind die heutigen Anforderungen?
00:04:33: Beispielsweise Konzernabschlusserstellung, Disclosures, Tax-Compliance, sondern was ist eben das Thema auch im nächsten Jahr oder im übernächsten Jahr dann auf der Agenda stehen könnte und welche neuen regulatorischen Anforderung können aufkommen?
00:04:48: Stichwort zum Beispiel XBL Reporting also... Berichte Maschinen lesbar machen.
00:04:52: Das ist eine Regulatur, die kommt immer mehr.
00:04:55: Jeder Markt hat da ein anderes Timing und dann geht es eben darum genau das auf dem Radar zu haben und für den Kunden dann verfügbar zu machen wenn er es braucht.
00:05:02: Okay!
00:05:03: Wann kommen denn die CFOs zu euch?
00:05:06: Was haben sie denn dann von Pain?
00:05:07: oder was treibt ihr um dass die sagen ich brauche jetzt Luca net außer dass ein Sales Rep anruft.
00:05:12: das kann das wahrscheinlich auch.
00:05:13: ja Ich habe gerade erklärt wer wir heute sind.
00:05:19: Früher waren wir sehr viel enger aufgestellt mit Blick auf unser Produktangebot.
00:05:24: Wir waren eigentlich bekannt oder die meisten kennen Lucanet aus dem Konzernabschluss, aus der Konsolidierung und die Konsolidarung ist auch nach wie vor eigentlich der wesentliche, das ist so der Entry Point mit vielen CFOs und vielen Finances Teams weil es oftmals der Job to be done is, der Prozess Esten oder am frühesten digitalisierten automatisiert werden soll, weil dort dann irgendwann wenn es wenn die Komplexitäten einen gewissen Grad erreicht das ist typischerweise zwischen drei und fünf legal entities in einer Gruppe.
00:05:59: Wenn dann auch noch Fremdwährungen dazu kommen und andere Komplexkeiten Dann wird man darüber nachgedacht wie kann ich diesen Konsolidierungsprozess eben digitalisieren?
00:06:09: Und in dem Moment wird dann auch sehr schnell über Lucanen nachgedachten.
00:06:14: Okay, verstanden.
00:06:15: In den meisten vielleicht noch ergänzend in der groß, in der deutlichen Mehrheit der Neukunden die wir gewinnen ist dieser Konsolidierung sozusagen der Erstkontakt mit Lucanet.
00:06:25: Genau und es an der Konsoliderung so schwierig ist wenn man jetzt nicht aus der Finance Seite vom Unternehmen kommt ist halt Fliegen dann wahrscheinlich ganz viele verschiedene GOVs rum.
00:06:33: wenn man verschiedene Legal Entities hat und die dann sozusagen eine Ich sag jetzt einfach mal so, in eine GUV zu übertragen ist halt dann wahrscheinlich entweder Axel Terror oder... Papierterror oder keine Ahnung, was wie man es sonst macht.
00:06:46: Es ist
00:06:46: vor allem viel Excel-Terror.
00:06:47: Das ist dann aber auch die Komplexität von unterschiedlichen heterogenen Vorsystems.
00:06:53: und das gibt dann die Tochtergesellschaft A. Die nutzt halt ein anderes Accounting System als die Zentrale und dann gibts wieder irgendwelche Besonderheiten mit Blick auf Währung, Accountingstandards ähnliches.
00:07:05: also das muss alles eben vereinheitlicht werden sauber überführt werden.
00:07:08: Dann gibt es noch das ganze Thema Intercompany Reconciliation Also Abstimmung von intercompany Transaction was durchaus komplex werden kann, auch schon bei kleineren Gruppen.
00:07:17: Und genau deshalb denkt man dann eben in der Software, wie die du könntest nach.
00:07:22: Okay!
00:07:22: Das heißt jetzt gestartet mit der Konsolidierung und dann... Was lag nahe noch mitzumachen?
00:07:28: Die Konsolidarung war über viele Jahre das absolute Kernprodukt eigentlich bis ungefähr zweiundzwanzig dreiundzwannzig wo wir uns dann auf die Reise begeben haben in Richtung Plattform, Plattformstrategie sehr stark getrieben durch die Bedürfnisse unserer Kunden, also durch den Dialog mit unseren Kunden und das sehr strukturierte Analysieren von benachbarten Gebieten rund um die Konsolidierung.
00:07:55: Haben wir dann angefangen, komplementäre Lösungen selbst zu entwickeln oder zu kaufen?
00:08:02: Das hat angefangen mit dem ganzen Thema Disclosure Management, der narrativen Berichtserstellung gingen dann auch in die Richtung Steuercompliance, Lease-Accounting, IFA-Sechzehn.
00:08:15: Aber wir haben beispielsweise eine eigene ESG-Lösung entwickelt als ESG noch ein stärkeres Thema war als es jetzt heute ist.
00:08:25: aber nach wie vor ist das eine Lösung, die sehr beliebt ist und viele unserer Kunden auch im Einsatz haben.
00:08:32: Diese Portfolio-Strategie treiben wir nach wie vor weiter und es sind immer mehr Lösungen hinzugekommen, auch das Thema operative Planung beispielsweise.
00:08:40: Wir nennen das jetzt XPNA, Externate Planning and Analysis.
00:08:44: Und ja da wird in der Zukunft noch mehr dazukommen.
00:08:46: Cool!
00:08:47: Kannst du ein paar Facts sagen?
00:08:48: Wie groß seid ihr?
00:08:52: Also wir sind weltweit vertreten wie ungefähr neunhundertfünfzig Mitarbeitende sind bedienen ungefähr sechstausend zweihundert sechstausend dreinhalb Kunden weltweit, also deutlich über sechs tausend inzwischen und bewegen uns in Richtung zweieinhalb Millionen.
00:09:15: Das Unternehmen ist schon fünf zwanzig Jahre im Markt und wächst aber nach wie vor sehr stark.
00:09:22: Also im Softwarebereich spricht man ja immer gerne von dieser Rule of Forty.
00:09:26: wir sind eher so eine Rule of Sixty plus.
00:09:29: Okay, Campani.
00:09:30: Kannst du es kurz erklären?
00:09:31: Also
00:09:32: die Rule of Forty ist im Prinzip die Kombination aus dem Wachstum subscription era wachstums und dem der free cash Flommage Und oftmals wird das so als Indikator genutzt.
00:09:43: wenn das in Summe größer als vierzig ist dann spricht man von einem gesunden Software Unternehmen.
00:09:49: Das ist ein sehr vereinfachte Art der Darstellung sicherlich aber es gibt so einen ersten Einblick wie ausbalanciert wachstem und profitabilität im Unternehmens.
00:09:59: Sehr cool.
00:10:00: Ich glaube, wenn man noch ein bisschen mehr erfahren will, schaut man einfach mal auf eure Website oder schreibt dir in dein Link den Post an.
00:10:09: Wie bist denn du da hingekommen?
00:10:10: Ich habe irgendwie in der Recherche gesehen, du hast selber irgendwann mal Luca net irgendwie eingeführt und dann...
00:10:17: Das stimmt!
00:10:20: Mit die ersten zehn Jahren meines Berufslebens im Bereich Corporate Finance M&A verbracht dran erinnern, wann das war.
00:10:29: Aber es ist auf jeden Fall ungefähr fünfzehn Jahre her, dass ich meine allererste Look an die Implementierung gemacht habe und zwar war das damals in der Situation als ich ein Unternehmen mittelständischen Automobilzulieferer bei einer sehr komplexen Finanzierungs Transaktion begleitet habe und hab dann festgestellt, dass sich letztendlich den Reporting Anforderungen oder das Unternehmen diesen Reporting Anfordern und den gestiegenen nur sehr schwer nachkommen kann.
00:10:58: mit der Architektur, die Sie hatten.
00:11:00: Der hohen Abhängigkeit von Excel-Modellen, die ich letztendlich als Berater für sie aufgebaut habe und somit haben wir auf die Suche begeben nach einem Tool was das Ganze vereinfachen konnte bin dann bei Lucanet gelandet.
00:11:11: und ja wie soll ich sagen?
00:11:14: Ich bin tatsächlich in dem Moment dem Tool irgendwie auch verfallen.
00:11:18: es hat mich echt gepackt dass es da so eine Software gibt, die das alles so... so viel einfacher macht und habe dann auch den direkten Impact beim Kunden vor Ort gesehen, wie das Finance Team wie der CFO in der Lage war plötzlich auf Knopfdruck.
00:11:34: Super einfach das Reporting zu generieren mit allen Injustments und Metriken und Ratios und Covenants die eben reported berichtet werden mussten Und ich denke... Das hat sich bis heute nicht geändert.
00:11:48: Das war übrigens die Value-Proposition vom Tag eins bei Lucanet, dieses einfache Out of the Box schnell implementierbar intuitiv zu nutzen.
00:11:58: Das habe ich wiedergefunden und das hab' ich auch tatsächlich als ich dann erst viele Jahre später bei Lucannet begonnen habe, dann aber auch wieder gefunden und das begeistert mich bis heute.
00:12:09: Cool!
00:12:10: Du hast gesagt zehn Jahre Corporal Finance M&A sagen mal genau was hast du angefangen deine Karriere?
00:12:15: Was ist denn
00:12:16: eine Beratung?
00:12:16: In der Beratungen.
00:12:18: Und dann hast du ja später irgendwann mal selber auch gegründet, oder was?
00:12:23: Wir haben uns aus dem ersten... wir waren in einer größeren Boutique als Team unterwegs und haben uns dann irgendwann als diese Boutiques sich neu ausgerichtet hat entschieden ums Auszugründen und ein noch kleineres Gutik-Setup aufzubauen, mit einem sehr starken Fokus auf eine Kombination aus M&A und auch Dead Advisory.
00:12:48: Also Club Deal Finanzierung aufzustellen
00:12:53: etc.,
00:12:54: auch komplexere Misannienfinanzierungen für Private Equity etc.. Diese Boutique gibt es heute auch noch, sitzt in Berlin.
00:13:04: Ich habe mich dann aber als ich eben für Lucanet entschieden hab dort auch als Gesellschafter und... eben auch als Mitarbeiter zurückgezogen.
00:13:14: Und ich bin noch in Kontakt mit denen und verfolge nach wie vor, was die so
00:13:18: machen.".
00:13:20: Also du bist ja aus der Selbstständigkeit?
00:13:22: Da warst du auch mit sozusagen Teil Fokuffaunder, ne?
00:13:24: Ja!
00:13:25: Bist dann wieder in die Anstellung gegangen zu Luka, oder?
00:13:28: Wie war der Entscheidungsprozess?
00:13:29: War das etwas, was dir leicht gefallen ist?
00:13:30: Oder einmal selbstständig ist es ja schwierig, ne, dann zurück...
00:13:33: Ja, das war schon ... Das war schon ein spannender Schritt, würde ich mal formulieren, weil wir Tatsächlich, ich extrem viel Freiheit hatten und natürlich diese Kampagne Selin nach unseren Vorstellungen aufgebaut hatten.
00:13:48: Und dennoch hat mich der Gedanke bei Lukarnet anzufangen, extrem gereizt weil ich dieses Riesenpotenzial in Lukarnett gesehen habe.
00:13:58: Ich hab' mich auch immer so ein bisschen wie ein Founder innerhalb von Lukarned gesehen, weil ich letztendlich ja das Partnergeschäft noch mal auf neue Beine gestellt habe.
00:14:10: Es gab zwar schon ein paar ausgewählte Partner damals, aber das war nicht in ordentlich mich ordentlich aufgesetzt.
00:14:17: organisatorisch.
00:14:18: es gab kein eigentliches Partnerprogramm und das ganze kommerzielle Rahmenwerk war auch nicht sauber ausgearbeitet.
00:14:26: und diese Grundlagen Arbeit hab ich erst mal der habe ich mir an mich angenommen und habe dann einen Team aufgebaut um diesen Partner Channel wirklich global zu skalieren.
00:14:37: wunderbar funktioniert, weil das Produkt eben unfassbar stark war.
00:14:41: Und somit habe ich glaube ich ein bisschen so dieses unternehmerische Denken auch in meine Rolle bei Lucanet mit eingebracht der Dominique Duchamp, der ja vor gut zwei Jahren als CEO an mich übergeben hat.
00:14:53: Der hat mich auch eingestellt tatsächlich im Jahr zwanzig achtzehn und ich hab dann die Gelegenheit gehabt, über viele Jahre Seite an Seite mit ihm zu arbeiten eben auch gerade das internationale Wachstum, den Partnervertrieb international auszuräumen.
00:15:09: Wir hatten sich das ergeben weil wenn du jetzt so als M&A-Advisor oder Berater unterwegs bist dann dass man da jetzt sagt okay denen lassen wir jetzt unser Partner Channel aufbauen.
00:15:19: Also
00:15:20: mein Weg ist grundsätzlich extrem untypisch und exotisch das muss man schon sagen.
00:15:25: ich glaube was mich immer erst mal was hat mich immer getrieben?
00:15:30: Was ist sozusagen die nächste Plattform, die mir Möglichkeiten gibt mich selbst weiterzuentwickeln?
00:15:37: Und so habe ich jeden meinen neuen Job angetreten.
00:15:41: Ich hab mit Lucanet diese Plattform gesehen etwas umzusetzen wo ich ganz viele der Kenntnisse, die ich mir vorher schon in meiner zehn Jahren als Berater angeeignet hatte auch umsetzen konnte.
00:15:53: Fachlichkeit aber auch vertriebliche Fähigkeiten Das ganze Thema, wie können wir beispielsweise auch Transaktionen als Sales-Event, als potenzielles Sales Event nutzen?
00:16:06: Private Equity als Multiplikator nutzen.
00:16:08: Diese Themen konnte ich ja mitnehmen in das Lucanet Business und das Lucanaet Business ist nun mal sehr stark getrieben davon... weil in dem Moment, wenn Komplexität im Unternehmen entsteht.
00:16:20: Das kann entweder organisch sein aber durch auch eine anorganische Veränderung dann entsteht eben der Bedarf nochmal über die Systemarchitektur nachzudenken und das hat mich begeistert.
00:16:31: da habe ich gesehen wo ich angreifen kann wo ich richtig Hebel in Bewegungen setzen kann.
00:16:40: Ich glaube, den Pitch, den habe ich tatsächlich auch beim Dominic einfach abgeladen damals.
00:16:46: Weil ich war sicherlich nicht der typische Bewerber aber ich hatte einen Plan und hab ihm de facto wirklich das sehr lange ausformuliert, warum ich glaube dass ich der Richtige bin diesen Partnervertrieb aufzubauen ... in der Pflicht und unter Druck für das entsprechend dann auch zu liefern.
00:17:08: Also super, super sorry finde ich.
00:17:11: Gleich frage ich dich noch was da so dein ein Learning ist... ...was du sozusagen karrieretechnisch da hast.
00:17:17: aber okay mal kurz noch die Story fertig weil du warst ja zwischendrin noch CFO.
00:17:21: Man würde jetzt sagen okay eng mit dem CEO Partner Channel Sales gemacht... ...und vom Sales dann vielleicht Successor CEO aber bis er doch noch CVO geworden?
00:17:30: Das hat sich dann auch irgendwie ergeben oder...?
00:17:33: Das war im Rahmen der gesamten, ich sag mal Nachfolge oder Transformation von der Unternehmer.
00:17:38: Entschuldigen Gründer geführte Unternehmung Lucanet zur Management geführten Unternehmen Lucanett.
00:17:45: Als sich die Gründe entschieden haben aus dem operativen Geschäft auszuschalten und aus den operativem Rollen auszuscheiden sind ja nach wie vor auch Shareholder der Kampagnie.
00:17:55: das muss man eben noch betonen Haben sie letztendlich ... auch an die zweite Reihe übergeben, wenn man so möchte.
00:18:03: Und ich hab sehr eng mit dem Oliver der vorher... ... dass er die Finanzthemen vorangetrieben hatte bereits zusammengearbeitet.
00:18:11: rund um das Thema,... ..."Wie wollen wir mehr Datengetriebene
00:18:15: agieren?".
00:18:16: Nach welchen Metriken messen wir eigentlich Erfolg und Misserfolg all diese Themen?
00:18:21: Und im Prinzip auch aus dem Finansteam schon mehr den... ...das Business Partner Team aufgebaut was wir jetzt viele Jahre später nochmal deutlich perfektioniert haben.
00:18:32: Aber ich habe das in einer sehr frühen Phase schon mit vorangetrieben und daraus ist, glaube ich auch bei den Gründern der Gedanke gekommen okay... Ich glaub es braucht jemanden mit ein bisschen commercial mindset.
00:18:45: und auch wenn es sehr exotisch war dieser Sprung von go to market in die CFO Rolle hat's mir dennoch die Möglichkeit gegeben ... die Lukant-Feinsteam auch noch mal mehr in eine kommerzielle... ...Businesspartnerrolle zu heben.
00:19:03: Ich habe witzigerweise neben der CFO-Rolle weiterhin das indirekte Business verantwortet, also ich war sehr in einer sehr hybriden Rolletage unterwegs und das habe ich dann aber selber.
00:19:16: durch meinen Schritt dann in die CFO Rolle habe ich das nochmal sehr klarer jetzt separiert
00:19:20: voneinander.".
00:19:21: Okay, wir haben vorher nie ein Chief Revenue Officer gehabt.
00:19:24: Inzwischen haben wir einen Chief Revenger Officer, dedizierten CFO
00:19:27: etc.,
00:19:28: also ich wollte das auch nicht so mit hybrigen Rollen dann weiter laufen lassen weil einfach die Komplexität und die Größe der Organisation das inzwischen erfordert.
00:19:37: Ja, das macht Sinn!
00:19:38: Ok, dann jetzt genau die Frage... Also wenn du jetzt so auf dieses Thema... Du bist ja aus dem CFO geworden, wenn du zu oft diese Karriere da zurück guckst, hast du so ein Learning dabei gewesen für dich?
00:19:55: Ich glaube, das Gespräch habe ich kürzlich mit einer Kollegin hier auch im Büro gehabt.
00:20:04: Ich glaube man muss immer einen gewissen Diskomfort haben wenn man in eine neue Rolle sich bewegt und man sollte nie zu viel Sorgen davor haben sich ihnen etwas reinzubewegen mit dem man vielleicht bisher nicht hundert Prozent vertraut ist.
00:20:22: Ich glaub es ganz viel ein Grundvertrauen in die eigenen Fähigkeiten in die eigene Art zu arbeiten und zu denken, auch andere mitzunehmen und zu überzeugen.
00:20:34: Die braucht es!
00:20:35: Und dann kann man sich sehr viel über die Zeit aneignen.
00:20:38: Mein Riesen-Learning war einfach... ...an sich selbst zu glauben.
00:20:43: Eine große Passion für das zu haben was man tut.
00:20:48: Weil wenn einem wirklich etwas begeistert und man wirklich für etwas brennt, dann ergibt sich alles irgendwo meines Erachtens auch von selbst.
00:20:57: Und das ist einfach Teil auch von Unternehmergeist und auch von unternehmer Geist, was man innerhalb eines großen Unternehmens einer großen Gruppe eines großen Konzerns haben kann und entwickeln kann.
00:21:11: Diese Passion muss man ja aber auch irgendwie finden weil die kann man sich nicht erdenken.
00:21:15: also kannst du jetzt dich lachen denken oder so?
00:21:18: Muss ich viel ausprobieren dann auch?
00:21:21: Absolut!
00:21:21: Aber das ist ja genau der Grund, warum die Teil dieses Ausprobieren es auch in Rollen zu schlüpfen und mal zu testen.
00:21:28: Und sich abseits der traditionellen Wege zu entwickeln.
00:21:34: Ich glaube ich zumindest kann für mich sagen dass ich erzogen wurde und auch aufgewachsen und ausgebildet wurde mit einem sehr traditionellen Bild.
00:21:46: Was muss man alles machen, um in eine gewisse Rolle zu schlüpfen?
00:21:49: Also du musst gewisse Praktika machen.
00:21:51: Um dieses oder jenes dann im Einstieg dir zu ermöglichen ins Berufsleben.
00:21:55: Oder du musst dann nur unter diesen Brands deinen Arbeitgeber wählen weil nur dann kommst du weiter und wehe.
00:22:03: Du verlässt diesen Pfad, dann kommest du da nie mehr hin zurück.
00:22:06: Ich glaube an solche Dinge nicht.
00:22:08: ehrlich gesagt ich lass mich davon nicht treiben Weil ich mich viel mehr davon treiben lasse, was mich erfüllt und was mir Spaß macht.
00:22:15: Und für was sich brenne.
00:22:17: Sehr cool!
00:22:17: Das macht dann am Ende auch den Unterschied ob man eben erfolgreich ist oder nicht glaube ich?
00:22:21: Sehr cool Ja, dann gucken wir mal wie du auch erfolgreich bleibst.
00:22:25: zu aktuellen.
00:22:27: Was sind denn so deine ... Deine Tools & Tactics, deine Frameworks?
00:22:31: Was benutzt du so wo du sagst?
00:22:33: das ist für mich wichtig.
00:22:35: fangen wir gerne mal in der Company an und bewegen uns dann Richtung persönlich.
00:22:39: so.
00:22:40: Gibt es irgendwelche Sachen, was mir im Vorgespräch schon erzählt?
00:22:42: Was ist Newsletter hier nach internen und solche Sachen?
00:22:46: Also vielleicht einmal grundsätzlich glaube ich brauche ein starkes Team um mich drum herum.
00:22:51: Das ist schon mal das erste.
00:22:52: Und ich habe das Glück dass ich ein tolles Team... ...um mich drumherum aufbauen konnte.
00:22:59: Ein tolles Ziel-Level, was wahnsinnig engagiert und committed ist all diese extra Meilen auch rund um das Thema Transformation geht, weil wir befinden uns inzwischen.
00:23:10: Da können wir später noch mal sprechen eigentlich in der dritten Transformation in nur sechs sieben Jahren.
00:23:18: Das ist glaube ich das erste.
00:23:19: Das zweite ist Ich versuche sehr nah zu sein am Business soweit mir dass möglich gemacht wird durch meinen Kalender und die verschiedensten Aufgaben, die ich eben habe.
00:23:35: Ich bin beispielsweise sehr nah dran bei uns im Produkt.
00:23:40: Ich versuche mich immer auf dem aktuellsten Stand zu halten.
00:23:43: was passiert als nächstes?
00:23:44: wie sieht die Roadmap auf?
00:23:45: wo schiften wir gerade Ressourcen?
00:23:47: Was sind die neuen Releases etc.
00:23:50: Das sind die gerade in dieser Zeit aktuell, wo so wahnsinnig viel passiert.
00:23:53: und am irren Tempo möchte ich da vor allem verstehen Wo die reise hingeht weil ich jetzt endlich auch dort natürlich wichtige entscheidungen mit treffen muss und deshalb erfordert das eine gewisse tiefe In diesem bereich.
00:24:10: Ich versuche sehr schnell und sehr kurz zu kommunizieren.
00:24:14: ich Bin kein e-mail mensch gar nicht.
00:24:18: für mich ist email Ein absoluter Produktivitätskiller.
00:24:22: Ich versuche, E-Mail nur in externen Kommunikation zu nutzen und niemals intern.
00:24:27: Was machst du dann?
00:24:28: Teams oder kurzen Anruf, kurze Message oder einfach mal hier im Büro ein paar Meter gehen... ich bin viel an unseren Standorten unterwegs und mache mir einen Eindruck vor Ort und spreche direkt an und versuch mir dann eben den Bild zu schaffen.
00:24:48: Also das ist glaube ich ganz wichtig, der Newsletter.
00:24:52: Der ist ja monatlich für mich eine Möglichkeit nochmal sicherzustellen dass alle den relevanten Kontext haben für das was bei uns passiert und warum es passiert Dass wir alle in die gleiche Richtung uns bewegen.
00:25:05: Wir haben eine Strategie.
00:25:06: auf dieser Strategie gilt es Die notwendigen Entscheidungen zu treffen dass sie von uns definierten Malsteinen erreicht werden können Und das muss nach und nach, das muss Nachgehalten werden.
00:25:18: Dazu gehört eben auch der Newsletter mit dazu.
00:25:20: Da gehören aber auch digitale All-Hands mit dazu, Strategie Updates mit dazu.
00:25:25: all diese Themen sind dann Formate um den Kontakt in einem sehr remote Working Setup was wir hier bei Lucanet haben weiter hinzuhalten.
00:25:38: Fangen wir mal von oben nach unten an ein starkes Team wie... Was ist dir wichtig bei den Sachen, wie selektierst du das?
00:25:45: Wie kriegt man ein starkes Team?
00:25:47: Ich
00:25:52: glaube mal muss ich intensiv damit auseinandersetzen was das Skillset, was es braucht für die aktuelle Strategie.
00:26:01: Ich bin da fest überzeugt dass es für bestimmte Phasen eines Unternehmens auch bestimmte Typen braucht.
00:26:07: Das heißt aber nicht Von Personen oder diese Skills dann über zehn Jahre benötigt werden, sondern vielleicht auch nur für eine bestimmte Phase.
00:26:16: Und ich glaube das muss man sehr sauber artikulieren und definieren können.
00:26:21: Sprich was braucht es jetzt für ein Typ?
00:26:23: Was brauchst du für einen Charakter?
00:26:24: Was braucht's für ein Skill?
00:26:27: Wie finden wir diese Person um sie in die gewünschte Rolle... Von der gewünschten Rolle auch zu überzeugen.
00:26:35: Was muss da die Opportunity sein, die diese Person dann erkennt?
00:26:39: Um auch unternehmerisch zu agieren.
00:26:41: Das ist mir sehr wichtig!
00:26:43: Wir haben bei Lucanet eine sehr schöne Mischung aus Personen im Führungskreis, die schon sehr lange bei Lucanaet sind und aber auch sehr vielen neuen, die neu dazukommen und neue Impulse mit reinbringen.
00:26:56: Das Ganze wird dann noch ergänzt um Bayrat, den mir auch ganz wichtig ist... ... wo ich dann versuche, die wesentlichen Werthebel... ...die wir haben mit einer gemeinsam in unserem Gesellschaft.
00:27:08: Dann mit einer Beiratsrolle zu besetzen,... ...die dediziert auf diesem Thema unterstützt.
00:27:14: Dass wir diese Werthebe auch am besten möglich bearbeiten können.
00:27:19: Das braucht geballte Expertise und das muss nicht nur Expertise sein,... ....die eine Person im Team bei uns mitbringt oder im Ziel-Level oder... ...auf den Ebenen darunter sondern die kann auch durch den Beirat beispielsweise mit beigebracht
00:27:30: werden.".
00:27:30: Okay.
00:27:31: Gibt es eigentlich Tools oder so?
00:27:33: Oder macht das auf dem Blatt Papier, wie geht man das durch und woher, wie ihr dir viel zählt was man braucht für Skills und für Leute?
00:27:42: Ich für meinen Teil kann sagen dass ich ein ganz gutes Bauchgefühl inzwischen dafür entwickelt habe was es braucht und dennoch hole ich mir da immer viel... zweiten Meinung, dritt Meinung ein.
00:27:54: Dafür ist wie gesagt dann auch ein Beirat sehr hilfreich.
00:27:57: ich connecte mich aber auch also nicht weniger das Papier sondern es ist mehr des Gesprächs und übrigens auch das Gespräch mit der Organisation.
00:28:05: Ich glaube gerade wenn man Führungsrollen besetzt muss man auch einen Ohr dafür haben was in der Organisation erfordert wird um dass die Organisation braucht und für Bedürfnisse hat und ich glaube das muss sehr gut ausbalanciert sein.
00:28:20: okay Cool.
00:28:21: Wenn du sagst, es ist ja nah am Business sein und du willst versuchen immer ein Produkt dran zu bleiben, machst du dann die Lücke an der Trainings oder sprichst du da auch mit den Produktleuten?
00:28:28: Oder wie machst du das?
00:28:30: Nicht!
00:28:31: Ich bring mich... Sofern das auch gewünscht und auch von Mehrwert ist, bringe ich mich sehr gerne in der Adiation Phase eigentlich ein.
00:28:41: In der Konzeptionierungs- und Prototypenphase mir dann zu überlegen wie kann wohl diese User Experience mal aussehen?
00:28:49: Ich war selber CFO.
00:28:51: Ich habe selbst viel im Finanzbereich gearbeitet mit vielen Finanzabteilungen gearbeitet.
00:28:55: Ich kenne die Abläufe, ich kenne den Workflows, die Anforderung... Versuche mir immer gerne ein eigenes Bild zu machen, ist das ein Tool?
00:29:04: Ist es ein Software die ich gerne nutzen wollen würde.
00:29:08: Und wir haben so einen Prinzip bei Lukanet dass wir auch neue Produkte, die wir schippen oder Produkte die wir akquirieren Zuerst in unseren eigenen Finance Team und seinem eigenen Office auf der CFO testen.
00:29:21: Also selbst während der due diligence Phase werden diese Tools bei uns eingesetzt.
00:29:26: dann fragen wir uns Ist das das Tool, was perfekt zu uns passt und was wir als Kunde nutzen wollen würden?
00:29:34: Weil Lukanet ist der perfekte Lukankunde.
00:29:36: Die Größe die wir haben... ...die Dynamik, der wir unterliegen,... ...die Anforderungen, was Komplexität angeht und auch Compliance-seitig sind.
00:29:45: Das ist das perfekste ICP Ideal Customer Profile.
00:29:49: Und somit können wir auch stellvertretend für den Großteil unserer Kunden dann so eine Entscheidung durchaus mal treffen oder mal vorwegnemen Und da bringe ich mich eigentlich sehr gerne ein Freien.
00:30:01: Und letztendlich gilt es dann aber eben auch im Go-to-Market das umzusetzen, sprich was ist das richtige Messaging.
00:30:07: Wie wollen wir Marketing auftreten?
00:30:09: Wie wollen unsere Partner in die Lage versetzen dieses neue Produkt diese neue Lösungen, dieses neue Gesamtgebilde dann auch in den Markt zu bringen.
00:30:19: und da muss ich in der Lage sein dieser Sprache mitzusprechen und dieses Produkt auch zu verstehen, um dann bestmöglich um sicherzustellen dass das auch erfolgreich ist.
00:30:29: Macht Sinn!
00:30:29: Dann schauen wir mal in deinen Tag.
00:30:31: Wenn du so durch deinen Tag durchgehst, gibt es da irgendwelche Tactics, Frameworks, Routinen oder so wo du sagst okay die sind so volkskritisch für mich?
00:30:41: Also grundsätzlich verbringe ich ungefähr fünfzig Prozent meiner Zeit mit Reisetätigkeit und bin sehr viel unterwegs... ...und fünfzig prozent bin ich im Büro.
00:30:54: Ich bin gerne im Bürow meist hier an unserem Münchner Standort aber auch vielen anderen Standorten Und wenn ich Büro Tage habe, dann versuche ich sehr viel auch mich auszutauschen.
00:31:08: Wenn ich Reisetätigkeit habe, versuche tatsächlich viel Arbeit zu schaffen die ich sonst so im Büro da nicht schaffe.
00:31:16: und dafür heute Abend fahre ich zum Beispiel nach Berlin.
00:31:19: Ich arbeite mit Timeboxing.
00:31:20: Ich weiß ganz genau auf meiner Zugfahrt.
00:31:23: Heute Abend habe ich drei knapp vier Stunden um ... folgende Themen abzuarbeiten, die noch liegen geblieben ist.
00:31:31: Da ist einiges noch liegengeblieben, weil ich letzte Woche oder über Ostern nicht da war und dieses Time-Boxing ermöglicht mir eine Zeit in den Kalendereintrage wo ich dann dediziert mich um Themen kümmere.
00:31:44: Ansonsten arbeite ich nicht mit To-Do-Listen und Ähnlichem sondern für mich ist wirklich der Kalender meine To-Doo-Liste von mir und dem ganzen Team gepflegt, dass ich genau immer weiß was hat gerade eine Prio.
00:31:56: Um was muss ich mich kümmern?
00:31:57: Und dann wird entsprechend dafür die Zeit auch weggeblockt.
00:32:01: Das heißt du schreibst den auch einfach wirklich in die Kalender rein.
00:32:04: jetzt mache ich das.
00:32:05: Genau
00:32:05: da steht dann jetzt das Monats Reporting lesen und kommentieren und dafür ist dann eben sind dann fünf vierzehn Minuten eingeblockt.
00:32:14: oder andere Pressemitteilung, Reviewen oder natürlich dann aber auch die klassischen Termine wie mal ein Interview führen.
00:32:24: Oder hier den Podcast mit dir.
00:32:26: Ja klar, nur geschwärmt.
00:32:27: Obwohl
00:32:27: es nicht so oft passiert.
00:32:30: Cool!
00:32:31: Gibt's irgendwelche anderen Sachen?
00:32:33: Kann jetzt natürlich auch Nicht-Business-Sachen sein wo du sagst sie sind auch wichtig für dich, volkskritisch.
00:32:37: Irgendwelche regelmäßigen Sachen.
00:32:39: Sport Ganz wichtig, also so ein Ausgleich.
00:32:42: So eine Balance ist mir ganz wichtig.
00:32:45: Ich glaube das erfordert viel Disziplin aber ich merke immer wieder dass es auch die Zeit ist bei der ich kann dann schwer abschalten.
00:32:53: Interessanterweise fange ich beim Sport dann darüber nach, fange an über Dinge, Business-Dinge nachzudenken.
00:33:00: Und dann passiert es mir schon mal da sich auf dem Rennrad unterwegs bin und dann anhalten muss um mir doch mal eine Notiz zu machen über Gedanken die ich gerade hatte.
00:33:08: Gut dass
00:33:08: du anhältst auf jeden Fall im Rennen!
00:33:10: Ich halte dann sicher teilweise an bevor ich anfange beim Fahren zu tippen Aber das ist für mich schon sehr, sehr wichtig diese Balance.
00:33:18: Und zu der Balance gehört übrigens auch Zeit mit der Familie zu verbringen diesen Abstand zum Business mal zu haben.
00:33:26: Cool!
00:33:27: Das ist ganz wichtig.
00:33:28: da versuche ich so viele Disziplinen wie möglich zu zeigen.
00:33:32: Also bis Rennradfahrer,
00:33:33: d.h.,
00:33:33: hier ein Cycling Club, behind the scenes Cycling club, da wärst du dabei?
00:33:38: Findet in München statt?
00:33:39: Ja, würde ich machen.
00:33:41: Wir haben jetzt einen Running Club.
00:33:42: an alle die zuhören auch gerne bei mir melden wer laufen gehen will im englischen Garten oder wir machen die Health Club auch Intervall Training.
00:33:49: ist das was für dich?
00:33:51: Ich
00:33:51: glaube
00:33:52: eher nicht.
00:33:53: Ich bin auch gerne alleine beim Sport, egal ob jetzt ein Fitnessstudio über dem Laufen oder beim Radfahren ... ich bin tatsächlich eher so einen dannen Einzelgänger mit einem einzelläuferen Fahrrad.
00:34:04: Okay, alles klar!
00:34:04: Ja gut, ich melde mich trotzdem.
00:34:05: Falls wir ein Cycling-Klub machen, sag' ich Bescheid.
00:34:07: Dann kannst du mal mitkommen.
00:34:08: Pausfahrten machen.
00:34:10: Cool!
00:34:10: Ja, hab ich irgendwas vergessen dich zu fragen?
00:34:12: Irgendwas was noch wichtig ist, was man bei dir wissen muss... Was man über deine, sag ich mal Best Practices wissen muss?
00:34:21: Nein.
00:34:21: Ich glaube es sind unfassbar spannende Zeiten.
00:34:24: gerade mit AI gibt es noch eine ganz neue Dimension oder eine ganze neue Blickwinkel auf unser Business und das ist wie gesagt die große Transformation durch die wir gerade geben.
00:34:37: mich lad jeden jede jeden Zuhörer erheblich ein, gerade diejenigen, die im Finance- oder Textteam zu Hause sind sich auch mal darüber zu informieren wie sich Lucanet über den letzten zwei drei Jahre entwickelt hat.
00:34:50: Das ist nicht mehr das Lucanett was es vor zehn, zwanzig Jahren mal gab sondern das hat sich extrem weiterentwickelt und bin sehr gespannt übers Feedback Total,
00:34:59: ja.
00:34:59: Das holen wir uns auf jeden Fall ein.
00:35:01: Vielleicht noch eine Frage, wo du es gerade gesagt hast?
00:35:02: Wie oft bist du grad gefragt ob sich hier Saas Apokalypse und solche Sachen... Also wie ist Softwaregeschäft tot um solche Sachen...?
00:35:11: Ich werde das viel gefragt tatsächlich.
00:35:14: Es auch eine berechtigte Frage.
00:35:16: Ich glaube, dass würde jetzt sehr, sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, das von vorne bis hinten zu beleuchten.
00:35:22: aber ich muss sagen, sehr bullisch bin, was Lukanit und diese Transformation angeht.
00:35:30: Weil wir genau die richtigen Weichenstellungen schon über die letzten Jahre getroffen haben uns auch sowas vorzubereiten.
00:35:39: Also schnell agil unser Produkt unsere Plattform Value Proposition weiter zu treiben neue Funktionalitäten bereitzustellen.
00:35:47: Wir haben schon zwanzig Dreiundzwanzig die ersten AI Features auf der Plattform geschippt.
00:35:51: also waren sehr sehr früh mit dabei viel Erfahrung gemacht viele Hackathons Und jetzt gilt es, dies in konkrete Anwendungsfälle zu übertragen und den Mehrwert eben auch zum Kunden zu bringen.
00:36:04: Und deshalb ich bin absolut begeistert von dem was ich aktuell im Markt sehe und dennoch bin ich mir auch dessen bewusst wie hoch die Geschwindigkeit bei uns sein muss damit wir nicht nur mitlaufen sondern letztendlich vorweg laufen.
00:36:21: Cool!
00:36:21: Hey das hat mega Spaß gemacht.
00:36:23: Danke dir, dass du mitgemacht hast.
00:36:24: Und ich freue mich schon aufs nächste Gespräch.
00:36:27: Sehr gerne!
00:36:27: Bis bald.
00:36:28: Super.
00:36:29: Alle die jetzt noch zuhören unbedingt natürlich Feedback da lassen.
00:36:32: ihr könnt uns entweder über die Show Notes direkt zu den LinkedIn Profilen könnt ihr euch erreichen oder auch auf den Webseiten weiterführende Informationen und wenn ihr irgendwie gerne ein Intour haben möchtet das ist etwas interessantes Seriöses mache ich das natürlich auch sehr gerne.
00:36:46: kommt da gern auf mich zu abonniert den Kanal schickt uns direkt Nachrichten da freuen wir uns am meisten die entweder permanent oder entremistisch besetzt werden sollen können, meldet euch bei mir.
00:36:57: Ich freue mich über jedes Gespräch, ich helfe.
00:36:59: Ich gehe gerne mit euch in Sparring und gucke, ob ihr sozusagen gerade die richtigen Leute zur richtigen Zeit im Unternehmen habt?
00:37:04: Und wenn es dann wirklich was ist, wo wir helfen können, haben wir entweder ein sehr, sehr gutes Search Team oder auch einen sehr guten Interim Pool, können wir auf jeden Fall lösen.
00:37:13: Ich freu mich aus nächstes Gespräch Elias!
00:37:15: Danke Franz.
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