Behind PE - #3 mit Dr. Ingo Krocke (CEO, AUCTUS Capital Partners)

Shownotes

„Wir wollen keine Assets verwalten, wir wollen bessere Unternehmen bauen.“

In dieser Folge von Behind Private Equity spricht Franz Kubbillum mit Dr. Ingo Krocke, Gründer und CEO von AUCTUS Capital Partners. AUCTUS zählt mit mehreren Unternehmerfonds und aktuell über 40 Beteiligungen zu den aktivsten Private-Equity-Investoren im deutschsprachigen Raum und fokussiert sich konsequent auf Small- und Lower-Mid-Cap-Unternehmen mit hohem Wachstums- und Transformationspotenzial. Im Mittelpunkt stehen dabei unternehmerische Partnerschaften mit Eigentümern und Managementteams, Buy-and-Build-Strategien sowie der Anspruch, mittelständische Firmen nicht nur finanziell, sondern operativ und strategisch weiterzuentwickeln.

Krocke erläutert, wie er vor rund 25 Jahren aus der Medizin kommend in den Finanzbereich wechselte, AUCTUS als unternehmerisch geprägte Beteiligungsgesellschaft aufgebaut hat und warum ihn bis heute die Arbeit „am Unternehmen“ – von Fondsstruktur und Deal-Auswahl bis zur Managementbesetzung – mehr reizt als der reine Kapitalverwaltungsansatz. Er beschreibt, was exzellente Manager:innen in Private-Equity-Umfeldern auszeichnet, wie Beteiligungsmodelle und Incentives gestaltet werden, welche Rolle Diversifikation und Generationenvermögen für Unternehmerfamilien spielen und weshalb lebenslanges Lernen für ihn eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg im Private Equity ist. Wesentliche Fragen dieser Episode:

  • Was unterscheidet AUCTUS von klassischen Asset-Managern – von der Fondsstruktur über die Dealgrößen bis zum sehr operativen, unternehmerischen Ansatz im Mittelstand?
  • Wie arbeiten Private-Equity-Investoren, Unternehmerfamilien und C-Level-Manager in Beteiligungen zusammen?
  • Welche Wege führen für Manager:innen und Unternehmer:innen in eine Private-Equity-Rolle und wie kann Private Equity helfen, persönliches Vermögen zu diversifizieren und für kommende Generationen zu sichern?

Themen:

  • C-level
  • Private Equity
  • Buy-and-build

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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute sprechen wir mit Dr.

00:00:01: Ingo Krocke, Ingo ist CEO und Founder von AUKTUS Capital Partners.

00:00:06: Das hat er vor fünfzehn Jahren gegründet und mittlerweile sind sie im sechsten

00:00:11: Fonds.

00:00:11: Heute gibt es wieder eine Folge Behind Private Equity, ihr erfahrt von den besten Private Equity Professionals wie dieses Genre funktioniert.

00:00:21: Wir haben uns darüber unterhalten, warum es sinnvoll ist ein Unternehmen an Private Equity zu verkaufen was es dort für Gründe gibt und wie man als C-Level Manager in das Feld Private Equity kommt.

00:00:32: Was man mitbringen muss!

00:00:35: Hört dem Podcast unbedingt bis zum Schluss durch.

00:00:37: ich bin Franz Kubilum ihr hört Behind the Sea und los geht's mit Dr.

00:00:41: Ingo Krocke.

00:00:43: Jede Woche spreche ich mit Top C Level Executives Und ein Thema treibt sie alle rum.

00:00:49: Personal, die richtigen Leute zur richtigen Zeit im Unternehmen haben ist und bleibt eine Herausforderung.

00:00:56: Wenn euch das auch beschäftigt dann kommt gerne auf mich zu.

00:00:59: seines permanente Rollen oder intremistische Liedership-Rollen und Projekte.

00:01:03: bei beiden Themen können wir sprechen können wir euch helfen?

00:01:07: ich freue mich auf euren Kontakt und auf unser Gespräch.

00:01:09: und jetzt zurück zum Podcast.

00:01:12: Ingo willkommen podcast!

00:01:13: Freut mich

00:01:14: schön dass ich euch heute hier besuchen darf.

00:01:16: erklären es doch einmal wo wir sind und wer du bist.

00:01:19: Also wir sind heute bei August in München, wo das Unternehmen vor über twenty fünf Jahren gegründet wurde.

00:01:27: August ist eine Beteiligungsgesellschaft die etwas untypisch ist Und das liegt daran, dass wir seit von zwanzig Jahren unsere Nische im Markt treu geblieben sind und nicht das gemacht haben was ja typischerweise Private Equity tut.

00:01:43: Private Equity liegt in der unter dem Oberbegriff des Asset Managers und so muss ich sagen versteht sich ein Großteil der Branche.

00:01:52: auch da geht es darum immer mehr Assets sprich Kapital unter das eigene Management zu bringen weil die wirtschaftlichen Anreizstrukturen eben die Masse oder mehr Masse an Vermögen belohnen.

00:02:05: Das war nie unser Ehrgeiz, wir sind natürlich, sind wir erfolgsgetrieben.

00:02:09: aber was wir machen wollen?

00:02:09: Wir wollen etwas bauen!

00:02:11: Wir wollen bessere Unternehmen, bessere Gruppen, erfolgreichere Gruppe bauen.

00:02:16: und am besten fängt man in dem Small Cap Law mit Cap an also Unternehmen die typischerweise zehn bis fünfzig Millionen Umsatz haben.

00:02:24: Da fühlen wir uns wohl da können wir einsteigen, da können das Management unterstützen, wirklich die Unternehmen noch mal nach vorne zu bringen zum Teil sogar zu verändern neue Sachen zu implementieren.

00:02:36: Und da liegt für uns der Wert also auch dass sie wir sehen uns als sehr unternehmerische Partnergesellschaft zu Unternehmerisch denkenden Gründern Eigentümern oder auch unternehmerisch Denkenden Managern und das machen wir seit von den zwanzig Jahren und sind in den Jahren ja zum klaren Marktführer in Deutschland entwickelt

00:02:56: Sehr cool.

00:02:57: Ja, wir gucken später natürlich ganz klar auf das Thema Sea Level und finden mal so ein bisschen heraus was deine oder was eure Perspektive da drauf ist speziell auch was vielleicht der Unterschied ist zwischen wie kommt man sozusagen aus einer jetzigen unternehmerischen Sea Level Rolle dann in eine PE-Sea Level Rolle?

00:03:12: Was muss man vielleicht zusätzlich an Skills mitbringen oder was muss man Vielleicht auch an Skills loswerden wenn man das machen möchte?

00:03:19: aber bleiben wir noch ein bisschen bei euch bei Auktus.

00:03:21: kannst du uns ... so ein paar PE-relevante Zahlen nennen.

00:03:24: Also zum Beispiel, wie viele Beteiligungen habt ihr?

00:03:27: Wie viel erst jetzt an der Managerin?

00:03:28: Ja

00:03:28: also wir haben aktuell über vierzig Plattformen.

00:03:31: das ist sehr viel... Der typische Private Enkel TV hat ja eher so acht bis zehn Plattform und bei uns hat er typisch von zwanzig bis dreißig Plattform.

00:03:40: Das liegt daran dass wir ein starkes Sektor wissen haben und und sehr gerne viele kleinere Pflanzen haben die sich dann entwickeln.

00:03:50: da wird jetzt nicht aus jeder kleinen Pflanze einen riesen Baum.

00:03:54: Aber doch, sagen wir typischerweise wächst das alles, wachsen.

00:03:59: alle Unternehmen und diese Plattform sind in vierzig verschiedenen Sektoren.

00:04:03: also wir sind in keinem Sektor wirklich überlappend weil wir sind ja da sehr monogaben.

00:04:09: Wir gehen mit dem Unternehmen dass wir unterstützen in die Ziele ist die Marktführerschaft zu erreichen Und natürlich würden wir keinen Wettbewerbsunternehmen parallel dazu kaufen sondern immer ... in einer größeren Gruppe, die die Unternehmen zusammenfassen.

00:04:26: So was haben wir?

00:04:27: Fahrewert equity-typisch Kennzahlen.

00:04:29: Ich glaube, wir sind inzwischen so bei... ... thirty-five sogenannten Investment Professionals.

00:04:37: Wie ich sage, so genannt dann sind es ein paar mehr also insgesamt ungefähr fünfzig Kollegen hier und die thirty-fünf sind die Frontkämpfer, die also die Unternehmen Betreuen die Unternehmen akquirieren und begleiten.

00:04:54: Das ist der fünfte oder sechste Fonds?

00:04:56: Sechste

00:04:56: jetzt, wir haben tatsächlich genau jetzt den sechsten Fonds.

00:05:00: Die Fonds haben sich ja vor zwei tausend neunzehn also vor acht Jahren sieben acht jahren haben wir umgestellt auf reine Unternehmerfonds.

00:05:12: Vorher hatten wir auch Unternehmer, aber auch viele institutionelle Anleger.

00:05:16: Auch sehr bekannte Anlegers und BlackRock und die typischen, die man eben hat wenn man erfolgreich das Geschäft betreibt.

00:05:23: Das haben wir gelassen und sind auf eine andere Struktur gegangen weil wir ja eh sehr unternehmerisch sind.

00:05:28: Bei uns ist es ja ohnehin schon so dass die Hälfte des Kapitals von uns selbst kommt und vom gesamten Team bis zum Analisten des ersten Jahres runter.

00:05:38: Da wird all-in gesetzt, also alle Ersparnisse

00:05:41: etc.,

00:05:42: da wird in das unternehmerische Investieren reingelegt.

00:05:48: Das ist auch vernünftig auf die Art, bin ich zu meinem Vermögen gekommen?

00:05:53: Natürlich kriegt man im Private Equity wenn der Fonds erfolgreich ist eine Gewinnbeteiligung am Fonds.

00:05:58: aber viel spannender ist dieses Geld dann zu nehmen und zu investieren in Anteile an den Unternehmen die man erwirbt.

00:06:06: Und wie ist das aufgeteilt?

00:06:09: Nur Unternehmer investieren jetzt mittlerweile bei euch.

00:06:11: Also

00:06:11: du musst dir vorstellen, wir haben mehrere parallele Vehikel die immer in dem selben Verhältnis miteinander investieren einer sogenannten Fonds-Generation und der sechste Fonds ist letztes Jahr aufgelegt worden heißt auch das Unternehmervon und in denen haben hundert Unternehmerinvestiert unternehmer und family offices.

00:06:29: und daneben gibt es noch zwei Vehikel vom Team die ungefähr gleich groß sind, das heißt über die Hälfte des Kapitals kommt von auktus selbst und die andere Hälfe kommt vom Unternehmer.

00:06:39: Das heißt wenn wir hingehen zu einem Unternehmen dann können wir sehr berechtigt sagen Wir sind ein echter Unternehmerfonds Verhaltensweisen zur Folge nicht, wir sind jetzt nicht der asset manager.

00:06:53: Der sagt ich muss nach drei oder fünf jahren raus Ich habe ein Reglement das so strikt ist dass ich mich eigentlich kaum bewegen kann sondern wir sagen klar Wir sind auch Unternehmer wir verstehen den Unternehmer und wir finden auch unternehmerische Lösungen.

00:07:06: wir können noch mal länger drin bleiben wir können auch Mal Unkonventionelle Strukturen finden wir können Möglichkeiten Binden finden für die Unternehmer ... die Nachfolge aus der Familie vielleicht nicht sofort, sondern im Generationensprung zu machen.

00:07:22: Wir haben auch steueroptimierte Lösungen für die Unternehmer.

00:07:24: alles das was der klassische Private Equity Standard Manager gar nicht kann mit seiner Struktur

00:07:29: verstehe.

00:07:30: Kommt wahrscheinlich auch gut an wenn das eigene Geld zum Großteil drin ist?

00:07:33: Total!

00:07:34: Total ja weil das natürlich auch ein anderes Verhalten ist nicht wahr?

00:07:36: ich meine das Schlimmste was einem... Unternehmer passieren kann.

00:07:40: Meines Erachtens ist sein Unternehmern jemanden zu verkaufen, der das Geld anderer Leute managt.

00:07:46: Der hat ja ganz andere Interessen.

00:07:48: Okay.

00:07:48: Verstanden!

00:07:50: Cool.

00:07:52: Jetzt sprechen wir mal so ein bisschen über die Relevanz.

00:07:54: also warum sollte man eigentlich mit Private Equity zusammenarbeiten wenn man Unternehmer ist?

00:07:59: Speziell weil ich denke immer so Ja, Private Equity ist sehr sorgfältig bei der Auswahl der Unternehmen.

00:08:04: Also man kauft jetzt... Also selten ein Unternehmen, was schlecht ist.

00:08:08: Ja absolut.

00:08:09: Obwohl man sagen könnte, da wäre vielleicht sogar ein guter Werthebel.

00:08:13: auf der anderen Seite kauft man ja dann eben die Top-Unternehmen und dann könnte man ja auch sagen ich bin eine Top-Undernehmen warum muss ich überhaupt dann Private Activity verkaufen?

00:08:21: Nehmen wir mal das Beispiel, ich sage mal die drei Bereiche oder Segmenten die du beschrieben hast sind ja da.

00:08:26: Das sind die unter den Schwierigkeiten.

00:08:28: Das ist das untere Ende der Skale, das obere Ende sind die Top-Unternehmen und dann hast du diesen numerisch gesehen breitesten Mittelbau von achtzig Prozent der Unternehmen wahrscheinlich, die so ein bisschen vernachlässigt werden was eigentlich schade ist.

00:08:40: Ich glaube übrigens dass sich das Thema in Zukunft ändern wird dass es Strategien geben wird, wo sich Private Equity beteiligen wird an den in Anführungszeichen normalen Unternehmen die die Masse des Marktes ausmachen.

00:08:53: Da liegt ein großes Potenzial und die haben das auch verdient weil Private Equity macht die Unternehmen wirklich besser.

00:08:59: Früher hätte ich gesagt einige Private Equity-Fonds machen Unternehmen besser viele andere konzentrieren sich nur auf das finanzieren optimieren und schnelles Weiterreichen.

00:09:10: Heutzutage hat, glaube ich fast jeder in der Branche verstanden, dass ein Unternehmen nur dann für den Fonds attraktiv ist im fünf Jahre oder wie auch immer die drei bis siebenjährigen Halterhorizont der typischen Private Equity-Beteilung wenn das Unternehmen danach ein deutlich besseres Unternehmen ist ja.

00:09:27: Ein größeres und besser wachsendes, besser aufgestelltes Unternehmen.

00:09:30: Das muss man sich einfach vergegenwärtigen.

00:09:33: und dann ist es schade finde Anlageklasse, nämlich ein paar Tausend Private Equity-Spezialisten in Deutschland zu haben.

00:09:41: Die wirklich darauf trainiert und spezialisiert sind die Unternehmen besser zu machen dass sie sich nur auf die Top zehn Prozent oder vielleicht sogar nur die Top fünf Prozent der Unternehmen konzentrieren.

00:09:51: Wir hätten in Volkswirtschaft nicht viel besserem Effekt wenn man in ganz normale Unternehmen durchschnittliche Unternehmen reingehen würde Und daran müssen wir arbeiten.

00:10:00: Aber kommen wir zurück zum heutigen Verhaltensmuster, das sind nun mal der Fokus auf diese Top-Unternehmen.

00:10:05: Wieso sollte ein Eigentümer eines Topunternehmens verkaufen?

00:10:10: Und ich sehe immer wieder drei große Gründe.

00:10:14: Der eine Grund ist eine ganz starke Vermögenskonzentration in diesem Unternehmen.

00:10:21: Die kann ja bis zu hundert Prozent des Vermögens betragen.

00:10:24: Wenn es, was leider sehr häufig der Fall ist auch private persönliche Bürgschaften der Unternehmer gibt den Banken gegenüber.

00:10:31: Das heißt im schlimmsten Falle würde man nicht nur neunzig Prozent seines Vermögen verlieren nämlich die Anteile an dem Unternehmen sondern haftet noch für weitere zwanzig Prozent des Vermögens.

00:10:41: das heißt man kann dann sogar im schlimmste Fall in der Privatinsolvenz landen wenn's dem Unternehmen nicht gut geht.

00:10:47: Und spätestens seit Covid wissen alle, was ein schwarzer Schwarn ist.

00:10:51: Nämlich das, was wir nicht weiß und was man nicht antizipiert.

00:10:55: Und davon kommt ja immer mehr.

00:10:57: Wer hätte schon gedacht, dass es mal einen Konflikt mit Russland gibt?

00:11:02: Und den Abnehmerquellen des russischen Gases oder des rossischen Öls.

00:11:07: Also eigentlich ment also rational nicht nachvollziehbar, dass er das gab.

00:11:10: Wir hätten mit Covid gerechnet.

00:11:13: Wer hatte damit gerechnet, dass die USA Jetzt auf einmal in nationalem Egoismus, hundert Jahre oder achtzigjährige Allianzen mit Europakündigen.

00:11:26: Das sind ja alles Sachen die so nicht vorhersehbar waren.

00:11:29: und wer hätte gedacht dass der deutsche Maschinenbau, die Perle unserer Industrie und der deutsche Automobilbau auf einmal an solche Schwierigkeiten kommen?

00:11:38: All das was wir vorher In den letzten dreißig Jahren eigentlich als relativ sicher erachtet haben ist jetzt in Frage gestellt und das beunruhigt die Unternehmer.

00:11:47: Das heißt, dass eine ist diese hohe Konzentration des Gesamtvermögens und der gesamten Existenz zu diversifizieren.

00:11:57: Ich sage mal Geld hinter die Brandmauer bringen.

00:11:59: also auch ein guter Unternehmer, der mitten in Saft und Kraft steht vielleicht irgendwo Mitte Ende vierzig oder in den Fünfzigern isst und noch richtig Spaß hat und weitermachen will hat verstanden, dass man ein bisschen diversifizieren muss und Geld hinter die Bahnbauer bringen muss.

00:12:14: Das ist das Nummer eins Thema.

00:12:18: Wahrscheinlich will

00:12:18: man auch manchmal einfach ein bisschen Geld haben als Unternehmer?

00:12:21: Absolut!

00:12:22: Ja ich meine klar wir alle wissen das Leben ist leider noch begrenzt.

00:12:26: irgendwann... gibt es ja vielleicht das unendliche Leben, ich weiß gar nicht ob man das wirklich haben will.

00:12:31: Aber heute steht diese Frage ja nicht im Raum oder die Optionen gibt's nicht.

00:12:37: und wenn ich jetzt... Ich bin ja auch viele in Italien.

00:12:41: dort hast du eine andere Unternehmere, da ist sehr viel Familienunternehmen wie in Deutschland auch aber dort hast Du eine andere Tradition der Familienunternehmer.

00:12:50: Die bleiben Geschäftsführer und Inhaber Ja, patriarch bis zum Tod.

00:12:58: Also zumindest bis in die hohen Achtziger Jahre rein.

00:13:01: das hat ja der deutsche Unternehmer typischerweise finde ich viel besser verstanden.

00:13:05: es gibt drei Lebensphasen.

00:13:06: es gibt die sag mal die kindliche und Ausbildungsphase.

00:13:11: Es gibt dann die hoch aktive unternehmerische Phase.

00:13:15: Mit weiß ich nicht wenn gründet man typischer Weise seine Unternehmen mit dreißig-fünfundreißigvierzig vielleicht.

00:13:20: Und dann gibt's aber auch die wohlverdiente dritte Lebensphase wo man ja auch nicht mehr unbedingt diese biologische Kraft hat noch mentale Kraft und die sollte man ja genießen.

00:13:31: Und das tut der deutsche Unternehmer, hat er eigentlich immer schon getan.

00:13:35: Das heißt es stellt sich die Frage nach der Nachfolge und dann kommt das große Problem rein.

00:13:40: Wer ist der richtige Nachfolger?

00:13:42: Selten dass es jemand aus dem Unternehmen schafft, je stärker der Unternehmertypus desto größer das der Abstand zu der zweiten oder dritten Ebene Und Leute von außen trauen sich nicht unbedingt rein.

00:13:56: Ich habe auch selbst, ich war ein paar Jahre bei Procter & Gamble, das war ja so eine Kaderschmiede was mir damals nicht so bewusst war aber da sind ja viele gute Unternehmer draus oder Manager, nicht Unternehmer, aber Manager daraus geworden.

00:14:07: Ein tolles Ausbildungsprogramm endlich wie Bertelsmann die ja auch diese kleine Profi-Centerdenke hatte mit großen Unabhängigkeitsgraden als Manager agieren konnte.

00:14:18: Und viele meiner ehemaligen Kollegen haben es versucht in den Mittelstand reinzugehen als Nachfolge-Geschäftsführer eines Gründers.

00:14:27: Das scheitert fast immer, also in weit über neunzig Prozent der Fälle weil entweder der Unternehmer sagt ich lasse dir alle Freiheiten und das dann doch nicht tut Oder weil es dann doch eine Sohn oder eine Tochter gibt, der dann doch auf einmal nachfolgen will.

00:14:44: Ja?

00:14:44: Oder weil's so kleine Sachen sind die den Unternehmer einfach wahnsinnig ärgern.

00:14:50: Dass man dann doch wieder mit einem Kundengeschäfte macht, die der Unternehmer nicht haben wollte dass sich von einem Mitarbeiter trennt der dem Unternehmer vielleicht emotional ans Herz gewachsen ist aber nicht der Leistungsträger oder die Leistungssträge die sein sollte etc.

00:15:02: und das führt zum Bruch.

00:15:03: Das heißt der Unternehmere hat ein riesiges Problem Talent ins Unternehmen reinzubringen damit seine nachfolge das wäre eine löse.

00:15:11: man könnte ja sagen ich habe ein tolles unternehmen aufgebaut.

00:15:13: gehen meine dritte lebensphase.

00:15:14: ich suche mir einen top Nachfolger der das Unternehmen weiterentwickelt.

00:15:18: Ich bleib gesellschafter und bin nur noch einmal in der woche.

00:15:21: da funktioniert tolles modell theoretisch funktioniert in der praxis fast nie.

00:15:26: Und dass kommt ja private equity ins spiel.

00:15:29: wir, haben ja die Top-Talente, weil die ja gerade, die gehen halt nicht zum Unternehmer wo sie sagen sind der Willkür des Patriarchen ausgeliefert.

00:15:38: Der jederzeit seine Meinung ändern kann sondern wenn Private Equity einsteigt.

00:15:42: das ist ja nur noch objektive Kriterien.

00:15:44: Er wird nach Leistung bewertet.

00:15:45: es gibt die Möglichkeit sich am Unternehmen zu beteiligen.

00:15:48: ich geb dir ja der Unternehmer vielleicht sogar wenn du jetzt als Manager ins Unternehmen kommst kann dir vielleicht sogar fünf Prozent geben.

00:15:54: Aber das ist ja nie was wert, weil wenn es keinen Verkauf gibt kannst du die noch in dreizig Jahren haben.

00:15:59: diese fünf Prozent und das ist nicht das was der Manager will wenn er sein Risiko erhöht und in den ein mittelständischen Unternehmen einsteigt aus komment aus einer relativ stabilen und guten Firmenstruktur oder Konzernstruktur so Es gibt Anteile in den Unternehmen, was ohnehin schon unüblich ist und die sind auch vom Giebel.

00:16:18: Die sollten dann auch in fünf Jahren zu einem Exit führen und damit zum erheblichen Vermögenszuwachs des Managers.

00:16:25: Und deshalb finden wir gute Manager und bringen sie in der Auswahl zusammen mit dem Unternehmer, entscheiden wir uns für diese Manager, installieren ihn als Geschäftsführer und begleiten die natürlich bei der Übernahme des Tagesgeschäfts vom Unternehmer.

00:16:39: Das ist das zweite Grund.

00:16:41: Und der dritte Grund, und der ist bei unseren Unternehmern fast sogar der häufigste.

00:16:46: Die haben jetzt ihr ganzes Leben lang damit verbracht ein tolles Unternehmen aufzubauen.

00:16:50: aber klar wenn du von null anfängst dann nach zwanzig Jahren bist du da Nummer dreißig der Branche oder so.

00:16:57: Mit uns mit unserer Erfahrung dem Kapital den Netzwerken die Akquisemöglichkeit der Internationalisierung haben sie die Möglichkeit aus ihrem Unternehmen zusammen mit uns eine Nummer eins zu machen.

00:17:08: und davon träumt jeder Weil.

00:17:10: deshalb hast du ja mal vor zwanzig Jahren das Unternehmen gegründet, weil du gesagt hast ich habe diese tolle Idee oder dieses tolle Produkt.

00:17:16: Das ist besser als jeder andere sonst hätte ich mich gar nicht selbstständig gemacht.

00:17:20: Sonst wäre ich irgendwo angestellt geblieben irgendwo.

00:17:23: der typische deutsche Unternehmer gründet ja das Unternehmen nicht, weil er sagt jetzt will ich möglichst schnell reich werden sondern weil dir eine Idee verwirklichen will und die Diese Idee vergegenwärtigen wir ihm oder ihr dann nochmal und sagen guck mal mit uns haste jetzt die Chance damit eine Nummer eins zu werden und das elektrisiert.

00:17:43: Das ist wirklich noch mal, unzwar bis begleitend auf einer Art wo nicht mehr man sich um jedes Detail kümmern muss sondern mit uns an den strategischen Themen arbeitet weil wir ja dann Manager auch reinbringen die ihn beim Wachstum unterstützen so dass man immer mehr in die Rolle dieses strategischen Unternehmers reinkommt.

00:18:02: und das funktioniert sehr gut Cool.

00:18:04: Wie findet ihr diese Manager?

00:18:05: Ist es denn so, dass Manager das auch einfach so als super attraktiv empfinden für Private Equity zu arbeiten und dann aktiv zu euch kommen?

00:18:12: oder habt ihr da wirklich parallel zu einer Long List an potenziellen Targets eine Long list an potenzialen Operating Partners und Managers laufen?

00:18:21: Also ich... Ich sehe es und bin fest davon überzeugt, dass der Einstieg in ein Unternehmen an dem Private Equity zumindest mehrheitlich beteiligt ist.

00:18:31: Die Minderheiten sind schwieriger wegen Einflussmöglichkeiten aber Unternehmen die mehrheitlichen einem Private Equity Fonds gehören... ...sind unheimlich attraktiv für jeden Manager.

00:18:43: Wieso?

00:18:43: Weil du hast typischerweise keine Konzernstrukturen, dementsprechend wenig Politik.

00:18:50: Es eine reine Meritokratie.

00:18:52: Das heißt nur Leistung zählt, damit wird es berechenbar.

00:18:56: Es gibt eine Beteiligungsmöglichkeit und du hast einen der hinter dir steht oder neben dir steht als Kapitalgeber, der sagt lass uns wirklich mal ein Sprung machen und Dinge wirklich verändern und ich gebe dir sogar das Kapital dafür.

00:19:10: Das ist schon die ideale Situation.

00:19:11: und wenn du dann noch an dem Erfolg so beteiligt bist dass deine Anteile Von weiß ich nicht zwei drei vier fünf Prozent vielleicht sogar mehr, wenn man eigenes Kapital mitbringt.

00:19:23: Dann auch noch mal vier fünf Mal so viel Wert werden dann ist ja sogar der Vermögenszuwachs gesichert und das ist ja das Interessante wo wir vorhin drüber gesprochen haben.

00:19:35: sehr viele der Private Equity Firmen oder der Private equity besitz befindlichen Firmen werden hier dann verkauft davon nur eine Minderheit an Strategien die meisten Private Equity Fonds.

00:19:46: Das heißt, da bietet sich die Möglichkeit beteiligt zu bleiben vielleicht sogar den eigenen Anteil auszubauen und trotzdem Geld hinter die Brandmauer zu bringen für den angestellten Manager der reingeht.

00:19:56: das heißt die guten manager machen das drei vier mal zwei dreimal Und haben dann riesige Vermögenszuwächse auf die Art

00:20:03: Können wir das noch mal durchleuchten?

00:20:05: Ich glaube am Anfang ist es so, wenn du jetzt aus dem Konzernbereich kommst und du bist irgendwo auch im Top-Level unterwegs.

00:20:12: Man verdient da ja teilweise um die Fünfhunderttausend.

00:20:15: Man würde dann rausgehen und sagen man macht Private Equity Thema, dann verdiene man ja wahrscheinlich erst mal Cash aufs Jahreszielge ein bisschen weniger.

00:20:23: Das kann gut sein!

00:20:24: Da eine Komponente besteht hier... Jetzt aus drei Komponenten, vorher hattest du ja nur zwei.

00:20:29: Vorher hattet du Gehalte und Bonus.

00:20:31: Jetzt wirst du immer noch Gehalt und Bonus haben vermutlich sogar ein bisschen weniger.

00:20:35: also es soll natürlich jetzt nicht zur Einschränkung im Lebensstil führen.

00:20:38: aber

00:20:38: die dritte Komponente ist viel entscheidender nämlich die Beteiligung am Wert zu Wachs.

00:20:43: Also wenn ich jetzt einsteige und verdiene paar Hunderttausend und wenn's gut läuft krieg ich noch einen Bonus oder ich verzichte vielleicht sogar auf den Bonus und kriege jedes Jahr noch mehr Firmenanteile ist auch möglich So, und dann habe ich aber als dicken Brocken diesen Firmenanteil.

00:20:57: Und wenn ich an einem Unternehmen das bei meinem Einstieg weiß ich nicht, dreißig Millionen Wert ist... ...und weil ich da eine kluge Bein-Bildstrategie mache beim Verkauf des Private Equity Funds zweihundert Millionen Wertes... ...um an dem halte ich fünf Prozent?

00:21:13: Naja!

00:21:14: Dann haben wir einen Vermögenszuwachs von hundertsebzig Millionen mal fünf Prozent.

00:21:17: Es sind acht und halb Millionen, ja?

00:21:20: Und die vor diesen Aßenhalb kann ich mir dann sozusagen auch ein Stück weit was auszahlen lassen und mich dann aber wieder in der nächsten Periode... Genau!

00:21:26: Da

00:21:26: benutzt du vielleicht die Hälfte vom Tisch und die andere Hälfe reinvestierst du da nicht mehr für fünf Prozent sondern das wahrscheinlich schon zehn oder zwölf Prozent haben.

00:21:34: Du machst es noch einmal, dann wären nicht achtenhalve sondern vielleicht zwanzig draus und dann macht's schon Sinn.

00:21:41: und das Ganze ist natürlich je nach Struktur sogar steuerfrei, weil man das in Beteiligungsgesellschaften hält.

00:21:47: In persönlichen GmbHs oder UGs Und da geht ja acht B-Körperschaftssteuergesetz, sprich anderthalb Prozent Steuern darauf.

00:21:57: Das heißt du kannst das Geld in diesen Schachteln liegen lassen und dann reinvestieren.

00:22:01: Okay!

00:22:02: Das heißt ich kann obwohl ich jetzt kein Unternehmen gegründet habe und auch obwohl ich sozusagen dieses unternehmerische Risiko halt wirklich ja minimal, sage ich mal im Anführungszeichen getragen hab durch mein Gehalt und vielleicht durch Eigeninvest kann ich das Unternehmen ... zu gar noch mehrfach verkaufen.

00:22:17: theoretisch, oder?

00:22:18: Absolut.

00:22:19: Absolut!

00:22:19: Okay, muss man dazu dann auch immer im Unternehmen selber sein, oder...?

00:22:22: Ja das ist... also ich sag mal so wie diejenigen, die dann mit uns, mit Private Equity raus gingen würden typischerweise auch mit uns alles verkaufen.

00:22:31: Vielleicht geht man in den Beirat und bleibt da nochmal mit ein paar Prozent beteiligt.

00:22:36: Aber diejenigen, und das ist ja meistens so.

00:22:38: Die Manager, die zu uns kommen um dem Unternehmer nachzufolgen in den Unternehmen.

00:22:43: Wenn der Unternehmer dann mal sechzig oder so ist... ...die sind ja deutlich jünger!

00:22:47: Und unsere Haltefristen sind ja typischerweise nicht so lang dass sie dort in die Rente gehen sondern wenn du einsteigst als forty-fünfjähriger und nach sechs Jahren verkauft wird bis da einen fünfzig, dann hast Du schon nochmal Lust mindestens eine Runde zu drehen

00:23:03: Verstanden.

00:23:04: Ja, also wie gesagt kann wirklich so generational wealth sozusagen schaffen und wirklich auch irgendwie lebensverändern sein für Leute die jetzt gar nicht gründen oder unternehmen.

00:23:13: Wenn du dir die Statistik anschaust dann ist das so dass Neunzig Prozent dieser buyouts dann auch gut funktionieren.

00:23:22: Also nicht jeder dieser buyout führt dann zu einer versiebenfachung des eingesetzten kapitals.

00:23:27: aber ich würde mal sagen Also mindestens mal das Geld verdoppeln, das man eingesetzt hat in der Regel deutlich mehr.

00:23:40: Ja, da klingt ja gut.

00:23:41: Sag ich erst mal so vom Modell.

00:23:43: Ist das jetzt schon eine Bewerbung bei uns?

00:23:47: Kann ich auch investieren beim Rausgehen.

00:23:51: Klingt ja Gut aber was muss man mitbringen.

00:23:53: also was ist vielleicht auch der Unterschied?

00:23:55: weil dann wird ja auch nicht jeder genommen.

00:23:56: Also wenn ich mir anschaue, man nimmt irgendwie fünf Prozent der Firmen Dann kann es wahrscheinlich auch sein dass man nur fünf Prozent Der Manager nimmt einfach mal Salon abgeleitet.

00:24:04: auf Was achtet ihr denn wenn ihr entweder wenn Ihr euch ein Target anschaut und sagt ist das Management Team Super oder die haben die und die Eigenschaften, die bringen das und das mit.

00:24:13: Oder vielleicht müssen wir da uns nach Neue umschauen weil es vielleicht auch sogar zur Strategie gehört auf was achtet ihr dann?

00:24:19: Also was ist euch im Sea Level wichtig?

00:24:21: Also

00:24:23: zwei Teile der Frage.

00:24:24: der erste übernehmen wir typischerweise Management in Bestandsstrukturen ja in fast allen Fällen und das hängt aber genau mit dem zusammen, was du am Anfang beschrieben hast.

00:24:34: Private Equity investiert in die guten Unternehmen und ein gutes Unternehmen ist ja selten gutes Unternehmen ohne gutes Management.

00:24:41: Also wenn es überhaupt eine Korrelation gibt in unserer Welt dann ist es die zwischen gute Management und guten Ergebnissen.

00:24:47: Das ist einfach so!

00:24:49: Und dann kommt bei uns aber der Fall hinzu dass wir stark wachsen und Starkwachsenunternehmen brauchen mehr Manager.

00:24:59: Und dann bei uns als zweites, dass am Anfang der Unternehmer typischerweise auch Geschäftsführer bleibt wenn wir einsteigen und wir mit ihm gemeinsam die Nachfolger suchen.

00:25:10: Dadurch entsteht eben diese Vakanz.

00:25:13: So, suchen wir da Durchschnittleute?

00:25:16: Nein!

00:25:17: Wir suchen Top-Leute – das ist so.

00:25:19: Aber was macht einen Topmanager aus?

00:25:22: Das hängt natürlich von der Funktion ab, ob es jetzt ein CEO, einen Vertriebschef oder ein Finanzer.

00:25:30: Ein IT was auch immer ist das sind unterschiedliche Qualifikationsprofile.

00:25:36: aber ich denke die Klammer über allem ist erstens eher geilz dass man wirklich versucht mehr aus dem zu machen was man vorfindet und man findet ja schon etwas Gutes vor Aber dieses nie aufzuhören, immer zu überlegen was kann ich noch besser machen?

00:25:55: Das ist übrigens wenn man ganz kurz eine Klammer machen volkswirtschaftlich gesehen das was notwendig ist damit Deutschland nicht verfällt als Nation.

00:26:09: Also wir haben immerhin zwanzig Jahre Rückenwind aus niedrigen Zinsen Globalisierungsgewinnen einem wahnsinnigen Wachstumshunger von China, das der Hauptabnehmer oder großer Abnehmer der deutschen Produkte war und einer sehr aufnahmefähigen US-Wirtschaft die ohne große Einfuhrzölle deutsche Waren aufgenommen hat.

00:26:33: Das war viel Rückenwind!

00:26:37: Wenn du heute nicht mehr beseelt bist davon, wenn du heute als Manager jeden Morgen aufstehst Obwohl es gut läuft, wie kann ich mein Unternehmen besser machen?

00:26:47: Dann wird's dich in den nächsten fünf Jahren erwischen befürchtigt.

00:26:50: Also wir sehen mit großer Sorge dass ganz viele Zweige unserer Volkswirtschaft unter akuter Gefahr sind oder zumindest latenter Gefahr In den nächsten jahren ihre Ausnahmestellung zu verlieren.

00:27:04: Diesen manager brauchst du.

00:27:05: ein manager der morgens aussteht und sagt die firma ist gut Wie kann ich sie noch besser machen?

00:27:11: das ist glaube ich das aller wichtigste.

00:27:14: Das zweite ist, Mitarbeiter zu führen.

00:27:19: Aber wichtiger als zu führen ist es, glaube ich, zu motivieren.

00:27:24: also unser Prinzip ist immer dezentral fast immer de Zentrales gibt ein paar Ausnahmen wo du hoch integrierte automatisierte Prozesse hast und dann quasi Maschinen Denke oder eine maschinelle Output-Denke hast in den Unternehmen.

00:27:41: Aber das typische mittelständische Unternehmen, dass wir haben, lebt davon, dass auf allen Ebenen die Mitarbeiter... ...dreihundertsechzig Grad mitdenken und eine hohe Autonomie haben auch in ihren Entscheidungen.

00:27:52: Und die brauchst du nicht führen sondern da musst du Freiräume lassen und musst sie motivieren.

00:27:56: Das ist ganz entscheidend.

00:27:57: also ein Wer und da tun sich leider viele aus dem Konzern sehr schwer.

00:28:03: Die kommen rein in diese Mittelständler ... erzählen den Leuten, haben ihre Idee was sie machen und dann wird das... ... X-Cathedra von oben runter entschieden.

00:28:12: Und dann soll es so umgesetzt werden?

00:28:14: Das ist nicht Mittelstandsaffin!

00:28:16: Also wir versuchen schon,... ...den Konzerntypus nicht in die mittelständischen Unternehmen reinzubringen.

00:28:23: Okay, verstanden.

00:28:25: Es ist ganz interessant, dieses Thema mit dem dass man nicht zu nie zufrieden ist obwohl alles gut läuft.

00:28:31: Ich habe kürzlich mal so diese drei hundert Interviews die ich geführt hab so mit so ein bisschen Transkriptanalyse analysiert und bin da so ein bißchen durchgegangen.

00:28:37: das ist keine Studie oder irgendwas aber es sind nur so Erkenntnisse.

00:28:40: Und da habe ich also sind drei Sachen die fand ich schon ganz spannend.

00:28:44: Also das richtig gute Top-Levelmanager.

00:28:46: Die sind am einerseits immer das Gefühl dass sie für was größeres geschaffen sind oder besser sind als andere, habe ich geschrieben.

00:28:52: Das ist so ein bisschen ketzerischer.

00:28:54: Aber sie haben das Gefühl dass die für was größeres geschaffen sind.

00:28:57: Gleichzeitig sind sie aber nie zufrieden und haben immer so'n bisschen Imposter-Syndrom also immer so... Ich hab nicht genug gemacht sozusagen!

00:29:03: Und das dritte war, was rausgekommen ist?

00:29:05: Oder die drei waren für mich besonders interessant in der Kombination ist, dass man dieses Thema der Delayed Gratification richtig gut veränderlicht hat.

00:29:13: Wenn ich heute was mache, wo ich nicht den Erfolg sehe, sondern erst später oder sogar noch später, dass mir das nichts ausmacht sozusagen und dass ich da nicht frustriert werde.

00:29:22: Und wenn man die drei Sachen zusammenbringt, dann ist schon so Erfolgsgarantie.

00:29:25: Ob es gesund ist, ist wieder eine andere Frage.

00:29:27: Aber auch für

00:29:28: Familie vereinbar ist

00:29:29: usw.,

00:29:30: aber gut gesagt mal so ... Diejenigen, die wirklich den großen Unterschied gemacht haben bei überhaupt Gesellschaften also Zivilisationsgesellschaften oder das sind doch schon diejenigen, die sich nicht mit dem Status quo zufrieden gegeben haben.

00:29:47: Und die vielleicht besessen waren in vielen Fällen, wo dann tatsächlich auch die Familie vielleicht sogar einen gewissen Preis dafür bezahlt hat?

00:29:59: Aber ich glaube du brauchst solche, die Überzeugungstäter.

00:30:02: Das ist es eigentlich.

00:30:09: Was würdest du sagen sind oder vielleicht sind sogar alle Fähigkeiten die man entwickeln kann und was sind Fähigkeiten, die man schon haben muss wenn man dann zu euch in den Bereich kommt.

00:30:19: Also ich glaube dass Du meinst jetzt als Manager eines unserer Unternehmen?

00:30:23: Oder zu uns ins Bezuauktus?

00:30:27: Als Manager ins Unternehmen.

00:30:28: Wenn ihr hier sozusagen Leute sucht die eure Unternehmen weiterentwickeln

00:30:32: Naja, also ich sag mal natürlich ist das beste Szenario dass wir jemanden haben der die Branche schon gut kennt und extrem gut vernetzt ist.

00:30:43: Das ist ein Luxus den wir gerne haben denen wir aber nicht immer vorfinden.

00:30:48: Also mit Branchenwissen zu kommen wäre super was man auf jeden Fall haben sollte.

00:30:54: man sollte schon gezeigt haben dass man Unternehmensbereiche Geschäftsbereiche für die man verantwortlich war sehr gut und zwar überproportional nach oben entwickelt hat.

00:31:07: Also da schauen wir ja sehr drauf, das kann alles mögliche sein.

00:31:11: es ist auch nicht jeder einen CFO den wir suchen gibt ja ein CFO der seine Abteilung ausgebaut oder verschlankt hat oder neue Systeme eingeführt hat und dann eben dem Blick nicht nur auf die Zahlen hat sondern auch auf die Gesamteffizienz des Unternehmens.

00:31:28: also Sag mal, da Vergangenheitserfolge die wir auf die Zukunft protestieren können.

00:31:36: Was muss der Manager oder die Managerin nicht haben?

00:31:40: Ja oft nehmen wir Branchenfremde.

00:31:43: Die kann ich auch mit einem frischen Blick rein gehen.

00:31:48: Die müssen nicht dieselbe Führung.

00:31:50: ... Spanne haben.

00:31:52: Also wenn wir jetzt jemanden als Nachfolger eines Geschäftsführer suchen, muss der... ...jetzt nicht Geschäftsführer eines gleichgroßen Unternehmens vorher gewesen sein?

00:31:59: Da geben wir schon Entwicklungsperspektive weil wir es ja auch begleiten ist ja nicht so dass du da völlig auf die selbst gestellt bist.

00:32:05: Sondern ich meine wir haben hier hunderte von Jahren kumulierte Betreuungserfahrung vom Unternehmen.

00:32:11: Du antizipierst ja schon viele der Dinge die passieren können.

00:32:15: So und ansonsten glaube ich persönlich, also in zumindest den Fall von mir und meinen Kollegen hier, glaube ich ernsthaft.

00:32:23: Und sehr überzeugt an lebenslanges Lernen und ständig besser werden.

00:32:28: Also wer heute schon so perfekt ist es toll aber das sind die wenigsten.

00:32:34: Ich sehe und das macht mir viel Spaß dass unsere Manager immer besser werden.

00:32:42: Ja, jetzt hat einmal viel über Auktus und auch über PE gesprochen.

00:32:46: Schwenke kurz ein bisschen auch noch über dich bevor der Protest dann zu Ende ist.

00:32:49: Das ist ja auch einen ganz interessanten PE-Wertigang.

00:32:53: Kannst du das mal so kurz irgendwie zusammenfassen?

00:32:55: Die Etappen...

00:32:58: Ich hab mal Medizin studiert weil ich Arzt sein wollte und weil es für mich das Großartigste aller Studien ist die Kombination aus analytischen Fähigkeiten psychologischen Fähigkeiten, aber auch manuellen Notwendigkeiten.

00:33:16: Ich wüsste gar nicht welche andere Studiengang das bieten würde und deshalb hat es mir auch wahnsinnig viel Spaß gemacht.

00:33:21: was ich dann aber nicht wusste mit der Achtzehn als ich angefangen habe zu studieren dass da der Grad an Routine die in der ärztlichen Tagesarbeit ja bei weit über achtzig Prozent liegt und das ist etwas was nicht haben wollte.

00:33:37: Ich hab mich nicht gesehen, thirty-fünf Jahre lang mit vier oder fünf Krankheitsbildern Facharzt zu sein hochspezialisiert, hochkompetent aber doch immer wieder dasselbe zu tun.

00:33:47: Die Freiheitsgrade die ich jetzt in unserem Job sowohl bei Aug des als auch in den Jobs der Manager unserer Portfoliounternehmen sehe da kann es ja wirklich gestalten.

00:33:56: Das war das ein und das andere.

00:33:57: natürlich die Medizin ist noch mal überall staatlich fast überall staatliche damit hochbürokratisiert.

00:34:04: Das hatte mir schon zu denken gegeben.

00:34:05: und dann bin ich rausgegangen aus der Medizin in diese Procter Engambel-Karderschmiede, wo Proctor eines der ganz wenigen Unternehmen war das es sich zugetraut hat Fachfremde zu nehmen.

00:34:21: Und die haben ja alles beigebracht.

00:34:22: wie überhaupt rein um Bilanz was eine Bilanz ist was eine G&V ist verschieden wie vor allen Dingen, wie man Projektmanagement macht und verschiedene Abteilungen eines Unternehmens zusammenbringt.

00:34:35: Und zum Funktionieren bringt.

00:34:36: das war für mich die große Erkenntnis.

00:34:37: Das habe ich ein paar Jahre gemacht in Deutschland und in England und kriegte dann einen Anruf von einem Personalberater der sagte, also ja Krocke jetzt sie müssen danach München das ist eine private equity Gesellschaft die da jemanden sucht.

00:34:55: und dann das war neunzig.

00:34:56: Da habe ich gefragt was ist denn Private Equity?

00:34:59: Das war damals wirklich unbekannt.

00:35:01: und wie der Zufall zu spielte als ich das sah das Potenzial Unternehmen nach vorne zu bringen größere Gruppen zu bauen jeden Tag neue Impulse zu setzen, dann war mir klar das ist genau was ich machen wollte.

00:35:14: und ich hatte ja schon zwei Traumjobs vorher.

00:35:15: Ich fand als Arzt fand die schon spannend nur nicht langfristig bei Proctor was toll.

00:35:22: aber Private Equity ist wirklich der Traumjob bis heute und es mache er jetzt seit neunundzwanzig Jahren und es vergeht eigentlich keinen tag wo ich nicht aufstehe und mich darauf freue.

00:35:32: Hast du ja auch selber sozusagen angefangen dann zu sagen Ja ich will's selber machen sozusagen

00:35:38: Ja, das sagen wir so.

00:35:39: am Anfang war das gar nicht so sehr der Ehrgeiz den ich hatte.

00:35:42: Weil mein ersten vorn... Ich war ja bei abhaxenden Unternehmen dass sich Tolle entwickelt hat als ich dazu kam gehörte das im Wesentlichen in den deutschen Partnern und hatte fünfzig Millionen Vormolumen.

00:35:51: Fünfzig.

00:35:52: Inzwischen haben die glaube ich hundert Milliarden weltweit.

00:35:55: Da gab es auch ein paar größere Fusionen mit anderen Ländergesellschaften.

00:36:01: da hätte es jetzt keinen Grund gegeben ... das Unternehmen zu verlassen, aber... ... und da mit eine völlig neue... ... in Deutschland zum ersten Mal auftretende Investitionsmöglichkeit... ...in Start-ups und Venture Capital.

00:36:17: Abhax machte das auch, war aber wir waren damals schon mit den Engländern... ...und Spaniern und Israelis fusioniert... ...zu langsamer als Organisationen und da brauchte es ein Schnellboot!

00:36:27: Und dann habe ich mich mit zwei Partner zusammengeschlossen und wir haben einen VC-Fonds gegründet, Wellington Partners.

00:36:33: Okay.

00:36:34: Und das war auch sehr erfolgreich in den Anfangsjahren.

00:36:38: Dann ist aber im Jahr of two thousand one die große Blase geplatzt mit dem neuen Markt.

00:36:44: Und dann hat jeder von uns darüber nachgedacht was ist eigentlich für Deutschland?

00:36:51: Ich wollte Deutschland bleiben der interessanteste SIG.

00:36:53: Das Interessante ist das Segment des Marktes.

00:36:55: Und das ist nun mal der Mittelstand und spezifische Mittelstand, die Möglichkeit aus diesen kleinen Schnellboten der Mittelständler größere Gruppen zu bauen, die sich dann auch im internationalen Wettbewerb behaupten können.

00:37:08: Die Chance, die habe ich gesehen – und das war nicht einfach in den Jahren des Jahrhunderts, wir haben da eineinhalb Jahre gebraucht um den Fonds zusammenzukriegen – haben da wirklich Blutschweiß- und Tränen erlebt.

00:37:17: Aber das prägt einen ja auch nie aufgegeben!

00:37:24: erfolgreich besetzt, dass wir bis heute, wo wir bis heutem Marktführer sind und wo wir auch überhaupt keine Lust haben das Segment zu verlassen nur um jetzt mehr Geld in größeren Fonds einzusammeln.

00:37:34: Cool also sehr interessante Story natürlich auch und zeigt auch, dass man anders ins PE-Umfeld kommen kann als über die regulär bekannten Wege.

00:37:44: würdest du sagen, dass es zunehmen wird in Zukunft oder?

00:37:47: Ich würde's mir wünschen.

00:37:48: Ich würde es mir wirklich wünschen, weil aus ganz unterschiedlichen Gründen.

00:37:51: Zum einen habe ich in meinem Leben aber auch bei Proctor war das zum Beispiel so.

00:37:55: Ich bin damals überhaupt nur reingekommen zu Procter die ja auch jahre Jahrzehntelang immer nur BWLere eingestellt haben über ein Exotenprogramm wo also eine Theologe und eine Sinologin und ich in dieses Programm reinkamen weil das Unternehmen gesagt hat wir suchen bewusst Leute die anders denken.

00:38:12: Das ist ja bei mir bis heute so.

00:38:16: Bewella kommt ja wie auch die Beratung aus einer Hypothesen getriebenen Denke einfach um die Prozesse abzukürzen.

00:38:23: Du überlegst dir was könnte sein und überprüft dann passt das oder passt es nicht?

00:38:26: Der Arzt, also wenn man dass der Arzt machen würde, dann hätten wir viel mehr Tote.

00:38:30: Ja, der arzt kommt ja aus nach bottom-up Analyse und du sagst ich sammel möglichst viele nicht zusammenhängende Daten und schau mir das aus verschiedenen Blickwinkeln an, was es denn alles sein könnte.

00:38:42: Und diese beiden Denkweisen zusammenzubringen ist vielleicht auch eine Begründung, dass wir eine ganz geringe Ausfallquote bei uns haben und ja in der Profitabilität mehr als Doppelsuchungs sind als die Guten der Branche.

00:38:54: also insofern das denke ich schon wichtig anders denken rein zu bringen Was ich vorhin gesagt habe, bisher war das in den letzten dreißig Jahren eine tolle Art einen wahnsinnig spannenden Job zu haben und sehr viel Geld zu verdienen.

00:39:16: Inzwischen bin ich fest davon überzeugt, dass unsere Hauptfunktion ist.

00:39:20: Unsere Volkswirtschaft zu modernisieren und die Unternehmen besser zu machen damit wir in Deutschland unseren Wohlstand erhalten.

00:39:26: weil wir müssen diese Rolle machen.

00:39:28: Die Regierung wird es nicht tun.

00:39:29: das beweisen die uns jeden tag auch die Vorgänger und die vorgänger Regierung.

00:39:32: also da ist die hoffnung glaube Ich meine die versuchen sie.

00:39:35: aber wie komplex ist es heutzutage ein dreieinachtzig Millionen Staats Einwohner Staatsgebilde zu Zu leiten?

00:39:42: das ist ja fast unmöglich noch dazu wenn Entscheidungen in Washington und Brüssel, Moskau und leider auch in Beijing getroffen werden.

00:39:52: Das heißt wir können es nur aus uns selbst machen.

00:39:55: Und das geht nur über die Unternehmen weil sie die Arbeitsplätze schaffen, weil die das Steueraufkommen besorgen und da brauchen wir Menschen aus allen Bereichen die reingehen und sagen wir machen diese Unternehmen besser und damit machen wir auch Deutschland als Standortwässer.

00:40:08: Deshalb brauchen wir aus allen bereichen die Leute die da rein gehen.

00:40:11: Das ist nicht einfach, weil natürlich ... Ich kann mich erinnern als ich bei Brock da rein ging.

00:40:16: Da konnte ich noch nicht mal Axel.

00:40:18: Ja?

00:40:20: Das war einfach dramatisch.

00:40:21: der Nachteil den ich gegenüber den hochtrainierten BWLern hatte führte dazu dass ich jeden Tag bis Mittag nach da saß.

00:40:28: es hat mir viel Spaß gemacht!

00:40:29: Ich habe nie auf die Uhr geguckt aber Die Hürde ist natürlich höher.

00:40:35: und trotzdem werden das Design, die mit anderen Perspektiven kommen.

00:40:38: Und aus den Unternehmen nochmal zum Teil mehr machen.

00:40:41: und du brauchst aber den Mix.

00:40:42: Du brauchst Leute, die es wirklich von der PIK auf gelernt haben im BBL-Studium und in vielen Praktika.

00:40:48: Das ist ja das Tolle heutzutage.

00:40:51: Das Studium eigentlich kannst du ... Da bin ich inzwischen beim angelsächsischen Modell.

00:40:55: Es ist fast egal was du studierst.

00:40:57: ... das Wichtiges Praktiker.

00:40:59: Und ich sage auch, jede macht maximal viele Praktika während deures Studiums und versucht unbedingt als letztes Prakthikum in Private Equity-Praktikum selbst wenn ihr irgendwas anderes nachhermachen wollt weil das ist die Königsdisziplin diese ganzen Fähigkeiten zusammenzubringen... ...und dann zu gucken wie ich eine Unternehmen besser mache führt dazu dass glaube ich diese Synthese der ganzen Fährigkeiten die man hat hoch motivierendes und du kriegst natürlich eine Einschätzung von Unternehmen.

00:41:31: Aus der Brille eines Private Equity Investors drauf zu gucken, wird dir bei allem was in deinem Leben macht egal ob du ein Haus kaufst oder eine Familie gründest oder dein kleines Unternehmen selbst gründet wird dir wahnsinnig helfen.

00:41:45: Sehr gut!

00:41:46: Wenn man mit dir in Kontakt treten will, linken wir natürlich alles in die Show Notes unten rein.

00:41:50: Dann kann man das versuchen wenn es irgendwas interessantes ist.

00:41:53: Das kann ich auch gerne Intro machen.

00:41:55: Sag noch kurz, wenn man jetzt weiter lesen möchte dann kann man sich hier zum Beispiel dein Buch holen.

00:42:00: und was geht's da?

00:42:01: Ja wir haben dieses Buch tatsächlich geschrieben oder herausgegeben Ulrike Hirnrichs und ich ihn unserer Funktion als Vorstände des BVK also der Dachverbandes der Beteiligungsgesellschaften in Deutschland Weil wir gesagt haben, wir müssen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit und auch der Politik bringen.

00:42:19: Wie wichtig Unternehmen sind gute Unternehmen?

00:42:21: Und wie wichtig die Kombination aus Kapital und dem Ehrgeiz mehr aus diesen Unternehmen zu machen und Marktführer zu schaffen.

00:42:28: Darum geht es.

00:42:28: da sind Beispiele drin, wie Marktführere geschaffen wurden.

00:42:32: Und wenn wir das in jedem eigentlich müssten wir zur Pflichtlektüre für jeden Bundestags Abgeordneten und Landtagsabgeordnete machen dass die Sehen Das auf die Art echter Wert entsteht.

00:42:44: Das Buch heißt, wir haben dann provokanten Titel gewählt das neue Kapital.

00:42:48: Wir haben uns natürlich an Marx und Engels orientiert die das alte Kapital beschrieben haben zu Recht damals in seiner damaligen Form.

00:42:58: Kapital hat Arbeit ausgenutzt und heutzutage ist es glücklicherweise nicht mehr so.

00:43:06: Ich habe lange mit Herrn Bartsch drüber gesprochen, jetzt ist das ja ein Marxist und Vorsitzender der Linken aber einen hochintelligenten Kopf.

00:43:16: Wir sind dann eigentlich zum selben Schluss gekommen, dass wir gesagt haben, das neue, das Kapital heutzutage ist anders.

00:43:21: Es geht nicht mehr um Ausbeutung der Arbeitskraft sondern es geht darum mehr zu schaffen natürlich in einem europäischen oder einem deutschen einer liberalen oder sozialen Marktwirtschaft.

00:43:38: Das ist natürlich schon wichtig, müssen ja Grenzen gesetzt werden.

00:43:41: wir brauchen hier in Europa keinen Turbokapitalismus.

00:43:44: aber es bringt auch nichts einen Bestandsverwaltung zu machen und zu hoffen, dass das so bleibt wie es ist.

00:43:56: Das wird nicht passieren!

00:43:57: Unser aller Leben wird sich, ob wir's wollen oder nicht in den nächsten zwanzig Jahren so radikal verändern... ...dass nur diejenigen, die sich bewegen und Dinge besser machen wollen werden, überhaupt besser dastehen und alle anderen werden deutlich schlechter dastehnen.

00:44:14: Sehr gut, das hat Spaß gemacht.

00:44:15: Vielen lieben Dank, dass du mitgemacht hast.

00:44:17: Ich hab viel rausgezogen und ich denke mal alle, die bis jetzt zugehört haben auch

00:44:21: Mir hat es Spaß gemacht, danke dir Franz.

00:44:23: Super!

00:44:23: Lass uns gerne Feedback da und ihr habt ja gehört wie ihr das machen könnt.

00:44:26: Einmal den Show notes, da gibt's natürlich links zu unseren LinkedIn-Profilen, zu den Websites und zum Buch von Ingo.

00:44:32: also ich freue mich natürlich darauf jedes Feedback und auf jedes Direktfeedback vor allem.

00:44:36: Ihr könnt natürlich den Kanal auch abonnieren.

00:44:37: das hilft uns dem Podcast noch ein bisschen bekannter zu machen damit wir natürlich auch die Reichweite erhöhen um weiterhin tolle Gäste zu bekommen.

00:44:45: Falls ihr Themen habt bezüglich Personal, also gerade nach der nächsten Manager und dem nächsten Manager-Ausschau haltet ob das permanent ist interrymystisch.

00:44:51: Das kann für spezielle Situationen sein wie M&A Projektes, Systemeinführungen, Organisationsumbau.

00:44:57: Kann aber auch wirklich klassisches Linienmanagement sein kommt gerne auf mich zu.

00:45:01: manchmal hilft der Austausch.

00:45:02: Manchmal können wir mit unserem Talentpool oder eben auch mit unserem Service helfen.

00:45:06: da freue ich mich auch auf jedes Gespräch.

00:45:07: Und aus zweiter dann mit dir Ingo

00:45:10: Ich mich ja auch Tschüss.

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