Episode 300 mit Marc Thiery (Gründer & Managing Partner, DPE)

Shownotes

„Leadership ist keine große Rede, sondern viele kleine Schritte jeden Tag.“

In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Marc Thiery, Gründer und Managing Partner der Deutschen Private Equity (DPE). Der Fonds mit rund 3 Milliarden Euro Assets under Management investiert in wachstumsstarke mittelständische Unternehmen mit typischerweise 20 bis 300 Millionen Euro Umsatz – mit besonderem Fokus auf Nachfolgesituationen, Professionalisierung und internationales Wachstum im deutschen Mittelstand. DPE versteht sich dabei als langfristiger, unternehmerischer Partner, der Kapital, Erfahrung und Netzwerk einbringt, ohne operativ in das Tagesgeschäft einzugreifen.

Thiery erzählt, wie er aus einer mittelständischen Unternehmerfamilie über Investment Banking, MBA in Boston, M&A-Mandate und internationale Private-Equity-Stationen zur Gründung von DPE kam – getrieben von der Idee, angloamerikanische Best Practices mit einem tiefen Verständnis für deutsche Mittelstandsunternehmer zu verbinden. Er beschreibt, welche Bausteine es braucht, um einen eigenen Fonds aufzusetzen (Track Record, LP-Vertrauen, Netzwerk), wie sich der Markt seit 2007 verändert hat und warum für ihn hohe professionelle Standards, kontinuierliches Lernen und eine Kultur aus Zusammenarbeit, Talententwicklung und echter Wertschätzung die Grundlage für nachhaltigen Erfolg im Private-Equity-Geschäft sind. Drei Fragen, die in dieser Episode im Fokus stehen:

  • Wie gründet und skaliert man in Deutschland einen Private-Equity-Fonds – von der ersten Investmentidee über Ankerinvestoren und Fundraising bis zum heutigen Portfolio?
  • Warum kann Private Equity gerade in Nachfolgesituationen ein idealer Partner für Mittelständler sein – und wie funktionieren Mehrfachverkäufe und Wertsteigerung für Unternehmer:innen in der Praxis?
  • Welche Rolle spielen Kultur, Standards und persönliche Routinen für Thiery als Managing Partner eines Fonds – von kontinuierlicher Verbesserung und Marktbeobachtung bis zu Empathie, Talententwicklung und „Facetime“ im Team?

Themen:

  • C-level
  • Private Equity
  • Deutscher Mittelstand

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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute sprechen wir mit Marc Thierry.

00:00:02: Marc ist Gründer und CEO der DPE, der Deutschen Private Equity.

00:00:06: Das sind drei Milliarden Assets under Management.

00:00:09: Suitsport ist der deutsche Mittelstand.

00:00:11: Warum er sich das Segment ausgesucht hat?

00:00:13: Und warum er auch genau deshalb weil er da tätig sein wollte selbst gegründet hat?

00:00:18: Das erzählt er uns im Podcast.

00:00:19: Wir kriegen die ganze Geschichte wie man einen Private Equity Fonds aufsetzt.

00:00:23: Schritt eins kann ich schon mal vorweg nehmen du brauchst Geld.

00:00:26: Ihr hört Behind The Sea, ich bin Franz Kubilum und wir gehen jetzt gleich rein in den Podcast.

00:00:31: wenn er euch gefällt dann schickt ihn an eine Person weiter die dem Podcast auch hören sollte und lasst natürlich ein Abo da!

00:00:37: Ich freue mich auf euer Feedback und wir legen los mit Marc Thierry, dem Gründer der deutschen Private Equity.

00:00:43: Jede Woche spreche ich mit Top-Sea Level Executives und ein Thema treibt sie alle rum.

00:00:49: Personal, die richtigen Leute zur richtigen Zeit im Unternehmen haben ist und bleibt eine Herausforderung.

00:00:56: Wenn euch das auch beschäftigt dann kommt gerne auf mich zu seines permanente Rollen oder intremistische leadership-rollen und Projekte.

00:01:03: bei beiden Themen können wir sprechen, können wir euch helfen.

00:01:07: ich freue mich auf euren Kontakt und auf unser Gespräch.

00:01:10: und jetzt zurück zum Podcast!

00:01:12: Marc willkommen podcast

00:01:14: vielen dank.

00:01:14: vielen

00:01:15: Dank dass ich da sagen darf.

00:01:16: ich besuche heute hier in München.

00:01:18: Ich hab mich in der Vorbereitung die ganze Zeit gefragt, wie startet man eigentlich ein PE-Fonds?

00:01:24: Weil das war irgendwie so die Hauptfrage, die sich mir im Kopf irgendwie rumgetrieben hat als ich dich recherchiert habe.

00:01:29: Und das wären wir heute wahrscheinlich irgendwann erfahren oder?

00:01:31: Ja auf jeden Fall wenn du willst!

00:01:33: Dann stelle ich doch einmal vor sag uns was du heute machst und wo wir heute sind.

00:01:37: Also wir sind hier bei uns im Büro.

00:01:38: mein Name ist Marc Thierry und ich hab die Firma in dem Jahr seven gegründet bin auch jetzt noch voll im Tagesgeschäft tätig kümmer ich im Wesentlichen um strategische Themen, außenauftritt der Firma.

00:01:50: Insbesondere auch gegen unsere Restaurant-Themen wie Marketing und in letzter Zeit AI.

00:01:56: Ja also ich bin noch voll drinne und hab immer noch sehr viel Spaß im Geschäft.

00:02:00: Sehr cool!

00:02:01: Hier hören ja meistens Leute zu die Außengeschäftswesen irgendwie kommen.

00:02:05: Die sind natürlich Firmen, die kennen Private Equity, die wissen was sozusagen die Kapitalbranche beinhaltet aber sagt oft hin nochmal kurz Was macht die DPE?

00:02:15: Deutsche Private Equity Und auch so ein paar vielleicht Kernfakten irgendwie.

00:02:20: Ja, gerne!

00:02:21: Also wir investieren in mittelständische Wachstumsunternehmen.

00:02:25: Dazu haben wir Gelder von institutionellen Investoren eingesammelt also im wesentlichen Banken, Pensionsvermögen und Versicherungen – auch Family Offices.

00:02:34: Wir verwalten derzeit etwa drei Milliarden Euro.

00:02:38: Und investieren das wirklich in der Regel in familiengeführte mittelstandige Unternehmen die aber ein gewisses Wachsungsrofil haben?

00:02:46: Also typischerweise rund um die, sagen wir mal fünf bis fünfzehn Prozent organisch.

00:02:54: Und arbeiten dann wirklich mit diesen Firmen partnerschaftlich zusammen.

00:02:57: also nicht dass wir ins operative Geschäft einsteigen sondern wir bringen einfach die Erfahrungen die wir jetzt über zwanzig Jahre gesammelt haben stark ein über die Weirassätigkeit aber auch sozusagen den tagtäglichen Gesprächen mit dem Management.

00:03:14: Und ich würde mal sagen, dass man über die Zeit doch sehr viel lernt ja.

00:03:16: Über die ganzen Probleme aber auch Chancen um die mittelständigen Unternehmen haben.

00:03:21: und wir sind da glaube ich ein sehr guter Gesellschaft herum.

00:03:25: Ja unternehmische Visionen irgendwie zu erfüllen.

00:03:29: Sehr cool.

00:03:30: Wachstumsprofil hast du schon gesagt.

00:03:31: wie groß sind so die Firmen die bei euch im Portfolio sind?

00:03:33: So ungefähr ist

00:03:34: relativ breit.

00:03:35: also ich würde mir sagen es geht in der Regel bei zwanzig bis dreißig Millionen Euro Umsatz los ... bis hin zu zweieinhalb, dreinhalb Millionen Umsatz.

00:03:45: Aber ich würde sagen der Sweetspot ist wahrscheinlich eher so zwischen fünfzig und hundertfünfzig Millionen.

00:03:52: Ich habe viele Gespräche in den letzten zwei Quartalen zu dem Thema Nachfolgeregelung etc... geführt.

00:03:59: Da ging es am Anfang erst ein bisschen darum, das war mit einem Befreundeten Freundeskreis, also mit meinem Freundeskreis, dass das natürlich auch Unternehmen sind die machen sowas nicht.

00:04:06: Fünfhunderttausend bis fünf Millionen Euro Umsatz, also eher so Familie und ... für fünf Leute irgendwie gefühlt.

00:04:13: Die gehen dann alle in Rente und dann wollen die Kinder ... ... Podcaster werden oder so, ne?

00:04:20: Zum Beispiel!

00:04:22: Und da gibt's aber wahrscheinlich auch dieses Phänomen im Bereich wo ihr seid, oder?

00:04:27: Ja also absolut.

00:04:28: Nachfolge ist sozusagen eine der Quellen von Transaktionen für uns... ...und eine Quelle, die schon seit bestimmt dreißig Jahren den Investoren verkauft wird als die große Gelegenheit.

00:04:40: Es ist aber tatsächlich so, dass wir jetzt demografisch bedingt wirklich mal einen Nachfolgeproblem haben in Deutschland.

00:04:47: Es sind glaube ich knapp ein Drittel aller mittelständigen Unternehmen derzeit geführt von Personen die fünfundsechzig und älter sind... ...und die brauchen in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren Lösungen.

00:05:00: In der Vergangenheit war es doch so, gerade im Hinblick auf die Sicherheit der Arbeitsplätze usw.. Also Sicherheit der Kundenbeziehung, dass Unternehmer verkauft haben an große strategische Käufer.

00:05:17: Goldene Weg war an Siemens Bosch oder Volkswagen zu verkaufen und da waren sie sicher das Unternehmen so weiter fortgeführt wird wie bisher.

00:05:26: Das ist aber leider heutzutage nicht mehr ganz so zumal die großen Konzerne jetzt im Wettbewerb stehen.

00:05:32: weltweit ist es doch schon häufiger so, dass dann sozusagen alle Zentralfunktionen in die Zentrale verlegt werden und wenn man Pech hat wird auch noch die Produktion nach Rumänien oder Indonesien ausgelagert.

00:05:43: Also dieser sichere Hafen den sozusagen die deutschen Großunternehmen in der Vergangenheit geboten haben, der ist nicht mehr gegeben.

00:05:49: So war das Private Equity ja wirklich ein idealer Partner weil wir wollen jetzt das Unternehmen als solches intakt bleibt weiter erfolgreich ist größer wird wächst Sicherheit der Arbeitsplätze ist automatisch gegeben.

00:06:02: Also von daher sind wir ein idealer Partner.

00:06:03: Es ist nur leider noch nicht so richtig angekommen, sowohl bei den Unternehmern als auch unsere Politik, dass wir hier wirklich wesentlich zu diesem Nachfolgethematik was beitragen können.

00:06:15: Ich glaube das ist ein Grund.

00:06:16: warum oder was denn noch so Gründe ... Das sind manchmal wahrscheinlich dumme Fragen für dich.

00:06:19: aber ... Was dann noch so gründe für Unternehmer und Unternehmerinnen da draußen überhaupt mit Private Equity entweder zu verkaufen oder halt nicht?

00:06:26: ... oder halt auch dabei zu bleiben, aber zu verkaufen.

00:06:29: Also einen Grund ist natürlich man will dann den Payday haben ja... Ja, ja.

00:06:32: Man muss mal ganz ehrlich sagen.

00:06:34: Aber was sind noch so Gründe?

00:06:35: Also ganz oft und das wird mehr und mehr so.

00:06:37: Ist es einfach unternehmerische Pläne die man hat, also typischer Fall der für uns auch ideal ist, muss ich sagen,... ...ist ein fünfundviertzeigjähriger Unternehmer,... ...der arbeitet vierzehn Stunden am Tag, hat sein Unternehmen in letzten fünf Jahren verdoppelt,... ...hat junge Kinder zu Hause,... hat irgendwie zwölf direkte Reports, die ihn an ihnen berichten.

00:07:01: Und da ist noch mal eine Verdopplung in den nächsten zwei oder drei Jahren vor sich.

00:07:05: Man merkt so langsam ich komme hier an meine Grenzen und ... die Sache gerät ein bisschen außer Kontrolle.

00:07:12: Dann kommt er eben mit Private Equity Kontakt.

00:07:16: Ist dann bereit, irgendwie sechzig Prozent zu verkaufen?

00:07:18: Ja, an uns aber dann Gesellschaften dabei zu haben der ihm sozusagen hilft diese Professionalisierung, Institutionalisierung ... der Firma mitzubegleiten, dass man ... ... flüchtig großes Management-Team hat.

00:07:29: Dass eine zweite Ebene eingezogen wird, ... ... Safeway Prozesse, Safeway Reporting, KPIs und auch... ... einfach ein Spargingspartner hat bei dem er Tag und Nacht anrufen kann,... ... der die meisten Sachen schon mal erlebt hat und weiß wie er sich fühlt und was wir Sorgen er hat.

00:07:47: Das ist unsere Rolle ja und die wir liebend gerne reingehen.

00:07:51: Wir haben genug Geschichten!

00:07:52: Das ist auch das, glaube ich was am Ende des Tages jeden bei uns im Team motiviert.

00:07:56: Ja mit solchen Unternehmern zusammenzuarbeiten und wirklich zu sehen was da entstehen kann.

00:08:02: Okay ja interessant!

00:08:03: Ich habe kürzlich auch mal im Urlaub so ein Buch gelesen über Pride Equity und da wurde auch genannt oder gesagt ja also Pride Equity bietet einem die Chance dein Unternehmen mehrfach zu verkaufen.

00:08:12: Was bedeutet das?

00:08:13: Ja das wäre jetzt zum Beispiel der Beispiele wo wir sechzig Prozent kaufen und der Unternehmer bleibt ne vierzig Prozent dabei Und dann unser Ziel ist ja, am Ende des Tages dreimal Geld zu machen.

00:08:25: Das heißt also die vierzig Prozent werden dann noch mal mehr wert als das was er im ersten Transaktion bekommen hat.

00:08:31: Okay,

00:08:31: d.h.,

00:08:31: man kann mit den überbleibenden Shares und dem Unternehmen, was vielleicht am Ende vier-fünfmal so groß ist... oder was sind das für Multiple

00:08:41: Pills?

00:08:41: Wie gesagt wir wollen auf das reingesetzte Geld verdienen.

00:08:45: D.h.

00:08:45: sein Geld würde sich auch verdreifachen!

00:08:47: Wobei es dann auch oft so ist, dass wir dann zusammen nochmal ein Private-Ecke die weiterverkaufen und sie dann noch mal eine Runde weiter dabei bleibt.

00:08:57: Und mit dem Geld was im Widerstehen bleibt nochmal Geld verdienen.

00:09:00: Also sofern kann man dabei bleiben immer wieder von einem neuen Eigentümer irgendwie profitieren der vielleicht etwas anderes an den Tier springt als der vorherige und so weiter das Unternehmen aufbauen.

00:09:12: Also ist definitiv natürlich auch interessant, wenn man es von der Perspektive mal betrachtet.

00:09:17: Aber weil man natürlich weiterhin dabei bleiben kann.

00:09:19: Weil die Firmen irgendwann mal drei, dann das Ganze nochmal vielleicht mal drei oder so.

00:09:24: Natürlich das Kuchenstück... Das wird aber größer.

00:09:30: Okay, super spannend!

00:09:31: Also ich glaube dieses Thema ist super relevant.

00:09:35: Ich glaube der Mittelstand sollte sich da definitiv mit beschäftigen.

00:09:39: Man kann da unten in den Shores auf jeden Fall mal zu euch rüber gucken Auf die Seiten und dann findet man da alles dazu.

00:09:45: Und wir machen natürlich auch noch eine zweite Episode mit euch wirklich speziell zum Thema Private Activity.

00:09:50: Da freu ich mich auch schon ganz doll drauf auch mit deinem Kollegen dem Video.

00:09:53: Schauen wir uns noch mal ein Video dahin gekommen bist.

00:09:57: Ich würde sagen, wir fangen tatsächlich gleich da an wo du den vorgegründet hast.

00:10:02: wie lange ist das ungefähr her?

00:10:03: Das war jetzt vor neunzehn Jahren.

00:10:07: Dann erzähl mal also was macht man als erstes?

00:10:12: Als erstes braucht man Geld.

00:10:13: ja ohne Geld kann man keine Firmen kaufen.

00:10:17: Und das war damals so, dass ich noch eben Job bei einer Firma nahm als Engelfield in London Growth Bias gemacht habe.

00:10:27: Aber zum einen war gewisse Frustration gehabt weil ein englischer Fonds der noch nie in Deutschland investiert hatte.

00:10:34: Habe ich einige Sachen nicht durch das Investment Meeting bekommen was mega frustrierend waren.

00:10:38: Es waren auch Deals.

00:10:39: Der eine hat fünf Zimmer Geld gemacht und der andere fünf Mal.

00:10:43: es waren eigentlich goldenen Opportunitäten Aber auch der Investitionsprozess war nicht so, dass das am Ende des Tages irgendwie objektive richtige Entscheidungen waren.

00:10:53: Also mal gewisse Frustration da andererseits die Opportunitäten Deutschland eine neue Firma aufzumachen War.

00:11:01: ziemlich offensichtlich hatte es Glück, dass ich mal zwei Jahre lang auf der LP Seite war bei der Allianz die Investitionen in europäische Fonds verantwortet habe Und wir haben damals trotz massiven Drucks auch in Deutschland Geld zu investieren, nicht einen einzigen PE-Form gefunden, indem wir investieren wollten.

00:11:21: Der deutsche Markt war damals sicherlich zehn, fünfzehn Jahre hinter den angloamerikanischen Märkten hinterher und sofern haben wir Small mit Large Cap Forms gefunden quer durch Europa und USA aber nichts in Deutschland.

00:11:34: Also die.

00:11:34: die Opportunität war irgendwie für mich offensichtlich.

00:11:36: Das hat mich gefuchst, dass es nicht diese Firma gab, die einerseits dieser amerikanischen Best Practice ist, hat aber die dann sozusagen anwendend auf den Mittelstand mit dem tiefen kulturellen Verständnis wie Deutschunternehmer denken Unternehmerinnen also.

00:11:52: die Idee war da und wie's losging vertrauliche Gespräche mit mit Investoren um ... zu schauen, ob sie bereit wären sozusagen einen neuen Fonds mitzumachen.

00:12:07: Und hab dann tatsächlich sogar drei gefunden die alle bereit waren so als ein Einkehrinvestor... ...zu agieren.

00:12:15: Mit einem der dreien habe ich da einen Termschied unterschrieben und in dem Moment dann erst gekündigt also doch schon ein bisschen Risk Management betrieben was meine eigene Karriere betraf.

00:12:25: Das war dann im Mai... ...Dann hat es noch mal sechs Monate gedauert ... ist die Formverträge alle ausverhandelt waren.

00:12:32: Und da ging es im Dezember los?

00:12:34: Nicht schlecht!

00:12:35: Ist man dann, wenn man quasi sagt... Also man is einer von den Dreien.

00:12:39: du hast vorher gesagt LP das Limited Partner,... ...das ist ein Limited Partner oder?

00:12:42: Richtig

00:12:42: genau.

00:12:43: Okay also Limited Partner bedeutet man is nicht im Fonds selber aber man gibt quasi Geld dem Fonds.

00:12:47: Richtig, genau.

00:12:48: Das war in dem Falle eine Tochter der ANG-Gruppe,... ...die das Geld bereitgestellt hat und damit konnten wir dann starten.

00:12:55: Okay.

00:12:56: Und so'n Fonds aus was...?

00:12:57: Was braucht man für einen Form zu starten so an Leuten oder an Knowledge?

00:13:03: Ja, also man muss natürlich... Und das ist noch eine Grundvoraussetzung der überhaupt dass einem jemand Geld gibt.

00:13:09: Braucht ein Track Record den ich mir aufgebaut hatte vorher.

00:13:14: Ein klarer tiefes Verständnis des Marktes.

00:13:16: Ich hatte damals auch noch in meinem Pitch Deck im Dezember.

00:13:21: Das da eine globale Finanzkrise kommt losgetreten in USA.

00:13:26: Da bin ich auch auf ein paar offene Ohren gestoßen, das war sehr freulich.

00:13:31: Also die Erwartung war dass man dann auch in dieser Krise sehr gut einkaufen kann und glaube am Ende des Tages braucht man auch ein gutes Netzwerk.

00:13:39: ja also wir haben die ersten Mitarbeiter die wir eingestellt haben.

00:13:42: davon kannte ich einige.

00:13:45: Man muss natürlich auch einen Netzwerk haben dann auch gleich Transaktionen zu sehen wenn man startet damit es nicht ewig dauert bis die ersten Euro ist investiert werden ... auch meinen Mitgründungspartner Volker Hichert kannte ich zu dem Zeitpunkt schon lange.

00:13:58: Das war ein großer Vorteil, weil er hier in Deutschland vor Ort war.

00:14:01: Ich war damals noch in London also muss schon so ein paar Ingredients haben um dann wirklich loslegen zu können mit der Reins.

00:14:07: Okay,

00:14:08: verstanden aber am Ende des Tages ist es wirklich so.

00:14:12: man hat ja dann erst mal nur eine Idee ne du kannst noch nicht richtig jetzt den Historian zeigen.

00:14:17: Du hast dann erstmal die Idee, dass dann Delta ist sozusagen im PE-Markt und... ...dann geben dir da so zu sagen eine Zusage, dass sie dir Geld geben.

00:14:27: Und was werden jetzt zum Beispiel passiert?

00:14:28: Wenn du keine Transaktionen hättest vorweisen können, hättst du es dann einfach den zurückgegeben.

00:14:32: und wenn nichts passiert oder wie ist

00:14:34: das?

00:14:36: Ja also wenn wir das Geld nicht investiert hätten, dann wird ja abgerufen ist ja nur ein Commitment, also wir müssen Transaktionen finden die dann sozusagen intern beschließen und dann Kapitalabruf schicken.

00:14:46: Und der wurde dann auch immer bedient auch während der Krise.

00:14:49: das war sehr freulich weil auch da die ING Gruppe hat er größere Probleme gehabt.

00:14:55: aber wenn wir nichts gefunden hätten wäre quasi nichts passiert außer dass wir ein paar Kosten gehabt hätten.

00:15:00: Okay verstanden und wenn ihr was findet wie es an der Prozess dann müsst ihr intern euch als im Fonds abstimmen Ja, wir machen das Investment.

00:15:07: Sprecht man dann auch mit den LPs und sagt, muss man denen hier kommen oder sagen die so?

00:15:11: Nee, wir haben

00:15:11: da komplette Discretion.

00:15:12: Okay,

00:15:13: verstanden.

00:15:14: Das heißt ihr dürft es entscheiden und sobald man einmal quasi auch investiert hat als LP ist halt so okay, hopp für du best!

00:15:19: Es ist tatsächlich so.

00:15:20: Das ist eine dieser Anlagenklassen wo möglichen Leuten dem man das Geld vertrauen muss.

00:15:27: Das zehn Jahre Laufzeit dieser Fonds wird ja in der Regel auch noch um zwei Jahre verlängert.

00:15:32: Das heisst das ist illiquide für zehn Jahre und wenn man es nicht falsch nach hinten gibt... Ja, keine so gute Idee.

00:15:38: Also ist schon eine sehr starke Vertrauensbasis da zwischen den Leuten die Investitionsentscheidungen auf Ebene der Investoren tätigen und den Akteuren innerhalb des Privates-Liphons.

00:15:49: Aber PE ist schon eher so ein Investmentvehikel für institutionelle oder Familyoffices und sowas?

00:15:55: Das ist jetzt nicht für Privatpersonen?

00:15:57: Bisher noch nicht!

00:15:58: Ich glaube, dass uns eine große Welle geben, weil es jetzt Plattform gibt, die auch Privatpersonenzugang zu dieser erste Klasse geben ... gibt's Moonfair, Liquid und verschiedene andere.

00:16:09: Und die wo es bei zweihunderttausend Euro losgeht... ... aber da wird jetzt... Die Erwartung ist das sich das Kapital für den Private Equity-Markt in der nächsten Szene auch mal verdoppelt,... ...und das kommt zum großen Teil eben aus Privatverwirkungen,... ...die über die großen Plattformen eingesammelt werden.

00:16:23: Okay, verstanden.

00:16:24: Gut, du hattest vorhin gesagt Track record brauchen?

00:16:26: Ja!

00:16:26: Weil kann jetzt nicht jeder sozusagen Geld einsammeln... ...und sagen man kauft dann Firmen oder kann jeder machen?

00:16:31: wahrscheinlich,... ...aber wir wären wahrscheinlich nicht erfolgreich.

00:16:34: Wie hast du diesen Track Record gekriegt?

00:16:35: Sprich, was hast du vor dem Jahr zwei Tausend Sechzehntausendsechzehn gemacht.

00:16:40: Ich gehe mir gleich mal ganz weit zurück weil es am Ende des Tages doch eine gewisse Revanz hat für die Berufswahl und auch... ...was uns im Teil auch erfolgreich gemacht hat glaube ich.

00:16:50: Und zwar komme ich aus einer mittelschen Unternehmerfamilie.

00:16:54: wir haben an Polen hergestellt war einer der Weltmarktführer.

00:16:59: Und wirklich vom Kindesalter habe ich eigentlich in dieser Fabrik mitgearbeitet Weil eindeutig unsweifelhaft die Erwartung war, dass ich das übernehme.

00:17:11: Also aus dem Lager gearbeitet und dann Qualitätskontrolle oder Verpackung und am Ende Maschinen bedient... ...und habe diese Kultur in einer Kleinstadt ins eine Unternehmerfamilie drin zu sein voll mit aufgesogen auch mit allem was dazugehört.

00:17:27: also gerade die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern ist eines dieser Themen gewesen Die einfach um die Präsent war, wenn mein Großvater durch die Fabrik gelaufen ist mit mir an der Seite.

00:17:39: Das war eine große Familie.

00:17:42: Es kam dann doch leider anders weil das Unternehmen verkauft wurde bevor ich soweit war und bin dann erst mal in Welfen Banking eingestiegen.

00:17:50: für zwei Jahre hab dann meinen MBA in Boston gemacht... ...und dass das M&E-Geschäft mir sehr stark... sehr gefallen, weil es irgendwo sehr analytisch war.

00:18:00: Man konnte Firmen durchanalysieren und relativ viel Verantwortung gehabt zu den einmaligen Zeiten.

00:18:05: Also diese Finanzeite hat mir sehr viel Spaß gemacht aber es fehlte die Nähe zum Unternehmen.

00:18:10: ja man hat da ein Projekt gemacht, Unternehmen verkauft.

00:18:13: vielleicht in dem Zusammenhang noch wichtig dass ich viel Treuhandprivileisierung damals gemacht habe wo's wirklich drum ging für die Unternehmen auch Lösungen zu finden.

00:18:22: Die waren jetzt im großen Teil nicht Wettbewerbsfähig global Und dass man da den richtigen Käufer fand, der auch diese Unternehmen erhalten konnte.

00:18:32: Trotz ihrer Position.

00:18:33: Also M&A als Lösung für mittelständisches Wachstum war mir wichtig und sofern hat sich dann Private Equity angeboten nach meinem MBA und es war eigentlich klar das ich das machen wollte also eine Verbindung von der Finanzwelt aber in der Zusammenarbeit und Förderung vom Mittelständischen Unternehmen ... und so bin ich ja bei Apex eingestiegen erst in London.

00:18:56: Bin dann von dort zum Morgen Stanley Capital Partners, ... ... eine Zeit lang gewesen oder wie ich wohin schon sagte zwei Jahre ... ... auf der anderen Seite.

00:19:04: Und das war noch mal extrem wichtig ... ... und wahrscheinlich die zwei Jahre wo ich am meisten unsere Branche ... ... gelernt habe weil ich dann die LP Perspektive hatte.

00:19:11: Ich konnte mir dann wirklich in der Zeit ein paar hundert ... ... Privately-Firmen angeschaut alles was da gut und schlecht läuft... ... alle Fehler die man machen kann aber auch alle Best Practices.

00:19:21: auch gelernt, dass sozusagen Private Equity für jedes Land anders aufgestellt sein muss.

00:19:27: Da immer kannte das für Deutschland die Lösungen, die da waren nicht optimal war.

00:19:32: und dann gab es noch einen weiteren Zwischenschritt.

00:19:34: aber da war der Weg eigentlich schon vorgezeichnet, dass ich mal DBE gründen würde.

00:19:40: Also ist der Track record schon irgendwie durch Banking M&A oder halt selber Private Equity

00:19:45: gekennzeichnet?

00:19:45: Genau in den vorherigen Stationen habe ... mit vielen Investments getätigt und die auch entsprechend erfolgreich waren, ... ... ist das dann der Tracker Götter war.

00:19:53: Ist das so das klassische Profil was ihr ja auch habt?

00:19:55: Also wenn ihr jetzt sagt okay bei uns arbeiten eigentlich hauptsächlich ... ... in Weston-Banger, M&A...

00:19:59: Ja, ist tatsächlich so.

00:20:01: Das ist immer noch sozusagen,... ...das Grundzeug ist sehr wichtig.

00:20:05: Und mit Erfahrung lernt man eben auch sehr viel über die Branchen, ... …über die Art der Situationen, die vielleicht erfolgreich oder weniger freundlich sind.

00:20:12: Okay verstanden!

00:20:14: Wenn du jetzt so zurückguckst auf den Weg vor der Gründung, was würdest du sagen war so das eine Thema wo du sagst okay also diese, weiß ich nicht die Rolle oder diese Entscheidungen die ich da getroffen habe.

00:20:25: Oder die Haltung die ich hatte.

00:20:27: Das war für mich so das Wichtigste dafür dass ihr später mal auch dann... Jetzt hast ja erfolgreich gegründet kann man jetzt ja so sagen.

00:20:35: Also ich glaube schon dass es irgendwie dieses Unternehmer gehen glaube ich eine wesentliche Rolle gespielt hat ... dann war ich aber auch eine Zeit lang auf diesem idealen Karriere-Track.

00:20:47: Richtige Ausbildung, Arbeit MBA... ... auch in den richtigen Firmen gearbeitet und es gab trotzdem nochmal so ein bisschen dieses Hemmnis sozusagen diesen Fahrt irgendwo zu verlassen.

00:21:00: Aber wie gesagt diese Kombination mal selber was machen zu wollen auch die unternehmerische Freiheit zu genießen das wäre mir... Wichtig und erkannt zu haben, dass es in Deutschland da eine Marktglöcke gibt.

00:21:11: Das waren so die die Kombination der Faktoren, die mich dann bewogen hat diesen Schritt zu gehen.

00:21:17: Jetzt ohne sogar Tag eins zu kündigen und einfach mal loszurennen sondern schon erstmal Investoren gefunden bevor ich den Schritt genommen habe.

00:21:27: Also für dich war wirklich der Unterschied zwischen, ich arbeite in einem PE-Fonds und mache meinen eigenen ja so ein bisschen habe ich vorher rausgehört.

00:21:34: Dass du die Deals, die du machen wolltest nicht durchgekriegt hast oder?

00:21:37: Das war die Frustrationszeit aber ich glaube genauso schwerwiegend waren die Operthien hätte ich gesehen haben.

00:21:43: Hier mal was anderes anzubieten auch machst du muss orientiert.

00:21:47: Der deutsche Markt musste vielleicht mit der Grund wissen, weil damals noch sehr LBO.

00:21:49: Lastic hat irgendwie eine Firma investiert, sehr viel Levels drauf geparkt das runter gezahlt viermal nie mehr am Boot mitten gemacht Und wenn irgendwas nicht funktioniert hat, hatten wir das Management ausgetauscht.

00:22:00: Das war so der Modus.

00:22:01: und was ich dann eben gesehen habe bei einigen Fonds, bei denen ich auch bei der Allianz investiert habe ist dass die PE-Fonds wirklich am Tag eins da reingegangen sind mit eigenen Mannschaften ganz stark intensiv das Management beraten haben und wirklich einen kompletten Step Change in Entwicklung der Firma hingekriegt haben ja?

00:22:22: Und das war komplett fremd.

00:22:24: in Deutschland kommt natürlich auch mit seinen eigenen Herausforderungen, wenn Deutschland geht das nicht.

00:22:30: Wenn wir uns partnerschaftlich aufstellen mit mittelschen Unternehmern dann gehen wir nicht am Tag eins rein und versuchen die Welt zu verändern.

00:22:38: Wir suchen wirklich partnerschaftliche die richtige Strategie zu finden, mit dem das Unternehmen dann schneller erfolgreich erwächst.

00:22:47: Also es muss dann schon sehr mittelstandspezifisch sein was man da sozusagen anbietet.

00:22:53: Jetzt ist ja die CEO-Rolle in einem PE-Fonds anders als jetzt vielleicht in einem produzierenden Gewerbe oder generell.

00:22:58: Absolut, ja!

00:22:58: Was sind denn da so die Unterschiede?

00:23:01: Also zum einen ich glaube es geht damit los dass wir einfach zahlenmäßig... Wir sind knapp siebzig Leute also von daher kein Riesenteam wenn man das vielleicht von einem Produzieren Unternehmen kennt.

00:23:15: und ich würde mal sagen auch das Profil der Mitarbeiter ist stark anders im Schnitt weil wir hoch ausgebildete, hoch ambitionierte auch sehr erfahrene Leute haben die sehr ambitioniert sind.

00:23:34: Aber auch wenn wir sagen gewissermaßen kompetitiv sind also es hat Von daher ist es ein Unternehmensumfeld, wo wahnsinnig viel gearbeitet wird als auch sozusagen Business Development so auf unserer Seite.

00:23:49: Also auf der Seite der Firmen und Stairoids.

00:23:51: also das hat eine andere Dynamik als das glaube ich in vielen Unternehmen Konzernen der Falle ist.

00:23:59: Okay was sind dann so?

00:24:01: die ... die zwei, drei entweder Gewohnheiten oder Eigenschaften... ... oder so, die dich on track halten.

00:24:06: Also du sagst, darauf kommt es an,... ... da muss ich immer gut bleiben und das muss ich mal weiterentwickeln?

00:24:11: Ja!

00:24:13: Ich mache zwei Sachen.

00:24:14: fallen wir da ein.

00:24:16: Das eine ist so kontinuierliche Verbesserung.

00:24:19: Ich glaube wenn man über Leadership nachdenkt dann ist es sehr verlockend einfach zu sagen,... ... ja es ist die große Rede oder diese einzelne Maßnahme die dazu führt dass man erfolgreich ist.

00:24:31: Das ist es nicht, glaube ich.

00:24:32: Ich glaube muss am Anfang eine Vision haben und dann wirklich tagtäglich kleine Schritte nach vorne machen um diese Visionen umzusetzen.

00:24:40: Und das heißt dass man immer versucht im Rahmen des möglichen Bestens voranzukommen.

00:24:49: Also gewisser Perfektionismus glaube ich gerade bei unserer Branche auch wichtig.

00:24:53: mit viel Geld umgehen können uns nicht viele Fehler erlauben.

00:25:00: permanent lernt, ja auch von den Wettbewerbern und das was sozusagen übertragbar ist auf das eigene Geschäftsmodell.

00:25:05: Auf die eigene Investitionsstrategie aber auch im mittelständischen Firmen dass man das übernimmt und umsetzt.

00:25:11: ja also continues learning ist glaube ich eine Sache der ganz wichtig ist.

00:25:15: Ich glaube das zweite ist eine Kultur in der Firma zu etablieren die sehr stark auf Zusammenarbeit mit Kooperation ausgerichtet ist Wiederum vor dem Hintergrund, dass Leute doch ein bisschen kompetitiv sind.

00:25:34: Ich glaube alle von uns sind kompetitive und damit gelernt her das was man auch bei den investment banken lernt, dass man versucht seine karriere so schnell wie möglich nach vorne zu bringen.

00:25:45: aber der firma die firma kommt nur dann wirklich gut voran wenn man als team zusammenarbeitet ja und und Dinge voran bringt.

00:25:54: und diese kultur zu schaffen Das ist sehr wichtig und die auch zu erhalten.

00:25:59: Ja, ich glaube das ist sehr einfach am Anfang wenn man irgendwie zehn zwanzig dreißelotte ist.

00:26:03: Sobald man dann wächst wird es immer schwieriger weil's ja doch hier unter Lager bilden... ...und immer wieder den Spirit reinzubringen dass wir nur gemeinsam kollektiv gut sind.

00:26:12: Das halte ich für ganz entscheidend.

00:26:14: Okay!

00:26:14: Dann das erste Thema konzentrierliche Verbesserung.

00:26:16: wie machst du das?

00:26:17: Was sind so deine Medien oder eben deine tagtägliche kleinen Schritte die du da machst?

00:26:22: Also ich bin glücklicherweise in der Lage, dass ich permanent mit Investoren auch rede.

00:26:26: Mit denen ich dann im Dialog bin über das was unsere Wettbewerber machen.

00:26:30: Also diese aktive Marktteilnahme hilft da unheimlich.

00:26:33: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich lese auch viele, was sozusagen Branchen berichten rauskommt.

00:26:39: Podcasten gibt es mittlerweile immer mehr und kommt immer wieder Ideen hoch.

00:26:44: Was jetzt der Wettbetwerb bei den Dänemark macht.

00:26:47: Und das müssen wir mal ausprobieren.

00:26:51: vieles dessen, wo man dann Impose setzen kann.

00:26:53: Ja und ansonsten ist es auch einfach die Standards hochhalten ja das war auch gerade in der Anfangsphase extrem wichtig.

00:26:59: Ich kann mich noch gut erinnern dass ich da teilweise nächtelang Memos nach mehr Struktur- und Rechtschreibfehler durchsucht habe weil ich einfach von vornherein eine gewisse hohen professionellen Standard etablieren wollte und das muss man eben nachhalten.

00:27:17: Das hat sich auch in dieser Organisation glücklicherweise.

00:27:20: Es ist ein Selbstläufer geworden, es machen jetzt die Kollegen dir das tun.

00:27:23: aber immer die Standards hochzuhalten ist extrem wichtig glaub ich uns am Geschäft.

00:27:27: Das ist

00:27:29: dann wahrscheinlich auch der Übergang zur Kultur.

00:27:30: oder weil durch solche Sachen oder wie definiert man das eigentlich?

00:27:34: Also Kulturs zum Schwarmägerbegriff viele sagen dass es das ist jenes Ich finde es ist was man halt so im täglichen Leben toleriert ... auf der einen Seite, weil wenn ja zum Beispiel immer zu spät kommt ein Meeting und man sagt es passt.

00:27:45: Weil er war bei einem Kundentermin dann ist die Kultur klein first.

00:27:49: Egal was danach ist.

00:27:50: Ist ja auch ein fairer Punkt kann man so machen.

00:27:52: aber... Hast du dich da mal hingesetzt und gesagt was ist eigentlich unsere Kultur?

00:27:56: Die besteht aus wohnstandards usw.

00:27:58: oder wie?

00:28:00: So nicht ich glaube das Das Ziel war mehr dieses Thema Kollaboration und Kooperation, Zusammenarbeit.

00:28:07: Dass man sich gegenseitig aushilft das ganz wichtiges Thema.

00:28:11: auch Training der jüngeren Mitarbeiter ist ganz entscheidend glaube ich in unserer Branche dass wir intern Talent entwickeln weil es einen zu hohen Wettbewerb gibt und zu hohe Risiken wenn man extern sozusagen rekrutiert.

00:28:26: Das halte ich das ein wichtiger Komponente der Kultur und das andere Tatsächlich Empathie, Wertschätzung.

00:28:34: Dass man den Leuten sagt, wenn Sachen gut laufen... Ich hab anfangs als wir Diets gemacht haben, den Leuten Nährstoffflasche und Pandy auf dem Tisch gestellt.

00:28:43: So Kleinigkeiten die dann aber doch meinen Mitarbeitern zeigen dass sie wichtig sind und gesehen werden.

00:28:52: Und ich würde mir sagen das ist mittlerweile auch wieder wichtiger geworden weil für viele es mehr Optionen gibt.

00:28:58: ja wir haben uns Von der Cottage-Industrie, die es vielleicht vor zwanzig Jahren noch war mittlerweile in eine relativ insyzinelle Breitindustrie entwickelt.

00:29:09: Das kommt bei den großen Firmen mittlerweile mit sehr vielen Prozessen, das ist mal schon wieder fast wie im Konzern angestellt.

00:29:16: Bei uns haben wir es da besser.

00:29:18: Die über die Leuten wurden in der Vergangenheit einfach ausgenutzt ja.

00:29:20: Da wurden achtzehn Tage oder achtzehnt Stunden.

00:29:23: Tage in der Reihe wurde abgefordert und jetzt die jüngeren Generationen ... Die wollen das nicht mehr und die haben auch sich verschiedene Möglichkeiten draußen zu arbeiten.

00:29:32: Also diese Menschlichkeit, die man glaube ich in der Firma haben muss wird deswegen wieder viel wichtiger um die richtigen Leute zu finden und sie auch zu halten.

00:29:43: Eine vorletzte Frage, weil das natürlich so ein Tenor ist.

00:29:45: Dieses viele Arbeiten, es geht durch Banking, Parallel Equity Beratung und so.

00:29:48: Ich kann mir noch erinnern als ich in der Beratungen war zwar halt immer so dass man jedes Meeting was stattgefunden hat musste man halt vorbereiten also mal mehr geschickt.

00:29:55: Das ist das Meeting, das ist der Outcome freue mich drauf usw.

00:29:58: dann die Dokumente, da hat man das Meeting geführt und dann haben wir das Meeting nochmal nachbereit.

00:30:02: also mal follow up.

00:30:02: Danke fürs Meeting bei der Outcom.

00:30:04: hier sind die Dokumenten.

00:30:06: Deswegen ist es ja so viel Arbeit dann am Ende des Tages.

00:30:08: Weil du kannst natürlich auch einfach nur das Meeting machen, bis zum nächsten Meeting, bis zur nächsten Meeting und ein bisschen nach acht Stunden durch oder wie auch immer.

00:30:13: aber dadurch dass sich da natürlich nochmal mal dreieinhalb wurde so streckt... Ist es der hohe Standard?

00:30:21: Oder ist es Facetime?

00:30:22: Hoffentlich sozusagen weißt du was ich meine also...

00:30:26: Nee, am Ende eines Tages ist wirklich was Facetime ist entscheidend glaube ich, dass man Zeit mehr verbringt.

00:30:31: Was mir jetzt persönlich sehr schwer fällt weil ... permanent auf der Straße bin, um irgendwann zu treffen.

00:30:36: Also mein Kellner sind wir schon zwei, drei Monate voraus ausgebucht.

00:30:40: Das ist echt das Dilemma weil ich eigentlich... ... lieber mehr Zeit im Büro verbringen würde aber es einfach dieser Rolle des Fundraisings bei uns gerade jetzt ansteht geschuldet ist dass ich einfach nicht viel Zeit hier verbringen kann.

00:30:53: Aber ich habe Kollegen dies glücklicherweise tun und sozusagen auch da Kultur Träger sind in der Firma.

00:30:58: Cool!

00:30:59: Letzte Frage was würdest du machen wenn man dir das jetzt alles ... verbieten oder halt wegnehmen würde.

00:31:04: Und du hättest jetzt alles beruflich, ne?

00:31:07: Nicht privat.

00:31:08: Ja.

00:31:08: Beruflich das jetzt alles erst mal nicht mehr.

00:31:11: Ähm ... ... fallen wir zwei Sachen ein.

00:31:14: Das eine ist ähm... Ich glaube ich habe immer, das kam vielleicht auch durch ... ... gerne gelernt ja und Sachen dazu gelernt.

00:31:22: So Continuous Learning.

00:31:23: Und ich glaube in einem Bereich ... ... wo ich leidenschaftlich bin ist Wein Wobei ich da noch relativ wenig weiß, sozusagen über wirklich die Arbeit im Weinberg und im Keller.

00:31:35: Also da würde ich wahrscheinlich versuchen auch einiges zu lernen.

00:31:38: Und auf der Flipseite würde ich ganz gerne auch wissen weitergeben ja?

00:31:43: Ich mache schon seit einiger Zeit Mentoring von Studenten, auch von speziell Frauen in unserer Branche... ...und auch einigen Start-ups!

00:31:54: Und ich würde versuchen das mehr zu machen, vielleicht auch ein bisschen zu skalieren.

00:31:59: Cool.

00:32:00: Danke, dass du dabei warst.

00:32:01: also ich fand es sehr interessant auch persönlich von dieser Branche ein bisschen zu lernen und nicht meistens ist dann so wenn ich zumindest das auch interessant finde.

00:32:08: die Zuhörer auch halbwegs interessant schickt uns gerne Feedback und vielen Dank dass du da bei warst.

00:32:13: Vielen Dank fürs Gespräch.

00:32:14: Super ja wer jetzt noch dabei ist der hat bis zum Schluss durchgehört.

00:32:16: vielen dank.

00:32:17: ich freue mich immer über Feedback.

00:32:18: ihr könnt gerne auf mich und auch auf mark zukommen.

00:32:20: wir haben die links unten in den Shownaus sowohl zu den Webseiten als auch zur LinkedIn.

00:32:25: das heißt ihr könnt gern aber Ja, auf uns zukommen und fragen wenn ihr Feedback habt.

00:32:28: Ich kann natürlich auch gerne ein Intro machen, wenn es irgendwas Seriöses oder sogar Interessantes ist.

00:32:31: Ihr habt ja jetzt gehört was Marc macht.

00:32:33: insofern habt ihr vielleicht doch irgendwo Berührungspunkte geschäftlich?

00:32:37: Und ja das Ganze ist nur möglich weil ich noch eine Doppelrolle nachgehe.

00:32:40: Das heißt ich bin ja auch bei Atreus, bei Hydrogen Struggles sprich wenn ihr gerade... Themen habt ihr im Personalbereich, euch rumtreiben.

00:32:46: Habt ihr gerade die richtigen Leute zur richtigen Zeit im Unternehmen?

00:32:48: Kommt gerne auf mich zu!

00:32:49: Es können permanente oder intramistische Herausforderungen sein.

00:32:52: Wir haben dann einen sehr, sehr sorgfältig qualifizierten Talentpool und freuen uns natürlich auch einfach mal über ein Erstgespräch und kennenlernen.

00:32:59: Marc bis zum nächsten Mal

00:33:00: Vielen Dank.

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