Episode 287 mit Sophie-Theres Ebert (CFO, SHW AG)
Shownotes
„Ich sehe in allem eine Chance“, sagt Sophie Therese Ebert, CFO der SHW AG. In dieser Episode spricht Franz Kubbillum mit ihr über die Rolle von SHW als traditionsreicher Automobilzulieferer und Hidden Champion im industriellen Mittelstand – vom CO₂-optimierten Pumpen- und Antriebsstrang über Hochleistungsbremsscheiben bis hin zur globalen Local-to-Local-Strategie mit rund 1.800 Mitarbeitenden und gut 500 Millionen Euro Umsatz. Im Fokus stehen dabei die Transformation der Automobilindustrie, insbesondere mit Blick auf E-Mobilität, neue Antriebsstränge und strengere Emissionsvorgaben – und welche Marktchancen sich daraus für SHW ergeben.
Sophie Ebert zeichnet ihren Weg von frühen Berufswünschen als „Chefin“ über die Wirtschaftsprüfung bei KPMG in der Schweiz bis in die Geschäftsführung eines Feuerwehraufbauherstellers und schließlich in den Vorstand der SHW AG nach. Sie spricht darüber, wie Vertrauen in das eigene Können und in Förderer im Umfeld ihre Karriere geprägt haben – und warum sie heute selbst gezielt Talente in ihrem Team stärkt und ihnen zusätzliche Entwicklungsschritte zutraut. Gleichzeitig gibt sie einen persönlichen Einblick in ihren Alltag zwischen CFO-Verantwortung für Finanzen, Controlling, Legal und HR, zwei kleinen Kindern, klaren Routinen und bewusst gesetzten Grenzen, um leistungsfähig und fokussiert zu bleiben.
Weitere Fragen, die Ebert in dieser Episode beantwortet, sind:
- Wie steuert sie die Transformation der SHW AG in einem herausfordernden Marktumfeld – zwischen Verbrennerverlängerungen, E-Mobilität und Euro‑7-Anforderungen?
- Welche Rolle spielen Teamaufbau, Vertrauen und die richtige Besetzung von Schlüsselpositionen für nachhaltigen Erfolg im C‑Level?
- Welche Routinen, Prioritäten und Haltung helfen ihr, Karriere, Familie und persönliches Wachstum in Einklang zu bringen – und in jeder Herausforderung eine Chance zu sehen?
Themen:
- C-level
- E-Mobilität
- Vertrauen
- Transformation
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute zu Gast bei Behind The Sea, Sophie Therese Ebert.
00:00:03: Sophie ist CFO der SW AG.
00:00:06: Das ist ein Traditionsunternehmen aus Aalen und dort habe ich sie besucht und die SW AG entwickelt und produziert zum Beispiel unter anderem CO² optimierte Pumpen, Motor- und Antriebskomponenten sowie Hochleistungsbremsscheiben für die internationale Automobil- und Nutzfahrzeugsindustrie.
00:00:22: Mit rund eighteenhundert Mitarbeitenden weltweit erwirtschaftet SW ein Jahresumsatz von gut fünfhundert Millionen Euro und ist damit einer der zentralen Player im industriellen Mittelstand mit globaler Präsenz.
00:00:34: Ich habe mich mit Sophie unterhalten, wie wird man eigentlich CFO in so einem traditionsreichen Unternehmen?
00:00:39: Was hat man davor gemacht?
00:00:40: Wie sieht der Alltag aus?
00:00:41: Und was hat sie für Karriere- und Management Tipps & Learnings für uns?
00:00:45: Also hört dem Podcast unbedingt bis zum Schluss durch!
00:00:50: Liked, wenn ihr kommentiert.
00:00:52: Wenn ihr uns ein Abonnementer lasst und wenn ihr natürlich weiter erzählt, wenn Ihr jemanden bei euch im Netzwerk habt der die Episode auch hören sollte!
00:00:58: Ich bin Franz Kubilum.
00:00:59: das ist Behind The Sea und los geht's mit Sophie Thérèse Ebert.
00:01:02: Jede Woche spreche ich im behind the sea Podcast mit Top Level Managern und Managerinnen.
00:01:07: alle haben ein Problem sie kommen nicht an die richtigen Leute zur richtigen Zeit für ihre Herausforderungen im Geschäft.
00:01:14: Egal ob für permanente Rollen oder interrymystische Aufgaben, wie z.B.
00:01:17: M&A-Projektesystemeinführungen Neuaufbau und Umbau von Abteilungen Oder ganze Organisationstransformationen.
00:01:24: Oftmals mangelt es an der richtigen Ressource... ...oder eben Kompetenz.
00:01:28: Wenn dich das aktuell auch herumtreibt dann komm gerne auf mich zu.
00:01:30: Wir können einmal unvermindlich zu dem Thema sprechen.
00:01:33: Mehr Informationen findest du auch auf www.vertreus.de.
00:01:35: Ich freue mich auf deine Nachricht Auf LinkedIn oder eben via Mail.
00:01:38: Und jetzt zurück zum Podcast!
00:01:42: Danke dir, danke dass du hergekommen bist.
00:01:44: Ich freue mich.
00:01:45: Ja unbedingt sag doch mal gleich wo wir heute sind und was du machst?
00:01:49: Genau!
00:01:49: Wir sind bei der SWG.
00:01:51: Wir sind Automobilzulieferer mit Sitz in Aalen.
00:01:53: also wir sind hier an Aalen.
00:01:54: Wir haben mehrere Standorte aber das ist ja der Hauptsitz Und ich bin der CFO hier seit fast einem Jahr.
00:02:03: Sehr cool da gehen wir natürlich später noch ein bisschen mehr auf den Rollen ein.
00:02:05: Aber sag uns erstmal SW Was macht ihr genau?
00:02:09: Genau, wir sind auch klassischer Automobilzulieferer.
00:02:11: Wir liefern die großen OEMs.
00:02:14: alle, die Rangonamen haben zählen hier mit zu den wichtigsten Pumpenlieferanten.
00:02:19: also wir stellen Pumpen her aber auch Sinterteile hier in Arles.
00:02:23: die Pulvermetallogie sind auch Zuliefferern praktisch von uns selber zum Teil fünfzig Prozent und machen Leichtbau Bremsscheiben.
00:02:33: Also das sind unsere drei Bereiche, die wir haben
00:02:37: Verstanden.
00:02:38: Das heißt, der gute Zuhörer kommt mit euch höchstwahrscheinlich in Kontakt wenn man im Auto sitzt und Auto fährt oder?
00:02:44: Genau richtig!
00:02:45: Also jetzt auch sehr große E-Flotte.
00:02:48: also Thema Transformation für uns natürlich wichtig wird gerade mit unseren Pumpen ausgestattet und da findet auch unsere Transformation aktuell statt.
00:02:57: wir versuchen wirklich ein Systemlieferant zu sein heisst nicht nur die Pumpe herzustellen sondern alles ein bisschen mit außen rum also einen Ölfilter dazu, einen Ölsumpf dazu Und einfach so, dass wir so ein Gesamtkonzept dem OEM präsentieren können.
00:03:11: Eben er spart sich damit auch natürlich die Anzahl an Zulieferern und das macht es dann attraktiv entsprechend.
00:03:16: Okay verstanden wie seid ihr so ungefähr aufgestellt?
00:03:18: Sind das bei euch so?
00:03:19: Produktlinien nachdem ja auch Sortierzeit irgendwie zum Beispiel Pumpen, Pulvermetallogie...
00:03:23: Genau also wir haben jetzt hier in allen Wege gesagt die Pulver-Metallogie.
00:03:27: Deinem Batschussenried ist unsere Pumpensparte würde ich mal so nennen oder unser Geschäftsbereich Pumpen.
00:03:34: Der hat einige Standorte.
00:03:36: Also wir haben noch einen weiteren Standort in Rumänien, das ist eine verlängerte Werksbank.
00:03:39: Hatten auch noch ein Standort an Pumpenstandort in Kanada, in Brasilien und in Kunshan, China.
00:03:46: Und dann für den Bremsscheibenbereich haben wir einen Standort im Tuttlinge Neuhausen und auch einen weiteren in China, in Heimen.
00:03:56: Also auf jeden Fall globaler Fußabdruck,
00:03:58: oder?
00:03:59: Genau.
00:03:59: Globaler Fuß abdruck.
00:04:00: Es war auch immer die Strategie Local to local.
00:04:03: also wir haben auch viele Programme mit den großen OEMs wo wir zum Teil eben direkt in China beliefern aber dann auch für den europäischen Markt und das ist da unsere wirklich globale Strategie.
00:04:15: ein sehr sehr gutes Kriterium zur Auswahl auch für Den OEM.
00:04:20: ja Okay,
00:04:21: jetzt hast du ja schon gesagt, dass die eine Transformation macht.
00:04:23: Das heißt also Pumpen und Bremsen muss man immer noch im Auto irgendwie?
00:04:26: Ja, das heißt, da habt ihr mindestens mal eine Daseinsberechtigung auf jeden Fall für die E-Flotte ist.
00:04:33: trotzdem wie groß würdest du die Trotzformation einschätzen von einem Auto was mit Sprit fährt zu dem Auto was elektrisch fährt?
00:04:42: Also ich würde sagen aktuell merken wir noch ganz stark des Thema Verbrenner.
00:04:46: Wir haben wirklich auch viele Laufzeitverlängerungen.
00:04:50: Zum Teil wussten die OEMs auch gar nicht, wo sie hinlaufen wollten.
00:04:54: Man merkt ja immer wieder den Wandel, doch mehr Verbrenner, Hybridautos... Da ist man sich nicht ganz klar und einig und selbst die Gesetzgebung außen rum ändert sich immer wieder.
00:05:07: Bei den Bremsen ist natürlich die Euro-Sieben-Norm wichtig für uns was das Thema Feilenstaubreduzierung angeht.
00:05:13: Das heißt der Forschen will natürlich weiterentwickeln viel.
00:05:16: Das heißt eine spezielle Beschichtung auf den Bremsscheiben ist ein wichtiger Faktor.
00:05:20: Und im Pumpenbereich, ich meine auch ne Batterie muss gekühlt werden in irgendeiner Art und Weise.
00:05:26: das heißt es ist vielleicht die Anzahl der Pumpen weniger aber deswegen auch die Transformation von uns zum System lieferanten um uns dort eben auch den Antriebstrang zu sichern so dass wir wirklich aufgestellt sind egal was für einen Antriebsstrang wir sind mit dabei.
00:05:39: sehr
00:05:40: gut.
00:05:40: schon mal gute Einstellung.
00:05:42: kannst du so ein paar Eckdaten sagen?
00:05:44: also vielleicht alles was man kommunizieren kann, was öffentlich ist.
00:05:47: Größenordnungen unternehmen etc.
00:05:49: Genau also die SRW zählt wirklich mit zu den ältesten Industrieunternehmens und es gibt's seit thirteenhundertfünfundsechzig.
00:05:56: Ich glaube darauf können wir wirklich mehr als stolz sein.
00:06:00: Ursprünglich haben wir begonnen mit dem Abbau von Eis in Erz und Verhütung.
00:06:05: Es gab sogar mal ein Prototypen an Auto wo wir gebaut haben.
00:06:08: Zufällig habe ich den sogar mal gesehen.
00:06:10: im ZF Museum in Friedrichshafen war ich sogar richtig erstaunt, dass sich dann SRW-Auto gesehen hat.
00:06:17: Das war toll ja!
00:06:19: Aber nur ein Prototyp und schlussendlich zwischendurch auch mal an der Börse.
00:06:26: deswegen sind noch relativ viele Informationen bei uns auf der Homepage ersichtlich.
00:06:31: es sind aktuell nicht mehr an der bürse gehören zur... Pankel AG, die wiederum zum Pira-Konzern gehört.
00:06:38: Und ja umsatzmäßig liegen wir so um die fünfhundert Millionen, tausend siebenhundert Mitarbeiter aktuell.
00:06:45: Ja man merkt schon, es ist so ein klassischer Hiddenschampion Mittelstand.
00:06:50: Wenn man hier reinfährt sieht man auch relativ schnell irgendwelche Schilder von euch und dann einen ganz großen Parkplatz und das kenne ich natürlich aus meinem Parkhaus.
00:06:56: Es sind ja viele Unternehmen so.
00:06:58: Das heißt es prägt hier wahrscheinlich auf die ganze Region A.
00:07:01: Also SRW kennt man hier einfach definitiv selbst... Unsere Wirtschaftsprüfer, die hier vor Ort sind.
00:07:08: Die Partnerin hat früher hier während der Studienzeit ihr Praktikum oder halt ihre Ferienarbeit gemacht, ja selbst sie kennt das Unternehmen einfach von klein auf.
00:07:17: Das heißt er hier in der näheren Umgebung wohnt, der kennt SW.
00:07:21: Sehr cool!
00:07:22: Dann beschreib mir noch ein bisschen deine Rolle.
00:07:24: also du hast dir schon gesagt CFO was liegt da alles bei dir?
00:07:27: Was sind deine Aufgabenbereiche?
00:07:29: Meine Aufgabenbereiche sind klar klassisch.
00:07:31: Finanzen, Kontrollen, Steuern, Treasury das normale Aufgabepaket würde ich sagen und zusätzlich bin ich auch verantwortlich für Legal und HR.
00:07:41: Okay, stand super!
00:07:43: Ja du.
00:07:44: also wenn man sich natürlich noch mehr mit SRW beschäftigen möchte wir am unten dann links im Podcast.
00:07:48: da kann man sich mal eure Website anschauen oder nach wiefern ein bisschen angucken bis ihr auch immer spannend zu erfahren wo die Leute hier im Podcast arbeiten und wie die Firmen etc.
00:07:57: aussehen.
00:07:58: Gucken wir uns mal an, wie du da hingekommen bist.
00:08:01: Fang doch mal ganz am Anfang an mit deiner beruflichen Karriere oder auch schon vorher wenn man das wissen muss und dann gucken wir jetzt mal an wie du CFO geworden bist?
00:08:11: Ja also... Prinzipiell muss man wahrscheinlich schon sehr, sehr früh bei mir anfangen.
00:08:17: So ungefähr als zehnjähriges Mädchen.
00:08:20: Ich hab immer meinen Vater bewundert.
00:08:23: Der hatte auch eine Finanzführungsrolle bei der Audi AG in Ingolstadt.
00:08:27: also ich komme ursprünglich aus Ingolstad und ich habe gesagt, ich will immer Chef von meinem Papa werden.
00:08:32: Chef von deinem Papa?
00:08:33: Chef für mein Papa wollte ich werden ja!
00:08:35: Das heißt natürlich dann war klar was sich irgendwann mal abzeichnet.
00:08:40: im Studium der BWL Hab ich dann auch gemacht, hab studiert in Augsburg ganz klassisch.
00:08:46: Betriebswirtschaftslehre war noch der letzte Studienjahrgang mit Diplom.
00:08:50: nach mir war dann eben der Master.
00:08:53: Bei mir war dann im Studiengang auch automatisch der Bachelor schon mit integriert.
00:08:57: Das war so eine Übergangsphase, aber irgendwie bin ich schon auch noch stolz ein Diplom, klassisches Altesdiplom zu haben, Diplombkoffer und habe dann während meinem Studium immer wieder schon verschiedenste Praktika gemacht um rauszufinden wo ich denn mal hin möchte.
00:09:10: Und da hat mich das Thema Wirtschaftsprüfung extrem interessiert und bin dann nach dem Studium in die Schweiz zur KPMG gegangen und stand dort den Zug und habe dort klassisch die WP-Karriere gestartet, würde ich mal sagen vom Assistant bis zum Assistant Manager alle Stufen durchlaufen.
00:09:32: Und dann ging es eben irgendwann mal darum auch mit meinem Jetzmann wo verschlägt es uns hin?
00:09:38: bleiben wir in der Schweiz auch Thema Familie usw.
00:09:41: oder gehen wir zurück nach Deutschland?
00:09:43: und dann war dann schon irgendwann recht schnell die Entscheidung klar wie gehen zurück nach Und habe dann bei einem Feuerwehraufbauhersteller in der Nähe von Heidenheim die Konsolidierung praktisch übernommen und wurde dort relativ schnell gefragt, ob ich nicht die Finanz- und Rechnungswesenabteilung übernehmen möchte.
00:10:05: Es war ein schneller Schritt für mich aber ich hatte sehr hohes Vertrauen vom damaligen CFO in mich.
00:10:14: Ich hab gesagt, komm wag ich einfach den Schritt.
00:10:17: Weil ... dort war schon viel im Umbruch auch und eben der damalige Stelleninhaber war schon etwas älter, konnte kein Englisch.
00:10:27: Ihr FSS-Bilanzierung war so ein Thema.
00:10:29: Und lief halt dann in der Hinsicht nicht gut?
00:10:32: Dann hab ich gesagt, ich probier's!
00:10:33: Ja, ich habe Unterstützung von meinem damaligen Chef gehabt aber auch aus dem Team.
00:10:38: Und hab deswegen den Schritt gewagt.
00:10:40: Und ja, irgendwann nach einer Zeit Ja, hat einfach die Struktur nicht mehr so ganz für mich in dem Unternehmen gepasst.
00:10:48: Einfach aufgrund des Eigentümers waren chinesische Besitzer und bin dann durch Zufall eigentlich an den damaligen Siv oder SRW geraten.
00:10:58: Wir haben uns ganz locker kennengelernt und dann war eigentlich relativ schnell für mich die Entscheidung wirklich klar nach sieben Jahren den Feuerwehraufbauhersteller zu verlassen und bin zur SRW gekommen erst mal in der Funktion der Leitung der ganzen Finanzabteilung also Finanzen-Controlling.
00:11:16: Und bin auch da sehr, sehr schnell gefragt worden ob ich den Lust hätte für zwei Standorte in Deutschland in die Geschäftsführung zu gehen.
00:11:25: Das war so ein Schritt wo ich mir dachte wow!
00:11:29: Auch wieder relativ schnell aber... Ich hab gesagt die Chance muss ich einfach wahrnehmen.
00:11:35: War dann natürlich schon auf viel Abstimmung mit der Familie weil ich habe einfach auch zwei kleine Kinder und Da braucht's den Support, den Rückhalt von der Familie vor allem von meinem Mann.
00:11:49: Wir haben viel abgewägt pro Contra und dann gesagt kommen wir die Chance, wer weiß wie oft die noch kommt?
00:11:56: Ich geh in die Geschäftsführung und ... Dann, ich würd mal sagen halbes Dreifeljahr später ist eben der damalige CFO in ein anderes Unternehmen gewechselt und hat mich als Nachfolge vorgeschlagen und unser CEO hat mich auch direkt eigentlich gleich gefragt Ob ich mir das vorstellen könnte.
00:12:16: und auch da wieder viel pro Kontra mit der Familie zusammen abgewägt, würden wir das hinbekommen, schaffen.
00:12:23: Und dann war eigentlich schon die Entscheidung klar – Ich gehe den Schritt!
00:12:28: Hab ihn nicht bereut bis jetzt.
00:12:31: Auch hier im Vorstand ist er einfach ein tolles Team.
00:12:34: Das hilft ungemein.
00:12:35: Wir lernen sehr viel voneinander.
00:12:39: Sehr cool.
00:12:40: Wie hast du in euer Vorstand aufgebaut?
00:12:41: Wie viele Leute seid ihr da?
00:12:42: Wir
00:12:42: sind zu dritt.
00:12:44: Es gibt den CEO der vor allen Dingen für Vertrieb mit zuständig ist Entwicklung.
00:12:49: Die Bereiche.
00:12:50: dann haben wir den COO, der es für die Auslandsgesellschaften und Einkauf Operations Themen eher zuständig und dann mich als CFO.
00:12:59: verstanden.
00:13:00: hast du denn auch was du sagtest als zehnjähriges Mädchen hast?
00:13:03: wolltest schon Chefin werden von deinem Papand damals aber halt Chef.
00:13:06: in allgemein war das dann auch durchgehen oder war das einfach nur so Kindheitsthemen was man gesagt hat?
00:13:11: Oder war wirklich Studium und dann die Zeit in der Wirtschaftsprüfung immer das Ziel auch noch da irgendwann Geschäftsführer zu werden.
00:13:18: Geschäftshöhe nicht, also es war immer das Ziel vom... von meinem Dad, Chef zu werden.
00:13:24: Der ist aber dann blöderweise während meines Studiums in Alterszeit gegangen.
00:13:27: also das Ziel konnte ich leider nicht ganz verfolgen.
00:13:30: Aber unabhängig davon habe ich natürlich schon gesagt naja wenn man nach dem Studium in der Wirtschaftsprüfe anfängt dann ist es mit Sicherheit ein gutes Sprungbrett um irgendwann in der Industrie auch weiterzukommen.
00:13:40: dass bis zur Geschäftsführung oder jetzt auch zum Vorstand gleich gereicht hat oder ich es bis dahin geschafft hab ... denke ich auch in einem Zusammenspiel vieler ... ... viele Situationen, die sich einfach so ergeben haben.
00:13:54: Also sehr viel Zufall auch dabei ja.
00:13:56: Okay.
00:13:57: Warum hast du dich besonders für Wirtschaftsprüfungen interessiert?
00:13:59: Was hat dich daran gereizt oder wusstest du das überhaupt schon bevor du gestartet bist... ... dass du dich dafür interessierst?
00:14:04: Nein!
00:14:05: Ja doch durch meine Praktika.
00:14:07: Genau auch da hat mir eigentlich den Hinweis damals meinen Vater gegeben.
00:14:12: Der hat dann ... ... PWC hat damals Audi geprüft und wir haben da einfach mal angefragt ob ich da ein Praktikum machen kann.
00:14:18: Ich bin dann nach Hamburg zu einem Praktikum sechs Wochen und da habe ich mir gedacht, das macht total Spaß in andere Unternehmen reinzuschauen.
00:14:27: Was haben die für Prozesse?
00:14:28: Wie sind sie aufgestellt?
00:14:30: Die Abwechslung war enorm!
00:14:33: Und einfach auch wie die Teams dort agiert haben.
00:14:36: also wirklich sehr viel Zusammenhalt, viel Offenheit man wird gleich mit an die Hand genommen.
00:14:42: Das hat mir sehr gut gefallen und habe gesagt, dass könnte ich mir prinzipiell nach dem Studium einfach vorstellen.
00:14:47: Okay,
00:14:47: verstanden.
00:14:48: Und dann hattest du ja schon gesagt, du bist dann zu dem Feuerwehraufbauhersteller?
00:14:52: Warst du da auch schon Geschäftsführerin?
00:14:53: Nein, nein, nein.
00:14:53: Ne, dann warst du quasi Leitung für die Kaufmanuscherei?
00:14:56: Für die Finanz- und Rechnungswesenabteilung genau.
00:14:58: Das war wahrscheinlich auch schon eher ein älteres Industrieunternehmen oder?
00:15:01: Ja, genau.
00:15:02: Und das war jetzt nicht so mit PwC zu vergleichen wo eigentlich gefühlt nur junge Leute dynamisch alle ehrgeizig alle wollen was erreichen.
00:15:08: Nicht dass man natürlich im Mittelstand oder in den Industrie unternehmen nicht ehr geitzig ist aber es ist ja schon eine ganz andere Kultur
00:15:14: Ganz anders.
00:15:15: Also wirklich auch so diesen Speed, den gab es dort nicht.
00:15:22: Da waren dann viele ... sind seit ca.
00:15:24: und zwanzig, dreißig Jahre im Unternehmen auch hier.
00:15:26: Prinzipiell ist das eigentlich eine super Sache.
00:15:28: ja also wirklich die Erfahrung, die manche Leute damit sich bringen ist immens.
00:15:33: aber um nach vorwärts zu kommen Prozesse zu verändern, sehr schwerfällig.
00:15:39: Und bis man da wirklich mal alle an die Hand genommen hat und sie auch dazu motiviert was zu ändern.
00:15:46: Damals bei dem Feuerwehraufbauhersteller war es dann wirklich auch die Einführung von SAP.
00:15:50: oder mal wegkommen vom Bargeld dass die Service-Monteure zur Kasse ... laufe mit ihrem Zettel und sagen, ich hätt dir gerne... ... twenty-fünf Euro achtzig ausbezahlt.
00:16:02: Ja?
00:16:02: Also das ist natürlich schon mal was ganz anderes gewesen!
00:16:05: Und war ein enormer Aufschrei als es dann wirklich geändert wurde.
00:16:10: und alles dann doch mehr in Systemen und kein Bargeld.
00:16:15: Das ist schon komplett anders ja.
00:16:17: Wie hat sich das für dich angefühlt?
00:16:18: also warst du da dann erst weiß ich nicht enttäuscht oder warst vielleicht sogar froh dass die Kultur anders ist?
00:16:23: oder wie war das?
00:16:25: Ich würde sagen, das nimmt man einfach an und schaut dass man entsprechend daran arbeitet.
00:16:31: Dass man eine Prozesse arbeitet.
00:16:32: Und das wiederum ist ja auch das was Spaß macht, dass man Sachen bewegen kann, Dinge bewegen können, Dinge ändern kann und sich nicht auf das Ausruh sage ich mal was da ist und es läuft schon irgendwie weil dann verliert einen Anschluss.
00:16:47: Wenn du jetzt so zurückguckst auf die Karriere, was sind denn so Sachen wo du sagst?
00:16:50: Das waren für dich ... einschlägige Meilensteine oder Learnings.
00:16:55: Wichtige Zeitpunkte irgendwie in der Zeitlinie?
00:17:02: Also immer wieder wichtige Learnings eben auf sich zu vertrauen, vielleicht auch immer wieder mal sicher zur Erinnerung zu rufen man kann das ja aber man ist auch nicht alleine wirklich auch des Vertrauen was andere Leute in einen geben anzunehmen und den Personen dann auch zu zeigen, ihr lag richtig.
00:17:27: Ein Beispiel jetzt bei dem Feuerwehraufbauhersteller, der mein Damenleger Chef als ich hier zur SAW gekommen bin und in die Geschäftsführung, wir haben noch so eine kleine Gruppe und da habe ich das geschrieben und er hat gesagt, ich hab's schon immer gewusst!
00:17:40: Und dann ist er okay.
00:17:42: Gut hast du es vor mir gewusst?
00:17:44: Aber da war halt Gewisse Leute sehen ja auch mit ihrem Erfahrungsschatz, denke ich, auch Potenzial in manchen.
00:17:52: Und das ist jetzt für mich auch so ein Thema wo ich sage, dass es wichtig für mich, dass sich sowas weitergeben kann.
00:17:58: Das heißt auch wenn ich Potenziale sehe in Leuten und meine Mitarbeitern, dass ich die entsprechend stärke und förder damit auch die gewissen... Fahrt einschlagen können, wo man sich denken die können nochmal zwei drei vier Schritte weiterkommen wie sie es aktuell sind.
00:18:16: Verstanden irgendwie hat sich dann irgendwo so auf dem Weg mal auch angefühlt dass man nicht nach vorne kommt sondern das man vielleicht ein Schritt zur Seite macht oder einen Schritt zurück um dann wieder Schritte da vorne zu machen oder wie auch immer?
00:18:29: Ja würde ich sagen jetzt nach der Nach der Wirtschaftsprüfung.
00:18:33: also da war wirklich so ein Punkt da bin ich einmal ins Gefühl für mich persönlich in Stocken geraten Denkt das war auch so ein Punkt, wo ich damals ... Wo es mir aber die Entscheidung einfacher gemacht hat zu sagen, wir gehen wirklich zurück nach Deutschland.
00:18:47: Und schlussendlich war das eigentlich rückblickend... Eigentlich das Richtige!
00:18:53: Es war einfach in dem Moment hat sich's nicht gut angefühlt.
00:18:57: Aber es hat dazu geführt dass ich bei den Feuerwehraufbauhersteller gelandet bin dann relativ schnell eine Führungsrolle übernommen habe und dann eben auch schlossendig jetzt da bin, wo ich bin.
00:19:07: Ich denke das hat dann schon irgendwie auch wenn es viel Zufall ist und aber es hat dann auch seinen Grund vermutlich gehabt warum's damals einfach so war wie es war und ja war dann einfach rückblickend.
00:19:21: dennoch gut
00:19:22: okay hast du dir oder setzt du dir noch immer so ziele irgendwie jährlich oder irgendwie so bezüglich Karriere oder halt ein berufliches Feld
00:19:31: Karriere nicht, aber persönlich natürlich klar wie wir hier im Unternehmen weiterkommen habe ich einen großen Katalog an Zählen wo ich mich setze.
00:19:39: Aber auch mit Abstimmung und den anderen Vorstandsmitgliedern wo wir dann wirklich in unseren Sitzungen das auch einmal zusammen besprechen.
00:19:46: Wo wollen wir hin?
00:19:47: In dem Jahr?
00:19:48: und klar die Ziele werden auf die einzelnen Mitarbeiter und Abteilungen runtergebrochen weil ich denke es ist schon wichtig zu wissen wo man hinlaufen möchte.
00:19:57: Man braucht ein Ziel vor Augen Und gerade im Finanzbereich ist das schon essentiell.
00:20:04: und wie gesagt, man will ja nach vorne kommen.
00:20:06: Man will das Unternehmen nach vorne bringen.
00:20:11: Das SRW gibt es einfach schon so lange
00:20:14: mit dem Grund haben.
00:20:15: Genau!
00:20:16: Es wird ein Grund haben und den Grund möchte man natürlich auch weitergeben und den Mitarbeitern signalisieren eben dass wir hier einfach wirklich auch weitermachen und vorwärts kommen und was erreichen.
00:20:27: Okay.
00:20:27: Und so persönlich für dich selbst setzt du dir ja gar nicht, bist du nicht so eine Person die sich dann so einmal im Jahr irgendwie Ziele setzt oder so?
00:20:33: Jetzt haben wir gerade Jahreswechsel gehabt vor ein paar Wochen.
00:20:37: Gar nicht so sehr?
00:20:37: Nein eigentlich.
00:20:38: Okay spannend!
00:20:39: Das
00:20:39: ist wirklich eher so wie kommen wir als Team also Unternehmen voran.
00:20:44: Persönlich habe ich ja schon relativ... Also ich hab eigentlich Gefühl für mich jetzt erst mal alles erreicht.
00:20:50: Ich bin in einem Vorstandsposten wo ich eigentlich was gar nicht mein Ziel war.
00:20:54: Ja stimmt.
00:20:56: Und ist eigentlich schon mehr, wie ich mir mal erhofft hab.
00:21:00: Da fühle ich mich jetzt auch sehr wohl und würde da aktuell nichts dran ändern wollen!
00:21:06: Ja
00:21:06: klar, super!
00:21:07: Du müsst dein Vater noch anstellen hier irgendwo wieder?
00:21:12: Ich glaube, wer genießt sein Renten da
00:21:13: sein?!
00:21:14: Ja gut,
00:21:15: nachvollziehbar!
00:21:17: Cool also sehr spannend auf jeden Fall.
00:21:19: Herzlichen Glückwunsch.
00:21:19: natürlich erst einmal zu der Situation.
00:21:21: Gucken wir mal so ein bisschen auf deinen Alltag, weil wenn du dir keine Ziele setzt.
00:21:24: Du hast bestimmt einen Alltagsthemen die auch irgendwie dazu führen, dass man dann erfolgreich ist oder nicht und grad sind's ja manchmal die kleinen Sachen, die man täglich richtig macht, die sich über die Jahre akkumulieren.
00:21:37: Die dann auch dazu führen das man von anderen Leuten gesehen wird und dass man ja auch erfolgreich in dem ist was man macht.
00:21:43: Führ uns mal durch so'n Tag und achte besonders so auf die Themen vielleicht ... die jetzt natürlich natürlich sind aber die vielleicht von außen betrachtet her so Erfolgsgeheimnis oder Routinen sein könnten.
00:21:55: Also ein Erfolgsgeheimniss ist mit Sicherheit, ich würde mal auch schon sagen Artwork-Live Balance also das Thema Familie dass man da einfach den Rückzugsort hat sich wieder erden kann weil extrem wichtiger Punkt für mich Familie steht wirklich an oberster Stelle.
00:22:20: und Ja, mein Alltag ist wirklich in der Früh bin ich Mama.
00:22:26: Ich stehe sehr früh auf damit ich schon gerichtet bin und dann wird erst mal Essen gemacht für die Kinder.
00:22:33: Und dann wird das Essen für die Kita gepackt und dann werden die Kinder geweckt und angezogen und bis sich da mal wirklich loskommt ... schon relativ spät.
00:22:43: Also ich lege auch sehr, sehr viel Wert drauf, dass sich meine Kinder in die Kita bringen.
00:22:47: Einfach um noch Zeit mit ihnen zu verbringen und dann habe ich eben die Fahrt hier in die Arbeit wirklich eine halbe Stunde und da ist dann wie so ein Schalter der sich dann umlegt und in der Arbeit gibt es dann wirklich... bestimmte Tage, da sind sehr viele schon fix.
00:23:04: Wo bestimmte Themen einfach abgearbeitet werden aber dann eben auch die Ziele wie man sich gesteckt hat schon mal aktiv anzugehen zu verfolgen eine Strategie zu erarbeiten wo will ich denn wann mit welchem Ziel wie weit sein?
00:23:17: Das ist denke ich ein ganz ganz wichtiger Punkt und ansonsten aber auch auf sich zu gucken.
00:23:23: also Thema Sport ist mir wichtig versuche ich irgendwie oder selbst wenn es acht neune abends ist dann doch noch einmal wenigstens ein bisschen was zu machen Weil ich denke, wenn man ausgeglichen ist mit der Familie sich einigermaßen fit hält, gesund bleibt.
00:23:37: Dann hilft es ja im Arbeitsalltag mehr als ... Also einfach auch um da klar zu sein, fit zu sein so wenig krank wie möglich zu sein und das ist das was dann wirklich auch im ArbeitsAlltag denke ich einen vorwärts bringt.
00:23:55: Total!
00:23:57: Wenn du also erst mal wann stehst du auf in der Früh?
00:23:59: So kurz nach fünf.
00:24:01: Und dann gehört der Morgen, hast du gesagt deine Familie und Kindern, schaust du da schon in die Mails oder lässt sie?
00:24:06: Ab und
00:24:07: zu ja!
00:24:08: Wenn ich grad wenn das Porridge, wir hatten es vorhin ja ganz kurz bei sich Frühstücke.
00:24:13: Wenn das Porrage gerade vor sich hinkocht ein bisschen, dann schau ich schon die ersten Mails kurz an.
00:24:18: Vor allen Dingen wenn meine Kinder noch schlafen.
00:24:20: Aber sobald die wach sind ist der Fokus wirklich auf die Kinder dann geht's wirklich los.
00:24:27: Manchmal schon auf der Autofahrt dorthin, wo die ersten Telefonate geführt werden in die Arbeit aber dort ist wirklich der Fokus auf daheim.
00:24:36: Also ich denke auch dass man sich wenn wir den klaren... Grenzen hat im Alltag, dass es schon wichtig ist und man sagt ja immer dieses Time-Boxing-Prinzip.
00:24:47: Man braucht immer so lange wie man sich die Timebox setzt.
00:24:50: Das war früher im Studium, da hat man solange ... Wenn man sich Lernzeit genommen hat, hat man dann halt die Prüfung geschrieben.
00:24:57: Ich glaube das ist immer wichtiger, weil die Grenzen aufweichen in die Arbeit.
00:25:01: D.h.,
00:25:01: du kannst jederzeit online sein oder arbeiten, erreichbar sein und irgendwas machen.
00:25:07: Ich weiß nicht, ob das unbedingt produktiver macht dadurch.
00:25:09: Sondern ich glaube, das Gefühl ist weich dann eher auf und man nimmt sich halt mehr Zeit für die Sachen.
00:25:13: Richtig!
00:25:13: Also sehe ich genauso... vor allen Dingen wenn ich hier vor Ort bin also wenn ich wirklich richtig nicht im Homeoffice arbeite sondern hier herfahre in die Arbeit Dann sind die Grenzen klarer.
00:25:25: Wenn ich im Homeoffice bin, habe ich das Gefühl der Tag ist deutlich länger.
00:25:29: Ich bin länger erreichbar.
00:25:31: Der Laptop ist immer noch an, selbst wenn die Kinder schon aus der Kita da sind dann macht man doch nochmal schnell zwei drei Telefonate weil ich hab sie noch gar nicht geschafft runterzufahren den Laptopp.
00:25:40: Da sind die Grenzen durchaus viel weicher und da ist der Tag deutlich länger.
00:25:46: Das sehe ich auch so.
00:25:48: Okay, spannend.
00:25:49: Wenn du dann weiter so durch den Tag gibst, gibt's irgendwelche Sachen die auch feste Routinen sind?
00:25:54: Hast du da noch mal irgendwie Zeit für dich blockiert?
00:25:57: oder ist das calendarweit?
00:25:59: Das gehen fremdbestimmt
00:26:00: manchmal.
00:26:01: Ich versuche mir Blocker zu setzen.
00:26:03: ja meistens sind es aber leider genau dann die Termine die für Sachen die brennen dann meistens genutzt werden.
00:26:11: Aber ich versuche es Es funktioniert aber nicht oft.
00:26:15: Ja Da muss ich wahrscheinlich vielleicht, wäre das so ein Ziel?
00:26:19: Ein neues Ziel für mich.
00:26:21: Dann noch mehr dran zu arbeiten, dass sich da wirklich mich ein, zwei Stunden mal komplett rausnehmen und bestimmte Themen abarbeiten.
00:26:29: Aber ja manchmal ist die Situation dann so am Brennen, dass es dann einfach schnell gehen muss.
00:26:36: Wie organisierst du dich selber also so?
00:26:38: Thema Selbstmanagement?
00:26:39: Bist du jemanden der noch Bücher... Notizbücher, Titulisten ...
00:26:45: Ja, also ich bin ein stark strukturierter Mensch.
00:26:49: Wirklich viele Tutu-Listen zum Abhaken.
00:26:52: Ich finde das ist auch motivierend für einen selber wenn man die Chance hat was abzuhaken.
00:26:58: Dass man einfach mal sieht okay jetzt gewinnen ein zwei drei Themen.
00:27:01: die haben wir wirklich erledigt und erfolgreich abgeschlossen bin ich sehr, sehr strukturiert.
00:27:10: Zwischen ganz vielen To-do's in meinem Outlook, wo dann immer wieder mal hoch poppen aber auch ganz klassisch auf dem Zettel, wo neben mir am Laptop liegt, wo ich was rumkritzel und danach ... Durchstreich, wenn es erledigt ist.
00:27:28: Wie schirmst du dich ab vor so Notifications?
00:27:31: Egal ob das jetzt beruflich oder private Themen sind man hat ja wie gesagt durchs Handy und auch auf dem Laptop überall News Ding Ding Ding Es geht die ganze Zeit irgendwas Schirmst Du Dich dagegen ab Oder
00:27:41: ich habe ganz ganz wenige so push Sachen.
00:27:43: Ich bin noch gar kein Fan von den Apple Watches und so weiter weil ich glaube wenn es die ganze zeit am Handgelenk vibrieren würde dass da würde ich durchdrehen.
00:27:52: Deswegen so wenig wie möglich Einflüsse von außen.
00:27:56: Es gibt dann noch genügend Zeit, auch am Wochenende wo man sich mal mit den Themen beschäftigen kann.
00:28:02: aber ich versuche so wenig wir möglich Pushmeldungen überhaupt zu haben um nicht abgelenkt zu sein.
00:28:08: Verstanden was ist deine Hauptquelle für Weiterbildung?
00:28:12: und also dann up to date bleiben?
00:28:15: Schon viele Newsletter, also klar auch klassisch von KPMG und die Themen.
00:28:22: Aber ich lese auch viel so.
00:28:26: Wirtschaftszeitschriften oder Industriemagazin mag ich ganz gerne sind dann immer ganz tolle Sachen drin oder eben dann auch auf der Autofahrt Podcast sehr
00:28:38: gut cool interessant.
00:28:43: Wenn du jetzt so an die aktuelle Zeit denkst, was gibt es irgendwas, wo du besonders viel Chance oder ja doch Chancen drin siehst für uns?
00:28:54: Oder auch generell beruflich.
00:28:57: Also ich würde jetzt mal sagen vor allen Dingen auch Chance jetzt auch für die SW.
00:29:01: Das Marktumfeld ist sehr herausfordernd aktuell.
00:29:05: Ich sehe es jetzt für die SAW wirklich als Chance, weil wir denke ich den Schritt der Transformation sehr gut gemacht haben und einfach breit aufgestellt sind und wir oder ich denke das ist doch eine Marktbereinigung geben wird und wir davon schlussendlich profitieren werden.
00:29:21: Und so dann auch die Chancs geben hier im Umkreis eben allen Bauchschuss-Retutlingen dass wir einfach noch wirklich ein Arbeitgeber ja, den Leuten hier vor Ort einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen kann.
00:29:37: Ja und ich sehe das auch wenn es herausfordernd ist.
00:29:40: Ich bin da sehr optimistisch dass wir da wirklich sehr gut aufgestellt sind.
00:29:44: Ja
00:29:45: definitiv also ich glaube auch immer in herausfordernder Umfeld werden dann Gewinner gemacht.
00:29:48: Das ist nicht so als wenn alles läuft dann kann's ja jeder Das könnte man sagen.
00:29:52: Absolut, ja!
00:29:53: Auch wenn
00:29:53: es ein bisschen arrogant klingt so gerade von mir jetzt vielleicht auch als eher junge Person.
00:29:58: aber ich finde auch also in Herausforderungen und Umfeld werden Gewinner gemacht und das ist halt gerade aktuell einfach herausforderndes Umfeld
00:30:05: Ganz klar.
00:30:05: Ja
00:30:06: Gibt's irgendwas was dir vielleicht auch Sorgen macht wo du sagst oder weiß ich noch nicht so genau ob wir da schon eine Lösung für haben?
00:30:13: Sorgen mache ich mich eigentlich nicht.
00:30:14: Ich sehe in allem wirklich ne Chance.
00:30:18: Es sind Herausforderungen die man meistert.
00:30:20: Aktuell ist es wirklich Kann von Tag zu Tag auf einmal irgendetwas Neues hochpoppen, wo man sagt, oh Gott.
00:30:26: Jetzt haben wir wieder einen neuen Agenda-Punkt auf unserer To-do-Liste der sehr schnell gehandelt werden muss.
00:30:34: aber ich denke jetzt eben die Teams oder das Team was man sich aufgebaut hat ist so gut und so aufeinander eingespielt dass das Hand in Hand geht Wir da wirklich so schnell darauf reagieren können Dass ich da keinerlei Bedenken habe.
00:30:51: Sehr cool.
00:30:52: Ja, gibt's irgendwas?
00:30:53: Jetzt hören hier Leute zu die sind auch in deiner Rolle oder einer ähnlichen oder anderen Industrie aber in der gleichen Rolle.
00:30:59: Gibt es irgendwas was ich dich vergessen habe zu fragen oder was du noch gerne ansprechen möchtest?
00:31:04: Also ich denke wenn man wirklich in so eine See-Level Position ist das A und O des Team was man unten drunter hat.
00:31:12: Das heißt wenn man dann wirklich auch in den Unternehmen neu reinkommt sich das Team sehr genau anzuschauen Wie sind die aufgestellt?
00:31:21: Wie ist die Harmonie innerhalb des Teams, wie dynamisch ist das Team.
00:31:28: Wie viel Lust haben sie mit dir was Neues zu machen?
00:31:32: Prozesse zu ändern digitaler zu werden?
00:31:36: klar jetzt auch das Thema KI und so ist ein großes Thema.
00:31:41: Und wirklich So sich das team aufzubauen in dass man vollstes vertrauen hat um dann eben auch zeitfenster zu finden ... strategisch zu arbeiten, was das Unternehmen dann auch wieder nach vorne bringt.
00:31:56: Wie machst du das?
00:31:58: Ist es ein Direktgespräch mit den einzelnen Leuten oder gehst du... Machst du Offsites oder Team-Events?
00:32:03: Soll ich sagen wie gehst Du davor?
00:32:05: Also vor allen Dingen wirklich face to face also einen Vier-Augengespräch.
00:32:11: Aber mache ich viel und mach' ich auch mit meinen Direct Reports auch einmal wöchentlich gibt's immer schon fix aber auch Ja, ich lege sehr viel Wert drauf bei Neueinstellungen auch.
00:32:25: Sich da sehr gut kennen zu lernen und Ich habe das Gefühl dass ich relativ schnell raus finde passt die Person zu mir und zum Team oder eben nicht.
00:32:35: Das ist meist eines der Hauptkriterien für Go oder Nicht-Go.
00:32:41: Wie machst du das?
00:32:42: Ist es ein Gefühl oder hast Du das?
00:32:43: Ein Gefühl!
00:32:44: Okay, tatsächlich ja.
00:32:45: Das einfach ein Gefühl, ja.
00:32:46: Okay, spannend Super, hey wir sind fast durch.
00:32:49: Eine Frage noch bevor wir sozusagen zum Ende kommen schon langsam was würdest du denn machen wenn du nicht in der Geschäftswelt tätig wärst?
00:33:00: Ich habe jetzt zwei kleine Kinder und die fangen mit dem Vereintsthema langsam an also Handball Fußball und man sieht halt immer wieder Verein lebt von Ehrenamt Und ich bin extrem froh dass es bei uns so viele im Ehrenamten gibt das meine Kinder die Chance haben Sportarten auszuüben dann auch eben Beschäftigung zu haben außerhalb dem Thema Fernsehen, Handys und so weiter.
00:33:26: Und ich glaub', das würde ich sehr gerne zurückgeben und mich dort mehr engagieren.
00:33:32: Auch mein Mann ist sehr im Vereinsleben engagiert und der Zusammenhalt im Verein ist ähnlich wie in einem Unternehmen.
00:33:38: Ja, es ist immens!
00:33:40: Wie das auch dort Hand in Hand geht – auch wenn das meistens man nicht unbedingt die ganzen Gesetze kennt in so nem Verein.
00:33:50: Das ist was, was ich extrem wichtig finde und meinen Kindern die Welt zeigen.
00:33:55: Sehr sehr großes, sehr wichtiges Thema weil ich denke man lernt da erst wirklich zu schätzen wie gut es einem eigentlich geht.
00:34:04: Ich habe auch während dem Studium ein Auslandssemester auf Bali gemacht.
00:34:08: Das sagt dann jeder Strandparty, aber es war doch wirklich ganz streng.
00:34:15: mit Fingerabdruck musste man da sein sonst durfte man die Prüfung nicht mitschreiben und was man da dann auch für Kulturen kennenlernt und wie die Menschen zueinander sind und die unterschiedlichen Religionen.
00:34:28: in der Uni gab's halt nur Plumsklo und so.
00:34:30: ja das ist halt komplett anders zu uns.
00:34:32: Und da wirklich den Blick zu öffnen, auch meinen Kindern finde ich extrem wichtig und vielleicht auch mit meinem Mann ein oder zwei Meagrol-Frunden absolvieren wie wir das jetzt aktuell schaffen.
00:34:44: ja!
00:34:44: Okay
00:34:45: sehr cool was wärst du dann im Verein?
00:34:47: Wärst du denn so für welche Sportart oder was würdest du machen im Verein ?
00:34:51: Ich glaube
00:34:51: wahrscheinlich auch wirklich eher die Organisation außen rum.
00:34:57: Ja, könnte ich mir schon auch vorstellen.
00:34:58: Ich hab früher Basketball gespielt und war da mal Schiedsrichter.
00:35:02: Fand das immer toll so als Frau die älteren Männer zu pfeifen?
00:35:10: Eigentlich hat sie es ja da dann schon abgezeichnet.
00:35:15: Also kann ich mir auch vorstellen, dann hätte ich Zeit mich weiterzubilden also ...
00:35:18: Ja, absolut.
00:35:20: Spannend!
00:35:20: Hey das hat mega Spaß gemacht.
00:35:22: Herzlichen Dank dir dass du es offen mit uns alles geteilt hast und wenn man mit dir in Austausch gehen will denke ich mal verlinken wir mal link den unten und man kann mich auch immer gerne nach einem Intro fragen.
00:35:30: wenn das was Seriöses ist dann mache ich das auch gern.
00:35:34: Super, vielen Dank hat echt richtig Spaß gemacht.
00:35:37: Ja, freut mich, wer jetzt noch dabei ist auf jeden Fall die Episode mit jemanden teilen der sie auch hören sollte.
00:35:43: ich freue mich natürlich immer über direktes Feedback zum Kanal und zu den jeweiligen Episoden.
00:35:47: ihr könnt Kommentare hinterlassen oder den ganzen Kanal einfach abonnieren und bewerten.
00:35:52: da freue ich mich natürlich.
00:35:52: Ich freue mich auch immer über Kritik und versuch das einfließen zu lassen.
00:35:55: Die die regelmäßig zuhören wissen auch dass sich einige fragen Und auch das Format natürlich immer nach euren wünschen.
00:36:01: Das Thema ist nur möglich, weil ich auch noch eine andere Profession nachgehe.
00:36:05: Wenn ihr gerade Themen bei euch im Unternehmen habt, die intremistisch abgearbeitet werden können.
00:36:10: Das können zum Beispiel M&A-Projekte sein Post Merge Integration Organisations Umbau System Einführungen also alles was eigentlich keine permanente Rolle im Unternehmen abbildet sondern eben zeitlich begrenzt abgearbeiteten kann.
00:36:22: da könnt ihr gerne mal auf mich zukommen.
00:36:23: ich kann dann mit euch einfach mal ein Gespräch führen und vielleicht finden wir jemanden im Unternehmen bei euch oder tatsächlich auch im Netzwerk der das machen kann.
00:36:29: alternativ haben wir einen sehr guten Talent Pool.
00:36:31: Der ist mittlerweile schon zwanzig Jahre in der Pflege sind also sehr gute Leute dabei.
00:36:35: Da gibt es auch immer eine Lösung.
00:36:37: Sophie, wir sehen uns dann beim Gespräch Nummer zwei oder bei einem unserer Aluminiten.
00:36:41: Super freu mich!
00:36:42: Danke dir.
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