Episode 285 mit Achim Weick (Founder & CEO, EQS Group)
Shownotes
„Good results look out of the mirror – bad results look in the mirror.“ Ein Prinzip, welches Achim Weick an den Punkt gebracht hat, an dem er heute steht.
In dieser Episode spricht Franz Kubbillum mit Achim Weick, Founder und CEO der EQS Group. Was im Jahr 2000 als equitystory.com während der Dotcom-Phase startete, ist heute mit rund 600 Mitarbeitenden in 15 Ländern und 14.000 Kunden eines der führenden B2B-Tech-Unternehmen für Investor Relations sowie Governance, Risk & Compliance. EQS unterstützt Unternehmen dabei, Compliance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Datenschutz und regulatorische Kommunikation zu digitalisieren und damit regulatorische Anforderungen effizient und skalierbar zu erfüllen.
Achim Weick gibt Einblicke in seine Gründungsgeschichte – von Dotcom-Crash und 9/11 über Finanzierungsschwierigkeiten bis zu entscheidenden strategischen Wendepunkten. Er berichtet, wie mehrfache Pivots, radikale Kostendisziplin und der Wechsel von Plattform- zu Produktlösungen nachhaltiges Wachstum ermöglichten. Der Durchbruch kam mit dem Kauf der DGAP von der Deutschen Börse. Zudem spricht er über Werte, Purpose sowie die Rolle von Transparenz, Integrität und Vertrauen als geschäftliche Grundlage. Außerdem geht er auf folgende Fragen ein:
- Wie hat er EQS durch Krisenzeiten wie den Dotcom-Crash navigiert?
- Welche Rolle spielte die ursprüngliche Idee, wenn das Unternehmen pivotiert?
Themen:
- C-Level
- Longevity
- Investor Relations
- Wachstum
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute zu Gast bei Behind The Sea, Achim Weig.
00:00:02: Achim ist Founder und CEO der EQS Group.
00:00:06: was mal vor zwanzig Jahren als equitystory.com gestartet hat, ist heute mit rund sechshundert Mitarbeitenden in fünfzehn Ländern und vierzehntausend Kunden eines der bedeutendsten B-to-B Investor Relations Tech-Unternehmen.
00:00:20: Vor zwanzig Jahren war er auch dann irgendwann der Dotcom Crash, das heißt diese Zeit gehört natürlich auch zur Gründungsgeschichte dazu und wir haben uns alles angeschaut von Achims Karriere wie er die Idee hatte die ja Unternehmung zu gründen bis hin zum Wachstum und natürlich auch allen Höhen und Tiefen speziell wie er es durch die Tiefend geschafft hat, er hat nämlich teilweise sogar am Wochenende die Firma selbst geputzt und hat sich auch Geld leihen müssen aus dem privaten Umfeld als einfach mal Investorengeld.
00:00:49: Das alles hat er uns im Podcast erzählt.
00:00:51: Ich finde, eine Wahnsinnsgründergeschichte war für mich super inspirierend und ich denke auch, dass ihr da einiges mitnehmen werdet!
00:00:58: Wenn ihr diese Story super findet dann teilt sie gerne mit jemandem der das auch hören sollte.
00:01:03: Ich freue mich über jedes Abonnement was ihr mir für den Podcast dar lasst.
00:01:06: und jetzt gehen wir rein in die neue Folge mit Achim Weig.
00:01:09: los geht's.
00:01:10: Jede Woche spreche ich im Behind-the-Seap Podcast mit Top Level Managern und Managerinnen.
00:01:14: Alle haben ein Problem, sie kommen nicht an die richtigen Leute zur richtigen Zeit für ihre Herausforderungen im Geschäft – egal ob für permanente Rollen oder interrymystische Aufgaben wie zum Beispiel M&A Projekte, Systemeinführungen, Neuaufbau und Umbau von Abteilungen oder ganze Organisationstransformationen.
00:01:32: Oftmals mangelt es an der richtigen Ressource oder eben Kompetenz!
00:01:35: Wenn dich das aktuell auch herumtreibt, dann komm gerne auf mich zu.
00:01:38: Wir können einmal unvermindlich zu dem Thema sprechen.
00:01:40: Mit mehr Informationen findest du auch auf www.vertreus.de.
00:01:43: Ich freue mich auf deine Nachricht, auf LinkedIn oder eben via Mail.
00:01:46: und jetzt zurück zum Podcast.
00:01:48: Achim!
00:01:49: Willkommen im Podcast.
00:01:49: Ja schön hier zu sein war jetzt ein langer Winter für uns alle Und heute scheint die Sonne.
00:01:54: Ja genau.
00:01:55: Wichtig.
00:01:56: gefreut als ich jetzt in den Radel hergefahren bin zu euch
00:01:58: Super!
00:01:59: Hey, starten wir gleich mal rein.
00:02:01: Sag doch uns mal was du heute machst und ja wer du bist?
00:02:06: Ja ich bin Gründer und CEO der EQS Group.
00:02:10: Ich habe das Unternehmen im Jahr zweitausend gegründet damals noch als equitystory.com AG.
00:02:16: da hört man schon dass war mitten in der Dot-Com Phase.
00:02:20: die Phase ist auch dann bald geplatzt.
00:02:22: also ich hab im Februar zwei tausend gekründet Und der Höhepunkt war ja vielleicht im März, zweitausend und danach ging es erst mal nur bergab.
00:02:32: Die Idee war eine BtoB InvestorLations Plattform aufzubauen die auf Video und Audio Streaming basierte also auch vieles was ich hier bei euch im Studio sehe kenne ich aus dieser Zeit und da gab's natürlich viele Höhen und Tiefen.
00:02:47: wir waren sehr früh dran viel zu früh und haben sehr viel Pivot gemacht, also sehr viel am Geschäftsmodell gearbeitet um irgendwann unseren Weg zu finden.
00:02:58: Heute sind wir in Führungsunternehmen im Bereich GRC Governance Risk & Compliance mit sechsten noch Mitarbeitenden in fünfzehn Ländern aktiv mit vierzehntausend Kunden für die wir in erster Linie Compliance, Ethik, Investigations, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Datenschutz digitalisieren und automatisieren.
00:03:22: Also super interessant, wir müssen gleich mal dann sozusagen starten wie man dort hinkommt was da die ganze Geschichte dahinter ist.
00:03:28: aber erklär nochmal also wenn jetzt ein kunde von euch sozusagen erst mal Börsen notiert ist oder man muss Publix sein um euch zu nutzen?
00:03:35: Ja in den ersten siebzehn Jahren haben uns ganz auf dem Bereich Public konzentriert, Investorations und alles was dort digitalisiert werden kann.
00:03:45: Da ist man natürlich in der Kommunikation auf der einen Seite aber auch stark in der Regulierung.
00:03:51: und das fängt an mit dem Thema Nachrichtenverbreitung.
00:03:55: alle Börsenotierten Unternehmen müssen gewisse Pflichten einhalten wenn es darum geht Insiderinformation zu veröffentlichen die sogenannten Atoknachrichten Und wir sind der Marktführer in Deutschland, alle DAX-Unternehmen arbeiten mit uns.
00:04:10: Wer sich für Börse interessiert und Nachrichten liest EQS steht immer vorne dran, EQs News, Eqs ad hoc.
00:04:18: Da haben die führenden Plattformen nicht alleine aufgebaut sondern da haben wir ein Tochterunternehmen der Deutschen Börsen übernommen und dann aber sehr viel Technologie drauf gesetzt um das zu einer echten Kommunikationsplattform auszubauen.
00:04:34: Okay.
00:04:35: Und wie war das sozusagen, bevor ihr an den Markt gegangen seid?
00:04:38: Was war da der gängige Weg so zu sagen ich kennen also was ich noch kenn sind halt so investor relation calls und auch so Meetings wo man eingeladen wird und dann ist man halt dort kann Fragen stellen kriegt dann die Ansprache und geht dann halt heim und vielleicht gibt es dann noch ein Brief oder so.
00:04:53: oder wie ist das damals gewesen?
00:04:55: ja Ich war ja, bevor ich das Unternehmen gegründet hatte, im Bereich Investment Banking unterwegs hier in München, Hypovereinsbank.
00:05:04: Damals gab es auch viele Börsengänge.
00:05:06: Im Jahr neunundneunzig zum Beispiel hatten wir hundertfünfzig IPOs pro Jahr.
00:05:11: Wenn wir jetzt über fünfzehn IPOs mal sprechen dann haben wir ein Peak-Jahr erreicht.
00:05:16: Also das ist schon keine Wille mehr an die Börse.
00:05:18: damals In Zeiten des neuen Marktes Haben wir eine ganz andere Welt gelebt Und damals ging es darum, in erster Linie – das war unsere Idee – insizientellen Investoren zu helfen und das Management besser kennenzulernen.
00:05:34: Grundsätzlich wollen Insizientelle Investoren das Management persönlich kennenlernen.
00:05:39: Das heißt bei fünfzehn IPOs kann ich auf den ganzen Veranstaltungen teilnehmen oder kann auch mein Unternehmen besuchen.
00:05:44: Bei hundertfünfzig IPOs geht es nicht!
00:05:48: Und wir hatten die Idee, mit Video-Audio Streaming hier zu arbeiten und hatten das erste Internet IPO begleitet.
00:05:56: Also ein reales IPO aber mit Videostreaming.
00:06:03: Das war damals die neue Sentimentalfilm AG.
00:06:06: Es hat natürlich auch super zu dem Unternehmen gepasst und wir haben das Unternehmen über eine Online Roadshow begleitete so dass alle Investoren damals mit der Investmentbank, Sal Upenheim live dabei sein konnten.
00:06:22: Ohne eben vor Ort sein zu müssen.
00:06:24: und wenn dann eben fünf IPOs pro Tag stattfanden, dann konnte man sich vielleicht ein IPO direkt anschauen in irgendeinem Konferenzzentrum und konnte auch andere online noch verfolgen.
00:06:37: also es war wir waren sehr früh dran im Jahr zweitausend eigentlich für unsere Zielgruppe zu früh weil Daran hatte ich auch nicht gedacht, stille mir vor im Jahr zweitausend.
00:06:48: Wenn du da im Investmentbank gearbeitet hast in einem großen Tradingraum hattest du Reuters oder Bloomberg aber du hattst kein Internet.
00:06:56: Ach so?
00:06:58: Du musst es dann zu Hause dir vielleicht vor der Arbeit diesen Stream anschauen weil zuhause hatten die Leute schon internet aber in einer Bank noch nicht.
00:07:09: Ja kann man sich gar nicht mehr vorstellen
00:07:11: und wie war das eigentlich?
00:07:12: weil ich kann mir vorstellen, dass solche Gespräche auch so übertragen.
00:07:16: Dass man da erst irgendwie Skepsis hat.
00:07:18: oder waren die dann so?
00:07:19: nee super jetzt können mehr Leute zuschauen?
00:07:22: Oder waren die erstmal so?
00:07:23: ähm also da streamt jetzt jemand mit.
00:07:24: das finde ich nicht so gut.
00:07:26: Nein, das war ja.
00:07:27: bei IPOs ist sehr klar.
00:07:28: Ich muss die Aktie vermarkten.
00:07:30: ich brauche auch wenn viele IPO stattfindet braucht Aufmerksamkeit.
00:07:34: also sowohl für die Investment Bank als auch für das Unternehmen war schon sehr interessant und es waren ja.
00:07:40: Es waren keine live Diskussion es war das Management präsentiertes Unternehmen.
00:07:44: Und dann gab's noch die Möglichkeit per e-mail Wir hatten auch kein Chat per E-Mail noch Fragen zu stellen oder auch irgendwo anzurufen um fragen zu stellen.
00:07:55: Ja, wir waren noch ganz am Anfang.
00:07:58: Und da konnte dann theoretisch jeder sich das anschauen.
00:08:00: oder habt ihr es ausgewählt?
00:08:02: Das ist ein
00:08:03: guter Punkt!
00:08:04: Die Idee war B to B und Investmentbanken haben ja wenn die auf Roadshow gehen treffen sie auch nur institutionelle Investoren.
00:08:15: allerdings... Also wir wollten ja nicht nur Projekte wie IPOs durchführen, sondern wir wollten dann eine Plattform etablieren auf der Unternehmen sich grundsätzlich per Video oder Audio Stream präsentieren vor institutionellen Investoren.
00:08:31: Die institutionelle Investoren mussten sich registrieren die haben quasi mit ihrem Profil bezahlt.
00:08:36: Also wir wussten dann, es war zwar anonymisiert, die Name stand nicht dran aber wir wusste das ist der Form Manager der UBS, der investiert in den Bereich Immobilien Real Estate, er hat dieses Formvolumen und der war jetzt auf deiner Präsentation.
00:08:54: Und das war natürlich interessant für Unternehmen.
00:08:55: nur... Für uns, die Herausforderung war es war im Jahr zweitausend.
00:09:00: In USA kam der Fair Disclosure Act da kam schon die erste Regulierung das insizielle Investoren nicht bevorzugt werden dürfen in Vergleich zu Privatinvestoren und was ja auch richtig ist und so kam mehr und mehr.
00:09:15: eben hatten wir Gegenwind mit unserer BtoB-Platform dieser Exklusivität zu das auch Unternehmen Banken sagt mir, das können wir eigentlich nicht mehr machen.
00:09:26: Was auch richtig ist, wir können ja keine Privatinvestoren benachteiligen indem wir Informationen nur einer Zielgruppe zu verfügen stellen.
00:09:36: Also die Regel gab es noch nicht in Europa aber es war dann schon Best Practice.
00:09:41: Cool, ja dann gucken wir uns mal die ganze Story an.
00:09:43: Also mich interessiert natürlich auch erzählen wir ein bisschen wie du dazu gekommen bist, wie du die Idee hattest, was du vorher gemacht hast also so Studium und dann erster Job hast schon gesagt Investment Banking und wie sich dann die Idee kristallisiert hat und wie die Anfänge waren vor allem.
00:09:58: Ja ich hatte wie man es bei uns ganz klassisch gemacht hat eine Banklehre und nach der Bank Lehre hatte ich studiert BWL und hatte die Möglichkeit mit dieser Bank, der Commerzbank ein Studienbegleitendes Trainierprogramm durchzuführen.
00:10:14: Das war sehr schön, weil ich konnte dadurch meinen Studio mitfinanzieren.
00:10:20: Ich musste zweimal im Jahr sechs Wochen irgendwo arbeiten, konnte mir auch das aussuchen bzw mich bewerben Budapest zum Beispiel in Berlin, in New York und habe da richtig mitgearbeitet weil ich ja durch die Bank leere schon in vielen Bereichen reinschnuppern durfte.
00:10:38: Also das war eine tolle Zeit auch in der Bank schon viele Bereiche kennenzulernen.
00:10:44: In New York syndizierte Kredite im Budapests wie man so eine Vermögenswaltung aufbaut usw.
00:10:52: Sehr interessant!
00:10:53: Und ich wollte nach dem Studium dann irgendwo im Aktienbereich rein.
00:11:00: Hab mich da auch in New York im Bereich M&E beworben, hatte aber dann zu wenig Zeit um durch die ganzen Prozesse durchzugehen.
00:11:13: Es war damals auch keine einfache Zeit.
00:11:17: Im Internetblase war geplatzt.
00:11:21: Wir hatten damals die Möglichkeit dann in Deutschland, eine gewisse Zeit in den USA wieder zurückzukommen und mich dann bei Banken beworben.
00:11:33: Und über das Bereich Institution of Sales Equities reinzukommen in das Banking.
00:11:41: Das war interessant weil wir da den inserzellen Bereich kennengelernt hatte und weil ich auf der anderen Seite verstanden habe wie Unternehmen mit Inserzen Investoren kommunizieren sollten.
00:11:54: Es war für viele Unternehmer damals recht schwer zu verstehen, wie Insistenzielle Investoren denken.
00:11:59: Und was es bedeutet dann auch Börsenotiert zu sein?
00:12:04: Also da war sozusagen das erste Mal wo du wirklich in Kontakt gekommen bist mit dem, was eigentlich den Newscales-Danke LQS erzeugt hat oder?
00:12:10: Richtig!
00:12:11: Okay
00:12:12: und da war ich mit dem Unternehmen unterwegs.
00:12:14: wir waren auf dem Weg nach London um Insistenzelle Investoren zu treffen.
00:12:20: Hört sich jetzt irgendwie an wie eine erdachte Geschichte, aber wir waren wirklich auf so einer Dauerschleife über London und konnten nicht landen wegen schlechten Wetter- und Nebel.
00:12:32: Und da dachte ich mir, das muss doch irgendwie einfacher gehen.
00:12:37: Jetzt können wir die ganzen Termine heute nicht wahrnehmen.
00:12:39: wie aufwendig ist es und wie ärgerlich?
00:12:42: Dann habe ich angefangen mich mit dem Thema mehr zu beschäftigen und hab dann auch ein Artikel gelesen in der Zeitung Die erste Internet Roadshow wurde in USA durchgeführt.
00:12:52: Das war neunundneunzig.
00:12:55: Super interessant, sowas möchte ich auch machen und dann eben gleich standardisiert auf einer Plattform.
00:13:00: Und nicht nur in einzelnen Projekten.
00:13:03: Okay, verstanden.
00:13:04: Ich kann mich da jetzt nicht ganz dran erinnern wahrscheinlich weil ich da noch in der Grundschule war.
00:13:08: aber wie was war denn damals?
00:13:10: Was wurde gestreamt damals zu der Zeit?
00:13:12: Neunundneinzig zwei tausend gab es doch schon irgendwas wo Leute wirklich Streams geguckt haben?
00:13:17: Es gab fast noch nichts.
00:13:18: also es gab ja.
00:13:21: Wenn man nochmal zurückschaut, wann kam das iPhone auf?
00:13:26: Ich weiß nicht, wann YouTube-Aufgaben noch viel später.
00:13:29: Also es wurden in erster Linie Events gestreamt und damals eben eine Hauptversammlung zu streamen war schon möglich.
00:13:40: Habt sich noch keiner dran getraut weil's im rechtlichen Thema ist.
00:13:42: aber Pressekonferenzen wurden schon gestreamed.
00:13:46: Ich glaube auch Konzerte wurden schon die ersten gestreamt.
00:13:50: Aber wir waren eben noch ganz, ganz am Anfang.
00:13:52: Die Technik war super interessant.
00:13:54: Es war ein ganz harter Wettbewerb weil ganz viel Geld in diesem Bereich Videostreaming geflossen ist und die Preise sind sehr schnell verfallen.
00:14:03: also es war wirklich schwer in diesen Bereich dann auch Fuß zu fassen und einen nachhaltiges Geschäftsmodell aufzubauen.
00:14:11: Okay das heißt du sitzt da im Fliegerkreis über London und hat es dann irgendwo da in der Zeit.
00:14:16: Das kann man ja irgendwie anders machen.
00:14:18: Wie ging es dann weiter?
00:14:19: Hast du das denn intern vorgeschlagen in der Firma erst oder hast du gleich gesagt so, I'm out.
00:14:23: Ich meine selber.
00:14:24: Naja ich hatte dann eine kleine Zwischenetappe mit dem Leiter-Aktien-Research ein kleines Beratungsunternehmen gegründet und dort haben wir uns auf Corporate Finance und Investorationsberatung konzentriert, Unternehmen geholfen an die Börse zu gehen, Unternehmen gerufen zu kommunizieren.
00:14:44: Und dann eben hatte ich meinem Mitgründer gesagt, Mensch.
00:14:49: Ich würde mich ganz auf dieses Thema Internet konzentrieren und mein Mitgründe hat sich weiter um das Beratungsgeschäft gekümmert und ich bin dann irgendwann raus und habe mich ganz oft die Investorenkommunikation online fokussiert.
00:15:03: Okay verstanden.
00:15:05: wie war denn also erst mal für dich den Zwischenschritt?
00:15:08: Sehr interessant, dass man erstmal ein professionelles Services Unternehmen hat.
00:15:10: Weil meistens kann man dann besser Bootstrapen.
00:15:12: oder ihr hattet wahrscheinlich auch keine Investoren am Anfang?
00:15:14: Richtig!
00:15:16: Also die Beratungsgesellschaft haben wir natürlich selbst finanziert wie du sagst das ist ja relativ einfach.
00:15:23: Du hast relativ schnell cashflow mit dem IT-Unternehmen.
00:15:27: Das war jetzt endlich ein Software as a Service.
00:15:29: Man hat damals noch nicht Software as service gesagt aber wir hatten alles in der Cloud schon.
00:15:34: Dort haben wir Investoren gesucht und dort hatte ich einen Investor gefunden, der mir auf Basis einer wirklich grässlichen gelb-grünen Powerpollenpräsentation eine Million für zehn Prozent angeboten hat.
00:15:50: Also direkt jetzt, also
00:15:51: die zehn Millionen Bewertung aufgrund einer Power Palm Präsentation?
00:15:55: Das war im Jahr neunundneunzig noch möglich.
00:15:58: Danach war es das Torführer oder das Fenster bestimmt für fünf, sechs, sieben Jahre zuerst mal geschlossen und... Dieser Investor ist irgendwann wieder raus, dem habe ich die zehn Prozent für hunderttausend Euro wieder abgekauft.
00:16:12: Also der hat kein gutes Geschäft gemacht aber er wollte unbedingt wieder raus.
00:16:16: Das war damals der größte Market Maker an der Nesteck.
00:16:20: Die hatten da einiges mal ausprobiert in Europa und als sie dann entschieden haben wieder zurück nach USA zu gehen Dann wollten Sie eben alles... alles los werden, was sie noch in Europa hatten.
00:16:31: Das war für mich eine gute Möglichkeit es wieder zurückzunehmen.
00:16:33: Obwohl sich
00:16:34: das Unternehmen eigentlich ganz gut entwickelt hatte.
00:16:35: Ja okay und wie waren die Anfänge?
00:16:38: Wie hast du die ersten Kunden gekriegt oder ließ am Anfang direkt gut oder war gleich Nachfrage da oder nicht so gut?
00:16:44: Wir hatten hier in München das Glück dass wir... Einige High Flyer am neuen Markt hatten die aus dem Medienbereich kamen und deswegen sehr offen für das Thema Videostreaming waren.
00:16:57: EMTV war der absolute Überflieger, die waren Kunde... H-Fünf, B-Fünf Media.
00:17:05: Die ist ein Unternehmen.
00:17:07: Odeonfilm AG ist ein Unternehmen.
00:17:10: oder die Entertainment.
00:17:12: Das waren alles Unternehmen, die hatten mal Milliardenbewertungen.
00:17:16: Die haben mit uns an diesen Videostreamformaten gearbeitet und wir haben die dann eben auf unserer Plattform gestreamt.
00:17:24: Wir hatten innerhalb kürzer Zeit tausend registrierte institutionelle Investoren, die sich dafür interessiert hatten.
00:17:30: also Die Investorenseite war relativ schnell aufzubauen, das hat super funktioniert.
00:17:34: Die Schwierigkeit war dann quasi ein Sample von Unternehmen aufzubauern so dass die Investoren wussten hier kriege ich immer wieder interessanten neuen Content.
00:17:45: also für uns war wirklich die Schwierigkeiten Unternehmen zu gewinnen.
00:17:49: Jedes Unternehmen musste ein Budget zwischen fünfzigtausend und hunderttausender Euro zur Verfügung stellen, das war schon viel Geld und in den Hochzeiten war es okay.
00:18:00: aber als dann der Markt sich abgeschwächt hat und irgendwann die Internetblase geplatzt ist und dann noch ein Jahr später der Elfte September kam ging gar nichts mehr.
00:18:09: Das heißt, dann seid ihr eigentlich in der Phase gerutscht.
00:18:11: Offensichtlich wurde das Unternehmen mit hunderttausend die zehn Prozent zurückkaufen konntest.
00:18:17: Da ist die Bewertung dann runtergesunken.
00:18:19: Richtig!
00:18:21: Wir waren im Jahr zweitern – es war Ende des Jahres – wir waren nicht profitabel.
00:18:28: Wir hatten mit fünfzehn Mitarbeitenden gestartet und mussten auf sechs Mitarbeiter zurück.
00:18:37: eigentlich keinen Plan nach dem elften September.
00:18:42: Und da hatte ich das große Glück, denn ein Unternehmer aus USA hat mir geschrieben Menschen sind ganz interessant was ihr in Deutschland macht.
00:18:50: gar nicht gedacht dass ihr da auch schon so weit seid.
00:18:53: willst du uns mal besuchen?
00:18:56: Interessant.
00:18:57: Die saßen in Boston.
00:18:59: über Weihnachten komme ich mal vorbei und dann hat man eben ein paar Tage vor Weihnachten abgemacht, dass sich da mal im Office bei denen vorbeischauen in Boston.
00:19:07: das Unternehmen hatte schon dreinhalb Mitarbeiter und hatte sich voll und ganz auf Video und Audio Streaming konzentriert plus weitere Investorations Services und Produkte.
00:19:18: Und das war eine ganz interessante Geschichte, da stand ich dann am Empfang.
00:19:23: Ich habe mich angemeldet und dann ist ja aber es steht hier kein Eintrag dar.
00:19:28: und der Rob unser President, der ist heute gar nicht im Office.
00:19:32: Da habe ich gesagt er ist echt ärgerlich, denn den Termin hab' ich schon vor drei vier Monaten ausgemacht.
00:19:37: Naja vor drei-vier Monaten!
00:19:38: Also wenn sie in USA einen Terminaus machen... Da müssen wir schon noch mal ein paar Wochen vor, nochmal bestätigen.
00:19:43: Also kann man doch nicht drei, vier Monate in Termin ausmachen und dann steht man plötzlich an der Rezeption.
00:19:47: So wie wir heute im Terminal?
00:19:49: Das ist ein Podcast-Termin!
00:19:50: Genau, stimmt.
00:19:51: Ich dachte auch heute Morgen erwarte, dass du mir noch mal schreibst Franz, da kam nichts mehr.
00:19:54: Aber alles gut.
00:19:55: Wir sind ja hier in Deutschland.
00:19:56: War ausgemacht.
00:19:57: Ja... Dann hatten die aber ein schlechtes Gewissen.
00:19:59: Ich hab gesagt ich bin extra jetzt aufs Deutschland hier angereist Und dann hatte die Rezeptionistin da ein bisschen rumtelefoniert und gesagt, ja also der ist ja in Boston heute.
00:20:06: Da, da ist er gar nicht im Urlaub.
00:20:07: Der kommt schon noch vorbei!
00:20:09: Und dann saß ich halt hier zwei Stunden in diesem Office und habe mir alles Mögliche angeschaut was die an Infoständern und Prospekten unserer Rum... herumstehen hatten.
00:20:21: Das alles schon eingepackt und in meine Aktentasche, damals hat man Aktentashen rein gesteckt.
00:20:27: Dann kam er irgendwann mit einem recht schlechten Gewissen, hat mir seine ganze Firma gezeigt.
00:20:32: Ich bin das schön rumgelaufen wie wahrscheinlich vor fünfzig Jahren die Japaner bei uns als sie die Automobilfirma angeschaut haben, habe mir alles da angeschauen.
00:20:41: Ich habe ihm kurz gezeigt, was wir machten.
00:20:43: Er war dann irgendwie doch nicht mehr so interessiert keine Ahnung Ja.
00:20:47: und dann kam ich zurück in das Hotelzimmer in Boston.
00:20:49: meine Frau hat schon gewartet und gesagt Und habt ihr jetzt einen neuen Investor?
00:20:52: Kann die Firma weiter überleben die EQS?
00:20:55: Dann sag ich Nein viel besser schau was ich hab.
00:20:57: und da habe ich alle Prospekte auf dem Auf dem Hotelbett ausgebreitet.
00:21:02: und er sagt sie Was wegen diesen Prospekten sind jetzt hierher?
00:21:07: Sie hatte schon ganz den Glauben verloren an mich, ja.
00:21:09: An meinen unbändigen Optimismus und ich sagte Ja jetzt weiß ich wie es geht wir machen's genau so wie die.
00:21:15: Achso
00:21:16: okay!
00:21:16: Und
00:21:16: dann kam ich eben Anfang Januar zurück.
00:21:20: Wir waren noch sechs Mitarbeiter haben uns die ganzen Broschüre angeschaut und gesagt Okay Dann mach mal das jetzt eben so wie sie und von da ab ging´s weg auf.
00:21:30: Was waren da so die Punkte wo du sagst hast du aus den Prospekten
00:21:34: geliefert?
00:21:36: Wir hatten ja in unserer BtoB-Plattform sehr viele standardisierte Informationen, aber eben auf unserer Plattform und die haben eben alles auf der Webseite des Unternehmens gemacht.
00:21:47: letztendlich Investalations Webseiten als Produkt verkauft ja damals.
00:21:52: Im Jahr zweitausend haben alle in Projekten gedacht, in Mannstunden und die hatten einfach drei Webseite eine Bronze, eine Silber ein Gold und mit einem Festpreis kauf diese Webseiter dann kriegst du alles was hier in diesem Paket mit dabei ist.
00:22:09: Aktiencharts Newsfeeds In diesem Design irgendwelche Forms die angebunden sind an die Datenbank Und so weiter.
00:22:18: Und eben als Produkt, und du konntest dann beim Unternehmen mit einem Produktkatalog ankommen... ...und nicht mehr als Projektierer oder Berater wie damals auch die ganzen Internet-Agenturen.
00:22:30: Ja, die waren alles Agenturen eben und hatten keine Produkte.
00:22:35: Also in Produkten zu denken und auf den Unternehmenswebseiten zu arbeiten und nicht mehr auf unserer Plattform das war letztendlich der Schlüssel für uns.
00:22:44: Okay, aber dann war ja dennoch noch nicht die Frage nach dem, ihr brauchte dir Investment sozusagen.
00:22:49: Das heißt, du hast dann die Prospekte genommen und ihr habt das so schnell gedreht dass dann Cash-Lore gleich kam.
00:22:53: oder wie war es denn, dass ihr das überhaupt überlebungst hattest?
00:22:55: So schnell hat's nicht geklappt!
00:22:57: Aber wir hatten zumindest einen klaren Plan und dann konnte ich wieder mit Investoren sprechen.
00:23:02: Wir haben auch nicht mehr so viel Geld gebraucht.
00:23:04: Wir waren nur noch sechs Mitarbeitende, wir haben auch jeder auf twentyfünf Prozent Gehaltsverzicht gemacht
00:23:10: usw.,
00:23:10: also wir hatten sehr niedrige Kosten alles rausgehauen, was nicht mehr notwendig war.
00:23:16: Kein Kopierer mehr den wir geliesst hatten und früher hat man noch Büropflanzen geließt usw.
00:23:20: Alles weg, alles runtergestülpt.
00:23:23: Ich bin am Wochenende dann rein um das Büro zu putzen und die Toiletten zu putzten, um wirklich die Fixkosten so niedrig wie möglich zu halten.
00:23:30: Und dann hatte ich einfach aus dem Freundeskreis letztendlich, ich weiß noch genau.
00:23:33: Ich habe siebzig tausend Euro gebraucht um die nächsten Monate zu überbrücken.
00:23:38: Nach drei Monaten hatte ich fünfzigtausend.
00:23:40: Also haben immer noch zwanzig Tausend gefällt.
00:23:42: Da hab' ich meine drei besten Freunde angeschaut und gesagt ihr müsst jeweils mir siebentausende Euro geben.
00:23:48: Jeder kriegt einen Prozent.
00:23:50: Dann ist er der Hass auf Achim.
00:23:51: also da glauben wir jetzt wirklich nicht mehr dran.
00:23:53: Und du weißt in welcher Zeit wir leben?
00:23:55: Das war zwei tausenden.
00:23:56: Zwei damals ja!
00:23:57: Und dann habe ich gesagt komm jetzt Ihr könnt mir schon vertrauen, das wird schon was.
00:24:01: Und dann mit viel gut zu reden haben die mir alle jeweils noch sieben tausend Euro gegeben.
00:24:07: und dann hat man die siebzigtausend... Viel später haben Sie nach gefreut ne?
00:24:11: Sieben Tausend EUR ein Prozent an der Firma, das war irgendwann dann schon viel Geld wert.
00:24:15: Haben die noch ihre Prozent?
00:24:16: Manche!
00:24:16: Manche ja, wurde natürlich verwässert.
00:24:18: da ist es vielleicht noch vielleicht Null Komma Eins übrig oder noch bisschen weniger aber der Wert ist natürlich auch deutlich gestiegen.
00:24:26: Auf jeden Fall froh, dass es kein Kredit war sondern lieber die Prozent genommen.
00:24:29: Ja wir hätten keinen Kredit bekommen.
00:24:31: Also ja genau.
00:24:33: Okay verrückt!
00:24:34: Welcher Zeitpunkt sind wir da jetzt dann ungefähr als Jahreszahl und wie alt ist das Unternehmen?
00:24:39: Wir ziehen
00:24:39: mal im Jahr zwei tausend zwei also in zweitausend Gründe.
00:24:41: Zwei Tausend Drei war man zum ersten Mal profitabel.
00:24:48: Uns mehr und mehr in dieses Thema reingefuchst.
00:24:51: Was haben denn die Börse notierten Unternehmen verpflichten?
00:24:53: Und kam immer mehr Richtung Compliance also Pflichten, die mit der Börsen Notierung kamen.
00:25:00: Hatten dann einen Wettbewerb aufgebaut zu den führenden Unternehmen in Deutschland.
00:25:06: das war die DGAP ein Tochterunternehmen der deutschen Börsel Reuters und VWD.
00:25:11: ja und irgendwann hat dann die deutsche Börser entschieden im Jahr zwei tausend fünf dieses Unternehmen zu verkaufen Was eine once in a lifetime Chance für uns war.
00:25:24: Jeder ging davon aus, dass dieses Unternehmen an die Deutsche Presse-Agentur verkauft wird – die große Nachrichteneigentur in Deutschland mit Tausend Mitarbeitenden und alle Zeitungen sind da investiert.
00:25:36: Da ist eine Genossenschaft!
00:25:38: Und die Deutsche Börse ganz überraschend hat dann entschieden, an uns zu verkaufen und nicht an die deutsche Presseaktoire.
00:25:44: An ein kleines Unternehmen mit.
00:25:44: damals waren wir wieder fünfzehn Mitarbeitenden und die DGRP hatte – die war die Marke in Deutschland.
00:25:52: alle DAX-Unternehmen haben das Unternehmen genutzt um ihre Adhocknachrichten zu verbreiten.
00:25:56: ja und es war eine große Überraschung.
00:25:59: Wir wollten es unbedingt!
00:26:00: Wir haben viele Wünsche an das Universum geschickt.
00:26:03: Liebe Deutsche Bürse verkaufern uns und das wurde tatsächlich wahr Und das war der große Durchbruch für uns, ja.
00:26:09: Von da ab ging es dann Steildach auf.
00:26:11: Okay.
00:26:12: Mittlerweile hast du schon gesagt, sechshundert Mitarbeiter und fünfzehn Länder... ...und ihr seid jetzt der Anbieter sozusagen die Plattformen in diesem Bereich?
00:26:20: Ja, in den Märkten, in denen wir aktiv sind, sind wir führend aber ist es in diesen Bereichen sehr schwer in Märkte vorzudringen, in dem die Börsen sonst unterwegs sind.
00:26:33: Oder wo es Wettbewerber gibt, die schon seit ganz vielen Jahren den Markt beherrschen.
00:26:38: Also wir haben es sehr gut geschafft in Deutschland, Schweiz und Österreich.
00:26:40: Wir waren auch marktführend in Russland zum Beispiel aber wir sind nur die Nummer zwei dort drei in UK weil die Börse da sehr stark ist.
00:26:48: In USA sind wir unter Ferner liefen, weil es dort starke Wettbehärber gibt.
00:26:53: Business Wire PR News Wire die schon in den Sechzigerjahren angefangen haben sich mit dem Thema Nachrichtenverbreitung usw.
00:26:58: zu beschäftigen.
00:27:00: Ja, also super rückte Geschichte.
00:27:04: auf jeden Fall finde ich mega interessant.
00:27:06: Also wenn ich mir jetzt überlege was kann man daraus lernen?
00:27:10: Ich finde es ja immer sehr spannend Wenn man durch so eine Gründergeschichte geht und man hat dann ja auch so ein Punkt wo man eigentlich oder mehr wie viele Punkte man hat wo man sagt das schmeiß ich jetzt hin.
00:27:20: Das funktioniert nicht.
00:27:21: deine Freunde sagen es dir schon.
00:27:24: Ich meine deine Frau war immer noch bei dir im Hotelzimmer aber die hatte er auch schon gezweilt mit dem Respekt.
00:27:30: Was würdest du sagen, hält dich dann da bei der Stange?
00:27:33: Also was sind so die Themen wo du sagst ich mach das weiter.
00:27:37: Ja
00:27:38: ja... Ich weiß es auch nicht.
00:27:42: Wahrscheinlich so einerseits schon Durchhalte will ein Staminar wie man so schön sagt und auf der anderen Seite eine sehr gute Freundin hat mir gesagt Du willst es einfach jetzt nicht zugeben, dass das eine schlechte Idee ist.
00:27:56: Was du da hast.
00:27:59: Irgendwann als ich's dann später geschafft habe hat er gesagt, ja... ...schlechte Idee aber gut ausgeführt Achim.
00:28:05: Die Idee bleibt weiterhin nicht besonders gut!
00:28:09: Also ist am Ende die Idee gar nicht so wichtig?
00:28:11: Vielleicht.
00:28:12: Ich denke die Idee hilft dir am Anfang dich zu begeistern andere zu begeisern mit auf den Weg zu gehen.
00:28:21: Aber dann ... denke ich ganz, ganz wichtig schnell mit Kunden oder Prospects in Kontakt zu kommen... ... um dann eben zu verstehen was die Kunden wirklich wollen.
00:28:35: Und und dann ist Pivot ganz wichtig also die Balance ständig zu finden zwischen sich etwas in den Kopf zu setzen aber dann wieder ganz offen zu sein für... Was der Markt wirklich denn?
00:28:47: Was will er wirklich und wie kannst du darauf reagieren?
00:28:51: das ist glaube ich die Schwierigkeit.
00:28:53: Ich muss man da schon so eine gewisse Persönlichkeit sein, weil viele Leute glaube ich haben dann die Idee.
00:28:59: Jetzt ist doch meine Idee jetzt kann nicht was ganz anderes machen.
00:29:02: Jetzt dreht man wieder die Richtung und so weiter.
00:29:04: Hattest du solche Gedanken auch?
00:29:05: Ja
00:29:06: natürlich!
00:29:07: Und oft ist auch die Schwierigkeit für den Gründer dass er oder sie am längsten an der Idee festhält wenn alle um dich rum schon erkennen, ja eigentlich kann das jetzt nicht mehr funktionieren.
00:29:21: Und da ist natürlich auch ganz wichtig auf andere zu hören und immer wieder das zu hinterfragen.
00:29:29: Es gibt allerdings auch Phasen, dann muss man als Gründer wirklich noch mal einen Schritt weitergehen, auch wenn vielleicht das Umfeld nicht mehr so richtig dran glaubt.
00:29:38: Also es... Ich glaube, es gibt keinen geheimen Rezept.
00:29:44: Es ist ein ständiges Ausbalancieren.
00:29:47: Hattest du wirklich irgendwann mal die Situation, wo du gesagt hast jetzt schmeiß ich hin?
00:29:50: Ja schon mehrfach!
00:29:52: Als ich die Gehälter nicht bezahlen konnte diese schlaflosen Nächte... Dann auch hier in diesem Internet-Bereicher.
00:30:01: Es war halt alles noch sehr, sehr wackelig als es vieles in die Hose gegangen.
00:30:05: Wenn wir ein Call hatten mit Fresenius Medical Care da waren zweihundert Investoren im Call und dann sind die Server abgerauscht und das Unternehmen ruft dann auf der Telefonlein an und sagt ja was ist da los?
00:30:21: Bildschirm!
00:30:21: Alles weg und so weiter... Und wir da starten sagen, naja, wir kriegen das gleich wieder hin.
00:30:27: Wir kriegen es gleich wieder hinterher.
00:30:28: Da bin ich also... Die Techniker haben gesagt ach, ich gehe raus hier.
00:30:32: Ich habe mich dann auf der Toilette eingeschlossen und bin dann irgendwann wieder raus.
00:30:35: Es hat okay ist die Luft rein?
00:30:37: sind wir wieder online?
00:30:39: Also dann dachte ich auch jetzt hab' ich das ganze Geld hier rein investiert und jede Sekunde kann das zusammenbrechen.
00:30:50: Gab's, weil waren denn so die wichtigsten Personen in deinem Umfeld, die da noch mit dabei waren?
00:30:54: Ja also die ersten Mitarbeitenden Robert wird der aus dem Medienbereich kam.
00:31:02: Der zwei private Fernsehsender in Bayern aufgebaut hatte Christian Pfleger auch aus einem TV Bereich kamen im Produktionsbereich und dann unsere ersten Software Entwickler Die damals noch an den Hauptbahnhof gefahren sind hier in München, um die Einzelteile ihrer Computer zu kaufen und sie dann zusammenzuschrauben.
00:31:27: Damals hatten die Entwickler alle ihre eigenen Computer zusammengeschraubt.
00:31:31: Da hat man nichts fertig gekauft.
00:31:34: Ja es war alles noch ganz am Anfang.
00:31:39: Okay jetzt hast du ja schon gesagt also die Idee wird immer wieder angezweifelt und man ändert sich sowieso durch... ... durch den Pivot-Modus.
00:31:47: Was ist es eigentlich dann, was man sich im Kopf entscheiden muss?
00:31:52: Wenn man gründet oder wenn man Unternehmen aufbaut... Dann entscheidet man sich ja doch nicht dafür.
00:31:57: okay das ist die Idee und ich brenne für die Idee!
00:31:59: Und diese Idee will ich jetzt machen, sondern man entscheidet sich eigentlich für etwas anderes.
00:32:02: dann, oder?
00:32:02: Was ist das, was Man mitbringen muss um was für was Man sich entscheiden
00:32:06: muss?!
00:32:08: Also sich für ein Thema grundsätzlich zu interessieren, sich zu begeistern einen Purpose zu entwickeln, eine Vision zu haben.
00:32:21: Das ist schon alles sehr wichtig auch wenn man dann Änderungen vornimmt.
00:32:24: aber ich habe ganz stark daran geglaubt von Anfang an dass Investoren nur dann gute Entscheidungen treffen können wenn sie Transparenz vorfinden und auch Integrität also das die Grundvoraussetzungen sind um um gute Investitionsentscheidungen zu treffen, um überhaupt zu investieren.
00:32:50: Klar wenn ich Kapital suche als Unternehmen dann muss ich eben so transparent wie möglich sein und ich muss intäger sein und das Versprechen immer wieder erfüllen.
00:33:02: Daran haben wir ganz fest geglaubt.
00:33:09: Wie schafft man das letztendlich mit Transparenz und Integrität?
00:33:14: Man schafft es indem man eben dann Vertrauen aufbaut.
00:33:17: Also unser Leitmotiv war von Anfang an Transparens, Integrität aufbauen um Vertrauen bei allen Stakeholders aufzubauen.
00:33:28: Wichtigste Stakeholder für uns waren die Investoren.
00:33:33: aber jetzt Arbeiten wir nicht nur für Investoren, sondern wir richten uns natürlich auch an Regulatoren.
00:33:42: Mitarbeitende Geschäftspartner sind alles inzwischen ganz, ganz wichtige Stakeholder die Unternehmen im Blick haben und wo wir überall helfen Vertrauen zu schaffen.
00:33:54: Du hast gesagt man muss den Purpose entwickeln.
00:33:58: Heutzutage sieht man viel auch so mit sozialen Kanälen dass man seinen Purpose oder seiner ... Passion folgen soll.
00:34:05: Wenn man die noch nicht entwickelt hat, kann man der ja nicht folgen.
00:34:07: Das heißt... Hattest du schon Passion für dieses Thema oder hast du das erst entwickelt im Laufe der Zeit?
00:34:13: Also ich hatte immer Passion für den Aktienmarkt.
00:34:17: Ich habe es schon recht früh mit sechs in siebzehn meine ersten Aktien gekauft zusammen damals mit einem Schulfreund und wir haben uns da rein gefuchst in manche Branchen.
00:34:29: Das hat mich schon immer fasziniert und deswegen muss ich, ich will irgendwas mit Aktien machen.
00:34:35: Aber was mich dann später fast schon abgeschreckt hat war das Leben in einem Handelsraum.
00:34:46: es ging letztendlich nur noch um Geld Es ging nicht um Purpose, es ging auch nicht um Werte, es gingen auch nicht im Team Spirit sondern es ging um Commission Im Bereich Institutional Sales Equity, da geht es nur darum wie viel Commission kannst du... ...bringen.
00:35:07: und da wurde nie über Purpose gesprochen.
00:35:08: Da wurde nie mehr Werte gesprochen.
00:35:11: Und nach einer gewissen Zeit ist das einfach... ...einerseits ein bisschen Fahrt andererseits hat es auch irgendwo einen toxischen Einfluss auf dich.
00:35:23: Man muss sich so vorstellen wenn Wenn dein Geschäftszweck ist, nur ein Anführungszeichen Geld zu verdienen.
00:35:30: Dann ziehst du auch eine bestimmte Art von Menschen an und du entwickelst auch eine gewisse Unternehmenskultur die natürlich auf Ellenbogen ausgerichtet ist nicht auf Team Spirit oder Werten basiert sondern da geht es darum den anderen eher schlecht zu machen Jemand etwas nicht zu gönnen vielleicht und in erster Linie immer wieder auf den eigenen Vorteil zu schauen.
00:35:57: Und ich wusste, da kann ich nicht glücklich werden im Gegenteil.
00:36:00: Ich wurde auch von meinen Freunden angesprochen.
00:36:01: Ach, du bist jetzt auch nicht mehr so der Nette von früher und bist auch irgendwo egoistischer geworden?
00:36:10: Da muss ich raus... Ich muss was aufbauen mit Purpose dass ich einen Umfeld kreiere, in dem eben Werte wichtig sind.
00:36:22: In dem man Spaß an der Arbeit hat.
00:36:24: aber im Team Erfolg zu haben das hat mich immer angedrieben.
00:36:29: Sehr schön!
00:36:30: Also das vielleicht noch mal fünfzehn, zwanzig Sekunden zurückspulen nochmal anhören?
00:36:33: Ich glaube das kann jeder für sich selber auch machen.
00:36:36: Wahnsinns Geschichte also... wirklich sehr beeindruckend, wer sich da noch mehr angucken möchte kann ja gerne versuchen irgendwie auch natürlich mit dir in Austausch zu gehen.
00:36:43: oder man guckt mal auf EQS einfach sich die Website an.
00:36:46: Da findet man bestimmt im Internet einiges, oder?
00:36:48: Klar.
00:36:49: Super!
00:36:49: Schauen wir uns mal kurz so einen Alltag von dir an wie du so selber dich managed und was man vielleicht auch als Zuhörende jetzt irgendwie mitnehmen kann für morgen.
00:36:58: Gib' uns mal so ein Day In The Life Of sozusagen.
00:37:01: Wann stehst du auf?
00:37:03: Ja ich stehe...wann steh ich auf?
00:37:05: so vielleicht um halb sieben zu.
00:37:07: nur Noch würde ich sagen, Romanzeit.
00:37:09: Ich bin kein Frühaufsteher.
00:37:13: Wir essen... ... denke ich, glaube ich inzwischen sehr gesund.
00:37:16: Versuchen proteinhaltig uns zu ernähren.
00:37:19: Ich habe mich so ein bisschen in das Thema Longevity reingefuchst und Supplements... ... und schaue das dann eben morgens vom Zeitablauf auch.
00:37:28: alles passt,... ... dass ich nicht zu früh Kaffee trinke, dass die Supplements zeitlich gut verteilt sind.... ... ja und dann steige ich irgendwann auf meinen Radl nachdem ich vielleicht die ersten E-Mails & Teams Messages schon gecheckt hab... ...und fahre dann ins Office.
00:37:43: Ich habe es nicht weit, hier vom englischen Garten in Richtung Hauptbahnhof München Karlsstraße.
00:37:51: Und dann geht's normalerweise los entweder mit den ersten Meetings-Teamscalls oder eben sind noch einige E-Mails offen.
00:38:02: E-mails ist so ein bisschen das was mir am wenigsten Spaß macht aber doch leider am meisten Arbeit immer wieder darstellt die E-mailflut zu bewältigen.
00:38:13: Ansonsten, ich versuche viel mich in Marketing und Vertrieb noch einzubringen.
00:38:20: Wir sind ja ein Unternehmen das immer im Aufbau ist.
00:38:24: Wir bauen immer wieder neue Geschäftsbereiche, neue Produkte auf.
00:38:28: Das ist das was mir auch meistens Spaß macht Neue Dinge anzustoßen Wachstum hinzubekommen Und andererseits gefällt es mir auch sehr Mitarbeitende zu entwickeln.
00:38:41: Ich habe immer wieder Vorstandsassistenten, die parallel in der MBA machen und die dann zwei Jahre bei mir mit mir eng zusammenarbeiten, die ich schnell in den Projekte rein bekomme.
00:38:53: Die denke ich viel von mir lernen aber auch die Unternehmenskultur aufsaugen und die ich nach zwei Jahren irgendwo hinschicken kann, denen ich vertraue, die mich vertrauen und sie dann in unserem Sinne Dinge
00:39:06: aufbauen.".
00:39:06: Sehr cool.
00:39:07: Irgendwelche festen Routinen dann tagsüber, also aufstehen habe ich verstanden?
00:39:11: Bist du jemand der immer Mittagessen macht und abends irgendwann oder was gibt's denn da so für Themen?
00:39:15: Ja
00:39:16: ich mag schon Mittag Essen und ich gehe gerne raus.
00:39:18: auch nutze die Zeit mit Kolleginnen und Kollegen dann Dinge zu besprechen.
00:39:24: während des Mittagessens rund um den Hauptbahnhof in München gibt es sehr viele Möglichkeiten.
00:39:29: Da sind wir jeden Tag immer anders.
00:39:31: Wir haben aber auch eine sehr schöne Lange indem man dann auch Dinge vielleicht irgendwo sich rollt und sich da hinsetzt.
00:39:38: Das nutze ich sehr gern für Mitarbeiter Gespräche, aber auch sich in Teams abzustimmen.
00:39:45: Nachmittags ist viel mit USA natürlich, viel mit Geschäftspartnern ... Grundsätzlich viel Abstimmung mit unserem neuen Private Equity Partner, Thomas Bravo.
00:40:05: Wir waren ja über fünfzehn Jahre Börse notiert haben uns aber vor zwei Jahren entschieden von der Börsen zu gehen und mit Private Equity zusammen arbeiten.
00:40:13: Und unser Private Equity Partners sitzt in USA.
00:40:17: wir haben auch ein Office Thomas Bravo in London Aber hier mein Chair sitzt in den USA.
00:40:23: deswegen habe ich dann oft sagen wir am späten Nachmittag gegen Abend auch noch Termine und Abstimmungsrunden oder hab die Möglichkeit mich mit anderen CEOs im Netzwerk auszutauschen, was auch immer sehr interessant ist.
00:40:39: Und normalerweise steige ich dann um sieben Minuten aufs Radl und fahre nach Hause.
00:40:43: Super!
00:40:44: Du achtest auch auf deine Schlafdaten, Gesundheitsdaten?
00:40:48: Das hat man schon so natürlich gemerkt am Essen und an den Supplements aber man sieht es auch am Arm.
00:40:54: guckst du dir das alles besonders an oder hast du es einfach mal nur so als verable und zum sehr sensibilisieren sag ich mal?
00:41:00: Ja, ich schaue schon dass sich einerseits... gute recovery habe.
00:41:07: das hab ich schon jetzt gemerkt.
00:41:08: Ich bin jetzt siebenundfünfzig da muss man sich die kräfte schon gut einteilen.
00:41:14: und jetzt, seit zwei jahren mit private equity der dreht sich diesen rat noch schneller sieht
00:41:19: man es in den enden app.
00:41:24: Man sieht dass die ruhe herzfrequenz schon eine andere ist Und man eben schauen muss dass man eine gute recovery nachts hat um um dann auch diesen, diesen Strain tagsüber irgendwo im Zaum zu halten.
00:41:41: Also ich versuch da eben der Gegenzuarbeiten gegen das Altern, um sagen wir mal die gleiche Pace hinzubekommen wie früher.
00:41:50: Okay was sind deine zwei drei Haupttipps für longevity?
00:41:53: Was du jetzt schon rausgefunden hast für dich?
00:41:56: also schlafen natürlich auf den Schlaf zu achten auch eine gute Abendroutine hin zu bekommen damit man auch relativ schnell und gut einschlafen kann.
00:42:06: Und ansonsten Kraftsport, das habe ich schon für mich gemerkt.
00:42:13: Das ist das Effizienteste und Beste für meinen Körper.
00:42:16: Es macht mir überhaupt keinen Spaß aber ich habe das Glück ein Personal Trainer rund um die Ecke zu haben hier beim Office da gehe ich dreimal hin und dann spiele ich noch Tennis und versuche eben auch über das Rad fahren so ein bisschen immer wieder in Bewegung zu bleiben eine Kopf frei zu bekommen.
00:42:33: Okay, verstanden.
00:42:34: Weil du es angesprochen hast, Schlaf?
00:42:36: Was sind da so die Tipps für ... Ich glaube, Schlafen ist ein riesiges gesellschaftliches Problem.
00:42:40: Viele Leute können nicht schlafen, viele wachen auf und können dann nicht wieder einschlafen.
00:42:45: Und sehr, sehr viele Leute hab ich irgendwann mal eine Zahl gelesen, weil sie mehr über fünfzig Prozent haben.
00:42:50: Wenn man den Schlaf sich anschaut, nicht so gute Schlafphasen gibt's dann unterschiedliche Levels
00:42:53: usw.,
00:42:54: Hast du da irgendwelche, weil du gesagt hast Routine abends und sowas.
00:42:57: Irgendwelche Tipps für guten Schlaf?
00:42:58: Ja also Handy weglegen es fällt mir wahnsinnig schwer aber die letzte halbe Stunde vor dem schlafen gehen auf keinen Fall wenn's geht auch vorher nicht überhaupt eben in keine Bildschirme reinzuschauen eher zu reden zu lesen oder einen Spaziergang nach dem Abendessen.
00:43:15: das ist natürlich super dann ist die Verdauung auch gut.
00:43:18: versuchen was leichtes zu essen Abends ist für mich immer ganz wichtig.
00:43:25: Und ja, abends nehme ich natürlich auch noch ein paar Supplements nicht viel aber Magnesium ist bei mir sehr hilfreich und ich habe noch eine Aminosäule, ältere Trophanen.
00:43:40: die hilft mir auch beim Einschlafen und dann passt es eigentlich super!
00:43:44: Hey, super Episode also hat mega Spaß gemacht.
00:43:48: danke dass du das alles so offen mit uns geteilt hast.
00:43:50: Vielleicht noch zwei letzte Fragen und dann machen wir Schluss.
00:43:54: Die erste Frage, wenn man dir das jetzt alles verbieten würde?
00:43:56: Was würdest du sonst machen?
00:43:57: Gibt es irgendwelche anderen Passionen oder irgendwas ganz anderes was zu machen?
00:44:02: Ja, also das Longevity Thema hat mich jetzt schon gepackt.
00:44:06: Da würde ich gerne noch mehr Zeit damit verbringen.
00:44:11: Ich hatte den DNA-Test gemacht – super interessant was da alles rauskam und welche Risiken da sind wie man dem besser vorbeugen kann durch Ernährung, durch Testen natürlich, durch Supplements, durch den Lifestyle.
00:44:25: Ich glaube, dieses Feld ist superinteressant.
00:44:28: Da würde ich mich gerne noch mehr reingraben.
00:44:31: Das könnte mir vorstellen irgendwann dann noch mehr Zeit damit zu überbringen.
00:44:34: Ja und das ist ein wichtiges Feld wird gerade noch so ein bisschen belechtet habe ich es Gefühl weil da kommt von den USA auch die ersten Leute.
00:44:40: Brian Johnson so kannst du wahrscheinlich auch klar und da sind die Leute natürlich am Anfang immer der stürzt sich das Internet auf solche solche Personen.
00:44:48: eigentlich komisch ne?
00:44:50: Da ist jemand der versucht einfach nur so lange zu leben wie möglich und man findet dann trotzdem irgendwie noch irgendwo.
00:44:54: dann
00:44:56: Es ist halt sehr extrem, man will ja nicht sein ganzes Leben dem unterordnen und das schreckt dann viele Leute ab.
00:45:06: Aber es schreck glaube ich eher die ab, die vielleicht eh ein schlechtes Gewissen haben dass sie selbst zu wenig tun.
00:45:13: Aber
00:45:13: klar, über drei muss man es nicht.
00:45:14: Man muss das irgendwo schon so hinbekommen, dass man noch Spaß am Leben hat.
00:45:18: Ja genau!
00:45:18: Jetzt haben wir ja schon super viele Tipps gehabt.
00:45:20: wenn du hörst da hören jetzt Leute zu die sind ein auf der einen Seite in einer ähnlichen Rolle wie du die sind vielleicht CEO CFO CTO oder einem anderen Sea Level Entscheider Rolle gerade aktiv oder die sind Ja, ein Professional ist die sich für Gründen oder selber für Geschäftsführung interessieren.
00:45:36: Hast du irgendeinen Tipp noch den Du loswerden würdest?
00:45:39: Oder hast du vielleicht sogar einen Tipp der so an dich selber und dein jungeres Ich sozusagen geht?
00:45:46: Also ich glaube das was auch bei dir im Podcast schon viele gesagt haben man muss irgendwo rausfinden wofür man sich wirklich interessiert.
00:45:56: Es gibt ja so ein tolles Strategiekonzept, Hedgehog-Konzepter.
00:46:00: Beantwortest du drei einfache Fragen?
00:46:02: Wofür hast Du Leidenschaft?
00:46:04: Worin kannst du da beste werden und womit kannst auch Geld verdienen?
00:46:10: Und wenn du diese drei Fragen beantwortest und findest dann irgendwo eine Mitte also dort wo sich die drei Fragen überschneiden Dann hast du es gefunden.
00:46:21: Das ist nicht ganz einfach.
00:46:22: aber wenn du da dran bleibst und dir immer wieder diese drei fragen stellst Dann wirst du deinen Weg finden und dann einerseits sich nicht beirren lassen, andererseits doch immer wieder offen zu sein um auch vielleicht Änderungen vorzunehmen.
00:46:37: Ich glaube das ist ganz wichtig.
00:46:39: Ampishous and Humble hat mich schon immer begleitet irgendwo ehrgeizig zu sein was erreichen zu wollen aber auch bescheiden zu bleiben dabei.
00:46:49: Immer Erfolg!
00:46:51: Immer anes Team zu denken.
00:46:52: Good Results look out of the mirror Ganz wichtig, Bad Results look in the mirror.
00:46:58: Also wenn es schlecht läuft schau immer woran.
00:47:03: was kannst du besser machen?
00:47:05: Wenn's gut läuft schaue wer hat dir geholfen.
00:47:08: ich glaube damit kommt man sehr weit.
00:47:10: Sehr cool das ist ein gutes Schlusswort.
00:47:13: Herzlichen Dank dir.
00:47:14: War eine super Episode, hat mich mega gefreut.
00:47:16: Danke dir!
00:47:17: Danke dir, hat Spaß gemacht.
00:47:18: Perfekt ja an alle die jetzt noch dabei sind und zuhören ich freue mich natürlich immer wenn ihr diesen Kanal abonniert Wenn ihr weiter erzählt den Leuten natürlich sagt hey wir haben hier ne neue tolle Episode.
00:47:27: vielleicht interessiert es ja jemanden bei euch im Netzwerk?
00:47:29: Wenn ihr mit uns in austausch gehen wollt.
00:47:30: unsere linken profiler sind in den show notes Und ihr könnt natürlich auch dann einer zur eqs gehen und euch das nochmal im detail anschauen wenn euch da was interessiert oder ihr sogar Interesse habt an der plattform.
00:47:39: Ich persönlich danke euch natürlich immer, wenn ihr auf mich zukommt.
00:47:42: zum themen Interim Management, Executive Search.
00:47:44: Wenn ihr gerade nicht die richtigen Leute zur richtigen Zeit im Unternehmen habt dann können wir definitiv helfen.
00:47:48: Manchmal hilft das Gespräch und man findet da natürlich auch intern gute Leute oder im eigenen Netzwerk gute Leute.
00:47:53: und wenn das nicht der Fall ist haben wir einen sehr gut qualifizierten Talent Pool an interim executives, an Operating Partner für eure jeweilige Situation im Unternehmen.
00:48:02: Das können M&A Topics sein, das können Systemeinführungen sein PMI, können aber auch Organisationsumbau-Themen sein.
00:48:09: Alles was interimistisch, Kompetenz oder eben Ressourcen er fordert.
00:48:13: Kommt gerne auf mich zu, ich freue mich und aufs nächste Gespräch mit dir Achim.
00:48:17: Danke dir!
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