Episode 283 mit Daniela Groher (CFO, Bayernwerk)
Shownotes
„Nähe zum Menschen entscheidet über wirksame Führung – nicht nur Prozesse und Zahlen.“
In dieser Episode spricht Franz Kubbillum mit Daniela Groher, CFO der Bayernwerk Gruppe und Teil des E.ON-Konzerns, über die Rolle von Bayernwerk in einer der größten Transformationen unserer Zeit: Energiewende, Netzausbau, Digitalisierung und milliardenschwere Infrastrukturinvestitionen. Bayernwerk betreibt rund 160.000 Kilometer Stromleitungen in Bayern und investiert jährlich erhebliche Milliardenbeträge in den Ausbau und die Zukunftssicherheit der Energieinfrastruktur.
Als CFO verantwortet Daniela Groher neben den klassischen Finanzbereichen auch Einkauf, Recht, IT, Digitalisierung sowie Beteiligungsmanagement. Ihr Weg führte sie über ein Studium der Finanz- und Wirtschaftsmathematik, eine Promotion und mehrere Jahre in der Beratung zu E.ON, wo sie seit fast 20 Jahren in unterschiedlichen Rollen tätig ist – unter anderem als CFO in Schweden, bevor sie ihre aktuelle Rolle beim Bayernwerk übernommen hat. Prägend für ihren Führungsansatz sind: Verantwortung übernehmen, kontinuierlich lernen und wirksame Führung durch direkten Austausch mit Menschen gestalten. Sie beantwortet folgende Fragen in dieser Episode:
- Wie sieht der Alltag als CFO in einer Transformationsphase konkret aus?
- Was sind aktuell die größten Herausforderungen als CFO im Umfeld von Wachstum und Energiewende?
Die Antworten hören Sie in dieser Episode von Behind the C.
Themen:
- C-level
- Energie
- Karriere
- Teamarbeit
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute zu Gast bei Behind The Sea Daniela Groer.
00:00:02: Daniela ist CFO der Bayern-Werkgruppe und damit einem der größten verteilen Netzbetreiber Deutschlands und Teil des EON-Konzerns.
00:00:10: Daniela verantwortet Milliardeninvestitionen in unsere Infrastruktur und steht damit zusammen mit ihrem Team und der gesamten Konzern natürlich im Zentrum einer der größten Transformationen unserer Zeit.
00:00:21: Der Energiewende, Netzausbau, Regulierung, Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle, das ist alles ihr Alltag.
00:00:27: und hier sieht wirklich jeder Tag ... Wir sprechen darüber, wie sich die CFO-Rolle natürlich auch stückweit verändert hat und wie man in so hoch komplexen, auch regulierten Organisationen wirksam führt.
00:00:38: Ein Stichwort nähe zum Menschen und wirklich das Direktgespräch um den Leuten die Themen im Face-to-Face-Gespräch nahezubringen ist eine der zentralen
00:00:47: Themen.
00:00:48: Was die Jungen Führungskräften und vielleicht auch angehenden CFO-Rät erfällt ihr auch zu Schluss im Podcast.
00:00:53: Also freut euch auf super Einblicke in eine sehr, sehr interessante CFO-Rolle mit Daniela Grohr.
00:00:59: Ich bin Franz Kubilom und das ist der Behind-the-Sea-Podcast.
00:01:01: Los geht's!
00:01:03: Jede Woche spreche ich im Behind-the-Seap-Podcast mit Top-Level-Managern und Managerinnen.
00:01:07: Alle haben ein Problem.
00:01:09: Sie kommen nicht an die richtigen Leute zur richtigen Zeit für ihre Herausforderungen im Geschäft.
00:01:14: Egal ob für permanente Rollen oder interrymystische Aufgaben, wie z.B.
00:01:18: M&A-Projekte, Systemeinführungen, Neuaufbau und Umbau von Abteilungen oder ganze Organisationstransformationen.
00:01:24: Oftmals mangelt es an der richtigen Ressource oder eben Kompetenz.
00:01:28: Wenn dich das aktuell auch herumtreibt, dann komm gerne auf mich zu.
00:01:31: Wir können einmal unvermindlich zu dem Thema sprechen.
00:01:33: Mit mehr Informationen findest du auch auf vertreus.de.
00:01:36: Ich freu mich auf deine Nachricht, auf LinkedIn oder eben via Mail.
00:01:39: Und jetzt zurück zum Podcast.
00:01:41: Daniela, willkommen im Podcast.
00:01:42: Ja, herzlich willkommen.
00:01:43: Schön, dass du da bist.
00:01:45: Ja, ich bin hier heute bei euch zu Gast.
00:01:48: Wir werden gleich erfahren, wo ich denn überhaupt bin.
00:01:51: Ihr habt auf jeden Fall schon mal ein Podcaststudio, was besser ist als meins.
00:01:55: Das freut mich zu hören.
00:01:57: Sehr gut.
00:01:58: Magst du dich einmal in den Zuhörenden vorstellen und sagen, was du heute machst?
00:02:01: Ja, also mein Name ist Daniela Grohr.
00:02:04: Ich bin auch im vierzig Jahre alt verheiratet, hab zwei Töchter mit dreizehn und fünfzehn Jahren und ein Hund.
00:02:10: Wir sind hier in Regensburg.
00:02:11: Das ist der Hauptsitz des Bayernwerks und ich bin CFO vom Bayernwerk.
00:02:15: Für alle Leute, die jetzt in der Energiebranche tätig sind, die wissen wahrscheinlich, was ihr macht.
00:02:19: Die können das einordnen.
00:02:20: Es gibt aber ganz viele Leute, die da draußen auch zuhören, die vielleicht gar nicht genau wissen, was macht ihr eigentlich?
00:02:25: Kannst du uns das so ein bisschen einordnen und wie man vielleicht auch daraus mit euch in Kontakt kommt.
00:02:30: Ja, also das Bayernwerk ist eine hundertprozent Tochter vom EON-Konzern.
00:02:35: Und ich sage immer, wir sind hier in Bayern vom nördlichsten Unterfranken bis zum südlichsten Oberbayern wirklich als Verteilnetzbetreiber unterwegs.
00:02:44: Unter anderem haben wir hundertsechzigtausend Kilometer Stromleitungen hier in Bayern und sind mit unseren Stromnetzen vor allem auch im regulierten Umfeld tätig, aber auch alles was Gasnetze, Wärme, Kälte oder auch das Thema erneuerbare Energien betrifft.
00:03:01: Perfekt.
00:03:02: Das heißt, man kommt natürlich mit euch in Kontakt, weil man merkt, es ist warm zu Hause oder man hat Licht.
00:03:07: Aber das sind ja gar nicht wirklich eure Kunden.
00:03:10: Also ich bin gar nicht euer Kunde, sondern wir sind eigentlich eure Kunden, mit denen ihr da zusammenarbeitet.
00:03:15: Ja, im Prinzip bist du schon unser Kunde, als Privatkunde, also nicht über deinen Stromvertrag, sondern spätestens, wenn du ein Zelle in deinem Haus benötigst oder wenn du einen Anschlusspunkt an unser Netz, an unser Stromnetz benötigst.
00:03:26: Also ist auch mittlerweile deutlich komplexer das Thema, weil du eine PV-Anlage haben könntest oder ein Speicher im Keller oder ein Auto, das du gerne aufladen möchtest und dann musst du immer an Stromnetz irgendwo angeschlossen sein und spätestens in dem Moment kommst du dann mit uns als Bayernwerk in Kontakt.
00:03:41: Also vermutlich auch jeder, der jetzt zuhört, muss ja irgendwie Strom mal im Kontakt gekommen sein, sonst könnte diese Episode gar nicht hören.
00:03:50: Wunderbar.
00:03:51: Kannst du uns ein paar Kennzahlen einordnen?
00:03:54: Was steckt denn eigentlich hinter Bayernwerk?
00:03:56: Also was sorgt denn überhaupt dafür, dass wir diese Hundertsechzigtausend Kilometer Strom haben, dass es zu Hause warm wird, hell wird
00:04:02: etc.?
00:04:03: Ja, also wir haben beim Bayernwerk wachsen sehr stark.
00:04:06: Das sehen wir auch in unseren Kennzahlen.
00:04:08: Jetzt werde ich mal starten mit dem Thema Mitarbeiter.
00:04:10: Wir sind bei weit über viertausend Mitarbeitern.
00:04:12: Wenn ich die ganzen Dienstleister dazu nehme, sind es zehntausend.
00:04:15: Sind wir stark gewachsen.
00:04:16: Aber wenn ich auch zum Beispiel auf das Thema Investitionen blicke, da sind es wirklich mehrere Milliarden, die wir aktuell aber auch pro Jahr fast in die Hand nehmen, um das Stromnetz auszubauen.
00:04:28: Und es spiegelt sich dann natürlich, aber wie sich es im regulierten Umfeld eben.
00:04:32: widerspielen kann, auch in unserem Ergebnis wieder.
00:04:36: Ja, es ist natürlich ein Feld.
00:04:37: gerade jeder, der irgendwie natürlich Nachrichten verfolgt oder sich generell mit der Energiewende ein bisschen beschäftigt, der weiß, was da alles dahinter steckt.
00:04:44: Wie kann man sich eigentlich so ein Alltag oder wie kann man sich eigentlich so ein Operations vorstellen?
00:04:48: Was müsst ihr eigentlich machen?
00:04:49: Weil am Ende des Tages sind es natürlich Strom wird von A nach B befördert, Wärme ja auch, aber also vielleicht sieht man das auch in der Aufteilung des Unternehmens, aber wir sehen eigentlich so Operations von Bayernwerk aus.
00:05:01: Ja, also wir haben Kundencenter in ganz Bayern und die meisten Mitarbeiter, die das sind, von den ca.
00:05:07: Viertausend Internen, aber mit Dienstleisern sind es Zehntausend Mitarbeiter, die für uns irgendwo so unterwegs und auf der Straße sind.
00:05:14: Die sind natürlich dank der Energiewende sehr stark damit beschäftigt, das Stromnetz auszubauen.
00:05:21: Also genau da zu erweitern, wo wir so ein bisschen dem Ausbau der Erneuerbaren ja auch hinterher hinken.
00:05:26: sind aber auch damit beschäftigt, natürlich sicherzustellen, dass jeder auch wirklich immer mit Strom versorgt ist, also das nachzuhalten und auch wirklich vor Angriffen etc.
00:05:37: auch zu schützen und in Stand zu halten.
00:05:40: Es ist ja durchaus auch schon älteres Netz.
00:05:42: Es gibt schon lange und das muss natürlich auch in Stand gehalten werden und alles, was sich darum so abspielt, Kunden neu anzuschließen bis aber auch quasi neuen Zähler einzubauen etc.
00:05:54: alles findet über unsere Mitarbeiter.
00:05:57: Ja, also megainteressante Branche auf jeden Fall.
00:05:59: Wir hatten schon ein paar Leute aus dem Energieumfeld.
00:06:01: Das heißt, ganz unbekannt ist es den Behind-the-See-Hörern jetzt nicht, aber dennoch ist es, finde ich, immer wieder interessant, das auch mal wieder aufzufrischen, wenn man da jetzt nicht täglich, sag ich mal, in den Geschäftskontaktbereich hat.
00:06:13: Ja, wie sieht es denn bei dir aus im Bereich CFO-Bereich?
00:06:16: Was gehört denn alles zu dir?
00:06:17: Und was musst du denn sozusagen alles kümmern?
00:06:19: Genau, natürlich ganz klassisch, um all die Themen, die rund um Finanzen stattfinden.
00:06:23: Dann habe ich aber auch den Rechtsbereich bei mir, der Einkauf liegt bei mir, ist natürlich in so einem Wachstumscase auch, wo es ja ganz Interessant ist.
00:06:31: Und was auch sehr spannend ist, ist das ganze Thema IT und Digitalisierung, was auch bei mir gebündelt ist und was natürlich auch ganz viele interessante Themen mit sich bringt.
00:06:40: Und dann haben wir auch noch viele Beteiligungen an Stadtwerken, an anderen Energieversorgern, auch dieses ganze Beteiligungsmanagement Thema.
00:06:48: Ist natürlich auch was, was gerade so im Umbruchszeit auch sehr interessant ist.
00:06:54: Okay, verstanden.
00:06:55: Ob Finanzen, Recht kann man sich und Einkauf kann man sich ganz gut vorstellen.
00:06:58: IT und Digitalisierung, spontan fällt mir ein, du hast gerade eben ja gesagt, Sicherheit.
00:07:05: Also eine Angst, die auch rad ist, ist, dass es durch Sicherheit vielleicht irgendwann so aus nicht mehr warm ist, weil man irgendwie ja auch mittlerweile sozusagen über Angriffe ja auch Stromnetze lahmen nehmen kann.
00:07:17: Da müsste ich wahrscheinlich speziell auch gerade drum kümmern, dass die Data-Digitalisierung, IT-Security und solche Themen halt stark ausprobieren.
00:07:22: Ja, Cyber-Security ist für uns natürlich ein ganz, ganz wichtiges Thema.
00:07:28: Die Netze müssen steuerbar sein.
00:07:30: Es muss sichergestellt sein, dass man da sicher aufgestellt ist.
00:07:33: Alles kann man nicht ab... sichern.
00:07:35: Aber ich glaube, wir sind da in Deutschland, man hat sehr in Spanien jetzt mal erleben dürfen, ist ja durch die Medien gegangen.
00:07:41: Wir sind da in Deutschland schon sehr gut aufgestellt.
00:07:43: Aber ja, das war wirklich eines der wesentlichen Punkte in den letzten Jahren, wo wir uns stark verbessert und neu aufstellen durften und mussten.
00:07:52: Okay, verstanden.
00:07:55: Super, ja.
00:07:55: Du, dann, ich würde sagen, jeder der natürlich noch mehr erfahren will, der kann auch gerne unten in den Show-Nots einfach mal abspringen und sich bei euch auf der Website oder generell noch ein bisschen mehr über Bayernwerk informieren.
00:08:06: Jetzt schauen wir uns mal an, wie du eigentlich in diese Rolle gekommen bist und was man vorher so gemacht hat und ja, wie man eigentlich CFO sozusagen wird beim Bayernwerk.
00:08:14: Fang mal da an, wo wir anfangen müssen, um es zu verstehen.
00:08:17: Ja, ich würde sagen, ich fange bei meinen Studium an.
00:08:19: Also ich habe Finanz- und Wirtschaftsmathematik studiert und während meines Studiums dann auch ... erstmal mein Pflichtpraktikum, aber dann darauf aufbauend, weil es schon irgendwie auch Spaß gemacht hat und weil es mir natürlich auch gelegen hat, darauf aufbauend ein längeres Praktikum, eine längere Werkstudententätigkeit bei einer Versicherung gemacht und habe aber parallel auch bei einer Unternehmensberatung an so einem Lehrstuhl gearbeitet und habe dann die klassischen Themen da auch kennengelernt.
00:08:47: Und muss dann sagen, hab ich nach meinem Studium dann gegen die klassische Finanzmathematik entschieden und hab mich für dieses Thema Beratung entschieden und dann auch noch promoviert im BWL und hab dann da vierenhalb Jahre Beratung gemacht.
00:09:02: und mein letztes Projekt war dann bei EON und bin da quasi hängen geblieben, was so ganz klassisch ist.
00:09:09: Und deshalb blicke ich jetzt aber mittlerweile auf fast zwanzig Jahre EON zurück an unterschiedlichsten Stellen im Konzern zu unterschiedlichsten Themen.
00:09:17: Und bin damals gestartet und hab mir gedacht, naja, probiert mal eben mal, guck mal rein.
00:09:21: Und wenn ich jetzt so zurückblicke, war es nie langweilig und hat immer Spaß gemacht und bin dann quasi dahin geblieben.
00:09:28: Kurzer Abgleich.
00:09:29: Ich hab natürlich einige Gäste auch, die wirklich gesagt haben, ich wollte schon mit zwölf immer Geschäftsführer werden oder irgendwie so in die Richtung.
00:09:36: Was war denn deine, sag ich mal, Karriereplanung, wo du noch studiert hast oder wo du gesagt hast, ich studiere Finanzmathematik?
00:09:43: Wolltest du da schon CFO werden?
00:09:45: Nein.
00:09:48: Mein Plan war, dass ich immer irgendwie was finden muss.
00:09:50: Und das war eben auch der Grund, warum mich das in der Versicherung nicht so angesprochen hat.
00:09:54: Ich war immer gerne unter Menschen.
00:09:56: Ich habe immer gerne mit Menschen zusammengearbeitet.
00:09:58: Ich bin immer noch nicht gut, alleine beruht zu sitzen und irgendwas für mich alleine aufzubereiten.
00:10:03: Ich habe sehr früh immer sehr gern Verantwortung übernommen.
00:10:06: Also ein bisschen laugt mir nicht so, dass jemand anders für mich gesprochen hat.
00:10:09: Ich war Klassensprecher, Schülersprecher im Sport der Mannschaftskapitän.
00:10:13: Also ich habe das gern getan, aber nie mit so einer Zielsetzung, dass dann unbedingt weitergehen muss.
00:10:20: Und ein anderes Thema war auch immer, dass ich ... auch weiß, dass sobald es mir langweilig wird oder die Lernkurve nicht steil ist, dass ich dann auch nicht gut bin und mich nicht motivieren kann und das waren eher so die Treiber.
00:10:35: Aber ich hatte nie so ein wirklich klares Zielbild, wo es hingeht oder wo ich unbedingt mal gewesen sein müsste.
00:10:43: Okay, verstanden.
00:10:45: Wann wurde es dann vielleicht doch deutlicher, dass du gesagt hast, okay, Also offensichtlich die Kombination aus dem, was ich möchte, Verantwortung übernehmen, Weiterbildung etc.
00:10:54: Führt ja irgendwann dann wahrscheinlich zu mehr Verantwortung auch hinsichtlich Personen und Aufgabenbereichen.
00:10:59: Es kann Richtung CFO geben.
00:11:00: Hast du dann irgendwann doch den Entschluss gefasst?
00:11:02: So jetzt wäre es schon mein nächstes Karriereziel, das zu werden.
00:11:08: Also nicht so bewusst.
00:11:10: Also es ging in die Richtung, genau wie du es beschrieben hast, immer so ein bisschen mehr, immer so ein bisschen nächster Schritt, mal ein anderes Unternehmen und in den Fragestellungen oder den Feedback-Runden, die man dann ja automatisch auch hat, kommen schon immer wieder die Frage hoch, was kannst du dir vorstellen, wo kannst du noch hingehen?
00:11:28: Ich habe es aber nie so konkret formuliert, dass ich das wirklich erwarte oder dass ich das gerne hätte.
00:11:34: nicht nur nicht kommuniziert, sondern für mich selbst auch nicht.
00:11:37: Also wie ich es gesagt habe, es war mir immer wichtig, dass das irgendwo weitergeht und dass irgendwo spannend bleibt und das Spaß macht und die richtigen Menschen um mich rum sind.
00:11:47: Aber ich kann jetzt nicht sagen, dass ich irgendwann mal gesagt habe, aber jetzt erwarte ich, dass als nächstes eine CFO-Position kommt.
00:11:53: Okay.
00:11:54: Gab es dann trotzdem so karrieretechnisch, ein, zwei, drei Meilensteine, wo sagen, die sind schon erwähnenswert?
00:12:00: Da zum Beispiel bin ich bei ... und nach dem EON-Projekt habe ich mich gegen die Unternehmensberatung für EON oder für die Branche entschieden.
00:12:08: Gibt es da so Meilensteine?
00:12:09: Ja,
00:12:09: also ich denke schon.
00:12:10: Der erste Meilenstein war eben in der Unternehmensberatung festzustellen.
00:12:14: Das hat total Spaß gemacht.
00:12:15: Viele Branchen kennen gelernt von der Strategieberatung bis zur ... wirklich detaillierten Prozessoptimierung.
00:12:21: zu sagen, jetzt ist mal gut, jetzt soll es wirklich ein Unternehmen sein und jetzt mal ein bisschen länger und ein bisschen nachhaltiger und nicht noch ein Projekt, die kofferpacken und weg sein.
00:12:30: Das war mit Sicherheit zum Meilenstein.
00:12:33: Dann war mit Sicherheit der nächste Meilenstein das erste Team zu übernehmen, die Fragestellung ob oder ob nicht Führungskraft.
00:12:41: Ja, habe ich auch zu einem Zeitpunkt gemacht.
00:12:44: Da waren die Kinder sehr klein und haben mir gedacht, naja, mal ausprobieren.
00:12:47: Man kann immer zurückgehen.
00:12:49: Also das war ich noch nie ein ängstlicher Mensch.
00:12:53: Habe ich gemacht und habe gesehen, wie sehr ich dann aufblühe und wie gut mir das auch tut.
00:12:58: Und dann war mit Sicherheit der letzte Step dann wirklich auf die erste CFO-Position, wo man sich bewusst dafür entscheidet mit all den Themen, die dann dazugehören, in so einer CFO-Position auch wirklich diesen Schritt zu gehen.
00:13:12: und ja.
00:13:13: Okay.
00:13:15: Und jetzt bist du quasi bisher in der Rolle, bist ja offensichtlich super happy.
00:13:19: Was gefällt dir besonders jetzt an der Rolle, die du jetzt gerade machst und auch in Kombination natürlich als CFO, logischerweise, ein C-Level-Podcast?
00:13:28: Ja, also an der Position ist meine zweite CFO-Position.
00:13:32: Ich bin erst mal für Ehren nach Schweden als CFO im Vertrieb gegangen und dann dann auch eben zum Bayernwerk.
00:13:39: Für mich persönlich ist es ... Also nach Schweden war es so ein bisschen das zurückkommen in die Heimat.
00:13:46: Also die bayerische Kultur, die bayerischen Themen, aber auch das neue, das Thema Netzgeschäft, weil ich davor wirklich über zehn Jahre im Vertriebsgeschäft war, bewerbliches Umfeld und wirklich ganz anders geprägt.
00:14:00: Also wirklich sowas komplett Neues zu lernen, aber in diesen kulturellen Kreis zurückzukommen, den man in Schweden teilweise schon auch so ein bisschen vermisst hat.
00:14:09: Die Kombination hat es ausgemacht, aber dann auch einfach wirklich dieses Thema Wachstum.
00:14:14: Also was ich vorher auch selten zu erleben durfte, muss man schon sagen und was momentan ja auch nicht in vielen Broschen der Fall ist.
00:14:21: Aber dieser immense Bedarf an Wachstum und gleichzeitig aber wirklich diese Kombinierbarkeit mit Finanzierbarkeit und den ganzen Themen, die man da als CFO bei hohen Investitionen auch so auf dem Schreibtisch hat, das hatte ich vorher nicht.
00:14:33: und da muss ich schon sagen, das macht dann schon Spaß, auch mit so einem großen Unternehmen so was hinstellen zu dürfen.
00:14:39: Ja, interessant.
00:14:39: Auf jeden Fall.
00:14:41: Nachvollziehbar, würde ich sagen.
00:14:42: Warum?
00:14:43: Warum ist dann auch Spaß gemacht?
00:14:46: Was hast du denn neben den klassischen Themen, die man mit Karriere verbindet?
00:14:49: Das sind ja so Schule, Ausbildung und dann professionelle Erfahrungen, sag ich mal später, gemacht.
00:14:54: Du hast vor, zum Beispiel, wen du warst, Mannschaftskapitänin.
00:14:56: Von was für ein Sport?
00:14:58: Ich habe viel Tennis gespielt, Basketball gespielt, Volleyball gespielt.
00:15:03: Genau.
00:15:04: Okay, und würdest du da sagen, dass dann noch irgendwas dazu, also so ein Mannschaftskapitän ist ja auch so eine Führungs, sage ich mal eine Abführungsrolle, würdest du sagen, dass solche Sachen schon auch wichtig sind und auch dazu beitragen, dass man später eher in so eine Richtung geht?
00:15:18: Ich glaube schon, dass dieses Thema Team Sport, und das ist ja jetzt im Großen auch nichts anderes als ein Team Sport, wie eine Mannschaft, die man aufs Feld schickt, die man richtig aufstellt und, und, und.
00:15:28: Ich glaube schon, dass es viel damit zu tun hat, dass man sich früh damit auseinandersetzt.
00:15:33: Es gibt jeder Mensch hat seine Stärken, jeder hat seine Schwächen, man selbst ja auch.
00:15:38: Damit muss man sich auseinandersetzen, aber eben auch mit den anderen.
00:15:40: Und ich glaube schon, dass man da auch aus so einem Umfeld sehr viel mitnehmen kann.
00:15:44: Und auch das Thema, man spricht nicht für sich allein, sondern man muss viele unterschiedlichen Interessen zusammenbringen und für alle sprechen glaube ich schon, dass das sehr früh dann auch prägen kann.
00:15:55: Ja.
00:15:56: Sonst irgendwelche Themen hast du dich sonst noch mit irgendwas auf deiner, sag ich mal, Karrierelaufbahn beschäftigt neben Sport und natürlich Ausbildung, Weiterbildung, Beruf.
00:16:06: Also ich muss sagen, wenn ich so zurückblicke, wichtig waren immer die Menschen, die um mich rum waren.
00:16:11: Also sowohl intern als auch extern.
00:16:13: Und wenn ich was irgendwie noch mal anders machen würde, dann würde ich mir mehr externe Impulse auch holen.
00:16:20: Also das ist jetzt, wenn man es dann bewusst macht und sich reflektiert hat, dann kommt da viel dazu.
00:16:26: Aber ich muss sagen, das waren ein paar Stationen, weniger der Fall.
00:16:30: Da fokussiert man sich sehr auf das, was man gerade tut und taucht da stärker ab.
00:16:34: Aber am meisten Out of the box zu denken und um Themen wirklich angehen zu können.
00:16:40: Ganzheitlich braucht man externe Impulse und ich muss sagen, das bringt mir deutlich mehr, sich dort zu öffnen und mit Menschen zu sprechen oder irgendwo hinzugehen als irgendwie selbst im stillen Camerland was zu lesen.
00:16:53: Verstanden.
00:16:54: Also, sehr interessante Karriere, wie es auch immer so ist, hier den Gästen, ich erfahre ja jede Woche sozusagen eine Geschichte und die ist auf jeden Fall auch wieder einzigartig.
00:17:05: Schauen wir uns mal an, wie denn so dein Tag aussieht, was deine Herausforderungen sind und dann sind natürlich alle auch gespannt darauf, was so seinen Tipps sind.
00:17:13: Wir haben jetzt schon ein paar gehört zum Thema Karriere, aber es gibt ja auch Tipps im Ziel-Level, die man braucht und die man vielleicht auch direkt umsetzen kann.
00:17:21: Fangen wir mal an.
00:17:22: Für uns mal durch so ein Tag durch.
00:17:24: Wann stehst du auf?
00:17:25: Was machst du als erstes?
00:17:26: Wie geht es weiter?
00:17:27: Wann endet der Tag?
00:17:29: Ich bin definitiv eher der Morgensmensch als der Abendsmensch.
00:17:32: Ich würde mal sagen, im Durchschnitt stehe ich um sechs Uhr auf, im Winter vielleicht ein bisschen später, im Sommer gern früher.
00:17:38: Ich bin jemand, der sich gerne morgens erst mal bewegt.
00:17:41: Dann bin ich deutlich frischer und der Hund muss ja auch bewegt werden und das tut gut.
00:17:47: kommt natürlich schon so ein bisschen dazu, dass ich meistens so die Hälfte der Arbeitswoche nicht zu Hause aufwache, sondern irgendwo unterwegs bin.
00:17:54: Wenn ich unterwegs bin, dann... Versuche ich um sieben erst mal mit den Kindern und zu frühstücken online, mit denen dann mal irgendwie per Facetime den Tag zu besprechen, was man sonst, wenn man zu Hause ist, zu Hause quasi macht.
00:18:07: Das ist so ein festes Ritual.
00:18:08: Und dann ist es sehr unterschiedlich.
00:18:11: Dann gibt es die klassischen Tage mit Vorstandssitzungen oder irgendwelchen Aufsichtsratssitzungen oder klassischen Sure Fix.
00:18:17: ein strukturierter Mensch, der ganz klar weiß, wann, wie oft ich mit wem sprechen möchte, wie oft es auch online stattfinden darf oder wie oft man das auch wirklich im Präsenz machen sollte.
00:18:31: So geht es durch den Tag mit den Sitzungen, mit den Meetings.
00:18:34: Ich bin eben nicht der Typ, der sich irgendwie viel Zeit blockt für mich alleine im Büro.
00:18:39: Es gibt in meinem meistens sehr aufgeräumten Postfach so einen Ordner, der heißt zum Lesen.
00:18:44: Es kommt dann eher so zum Wochenende.
00:18:46: Wenn dann die Familie noch schläft früh am Morgen, dann versuche ich am Wochenende das zu lesen, was ich unter der Woche nicht schaffe, weil ich es eigentlich besser finde, quasi unterwegs zu sein oder mit Menschen zu sprechen.
00:18:57: Das gibt mir mehr Impulse.
00:18:59: Und was man so sortiert oder ordnet, mache ich dann gerne bei einer Runde schocken oder bei einer Runde schwimmen oder so.
00:19:05: kann ich mich eher strukturieren als allein am Schreibtisch.
00:19:09: Okay, verstanden.
00:19:10: Gibt es irgendwelche festen Rituale jetzt?
00:19:12: Also haben wir schon gehört, das Frühstück, wenn du unterwegs bist, aber bist du zum Beispiel jemand, der To-do-Listen schreibt oder bist du jemand, der irgendwie ganz klare Mittagsessenregeln hat oder irgendwie solche Sachen, schon fixes Thema?
00:19:25: Gibt es irgendwas Ritualen, technisch?
00:19:26: Ja, ich bin schon ein Freund von To-do-Listen für alles, also fürs Jahr.
00:19:31: Wenn ich jetzt so ins Jahr gestartet bin, dann gucke ich mal, was ich mir vornehme.
00:19:35: Und dann guck, hab ich auch ein Rhythmus, wie ich da wieder drauf gucke, aber auch für die Woche.
00:19:39: Auch für meine Sure Fixe mit meinen ganzen Direct Reports.
00:19:44: Eine klare Struktur und was ich erwarte und nachhalten möchte.
00:19:51: Ja, schon ein Freund von dieser Struktur, muss ich sagen.
00:19:54: Okay.
00:19:55: Aber sonst jetzt nicht irgendwelche, sag ich mal, Gewohnheiten, die in deinem ... beruflichen Alltag drin sind, wo du sagst, das könnte untypisch sein für jemanden.
00:20:03: Nein, wie gesagt, ich starte am liebsten mit ein bisschen Sport am Morgen.
00:20:07: Das tut immer gut.
00:20:09: Abends bin ich da nicht so der Mensch dafür.
00:20:13: Aber unser Mittagessen ist, wie es gerade anfällt, also da gibt es keinen Schiss.
00:20:18: Okay, was sind denn so deine größten Herausforderungen als CFO, jetzt speziell auch hier in der Rolle vielleicht, aber was sind so?
00:20:25: nenn mal ein, zwei von deinen größten Challenges?
00:20:29: Ich glaube, was für uns schon herausfordernd ist, dass wir eben so wachsen und dass wir sehr viele, Gott sei Dank auch sehr junge Mitarbeiter mit auf den Bord bekommen und das... dass das auch alles dann aber passt, weil natürlich das Thema Sicherheit bei uns ja ist sehr durchaus für alle, die draußen sind und am Stromnetzarbeiten sehr wichtig ist.
00:20:49: und nun Unfälle ist unser Ziel.
00:20:53: Also dieses Thema mit dem Wachstum, mit den vielen neuen Mitarbeitern zu kombinieren, würde ich sagen, ist schon eines der größten Herausforderungen.
00:21:02: Wenn ich dann auf meinen klassischen CFO-Job blicke, dann muss ich sagen, ist natürlich die Finanzierbarkeit des Ganzen, weil über das Thema Regulierung jeder Entkunde das Thema Energiewende mitfinanziert.
00:21:13: Und deshalb ist es schon an uns darauf zu achten, dass wir so wenig als möglich investieren, damit es auch wirklich bezahlbar bleibt für den Kunden.
00:21:22: Okay, verstanden.
00:21:25: Also ein paar Challenges sind ja... definitiv übertragbar, sage ich mal.
00:21:29: Klar, das Thema Sicherheit, da gibt es viele Kunden oder Zuhörer da draußen, die das vielleicht nicht in dem gleichen Stil haben, logischerweise.
00:21:36: Financierbarkeit schon auch, aber wie gehst du mit diesen Themen um?
00:21:40: Was sind sozusagen deine Best Practices, Learnings oder Erfolgsrezepte, die du vielleicht auch mit den Leuten da draußen teilen kannst?
00:21:48: Ja, also wie ich es vorher schon gesagt habe, ich Ich bin immer nah am Menschen.
00:21:52: Ich weiß, dass es nicht für jeden das Wichtigste ist, aber für mich ist es wirklich so, sich die Inputs zu holen, aber auch wirklich mit den Menschen zu sprechen.
00:22:03: Das mitzugeben, so eine Null-Fehler-Toleranz oder so eine Null-Fehler-Zielsetzung, die kriegt man nur wirklich hin, wenn man drüber spricht.
00:22:10: Also das kann man nicht einfach als schriftliche Zielevereinbarung auch irgendwie weitergeben.
00:22:15: Und das On-Borden und das Mitnehmen von neuen, jungen Mitarbeitern funktioniert auch besser, wenn man sie sich zusammensetzt und sich dafür auch Zeit nimmt, als wenn man versucht, das irgendwo digital oder online zu machen.
00:22:27: Also das liegt mir einfach, das würde ich auf alle Fälle als Thema mitgeben.
00:22:32: Und ansonsten, wenn ich so zurückblicke, kann ich nur sagen, immer offen sein für Neues ausprobieren.
00:22:38: Man macht mal Fehler, man darf diese Fehler auch zulassen, man darf drüber sprechen und sich dann im nächsten Schritt aber auch reflektieren und zu fragen, warum hat's denn an der Stelle jetzt nicht geklappt, weil ich immer sogar das Fehlen lernte, man deutlich mehr ist als Erfolgen.
00:22:51: Und das hat bei mir eigentlich immer so gegolten.
00:22:53: Also dann habe ich wirklich am meisten mitnehmen können.
00:22:56: Stimmt.
00:22:57: Gibt's irgendein so ein Erfolgsrezept, was man gleich anwenden kann, wo man gleich sagen kann, okay, also klar, kann man übertragen, ja, aber wo man gleich sagen kann, okay, morgen probiere ich das mal aus, als Sea Level Manager oder Managerin.
00:23:09: Also vielleicht wirklich dieses Nah am Menschen sein.
00:23:13: Wenn man die neuen, jungen Mitarbeiter hat, denen auch wirklich zuzuhören und die Fragen zuzulassen, die nächsten Generationen sind einfach wirklich anders und dort versuchen zu verstehen, weil man dann gemeinsam so ein Ziel wie Sicherheit etc.
00:23:28: deutlich besser angehen kann.
00:23:31: Super.
00:23:31: Also das ist auf jeden Fall was man direkt rausgehen kann morgen.
00:23:35: Einfach mal eine qualitative gute Unterhaltung zu führen, schadet nicht.
00:23:39: Vielleicht auch, wie du gesagt hast, am Tisch mit einer Person, die in deinem Team ist oder so, kann ja jeder mal draußen ausprobieren und dann auch wirklich gezielt die Fragen stellen, die man fragen möchte, richtig gut zuhören.
00:23:51: Schreibst du dann die Sachen mit oder hörst du einfach wirklich nur zu?
00:23:54: Ich hör zu.
00:23:55: Also ich bin schon jemand, der sich dann dann auch irgendwie seine Notizen macht, irgendwas in der To-do-Liste einfließen lässt.
00:24:02: Aber während des Meetings bin ich eigentlich nicht weder am Handy noch am Alpen.
00:24:06: Nein.
00:24:08: Gibt es irgendwelche Themen, die dir gerade besonders Hoffnungen machen oder die dir besonders Angst machen?
00:24:14: Fangen wir vielleicht mal mit dem Negativen an.
00:24:16: Was macht dir denn vielleicht gerade generell ein bisschen Sorge?
00:24:21: Ja, wir bekommen natürlich das Thema mit der Entwicklung der Wirtschaft hautnah mit, der Strombedarf
00:24:28: etc.,
00:24:29: all die Themen, die mit so einem Wirtschafts- mit einer negativen Wirtschaftsentwicklung einhergehen.
00:24:36: Das haben Eins zu Eins Auswirkungen auf der anderen Seite.
00:24:40: Wenn ich für uns als Bayern den Ausblick habe, sehe ich.
00:24:43: dass wir uns aus meiner Sicht auch mit dem Thema Energiewende sehr gut in Deutschland aufgestellt haben, um für unsere Branche zu sprechen.
00:24:50: Für uns bedeutet es Wachstum, aber für das Land und für die nächsten Generationen bedeutet es eben auch Nachhaltigkeit und Sicherheit, wie wir uns so aufgestellt haben.
00:24:58: Und da blicke ich schon sehr positiv in die Zukunft und da bin ich mir auch sicher, dass wir an der Stelle deutlich besser als so manche andere Länder aufgestellt sind.
00:25:05: Und das macht mir dann auch Mut, dass wir auch für die ganzen anderen Teile der Wirtschaft und der Zukunft auch wieder sehr positiv aufstellen können.
00:25:13: Sehr gut.
00:25:13: Das ist fast schon ein gutes Schlusswort.
00:25:15: Eine Frage habe ich trotzdem noch, vielleicht sind es auch zwei, manchmal sind zwei mir noch noch nicht ein.
00:25:19: Was würdest du denn machen, wenn man dir das jetzt alles wegnehmen würde und sagen, okay, kein CFO sein, du müsstest nicht in der Wirtschaft arbeiten, müsstest dir aus ganz anderes Haus suchen?
00:25:28: Also definitiv wieder so ein bisschen mehr ehrenamtlich und beginnt schon auch wieder bei solchen Sachen wie im Sportverein der Kinder, wo man immer ein schlechtes Gewissen hat, dass keine Zeit dafür übrig bleibt, da mehr zu tun.
00:25:39: Mit Sicherheit auch mehr Zeit mit Familie und Reisen verbringen, was manchmal so ein bisschen auf der Strecke bleibt, da haben wir den Job, aber wäre schon irgendwie froh, wenn ... wenn solche ehrenamtlichen Themen auch wieder ein bisschen mehr stattfinden könnten.
00:25:51: Okay.
00:25:52: Hättest du eine konkrete Nische für das Ehrenamt?
00:25:54: Ist es ein Sport oder was würdest du dann...
00:25:56: Ja, das beginnt bei den klassischen Sachen, wenn man irgendwie mit dem Kind nichts zum Hockey-Tunier fahren kann oder sowas.
00:26:03: Aber das hat natürlich auch andere Komponenten wie soziale Themen oder so, wo man auch immer rechts und links sieht und sich denkt, wenn man mehr Zeit hätte, könnte man sich da schon engagieren.
00:26:13: Okay,
00:26:14: verstanden.
00:26:15: Wir können natürlich auch gerne mal noch mal eine thematische Episode als Teil zwei machen.
00:26:19: Meine Gäste kommen ja auch wieder.
00:26:21: Insofern können wir da im Nachgang auch mal sprechen, ob wir vielleicht mal wirklich aus eurer Branche auch einfach mathematisch was machen, was die Leveleranz hat oder sogar ein Panel.
00:26:30: Ich habe ja gesehen, ihr habt drüben auch ein sehr cooles Panel-Studio hier bei Bayern.
00:26:33: Ja,
00:26:34: sehr cool.
00:26:35: Bis herzlich willkommen.
00:26:36: Cool.
00:26:36: Daniela, herzlichen Dank, dass du mit uns gesprochen hast, dass du so offen warst und das hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich glaube den Leuten da draußen auch.
00:26:43: Vielen Dank.
00:26:43: Freut mich, dass du da warst.
00:26:45: Super.
00:26:45: Ja, wer jetzt noch zuhört, ich bedanke mich.
00:26:47: Ganz herzlichen Dank fürs Zuhören.
00:26:49: Wer mit Daniela auch mit mir in den Austausch treten will, der wird wahrscheinlich unten in den Show Notes alle Links dazu kriegen.
00:26:55: Ihr könnt natürlich, wie gesagt, Bayernwerk auschecken und prüft bitte auch gerne einmal atreus.de, Hydrogen Struggles.
00:27:01: Und dann könnt ihr ein bisschen über Interimmanagement erfahren, denn... Wir können diesen Podcast hier nur machen, weil wir natürlich unterstützt werden von Atreus.
00:27:08: Also alle Themen, die intremistisch bei euch gerade im Unternehmen anstehen.
00:27:11: Das heißt zeitlich begrenzt.
00:27:12: Ihr habt entweder einen Kompetenzengpass oder auch einen Wissensengpass, einfach nicht die richtigen Leute gerade zur richtigen Zeit vor Ort.
00:27:19: Dann kommt gerne auf mich zu.
00:27:20: Wir können mal sprechen.
00:27:21: Manchmal habt ihr dann natürlich die Möglichkeit, dass ihr einen persönlichen Netzwerk doch im Unternehmen eine Lösung findet.
00:27:26: Und manchmal können wir dann auch mit unserem Talent Pool.
00:27:28: Helfen.
00:27:29: Ich freue mich auch züglich diesem Thema über jeden Austausch und über jeden Hinweis und Tipp.
00:27:34: Und dann jeder, ich freue mich aufs nächste Gespräch.
00:27:36: Bis bald.
00:27:36: Bis bald.
00:27:37: Freut mich.
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