Episode 282 mit Karin Till (Kreutzpointner Gruppe) und Dr. Kristin Nagel (Atreus)

Shownotes

„Die Karriere kommt mit dem Spaß an der Sache.“ Dieses Führungsverständnis prägt Karin Till, kaufmännische Leitung der Kreutzpointner Gruppe. In dieser Episode sprechen Franz Kubbillum und Kristin Nagel von Atreus mit Karin Till über die Entwicklung der Kreutzpointner Gruppe – ein familiengeführtes Unternehmen, das komplexe Elektro- und Informationstechnik realisiert. Der Fokus liegt auf Industriekunden sowie auf moderner Gebäudetechnik. Besonders stark ist das Unternehmen in der Chemieindustrie positioniert und zugleich international aufgestellt.

Karin Till verantwortet gruppenweit die Bereiche Finanzen, Materialwirtschaft und Supply Chain und gestaltet aktiv das Wachstum der Unternehmensgruppe.

Sie beantwortet folgende Fragen in dieser Episode:

  • Wie trifft sie value-based Entscheidungen – auch in komplexen Unternehmensstrukturen?

  • Wie ist die Kreutzpointner Gruppe als Familienunternehmen gewachsen und professionell skaliert?

  • Was hat sich seit ihrem MBA verändert – und welche Karrieretipps gibt sie heute weiter?

Hören Sie rein für praxisnahe Einblicke in strategische Entscheidungsfindung, persönliches Wachstum und moderne Führung. Zudem spricht Karin Till offen über ihren inneren Antrieb und darüber, wie sie Leistung und persönliche Balance in Einklang bringt.

Themen:

  • C-Level

  • Elektronik

  • Karriere

  • Value-Based-Decisions


Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company

Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute sind wir mal wieder zu dritt im Behind-the-Sea-Podcast.

00:00:02: Ich hab meine Kollegin Christine Nagel von Atreus eingeladen und zusammen sind wir nach Burghausen gefahren und haben Karen Till von der Kreuzpoentner-Gruppe besucht.

00:00:11: Kreuzpoentner hat mal mit Fritz Kreuzpoentner dem Ersten angefangen.

00:00:15: Er hat damals Bauernhöfe elektrifiziert.

00:00:17: Mittlerweile sind es Tausenddreihundert Mitarbeitende.

00:00:21: Und es dreht sich alles rund um das Thema Elektrotechnik und Informationstechnik.

00:00:25: Software mit auch immer mehr im Thema.

00:00:26: Das hat uns Karen im Podcast auch erzählt.

00:00:29: natürlich zur Kreuzpointener Gruppe gekommen ist, was sie alles dort macht und wie sie value-based Entscheidungen trifft, das fand ich ein sehr spannendes Thema auch wie ihr umfällt.

00:00:38: eigentlich ihre Karriere gestaltet hat und nicht andersrum.

00:00:40: Ihr erfahrt auch, warum ein Judo-Güttel bei ihr im Zimmer hängt.

00:00:43: Also unbedingt diesen Podcast bis zum Schluss durchhören.

00:00:46: Ich freue mich auf euer Feedback.

00:00:47: Lasst auf jeden Fall ein Abo da, wenn ihr den Kanal öfter hört.

00:00:51: Ich freue mich immer über neue Zuhörende.

00:00:53: Los geht's mit Karin Till von der Kreuzpointener Gruppe.

00:00:56: Jede Woche spreche ich im Behind-the-seat-Podcast mit Top-Level-Managern und Managerinnen.

00:01:00: Alle haben ein Problem.

00:01:02: Sie kommen nicht an die richtigen Leute zur richtigen Zeit für ihre Herausforderungen im Egal ob für permanente Rollen oder interrymystische Aufgaben, wie z.B.

00:01:11: M&A Projekte, Systemeinführungen, Neuaufbau und Umbau von Abteilungen oder ganze Organisationstransformationen.

00:01:18: Oftmals mangelt es an der richtigen Ressource oder Kompetenz.

00:01:21: Wenn dich das aktuell auch herumtreibt, dann komm gerne auf mich zu.

00:01:24: Wir können einmal unvermindlich zu dem Thema sprechen.

00:01:26: Mit mehr Informationen findest du auch auf www.vertreus.de.

00:01:29: Ich freue mich auf deine Nachricht, auf LinkedIn oder eben via Mail.

00:01:32: Und jetzt zurück zum Podcast.

00:01:36: Grüß Dich, Franz.

00:01:36: Grüß Dich, Christine.

00:01:37: Hi.

00:01:38: Heute Special Episode der Christine.

00:01:40: Du bist heute auch dabei, Kolleginnen von mir.

00:01:42: Bevor wir sozusagen mit Karin, unserem Gast starten, stellte ich doch einmal kurz vor.

00:01:46: Ja.

00:01:47: Ich bin Christine, seit knapp einem Jahr bei Atreus.

00:01:52: Bin eine ehemalige Kollegin auch von der Karin.

00:01:54: Wir kommen beide aus dem Maschinen- und Anlagenbau, haben ein paar Jahre bei Grossmuffer zusammengearbeitet.

00:01:59: Ich komme ursprünglich aus der Strategie M&A und Turnaround und Restructuring.

00:02:05: Genau, und bin jetzt seit einem Jahr bei Atreus und habt da ganz viel Spaß.

00:02:08: Freue mich auch heute, dass wir das hier zusammen machen und dass wir die Karin heute im Podcast haben und mit dir quatschen können.

00:02:15: Schön, dass du heute da bist, Christine.

00:02:17: Freut mich.

00:02:18: Ja gut, Karin, dann erzähl uns doch mal, wo wir heute sind und was du aktuell machst.

00:02:24: Ja, also ich darf euch heute hier begrüßen bei Kreuzpeintner im Burghausen.

00:02:28: Vielleicht kurz zu mir, wer ich bin.

00:02:30: Ich bin Kaufmanische Leitung hier für die Kreuzpfandner Unternehmensgruppe und bin zuständig für alle Gesellschaften der Gesellschaft und der über sie alle die Bereiche Finanzen, Materialwirtschaft, Supply Chain im Gesamten.

00:02:46: Zu mir selbst vielleicht persönlich.

00:02:48: Ich bin Mutter von zwei Kindern.

00:02:51: Ich bin Sportlerin.

00:02:55: Okay.

00:02:55: Kann ich bestätigen?

00:02:56: Ja.

00:02:57: Aber wir haben vorhin schon geredet, hier hängt ein Judo-Gürtel bei dir im Büro.

00:03:01: Das ist ja nicht dein Sport, oder?

00:03:02: Nein, das ist nicht mein Sport.

00:03:04: Ich bin auch Studentin.

00:03:05: Ich mache noch einen MBA an der TU München.

00:03:08: Okay, da kommt der Gürtel her.

00:03:10: Vielleicht verratest du uns später noch, was damit aufsicht hat.

00:03:13: Aber was ist dein Sport?

00:03:14: Sehr gern.

00:03:15: Mein Sport ist hauptsächlich laufen.

00:03:18: Hier ... Christine und ich, wir sind ja ein Halbmarathon zusammen gelaufen, sehr erfolgreich, hat Spaß gemacht.

00:03:24: Ja, cool, super.

00:03:26: Ja, du hast schon ein bisschen die Bereiche erwähnt, die bei dir liegen.

00:03:30: Erzähl uns doch ein bisschen noch was, bevor wir dann gucken, wie du dahin gekommen bist, wo du heute bist und was auch so die Herausforderungen sind.

00:03:36: über Kreuzpointen.

00:03:37: Was macht denn Kreuzpointen?

00:03:40: Und wie kommt man vielleicht auch mit euch in Kontakt?

00:03:43: Also Kreuzpandner generell macht Elektrotechnik und Informationstechnik im großen Stil.

00:03:51: Das heißt, wir sind für Firmenkunden tätig, machen ja Elektroinstallation, bieten aber das gesamte Portfolio an von der Planung über die Ausführung bis zum Service.

00:04:02: Wir sind hauptsächlich bei Industriekunden unterwegs und in der Gebäudetechnik, das heißt ... Die Industriekunden hier ganz stark in der Chemie vertreten, im Bayerischen Chemie Dreieck, aber auch mit den Kunden entsprechend vertreten dann in Ostdeutschland, in unseren Niederlassungen oder in Österreich und in Rumänien.

00:04:21: Wir gehen meistens mit den Kunden mit, also unsere Kunden nehmen sozusagen mit uns mit auf ihre Projekte, weil sie uns vertrauen.

00:04:28: und sie vertrauen uns auch, weil wir ihnen das ganze Spektrum anbieten können, also von der Planung eben.

00:04:35: Die Ingenieursabteilung über die Ausführung, wir montieren es und eben auch den Service und die Wartung.

00:04:41: Okay, das heißt man kriegt sein Elektro oder sein elektrisches System für die Anlage, Schlüssel fertig von euch.

00:04:47: Richtig ja, korrekt.

00:04:49: Also für die Leute, die nicht in der Industrie tätig sind, wenn ich jetzt zum Beispiel eine Anlage habe, also ich angenommen bin in der Chemieindustrie oder ich bin vielleicht auch im, weiß ich nicht, im Sondermaschinenanlagenbau

00:04:58: etc.,

00:04:59: dann gibt es ja mittlerweile super viel Elektronik.

00:05:01: Die Elektronik kommt meistens natürlich auch nichts von der Anlage, die man selber baut oder von der Anlage, die man sich kauft.

00:05:08: Da muss man dann zu euch kommen und die bauen euch dann für so eine komplette Produktion, zum Beispiel eine... Elektronik,

00:05:13: oder?

00:05:13: Richtig.

00:05:14: Meistens hat der Kunde ein Interesse und sagt, ich möchte eine neue Anlage bauen und nimmt ein Generalunternehmer und wir machen dann das Gewerk der Elektrotechnik und der T-Technik.

00:05:26: Also hier kommen wir mit ins Spiel.

00:05:28: Okay.

00:05:29: Wie groß kann man sich das vorstellen?

00:05:30: Also sind das dann von kleinen Anlagen bis hin zu riesigen.

00:05:34: oder habt ihr da irgendwie so eine gewisse Segment für was ihr macht?

00:05:38: Das sind wirklich von kleinen Anlagen bis zu ganz großen Anlagen.

00:05:42: Also wir haben kleine Industriekunden, zum Beispiel in der Automatisierungstechnik, bis hin zu wirklich ganz großen sehr namhaften Kunden hier im Chemie-Dreieck, wo wir für die komplette Technik in Standhaltung, Wartung zuständig sind.

00:05:56: Okay, verstanden.

00:05:58: Das heißt, wenn man mit euch in Kontakt kommen will, dann arbeitet man entweder bei einer der Industriefirmen, die von euch Elektronik bekommen haben.

00:06:06: Ich habe zum Beispiel auch draußen gesehen, es gibt auch Ladestationen für Elektroautos von euch.

00:06:11: Und ihr macht ja, seid ihr auch generell in der Baubranche, sprich, Olympia, Stadion, München haben wir zum Beispiel drüber gesprochen, das macht ihr gerade.

00:06:19: Da kann man ja auch als normaler Verbraucher sozusagen mit euch in Verbindung kommen, oder?

00:06:25: Richtig, also mit unserem... Produkten kommst du auf alle Fälle jeden Tag in Verbindung.

00:06:29: Wir sind in vielen öffentlichen Gebäuden drin, zum Beispiel im Deutschen Museum, im Olympiastadion, wie du das sagst, also insofern unsere Installationen erlebst du.

00:06:38: Als Kunde an sich ist es meistens die Planung oder eben der Generalunternehmer, der mit uns zusammenarbeitet, uns auch gerne auswählt, weil wir eben das gesamte Spektrum anbieten können.

00:06:51: Und für dein Pro-Projekt vom Generalunternehmer immer über eine Ausschreibung gearbeitet oder habt ihr da schon feste Kunden, Generalunternehmer, Kreuzpointener Beziehungen, sage ich jetzt mal, die immer zum Tragen kommen oder ist das jedes Mal wieder ein neuer Prozess der Ergebnisoffen ist?

00:07:10: Das

00:07:10: ist sehr unterschiedlich.

00:07:11: Da kommt es wirklich auf den Bereich und den Kunden drauf an.

00:07:14: Wir haben Kunden mit Rahmenverträgen, wo wir eigentlich regelmäßig vor Ort sind und dann haben wir auf der anderen Seite immer ein Ausschreibungenteil.

00:07:24: bekommen wir den Zuschlag.

00:07:26: Sehr gut, ja.

00:07:28: Also von wen?

00:07:28: Unternehmen gibt es ja schon seit jetzt knapp über hundert Jahren, ich hatte kürzlich hundertjähriges, kannst du so ein bisschen Eckrahmenbedingungen oder nicht Bedingungen, aber Rahmendaten sagen, die man halt teilen kann öffentlich.

00:07:40: Also von der Größe her allein mal, wir sind, wir haben über tausend Mitarbeiter, wir haben neun Gesellschaften.

00:07:48: Wie gesagt, wir haben eine Gesellschaft hier im süddeutschen Raum in Ostdeutschland in Freiberg.

00:07:55: Wir haben eine Gesellschaft in Linz in Österreich und in Rumänien haben wir ebenfalls eine Gesellschaft.

00:08:03: Und zu dem haben wir Software, sind wir im Bereich Softwaretätik, wo wir auch mehrere Gesellschaften haben und da besonders im Bereich Planung, also Planungstools, Projektmanagement Tools und Energiemanagement, Facilitymanagement.

00:08:23: Also alles was du sozusagen rund ums Gebäude brauchst und Software können wir bieten.

00:08:28: Und sind das Produkte gerade in dem Bereich Software und Fools, die ihr jetzt auch als eigene Produkte einzeln vertreibt?

00:08:36: oder macht ihr das immer in Kombination mit euren sonstigen Dienstleistungen im Rahmen der Projekte?

00:08:44: Sowohl als auch.

00:08:45: Ich meine der Ursprung des Ganzen ist eigentlich immer Wir machen das, was wir selbst brauchen.

00:08:50: Also wir brauchen ein tolles Planungs- und Projektmanagement-Tool, das wir auf der Baustelle einsetzen können.

00:08:55: Also haben wir eins entwickelt.

00:08:57: Das ist erfolgreich und stößt auf Interesse.

00:09:01: Und andere Kunden oder potentielle Kunden wollen das dann eben auch haben.

00:09:05: Und so wächst das.

00:09:07: Also das ist eigentlich immer eine tolle Erfolgsstory letzten Endes, weil wir halt die Dinge, die wir tun, wirklich kennen und mitentwickelt haben.

00:09:15: Ich finde das immer sehr spannend, wenn man von mir ein Unternehmen kommt und man sieht dann, wie das wächst und was alles dazu kommt.

00:09:21: Ich glaube, es hat mal angefangen, dass vor hundert Jahren eine Person angefangen hat, Bauernhöfe zu.

00:09:27: Elektrifizieren, oder?

00:09:29: Richtig, ja.

00:09:29: Es hat damit angefangen und dann ist das gewachsen.

00:09:32: Das ist dann gewachsen mit der Industrie und desto mehr Strom kam, umso größer ist das Unternehmen geworden.

00:09:38: Und wir wachsen immer weiter.

00:09:40: Es kommen ja neue Felder dazu.

00:09:41: Es kommen neue Felder wie erneuerbare Energien dazu, in denen wir sehr präsent sind.

00:09:46: Wir bauen ja unter anderem auch PV-Parks und Dachanlagen.

00:09:50: Es kommen dazu regenerative Energien im Bereich Automobil.

00:09:56: wo wir Ladeinfrastruktur bereitstellen.

00:09:59: Es kommt aber auch dazu Dinge wie Energiemanagement, wo wir sagen, wir arbeiten mit Daten und Software und da ist eigentlich dann das der Mehrwert für den Kunden, den wir bieten können, dass wir sagen, wir bauen es nicht nur, wir können ja auch helfen, das effizient zu betreiben.

00:10:14: Wahnsinn.

00:10:16: Der wird sich die, also wenn die erste Generation das noch sehen könnte, wäre natürlich spannend von so einem einmalen Elektrobetrieb jetzt.

00:10:23: auf dem Weg ja fast schon ein Tech-Unternehmen dann ja auch zu werden mit Softwarelösungen etc.

00:10:28: Das stehen schon schon starke hundert Jahre dann.

00:10:31: Richtig, es ist ein Spannungsfeld, wobei wir natürlich immer darauf achten, bei unseren Wurzeln zu bleiben.

00:10:36: Also wir sind ganz klar ein handwerklich orientiertes Unternehmen und das ist auch der Fokus unserer Geschäftstätigkeit.

00:10:45: Mit dem heutigen Mehrwert, den es einfach braucht auch für den Kunden, den die Kunden auch fordern und den wir gerne machen.

00:10:51: Super.

00:10:52: Ja, also ich kann nur empfehlen, wer Lust hat, guckt mal unten in die Shownaus, da sind dann die Links auch zur Website, da kann man sich dann noch ein bisschen mehr über Kreuzpointen aufschlauen, was ihr macht und wo ihr aktiv seid.

00:11:02: Schauen wir uns mal an, wie du denn hierher gekommen bist.

00:11:05: Fangen wir da an, wo wir anfangen müssen, uns zu verstehen und wie du dann mal kaufmännische Geschäftsführung geworden bist.

00:11:12: Ja, also mein Werdegang ist sehr klassisch.

00:11:16: Ich war schon immer im Finanzbereich tätig und habe ja so das klassische Stuhl.

00:11:22: gemacht, war bei KBMG als Wirtschaftsprüfungsassistentin tätig, durfte da sehr viele verschiedene Unternehmen sehen und sehr viele verschiedene Geschäftstätigkeiten.

00:11:33: War immer toll und habe dann gewechselt in die Industrie, in meine erste Führungsrolle, war da in der Chemietätik hier vor Ort.

00:11:41: Ich muss sagen, es hat sich auch mein ganz beruflicher Werdegang eigentlich immer hier vor Ort irgendwo abgespielt.

00:11:47: Ich

00:11:50: durfte dann dort meine erste Abteilung leiten, habe die Finanzabteilung geleitet und bin dann pö a pö immer.

00:11:57: weitergewachsen, so wie sich halt die Möglichkeiten ergeben haben.

00:12:01: Und muss sagen, ich war immer sehr dankbar, bin auch heute noch sehr dankbar.

00:12:05: Ich habe immer Chancen bekommen, immer Möglichkeiten bekommen und kann das auch schätzen.

00:12:10: Also ich arbeite gerne mit Menschen zusammen.

00:12:12: Es macht mir Spaß, mit Menschen zusammenzuarbeiten, wenn man einfach gemeinsam etwas erschafft, was Neues irgendwo kreiert und dann auch diese Dankbarkeit zurückbekommt für das, was da geschaffen wurde.

00:12:25: Und dann entsprechend natürlich Möglichkeiten bekommt, weiter sich zu entwickeln.

00:12:30: Und bin darüber immer weiter gewachsen.

00:12:31: Am Anfang war das wirklich sozusagen die regionale Zuständigkeit in diesem Unternehmen für das eine Werk, dann war es europaweit, war ich für mehrere Werke verantwortlich, eben immer noch für Finance.

00:12:43: Dann irgendwann, ich habe zwei Kinder bekommen, war immer wieder mal zu Hause in Elternzeit, bin zurückgekommen, dann hat sich meistens der Fokus geändert.

00:12:51: Und dann, je nachdem, wie eben auch die Möglichkeiten da waren.

00:12:56: und habe dann in Supply Chain gewechselt, habe immer noch Finance gemacht, aber im Supply Chain Bereich und das Unternehmen war groß, da ist einfach viel passiert, viel Warenverkehr gewesen, viele Bestände, war ein chemisches Unternehmen mit, ich denke, zwanzig Werken weltweit und da war einfach viel Güterverkehr und Transport zu managen und Transparenz herzuschaffen.

00:13:18: Wenn du hast gesagt, du warst bei KPMG, viele Leute, die zuhören, sind auch so in dem Alter, wo sie gerade wahrscheinlich Beratungstrack machen und sich vielleicht überlegen auch rauszugehen.

00:13:27: Was hat dir entweder bei in der Beratung gefehlt oder was wollt, wie war dein Ziel, sage ich mal, karrieretechnisch dann weiterzumachen?

00:13:33: Weil es ist klar, dass du in die Industrie gehst, hast du irgendwann gesagt, nee, irgendwie ich will jetzt nicht mehr auf die andere Seite oder wie waren so der Gedankenprozess.

00:13:40: Also zugegeben, als ich begonnen habe, war das noch nicht alles so klar.

00:13:43: Aber mit der Zeit ist das einfach immer klarer geworden, während ich dort gearbeitet habe, dass der Karriereweg bei KPMG nicht der für mich ist, sondern dass ich in die Industrie wechseln möchte.

00:13:54: Das hatte wirklich sozusagen mit meiner räumlichen Bindung hier zu tun, dass ich auch gesagt habe, wenn du bei KPMG-Partner wirst, ziehst du nach München, wirst du sozusagen weg von meiner Familie.

00:14:03: Und das war nie mein Ziel.

00:14:06: Also mein Ziel war schon eigentlich immer hier in der Gegend und in der Nähe meiner Familie zu bleiben, weil ich doch ein sehr familienorientierter Mensch bin.

00:14:15: Aber es ist spannend eigentlich, weil man würde sagen, okay, wenn man ein Karriere machen will, Geschäftsführerinnen werden will, dann muss man sich irgendwie an der Karriere orientieren sozusagen.

00:14:24: Und viel wichtiger, und das merke ich auch in vielen Episoden, ist eigentlich dann doch das Umfeld, in das man sich begibt und das einem sozusagen dann auch erfolgreich macht.

00:14:32: Also wenn du sagst zum Beispiel, Familie ist, also dir ist Familie wichtig, dir ist hier die Region wichtig.

00:14:38: Und die Karriere ist dann ja trotzdem mitgekommen,

00:14:40: oder?

00:14:41: Richtig, ja, die Karriere kommt mit dem Spaß an der Sache.

00:14:44: Also wenn du Dinge tust, die dir Spaß machen, bei mir zumindest, wenn ich die Dinge tue, die ich Spaß mache, bin ich erfolgreich.

00:14:50: Und ich mein, solange ich mich jeden Tag selbst aufs Neue motivieren kann, selbst auch wenn mal eine Aufgabe vielleicht nicht so viel Spaß macht, wenn ich mich dafür motivieren kann und die Freude dann darin finden kann, dann... Der Rest kommt eigentlich von selbst.

00:15:04: Na, das ergibt sich dann in der Regel.

00:15:06: Eins mit dem anderen.

00:15:07: Das war nicht unbedingt immer so von Anfang an so zielgerichtet.

00:15:11: Es hat sich mal geändert.

00:15:13: Also ich muss sagen, es kam dann einmal die Änderung, wo ich dann wirklich begonnen habe, das Ziel zu definieren.

00:15:18: Aber so sagen wir mal die ersten Jahre, besonders, bis die Familie gegründet war, war das alles nicht ganz so zielgerichtet wie heute.

00:15:28: Trotzdem interessant.

00:15:29: Und dann war das hier aber die erste Geschäftsführende Rolle auch, die du hattest, oder?

00:15:32: Richtig, ja, ich bin kaufmenschliche Leiterin, ja.

00:15:35: Und wie war da noch mal so für dich noch mal eine große Änderung?

00:15:38: Ist das Organe schreiengewachsen?

00:15:39: Und hast du gesagt, nee, da hab ich jetzt gar nicht mehr so viel gespürt und im Unterschied, weil es ja schon noch mal eine andere Rolle ist.

00:15:46: Also es ist eine andere Rolle und es ist natürlich anders als zuvor.

00:15:49: Ich war zuvor in Konzernen und hatte da schon auch... weltweite Verantwortung oder war für mein Bereich komplett verantwortlich und habe ihn irgendwo mit geführt und mit vorangebracht.

00:16:01: Aber hier jetzt in eine Rolle zu kommen, wo ich sozusagen voll ins gestalterisch tätig bin und komplette Freiheit habe, ist dann schon etwas Neues.

00:16:11: Und es macht aber auch Spaß.

00:16:13: Also es bringt Verantwortung mit sich, aber eine schöne Verantwortung.

00:16:20: Was würdest du sagen, sind so deine größten Herausforderungen in der Rolle und auch jetzt generell Speziell seit du wirklich auch diese Kaufmenschleitungsrolle hast?

00:16:31: Was treibt dich am meisten rum?

00:16:34: Also die größte Herausforderung ist eigentlich diese Balance zwischen Arbeit und Familie, Freunde irgendwo zu halten und mir selbst auch zu halten.

00:16:45: Weil wie ich ja gesagt habe, ich bin ein Familienmensch.

00:16:47: Ich bin für meine Familie und Freunde da und die brauchen mich mal mehr, weil weniger.

00:16:53: Das Gleiche ist in der Arbeit.

00:16:54: Hier ist mal mehr los, mal weniger los.

00:16:57: Und hier sozusagen wirklich diese Balance zu halten und zu sagen, ich werde meinen eigenen Ansprüchen an mich auch gerecht.

00:17:04: Das ist eigentlich manchmal nicht so leicht.

00:17:05: Das ist schon oft eine Challenge.

00:17:07: Und dann zu sagen, auf mich selbst auch aufzupassen, darin nicht verloren zu gehen, sondern wirklich auch meine eigenen Bedürfnisse und Interessen genug darin zu wahren.

00:17:17: Und mir auch mal zu verzeihen, etwas nicht so gut gemacht zu haben.

00:17:23: Also das gehört halt einfach dazu.

00:17:24: Es geht nicht immer alles nur perfekt.

00:17:28: Gibt es da so spezielle ... Mechanismen, die du für dich gefunden hast, um das sicherzustellen.

00:17:33: Also weiß ich nicht.

00:17:35: Kalendermanagement, Zeitmanagement, persönliches Management, Stressresilienz, all diese Themen.

00:17:41: Was hast du dafür Mechanismen für dich aufgebaut?

00:17:43: Oh ja, da braucht es einige Mechanismen.

00:17:46: Also in der Arbeit ist es ja ziemlich klar.

00:17:48: Ich meine, da haben wir Ziele und die Ziele werden letzten Endes eingehalten.

00:17:53: Wenn ich merke, es geht gar nicht und ich muss einfach mein Privatleben priorisieren, dann spreche ich das transparent.

00:17:59: und dann ist in der Regel auch Verständnis dafür da.

00:18:03: Das Gleiche andersrum.

00:18:04: In meinem privaten Leben, wenn ich merke, es ist einfach viel los in der Arbeit.

00:18:09: Ich spreche auch mit meinen Kindern darüber, mit meiner Familie darüber und dann ist in der Regel das Verständnis da.

00:18:14: Aber es braucht schon einen klaren Tagesablauf, ein Strukturierten, um das überhaupt darzustellen.

00:18:20: Also ich habe wirklich feste Zeiten mit meinen Kindern und die gehören auch wirklich nur meinen Kindern.

00:18:25: Also das ist dann morgen, das ist nämlich so klassischerweise.

00:18:28: Ich stehe auf und wenn erst mal mit meinen Kindern da fragt mein... Sohn seine Hausaufgaben abnah oder fragt er mal die Vokabeln ab, sitzt mit meiner Tochter da und erzählt ein bisschen.

00:18:38: Der Morgen ist einfach unsere Zeit.

00:18:41: Tagsüber bin ich hier an der Arbeit und wirklich auch nur weg, wenn irgendwas Wichtiges ist.

00:18:48: Und ansonsten abends ist dann eher so die Zeit zum Ausklinken und zum Reflektieren auch letzten.

00:18:53: Das ist für mich persönlich.

00:18:56: Und wie bist du dann so, was?

00:18:57: heute Tag hat man so viele Notifications?

00:18:59: Man wird ständig irgendwie angerufen, man kann jederzeit always on sein sozusagen.

00:19:04: Wie managt du das für dich?

00:19:05: Also bist du jemand zum Beispiel, der Notifikation ausmacht oder legst du dann das Handy einfach irgendwo in einem anderen Raum?

00:19:10: oder wie machst du das?

00:19:12: Ja, das ist wohl wahr.

00:19:13: Also ich muss zugeben, es hat alles seine Zeit, ja.

00:19:16: E-Mails, ich habe zum Beispiel dieses Pop-up von E-Mails immer ausgeschaltet.

00:19:20: Ich sehe nach die E-Mails sehe ich mir an, wenn ich Zeit habe und wenn ich das eben geplant habe, die anzusehen, ansonsten.

00:19:28: muss das einfach auch mal warten oder das Gleiche eben mit anrufen.

00:19:32: Ich meine, ich bin natürlich, wenn es hart auf hart kommt, generell erreichbar, aber das Handy wird auch gern auf Stumm geschaltet.

00:19:40: Okay, verstanden.

00:19:42: Ja, also ich finde es immer sehr interessant.

00:19:44: Führ uns mal ein bisschen mehr durch den Alltag durch, das fand ich ganz interessant.

00:19:46: Also am Start machst du sozusagen, hast du dann so Kinderzeit, dann fährst du wahrscheinlich bis zu vielen Büro und manchmal im Homeoffice.

00:19:54: oder fühl uns mal durch so ein... halbwegs typischen tag durch.

00:19:58: ein typischer tag.

00:20:00: ich stehe morgens auf um fünf von jeden tag.

00:20:05: was passiert dann?

00:20:08: fast ja noch nicht ganz.

00:20:10: das haben sie sich jetzt angewohnt.

00:20:11: ja dass sie dann bald wach werden aber meistens gibt es erst mal ein kaffee und ein bisschen ruhe eine Dosis Sport, eine kurze Dosis, ja, das ist nicht lang, aber einfach um den Kreislauch auch in Sprung zu bringen.

00:20:27: Dann kommen meistens schon die Kinder, ja, dann ist erstmal sozusagen diese Kids Time.

00:20:32: Und danach geht es hier in die Arbeit, also dann ist hier die Zeit, wo sozusagen dann dieser Tag ist ja durchgetaktet hier, der ist meistens voll.

00:20:40: der Terminkalender von früh bis spät, abends.

00:20:46: komme ich nach Hause und dann ist sozusagen meine Zeit, wo ich wirklich noch mal in mich gehe, besonders wenn die Kinder im Bett sind.

00:20:52: Ich bring sie meistens noch ins Bett, aber danach ist dann die Zeit, wo ich wirklich reflektiere und meine Ruhe habe und noch mal darüber nachdenke, was alles passiert ist und was sozusagen für die nächsten Tage ansteht.

00:21:04: Okay, okay.

00:21:05: Hast du irgendwelche Routinen über den Tag?

00:21:07: Also, manche machen zum Beispiel abends dann die Tourlist für den nächsten Tag oder sowas, irgendwelche Fixen sagt Anker.

00:21:14: Ja, also was eine tolle Routine ist, die ich gerne mache, ist, dass ich abends wirklich ein paar Learnings aufschreibe.

00:21:20: des Tages, besonders ein Key-Learnings-Mindest, dass ich sage, das habe ich heute gelernt.

00:21:25: Das könnte ich besser machen.

00:21:26: und das, was ist besonders gut gelaufen und warum.

00:21:31: Schreibst du das auf?

00:21:32: Ja.

00:21:33: Ich mache das auch.

00:21:34: Journaling oder so was, oder abends, sich einmal kurz vergegenwärtigen, wie war der Tag, was war gut, was war schlecht, was nehme ich mit?

00:21:43: Es

00:21:44: ist eine gute Sache.

00:21:45: Ich glaube, es wird auch unterschätzt, solche Sachen zu wirklich zu machen.

00:21:49: Man macht sie dann nicht wirklich.

00:21:50: Man denkt immer, ja, eigentlich ist es eine gute Idee, aber ich habe jetzt doch doch keine Zeit oder ich habe sie am Kopf gemacht oder so.

00:21:58: Das könnte wirklich etwas sein, was man direkt auch morgen ausprobieren kann, also für alle, die zuhören, die irgendwas mitnehmen wollen.

00:22:04: Probiert doch mal heute Abend ein Learning aufzuschreiben und dann am nächsten Morgen das Ganze vielleicht sogar schon umzusetzen, je nachdem, was es für ein Learning war.

00:22:14: Ja, wir haben jetzt schon ein bisschen angesprochen, so Stressmanagement, Resilienz.

00:22:19: Das sind Sachen, die heutzutage immer wichtiger werden.

00:22:21: Es sind auch Buswords, die für all das Mögliche benutzt werden.

00:22:25: Ich glaube, es ist schon wichtig.

00:22:26: Man hat ein Informationsoverload, man hat immer mehr Themen, die auf einen sozusagen einprasseln.

00:22:31: Man muss finden, was sind die relevanten und wichtigen Themen, speziell, wenn man in der Entscheidarrolle ist.

00:22:36: Und man muss ständig sich wieder neu erfinden und ändern.

00:22:38: Das wird auch, sag ich mal, vom Jahr zu Jahr schneller und komplexer.

00:22:43: Wie gehst du denn damit um?

00:22:45: Also hast du da irgendwelche Strategien, um am... Also einmal seit natürlich irgendwie am Zeitgeist zu bleiben und natürlich auch irgendwie nicht auszubrennen?

00:22:55: Ja, also zum einen, ich höre zu.

00:22:58: Ich höre die Menschen zu, wenn sie mit mir sprechen.

00:23:01: Die meisten Menschen bringen ja Eindrücke mit und bringen Ideen mit, die wir dann auch uns genauer ansehen und entsprechend umsetzen.

00:23:10: Also das ist eine Methode natürlich.

00:23:13: Das Klassische, was jeder macht, nach Nachrichten jeden Tag, höre ich mir natürlich an, sehe ich mir an, lese ich.

00:23:20: Was ich aber auch mache, ist wirklich, mich auf vorzubilden.

00:23:26: Ich mache zum Beispiel aktuell den MWL, den hatte ich erzählt.

00:23:29: Ja, ich bin fast fertig, also hoffentlich bald im Abschluss jetzt.

00:23:33: Aber das war eine tolle Reise, muss ich sagen.

00:23:36: Also das war auch wirklich so ein Entschluss.

00:23:38: Das wollte ich dann unbedingt tun.

00:23:40: Ich wollte sozusagen nochmal neu dazulernen.

00:23:43: Hab gesagt, ja, ich habe ja vor über zwanzig Jahren studiert.

00:23:46: Das Wissen ist ja eigentlich schon irgendwo veraltet, dieses Managementmissen.

00:23:49: Da ist doch so viel Neues dazugekommen.

00:23:52: Und ich habe mich dann für die TUM entschieden, weil es dieses Institute of Lifelong Learning ist.

00:24:01: Das heißt, nach diesem MBA gibt es ein starkes Alumni-Netzwerk und die Möglichkeit, immer wieder Kurse und Fortbildungen, gemeinsame Veranstaltungen angeboten zu bekommen und an den Teil zu nehmen, wo du halt sagst, ich bleib nicht stehen, weil das ist es ja genau so, wie du sagst, du studierst, dann geht es weiter.

00:24:22: Irgendwo bleibt das auf der Strecke.

00:24:23: Die Welt verändert sich.

00:24:25: Auch im Management verändert sich die Welt.

00:24:27: Überall verändert sich die Welt.

00:24:28: Würdest

00:24:29: du sagen, dass sich durch den MBA etwas an deinem Mindset verändert hat im Vergleich zu vorher?

00:24:36: Ja, einiges.

00:24:37: Das war wirklich eine tolle Selbstfindungsreise.

00:24:41: Dass ich zum Beispiel ... den Fokus gelegt habe auf Werte.

00:24:45: Also das ist etwas, was wirklich durch den MBA passiert ist.

00:24:48: Vielen Dank an Everest Royer hier, der die Vorlesung gehalten hat zu Value-Based Decision Making.

00:24:55: Also das ist etwas, was wir wirklich auch tagtäglich hilft.

00:24:58: Wenn du deine eigenen Werte kennst, wenn ich sie kenn, dann kann ich sie den anderen Menschen vermitteln.

00:25:04: kann ich auch meine Entscheidung danach ausrichten und komme nicht in diesen Zwiespalt, habe ich mich jetzt richtig entschieden oder nicht, würde ich mich später anders entscheiden, weil wenn ich mich an meinen Werten orientiere, dann die ändern sich ja nicht in der Regen.

00:25:18: Gut,

00:25:19: das ist sehr wichtig.

00:25:21: Noch mal genau, das müssen wir noch mal kurz aufholen.

00:25:23: Also man hat ja oft das Gefühl im Arbeitsalltag, wenn man, das kann eine Mail sein, das kann Anruf sein, das kann nur eine kurze Interaktion auf den Gang sein, dass man falsch reagiert hat, irgendwas Falsches gesagt hat, der andere ist falsch aufgefastet und so weiter.

00:25:34: Und dieser Kampf, den man dann im Kopf hat, den führt man ja mit sich selber, den interessiert sonst niemand, weil die meisten Leute, denen du redest, die reden kurz mit dir, dann denken sie sich vielleicht drei Minuten.

00:25:42: Das war doof.

00:25:43: Und im nächsten Moment sagen sie dann einfach, okay, ich bin wieder in mein Gedanke zurück.

00:25:47: Du hast jetzt gesagt, wenn man sozusagen wertebasierte Entscheidungen trifft, dann kann man sich in solchen Momenten dann zurückführen auf seine Werte.

00:25:54: Und dann, wenn man sich auf die Werte überhaupt zurückführen kann, dafür braucht man natürlich welche, dann ist auch dieser Prozess, das habe ich was falsch gemacht oder habe ich nichts falsch gemacht, einfacher zu verdauen und schneller wieder weg, oder?

00:26:06: Richtig, ja.

00:26:07: Also ich muss zugeben, in diesem Maße kommt er dann ja eigentlich nicht auf, weil entweder jemand vertritt meine Werte mit oder nicht.

00:26:16: Und dann muss er sich entscheiden.

00:26:17: Man kann ja über manche Werte diskutieren, aber grundsätzlich... können die Leute nachvollziehen, warum ich so entscheide.

00:26:27: Selbst wenn sie vielleicht mal nicht mit der Entscheidung oder mit der Aussage übereinstimmen, dann wissen sie halt trotzdem ja, aber der Karin ist das Team halt einfach vielleicht auch mal an mancher Stelle wichtiger als zum Beispiel die einzelne Performance in diesem genauen Bereich.

00:26:42: Und dann wissen sie okay, deswegen hat die Karin sich so entschieden.

00:26:46: Also hast du die Werte auch schon irgendwie klar an die Teams kommuniziert, oder?

00:26:49: Das

00:26:50: war das allererste, was wir hier getan haben.

00:26:52: Als ich meine Mitarbeiter zum ersten Mal getroffen hab, haben wir über unsere Werte gesprochen.

00:26:57: Ich hab ihnen meine kommuniziert und wir haben darüber gesprochen.

00:27:02: Workshop, Gesprächsformat, oder?

00:27:04: Gesprächsformat,

00:27:05: ja.

00:27:05: Okay.

00:27:06: Okay.

00:27:08: Sehr interessant.

00:27:09: Jetzt müssen wir noch kurz die Judo-Geschichte fertig erzählen.

00:27:11: Warum hängt sie in die Judo-Gürtel?

00:27:13: Die Judo-Geschichte.

00:27:14: Gut.

00:27:17: Ich hatte eine Strategieverlesung auch in der TU München und hier haben wir gelernt.

00:27:24: Ein Unternehmen oder wenn ich meine Organisation erfolgreich halten, eine erfolgreiche Strategie bilden will, braucht es genau das.

00:27:32: Es braucht ein solides Grundgerüst, einen klaren Stand.

00:27:35: Also dieser Judo-Gürtel, ich muss vorhin abbegehen.

00:27:37: Der Judo-Gürtel ist sozusagen ein Symbol für die... essentiellen Dinge, die es beim Judo braucht im Kampf.

00:27:46: Also so wurde es mir erklärt.

00:27:47: Ich bin keine Judo-Kämpferin, aber so wurde es mir erklärt.

00:27:50: Ich hoffe, ich bin das hier richtig wieder.

00:27:54: Also du brauchst auf der einen Seite diesen festen Stand im Unternehmen.

00:27:57: Das sind deine Grundwerte, das sind irgendwo eine klare Mission, eine klare Vision, die du einfach hast und eine gewisse Klarheit, die das diesen festen Stand verleiht.

00:28:06: Auf der anderen Seite bist du ja in einem Wettbewerb, in einem Kampf auf einem Markt.

00:28:12: Und hier musst du flexibel sein.

00:28:14: Deine Strategie darf nicht zu festgefahren sein.

00:28:16: Du musst die Strategie anpassen.

00:28:18: Wenn du merkst, der Markt ändert sich, die Lage ändert sich.

00:28:21: Du musst auch bereit sein.

00:28:23: die Strategie gegebenenfalls anzupassen, wenn sie einfach nicht mehr zu dem Markt passt.

00:28:27: Und dafür steht der Juro Gürtel.

00:28:29: Sehr gut.

00:28:30: Lässt sich ja wahrscheinlich auch ganz gut auf Kreuzpoentner übertragen, denn wie wir gehört haben, traditionsreiches Unternehmen.

00:28:39: was ja ganz viel wandeln mitmachen musste, weil die Produkte einfach sich sehr stark verändert haben und sich auch immer noch sehr stark verändern.

00:28:47: Wie erlebst du das gerade auch in diesem Familienunternehmens-Kontext, wo ja die ja Familienunternehmen sind ja dafür bekannt, dass sie so ganz spezielle auch Assets haben und auch so nach eigenen nach eigenen Regeln funktionieren, aber es zeigt sich ja hier, dass Man das Gefühl hat, dass dieses Unternehmen sehr, sehr flexibel ist, auch eine hohe Innovationskraft mitbringt.

00:29:12: Sonst wäre das ja alles gar nicht so möglich.

00:29:14: Und wie schätzt du das ein?

00:29:17: oder wie ist deine Erfahrung gerade auch mit dem Kontext, das du Konzern gut kennst und jetzt eben Family Firms?

00:29:25: Diese Flexibilität.

00:29:27: Von wo geht die aus?

00:29:28: Ist das eine Teamleistung oder braucht es dafür jemanden, der das vorlebt?

00:29:35: Wie schätzt du das ein hier in deinem jetzigen Umfeld?

00:29:39: Es braucht definitiv jemanden, der das vorlebt, die Flexibilität.

00:29:43: Wir sind ja als Menschen tendieren ja dazu.

00:29:46: Wir wollen Sicherheit, Beständigkeit, wir wollen ja nicht die Flexibilität.

00:29:50: Ich bin dann eine komische Ausnahme.

00:29:53: Mir gefällt das, mich zu verändern oder Veränderung.

00:29:55: Aber viele Menschen wollen ja einfach nur kalkulierbar sein oder halt Kalkulierbarkeit bekommen, Sicherheit, Beständigkeit bekommen.

00:30:02: Das ist natürlich ein Zwiespalt.

00:30:05: Im Familienunternehmen sicher leichter, weil du klare Führungsstrukturen hast mit einem klaren Eigentümer oder klaren Eigentümern, die so etwas vorleben können, vorgeben können.

00:30:16: Und es wird auch hier angenommen.

00:30:20: Also insofern ist es der Markt.

00:30:23: kommt dann noch dazu und fordert natürlich auch eine gewisse Anpassung oder Flexibilität.

00:30:28: und mit dem Markt meine ich unsere Kunden.

00:30:30: Also unsere Kunden sagen uns ja, was sie brauchen, was sie wollen.

00:30:34: Wir sind da im Dialog mit dem Kunden und hören auch darauf und sind auch bereit, das dann mit ihnen zusammen umzusetzen.

00:30:41: Das ist dann die Flexibilität.

00:30:42: Oft geht sie sogar von Kunden aus.

00:30:47: Gibt es aktuell irgendwelche Themen, wo du dir jetzt auch speziell als Kaufmenschleiterin so Sorgen machst oder irgendwas, was dich im Blick in die nahe oder mittelfristige Zukunft sorgt?

00:30:56: Ja, die gibt es immer.

00:30:58: Also ich meine, zum einen haben wir geopolitisch diese Instabilität, wo ich sage, was passiert jetzt mit uns?

00:31:04: Also das ist etwas, was ich immer auf dem Schirm habe.

00:31:06: Wie wirkt sich das auf uns aus irgendwo, was hier gerade passiert auf der Welt?

00:31:13: Wir haben die KI, die gerade hier irgendwo reinkommt und irgendwo unseren Alltag verändert und vielleicht auch die zukünftige Arbeitsweise verändert.

00:31:22: Da frage ich mich natürlich, zum einen sehe ich eine tolle Chance darin, zum anderen natürlich aber auch jede Chance bringt ein Risiko mit sich.

00:31:29: Und was sind die Risiken letzten Endes, die wir damit tragen?

00:31:36: Grundsätzlich natürlich immer beschäftigt.

00:31:38: Ich trage hier Verantwortung, ist eine Unvorhersehbarkeit.

00:31:42: Das Leben... Hat mir halt gezeigt, du kannst dich noch so toll vorbereiten oder alles im Blick haben.

00:31:48: Es kommt immer irgendwas unvorhergesehenes.

00:31:50: Du kannst nur deine Mechanismen irgendwo bereithalten.

00:31:55: Aber wir hatten ja zum Beispiel, wenn du mal überlegst, als ich für die Frachten zuständig war, hatten wir plötzlich ein Schiff, das quer im Suisse-Kanal stand.

00:32:02: Da hat keiner damit gerechnet.

00:32:05: Du kannst natürlich deine Strategie oder dein Notfallplan haben.

00:32:08: Aber ich meine, das sind halt Dinge, wo du einfach gar nicht damit rechnest.

00:32:11: oder wir hatten ein Covid.

00:32:12: Damit hat niemand gerechnet, ja.

00:32:15: Und das sind halt die Dinge sozusagen, die mir hier irgendwo, die Sorgen bereiten, sind wir gerüstet, ja, für alles.

00:32:23: Und wo siehst du so die größten Chancen dann auch?

00:32:28: Also befasst du dich bezüglich Chancen gerade?

00:32:31: Also hier im Unternehmen ganz eindeutig unsere Mitarbeiter, wir haben wirklich tolle Mitarbeiter, die unglaublich kompetent sind und die auch wirklich wollen, also die Spaß an ihrer Arbeit haben.

00:32:43: Ich denke, hier können wir auf alle Fälle weiter wachsen und das noch besser nutzen.

00:32:49: Was wir auch noch haben, ist dieser ganze Softwarebereich.

00:32:53: Hier haben wir letztes Jahr ein Unternehmen dazu gekauft, weil wir auch hier letztendlich stärker reingehen wollen, um den Kunden das Portfolio anzubieten.

00:33:00: Ich denke, da haben wir auf alle Fälle Chancen als Kreuzpoint.

00:33:07: Du, wir haben schon einiges an Tipps von dir gekriegt.

00:33:10: Vereinbarkeit, wir haben auch gemerkt, das Umfeld kann auch oft die Karriere sozusagen machen.

00:33:15: Dann haben wir über das Value-Based Decision Making gesprochen.

00:33:19: Gibt es irgendwelche Karriere oder Management-Tipps, die wir jetzt noch nicht angesprochen haben, die du noch ansprechen möchtest oder die noch nennen möchtest für alle, die zuhören?

00:33:26: Also, Karriere-Tipps.

00:33:30: zugegeben.

00:33:30: Also was mir einmal gesagt wurde, und das war dieser Bruch, von dem ich vorhin erzählt habe, ich habe irgendwann angefangen, ein Karriereziel klar zu definieren und habe das meinem Vorgesetz, gar nicht mein Direktor vorgesetzt, aber so eine Art Mentor, habe das dem erzählt.

00:33:46: und dann sagt er, Karin, Glückwunsch, die Tatsache, dass du ein Ziel definiert hast, ist mehr als die meisten Menschen haben.

00:33:57: Und es ist, ja, ich meine, wir nehmen das so als selbstverständlich vielleicht hin manchmal, aber nicht jeder Mensch hat so ein klares Ziel oder Karriereziel, besonders auch im Leben.

00:34:07: Und das alleine zu formulieren, ist schon ein großer Schritt.

00:34:11: Weil ich meine, du arbeitest automatisch dann darauf hin.

00:34:13: Und wenn es nicht direkt kommt, dann kommt es halt über einen anderen Weg irgendwann.

00:34:18: Aber so wie ich dich ja auch kenne und ich denke, das fließt da bestimmt mit rein.

00:34:23: Karriereziel ist wichtig, aber ich glaube auch... die Flexibilität zu behalten, die man im Leben zweifelsohne braucht, weil eben nichts so kommt, wie man wirklich gedacht hat.

00:34:35: Meistens kommt es anders.

00:34:37: Da sich flexibel darauf einzustellen, ist vielleicht auch das Runde das Ganze vielleicht ab, nur mit einem Ziel, was man verfolgt, aber immer wieder sich neu zu... validieren und vielleicht auch zu orientieren und sich gegebenenfalls irgendwie zu adaptieren.

00:34:52: Richtig, ja, offen sein für Möglichkeiten.

00:34:54: Ich meine, mein Weg war ja nicht so geradlinig hierher.

00:34:57: Ich habe ja auch gewechselt, ja, ich habe die Unternehmen gewechselt jetzt.

00:35:01: Wenn ich gemerkt habe und im Gespräch gemerkt habe, es geht einfach nicht weiter.

00:35:06: Manchmal sind halt die Möglichkeiten nicht da.

00:35:08: Zum Beispiel habe ich für ein Unternehmen lange gearbeitet, das seinen Headquarter in den USA hatte.

00:35:12: Und das sind halt manchmal die Möglichkeiten schwieriger als bei einem Unternehmen, das irgendwo hier in Deutschland sein Headquarter hat oder vor meiner Haustür.

00:35:22: Das ist wahrscheinlich diese Flexibilität, von der du auch sprichst.

00:35:25: Es ist nicht immer ein geradliniger Weg.

00:35:29: Was war das Karriereziel, was du definiert hast?

00:35:30: Hast du es gesagt?

00:35:31: Vielleicht habe ich es jetzt verpasst.

00:35:32: Das war damals Direktor.

00:35:34: Ach so, das war Direktor.

00:35:34: Okay, cool.

00:35:36: Hast du definitiv schon mal erreicht.

00:35:39: Cool.

00:35:39: Hey, das hat mega Spaß gemacht bis hier.

00:35:41: Ich habe noch eine Frage.

00:35:43: Was würdest du machen, wenn man jedes alles verbieten könnte?

00:35:45: Wirtschaft oder so?

00:35:46: Alles eine ganz andere Rolle oder ganz andere, weiß ich nicht, Passion?

00:35:51: Das kann ich dir sagen, aber es ist trotzdem in der Nähe, also ich würde wahrscheinlich ein Start-up-Grund mein eigenes Unternehmen führen.

00:35:58: Okay,

00:35:59: okay, spannend.

00:36:00: Puneaus.

00:36:02: You never know.

00:36:03: Gesehenst du noch eine Frage?

00:36:06: Nee, Karin, ich fand das super spannend und tolle Einblicke hast du uns gegeben.

00:36:11: Ich finde, du machst ja super.

00:36:15: Vielen Dank, Christine.

00:36:16: Unter allen Umständen immer gut.

00:36:19: Und deswegen habe ich mich total gefreut, dass wir uns heute hier unterhalten haben.

00:36:22: Danke, Christine.

00:36:23: Danke, Franz.

00:36:24: Ich freue mich, dass ihr heute hergekommen seid.

00:36:26: Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit euch hier zu sprechen und durch diese ganzen Stationen irgendwie durchzugehen, die nochmal Revue passieren zu lassen.

00:36:35: Sehr schön.

00:36:36: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:36:38: War echt klasse.

00:36:39: Wer weiß, vielleicht sprechen wir mal wieder.

00:36:40: Wir haben auf jeden Fall jetzt einen Punkt in der Zeit erzeugt.

00:36:43: Gibt es jetzt bald auf Spotify und Apple.

00:36:45: die meisten Leute, die das jetzt hören, die wissen das schon.

00:36:47: Und freue ich mich, wenn wir natürlich im Kontakt bleiben, wenn wir hier vorbeikommen.

00:36:51: Und vielen Dank dir fürs Mitmachen.

00:36:54: Danke euch.

00:36:55: Super.

00:36:56: Ja, wer jetzt noch dabei ist und zuhört, vielen Dank fürs Zuhören.

00:36:59: Lasst uns gerne einen Kommentar dauert.

00:37:00: Das könnt ihr bei Spotify direkt in der Episode machen.

00:37:03: Oder ihr abonniert den Kanal, das hilft mir, kostet euch sehr wenig außer einen Klick.

00:37:07: Und ihr könnt uns natürlich auch direkt das Feedback geben, entweder per Sterne-Bewertung, Kommentar auf den einzelnen Kanälen.

00:37:13: Oder ihr schreibt uns einfach auf LinkedIn.

00:37:15: Alle drei LinkedIn-Profile sind unten in den Show notes.

00:37:17: Dann könnt ihr euch gerne mit uns vernetzen und natürlich auch Feedback da lassen.

00:37:21: Das Ganze ist nur möglich, weil Natreos und Hydrogen Struggles hier ein Sponsor sind.

00:37:25: Das Podcast und wir sozusagen natürlich auch noch eine andere Profession nachgehen.

00:37:29: Heute habt ihr noch andere Kollegen von mir kennengelernt.

00:37:32: Das ist die Christine.

00:37:33: Wenn ihr gerade interim Themen habt, speziell Themen, die man eben in zeitlich begrenzter Manier abarbeiten kann, das können Projekte, Programme oder auch Linienmanagementrollen sein, zum Beispiel neue Prozess Designs, Umschrukturierungen.

00:37:45: M und A kann das sein.

00:37:46: Es können aber auch Systemeinführungen sein oder eben klassische Linienrollen.

00:37:50: Mandatigan kommt gerne auf uns zu.

00:37:52: Manchmal hilft einfach nur eine halbe Stunde Gespräch und man findet eine Lösung doch im Unternehmen, im eigenen Netzwerk.

00:37:57: Und wenn nicht, haben wir einen sehr, sehr gut qualifizierten Talentpool.

00:38:00: Und der kann euch dann sicherlich auch helfen.

00:38:02: Bis zum nächsten Gespräch und Karin, ich freue mich aufs nächste Interview hier in der Runde.

00:38:07: Danke schön.

00:38:08: Ciao.

00:38:08: Ciao.

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