Episode 281 mit Helwig Falch (Geschäftsbereichsleiter, SWIETELSKY Deutschland)
Shownotes
Helwig Falch, Geschäftsbereichsleiter von SWIETELSKY Deutschland, spricht über die Baubranche, seine Karriere und seine persönliche Entwicklung.
SWIETELSKY ist ein österreichischer Baukonzern mit rund 12.000 Mitarbeitenden und etwa 4 Milliarden Euro Umsatz. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen aktiv: Großprojekte & Infrastruktur, Bahnbau sowie Hoch- und Tiefbau. SWIETELSKY Deutschland beschäftigt rund 1.350 Mitarbeitende, erwirtschaftet etwa 550 Millionen Euro Umsatz und gehört zu den 50 größten Bauunternehmen Deutschlands.
Falch ist seit 25 Jahren im Unternehmen. Er begann als Bauleiter und hat sich Schritt für Schritt bis in die Geschäftsführung entwickelt. Dabei gab es in seiner Laufbahn einen Moment, in dem für ihn klar war, dass er sich noch einmal neu ausrichten und den nächsten Entwicklungsschritt gehen möchte. Wie er diesen Wendepunkt gestaltet und aktiv an sich gearbeitet hat, schildert er im Podcast.
Weitere Fragen, die Falch in dieser Episode beantwortet, sind:
- Welche Praktiken hält er für besonders relevant, um langfristig erfolgreich zu sein?
- Auf welche Kriterien achtet er bei der Einstellung neuer Mitarbeitender?
Themen
- Baubranche
- C-Level
- Karriere
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute zu Gast bei Behind The Sea, Helwig, falsch.
00:00:02: Helwig ist Geschäftsführer bei Switelsky Deutschland.
00:00:06: Switelsky ist ein österreichischer Konzern mit rund zwölftausend Mitarbeitenden und vier Milliarden Euro Umsatz.
00:00:12: Es sind drei Geschäftsbereiche, Großprojekte und Infrastruktur, Bahnbau und Hochbau und Tiefbau.
00:00:19: Das ist der Bereich von... Hälwig.
00:00:21: Rund eintausenddreihundertfünfzig Mitarbeitende hat er dort und fünfhundertfünfzig Millionen Euro Umsatz.
00:00:27: Heute gibt es also alles rund um die Baubranche.
00:00:30: Er hat uns dann natürlich tiefe Einblick gegeben, was er dort alles verantwortet und was auch dort generell so los ist.
00:00:36: Sein Werdegang ist auch sehr spannend.
00:00:38: Er ist seit fünfundzwanzig Jahren bei Switelski, hat sich also wirklich durch die Karriereleiter dort hochgearbeitet, bis in die Geschäftsführung.
00:00:45: Er hatte sogar einige Jahre zuvor.
00:00:47: Er hat das selber im Podcast als eine Art Lebenskrise genannt.
00:00:50: oder zumindest eben einen Punkt in seiner Karriere, wo er gesagt hat, jetzt muss es aber noch mal was Neues geben, jetzt muss es weitergeben.
00:00:56: Und wie er daran gearbeitet hat, das hat er uns natürlich im Podcast verraten.
00:00:59: Und er ist auch jemand, der sich Ziele sehr, sehr klar mit Zeithorizont steckt und diese auch zweimal im Jahr überarbeitet.
00:01:06: Das fand ich sehr spannend.
00:01:07: Da sind wir auch später im Podcast kurz drauf eingegangen.
00:01:10: Und auch, wie man den nächsten Sprung macht von ja von einem Geschäftsbereich eben und dann in eine größere, geschäftsführende Rolle.
00:01:17: Das alles gibt's gleich im Podcast, also unbedingt bis zum Schluss.
00:01:19: durchhören und jetzt gehen wir rein in die Episode mit Helvig Falsch.
00:01:23: Los geht's!
00:01:28: Alle haben ein Problem.
00:01:30: Sie kommen nicht an die richtigen Leute zur richtigen Zeit für ihre Herausforderungen im Geschäft.
00:01:36: Egal, ob für permanente Rollen oder interrymystische Aufgaben, wie zum Beispiel M&A-Projekt, Systemeinführungen, Neuaufbau und Umbau von Abteilungen oder ganze Organisationstransformationen.
00:01:46: Oftmals mangelt es an der richtigen Ressource oder eben Kompetenz.
00:01:49: Wenn dich das aktuell auch herumtreibt, dann komm gerne auf mich zu.
00:01:52: Wir können einmal unvermindlich zu dem Thema sprechen.
00:01:54: Mehr Informationen findest du auch auf atreus.de.
00:01:57: Ich freu mich auf deine Nachricht, auf LinkedIn oder eben via Mail.
00:02:00: Und jetzt zurück zum Podcast.
00:02:04: Ja, hallo Franz.
00:02:05: Servus.
00:02:05: Schön, dass ich euch besuchen darf hier.
00:02:07: Ich würde sagen, wir schatten gleich mal rein.
00:02:09: Erzähl uns doch, was du heute machst, was deine Rolle ist und wo ich heute bin.
00:02:13: Ja, hallo.
00:02:14: Ich darf dir hier bei Swithilsky Deutschland begrüßen.
00:02:17: Wir sind heute in Traunstein.
00:02:18: Das ist die Zentrale von Switelsky Deutschland und wir sind eines der fünftig größten Bauunternehmen Deutschlands.
00:02:29: Ja, nicht schlecht.
00:02:29: Da gehen wir gleich später natürlich noch ein bisschen tiefer rein, um zu verstehen, was ihr genau macht und wo vielleicht auch die Zuhörerinnen mit euch in Kontakt kommen könnte.
00:02:38: Was machst du denn bei Switelsky?
00:02:41: Ja, ich bin Geschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter für den Hoch- und Tiefbau in Deutschland.
00:02:49: Okay.
00:02:51: Was bedeutet das genau?
00:02:51: Also habt ihr da eine eigene Entity dafür und du bist dann sozusagen dort der Geschäftsführer oder CEO.
00:02:57: und wie ist das im Gesamtkontext einzuordnen?
00:02:59: bei Switelsky?
00:03:01: Ja, im Gesamtkontext ist so, dass Switelsky ein österreichischer Konzern ist.
00:03:06: Wir haben Niederlassungen in den einundzwanzig europäischen und Auch aus europäischen Ländern, bis hin nach Australien.
00:03:17: Und wir haben in Deutschland seit über sechzig Jahren eine eigene Gesellschaft.
00:03:22: Und in der Gesellschaft bin ich einer der Geschäftsführer, das ist ein Fünf-Geschäftsführer.
00:03:28: Und wir haben noch einige Tochter oder Schwesterunternehmen in Deutschland, wo ich auch in der Geschäftsführung bin.
00:03:34: Verstanden.
00:03:35: Ja, dann, bevor wir uns anschauen, was das auch so eine große Ordnung ist, erzähl uns doch mal, was macht ihr und wie kommt man vielleicht auch mit euch in Kontakt, wenn man so durch den Alltag läuft?
00:03:46: Ich denke gerade in meinem Geschäftsbereich, wir kümmern uns ja um den Hochbau und den Tiefbau in Deutschland und sind hier schon sehr nahe an der Bevölkerung, wenn wir uns mit Infrastrukturprojekte zum Beispiel auch auseinandersetzen und die umsetzen.
00:04:01: und Ja, bei uns kann man die kleine Hofzufahrt bestellen, den Umbau des Wohnzimmers oder des Badezimmers bis hin zur der Straßenbrücke oder den Kreisverkehr oder die Bundesstraße oder die Autobahn
00:04:16: benutzen.
00:04:16: Also oft kommt jemand mit schlechten Erfahrungen auch mit uns in Berührung, weil man natürlich manchmal zusätzliche Wege in Kauf nehmen muss, weil viele Straßenbarbrikte natürlich auch mit Straßensperrungen zu tun haben und dann steht ganz vorne ein Schild, hier wird gebaut.
00:04:33: Dann steht irgendwo das Fittles geschildert und dann ist natürlich manchmal wieder ein Umweg verbunden.
00:04:40: Aber dafür hat man dann auch wieder eine schöne gute Straße.
00:04:42: Okay, verstanden.
00:04:43: Was macht ihr mehr?
00:04:44: Macht ihr mehr so diese großen Infrastruktur-Themen oder dann doch tatsächlich die kleineren Themen?
00:04:49: Also im Meinig-Beschäftsbereich ist es so, dass wir wirklich von ganz kleinen Projekten, fünftausend Euro aufwärts bis hin zu mehreren Billionen Projekte umsetzen.
00:05:01: Wo wir aber doch eher, sagen wir mal, den klassischen deutschen Mittelstand abbilden.
00:05:07: Okay, verstanden.
00:05:09: Das heißt, man kommt zumindest mit der geschaffenen Infrastruktur und mit den geschaffenen Bauten dann so mit euch in Verbindung.
00:05:19: Wie funktioniert eigentlich genau das Geschäftsmodell dann im hohen Tiefbau?
00:05:24: Würdet ihr euch als Dienstleistungsfirma bezeichnen oder ist es eine, ja, wie kann man das einordnen?
00:05:31: Mein Prinzip ist ein klassisches Bauunternehmen.
00:05:34: Im gewissen Maße ist es schon ein Dienstleistungsbetrieb, weil für mich in meiner Person oder das, was ich versucht habe, meine Mitarbeiter immer vorzuleben ist, dass unser Kunde, einerseits der Kunde ist, der bezahlt, aber auch da auf der anderen Seite natürlich hat der Verkehrsteilnehmer, also der Bürger, unser Kunde ist und wir in der Außenwirkung natürlich schon versuchen müssen.
00:05:59: Termin treu zu zeigen, ein verlässlicher Partner zu sein und im besten Fall zum Beispiel einen Kreisverkehr einfach auch wesentlich schneller umzusetzen, als wie sie der Bar hat es wünscht.
00:06:10: Ja klar, verstanden.
00:06:12: Und wie ist es so, also wenn ihr jetzt einen Auftrag kriegt, ihr sollt einen Kreisverkehr bauen, dann habt ihr selber Maschinen, Leide, die, wie ist das aufgebaut, habt ihr Superunternehmer?
00:06:25: Ja, das ist bei uns eigentlich doch sehr spannend.
00:06:27: Wir haben eine sehr hohe Fertigungstiefe.
00:06:29: Das heißt, wir können, also gerade was den Straßentiefbau betrifft, quasi neunundneinzig Prozent der Leistungen im eigenen Haus abbilden.
00:06:40: Das geht von den Aufbruchverarbeiten bis hin zu den Maschinen, die die Erdbewegungen machen.
00:06:46: Wir haben eigene Lkws, also über hundert Lkws im Geschäftsbereich.
00:06:53: Bis hin, also die Sanzi, wo sie immer sagt, was man nicht machen können, ist die weiße Markierung, die am Ende des Tages drauf ist auf der Straße und die Leibplanken vielleicht, aber sonst kommt in vielen Bereichen alles aus der eigenen Hand.
00:07:07: Okay, sehr interessant.
00:07:08: Wie groß ist denn dein Bereich?
00:07:10: Und du kannst keinen trennen, so zählst du die Konzernen und dein Bereich, aber wie viele Leute, ungefähr?
00:07:14: was kannst du da alles öffentlich sagen?
00:07:17: Ja, wir sind eine Nähe.
00:07:19: Also unsere Mutter ist eine AG, Sintelske AG.
00:07:22: Das heißt, dass diese Zahlen sind ohnehin alle öffentlich.
00:07:26: Wir haben ungefähr zwölftausend Mitarbeiter.
00:07:30: Wir werden irgendwo so im Konzern ungefähr vier Milliarden Umsatz zusammen erreichen in diesem Jahr.
00:07:40: In Deutschland sind wir in drei Geschäftsbereiche aufgeteilt.
00:07:45: Da gibt es den Geschäftsbereichen Großprojekte und Infrastruktur.
00:07:49: Und dann gibt es einen Geschäftsbereich, der sich nur mit dem Bahnbau in Deutschland beschäftigt.
00:07:54: Das ist ein sehr spannendes Thema, vor allem derzeit, weil man einfach merkt, dass hier sehr viel investiert wird in die Bahn.
00:08:02: Das haben wir sehr gut aufgestellt.
00:08:05: Und in meinem Geschäftsbereich beschäftigen wir uns eben um den Hochbau und den Tiefbau in Deutschland.
00:08:10: Und wir haben ungefähr einen Tausenddrehenerfünfzig Mitarbeiter.
00:08:15: In meinem Geschäftsbereich in Deutschland ungefähr einen Tausend achthundert.
00:08:21: Und ja, machen in Deutschland ungefähr so einen Umsatz von fünfhundertfünfzig Millionen.
00:08:26: Okay.
00:08:27: Stimmt.
00:08:29: Ja, super interessant.
00:08:29: Ja, das Bahnbau schon angesprochen, das stimmt natürlich.
00:08:32: Die Gleise müssen ja auch gebaut werden, die Infrastruktur muss auch gebaut werden.
00:08:35: Da habe ich tatsächlich auch Anknüpfungspunkte immer früher gehabt, aber da müsst ihr sozusagen dann euch auch immer die Maschinen dann dafür kaufen, leihen.
00:08:43: oder wie sieht denn so bei euch da das Modell aus?
00:08:47: Es sind tatsächlich unsere eigenen Maschinen, wir haben einen eigenen großen Maschinen-Hub in Wien, Fisch am Ende, wo diese ganzen Pampermaschinen gewartet werden, aber auch weiterentwickelt werden und dann von dort aus nach ganz Europa mit teilweise eigenen Zügen verbracht werden auf die Baustellen.
00:09:09: Okay,
00:09:09: das heißt, also wir brauchen einmal die Leute natürlich, die das Projekt dann immer machen.
00:09:13: Das heißt, Mitarbeiter höchstens gut und dann wahrscheinlich noch Maschinen.
00:09:18: Und
00:09:19: Ressourcen zum Teil.
00:09:22: Ja, super interessant.
00:09:23: Ich kann mir vorstellen, ich habe bestimmt viel zu tun.
00:09:25: Infrastruktur in Deutschland ist ja immer wieder verbesserungsbedürftig.
00:09:28: Steht ja auch immer wieder in der Kritik, aber ja, also ich glaube, Kopf in den Sand stecken macht da jetzt auch keinen Sinn.
00:09:36: Rumäckermatter auch keinen Sinn.
00:09:37: Man muss es einfach angehen, oder?
00:09:39: Richtig, ja.
00:09:42: Im Moment ist natürlich so, dass das Geld überall knapp ist, vor allem in den Kommunen ist das Geld knapp.
00:09:48: und bei den großen Infrastrukturprojekten, die letztendlich in der politischen Landschaft wirksam nach außen getragen werden können, da sieht man, dass schon Geld ankommt, aber bei den Ländern und bei den Kommunen dauert das noch ein bisschen.
00:10:07: Okay.
00:10:08: Sind dann auch die Länder und Kommunen hauptsächlich eure Kunden oder ist das die große
00:10:12: Grund?
00:10:12: Ja, ist zum Großteil.
00:10:13: Also wir sind zum Glück sammeln und dem Geschäftsbereich extrem breit aufgestellt.
00:10:17: Das heißt von der Kundenseite oder auch auf einer Angebotseite.
00:10:20: Wir haben eine Drittelquotelung ungefähr, was quasi Kommunen, private Anteil und der Rest der großen öffentlichen Ansprüche Bund und Länder.
00:10:36: Okay, verstanden.
00:10:37: Ja, du, dann schauen wir uns mal an, wie du da eigentlich hingekommen bist.
00:10:39: Also, wie wird man deinen Chefsführer bei Südhelski?
00:10:43: Deutschland.
00:10:43: Deutschland,
00:10:44: genau.
00:10:48: Ja, wie habe ich es geschafft?
00:10:50: Ich bin jetzt in den Sehlsburg in den Sehlsburg geboren und war da ganz normal auf dem Gymnasium in Sehlsburg.
00:11:02: In Österreich gibt es ein Modell der höhere technischen Bundeslehrenstalt.
00:11:06: Das ist so eine Art Ingenieursschule, die das Abitur mit verbindet.
00:11:14: Das ist man relativ früh schon fertig, also irgendwie mit einem deutschen Abitur.
00:11:19: Hat aber
00:11:20: schon eine Fachausbildung dazu.
00:11:23: Und ich habe als Kind immer sehr gerne an so elektrischen Geräten oder elektronischen Geräten herumgeschraubt und wollte eigentlich Nachrichtentechniker werden.
00:11:29: Das habe ich aber irgendwie von den, ja, da waren meine Leistungen nicht ausreichend.
00:11:36: Und ja, dann hat mein unechter Onkel sozusagen, also ein sehr guter Freund von meinen Eltern, der zufällig in gleichem Vornamen trägt, wie ich.
00:11:49: Der einzige Mensch, den ich kenne, der Helvick heißt, der hat mir das Architekt gewesen und der hat gesagt, ja, da machst du einfach Bau, Bau geht immer, braucht man immer, da ist der sichere Geschäft.
00:12:02: Und dann, ja, meine Leistungen, schulischen Leistungen völlig ausreichend für den Bau, also da war ich, scheinbar ausreichend qualifiziert und dann habe ich halt die HTL eben in Salzburg gemacht.
00:12:16: Und dann war ich bei der Nacht beim Bundesheer in Österreich.
00:12:20: Und irgendwie hat sie da bei mir das schon so ausgeprägt, dass ich festgestellt habe.
00:12:28: So ganz gerne lasst sie der hellweg nichts befehlen oder anschaffen.
00:12:32: Also der muss irgendwie seinen eigenen Weg finden und sie versuchen da einfach Verantwortung zu übernehmen, damit er nicht am Ende des Tages die ganze Zeit herum geschickt wird.
00:12:46: Dann habe ich mich damals bei Svitelsky beworben, weil ich ja schon während der Schulzeit bei Svitelsky gearbeitet habe.
00:12:52: Die hatten aber keinen Job für mich und dann bin ich halt zu einem anderen großen österreichischen Baukonzern auch schon nach Deutschland gegangen.
00:13:00: Und nach einigen Jahren haben sie dann die Wege trotzdem wieder getroffen.
00:13:02: Ich bin dann seit zweitausend wieder zu Svitelsky gekommen.
00:13:07: Ich habe dann zuerst Balletter in Rosenheim und hat eine Niederlassung aufgebaut und habe dann hier in Dranstein die Niederrassungsleitung quasi übernommen.
00:13:23: Ich habe dann festgestellt, dass meine reine technische Ausbildung für Führungskraft einfach auch zu wenig ist.
00:13:30: Ich habe mir schon sehr viel immer mein Leben immer damit beschäftigt, wie man Mitarbeiter führt, wie man mit Menschen umgeht und auch sehr viel an mir selbst gearbeitet.
00:13:41: Ich habe dann dann auch ein Studium Wirtschaftsingenieurwesen, Bürosbegleitend gemacht.
00:13:48: Und dann nochmal ein Master drauf gesetzt, Bürosbegleitend.
00:13:54: Ja.
00:13:57: Also bist du schon, also quasi seit Anfang an eigentlich bei Svitalski, oder?
00:14:01: Ja,
00:14:01: tatsächlich, seit drei Jahren davor war ich quasi Balletter in einer,
00:14:05: also
00:14:07: bei der Alpine, die ist eine historische Baukonzinte.
00:14:09: Ja, schon in Konkurses.
00:14:13: Und da war es auch so, dass ich im ersten Tag eigentlich hätte einen Kollegen haben sollen, den mir einlehnt, der war leider krank, also am ersten Tag Hände gekriegt, Autoschlüssel und dann hat es gegessen hier diese Richtung, musste den polieren und der erklärte, wie es läuft.
00:14:25: Okay.
00:14:26: Also,
00:14:27: habe nicht viel einlehnt seit, und Anboarding war relativ kurz.
00:14:30: Das hat man damals noch nicht so groß geschrieben wie heutzutage.
00:14:33: Okay.
00:14:34: Was hattest du damals während der Schulzeit schon bei Swetals ging gemacht?
00:14:37: Ja,
00:14:37: halb, halb, Job sehr genau.
00:14:40: Da hat sich angeboten, war ich mitten in Salzburg.
00:14:42: War schon ein neumhafter Betrieb in Österreich.
00:14:45: Okay.
00:14:45: Aber du bist dann ja quasi in die Baubrosche nicht gekommen, weil du jetzt gedacht hast, okay, das ist jetzt mein Ding, sondern du wurdest da eher so reingehen.
00:14:51: Ja, irgendwie schon, ja.
00:14:53: Okay.
00:14:53: Also.
00:14:54: Und dann aber hattest du dir dann von Anfang an gleich gefallen oder hast du dich da erst rein finden müssen?
00:14:58: Nier mit tatsächlich von Anfang an sehr stark begeistert.
00:15:01: Das möchte ich sagen,
00:15:03: ja.
00:15:03: Ist interessant, wie manchmal dann Karrieren gar nicht dadurch entstehen, dass man das macht, was man will,
00:15:07: oder?
00:15:09: Das ist wirklich spannend, ja.
00:15:11: Okay, also dann sozusagen Bau durch und durch.
00:15:14: Was hast du denn, du hast erwähnt, du hast dich immer mit Personalführung schon beschäftigt.
00:15:18: Was hast du da so gemacht für Sachen, also einfach privat Bücher gelesen oder wie war das?
00:15:25: Im Hause Svilelsky gibt es seit, ich würde schon sagen, seit fast fünfzehn Jahren auch immer Softskill-Themen bei den Weiterbildungen in den... ruhigeren, kälteren Wintermonaten, die von unserer Akademie angeboten werden.
00:15:40: Und da habe ich jedes Jahr versucht, mindestens eher zwei Seminare mitzunehmen, wo es halt um Leadership, um NLP, um Geschicktverhandeln, um alle diese Dinge geht.
00:15:52: Und da ist immer eine Teile Selbstreflexion dabei.
00:15:56: Und das glaube ich schon sehr wichtig, neben den reinen fachlichen Themen sich mit solchen Sachen auseinanderzusetzen.
00:16:03: Und wie war das dann, also ab wann war dir vielleicht auch bewusst oder hast du dir das erste Mal gedacht, okay, ich könnte ja theoretisch auch Geschäftsführer werden hier?
00:16:15: Vielleicht so seit sechs oder sieben Jahren ungefähr, also tatsächlich mit vierzigmal so kleine Lebensgröße gehabt, weil ich gedacht hab, es muss sich noch mal richtig was bewegen in meinem Leben.
00:16:24: Da
00:16:25: war
00:16:25: ich mit dem Studium fertig, ich hab die gefüllte Niederlassung im Griff gehabt und ja, dann war ich mit meinem ehemaligen Geschäftsführer.
00:16:33: Ich hab schon die ersten Gespräche geführt und der mir dann schon irgendwie einen Weg aufgezeigt hat, dass er hier einen Weg geben wird bei Swietelsky.
00:16:44: Und das ist natürlich schon immer gut.
00:16:46: Also muss die mir zur richtigen Zeit ... Wahrscheinlich haben wir die richtigen Menschen an der Seite, die die ...
00:16:52: Das ist ein guter Tipp.
00:16:53: ... die die
00:16:53: schon auch sehen.
00:16:55: Aber du bist dann aktiv hingegangen, hast gesagt, okay, jetzt aus der Lebensgesetze, das genannt ist ja, weiß ich nicht, war wahrscheinlich dann halt so ein Thema, wo man gesagt, man will jetzt das nächste haben, oder?
00:17:03: Ja, klar, da muss man einfach ganz, ganz offen und hart, da bin ich nicht damit umgegangen, weil ich einfach einen Mensch bin, der nicht ganz hart fordert, aber einfach in einem Gespräch kommuniziert, dass man einfach sie einfach weiter bewegen möchte und einfach schauen möchte, wo es dann da hingeht.
00:17:23: Es war
00:17:24: dann auch
00:17:26: schon im Jahr zwanzig geplant, dass ich quasi dann den Bereich Bayern Übernehme.
00:17:33: Da war dann der Corona ein bisschen im Weg, weil da haben wir relativ viel im Corona-Management zu tun gehabt, das habe ich auch schon übergreifend gemacht.
00:17:41: Und habe dann quasi in den ganzen Tiefbaubereich in Bayern übernommen.
00:17:52: Wie hat es dann dazu geführt, dass du gesagt hast, oder ich will jetzt nicht, dass du da die Lebenskrise offen legst, aber was war denn so die Gedanken gegangen, weil offensichtlich hat ja dann diese Gedanken, die vielleicht erst nicht so gut waren, dazu geführt, dass du ja dann diesen Geschäftsführerweg eingeschlagen bist, oder?
00:18:07: Naja, manchmal hat man doch so im Leben, dass man sich irgendwas vorstellt und träumt und ich bin ein Mensch, der sich immer ziele auch mit einem zeitlichen... Faktor oder mit einem zeitlichen Ende.
00:18:22: Irgendwie setzt damit du nicht ewige Sachen hinterräumst.
00:18:25: Das gilt ja bei Projekten so.
00:18:27: Da musst du irgendwann auch einen Ausstieg schaffen.
00:18:30: Das ist relativ einfach zu sagen, wenn ich das bis diesen Zeitpunkt nicht siebzig Prozent dessen erreicht habe oder neunzig Prozent, weil je nachdem, was ich mal vorgenehm, dann lege das Projekt auf Eis.
00:18:42: Dann macht es einfach keinen Sinn.
00:18:44: Und das habe ich mir da so.
00:18:47: vorgestellt, dass ich halt gesagt habe, bis vierzig muss das und das erreicht sein.
00:18:51: Habt das sicherlich sehr hart daran gearbeitet, aber dann habe ich halt mit vierzig überlegen müssen.
00:18:58: Was machen wir jetzt?
00:18:59: Genau, das ist dann noch erreicht.
00:19:00: Also du warst dann quasi in dem Moment noch nicht da, wo du
00:19:02: drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, wo du drehst, Das muss mir irgendwann um entscheiden im Leben.
00:19:14: Ja,
00:19:14: total.
00:19:14: Also bist du schon auch jemand, der sagt, Ziele setzen, auch konkrete Zeitlinie dahinter, macht definitiv Sinn.
00:19:20: Weil es gibt zum Beispiel so eine Debatte, die wir auch hier im Podcast immer mal wieder führen, es sind eigentlich die Ziele relevant oder ist eigentlich der Input, den man reinsteckt, um die Ziele zu erreichen, relevant.
00:19:29: Ja, ich gebe dir mal ein Beispiel.
00:19:30: Es gibt ja zum Beispiel an den olympischen Spielen fahren ja eigentlich alle hin, um Olympia Sieger zu werden.
00:19:35: Das heißt, das Ziel macht ja schon mal nicht den Unterschied, sondern irgendjemand hat es irgendwie besser geschafft sozusagen auf dieses.
00:19:41: Zielen zu arbeiten, durch dann dem Prozess des Trainings, Lebensstil und so weiter.
00:19:46: Und
00:19:47: die eine Person schafft es dann sozusagen.
00:19:49: Würdest du sagen, dass es trotzdem sinnvoll ist, sich Ziele zu stecken?
00:19:54: Ja, sehe ich schon.
00:19:55: Also bei Olympia ist irgendwie ein interessanter Vergleich, aber deswegen, weil ich die Geschichte auch manchmal benutze, gerade beim Training.
00:20:09: beim sportlichen Training von Kindern, also die sehr viele wollen haben, in der Russes sportliches Ziel, Olympiasieger zu werden.
00:20:17: Es gibt aber halt nur ganz, ganz wenige, die in der Bundesliga erfolgreich sind, aber es gibt sehr viele Handwerker.
00:20:22: Da brauche ich nur in einer Region gut sein, wenn ich schon auch schon sehr erfolgreich bin.
00:20:27: Also
00:20:28: das
00:20:29: Sport ist halt schon ein ganz, ganz hartes Ziel.
00:20:33: Ich bin schon ein Freund davon, der sich ... einzelne Ziele über so Roadmaps quasi ... ... immer zeitlich absichert, ... ... dass immer für gewisse ... ... Ziele einfach einen Step ... ... geben muss.
00:20:47: Hat man den erreicht, ... ... macht es ihn hier weiter zu machen ... ... oder macht es ihn, das noch mehr zu evaluieren ... ... oder hat das Ziel, noch mehr zu verändern?
00:20:54: Ich schreibe ja hier immer mit ... ... in meinem Podcast, ... ... hier sind meine Ziele, ... ... die sind lustigerweise, deswegen ... ... machst du das auch?
00:21:00: Also machst du einmal im Jahr Ziele ... ... oder wie setzt du dir Ziele?
00:21:02: Wie gehst du davor?
00:21:05: Ja, tatsächlich mache ich das zweimal im Jahr.
00:21:08: Und dass ich das evaluiere, wo ich da in der richtigen Richtung unterwegs bin.
00:21:19: Und wie ist du davor aus der Kategorien?
00:21:23: Schreibst du das auf, so wie ich mit meinem komischen Blatt?
00:21:28: Ja, ich habe das seit einigen Jahren so ein Kanban-Board, mit dem ich das relativ digital bin.
00:21:35: Abwickler, also so ein Büchlein, wie du da hast.
00:21:38: Oder technisch selbst.
00:21:41: Ja, also nicht schlecht, aber ich würde nix mehr finden.
00:21:44: Ich bin sehr froh, dass ich...
00:21:46: Ja, du siehst hier bei mir, hier ist es, hier ist es, hier ist es, hier ist es,
00:21:50: hier ist es, hier ist es, hier ist
00:21:52: es, hier ist es, hier ist es, hier ist es, hier ist es, hier ist es, hier ist es, hier ist es, hier ist es.
00:21:59: Ja, wie viel Gleiche habe ich von den
00:22:01: Zielen gehackt?
00:22:03: Ja, in den Zielen.
00:22:04: Ja, in den Zielen.
00:22:05: Ja, in den Zielen.
00:22:06: Ja, in den Zielen.
00:22:08: Ja, in den Zielen.
00:22:10: Ja, in den Zielen.
00:22:11: Ja, in den Zielen.
00:22:12: Ja, in den Zielen.
00:22:14: Und jetzt geht's besser.
00:22:16: Ja, cool.
00:22:16: Das finde ich immer ganz interessant.
00:22:19: Gibt es denn sonst irgendwelche Praktiken, die du sagst, die sind für dich für den Erfolg wichtig?
00:22:31: Ja, kann ich nur gar nicht so ganz sagen.
00:22:35: Bei mir hat sich in den letzten vier bis fünf Jahren schon sehr viel verändert, weil ich davor, sag ich mal, leidest du, halt ein Standard aus zwei Hundert Mitarbeiter bist, quasi.
00:22:48: ... wie ein mittelständischer Betrieb, ja, da machen wir... Absolut!
00:22:52: ... wie dreißigvierzig Millionen Euro Umsatz, ... ... hast Personalverantwortung, ... ... kennst jeden Mitarbeiter, ... ... hast jeden Mitarbeiter eingestellt, ... ... kennst fast jede Baustelle, ... ... und dann machst du zwar ... ... Karriere-Schritte, ... ... und dann ... ... verändert sie plötzlich alles, ja.
00:23:10: Weil du nicht mehr alles kennst und, ... ... also, weil es halt einfach...
00:23:13: Genau, weil du nicht mehr alles kennst, ... ... du kennst... Natürlich auch nicht mehr jeden gewerblichen Mitarbeiter.
00:23:19: Du musst viel mehr Entscheidungen in die Führungskräfte delegieren.
00:23:22: Es ist vielmehr gute Kommunikation oder zielgerichte Kommunikation mit den Führungskräften.
00:23:34: Das ist schon herausfordernd.
00:23:36: Da bin ich schon dabei.
00:23:40: einfach weiterzuentwickeln und besser zu strukturieren.
00:23:44: Ich merke das auch.
00:23:44: Also auch an der unterschiedlichen Gäste.
00:23:47: Ich habe ja auch Leute, die haben vierzig, fünfzig Millionen.
00:23:49: Das sind halt kleine mittelständische Unternehmen.
00:23:52: Dann habe ich auch Leute da, die sind irgendwo im zweistelligen Milliardenbereich dann im Ziel-Level.
00:23:57: Also dieser Sprung, ich glaube, der muss einem aber auch gefallen oder dass man sagt, man hat dann nicht mehr, man kann eben nicht mal mal jede Baustelle besuchen oder jedes Projekt halt mal sehen, sondern man ist halt dann irgendwo in einer Funktion, wo man eher dann auf diese Personen dann vertraut, die dann dort den Bereich macht und kann gar nicht so einen Durchgriff haben, oder?
00:24:13: Genau, da musst du mit Vertrauen führen, ja.
00:24:16: Und ist es dann was, wo man dann, hast du das dann für dich gemerkt, dass dir das auch direkt gefallen hat oder war das erst gewöhnungsbedürftig?
00:24:23: Ja, also ich
00:24:25: hatte ja ein bisschen Zeit, das ein bisschen zu entwickeln und zu lernen.
00:24:33: Das wächst genauso wie heute in der... Ebene, die ich davor gehabt habe, als Niederlassungsleiter, auch immer damit, dass du den Mitarbeitern hohe Eigenverantwortung gibst, Vertrauen gibst, Leitblanken aufbaust.
00:24:52: Aber es ist jetzt heute ein bisschen anders, weil es strategisch schon ist.
00:24:57: Du bist nicht immer so nahe an der Front sozusagen.
00:25:04: steuerst nicht so viel mit, also es ist ja einfach strukturiert, es sind einfach Monats-Mittings, wo du halt Ziele durchsprichst, Ziele jeder einzelnen Standort ist, also Bedeuung, ungefähr fünfzehn Standorte in Deutschland, dann muss man das halt einfach wirklich abarbeiten.
00:25:22: Wenn du gute Mitarbeiter hast und gute Führungskräfte hast, macht das schon richtig Spaß, wenn man sieht, wie die Leute da weiterentwickeln und auch für einen eigenen Bereich brennen.
00:25:36: Ja,
00:25:36: verstehe ich ja.
00:25:38: Zum Thema Mitarbeiter kriege ich auch manchmal auf LinkedIn die Fragen oder die Bitte, dass ich die Leute auch mal fragen soll, wie sie Wildarbeiter auswählen.
00:25:45: Also, was achtest du denn zum Beispiel?
00:25:47: Was sind denn so die ein, zwei Hauptkriterien, wenn du jemanden einstellst, worauf achtest du da?
00:25:54: Also mir ist es sehr wichtig, dass ich ein gutes Feeling habe in der zwischenmenschlichen Beziehung zu den Mitarbeiter, weil ich einfach der Meinung bin, dass die zu uns passen müssen.
00:26:07: Das ist mir schon sehr wichtig.
00:26:08: und was man neben den rennfachlichen Themen wichtig ist einfach die emotionale Kompetenz.
00:26:16: Das ist gerade in der höheren Führungsebene das Wichtigste.
00:26:22: Es ist schwierig festzustellen.
00:26:25: Das findet man nur im Gespräch eigentlich raus, oder?
00:26:29: Ja, im tatsächlichen Gespräch oder heute dann bei entsprechenden Führungskräften, die einen sehr großen Bereich haben, tatsächlich über SS mit
00:26:37: Sinter.
00:26:40: Ja, mega interessant.
00:26:42: Wie sieht denn dein Tag aus?
00:26:43: Gibt es ein bisschen routinärer Mensch, nicht routinärer Mensch?
00:26:47: Gibt es irgendwelche festen Anker, die über den Tag immer drin sind?
00:26:53: Ja, durchaus.
00:26:55: Ich glaube nicht, dass ich ganz stark gut strukturiert bin, aber zum Beispiel, wenn ich in Büroin dranstehen bin, dann mache das immer so, dass ich die Zeit in der Früh genieße, meine Tochter zum Bus quasi zu bringen.
00:27:14: Das ist
00:27:15: das erste Ehren der Schule.
00:27:17: Und danach versuche ich eigentlich, die nicht abgearbeiteten E-Mails des Vortages noch zu erledigen.
00:27:26: Und dann versuche ich eigentlich, sage ich mal so, bis bis frühere Nachmittag eigentlich keine E-Mails anzuschauen.
00:27:33: Okay.
00:27:35: Weil ich mir dann einfach um die um die Themen kümmere, die die anstehen oder halt die andere Meeting abarbeiten.
00:27:44: Und dann, wenn ich, wenn ich längere Autofahrten habe, also in Baden-Württemberg oder auch in Sachsen oben, das sind doch von mir aus irgendwie so fünf Stunden Autofahrt.
00:27:57: Dann schau, dass ich mir in der Frühzeit los bin, dann nutze ich ein, zwei Stunden Podcast zu hören und dann ist es tatsächlich so, dass ich mir auch während der Autofahrt schon quasi Meetings ausmache, damit ich diese Zeit dazu nutzen kann.
00:28:11: Um dann, letztendlich eigentlich, wenn ich dort ankomme, beim beim Kunden oder auf dem Standort, wenn ich, dass ich dann eigentlich wieder den Kopf frei habe.
00:28:22: Bist du jemand, der Arbeit und Freizeit verschmelzen lässt oder machst du eher klare Trennungen?
00:28:30: Das funktioniert nicht, glaube ich, nicht bei mir.
00:28:32: Ich muss das schon verschmelzen.
00:28:34: Also wenn ich bin, also außer ich habe ein paar Tage Urlaub, dann schaffe ich das schon, sonst bin ich ehrlich im Kopf.
00:28:41: sehr viel in der Arbeit, ja.
00:28:43: Aber auch positiv, also weil du das ja willst, manchen ist es ja.
00:28:46: Für mich ist
00:28:47: es positiv, ich liebe das so, also ich bin auch für meine Mitarbeiter immer erreichbar, wenn sie erforderlich ist, also sie kennen Kanäle, wo sie mir erreichen können, wenn sie mir erreichen müssen und das kann auch demorben sein, wenn es notwendig ist.
00:29:03: Und ich glaube, dass wir das so gut kommuniziert haben, dass wir das untereinander wissen, dass dass auch wenn ich ja mal nach achtzehn Uhr anrufen würde und der Kollege sitzt zu Hause mit der Familie beim Essen und das ist nur ein Anruf von mir, dann muss er nicht hingehen.
00:29:25: Wie wichtig siehst du das ganze Gleichgewicht aus einerseits Management, Top-level Management, dann aber auch Gesundheit und Umfeld und so weiter.
00:29:35: Ist das was, wo du besonders drauf achtest oder das einfach natürlich?
00:29:40: Mit Macht, sag ich mal.
00:29:44: Ja, also ich könnte sicherlich ein bisschen mehr Sport vertragen, wenn ich nur ein bisschen mehr Zeit hätte.
00:29:55: Aber achtest du drauf auch als offene Themen, oder?
00:29:57: Ja, mittelmäßig stark.
00:29:59: Also ich habe ein Sport, den man nur im Sommer ausüben oder fast nur im Sommer ausüben kann, wenn es im Sommer ein bisschen leichter fällt.
00:30:04: Welcher ist das?
00:30:07: Ich spiele Polo.
00:30:08: Ah, okay.
00:30:09: Das ist interessant, das habe ich noch nie gehabt im Podcast.
00:30:11: Interessant, ja.
00:30:13: Genau, also das ist halt einfach relativ ausgeprägt im Sommer, ich empfinde das Gott sei Dank ein bisschen ruhiger.
00:30:19: Und gibt es ja da rundlinierte Zeiten.
00:30:22: letztendlich, weil wir heute in der Mannschaft auch nur an gewissen Tagen spielen
00:30:26: und
00:30:27: auf der anderen Seite ein bisschen auf Wetter abhängt ist, also musste das auch noch ein bisschen frei halten, dass wenn es dann in einer Woche einmal zwei, drei Tage schön ist, muss die Zeit er nutzen.
00:30:37: Darum kann man das im Sommer dann schon relativ gut verbinden.
00:30:40: Sport, Familie, Unterarbeit.
00:30:44: Und ja, im Winter ist dann vielleicht ein bisschen mehr ausgeprägt, dass ich mir einfach mehr um die Arbeit kümmerte.
00:30:52: Okay, verstanden.
00:30:53: Ja, also sehr interessante Sachen, die wir mit uns geteilt haben, finde ich bisher schon super spannend.
00:30:59: Was würdest du denn machen, wenn man dir die Geschäftswelt verbieten würde?
00:31:03: Also wenn du sozusagen ... nicht in der Wirtschaft kräftig sein dürftest.
00:31:07: Dann gibt es auch keine Geschäftsführung und nix.
00:31:11: Weil da würde ich tatsächlich am liebsten ... ... Guide für Motorrad-Enttour-Touren sein.
00:31:20: Also dann mit anderen Leuten sozusagen so Motorrad-Touren machen?
00:31:23: Ja.
00:31:23: Okay, ich weiß das selber auch für ihr Motorrad.
00:31:25: Ja, hab ich.
00:31:26: Also mit meinem ersten Sohn hab ich already die Fühle.
00:31:29: Bin sehr viel Motorross geworden.
00:31:31: und Indoor-Touren.
00:31:32: und das war so in der Zeit, wenn ich in Amerika bei einem guten Freund war und ich habe den unterstützt bei den Indoor-Touren.
00:31:39: Das war schon immer eine coole Sache, Menschen da so zu begeistern, denen was zu zeigen und da entsprechend und denen zur Abenteuer zu geben.
00:31:50: Das war schon immer ... sehr inspirierend.
00:31:53: Interessant,
00:31:54: ja.
00:31:54: Es ist aber auch eine gute Kombo, Polo und Motocross.
00:31:57: Ja, beide sind ein bisschen risikerbehaftet, das stimmt.
00:31:59: Ja, das stimmt.
00:32:00: Wobei ich immer beim Motocross öfter schon was gebrochen habe, als wie.
00:32:04: Ja, aber Polo ist auch gefährlich, oder, wenn man so mit Pferden aufeinander zurennt?
00:32:08: Ja, eigentlich ist nicht gefährlich, solange man das richtig macht und solange man sitzen bleibt,
00:32:12: ja.
00:32:12: Okay.
00:32:13: Wie trainiert man da eigentlich?
00:32:13: Ist man da immer auf dem Pferd.
00:32:14: oder hat man auch so andere Übungen und Trainingsmethoden?
00:32:19: Ja, hab das meiste Training finde ich schon am Pferd statt.
00:32:22: Allerdings halt das Fitness muss man außerhalb vom Pferd
00:32:27: trainieren.
00:32:29: Nicht auf dem Pferd,
00:32:29: okay.
00:32:30: Super interessant.
00:32:31: Hey, das hat mega Spaß gemacht.
00:32:33: Danke dir, dass du das alles mit uns geteilt hast.
00:32:35: Ich glaube, jeder der jetzt noch dabei ist, hat da auch eine gute Zeit und ich freue mich schon aufs nächste Gespräch.
00:32:41: Ja, alles klar.
00:32:42: Vielen Dank.
00:32:43: Super.
00:32:43: Ja, wie gesagt, wer jetzt noch zuhört, herzlichen Dank.
00:32:45: Ich freue mich natürlich immer über Feedback.
00:32:48: Wir freuen uns beide über Feedback.
00:32:49: Das heißt, ihr findet unsere LinkedIn-Profile unten in den Show-Notes, könnt uns gerne auch dort eine Nachricht schicken oder eben hier auf Spotify, auf Apple-Podcast oder so in den Kommentaren einfach eine Nachricht hinterlassen.
00:32:59: Natürlich auch gerne die Episode an jemanden schicken, wo ihr glaubt, der oder die könnte davon was haben, entweder weil die Branche interessant ist oder auch einfach, weil der Werdegang spannend ist, das weiß ich auch sehr zu schätzen.
00:33:10: Das Ganze ist nur möglich, weil ich natürlich auch noch einem anderen Job nachgeht, da geht es um Interimmanagement, also wenn ihr gerade Themen habt, die interimistisch abgearbeitet werden können, zum Beispiel Systemeinführungen, M&A-Projekte oder Organisationsumbau oder tatsächlich klassisches Linienmanagement interimistisch, dann kommt gerne auf mich zu.
00:33:26: Da freue ich mich auch über jeden Austausch und über jede Möglichkeit und bis zum nächsten Gespräch.
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