Episode 280 mit Nico Neumann (CEO, Deutsche Aircraft)

Shownotes

„Ein Projekt schafft man immer nur als Team“, sagt Nico Neumann, CEO von Deutsche Aircraft. In dieser Episode spricht Franz Kubbillum mit Neumann über die Rolle von Deutsche Aircraft in der Luftfahrtindustrie sowie über die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Branche – insbesondere mit Blick auf Nachhaltigkeit und den Einsatz von Sustainable Aviation Fuel.

Deutsche Aircraft arbeitet daran, die regionale Flugzeugproduktion als OEM nach Deutschland zurückzubringen und wieder ein komplettes Flugzeug hierzulande zu entwickeln und zu fertigen – vom Design über die Produktion bis hin zum Aftermarket.

Neumann berichtet außerdem von seinem beeindruckenden Werdegang: Seit 19 Jahren im Unternehmen hat er sich durch alle Bereiche bis zum CEO hochgearbeitet. Dabei erläutert er auch, was es für ihn bedeutet, die sprichwörtliche „Extra-Meile“ zu gehen.

Weitere Fragen, die Neumann in dieser Episode beantwortet, sind:

  • Welche Herausforderungen hat er aktuell in seiner Rolle?
  • Welche Trends prägen die Luftfahrtindustrie derzeit?
  • Welche Relevanz wird das Fliegen in Zukunft haben?

Themen

  • Luftfahrtindustrie
  • Nachhaltigkeit
  • C-Level

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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute zu Gast bei Behind The Sea Nico Neumann.

00:00:03: Nico ist Geschäftsführer und CEO bei der Deutschen Aircraft und die Deutsche Aircraft ist mit sechshundert Aviation-Spezialisten und einem Standort hier ganz in der Nähe in München, in Oberpfaffenhofen, ein signifikanter Player im Luftraum.

00:00:16: Wir haben heute also mal in das ganze Geschäft Aviation reingeguckt.

00:00:20: Nico hat uns dort auch einen sehr, sehr schönen Einblick gegeben und auch in seinen Werdegang, denn er hat dort ja einmal ganz unten angefangen und hat sich dann bis hoch in die Geschäftsführung gearbeitet.

00:00:30: Das finde ich sehr, sehr beeindruckend, wenn das jemand schafft.

00:00:33: Er hat dort auch einen signifikanten Wachstum mitgemacht und natürlich auch er und sein Team, die ganze Company dazu beigetragen, einen OEM hier nach Deutschland zurückzuholen, sage ich jetzt einfach mal an der Stelle.

00:00:45: Ich habe ihn dann auch mit einem Podcast auch einmal gefragt, ja, wie ist eigentlich das mit dem Fliegen?

00:00:49: Ist das in der Zukunft relevanter oder nicht relevanter?

00:00:52: Und er hat ganz klar gesagt, Fliegen wird extrem wichtig sein und auch Bleiben.

00:00:57: Ja, wie der Werdegang genau aussah und was es sonst noch so alles zur deutschen Aircraft zu wissen gibt.

00:01:02: Das gibt's jetzt gleich im Podcast.

00:01:03: Wir gehen gleich rein mit Nico Neumann.

00:01:05: Los geht's!

00:01:06: Jede Woche spreche ich im Behind-the-Sea-Podcast mit Top-Level-Managern und Managerinnen.

00:01:11: Alle haben ein Problem.

00:01:13: Sie kommen nicht an die richtigen Leute zur richtigen Zeit für ihre Herausforderungen im Geschäft.

00:01:18: Egal ob für permanente Rollen oder interrymystische Aufgaben, wie z.B.

00:01:22: M&A-Projekte, Systemeinführungen, Neuaufbau und Umbau von Abteilungen oder ganze Organisationstransformationen.

00:01:28: Oftmals mangelt es an der richtigen Ressource oder eben Kompetenz.

00:01:32: Wenn dich das aktuell auch herumtreibt, dann komm gerne auf mich zu.

00:01:35: Wir können einmal unvermindlich zu dem Thema sprechen.

00:01:37: Mit mehr Informationen findest du auch auf vertreus.de.

00:01:40: Ich freue mich auf deine Nachricht, auf LinkedIn oder eben via Mail.

00:01:43: Und jetzt zurück zum Podcast.

00:01:45: Ja, vielen

00:01:47: Dank, Franz.

00:01:48: Freue mich auf unsere Unterhaltung heute.

00:01:50: Ja,

00:01:50: schön heute hier zu sein.

00:01:51: Wir haben gerade schon ein bisschen geredet.

00:01:53: Es ist fast schon so ein Luft- und Raumfahrt-Campus oder Dreieck hier kurz vor München.

00:01:59: Stell dich doch mal kurz vor und sag uns, was du heute machst.

00:02:01: Es ist ja auch der AirTag-Campus, also einer der Sonderflughefen in Deutschland.

00:02:05: Ja, zu mir, ich bin Nico Neumann, ich bin der Geschäftsführer hier bei Deutsche Aircraft und bin seit, na zwischendurch, seit neunzehn Jahren dabei.

00:02:14: Nicht schlecht, nicht schlecht.

00:02:16: Du hast ja schon gesagt, also Geschäftsführer, damit meinst du CEO.

00:02:20: Da hast du es korrekt.

00:02:20: Genau.

00:02:22: Deutsche Aircraft kennen vielleicht ein paar, aber wenn sie jetzt nicht gerade selber Kunde sind oder sich, glaube ich, mehr oder weniger für Flugzeuge interessieren, dann wahrscheinlich nicht so sehr.

00:02:30: Magst du nochmal kurz ein bisschen Hintergrund geben?

00:02:32: Was macht ihr?

00:02:33: Wer seid ihr?

00:02:34: Und wo kommt man mit euch vielleicht auch in Kontakt?

00:02:36: Genau.

00:02:36: Was wahrscheinlich mehr Leute kennen, ist Donnie.

00:02:38: Also wir sind der Nachfolger von Donnie.

00:02:40: Wir haben die Type Certification Rights, also die Rechte an dem Flugzeug, der dreizt, wo auch Turbo Prop und Jet übernommen, betreuen diese Maschinen seit zweitem... haben wir am Anfang unter dem Namen der Reizfahrt Support Services.

00:02:52: Das ist dann später das deutsche Aircraft geworden.

00:02:55: Und wir sind gerade dabei, den regionalen Flugzeug OEM zurück nach Deutschland zu bringen und wieder ein Flugzeug in seiner Gänze in Deutschland zu produzieren.

00:03:04: Also vom Design über die Produktion bis hin zum Aftermarket.

00:03:08: Okay, nicht schlecht.

00:03:09: Und wo könnte man am ersten in eurem Flugzeug gesessen sein?

00:03:13: Als, sag ich mal, die Person da draußen, die ... Es

00:03:17: gibt sehr, sehr schöne Gründe, unseren Flugzeug gesessen zu haben, bei einer regionalen Verbindung im Urlaub irgendwo auf dem Flug auf die Malediven bis hin zu nicht ganz so schönen Gründen.

00:03:27: Zum Beispiel der ADAC fliegt uns als Flying Hospital.

00:03:29: Wenn man da drin ist, dann ist das meistens kein schönes Urlaubsende.

00:03:33: Also ein relativ breites Feld, wirklich von der Regionalfliegerei bis hin zu Special Mission Flugzeugen.

00:03:39: Wir haben auch Flugzeuge, die sind im Einsatz für Frontex.

00:03:41: Das ist so die Grenzüberwachung und Mittelmeerüberwachung.

00:03:46: die da fliegen, mit Search and Rescue Equipment bis hin zur US Air Force und Militäre Einsatz.

00:03:51: Also ein sehr, sehr breites Spektrum, was so ein Regionalflugzeug abdeckt.

00:03:55: Hier ist ja auch glaube ich so der große Privatflughafen oder so hier rund um München herum.

00:03:59: Ist das auch was?

00:04:00: Also dieses ganze kleine, also private Linien?

00:04:02: Also es ist nicht so ein klassischer VIP-Flieger, aber was wir zum Beispiel auffliegen am Wochenende sind Fußballclubs.

00:04:08: Bei München ist immer wieder auch Kunde in unseren Flugzeugen.

00:04:12: Weil wir halt den Vorteil haben, wir brauchen relativ kurze Start- und Landebahnen, wenig Infrastruktur.

00:04:16: Das heißt auch abseits der großen Hubs ist unser Flieger gut unterwegs.

00:04:20: Okay.

00:04:21: Und vom Geschäftsmodell habt ihr, also ihr baut ja sozusagen auch Flugzeuge, verkauft die, jetzt sagst du aber, manche fliegen auch mit uns als Kunden, also bietet ihr auch Flüge an

00:04:29: und... Nein, das sind da wirklich unsere Operator, die für uns unterwegs sind.

00:04:32: Also wir liefern den Flieger aus, wir warten den Flieger, wir versorgen den Flieger mit Ersatzteilen, um die Reliability in Operation hochzuhalten.

00:04:40: Aber selber fliegen tun wir nicht bis auf unsere Testflüge, Zulassungsflüge, Testkampagnen, die wir zusammen auch mit dem DLR zusammen als Beispiel machen.

00:04:47: Ja, okay.

00:04:48: Was ist so das... der letzte Linie oder die letzte Flieger, der rausgekommen ist.

00:04:53: Ich glaube, wo es jetzt immer bei euch war, durfte ich mal den Flugsimulator für eine mit Sustainable Aircraft Fuel reinangetriebene Maschine.

00:05:02: Das war jetzt ein Programm, zum Beispiel mit dem DLR.

00:05:04: Da haben wir eine Maschine, eine Drei, zwei, acht, die im Ownership, also im Besitz vom DLR ist, die den Flieger betreiben, wo wir Integrationsarbeiten machen, also als Engineering, als Type Certification, oder mit Daten unterstützen, auch mit Engineering Know-how.

00:05:18: Und eine der ersten Kampagnen war da wirklich den Flieger auf hundert Prozent, so als der Innovation Fuel, ohne Aromate zu fliegen.

00:05:24: Und das war eine relativ erfolgreiche Kampagne, da waren wir der erste weltweit, der das auch im Flug nachgewiesen hat.

00:05:31: Das ist dann so eine zweite Maschine vom DLR hinterhergeflogen und hat dann den Abgasstrahl gemessen und wirklich nachzuweisen, wie verhält sich das CO-Zweinerluft, aber auch die Kontorbildung, also die Kondensstreifen, genauso zur Klimawerbung beitragen wie das CO-Zwein selber.

00:05:45: Okay.

00:05:46: Für alle, die sich nicht auskennen damit, was ist das Stainable Aircraft Fuel, aus was besteht das?

00:05:51: Das ist eine verdammt harte Frage.

00:05:55: weit beantwortet werden kann.

00:05:56: Also Sustain-Drivation-Fuel geht wirklich vom Frittenfett und von Altreifen bis hin zu synthetischen Kraftstoffen, die auf so einer... Power to Liquid Basis, also wo dann grüner Wasserstoff mit CO-Zweid zusammen in Sustainable Aviation Fuel umgewandelt wird.

00:06:13: Das eine ist halt nicht besonders skalierbar, weil es auch auf Lebensmitteln basiert und das andere ist ein rein synthetischer Prozess, der ist skalierbar, braucht aber noch relativ viel Energie und ist noch nicht so industrialisiert.

00:06:24: Also die Verfügbarkeit von Sustainable Aviation Fuel wird uns noch länger als Problem in der Luftfahrt verfolgen.

00:06:31: Okay, verstanden.

00:06:33: Ja, wie ist denn das C-Level bei der deutschen Aircraft sonst aufgebaut?

00:06:36: Neben dir.

00:06:37: Ja, neben mir habe ich einen CEO, der für das operative Geschäft zuständig ist.

00:06:43: Das von mir übernommen, das habe ich vorher gemacht.

00:06:45: Dann habe ich einen CFO mit am Board, der sich um das in die finanziellen Seiten kümmert.

00:06:50: Und darunter haben wir ein großes Team, was Programm abdeckt, was Sales abdeckt, was Aftermarket abdeckt, was Maintenance abdeckt, also Training abdeckt.

00:07:01: Wir haben das Privileg, das wir dadurch, dass wir ein relativ kleiner OEM sind, ganz viele eigene Zertifizien.

00:07:07: haben, um die Flotte versorgen zu können.

00:07:08: Also wir haben eigentlich alle Ratings vom Produktionsmaintenance, KAMU, bisschen zum Trainingsbetrieb, sind wir zugelassen.

00:07:16: Okay, nicht schlecht.

00:07:17: Ja, die COO, euern COO, den Olaf Lafrenz, den kenn ich ja selber, der bevor zu euch gekommen ist, war der auch schon mal bei mir hier im Podcast noch aus seiner alten Rolle.

00:07:24: Grüße gehen raus, wer sich dann nochmal ein bisschen was anhört, kann da gleich reinspringen nach der Episode aber bitte erst.

00:07:29: Kannst du ein bisschen was zur Größenordnung sagen?

00:07:33: Also wie viele Leute seid ihr und alles, was du natürlich teilen kannst öffentlich?

00:07:36: Also vielleicht ein bisschen einordnen kann, wir sind in zwei Standorten vertreten.

00:07:40: Einmal hier in Oberpfaffenhofen, wie wir schon gesagt haben, am AirTek Campus.

00:07:44: Hier ist unser Headquarter hier, sitzt das Engineering, hier sitzt der Aftermark, der globalen Support für die weltweite Flotte.

00:07:50: Und wir haben einen zweiten Standort, das ist der Produktionsstandort in Leipzig.

00:07:54: Da haben wir gerade eine neue Produktionslinie am Hochziehen, die in sechsundzwanzig dann komplett betriebsbereit sein wird, wo dann die ersten Pfleger produziert werden, werden für die dreizbarste ECO.

00:08:06: Im Tote sind wir heute um die sechshundert Aviation-Spezialisten bei der Deutschen Ergbehaft aufgeteilt auf diese beiden Standorte.

00:08:13: Und der Produktionszweig wird halt in den nächsten Jahren noch wachsen, wenn wir die Produktionslehne die dann hochziehen.

00:08:18: Also, sechshundert in so einem Besitz?

00:08:21: Ja.

00:08:22: Cool.

00:08:23: Ja, nicht schlecht.

00:08:24: Du, dann schauen wir uns doch mal an, wie kommt man da eigentlich hin?

00:08:26: Also wie wird man CEO der Deutschen Aircraft?

00:08:29: Du hast es auf jeden Fall auf irgendeinen Weg geschafft, dann fahren wir jetzt gleich mal.

00:08:34: Mein Weg ist wahrscheinlich nicht ganz der klassische Weg.

00:08:35: Ich habe mich wirklich, ich würde sagen, durch alle Bereiche einmal durchgearbeitet.

00:08:39: Ich habe angefangen hier bei der Drei-Zwoch Support Services damals als Leiter der Avionic, habe den Avionic-Bereich, bin auch ein certifying Staff auf der Avionic, habe dann später irgendwann die Maintenance dazu übernommen, dann die Produktion.

00:08:52: dann das Programm, dann darf die das operative Geschäft leiten.

00:08:55: Ja, und heute habe ich das das Vergnügen.

00:08:58: Ich sage, man wants in a lifetime opportunity, ein OEM in Deutschland wieder zu etablieren mit einem extrem guten Team, was weltweit aufgebaut ist.

00:09:06: Wir haben sechsundvierzig Nationalitäten am Wort, also von den großen OEMs sind die Leute auch zu uns gekommen von Airbus, von Bombardier über Embraer.

00:09:16: Leute aus dem MRJ-Programm, also relativ breitbandig und mit denen.

00:09:20: ... habe ich.

00:09:21: das war genügend so ein Flugzeug zu bauen.

00:09:23: Nicht schlecht.

00:09:24: Wie lange hat das gedauert?

00:09:25: Du hast gesagt, als Leiter Avionics bist du eingestiegen?

00:09:27: Ja, also ich ... ... angefangen habe ich hier vor ... ... neunzehn Jahren, wie gesagt.

00:09:30: Das hat ... ... hat schon ein bisschen Zeit gedauert, ... ... aber die Entwicklungszykler in der Luftfahrt ... ... sind ja auch nicht ganz so schnell.

00:09:36: Das heißt, so ein Flugzeugprogramm dauert ... ... auch ein bisschen, ... ... bis es von der ersten Idee ... ... dann zum ersten Flieger kommt.

00:09:41: Okay.

00:09:42: Und war das dein erster Job nach der Uni?

00:09:44: Ich war, ich habe auch da keine ganz klassische Ausbildung.

00:09:47: Ich bin, kam aus einem anderen Bereich, habe Netzwerktechnik gemacht.

00:09:50: Früher bin ich vom Netzwerk rüber in die Luftfahrt, um in die Avionik in der Luftfahrt zu kommen.

00:09:55: Und bin dann von da, hier war das dann der Luftfahrt, war das mein erster Job.

00:09:58: Lüffer-Esterjob.

00:09:59: Okay, cool.

00:10:00: Nicht schlecht.

00:10:01: Also, wie du sagst, es ist kein klassischer Weg.

00:10:04: Wahrscheinlich hätte man früher sogar gesagt, es wäre der klassische Weg, dass man sich sozusagen in der Firma hocharbeitet.

00:10:08: Mag ich sagen, ja.

00:10:10: Also, es hat in Vorteil, dass ich schon von mir behaupten würde, dass ich den Flieger sehr, sehr gut kenne.

00:10:15: Und bis runter zu einigen Partnern, was nicht immer spaßig ist für meine Kollegen.

00:10:20: Weil ich oft dazu neige, ganz gern mal in die Tiefe abzutauchen.

00:10:27: Wann hast du so gemerkt, dass du Lust hast, also auf Management, auf C-Level

00:10:31: etc.,

00:10:32: und ab wann wurde vielleicht auch so dieser Pfad verfolgt, hier mal in die Geschäftsführung zu kommen?

00:10:38: Was ist denn das Lust?

00:10:38: Also das hat mich schon immer fasziniert.

00:10:40: Ich arbeite wahnsinnig gern mit Menschen zusammen, weil ich bin, glaube ich, schon in ... Von meinen Hobbys ist es unbedingt ein Teamplayer.

00:10:48: Es hat mir schon immer Spaß gemacht, ob das früher in der Jugendarbeit war oder beim Sport.

00:10:52: Immer so ein bisschen den sportlichen Gedanken, so ein Team zusammenzubringen und Sachen zu erreichen, die man vielleicht dem Team manchmal im ersten Ansatz gar nicht so zukommt.

00:11:01: So war das ja am Anfang, war der Deutschlandjahr gehabt, auch ganz stark, gab es ganz viele, da hat er gesagt, aha, das wird doch nichts.

00:11:06: Und das ist doch ganz schwierig.

00:11:08: Das Ganze hat sich jetzt, glaube ich, gelegt, wenn man sieht, okay, wow, die reißen wirklich was, die kriegen auch wirklich was zusammen.

00:11:15: Das ist ein wahnsinniger Motivator.

00:11:17: und dann geht man immer von einem Step zum nächsten Step und sagt, jetzt habe ich das hingekriegt, jetzt muss das nächste doch auch klappen und irgendwann ist man dann in der CEO.

00:11:26: Das klingt eigentlich ganz leicht, ne?

00:11:28: Ganz

00:11:28: einfach, ne?

00:11:30: Aber irgendwie schafft ja da doch nicht jeder.

00:11:31: Also entweder hat nicht jeder Lust drauf, es könnte auch eine Erklärung sein.

00:11:34: Ja, mag sein.

00:11:35: Und meine Work-Life-Balance ist da schon ein anderes als in anderen Jobs.

00:11:38: Also man muss da schon, das ist jetzt ein bisschen Management-Phase, aber die extra Meile gehen gehört auch dazu.

00:11:44: Also das kommt, fällt ja nicht alles zu, da muss man schon.

00:11:47: Steckt eine Menge harte Arbeit und schmeißt dran.

00:11:49: Ja,

00:11:50: diese Extra-Meile, es ist so ein Begriff, der fällt öfter.

00:11:52: Und das ist ja auch so ein Begriff, den man gerne mal, sag ich mal, auch von Leuten fördert, die ja ein Potential sind oder frischem Job sind und man sagt, okay, das macht den Unterschied.

00:12:02: Was bedeutet das eigentlich genau?

00:12:03: Was ist denn eigentlich die Extra-Meile?

00:12:04: Heißt es einfach, dass man länger, also länger arbeitet?

00:12:07: Nein,

00:12:08: ich glaube, das ist zu einfach.

00:12:09: Ich glaube, es geht darum, dass man, das ist so eine Tugend, die mir auch wichtig ist, dass man erstmal zeigt.

00:12:15: Was man kann und der Rest kommt dann danach auch schon.

00:12:19: Das wird wahrgenommen.

00:12:21: Ich bin kein Freund davon, der erst sagt, jetzt möchte ich aber das und das haben, bevor ich das nächste mache.

00:12:26: Ich glaube, so funktioniert das nicht.

00:12:27: Man muss sich schon so ein Stückchen bei Beweisen zeigen, dass man das kann.

00:12:30: Und wenn das dann alles zusammenfällt und man natürlich gehört auf.

00:12:33: ein bisschen Glück dazu.

00:12:34: Man braucht die richtigen Mentoren, man braucht die richtigen Teams, dass man auch, dass man auch nach oben kommt.

00:12:39: Aber ich glaube, wenn das alles ganz gut zusammenfällt, dann kommt das schon.

00:12:42: Ich glaube, man kann jetzt nicht morgens auf den Sagen, aber ich werd mal CEO.

00:12:46: Das so funktioniert das nicht.

00:12:47: Also ich glaube, man muss schon so step by step und auch gucken, wie passt das.

00:12:51: Und erstmal zeigen, was man kann bedeutet, man, das geht einher mit diesem, mit dieser Phrase, das ist nicht mein Job.

00:12:59: Weil wenn man sagt, das ist nicht mein Job, dann zeigt man ja, Nicht was drüber hinaus über den Job.

00:13:03: Jetzt

00:13:04: kommt die nächste Frage.

00:13:05: Eine nach der anderen muss schon über den Tellerrand ein bisschen ausschauen und nicht gucken.

00:13:08: Das ist nicht mein Problem oder dein Problem.

00:13:10: Das ist unser Problem.

00:13:11: Und wenn man einen Ansatz hat, das zu lösen, dann muss man auch mal da reinsteppen.

00:13:15: Obwohl es gar nicht sein eigener Bereich ist.

00:13:17: Mensch, ich habe eine Idee.

00:13:18: Wie werden wir das mal ausprobieren?

00:13:19: Also, diese klassischen Silo, das klassische Silo denken ist schwierig.

00:13:24: Also, man muss da schon über den Tellerrand raus gucken, das Bigger Picture sehen und sagen, okay, wie kriegen wir das jetzt zusammen hin?

00:13:30: Okay.

00:13:30: Und hast du dir dann was schon erwähnt, Mentoren und irgendwelche Menschen in der Orga, außerhalb der Orga etc.

00:13:36: gesucht, die dich dann so begleitet haben?

00:13:38: oder sind die zu dir gekommen?

00:13:38: Wie ist das abgelaufen?

00:13:40: Ich war da.

00:13:40: ein großer supporter in meinem ganzen, in meiner ganzen Entwicklung war der Dave Jackson, der hier lange, lange Geschäftsführer war, der jetzt gerade in Rente geht, von dem ich ganz viel mitgenommen habe, der auch irgendwann ein guter Sparing-Partner war.

00:13:51: Ein guter Sparing-Partner zeichnet sich ja aus, nicht, dass man immer einer Meinung ist, sondern, dass man sich hinter verschlossenen Türen nochmal richtig reiben kann und austauschen kann.

00:13:59: So eine gute Diskussionskultur ist extrem wichtig, wenn man nach oben kommen will, weil die Leute, die immer nur das sagen, was man hören will, die bringen einem am Ende nicht weiter.

00:14:09: Ein bisschen Disruption hilft.

00:14:12: Okay.

00:14:13: Wie kriegt man eine gute Diskussionskultur?

00:14:15: Also quasi auch, dass die Leute halt das offen sagen, weil oftmals hat man dann ja auch das Problem, dass die... Projekte nach oben enden immer grüner werden, je öfter sie reportiert werden.

00:14:25: Definitiv.

00:14:26: Wenn ihr das hängt ja von einem selber ab, dann muss auch eine Diskussionskultur zulassen.

00:14:30: Das ist gar nicht immer so einfach, weil keiner kriegt gerne Kritik.

00:14:33: Und gerade ein negatives Feedback muss konstruktives Feedback sein.

00:14:37: Man muss konstruktives Feedback auch zulassen.

00:14:39: Man muss auch mal sagen können, vielleicht nicht immer am gleichen Tag, aber am Tag danach, ja, du hattest das Recht, das sollten wir noch mal überdenken.

00:14:47: Das gehört dazu, ich glaube, so ein bisschen reflektiert sein.

00:14:50: Das ist ein wichtiger Aspekt.

00:14:51: Okay, verstanden, verstanden.

00:14:54: Vielleicht, wenn du so auf deinen Alltag guckst oder generell so auf deine Arbeitsweisen, gibt es da irgendwas?

00:15:00: Ja, gut, vielleicht für dich ist es nicht untypisch, aber was was untypisch erscheinen könnte, wo du sagst, so, das sind so Sachen, die ich immer mache, wöchentlich, täglich, monatlich.

00:15:07: Also was bei mir relativ wichtig ist, um ausgeglichen zu sein, ist Sport.

00:15:12: Ich war so, wenn ich... Und das kriege ich auch als direktes Feedback, wenn ich längere Zeit keinen Sport gemacht habe, dann sagt doch schon mal einer, gehen wir wieder laufen Nikon.

00:15:22: Weil ich dann nicht ganz so ausgeglichen bin.

00:15:24: Ich glaube, das ist schon so ein Aspekt, der für mich ganz wichtig ist in meinem Rhythmus, dass ich so meine Aktivitäten habe, die ich auch zum Nachdenken brauche, um einfach meinen Kopf wieder freizukriegen.

00:15:34: Das sind so ... Rhythmus.

00:15:36: Ansonsten habe ich relativ wenig Rhythmus, ja am Anfang ganz kurz drüber gesprochen, was ich heute gefrühstückt habe.

00:15:41: Mal frühstücke ich, mal frühstücke ich nicht.

00:15:43: Also ich bin kein klassischer, das ist mein Tagesablaufmensch, sondern ich bin eher so, okay, schauen wir mal, was halt kommt und wie wir das am besten aber meinen.

00:15:51: Okay, verstanden.

00:15:52: Was machst du jetzt für Sport?

00:15:53: Laufen gehen oder?

00:15:54: Laufen gehen, Skitouren gehe ich super gerne.

00:15:57: Ich war jetzt gerade mit dem Team auch zusammen mit dem Tourbus Halbmarathon, den wir in der Firma zusammen gelaufen sind.

00:16:04: Es ist Quash Fußball also.

00:16:05: Okay, also recht breit.

00:16:07: Und du meintest irgendwie, dass du früher auch Jugendarbeit und Sport, warst du da sportlich irgendwie noch aktiver oder?

00:16:13: Ja, ich habe früher auch schon relativ viel Fußball gespielt.

00:16:16: Ich habe Squash gespielt und ich war sehr, sehr aktiv in der Jugendarbeit in einer evangelischen Jugend, wo ich große Jugendgruppen geleitet habe.

00:16:22: Ah, okay, okay.

00:16:23: Und ich habe jetzt auch so vierhundert Jugendliche.

00:16:25: Ja, nicht schlecht.

00:16:27: Was

00:16:27: war schwieriger jetzt, die Firma oder die für eine Jugendliche?

00:16:29: Das ist ja eine ganz unfaire Frage.

00:16:32: Der Unterschied ist gar nicht so groß.

00:16:35: Grüße an beide Gruppen an der Stelle.

00:16:40: Nicht schlecht.

00:16:40: Okay, sehr, sehr spannend.

00:16:42: Am Ende sind es immer Persönlichkeiten, mit denen man mit einigen kommt, man besser klar mit anderen nicht so gut, aber am Ende ist es, glaube ich, die Herausforderung, umso höher man kommt, dass man mit allen doch irgendwo zusammenarbeiten kann.

00:16:52: Okay, okay.

00:16:55: Sonst irgendwelche Themen über die Woche, wie viel Zeit verbringst du zum Beispiel in Meetings und wie viel Zeit verbringst du in Stillarbeit oder an Fokuszeit?

00:17:06: Zu viel Zeit in Meetings.

00:17:07: Ich glaube, das ist aber was man in der Industrie generell und überall hört, dass die Meetingszeit zu viel ist.

00:17:12: Das ist was, was ich mir eigentlich immer nach vorne immer weiter zu reduzieren.

00:17:16: Und die Abendstunden sind am meisten so die fokussierten E-Mail-Zeiten, wo man sich dann auch noch mal ... Vielleicht auf strategische Themen vor und dann so ein bisschen durchdenken, was man machen kann.

00:17:26: Mhm, okay.

00:17:27: Bist du so der Typ leeres Postfach oder kategorisieren oder alles einhaufen?

00:17:33: Ich bin der Typ, ich bin da schon eher, ich verfolge eher den chaotischen Genie und Chaos-Ansatz zusammen.

00:17:40: Also ich brauche um mich herumstuhlen auch ein paar Leute, die strukturiert arbeiten und dem Ganzen wieder ein bisschen Struktur geben.

00:17:46: Ich bin eher so der chaotische vom Ansatz her.

00:17:50: Okay, okay.

00:17:52: Ja, was sind denn so deine Hauptherausforderungen gerade so in deiner Rolle, wenn du ein oder zwei nennen würdest?

00:17:58: Es gibt ja mehrere Herausforderungen.

00:18:01: auf der einen Seite.

00:18:01: Ich habe gesagt, wir bringen so einen kompletten OEM in seiner Gänze zurück nach Deutschland.

00:18:05: Das kommt mit.

00:18:07: Mit mir in der Herausforderung, dass eine ist, eine Firma aufzubauen.

00:18:09: Wir haben sich angefangen, haben wir ungefähr hundert und achtzig Leute.

00:18:12: Wir sind jetzt über sechshundert, also neue Struktur aufbauen.

00:18:16: Die Prozesse dahinter ist eine große Herausforderung.

00:18:19: Ein Flugzeug bauen an sich.

00:18:21: Es ist eine große Herausforderung mit allen Zertifizierungsherausforderungen, Zulassungsherausforderungen.

00:18:26: Aber auch, ich glaube, das verfolgt man in der weltweiten Presse, die ganzen Herausforderungen in den Lieferketten, also in dem Supply Chain.

00:18:33: Da geht es dann um.

00:18:34: Wechselkurse, die wesentlich fragiler sind, als ich früher war.

00:18:38: Da geht es um Zölle.

00:18:39: Also da sind schon relativ viele Einflüsse von draußen, die man gar nicht so stark beeinflussen kann, aber auf die man reagieren muss.

00:18:46: Aber auch das Thema Digitalisierung.

00:18:48: Also wir haben den kompletten Flieger von uns aus einer zwei-D-Welt, in eine drei-D-Welt übertragen.

00:18:53: Wir nutzen neue PLM, also Life Cycle Monitoring Systeme, ERP-Systeme für den Aftermarkt, das ganze Thema Digitalisierung, Artificial Intelligence, also künstlichen... sind da schon Themen, wie kann man das heute ins Business integrieren, ohne in Einbahnstraßen zu enden später, aus dem man nicht wieder rauskommt.

00:19:12: Also dieses Setting zu machen, Gas als kleinere Firma, die auch keine unendlichen Budgets hat und da diese trotzdem die Vision nicht aus dem Auge zu verlieren, wo man mal hin will mit dem Produkt.

00:19:24: So Wörter werden, Digital Twin, Digital Twin, digitale Factory, das waren alles Punkte.

00:19:30: die wir hier bei uns bearbeiten, wo man Wege finden muss, wie kann man das Ziel erreichen?

00:19:36: Vielleicht manchmal nicht auf dem direktesten Weg, sondern auch manchmal auf dem Weg um zwei Ecken rum.

00:19:44: Und so, was sind eigentlich so die Trends?

00:19:48: Also auf der einen Seite so als Verbraucher oder als Kunde vom Fliegen kriegt man einerseits mit Okayismus.

00:19:54: Es muss nachhaltig werden.

00:19:55: Das haben wir schon berührt.

00:19:57: Auf der anderen Seite sieht man, dass viele Inlandsflügel gestrichen werden.

00:20:00: Die Leute fliegen weniger, aber auf der anderen Seite bewegt es wieder die Drohnen- und Luftfracht und so was.

00:20:06: Wieder in Richtung Fliegen.

00:20:08: Ist Fliegen ein Trend mehr oder ist Fliegen ein Trend weniger?

00:20:12: Oder kann man das sagen?

00:20:14: Ich glaube, erst mal ist Fliegen wird extrem wichtig.

00:20:18: sein und auch bleiben, was Connectivity angeht.

00:20:22: Aus der deutschen Brille heraus sprechen wir natürlich von einem Land mit immer noch einer relativ starken Infrastruktur, was Bahn, was Autobahnen angeht.

00:20:30: Ich war jetzt gerade auf einem großen Event in Indien, wo wir davon sprechen, dass jedes Jahr ungefähr eine Million Menschen das erste Mal fliegen.

00:20:38: Also das Durchschnittseiter liegt bei sieben zwanzig Jahren da.

00:20:41: Und wir hatten eine Moderatorin, die hat gesagt, oh ja, meine Haushaltshilfe ist jetzt auch nach Hause.

00:20:47: Die war zwei Tage in der Bahn unterwegs und dann noch einen Tag mit dem Auto bis sie zu Hause war.

00:20:52: Das können wir uns als Europäer ja gar nicht so richtig vorstellen.

00:20:54: Es gibt noch relativ viele Teile in dieser Welt, wo es einfach gar keine Infrastruktur gibt in diesem Sinne.

00:20:59: Und da ist gerade so ein regionales Flugzeug, was wie gesagt noch nicht so viel Infrastruktur braucht, was die Landebahnen angeht.

00:21:07: Hilfreiches Tool.

00:21:08: Gibt jetzt diesen schönen Luftfahrtspruch, ein Kilometer Runway, brings you everywhere und eine Kilometer Straße, vielleicht zum nächsten McDonald's.

00:21:18: Okay, also du sagst schon, okay, also irgendwie, also wie besser fliegen, natürlich wird umso besser klar, aber es wird auf jeden Fall mehr geflogen werden auch in der Zukunft, oder?

00:21:27: Ja, also ich glaube, man sieht das ja heute schon in den Wachstumsgraten der Luftfahrt.

00:21:31: Das ist eine der booming Industries.

00:21:33: Normalerweise gibt es eine ganz knappe Verküpfung zwischen dem GDP, also den Protobindernsprodukt und der Wachstumsgrate im Fliegen, die wird auch weiterhin eingehalten werden.

00:21:44: Da sehen wir schon einen extrem hohen Demand.

00:21:46: Die große Herausforderung für unsere Industrie ist, wie kann ich diesem Wachstum von der CO-Zwei-Emission dekappeln?

00:21:54: Und das ist eine Aufgabe, in der wir auch arbeiten.

00:21:57: Die erste Antwort ist der Toboprop an sich.

00:21:59: Wir sprechen im Toboprop nicht das mit dem regionalen Jet-Vergleiche von vierzig Prozent weniger Kraftstoffverbrauch zu klassischen alten Regionaljets.

00:22:09: Wir sind immer noch im Dreißig-Dreißig-Prozent-Bereich.

00:22:12: Und das sind, glaube ich, Werte, wo wir auch die Bevölkerung wahrnehmen müssen.

00:22:15: Mit dem Toboprop bin ich vielleicht auf einer klassischen Strecke von zwei, drei Stunden mit dem Regionaljet.

00:22:21: Verliere ich fünfzehn Minuten Zeit.

00:22:23: ... imitiert aber für dreißig Prozent weniger CO-Zwei und damit auch weniger Kosten.

00:22:28: Und am Ende zum Thema Nachhaltigkeit, die werde ich immer nur reichen, wenn ich es über die Kostenstruktur schaffe.

00:22:33: Also dieser gutwillige Gedanke, dass der Mensch jetzt den Flug der zwei Hundert Euro mehr kostet, nimmt, um der Umwelt zu schonen, der wird nicht funktionieren.

00:22:42: Ja, das funktioniert meistens nicht.

00:22:44: Okay.

00:22:45: Super interessant.

00:22:46: Kannst du dir eigentlich vorstellen, irgendwas anderes mal zu machen, also der Luft- und Raumfahrt?

00:22:49: Also, ich glaube, wenn ich jetzt in der jetzigen Phase, wo wir Richtung Entry to Service, Richtung Erstflug arbeiten oder irgendwas anderes nachdenken würde, würde irgendwas falsch laufen und ich würde mir Sorgen machen.

00:23:00: Nee, also zurzeit ist mein volles Commitment hier bei Deutsche Aircraft und da drin, die dreizehnworte, ich kann mir die Luft zu bringen.

00:23:06: Okay, und wenn man dir jetzt zum Beispiel also deinen jetzigen Job verbieten würde und sagen würde, du müsstest dir irgendwas außerhalb der Wirtschaft suchen, was ganz anderes?

00:23:14: Das ist jetzt auch mal ganz... Ich bin ja relativ kreativ und das kann ich mir jetzt, kann ich mir gerade schwer vorstellen.

00:23:20: Ich glaube, ich würde aus der Industrie dann rausgehen und was ganz anderes machen.

00:23:25: Aber wie gesagt, da habe ich keine konkreten Pläne.

00:23:27: Wer im Plan B braucht, der glaubt nicht an seinen Plan A.

00:23:30: Ja, okay.

00:23:31: Da muss ich mir aufschreiben.

00:23:32: Ja, interessant.

00:23:33: Okay.

00:23:34: Ja, spannend.

00:23:34: Also, fand ich sehr, sehr interessant.

00:23:37: Sehr interessant, sage ich mal, A natürlich in die Branche rein zu blicken.

00:23:41: Und auch bei jemanden, der den Weg wirklich komplett einmal durch die Branche durchgegangen ist.

00:23:47: ein bisschen zum CEO zu machen.

00:23:48: Danke schon erstmal, dass du das alles, dass das alles mit uns geteilt hast.

00:23:52: Gibt es irgendwas, wo du sagst, das habe ich vergessen zu fragen oder irgendwas, was du zum Thema Sea Level vielleicht noch los werden willst?

00:23:57: Jetzt hast du hier sozusagen eine Zuhörerschaft, die selber aus Sea Level Manager besteht oder Leuten, die da gerne mal hin wollen.

00:24:03: Ich glaube, am Ende muss man sich immer vor Augen halten.

00:24:05: Wir kochen alle nur mit Wasser.

00:24:06: Und ich glaube, am Ende, das ist wichtig.

00:24:09: So eine Projekte schafft man immer nur als Team.

00:24:12: Natürlich gibt es ein Ziel-Level, was dann oben die Führung verkörpert.

00:24:16: Aber es muss immer ein Team-Effort bleiben und das darf man auch nie vergessen.

00:24:20: Sehr cool.

00:24:21: Niko, herzlichen Dank, dass du dabei warst, hat mega Spaß gemacht.

00:24:24: Wer noch mehr über Deutsche Aircraft erfahren will, der guckt unten in die Shownauts, da linken wir natürlich alles.

00:24:29: Wir machen auch dein Link im Profil da rein, falls jemand irgendwie Feedback hat oder mit dir in den Austausch treten will.

00:24:34: Und dann freue ich mich schon auf unser nächstes Gespräch.

00:24:36: Super, vielen Dank.

00:24:37: Perfekt, wer jetzt noch zuhört, unbedingt diesen Podcast bewerten und wenn euch die Episode gefallen hat, teilt die gerne mit jemanden, der sie auch hören soll.

00:24:45: Ich freue mich natürlich auch über direktes Feedback, könnt ihr bei Spotify gleich in den Kommentaren.

00:24:49: zu dieser Episode hinterlassen.

00:24:51: Das Ganze ist nur möglich, weil ich noch eine Doppelrolle habe, also gerade die Themen intremistische Mandate, intremistische Projekte bei euch im Unternehmen.

00:24:57: Falls ihr da gerade was habt, kommt gerne auf mich zu.

00:24:59: Wir können mal sprechen, wir können mal ein bisschen Sparing machen.

00:25:01: Manchmal hilft das und man findet sogar jemanden im eigenen Unternehmen oder im Netzwerk.

00:25:05: Und wenn nicht, dann haben wir auch einen sehr, sehr gut und lange sorgfältig qualifizierten Talent Pool und können euch da sicherlich mit allen möglichen Themen, Organisationsumbau, Systemeinführung, M&L, PMI.

00:25:15: Ich freue mich auf jeden Austausch und Nico, wie gesagt, aufs nächste Treffen mit dir.

00:25:18: Alles klar, vielen Dank.

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