Episode 278 mit Tobias Diebold (CEO, Dennemeyer Gruppe)

Shownotes

„Ein Patent, das ist auch ein kreativer Prozess“, sagt Tobias Diebold, CEO der Dennemeyer-Gruppe. Die Dennemeyer-Gruppe ist ein globaler IP-Dienstleister mit den Säulen einer eigenen Anwaltskanzlei, Digital Services inklusive eigener IP-Management-Software und Managed Services.

In dieser Episode mit Franz Kubbillum und Uwe Gehrmann geht es um den kreativen Kern von Patenten, die Rolle von KI im Rechtswesen und die Frage, wie Technologie die Arbeit von Patentanwältinnen und -anwälten verändert. Außerdem gibt Diebold Einblicke in seine Karriere.

Fragen, die diese Episode beantwortet: • Welche Produktivitätsgewinne sind durch KI in IP-Workflows realistisch, und wo bleiben menschliche Urteilskraft und Kreativität unverzichtbar? • Welche Trends und Herausforderungen prägen den IP‑Markt aktuell? • Wie entwickeln sich Rolle und Arbeitsweise von Patentanwältinnen und -anwälten durch KI und neue Tools weiter?

Abschließend gibt Diebold praxisnahe Tipps für das C-Level-Management. Alle Antworten warten in dieser spannenden Episode Behind the C. Für weitere Einblicke in die komplexen Projekte und Programme aus Tobias Diebolds Perspektive hören Sie in die nächste Folge von „Change by Design“ rein.

Themen • Patente • KI • Innovation


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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute zu Gast bei Behind The Sea Tobias Diebold.

00:00:03: Tobias ist CEO der Dennemeyer Gruppe.

00:00:06: Dennemeyer ist im Bereich IP Dienstleistung tätig und das IP steht hier für Intellectual Property.

00:00:13: Ein Thema, was wir hier bei Behind The Sea so noch nie behandelt haben, deswegen sowohl von der Firma als auch eben von der Person Tobias Diebold, eine sehr, sehr spannende Episode.

00:00:23: Wir haben uns einmal so eine Intellectual Property Journey auch mal angeguckt.

00:00:27: Also was brauche ich eigentlich alles, wenn ich mal ein Patent oder eine Marke etablieren möchte, bis hin zum Schützen und auch zum Managen dieser Marke.

00:00:35: Und dann haben wir uns natürlich auch angeschaut, wie Tobias einmal dahin gekommen ist.

00:00:37: Er hat mal Politik und Soziologie studiert, war dann in der Werbung später auch im Konzern und jetzt eben im IP Bereich.

00:00:45: Es sind super viele spannende Punkte gefallen.

00:00:47: Zum Schluss haben wir uns natürlich über seine Tipps unterhalten.

00:00:50: Was macht gutes C-Level-Management für ihn aus?

00:00:52: Aber auch, wie sieht eigentlich der IP, also der Intellectual Property-Markt so in der Zukunft aus?

00:00:57: Wir haben ja jetzt so viele technologischen Neuheiten und auch KI, generative KI.

00:01:03: Was macht das eigentlich alles mit dem Markt?

00:01:05: Da haben wir auch ein paar kleine Thesen zumindest am Schluss einmal formuliert.

00:01:08: Also hört das Ding auf jeden Fall bis zum Schluss durch.

00:01:11: Und jetzt geht's los mit Tobias Diebold, dem CEO der Dennemeyer-Gruppe.

00:01:16: Jede Woche spreche ich im Behind-the-Seap-Podcast mit Top-Level-Managern und Managerinnen.

00:01:20: Alle haben ein Problem.

00:01:22: Sie kommen nicht an die richtigen Leute zur richtigen Zeit für ihre Herausforderungen im Geschäft.

00:01:27: Egal ob für permanente Rollen oder interrymystische Aufgaben, wie z.B.

00:01:31: M&A-Projekte, Systemeinführungen, Neuaufbau und Umbau von Abteilungen oder ganze Organisationstransformationen.

00:01:37: Oftmals mangelt es an der richtigen Ressource oder eben Kompetenz.

00:01:41: Wenn dich das aktuell auch herumtreibt, dann komm gerne auf mich zu.

00:01:44: Wir können einmal unvermindlich zu dem Thema sprechen.

00:01:46: Mehr Informationen findest du auch auf atreus.de.

00:01:49: Ich freue mich auf deine Nachricht, auf LinkedIn oder eben via Mail.

00:01:52: Und jetzt zurück zum Podcast.

00:01:54: Tobias, willkommen im Podcast.

00:01:56: Ja.

00:01:56: Danke schön.

00:01:57: Schön, dass du heute da bist hier bei uns im München.

00:01:59: Wir machen heute wieder eine Special Episode.

00:02:00: Das heißt, es gibt jetzt den Teil eins behind the sea mit dir zusammen hier auf meinem Kanal und später gibt es dann einen zweiten Teil bei meinem Kollegen Uwe Germann auf dem Kanal Change by Design.

00:02:10: Das heißt, Tobias, wir gehen gleich rein, finden gleich heraus, wie bist du eigentlich dahin gekommen, wo du heute bist, was machst du eigentlich und was kannst du uns vielleicht auch mitgeben als Tipps und Learnings?

00:02:18: und danach geht es zu Uwe.

00:02:19: Uwe willkommen, bei dir geht es dann weiter mit folgenden Themen.

00:02:22: Ja, exakt.

00:02:23: Es geht weiter mit Change by Design, wo es darum geht, komplexe Programme und Projekte einfach mal aus der Perspektive vom Tobias Diebold zu betrachten.

00:02:30: Freuen wir uns schon drauf.

00:02:31: Absolut.

00:02:32: Ja, Tobias, erzähl uns mal, was machst du heute und wer bist du eigentlich?

00:02:37: Ja, also mein Name ist Tobias Diebold.

00:02:39: Ich bin forty-eight und habe zwei Kinder.

00:02:42: Das ist mal die Fakten im Privaten.

00:02:45: Ich bin CEO der Dennemeyer-Gruppe seit dreieinhalb Jahren.

00:02:51: Tatsächlich bin ich seit Jahrzehnte bei Denne Meyer eingestiegen, bin ich als Chief Commercial Officer, damals im Vorstand, im neu gebildeten, verantwortlich für das ganze Thema Internationalisierung, Vertrieb, Business Development Marketing und habe dann vor dreieinhalb Jahren den CEO Sitz übernehmen dürfen.

00:03:12: Sehr cool.

00:03:13: Wie sieht euer Vorstand aus und was ist genau sozusagen alles bei dir?

00:03:16: wahrscheinlich dann tatsächlich auch die kommerziellen Teile, die du mitgebracht hast?

00:03:19: Genau, die kommerziellen Teile habe ich behalten.

00:03:24: Das habe ich nicht abgegeben.

00:03:26: Nee, die Märkte liegen bei mir.

00:03:28: Wir sind in einer Matrix-Organisation strukturiert, tatsächlich gar nicht so eine trivialen Matrix-Funktionen.

00:03:35: Business Units und dann auch Regionen.

00:03:39: Und in den Märkten liegen dann vor allem, sag ich mal, das Thema Vertrieb, den Commercial Bereich.

00:03:46: Also wir haben fünf strategische Kernregionen, europa logischerweise.

00:03:51: Das ist unser Kernmarkt, USA, Japan, China und Indien ist als kleinste und jüngstes Kind sozusagen dazugekommen.

00:03:59: Dann leite ich es auch noch.

00:04:00: eine Business Unit bei mir, die unsere Kanzlei.

00:04:04: Reden wir vielleicht später noch mal darüber, wie unser Geschäft aufgebaut ist.

00:04:08: Und ja, so die klassischen Bereiche, Legal Compliance und ein Transformation Office, da wir auch transformieren und deswegen auch eine kleine Stab-Sabteilung, die das Thema Transformation treibt.

00:04:25: Über alle Funktionen und Bereiche hinweg, das liegt alles bei mir.

00:04:29: Wir sind fünf Leute im Vorstand, klassisch finanzend Personal.

00:04:33: Wir sind eigentlich auf Englisch, also im Prinzip dann CFO, Chief People Officer, ein Geschäftsbereich, vor allem unser Kernbereich, was wir IP Solutions nennen, also da liegt ein großer Teil unseres Kerngeschäfts drin und sind.

00:04:52: Zu fünftem Vorstand.

00:04:53: Cool.

00:04:54: Ja, mega spannend.

00:04:55: Ich würde sagen, wir gucken gleich mal auf das Geschäftsmodell, weil es ist nicht ganz trivial.

00:04:59: Erstmal klingt es relativ einfach IP-Dienstleister, könnte man sagen.

00:05:02: Ja, also Intellectual Property.

00:05:05: Was heißt das eigentlich genau?

00:05:06: Genau,

00:05:07: das ist nämlich Intellectual Property und nicht Internet Protocol.

00:05:09: Das haben auch schon manche verwechselt.

00:05:13: Wo ich sage, ich arbeite in der IP und dann... Was ist das mit Computern?

00:05:17: Nee, es ist... Also auf Deutsch nennt sich das gewerbliche Rechtschutz.

00:05:20: Ich bin eigentlich eher den Brief Intellectual Property, IP.

00:05:24: Also hier reden wir von dem Schutz von Intangible Assets, also vor allem Patente, Marken, Copyright, Design, ermäsellichen Patente und Marken.

00:05:39: Alles wo Firmen versuchen ihre geistigen Ideen zu schützen und damit dann auch kommerziell erfolgreich zu sein.

00:05:47: Ja, die Firma ist in zwei und sechzig in Luxemburg als eine Patente und Markenkanzlei entstanden.

00:05:54: Und ist dann über die Jahre im Prinzip in den globalen globaler Dienstleister geworden für alle möglichen Dienstleistungen rund um den Schutz und auch das Aufregelhalten von IP.

00:06:06: Und wir haben im Prinzip drei Säulen.

00:06:09: Das eine ist tatsächlich die Kanzlei.

00:06:10: Also wir sind auch noch klassisch eine Kanzlei mit allen Rechtsdienstleistungen, die da.

00:06:15: Zusammenhängen, um Patente und Marken zu schützen und zu beraten.

00:06:21: Wir nannten dann ein Softwarebereich, also Digital Services, da natürlich auch immer wichtiger wird.

00:06:29: Eine eigene Software, die wir entwickelt haben für die Verwaltung von IP-Portfolien.

00:06:34: Also das ist die Säule Digital Service.

00:06:36: und dann die dritte Säule.

00:06:38: Eine wichtige für uns ist das ganze Thema.

00:06:41: Wir nennen es Managed Service, also darunter fallen dann viele Dienstleistungen im administrativen Bereich, in der Verwaltung von Patentnomarken.

00:06:51: Ein Beispiel, wenn man einen Patent hat, muss man einmal im Jahr eine Zahlung als Patentamt leisten, damit man das Patent erhält und das führen wir durch im Auftrag unserer Kunden weltweit und das mit einer hohen Zuverlässigkeit.

00:07:05: Also wenn ich jetzt zum Beispiel, ganz einfaches Beispiel, ich will eine Firma anmelden oder ich habe irgendwelches geistiges Eigentum, Lied oder was auch immer ich mir da ausgedacht habe, dann brauche ich wahrscheinlich erstmal Beratungen sozusagen hinsichtlich dem, also was muss ich überhaupt alles machen für Schutzmechanismen für meine Mark oder für meine Firma und dann im nächsten Zug macht ihr das wahrscheinlich auch, dann wird eine Marke sozusagen geformt und beschrieben auch rechtlich, dass das dann sozusagen sicher ist für die Person.

00:07:32: Und dann kann man das in der Software bei euch.

00:07:35: oder habe ich die dann auch bei mir die Software?

00:07:38: Beides ist möglich.

00:07:39: Wir sind tatsächlich schon richtig beschrieben, die ganze Kette.

00:07:42: Erstmal hat man eine Idee oder man möchte eine Marke oder eben auch eine Erfindung, die man als Patent schützen möchte.

00:07:49: Da helfen wir erst mal zu verstehen, ja, ist es überhaupt schützbar, weil es nämlich an gewisse Bedingungen geknüpft.

00:07:55: Beim Patent zum Beispiel ist es neu überhaupt.

00:07:57: Da ist mal ein wichtiger Faktor, der Stand der Technik.

00:08:00: Also dann schaut man in all den Sachen, die schon mal vorher erfunden worden sind.

00:08:04: Gibt es das schon mal?

00:08:05: Ja, klar.

00:08:05: Weil sonst ist es nämlich nicht schützbar.

00:08:08: Und dann ist es gewerblich verwertbar, ist auch etwas.

00:08:12: Also es gibt so drei Kernbedingungen.

00:08:16: Bei der Marke auch gibt es andere Marken, die ich dann eventuell verletzen würde.

00:08:19: Also erst mal der und dann der Prozess, dich dahin zu begleiten, dass du wirklich ein Patenter hältst oder die Marke und dann eben das zu verwalten.

00:08:27: Und dann können wir dir eine Software anbieten.

00:08:30: Wenn du jetzt nur eine Marke hast, dann kriegst du es auch noch mit Excel hin wahrscheinlich.

00:08:34: Wenn du fünfzigtausend hast, macht schon Sinn, eine Software zu haben.

00:08:38: Und das ist im Prinzip dann schon so von der Idee.

00:08:42: zum Prozess bis hin zum Schützen und dann auch am Leben halten und vielleicht auch den bestmöglichen Wert aus dein.

00:08:49: Intellektual Property House zu generieren.

00:08:51: das ist so der Kern die Kern Value Chain würde ich mal sagen und in all den Bereichen können wir nicht unterstützen im Prinzip.

00:08:59: Wie

00:08:59: ist es denn so?

00:08:59: also wenn Kunde zu euch kommt hat der dann auch meistens die ganze Kette bei euch?

00:09:02: oder sagt er nee ich brauche nur Schutz oder ich brauche nur erst mal Hilfe beim Aufsetzen.

00:09:08: Ja teils teils also ich mein.

00:09:10: Für uns ist es schon ein Ziel, dem Kunden möglichst breit zu unterstützen.

00:09:14: Aber es gibt ja unterschiedlichste Anmeldungsfälle.

00:09:17: Und es gibt dann schon Kunden, die sich, die haben nur die Software von uns oder die haben nur ein Service von uns.

00:09:25: Auch beides.

00:09:26: Oder sie nur in der Kanzlei.

00:09:29: Also das gibt schon.

00:09:29: aber unsere Strategie und auch unsere, ja.

00:09:34: Kernkompetenz ist, dass wir die Dinge schon sinnvoll verbinden können, weil sie eben auch verbunden sind.

00:09:39: Also, sag ich mal, diese, diese Kette von der Idee bis zum Schützen bis zum Verwalten sinnvoll verwalten ist eben schon auch ein in sich geschlossener Kreisenstück weit und da, ja, eben auch ein bisschen den Weg jetzt zusammen auch mit diesen, sag ich mal, ganzen digitalen Plattformen, digitalen Projekt machen, so eine Art Ökosystem zu bilden.

00:09:59: Also schon so ein bisschen unsere Strategie.

00:10:01: Ja,

00:10:01: ich standen.

00:10:03: Super interessant.

00:10:04: Haben dann die meisten Kunden bei euch eher Marken, Patente?

00:10:07: Sind das vielleicht große Firmen, die dann ganz viele Patente in so managen?

00:10:10: Genau, also ein bisschen patentlastiger sind wir, obwohl wir auch viele Markenkunden haben.

00:10:16: Aber ja, wir haben tatsächlich von den größten Industrieunternehmen, die dann auch Portfolien im hohen fünfstelligen Bereich haben bis hin zu kleinen Kunden, also in diesen administrativen Services.

00:10:30: Durch unsere skalierbare Plattform sage ich mal sind in der Lage sinnvoll eigentlich vom Kleinkunden bis hin zum großen Industrie.

00:10:39: unter dem Pharma ist natürlich auch auch viele Vertreter auf der Marktseite oft fast moving consumer goods oder luxury brands oder so.

00:10:46: Also da haben wir schon große Kunden durch alle Branchen hinweg.

00:10:50: aber wir haben auch viele.

00:10:52: Kleine Kunden.

00:10:53: Einzel Erfinder, also wenn man so ein Patent hat, eine Marke, dann sind wir vielleicht nicht ganz der Richtige, aber es geht dann schon in den Kernservices von kleinen Kunden bis hin zum großen Industrieunternehmen.

00:11:07: Aber wenn du gerade von Kunden sprichst, was gesagt hast du, dass Unternehmen existiert seit?

00:11:12: Ja.

00:11:14: Macht ihr überhaupt noch Vertrieb oder habt ihr mittlerweile einen so guten Namen in der Industrie, dass man bei euch anklopft?

00:11:20: Ja, das natürlich.

00:11:24: Nee, das ist nichts.

00:11:25: Also tatsächlich ist die Branche ist ja schon ne gewisse Nischenbranche, muss man sagen.

00:11:31: Es ist auch, man kennt sich, wie du sagst, auch die, ja, die IP-Leiter, sag ich mal, die da was in der Unternehmen zu sagen haben, die kennen sich auch ineinander.

00:11:41: Es gab schon eine Phase, wo Mütos eigentlich beschreibt, wo er eigentlich auch viel, ja, der Vertrieb war, World of Mouse.

00:11:49: Man musste eigentlich gar nicht so viel Vertrieb machen.

00:11:52: Es ist jetzt eigentlich auch eine Branche.

00:11:57: Man will jetzt eigentlich nicht zu vertrieblich sein.

00:11:59: Das ist auch eine sehr vertrauensbasierte Service, den er bietet.

00:12:03: Aber es ist schon Wettbewerbsintensiver geworden, alles.

00:12:07: Also von daher, wir und auch alle unsere Wettbewerber müssen schon was tun, damit Kunden zu uns kommen.

00:12:13: So ist es nicht.

00:12:15: Und natürlich ist es eines auch nochmal... vielleicht den Bogen nochmal zurückzuschlagen.

00:12:19: Also reden wir nur von einem Service oder so, aber wenn wir versuchen natürlich auch Dinge sinnvoll miteinander zu kombinieren oder eben auch gewisse Lösungen anzubieten, dann ist das schon erklärungsbedürftiger.

00:12:32: Und das ist ja auch unser Anspruch auch, dass wir jetzt nicht nur ein Supplyer sind, sondern im Prinzip der Anspruch auch als gewisser Partner zu agieren und mit dem Kunden zusammen zu evaluieren.

00:12:41: Wo können wir Dinge sinnvoll verbinden damit es ein Wert schafft?

00:12:44: Also, ein Teil war schon, dass ich viel in den letzten Jahren damit beschäftige, weil das Business Development weltweit aufzubauen und zu stärken.

00:12:56: Wodurch ist das Wettbewerbs intensiver geworden, euer Geschäft?

00:13:00: Durch was, was im Prima

00:13:01: die Treiber ist?

00:13:02: Im Preispunkt

00:13:03: oder ist

00:13:04: es einfach?

00:13:04: Preisansprüche, also Ansprüche auch natürlich.

00:13:12: Insgesamt eine höhere Komplexität, aber es hat auch eine gewisse Konsolidierung stattgefunden im Markt.

00:13:20: Also es ist auch viel Private Equity im Markt.

00:13:24: Also es ist dann schon auch ein wettbewerbsintensiveres Umfeld geworden und Kunden will ich auch überhaupt über die Jahre haben dann schon auch höhere Ansprüche.

00:13:36: ... geht darüber auch noch aus.

00:13:40: Neben der reinen, wie verwalte ich ... ... mein IP-Portfolio hin?

00:13:44: Wie ziehe ich den besten Nutzen daraus?

00:13:46: Ja, und letztlich natürlich ... ... alle Unternehmen sind schnell noch unterm ... ... Kostendruck.

00:13:49: Also natürlich wird auch jeder ... ... Leid am Unternehmen gefragt.

00:13:53: Ich habe gerade da, wo große ... ... Patentportfolien sind, ja ... ... ziehen da überhaupt den Bestmögliche ... ... Nutzen daraus.

00:13:59: Und für die Kosten, die wir haben, ... ... weil das sind natürlich schon auch Kosten, ... ... wenn man so ein Patentportfolio ... ... weltweit am Leben erhält.

00:14:08: Da muss jeder auch, sag ich mal, eine gewisse Rechenschaft ablegen und daneben heutzutage.

00:14:13: Interessant.

00:14:13: Kannst du ein bisschen was zu den Randbedingungen von deinem Eier sagen?

00:14:16: Also alles, was du sagen kannst, natürlich öffentlich, zur Größenordnung, wo ihr unterwegs seid, vielleicht ein paar Offices

00:14:22: oder so?

00:14:23: Ja, also wir sind tatsächlich ein Global Player geworden.

00:14:26: Also wir sind eigentlich in allen Kernmärkten unterwegs, Kontinenten.

00:14:33: Europa ist unser Kernmarkt, aber wir haben große Büros in Japan, China, USA, sind in den Mitteln und Osten vertreten.

00:14:43: Also über zwanzig Büros wird es bei ca.

00:14:46: knapp tausend Mitarbeiter, also schon eine gewisse Größenordnung.

00:14:52: Ja, ist dann schon, sage ich mal, eine Phase, so die letzten zehn, fünfzehn Jahre, vor allem eine starke Phase, starken Wachstums, wo man im Prinzip so die Mitarbeiterzahl auch verdoppelt bis verdreifacht hat.

00:15:06: In welchen Region seid ihr primär gewachsen?

00:15:10: Ja, schon Europa auch, ist schon unser Kernmarkt, muss man sagen Japan, da sind wir sehr stark gewachsen, da sind wir auch... einer von den zwei großen dort, sage ich, mit unserem Bereich, China, von wirklich einer Person, der Geschäftsführer dort, der das Büro von Null aufgebaut hat zu, ich glaube, mittlerweile dreizig Leuten, die wir dort haben.

00:15:34: Also wir sind dann schon stark international auch gewachsen, also vor allem in den, ja, interessanten Märkten, China, Japan, USA auch, glaube ich, fünfzig Leute inzwischen.

00:15:47: Ähm, und, ähm, ja, war schon eine phaserstarkte Internationalisierung, sag ich mal.

00:15:52: Das

00:15:54: ist auch schon gesagt, äh, PE ist da viel unterwegs.

00:15:56: Bin ich sicher, ich glaube, ich hab gelesen, ihr seid bewusst eigenfinanziert.

00:16:00: Ja.

00:16:00: Bewusst, ohne PE sozusagen.

00:16:02: Ja.

00:16:03: Warum das, oder?

00:16:04: Ja, das ist auch die Strategie und äh, ist äh, ein Familien-Eigentupendes Unternehmen und wir sind so ein bisschen, ja.

00:16:11: ... fahren so unseren Weg.

00:16:12: Okay.

00:16:13: Gut.

00:16:14: Ja, okay, schauen wir uns mal an.

00:16:14: Wie wird man sie ober derne Meier?

00:16:16: Ich habe gesehen, du vom Studium und was du dazwischen gemacht hast, ... ... hätte man jetzt nicht sagen, ... ... hätte man es zumindest nicht ahnen können ... ... und du machst das jetzt auch nicht seit ... ... zwanzig Jahren, deswegen ... ... schieß mal los und fang da an ... ... wo es anfängt.

00:16:28: Ja, wo fängt es an?

00:16:31: Fangen wir nicht im Kindergarten an.

00:16:33: Also tatsächlich, mein Werdegang ist ... ... ja, nicht ganz klassisch da, ich meine ich ... ... Politiksoziologie und Psychologie studiert ... ... und dann war vielleicht so der Weg ins Management ... ... eher erst mal nicht mehr so vorprogrammiert.

00:16:45: Aber ... ... ja, war auch so ein bisschen eine ... ... Findungsphase, ... ... bis ich verstanden habe, ... ... was ich eigentlich machen will, ... ... muss ich ganz ehrlich sagen ... ... und dann bin ich erst mal in die ... ... Werbung gegangen.

00:16:55: War ... ... ein paar Jahre in einer großen ... ... Werbeagentur hier, ... ... Serviceplan in München ... ... und ... ... ja, dann auch so ein bisschen benannt ... Ja, mit Unternehmensberührung gekommen, Sony Ericsson war damals so mein Kernkunde, ist heute gleich nicht, gibt's nicht mehr, aber das war damals so die Phase, da waren die ganz, ganz präsent am Markt mit ihren Telefonen, die dann eben auch Musik abspielen konnten.

00:17:24: Ja, ich hatte eins.

00:17:26: Dieses Graue.

00:17:29: Genau, hab dann auch mal irgendwie Zeit lang dafür gearbeitet.

00:17:32: Na ja, und dann war aber irgendwie schon so ein Punkt, wo ich gesagt hab, jetzt... weil sie in der Werbung will ich eigentlich nicht im Rest meines Lebens bleiben und habe dann nochmal so ein Managementmaster gemacht, weil ich schon verstanden habe, wenn ich jetzt immer mal einen Sprung ins Unternehmen machen möchte oder auch ins Managementbräuner war es.

00:17:49: Ich war dann zehn Jahre bei der Lufthansa und bin dann nach zehn Jahren, dann habe ich gesagt, ja jetzt vielleicht zehn Jahre Großkonzern, möchte ich nochmal was anderes sehen und bin dann, muss ich sagen, relativ... ... zufällig zu Denne Meier gekommen.

00:18:04: Ich habe damals eben ... ... ein Chief Commercial Officer gesucht ... ... und dann war es schon ... ... ja, wie es so oft ist im Leben ... ... war schon ein bisschen zuviel, ... ... weil ich muss zugeben die IP-Branche ... ... war mir damals auch noch nicht so ... ... präsent und ... ... ja, bin als Chief Commercial Officer eingestiegen ... ... und dann gab es eben die Möglichkeit ... ... der Eigentümer und CEO hat dann irgendwann ... ... also es wurde ein Aufsichtsrad gebildet und ... ... werden Sie O-Position abgegeben und die durfte ich dann übernehmen.

00:18:35: Aber tatsächlich, wie du sagst, also ich bin ... ... kein Patendanwald, kein Rechtsanwald ... ... aber Sie nehmen auch nicht die klassische Kanzlei.

00:18:44: Ich versuche, meine Stärken einzubringen, ... ... wie ich das System möglichst gut zusammenbringen, ... ... dass es ... ... Wirtschaft, sage ich mal, ganz abstrakt.

00:18:54: Aber insofern war es jetzt wahrscheinlich ... ... nicht so ein ganz stringenter Weg, ... ... aber es war auch immer so was ... Ja, eine Floskel.

00:19:03: Manchmal ist der Weg, das Ziel.

00:19:04: Also ich habe halt immer versucht, spannende Themen zu finden und einfach das, was ich mache, gut zu machen.

00:19:12: Und dann daraus zu lernen.

00:19:14: Und ja, sicherlich hat mir dann auch Sachen geholfen, die ich im Großkonzern gelernt habe.

00:19:21: Oder bei der Lufthansa war schon so ein Handwerkszeug, was man mitkriegt.

00:19:24: Natürlich.

00:19:25: Und bei Dynamire war eben dann schon eine ganz spannende Aufgabe.

00:19:29: ... Eskalierung, also irgendwo man ist ... ... Fünfzig, Sechzig Jahre im Markt ... ... dann war aber noch mal so eine Phase wirklich, ... ... wo man sagt, okay jetzt nochmal richtig ... ... Geschäftsentwicklung vorantreiben, ... ... aber eben auch nicht als Start-up, ... ... das ist dann schon so ein bisschen auch, ... ... man macht natürlich auch gewisse Legacy-Strukturen, ... ... ist eine ganz andere Branche ... ... und dann ja ... War das so mein Weg, ganz high level gesprochen.

00:19:58: Gibt's so spezielle Meilensteine oder Punkte, wo du sagst, es waren so Entscheidungen oder irgendwie Personen.

00:20:04: Irgendwas, wo du sagst, das war ein Ausschlag, eben auch dafür, dass du dann irgendwann mal im Ziel-Level gelandet bist.

00:20:11: Ja, Personen hängen, Personen sind immer wichtig, muss man sagen, wobei man von ihnen lernt.

00:20:18: Meilensteine ist natürlich schon so die klassischen Leadership, Meilensteine.

00:20:22: Ich meine, bei der Lufthansa hat dann schon sehr ... ... sehr großen Sprung auf einmal gemacht.

00:20:29: Ich war ... ... also ... ... irgendwie ... ... das Management-Traini-Programm gemacht, ... ... da war ich Vorstandsassistent, ... ... dann war ich ... ... bin ich zu einer Tochterfirma, ... ... dem Catering Arm und hab da ... ... Business Development in the Merging Markets gemacht, ... ... das war super spannend, ... ... aber eben schon auch so ... ... ein bisschen einsamer Wolf, ... ... man geht dann nach Afrika, ... ... man geht nach Russland ... ... und irgendwie ... ... versucht schon, Ventures aufzubauen ... ... und dann ... ... ja, schon so ein bisschen Visibilität ... ... beim damaligen ... CEO bekommen und dann eben sprunggleich in der Geschäftsführung von der Tochterfirma.

00:21:00: Und das waren dann schon so Malensteine in der Leadership-Entwicklung, wo man dann, wo ich dann schon, ja, merkt, was Führung eigentlich auch nochmal bedeutet und wo man auch, sag ich mal, dann schon gewisse Lernerfahrungen macht.

00:21:15: Und ansonsten, ja, ich habe halt immer versucht.

00:21:20: schon von von Menschen, die wirklich umzulernen und vor allem natürlich von seinem vorgesetzt.

00:21:25: Das ist ja wie immer eine zentrale Figur.

00:21:27: Da konnte ich immer Sachen mitnehmen.

00:21:31: Als Vorstandsassistent hatte ich einen sehr analytisch starken, also ich dann bei der Katering-Tochter war einer, der sehr empathisch war, sehr stark mit Menschen war und dann diese Komponenten dann irgendwie auch mal so zu sehen und sie auf sich zu übertragen.

00:21:47: Das war schon immer eine wichtige Komponente.

00:21:51: Und letztendlich ist natürlich dann schon immer wichtig, dass man sich darauf konzentriert, Ergebnisse zu schaffen.

00:22:01: Das war dann auch bei Dennemeyer sicherlich ein Punkt, der dann dazu beiträgt, irgendwie die nächsten... Nächsten Stufen zu erklimmen.

00:22:10: Zieht sich irgendwas deiner Meinung nach durch?

00:22:12: Also ich habe mir so alles angeschaut und dachte mir so, okay, außer vom Studium her, was natürlich Politik und Soziologie ist vielleicht erstmal so, hätte man nicht damit gerechnet, dass man dann Management macht, aber sonst ist eigentlich immer so Business Development, Commercial.

00:22:22: Ja,

00:22:23: das war schon, also Strategie und Geschäftsentwicklung, das war schon so mein Thema.

00:22:29: Strategie hat mich immer fasziniert, auch... von der Komplexität.

00:22:34: wie kann ich abstrahieren und das ja man verwechselt ja auch manchmal ganz interessant zu sehen dass analytisch starke Leute doch manchmal auch mit Strategie kämpfen weil es eben nochmal was anderes ist auch konzeptionell dann etwas aus allen zahlen Datenfakten die man hat.

00:22:50: aber man kann Strategie nicht ausrechnen.

00:22:52: also muss ich irgendwie versuchen ja nochmal irgendwas auf die Zukunft zu projizieren und da eine Theorie daraus zu machen wie ich erfolgreich sein kann und und und das Das war immer eine Thematik und dann aber eben ja in das Thema Business Development.

00:23:06: also wie kriege ich es wirklich auf die Straße, wie kriege ich dann und daraus auch echte Geschäftsergebnisse aus?

00:23:12: und das war immer schon so mein Kerntier.

00:23:14: Also ich komme jetzt nicht so aus der Restrukturierung, muss man sagen, schon immer.

00:23:20: Marktwachstum, Marktentwicklung, Internationalisierungen, die Themen sind schon so meine Zentralen.

00:23:27: Ja, sehr interessant.

00:23:28: Kannst du uns so ein bisschen in die Denkweise, wie du Strategie machst oder auch so in die Routinen, die du täglich hast, als Levelmanager, so ein bisschen mitnehmen?

00:23:35: Gibt es da irgendwas, was dir speziell einfällt?

00:23:37: Hast du feste Tagesroutinen oder sowas in der Art?

00:23:41: Ja, gar nicht so ganz feste Routinen, also wahrscheinlich schon morgens, also das übliche, so ein bisschen das E-Mail wegarbeiten, aber schon immer Blöcke haben unter Tags, wo man auch mal solche Sachen freinimmt.

00:23:55: Und ich bin schon... ... ein großer Freund von ... ... für Augengesprächen, muss ich sagen.

00:24:03: Also ich habe ... ... jetzt auch nichts ganz Neues, aber ich habe natürlich dann schon so meine ... ... One-and-One-Schofixe, wie auch immer man es nennen möchte ... ... und da versuche ich mit meinen ... ... Diage Reports, aber nicht nur auch mit ... ... also die Themen, die mich beschäftigen ... ... versuche ich oft auch im direkten Gespräch ... ... irgendwie zu durchdringen.

00:24:27: dann nehm ich mir schon die Zeit auch für und das auch nicht sowas, wo man irgendwie so einen Viertelstunden Nuggets abarbeiten kann.

00:24:37: Und Strategie als Prozess, das ist schon sowas, also das ist auch was, wo ich, ja also, man sperrt sich mal einen Tag ein und irgendwie zwei Leute haben brillante Gedanken und kommen raus.

00:24:50: Das ist dann nicht, also irgendwie Strategie als Prozess ist schon auch so ein Kernthema.

00:24:56: Kannst du dir so ein bisschen darlegen, wie sieht das aus, also ein Strategie als Prozess?

00:25:01: Na ja, fängt natürlich mit der Analyse an.

00:25:02: Also das ist natürlich schon immer ein Dasein beim Handwerkszeug.

00:25:05: Also wie schaue ich erst mal meine externen Faktoren an, meine internen Faktoren, wie kann ich meine Wettbewerbsfähigkeit bewerten, möglichst faktenorientiert.

00:25:18: Klar.

00:25:18: Das Thema Wettbewerb, also diese Analysephase ist schon erstmal ein Aufsatzpunkt.

00:25:24: Und dann ist eben schon wichtig eine breite Basis und das ist so die Kunst ein bisschen nicht zu breit, aber auch nicht zu klein von Leuten, die verschiedene Perspektiven reinbringen.

00:25:38: Also das ist im Englisch auch der Alignmentprozess oder vielleicht auch sogar der kreative Prozess in der Strategie, wenn man möchte.

00:25:46: aus diesen Fakten oder Zahlen zu versuchen, was Sinnvolles zu extrahieren und tatsächlich immer einen Fokus herzustellen.

00:25:56: Und da bin ich schon jemand, der gerne verschiedenste Meinungen hört.

00:26:02: Weil man kommt immer, also die Gefahr ist immer, dass man sich schnell eine eigene starke Meinung bildet.

00:26:06: Die Hörmann kommt, dass du größer ist die Gefahr, muss man sagen.

00:26:09: Die stärker die Meinung auch.

00:26:10: Die stärker die Meinung und die Meinung überrollt auch schnell andere.

00:26:14: Da muss man sich auch mal ein bisschen reflektieren drüber.

00:26:17: Aber und dann ja so eine gewisse Dialektik oder versuchen aus verschiedensten Meinungen in Bereichen Perspektiven dann irgendeine Synthese zu finden.

00:26:28: ... mein Prozess.

00:26:30: und dann ist sicherlich noch mal ... ... ganz wichtig.

00:26:36: und das war auch was, was wir ... ... mit dem Vorstand zusammen bei Denne Meyer dann vor ... ... drei Jahren wirklich global ausgeregt haben.

00:26:43: Wie komme ich von Strategie in wirklich ... ... konkrete Aktionen und dann nutzen wir die ... ... OKA-Methodik.

00:26:49: Es gibt einige, aber ich glaube es ist immer eine Gefahr ... ... Strategie, also nur als Powerpoint Querformat.

00:26:56: bullet points zu betrachten.

00:26:59: und wie komme ich jetzt aus dann ja doch meistens recht abstrakten begriffen zielbildern was auch alles wir nutzen um strategie darzustellen grafen zu etwas was ja.

00:27:13: Zu konkreten aktionen führt.

00:27:14: aber mich gleichzeitig zu dieser strategie bin ich schon großer freund dieser okay an methodik die sehr simpel klingt.

00:27:19: also ich habe mal checkt was so eine strategische ambition ist aber die ist dann unterfüttert von.

00:27:25: und konkreten Key Results, also Meilensteinen, die mich da näher hinbringen.

00:27:29: Und dann der letzte Schritt und der ist eben, was auch ganz viel unterschätzt, wie schaue ich das in eine Organisation rein, also wirklich reinzubringen, dass es passiert.

00:27:39: Und da sind wir dann und da ist dann eben auch so was, so ein Tool, dann ist es mal wichtig.

00:27:46: Das heißt, Strategie endet nicht damit, dass man jetzt dann das berühmte Papier hat, sondern dieser letzte Prozess und das ist schon auch die Gefahr, weil... Wir haben es jetzt gerade gemacht, sechs Monate.

00:27:56: Und da muss man natürlich schon sagen, dass so sechs Monaten sind auch dann die Leute auch banspucht worden oder müde.

00:28:04: Und dann irgendwann hat man sich dann auf Sachen geeinigt und dann ist es auch gut, aber jetzt dann nochmal jetzt in diese Umsetzungskomponente reinzubringen und die bereite ich das gut vor, damit dann nach hinten raus die Dinge auch so passieren, wie ich es möchte.

00:28:20: Das ist nochmal ein ganz wichtiger Schritt aus meiner Sicht.

00:28:23: ... vor dem Hintergrund strategiert

00:28:25: als Prozess, ... ... was du gerade

00:28:26: so schön beschrieben hast, ... ... dort das Eingangs von einem Transformation ... ... Office gesprochen.

00:28:33: Da ist wahrscheinlich eine direkte Kausalität, ... ... dass du einfach sagst, ... ... dass was ich strategisch vorbereite, ... ... das muss ich dann ja auch ... ... letztendlich in die Umsetzung bringen.

00:28:41: Ja, absolut.

00:28:42: Also das ... ... Transformation-Office hat auch ... ... sagen wir mal ... ... die OKA Ownership, ... ... das heißt die sind ... ... letztendlich die, die ... ... den Prozess gestalten, aber eben auch mit allen ... ... Ohnern, wie man so sagt, ... ... dann diese Regelmissing Check-Ins macht ... ... um möglich auch ... ... die auch methodisch unterstützen.

00:29:02: Das muss man auch sagen ... ... wie gesagt, es klingt einfach, ... ... ist aber dann gar nicht so einfach, ... ... gute OKA's ... ... zu formulieren und da auch ... ... sag ich mal einen Bereich, ... ... die die Methoden hoch jetzt so ein bisschen haben, ... ... die Bereiche zu unterstützen.

00:29:15: Wie mache ich das gut?

00:29:15: Und eben diese ... ... diese Steuerungskomponente ... ... und dann eben ... ... rüber hinaus, dann eben auch noch ... ... eine starke Umsetzungskonferente, also ... ... das Transformations treibt dann selber auch ... ... ein Kernprojekt heraus und ist natürlich ... ... ja, das Bindeglied ... ... von Strategie zur Umsetzung mit dem ... ... ja, mit dem Fokus auf den Themen, von denen wir denken, ... ... dass sie über das Businesses ... ... usually hinausgehen, sondern tatsächlich ... ... ja, diese, diese kernstrategischen Themen treiben.

00:29:45: Also ... ... es ist ganz wichtig, als Element aus meiner Sicht ... ... um ... in dieser horizontalen Ebene des Unternehmens, Strategie zu embedden.

00:30:00: Sorry, wir sind alle im Englischen immer.

00:30:03: Und dann auch diese Umsetzungsgeschwindigkeit reinzubringen.

00:30:06: Ja klar.

00:30:08: Jetzt hast du gesagt, ihr habt gerade sechsmal eine Strategie gemacht, vielleicht kannst du ja ein bisschen was durchblitzen lassen.

00:30:13: frag mich immer, bevor ich so ein Podcast gehe, was ist eigentlich das Geschäftsmodell?

00:30:16: Was treibt die Leute rum?

00:30:17: Jetzt, ich war auch mal ein einfaches Beispiel, ich habe auf YouTube jetzt in letzter Zeit gibt es so der Trend, diese ganzen AI-Videos.

00:30:23: Da sind lauter Videos, die sind erzeugt, da fährt die Queen irgendwie, weiß ich nicht, mit irgendeinem Lammogini über die Straße und steigt dann aus.

00:30:30: Also solche Sachen.

00:30:31: Wenn ich jetzt die Queen wäre, würde ich hier natürlich sagen, das ist ja eigentlich, bin ja ich es ja meine Intellectual Property.

00:30:37: Und müsst ihr dann in Zukunft permanent übers Internet scrapen und alle ... Properties irgendwie versuchen zu finden.

00:30:45: Ist ja

00:30:46: verrückt.

00:30:46: Gibt es welche?

00:30:47: Ist nicht unser Kerngeschäft.

00:30:50: Da sind wir beim Thema Fokus.

00:30:51: Die Bandbreite ist sehr hoch von Themen, ... ... die man theoretisch machen kann.

00:30:59: Es gibt so Brand Protection ... ... oder auch Domaincrawler, die das Internet bearbeiten.

00:31:05: ... Verstöße sind, das ist nicht unser Kerngeschäft, ... ... weil das ansprächliche Strategie war schon auch wichtig ... ... für uns zu verstehen und das ist schon ... ... natürlich auch immer eine Herausforderung für uns.

00:31:19: Wie viel Fokus brauchen wir und wie groß ... ... soll unsere Bandbreite an Themen eigentlich sein.

00:31:26: Und das war schon ein wichtiger Punkt ... ... und was sind eigentlich unsere Kernkompetenzen, ... ... die wir hebeln wollen und ... Ja, du wolltest ja ein bisschen ein Spoiler.

00:31:36: Also letztendlich schon ein Stück weit, wir wollen uns auf unsere Kernkompetenzen fokussieren.

00:31:41: Aber die natürlich, sag ich mal, jetzt in die neue Zeit bringen und da kommst du an Digitalität und auch AI nicht mehr vorbei.

00:31:51: Aber vielleicht... Conträr zu anderen, die alle jetzt plötzlich Tech-Unternehmen werden wollen oder Software-Unternehmen, sagen wir, wir bleiben Dienstleister.

00:32:01: Und unsere Kernkompetenz ist die Expertise in IP.

00:32:06: Und wir nutzen es, wir müssen es auch nutzen, aber vor allem um Wert zu schaffen in den Bereichen, wo wir denken, da kommen wir her, da kommt unsere Kernkompetenz.

00:32:15: Und das ist dann letztendlich eine überlegende Qualität, das ist immer noch die Basis.

00:32:21: Auch in der Branche, wie ich gesagt habe, die sehr vertrauensbasiert ist.

00:32:26: Konnektivität ist ein ganz wichtiges Thema.

00:32:28: Es ist schon ein Problem in der hohe Fragmentiertheit an Daten und Tools und Verbindungen.

00:32:37: Also es gibt hundert Achtzig Patentämter zum Beispiel auf der ganzen Welt.

00:32:41: Die sind alle nicht verbunden.

00:32:43: Oder die Wenigsten.

00:32:46: Konnektivität, Datenkonnektivität schafft halt dann eben auch Effizienz für den Kunden und das ist ein wichtiges Thema.

00:32:52: und letztendlich, ich meine, das ist ein bisschen ein Schlagwort, aber wir wollen eben ein Ökosystem bilden aus den Bereichen, wo wir gut sind und wir hebeln KI in den Bereichen, wo wir denken, da zahlt es auf unsere Kernkompetenz ein, aber wir lassen auch andere Sachen sein.

00:33:15: Dann ist natürlich schon also im Bereich Search und Analytics.

00:33:20: Also wie kann ich zum Beispiel den Stand der Technik rausfinden?

00:33:24: Da nutzen wir KI schon seit längerer Zeit.

00:33:26: Also da muss ich alle Dokumente oder Patente mal durchgehen, die existieren, gibt es es schon.

00:33:31: Ja.

00:33:32: Und da heißt natürlich Maschinelles Lernen, KI, absolut hilfreich und dann wird es noch weitergehen.

00:33:40: Da haben wir auch eigene Entwicklungen.

00:33:43: Und jetzt kommt generative KI dazu.

00:33:45: Das ist natürlich eine der großen Fragestellungen bei uns.

00:33:49: Man schreibt ein Patent, also ein kreativer Prozess, aber natürlich die KI kann heute schon unterstützen, einen Patentanwalt dabei, einen Patent zu schreiben.

00:34:01: Und natürlich eine der großen Diskussionen wird es irgendwann mal ersetzen.

00:34:04: Wir glauben, nein, der Mensch wird schon noch bleiben als wichtiger Faktor, aber... Klar wird es Produktivitätsgewinne geben.

00:34:11: Das ist ganz klar.

00:34:13: Und deswegen müssen wir uns damit auch beschäftigen und investieren auch signifikant in diese Themen rein.

00:34:18: Also wir bestellen mindestens so viel Data Scientist und Software Entwickler ein wie Anwälte.

00:34:25: Also das ist natürlich ein Thema, wo sich auch die Branche jetzt stark verändert, muss man sagen.

00:34:31: Das Thema Intellectual Property in der Zukunft, ich habe mir auch gedacht, wird das zunehmen, also wird man noch viel härter drauf achten, weil es selbst schon durch das Internet irgendwie ein bisschen alles verschwommen und man weiß nicht mehr so genau, wo wird man eigentlich benutzt?

00:34:45: und dann werden wahrscheinlich auch deine Social Media Profile irgendwo verkauft und man müsste dem Ganzen eigentlich nachgehen.

00:34:51: Macht man auch nicht oder nimmt es noch mehr ab und die Leute werden cooler und sagen, dann ist halt da jetzt irgendwo von mir so ein Video.

00:34:58: Also was ist deine Hypothese im Sinne Intellectual Property?

00:35:01: Weil ich könnte mir vorstellen, ich kann damit sogar Geld machen.

00:35:02: Wenn ich jetzt so ein Promi bin und da wird ständig generativer Content von mir erzeugt, dann mach ich hier deine Mange auf geht.

00:35:09: Das ist eine gute Fragestellung Franz.

00:35:13: Ich weiß nicht, ob ich eine vollständige Antwort geben kann.

00:35:16: Es geht wahrscheinlich in beide Richtungen.

00:35:19: Und in privaten muss man, das ist der Fakt, wir gehen alle, glaube ich, loser mit unseren persönlichen Daten um.

00:35:27: Das ist, ob man es will oder nicht.

00:35:30: Zwangsläufig.

00:35:31: Zwangsläufig.

00:35:33: Und man achtet, der eine achtet mehr darauf, der andere weniger, aber ein Stück weit natürlich, er muss mal realistisch sein.

00:35:38: Man ist trackbar.

00:35:39: Und für viele Sachen, die dann eben auch zu einer eigenen, höheren Bequemlichkeit führen, ist man bereit, auch eigene Daten zu geben.

00:35:47: Dann hast du Sachen wie Bilder, da sind wir dann auch im Urheberrecht oder so, ist auch nicht was, wo wir so stark unterwegs sind bei dem Schützen von Erfindungen oder Marken, also gerade im BtoB, ich denke da wird schon weitere Wichtigkeit bleiben, weil, um das jetzt mal auf eine ganz hohe Ebene zu hängen, ich meine die Antwort.

00:36:12: der Menschheit auf alle Probleme war meistens schon Innovation.

00:36:16: Also, wir müssen innovativer werden und Innovation hat meistens dazu geführt, dass man sie schützen möchte, weil es einfach auch Sinn macht.

00:36:23: Ich mein, Patent, muss man sagen, gibt dir zwanzig Jahre einen Schutzrecht, ums kommerziell zu verwerten und eine Marke.

00:36:32: Wir kennen es alle von den großen Markenherstellern.

00:36:34: ... gibt ja einfach eine Strahlkraft, ... ... um Geld zu verdienen und von daher ... ... gerade den globalen Märkten.

00:36:41: Gut, jetzt gibt es vielleicht wieder ... ... der Trend geht wieder zu stärkeren Nationalisierungen, ... ... aber ich glaube die Globalisierung ... ... hält mir deswegen trotzdem nicht auf.

00:36:47: Also ... ... und auch wenn man sich die Daten anschaut, ... ... die Patente wachst zunehmend.

00:36:53: Ich meine, es geht nicht, ... ... es sind jetzt nicht so Hockey-Sex-Szenarien, ... ... aber über alle Jahre ist eigentlich ein konstantes ... ... Wachstum an Patenten, jetzt wird es natürlich ... ... auch stark durch Asien getrieben.

00:37:04: Aber vor dem Hingetag und denke ich, dass das Thema IP uns viele Jahre als wichtiges Thema halten bleibt.

00:37:12: Weil ich denke bei allen Sachen, die man verbessern kann, ist auch es richtig ist.

00:37:16: Wenn ich etwas erfinde, wenn ich unternehmerisch tätig bin und eine Marke gründe, dass das irgendwo ein Schutz wert sein soll, ist schon auch eine Säule unserer Marktwirtschaft.

00:37:34: Also wenn vieles zu commodity wird und eigentlich nur noch eine richtig gute Marke oder eine richtig richtig gute Erfindung dich differenzieren kann, dann würde ich ein Teufel tun, dass quasi nicht die ganze Zeit zu verfolgen, dass jemand da nicht meine Sachen kopiert, weder meine Marke und dann in den Markt spült mit einer Kopie oder meine Erfindung, meine Technologie in den Markt spült.

00:37:55: Also ich hätte es gesagt, das nimmt hart zu.

00:37:58: Jetzt kommen natürlich ganz spannende Fragen, weil durch generative KI oder auch Bilder, die generiert werden, werden natürlich Marken, Bilder auch generiert, ohne dass vielleicht der Inhaber gefragt wird.

00:38:18: Also da haben wir mehr Experten im Haus als ich bin.

00:38:20: Aber was ist denn jetzt, wenn die KI selber ein Patent schreibt?

00:38:24: Ist die KI dann im Prinzip der Eigentümer des Patentes?

00:38:30: Also da stellen sich sicherlich auch so für die Expertenkreise jetzt nochmal ganz spannende Fragen, wie vor allem mit dem Thema generative KI und dem Thema Schutz von geistigen Eigentum wieder umgegangen wird in der Zukunft.

00:38:47: Ja, wir laden dich noch mal einen so in zwei Jahren oder

00:38:49: so.

00:38:49: Ja, dann nehm ich aber einen unserer Experten.

00:38:51: Ja,

00:38:54: okay.

00:38:55: Auf diese Frage bevor wir rüber gehen.

00:38:56: Was würdest du machen, wenn du nicht in der Businesswelt tätig wärst?

00:39:00: Nicht in der Businesswelt.

00:39:05: Dann würde ich wahrscheinlich weiter an meinen Kitesurf-Fähigkeiten fallen, um dann irgendwann ein Kitelehrer in einem netten Ort zu sein.

00:39:17: Das war ein guter Übergang Uwe, du bist auch im Kitesurf, oder?

00:39:20: Ja, ja, das stimmt.

00:39:21: Also Kitesurfen und klassischen Surfen unterwegs gewesen.

00:39:25: Kitesurfen wie später angefangen.

00:39:27: Das war mehr als eine Herausforderung, das muss ich fairerweise sagen.

00:39:29: Also da hast du mir wahrscheinlich was vorab.

00:39:31: Ja, du Kitelehrer fehlt mir auch noch ein bisschen was.

00:39:34: Tobias, super, das war mega Spaß gemacht.

00:39:36: Herzlichen Dank dir, dass du das alles so offen mit uns geteilt hast.

00:39:39: Ich glaube, wer jetzt noch zuhört und die meisten tun das bis zum Schluss, die haben viel mitgenommen und freuen uns und dann schon auf das nächste Gespräch mit dir.

00:39:47: Ja, vielen Dank, Franz.

00:39:48: Ja, danke an alle, die zugehört haben.

00:39:49: Jetzt bis zum Schluss, lasst uns gerne eine Bewertung da.

00:39:51: Das könnt ihr auf Spotify direkt in den Episoden machen, könnt ihr uns schreiben.

00:39:54: Ich schaue das regelmäßig an Uwe, macht das auch.

00:39:57: Und wenn ihr noch was zu Dänemeyer oder auch zu Tobias erfahren wollt, unten in den Shownots sind alle Links, die gehen auf die Websites und auf unsere LinkedIn-Profile könnt ihr mit uns in den Austausch treten.

00:40:06: Das Ganze ist ja nur möglich, weil Uwe und ich natürlich eine Doppelrolle haben.

00:40:09: Das heißt, alle Themen rund ums intere Management.

00:40:12: Das bedeutet, wenn ihr Funktionen oder irgendwelche... Rollenaufgaben im Unternehmen habt, die entweder einen Kapitalitätsengpass oder einen Ressourcenengpass oder eben einen Knowledgeengpass haben, dann kommt gerne mal auf uns zu.

00:40:23: Das können M&A-Projekte sein, Systemeinführungen, eben solche komplexen Transformationen oder auch klassische Linienmanagementrollen, die nur von einem vorübergehenden Zeitraum im Unternehmen existieren.

00:40:33: Wir haben sehr großen Talentpo, die sind alle ordentlich qualifiziert und von uns auch mit einem Siegel versehen.

00:40:39: Dann kommt auf uns zu, dann lösen wir das Problem.

00:40:41: Ansonsten freu ich mich über jeden Austausch und aufs nächste Gespräch mit dir Tobias.

00:40:45: Danke, ebenso.

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